Massenverfolgungen im Großen Terror. Ein Projekt des DHI Moskau und der Ruhr-Universität Bochum. Bilanz und Perspektiven

Ort
Bonn
Veranstalter
Deutsches Historisches Institut Moskau; Ruhr-Universität Bochum
Datum
06.12.2010
Von
Margareta Mommsen, Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaften, Ludwig-Maximilians Universität München

Das Deutsche Historische Institut Moskau und die Ruhr-Universität Bochum organisierten eine sehr anregende wissenschaftliche Konferenz zu den „Massenverfolgungen im sowjetischen Großen Terror der Jahre 1937/1938“. Das Symposion unter Leitung von Harald Rosenbach von den Deutschen Geisteswissenschaftlichen Instituten im Ausland (DGIA) und Marc Junge vom DHI Moskau und der Ruhr-Universität Bochum fand im Bonner Gustav Heinemann Haus statt und wurde von der Fritz Thyssen Stiftung finanziell unterstützt.

Im Fokus des von den maßgeblich beteiligten Historikern verfolgten Forschungsinteresses stand „das große Morden der kleinen Leute in der Sowjetunion“, wie der ehemalige Leiter des DHI Moskau, Bernd Bonwetsch, und Marc Junge die Problematik anschaulich auf den Punkt brachten. Als Ergebnis jüngster empirischer Forschungen zu diesem Kernthema der Stalin-Zeit wurde auf der Konferenz ein 730 Seiten umfassender Band mit dem Titel „Stalinismus in der sowjetischen Provinz 1937 – 1938. Die Massenaktion aufgrund des operativen Befehls Nr. 00447“ vorgestellt.[1] Dieser neuen Publikation geht eine 2009 unter dem Titel „Massenmord und Lagerhaft. Die andere Geschichte des Großen Terrors“ erschienene Dokumentenedition voraus.[2] Diese stellt die von Bonwetsch und Junge überarbeitete und erweiterte Ausgabe der russischen Dokumentenedition „Vertikale“ aus dem Jahr 2008 dar.[3] Präsentiert wurden auch die neuesten russischen Publikationen des Projekts „Über die Leichen des Feindes zum Wohle des Volkes“ und „Massenrepressionen in der Altaj-Region“.[4]

Zu den Herausgebern und Mitautoren des jetzt vorgelegten eindrucksvollen Forschungskonvoluts gehörte neben Bernd Bonwetsch und Marc Junge der zuletzt in Amsterdam tätige deutsche Osteuropahistoriker Rolf Binner. Da dieser mit dem ganzen Forscherteam eng verbundene Wissenschaftler noch im Zuge der Fertigstellung des Bandes verstarb, wurde ihm durch LOTHAR MAIER (Heidelberg) das opus magnum gewidmet. Außerdem wurden der besondere Lebenslauf Rolf Binners und das Forscherprofil dieses „Außenseiters in der Osteuropäischen Geschichte“ im Rahmen eines eigenen Referats gewürdigt.

Unter dem im Tagungsprogramm aufgeführten „Kleinen ‚Zusatzprotokoll’“ verbarg sich eine Laudatio auf den im Oktober 2010 70 Jahre alt gewordenen Bernd Bonwetsch. JOCHEN HELLBECK (New Brunswick, USA) vormals Mitglied von Bonwetschs junger wissenschaftlicher Garde, ließ es sich im Einverständnis mit anderen Kollegen und Schülern von Bonwetsch angelegen sein, das Symposion als Anlass für die Ehrung des vor allem auch um die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Russland besonders verdient gewordenen Bonwetschs zu nehmen.

Maßgeblichen Anteil an den Publikationsbeiträgen in dem Sammelband haben russische und ukrainische Historiker. Sie sind vor allem in den Städten und Regionen der ehemaligen Sowjetunion wissenschaftlich tätig, in denen die empirischen Untersuchungen zum „Großen Terror“ durchgeführt wurden. Dazu gehörten insbesondere das ukrainische Donbass sowie Kiev und die russischen Regionen bzw. Städte Tver, Perm, Westsibirien und die Altaj-Region. In dieser weitgestreuten regionalen Kooperation spiegelte sich die wissenschaftliche Breitenwirkung wider, die das DHI Moskau unter der Leitung Bonwetschs angestrebt und tatsächlich auch erzielt hatte.

