Christentum im Islam – Islam im Christentum? Identitätsbildung durch Rezeption und Abgrenzung in der Geschichte

Ort
Weingarten (Oberschwaben)
Veranstalter
Geschichtsverein der Diözese Rottenburg-Stuttgart; Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart; Prof. Dr. Hubert Wolf, Lehrstuhl für mittlere und neuere Kirchengeschichte, Universität Münster
Datum
16.09.2010 - 18.09.2010
Von
Maria E. Gründig, Geschichtsverein der Diözese Rottenburg-Stuttgart e.V.

Die Tagungskonzeption lag in Händen von Hubert Wolf, Klaus Unterburger, Holger Arning und Thomas Bauer (alle Münster). Die Tagungsleitung übernahmen – in Vertretung des erkrankten Hubert Wolf – Klaus Unterburger, Wolfgang Zimmermann (Geschichtsverein der Diözese Rottenburg-Stuttgart) und Dieter R. Bauer (Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart).

Der Kirchenhistoriker KLAUS UNTERBURGER (Münster) formulierte in seiner Hinführung zentrale Fragen und Thesen: Die Ansicht, das Zusammentreffen von Christentum und Islam als ein Zusammenstoß der Kulturen oder Zivilisationen (clash of civilisation) zu verstehen, sei spätestens dann als Mythos entlarvt, wenn die historische Dimension einbezogen werde. Beide Zivilisationen seien seit dem 7. Jahrhundert ständig aufeinander angewiesen gewesen und hätten sich damit gegenseitig geprägt. Der Wunsch nach Abgrenzung habe zu Selbstvergewisserung gezwungen und somit identitätsstiftend gewirkt. Das Bild, das vom jeweils anderen gezeichnet wurde, sei vom jeweiligen Wissensstand abhängig und folglich wandelbar gewesen. Das Ziel der Tagung sei es, diesen Bildern im historischen Kontext nachzugehen, Verflechtungen und Beeinflussungen, Beharren und Wandel auf beiden Seiten aufzuzeigen, sowie Intensität und Richtung zu klären.

HUBERT WOLF (Münster) wies in seinem programmatischen Eingangsvortrag, in Vertretung verlesen von Holger Arning (Münster), auf die aktuellen Bezüge des Themas hin, vor allem auf die Integrationsdebatte und die Wahrnehmung des Islam in Europa. Er hob hervor, dass Religion für die Konstruktion von Selbst- und Fremdbildern in den vergangenen Jahrzehnten an Bedeutung gewonnen habe und insofern tatsächlich von einer „Wiederkehr der Religion“ gesprochen werden könne. Wolf warnte aber davor, den Gegensatz zwischen Islam und Christentum als die entscheidende Dichotomie der europäischen Geschichte zu beschreiben. Es dürfe auch nicht vergessen werden, dass die Religion nach wie vor nur eine von zahlreichen Quellen persönlicher wie kollektiver Identität sei, neben politischen Überzeugungen, sozialer und geografischer Herkunft, Sprache und Nation, Geschlecht und Familie, Arbeit und Beruf, dem Konsumverhalten und anderen. Spannend sei die Frage, in welchem Verhältnis diese verschiedenen Bausteine der Identität zueinander stünden. Historiker und Theologen haben laut Wolf die gesellschaftliche Aufgabe, Konstruktionen des Eigenen und des Anderen, die oft allzu simpel oder interessengeleitet seien, kritisch zu hinterfragen. Notwendig sei insbesondere, innerhalb der jeweiligen Religionsgemeinschaften für eine Theologie der Gemeinsamkeiten und des friedlichen Miteinanders einzutreten.