Üblicherweise wurden unter dem „Großen Terror“ die spektakulären Schauprozesse gegen führende alte Bolschewiki wie gegen neue Angehörige der Funktionseliten und Intellektuellen subsumiert, denen die Stalinführung antisowjetische Verbrechen zum Vorwurf machte. Sie wurden zum Tode oder zu Lagerhaft verurteilt. Zu diesem gewaltsamen Vorgehen gegen die Eliten gesellte sich jedoch eine weitere nicht minder erschreckende Dimension des Terrors. Es waren die so genannten „Massenoperationen“ der Jahre 1937 und 1938, die sich gegen nicht angepasste, irgendwie auffällig gewordene Sowjetbürger richteten. Hunderttausende fielen diesem offiziell geheim gehaltenen Wüten zum Opfer. Einfache Menschen wurden in Listen erfasst, arretiert und in administrativen Schnellverfahren ebenfalls zum Tode oder zu Lagerhaft verurteilt.

Diese Massenrepressionen umfassten die „nationalen Operationen“ gegen in der Sowjetunion wohnhafte Ausländer, insbesondere gegen Deutsche und Polen. Eine eigene Kategorie der Massaker bildete die vom NKVD so bezeichnete „Kulakenoperation“. Sie richtete sich vornehmlich gegen „Kulaken, Kriminelle und andere antisowjetische Elemente“, wie es in dem vom Volkskommissar für Innere Angelegenheiten N. I. Ežov am 30. Juli 1937 unterzeichneten und vom Politbüro am 31. Juli bestätigten Befehl Nr. 00447 heißt. Nach heutigem Kenntnisstand fielen diesem Befehl, der von „Dreier-Stäben“, den berüchtigten „Troiki“, im Schnellverfahren auf den einzelnen regionalen Ebenen umgesetzt wurde, nahezu 800.000 Menschen zum Opfer. Eine solche „Troika“ setzte sich in der Regel aus dem Leiter der Geheimpolizei (NKVD), dem Ersten Parteisekretär und dem Ersten Staatsanwalt des jeweiligen Gebiets (Region, Republik) zusammen.

Auf der Konferenz und in der Einleitung zu dem Sammelband wurde als das erkenntnisleitende Ziel aller Beiträge die Beschreibung der konkreten Umsetzung des erwähnten Befehls genannt. Es ging den Autoren also darum, die Organisation und den Ablauf der Aktion aufzudecken. Zu der Ermittlung der Modalitäten gehörte auch die Frage nach Beginn und Beendigung der repressiven Maßnahmen. Von Interesse war weiter, ob die nachgeordneten regionalen Behörden in der Durchsetzung des Befehls über eigene Gestaltungsspielräume verfügten. Wie zu Beginn des Forschungsbandes dargelegt, „liegt das Neue der Veröffentlichungen des Projekts somit darin, dass die Durchführung des Befehls sowohl in horizontaler als auch in vertikaler Perspektive umfassend dokumentiert wird. Das ermöglicht dem Leser oder Nutzer, die Durchführung der Maßnahmen im Rahmen des Befehls Nr. 00447 als „Dialog“, als Ineinandergreifen von Zentrum und Peripherie und zugleich von „oben“ und „unten“ wahrzunehmen.[5]

Die Forschergruppe versagte es sich ganz bewusst, über diese Fragestellungen hinaus nach den hinter den Massenrepressionen stehenden Beweggründen zu suchen. Da die Motive für die Operationen mangels verfügbarer Quellen noch im Dunkeln lägen, hielten es die Autoren des Forschungsbandes letztlich für nicht angemessen, darüber zu spekulieren. Wie weitere Referate und die Diskussionen auf der Tagung jedoch deutlich machten, goutierten nicht alle diese bewusste Selbstbescheidung auf den Nachvollzug der konkreten Umsetzung der Massenrepressionen. Dies zeigte sich vor allem in den Referaten des amerikanischen Experten DAVID SHEARER (Newark, Delaware) und des niederländischen Wissenschaftlers MICHAEL ELLMANN (Amsterdam). Beide rückten die Frage nach den Ursachen, Beweggründen und nach der Relevanz des Zeitpunkts in den Vordergrund ihrer eigenen Überlegungen.