Der Islamwissenschaftler MICHAEL MARX (Berlin/Potsdam) stellte zunächst die Auseinandersetzung von Europäern – jüdischen und christlichen Theologen, Philologen und Missionaren – mit den zum Koran zählenden Schriften seit Mitte des 19. Jahrhunderts dar. Je nach Herkunft, Denktradition und Forschungsinteresse variierten deren Ergebnisse. Mangelnde Sprachkenntnisse und fehlende Rückbindung an die Quellen- und Überlieferungstexte ließen manche Ergebnisse als wenig tragfähig erscheinen. Von der These, dass der Islam vom Christentum abhängig sei, ist abzusehen. Vielmehr ist der Koran als Teil der Religionswissenschaft Europas aufzufassen und wie die Texte der Kirchenväter und des rabbinischen Judentums zu behandeln. Sie haben ähnliche Wurzeln, wie Marx mit Beispielen belegt. Um die Texte des Korans zu verstehen, müssten sie allerdings „rückwärts“ gelesen werden. Hierfür sei die Kenntnis der Lebenswelten und Denkmuster der Schreiber in ihrer Zeit unumgänglich. Vor dem Hintergrund jüdischer, christlicher und islamischer Traditionen werde deutlich, dass der Koran von der europäischen Tradition weniger entfernt sei als angenommen.

Im frühen lateinischen Mittelalter habe sich, so der Religionsphilosoph MARKUS ENDERS (Freiburg im Breisgau) eine neue philosophische Denk- und Argumentationstradition durchgesetzt: Nicht durch Diffamierung und Polemik, sondern durch den Einsatz des Verstandes- und Vernunftwissens sollten die konkurrierenden absoluten und universalen Wahrheitsansprüche der drei monotheistischen Weltreligionen beurteilt werden. Dieser Paradigmenwechsel habe innerhalb der griechischsprachigen christlichen Denktradition schon am Ende der Kirchenväterzeit begonnen (Johannes von Damaskus, um 650-754). Sie habe sich jedoch erst im 11. Jahrhundert durchgesetzt, als philosophische Einwände von jüdischer und islamischer Seite (z.B. von Abū Ḥāmid Muḥammad Al-Ġazzālī, 1058-1111) geklärt werden mussten, die gegen Kerninhalte des christlichen Glaubens, besonders gegen die Christologie und die Trinitätslehre, gerichtet waren. In der lateinischsprachigen christlichen Denktradition sei die neue rationale Auseinandersetzung vor allem von Anselm von Canterbury (1033-1109) begründet und von Petrus Venerabilis (1092-1156) oder Alanus ab Insulis (um 1128-1203) fortgesetzt worden. .

Der Kulturwissenschaftler THOMAS BAUER (Münster) distanzierte sich zunächst vom Kulturalismus, der von eindeutig abgrenzbaren Gesellschaften ausgehe, der die Differenzen betone und meist die Religion als wichtigster normprägender Faktor betrachte. Dieser Blick verdecke synchrone Entwicklungen und Wechselwirkungen zwischen den Kulturen. Immer wieder, so betonte Bauer, hätten außereuropäische Gesellschaften fremde Normen und Werte einer scheinbar höher stehenden westlichen Kultur übernommen. Die ursprünglichen Wertesysteme seien dabei oft vollkommen substituiert, die Herkunft der neuen Systeme vergessen worden. Zu einem Zeitpunkt, in der diese Werte in der abgebenden Kultur keine Geltung mehr besitzen, erschienen sie in der aufnehmenden Kultur als „eigenes“, dem europäischen Betrachter dagegen als „typisch“ für die fremd scheinende Kultur. Das Fremde sei jedoch oft nicht fremd: Tatsächlich spiegelten sich oft ehemalige westliche Werte wider, wenn auch mit zeitlicher Verschiebung („Gesetz der Asynchronizität“). Am Beispiel der Homosexualität zeigte Bauer auf, dass islamische Gesellschaften um 1850 viktorianisch geprägte Moralvorstellungen internalisiert hätten, wodurch die kulturelle Ambiguität verdrängt wurde. Heute erscheinen die rigiden islamischen Standards aus westlicher Sicht, wo sich nun der Toleranzgedanke auch auf sexueller Ebene durchgesetzt habe, als typisch islamisch und fremd. Der Weg, den die Normen genommen hatten, sei vergessen.

Anders als erwartet, so führte der Mittelalterhistoriker ARNOLD BÜHLER (Frankfurt am Main) aus, spielten die Kreuzzüge in den christlichen und islamischen Gesellschaften des Mittelalters keine herausragende Rolle. Das kollektive Bewusstsein habe sich durch sie kaum verändert. Auswirkungen habe es jedoch für die christliche Theologie gegeben, die durch die Begegnung mit dem Islam gelernt habe, die fremde Religion begrifflich exakter zu fassen und zu verstehen. Dagegen sei im Mittelalter keine vergleichbare Neubewertung des Christentums durch muslimische Gelehrte zu erkennen. Die Kreuzzüge seien erst mit der Entstehung der Nationalstaaten im 19. und 20. Jahrhundert mit Bedeutung aufgeladen worden. In jüngster Zeit würden sie in der islamistischen Rhetorik stilisiert und als welthistorische Erblast dargestellt, an der man Kontinuitäten in die politische Gegenwart hinein zu erkennen glaubt; Bedeutungen, so betonte Bühler, die sie im Mittelalter nachweislich nicht hatten.

Der Historiker KLAUS HERBERS (Erlangen) referierte über soziale Kontakte, kulturellen Austausch und Konfrontation in spanischen Reichen des Mittelalters. Mit Ausnahme von Äußerungen zu den kriegerischen Auseinandersetzungen dieser Zeit seien die Kontakte keinem eindeutig religiösen Konzept gefolgt. Trotzdem nennt Herbers einige Grundlinien, durch die sich das Zusammenleben der religiösen Gruppen erläutern ließen: Das Ausmaß von Kollaboration oder Abgrenzung wandelte sich je nach Region, Epoche und den beteiligten sozialen Gruppen. Die Variationsbreite steigerte sich, wo sich religiöse und kulturelle, soziale und wirtschaftliche Aspekte verschränkten. Interkulturelle Begegnungen waren in urbanisierten Gebieten intensiver; Handels- und Wirtschaftsinteressen überschnitten sich dort am häufigsten. In agrarisch strukturierten Gegenden entstanden dagegen eher Parallelgesellschaften. Krieg und Gewalt wurde keineswegs durchgängig mit Absolutheitsansprüchen der Religionen begründet. Als ein Beleg führt Herbers die Tatsache an, dass beide Gruppen Siedlungen der jeweils anderen Seite duldeten.

WOLFGANG STÜRNER (Stuttgart) stellte die Beziehungen des von Mythen entkleideten Kaisers Friedrich II. (1194-1250) zum Islam dar. Dieser begegnete den islamischen Untertanen auf Sizilien zunächst mit derselben Unnachgiebigkeit wie seinen christlichen Gegenspielern. Die Freiheitsrechte, die Friedrich II. später den nach Lucera verbannten „Sarazenen“ einräumte, waren durch einen rationalen Pragmatismus des Kaisers begründet. Dieser Pragmatismus war auch während des Kreuzzugs und in Palästina dauerhaft handlungsleitend. Die kooperative und durchaus interessierte Haltung des Kaisers gegenüber den islamischen Führern und den islamischen Wissenschaften sei die Folge rationaler utilitaristischer Überlegung gewesen. Hinzu kam die unverrückbare Überzeugung, dass der christliche Herrscher für Recht und Gesetz verantwortlich sei. Auch auf islamischer Seite sei die gemeinsame Religion immer das wesentliche Identifikationsmerkmal geblieben, das Zusammenhalt schuf und die Kämpfe gegen die Christen begründete. Stürner sieht folglich den Einfluss auf die Identitätskonstruktion bei Staufern und muslimischen Völkern im Mittelmeerraum durch die Kontakte in Sizilien und in Palästina als gering an.