Dabei machte Shearer ein ganzes Bündel möglicher Motive geltend. So brachte er – wie schon in seinen einschlägigen Publikationen – in erster Linie eine drohende Kriegsgefahr und vorbeugende Maßnahmen gegen das Entstehen einer fünften Kolonne im Falle eines realen Krieges als Anreize für den Massenterror ins Spiel. Ein weiteres Moment sei das Ziel gewesen, mit Hilfe der Massenoperationen ein für alle Mal das Problem der Kulaken und der Kriminellen zu lösen und so der angestrebten Schaffung einer homogenen Gesellschaft im Sinne eines social engineering näherzukommen. Schließlich sei die „krisenhafte Atmosphäre der Zeit“, zu der auch der Spanische Bürgerkrieg gehöre, in Rechnung zu stellen.

Michael Ellmann zufolge sei es eine sträfliche Vereinfachung, für die Massenrepressionen einen einzigen Beweggrund zu veranschlagen. Vielmehr müsse zwischen den strukturellen und den konjunkturellen Bedingungen der Geschehnisse unterschieden werden. Unter ersteren seien die wirtschaftlichen und politischen Strukturen ins Auge zu nehmen. Während die sowjetische Wirtschaftspolitik letztlich rational angelegt und erfolgreich gewesen sei, behielten Ellmann zufolge die politischen Strukturen von der staatsstreichartigen Machtübernahme durch die politische Führung des Regimes ihre nachhaltige Prägung. Diese waren auf "political gardening" im Sinne Zygmunt Baumans und auf "social engineering" ausgerichtet.[6] Kriegsvorbereitungen seien zu dem Zeitpunkt der Repressionen allgegenwärtig gewesen, nicht nur in der Sowjetunion. Als konjunkturelle internationale Faktoren, die auf die Prozesse des Stalinschen Russlands eingewirkt hätten, seien vor allem der Spanische Bürgerkrieg und der Antikominternpakt in Rechnung zu stellen. Hinsichtlich des Befehls 00447 wären jedoch interne Faktoren im Geiste des "political gardening", konkret durch Eliminierung von Randgruppen (Kriminellen), und des "social engineering", konkret durch Beseitigung des Kulakentums, von größerer Bedeutung gewesen. Allerdings hätten sich die internationalen und internen Faktoren nicht gegenseitig ausgeschlossen.

WLADISLAW HEDELER (Bonn/Berlin) begann seinen Beitrag mit einem kritischen Vergleich des jetzt in deutscher Sprache präsentierten Forschungsbandes mit den bisher in Russland erschienenen einschlägigen Studien sowie mit dem schon erwähnten Band von 2009 über „Massenmord und Lagerhaft. Die andere Geschichte des Großen Terrors“. Tatsächlich war Hedeler von den Veranstaltern der Konferenz dazu aufgefordert worden, die von der Forschergruppe herangezogene Methode, „Dokumente zum ‚Sprechen’ zu bringen“ bzw. „die Dokumente ‚für sich sprechen zu lassen’“, zu kommentieren. Hedeler ließ seine eigene Skepsis gegenüber einem solchen Zugang erkennen. Er griff die von den Herausgebern selbst eingeräumte Feststellung auf, die von ihnen genutzten Quellen seien „unvollständig, widersprüchlich und verschlüsselt“.[7]