Die Wahrnehmung des lateinischen Europa, vornehmlich der Franken, durch muslimische Untertanen des Osmanischen Reiches stand im Zentrum des Vortrags von HENNING SIEVERT (Zürich). Auf beiden Seiten gab es neben Feindschaft, Furcht und Dünkel auch Respekt, Sympathie und Interesse. Obgleich das Osmanische Reich geographisch, wirtschaftlich und politisch immer ein Teil Europas war und vielfältige Beziehungen bestanden, nahmen sich Franken und „Osmanen“ auch als Fremde wahr. Diese Wahrnehmung verringerte sich, sobald die Gruppen in näheren Kontakt traten. Dagegen sei unter ideologisierenden Bedingungen, zum Beispiel während Kriegen, das Fremde stärker wahrgenommen bzw. für propagandistische Zwecke instrumentalisiert worden. Der technische Wissenstransfer zwischen Franken und Osmanen geschah problemlos, doch blieb auf osmanischer Seite das Interesse an fränkischer Wissenschaft gering. Erst mit der Übernahme des Zivilisationsdiskurses im 19. Jahrhundert wurden, so schloss Sievert, „westliche“ Elemente immer stärker als etwas Fremdes wahrgenommen.

Der Kirchenhistoriker DANIEL STEINKE (Münster) fragte danach, wie im 17. Jahrhundert christliche Missionare aus Frankreich die Barbareskenstaaten (Seeräuberstaaten Nordafrikas) wahrnahmen und beschrieben. Um 1669 konstruierten Ordensleute der Missionskongregation Vinzenz von Paul bewusst ein negatives Bild über die „Barbaren“ in Nordafrika, um von internen Problemen abzulenken. Um diese internen Probleme zu lösen, wurde ein „bedrohliches Außen“ entworfen. Ordensleute und Kleriker spielten, so wies Steinke nach, in der Frühneuzeit die Rolle von Multiplikatoren und trugen zur Verbreitung und Aufrechterhaltung eines negativen Fremd- und Feindbildes des Islam bei.

MARCO SCHÖLLER (Münster) sprach über Orientsehnsucht und Orientstereotype im Europa des 19. und 20. Jahrhunderts. Er betonte, dass sich diese Strömungen erst in dem Moment entwickeln hätten, als im Westen die Angst vor dem Orient abgebaut war und sich ein Überlegenheitsgefühl ausgebildet hatte. Die Orientsehnsucht verlief zudem parallel zur rasanten Industrialisierung in Mitteleuropa und den USA. Der Orient sei als heile, einfache, archaische Welt dargestellt worden, eine Art „heiler“ Gegenwelt zur westlichen Wirtschaftswelt. Zwischen 1830 und 1920 beeinflusste die Orientfreundschaft die europäische Ästhetik, unter anderem Kunst und Architektur. Dabei seien religiöse Themen fast ganz ausgeklammert worden.

KLAUS UNTERBURGER (Münster) zeichnete nach, wie sich die katholische Theologie seit der Aufklärung – in Wechselwirkung mit dem Fortschritt in den Islamwissenschaften – sukzessive von einem abgrenzend-apologetischen Islambild der christlichen Tradition gelöst hat. Bereits 1829 sprach sich Johann Adam Möhler dafür aus, den echten religiösen Geist im Koran anzuerkennen und besonders die Verkündigung des frühen Muhammad als Vorbereitung auf das Christentum zu werten. Diese Gedanken führte der Münchener Alttestamentler und Orientalist Daniel Bonifaz Haneberg weiter. Seine Faszination für islamische Frömmigkeit und die Mystik trug dazu bei, einen neuen Begriff von religiöser Inspiration zu entwickeln. Großen Einfluss gewannen dann aber missions- und religionswissenschaftliche Entwicklungen, die in die Breite wirkten und von bedeutenden katholischen Gelehrten wie Louis Massignon, Jean-Muhammad Abd el Jalil und Georges Anawati mitgestaltet wurden. Diese wirkten unmittelbar auf die offizielle Neubewertung des Islam auf dem II. Vatikanischen Konzil ein. Dieser Prozess der tieferen Durchdringung und der Selbstkritik kann, so Unterburger, als bedeutende Leistung der katholischen Theologie als Wissenschaft gewertet werden.