Hedeler hielt es für unabdingbar, die bisher zu isolierte Betrachtung der Massenrepressionen aufgrund des Befehls Nr. 00447 durch Auswertung weiterer Dokumente und durch eine deutliche Ausweitung der Fragestellung zu überwinden. Nur so sei es möglich, die Motive für die Massenoperationen oder auch nur die Frage nach der relativen Eigenständigkeit der ausführenden Organe zu klären. In dem Zusammenhang führte der kritische Kommentator Hedeler die Studien von Youngok Kang-Bohr ins Treffen, die auf der Grundlage der Akten aus dem Gebiet Voronez 1934 – 1941 zu dem Ergebnis gekommen sei, dass die lokalen Führungskräfte mit der Umsetzung des Befehls eigenmächtig und willkürlich umgegangen sind und die Peripherie keineswegs eine bloß willenlose Marionette des Zentrums darstellte. Hedeler räumte den Editoren des neuen Forschungsbandes jedoch als ihr besonderes Verdienst ein, nunmehr „präzise Forschungsfelder des längst nicht abgeschlossenen Projekts benannt zu haben“.

JÜRGEN ZARUSKY (München) ging der Frage nach, welche Relevanz die von Binner, Bonwetsch und Junge vorgelegte „Dokumentenmonographie“ für die vergleichende Erforschung des Nationalsozialismus und der totalitären Sowjetherrschaft habe. Insofern die Massenrepressionen in der Sowjetunion darauf hinausliefen, ein für allemal mit den Gegnern des Regimes aufzuräumen, könnte eine Parallele zum Holocaust hergestellt werden. Ein entscheidender Unterschied zu diesem sei es jedoch, dass diese Verbrechen des NS-Regimes nur auf die Ausrottung ausgerichtet waren, die stalinistischen Repressionen jedoch die Alternative der Lagerhaft umfassten. Während dem Großen Terror in der Sowjetunion ein breit gestreutes Feindbild zugrundegelegen und das Prinzip der individuellen Schuld gegolten habe, sei es im NS um die „Schuld der Geburt“ gegangen. Als Besonderheit der repressiven Vorgänge im Stalinismus hob Zarusky im Weiteren den Faktor der „bürokratisch organisierten Fließbandjustiz“ wie überhaupt den typischen „bürokratischen Formalismus“ hervor. Als bedenkenswert sei auch die bisweilen eigenständige Rolle der Prokuratura (Staatsanwaltschaft) als Gegengewicht zum NKVD bei der Kulakenverfolgung einzuschätzen. Gewiss sei dem Nationalsozialismus wie dem Stalinismus der Massenmord als Instrument der Gesellschaftspolitik gemeinsam. Die Tatsache, dass in der UdSSR die Repressionen wieder eingestellt wurden, zeige unter der Stalinführung letztlich der Trend zur Selbststeuerung und somit zur Erhaltung des Regimes überwogen hätten.

FRANZISKA AUGSTEIN (München) war es in einem abschließenden Referat aufgegeben, über das Verhältnis von Wissenschaft und Öffentlichkeit am Beispiel der stalinistischen Massenverfolgungen zu reflektieren. Die Referentin, die eher in der deutschen Geschichte und Gegenwart zuhause ist, zog es vor, auf die Bedeutung der öffentlichen Historikerdiskurse zu Aspekten des NS-Regimes für die Vergangenheitsbewältigung in der Bundesrepublik einzugehen. Sie verwies dabei auf die generell eher langsame Rezeption der Holocaust-Thematik, weiter auf das starke Echo auf die Wehrmachtausstellung und auf die aktuellen Diskussionen zur Rolle des Auswärtigen Amtes für die Verbrechen des NS-Staates. Andere Konferenzteilnehmer hoben ergänzend die so völlig anderen Bedingungen öffentlicher Diskurse über den Stalinismus am Ende der Sowjetunion und in der heutigen Russischen Föderation hervor.

In der abschließenden allgemeinen Diskussionsrunde traten als Kernthemen die ungelöste Frage nach den Beweggründen des sowjetischen Massenterrors und vergleichende Aspekte zwischen NS-Regime und Stalinismus erneut in den Vordergrund. Während die Autoren der Forschungsgruppe unbeirrt an ihrem minimalistischen Ziel der bloßen Wiedergabe der Vorgänge im Gefolge des Befehls Nr. 00447 festhielten, wünschten sich andere Konferenzteilnehmer, darunter die Verfasserin dieses Tagungsberichts, weiterreichende Aussagen über die möglichen Beweggründe der Massenrepressionen oder Verallgemeinerungen etwa im Hinblick auf die typische politische Kultur der ausführenden Organe oder auch hinsichtlich des Wechselspiels der beteiligten Institutionen oder auch hinsichtlich des Verhältnisses zwischen den Akteuren des Zentrums und der Regionen. Daraus hätten sich möglicherweise allgemeine Aussagen über die typischen Strukturmerkmale des stalinistischen Regimes ableiten lassen.

Konferenzübersicht

Begrüßung
Heinz Duchhardt, Vorsitzender des Stiftungsrats der Stiftung DGIA
Nikolaus Katzer, Direktor des DHI Moskau
Bernd Bonwetsch, Gründungsdirektor des DHI Moskau

Das Projekt „Stalinismus in der sowjetischen Provinz“
Marc Junge, DHI-Moskau/Ruhr-Universität Bochum
Sergej Kokin, Leiter des Archivs des Geheimdienstes der Ukraine
Lothar Maier, Universität Heidelberg: Rolf Binner. Potential eines Außenseiters in der Osteuropäischen Geschichte

Ein kleines „Zusatzprotokoll“
Jochen Hellbeck, Rutgers University, New Jersey

Bilanz
David Shearer, Delaware University: Zentrale Thesen des Projekts aus amerikanischer Sicht.

Jürgen Zarusky, Institut für Zeitgeschichte, München: Die „Dokumentenmonographien“ des Projekts aus der Sicht vergleichender Stalinismus- und Nationalsozialismusforschung

Elena Osokina, University of South Carolina: Die Entdeckung der Kriminellen und Deklassierten als Verfolgungsopfer

Michael Ellmann, University of Amsterdam: Die „Kriegsgefahr“ und der Beginn der Massenverfolgungen im Großen Terror

Wladislaw Hedeler, Universität Bonn: „Dokumentenmonographie“- eine Methode, Dokumente zum „Sprechen“ zu bringen?

Franziska Augstein, Süddeutsche Zeitung: Wissenschaft und Öffentlichkeit am Beispiel der Stalinschen Massenverfolgungen

Perspektiven/Diskussion
Leitung: Jürgen Zarusky
Ausstieg aus dem Totalitarismusdiskurs? Entideologisierung und Historisierung der Terrorbewertung.

Anmerkungen:

[1] Rolf Binner / Bernd Bonwetsch / Marc Junge (Hrsg.), Stalinismus in der sowjetischen Provinz 1937-1938. Die Massenaktion aufgrund des operativen Befehls Nr. 00447 (=Veröffentlichungen des Deutschen Historisches Instituts Moskau, Bd. 2), Berlin 2010.
[2] Binner, Rolf; Bonwetsch, Bernd; Junge, Marc: Massenmord und Lagerhaft. Die andere Geschichte des Großen Terrors. Berlin 2009.
[3] Mark Junge / Gennadij Bordjugov / Rolf’ Binner (Hrsg.), Vertikal’ Bol’šogo Terrora. Istorija operacii po prikazu NKVD Nr. 00447, Moskva 2008.
[4] Beides 2010 erschienen in russischer Sprache beim Verlag ROSSPEN, Moskau.
[5] Binner/Bonwetsch/Junge, Stalinismus in der sowjetischen Provinz, S. 17.
[6] Z. Bauman, Moderne und Ambivalenz. Das Ende der Eindeutigkeit, Frankfurt am Main 1994.
[7] Binner/Bonwetsch/Junge, Stalinismus in der sowjetischen Provinz, S. 461.

Zitation
Tagungsbericht: Massenverfolgungen im Großen Terror. Ein Projekt des DHI Moskau und der Ruhr-Universität Bochum. Bilanz und Perspektiven, 06.12.2010 Bonn, in: H-Soz-Kult, 15.02.2011, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-3531>.
Redaktion
Veröffentlicht am
15.02.2011
Klassifikation
Weitere Informationen
Sprache Beitrag
Land Veranstaltung
Sprache Veranstaltung