Unter der Moderation von HOLGER ARNING (Münster) diskutierten der Luzerner Religionswissenschaftler Samuel-Martin Behloul, die für islamischen Religionsunterricht an die Pädagogische Hochschule Weingarten abgeordnete Lehrerin Dunja el Missiri und der Münchner Ägyptologe und Religionspädagoge Stefan Jakob Wimmer über den heutigen Islam in Mitteleuropa. Bevor die Teilnehmer ihre persönliche Einschätzung zur Zukunft des Islam in Deutschland darlegten und Wege zur Integration aufzeigten, diskutierten sie über die Thesen von Thilo Sarrazin und die Wirkung seines Buches. Sie waren sich darüber einig, dass die Debatte nützlich sei, dass sie aber spät eingesetzt habe und von den falschen Personen geführt werde.

Als Ergebnis der Tagung ist festzuhalten, dass sich Islam und Christentum nicht unabhängig voneinander entwickelt hatten. Der Kulturkontakt war zwar oft mit Kulturkonflikt verbunden, doch war dieser nie durchgängig ein Konflikt zwischen den Religionen. Zahlreiche Beispiele verdeutlichten, dass und wie die über Jahrhunderte verfestigten Selbst- und Fremdbilder entstanden. Sie waren das Ergebnis politischer, religiöser und wirtschaftlicher Interessen von Gruppen und Einzelnen. Die Existenz der je anderen zwang immer wieder zu Auseinandersetzung mit der eigenen Religion und zur Suche nach Identität. Diese Suche führte zu exakter Selbstdefinition und/oder festigte das jeweilige Selbstverständnis. Die Kontakte zwischen Christentum und Islam waren keineswegs durchgängig emotionalisiert oder emotionalisierend; Die Vorträge zeigten vielmehr, dass das Zusammenwirken der Kulturen oft auf einer rationalen utilitaristischen Ebene stattfand und besonders in der christlichen Tradition vernunftgeleitetes, philosophisches Denken beförderte. Eine Mehr dieser Denktradition, so wurde wiederholt formuliert, würde in der heutigen Auseinandersetzung von großem Nutzen sein. Die Veröffentlichung der Tagungsbeiträge ist im Rottenburger Jahrbuch für Kirchengeschichte (RJKG, Band 31) vorgesehen.

Konferenzübersicht

Einführung: Klaus Unterburger (Münster)

Hubert Wolf (Münster): Christentum im Islam – Islam im Christentum?

Michael Marx (Berlin/Potsdam): Der prophetische Text des Korans vor dem Hintergrund jüdischer und christlicher Traditionen der Spätantike

Markus Enders (Freiburg i.Br.): Gott der Eine oder Gott der Dreieine? Die philosophischen Begründungsformen für die Inkarnation und die Trinität Gottes im christlichen Mittelalter als Antwort auf die Herausforderung des islamischen Monotheismus

Thomas Bauer (Münster): Musterschüler und Zauberlehrling. Wie viel Westen steckt im modernen Islam?

Arnold Bühler (Frankfurt a.M.): Die Bedeutung der Kreuzzüge für die kollektive Identitätskonstruktion in Christentum und Islam

Klaus Herbers (Erlangen): Friedliches Zusammenleben, kultureller Austausch und Krieg in den mittelalterlichen spanischen Reichen

Wolfgang Stürner (Stuttgart): Friedrich II. und der Islam

Henning Sievert (Zürich): Die Wahrnehmung des „Christlichen Abendlandes“ im Osmanischen Reich

Daniel Steinke (Münster): „Barbarisch – Muslimisch – Wild“. Die Wahrnehmung der Barbareskenstaaten durch christliche Missionare im Frankreich des 17. Jahrhunderts

Podiumsdiskussion
Moderation: Holger Arning
Gäste: Samuel-Martin Behloul (Luzern)
Dunja El Missiri (Weingarten)
Stefan Jakob Wimmer (München)

Orientalismus
Marco Schöller (Münster): Orientsehnsucht und Orientstereotype im Europa des 19. und 20. Jahrhunderts

Klaus Unterburger (Münster): Der Islam in der katholischen Theologie seit der Aufklärung

Zitation
Tagungsbericht: Christentum im Islam – Islam im Christentum? Identitätsbildung durch Rezeption und Abgrenzung in der Geschichte, 16.09.2010 – 18.09.2010 Weingarten (Oberschwaben), in: H-Soz-Kult, 28.01.2011, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-3508>.