Das europäische Mittelalter im Geflecht der Welt. Integrative und desintegrative Effekte von Migration

Ort
Berlin
Veranstalter
DFG-Schwerpunktprogramm 1173 „Integration und Desintegration der Kulturen im europäischen Mittelalter“
Datum
25.05.2011 - 28.05.2011
Von
Mona Kirsch, Historisches Seminar, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg; Tillmann Lohse, Institut für Geschichtswissenschaften, Humboldt-Universität zu Berlin

Im Juni 2011 läuft das von der DFG eingerichtete Schwerpunktprogramm 1173 nach sechsjähriger Laufzeit aus. In diesem Experimentierfeld transkultureller Mittelalterforschung haben zuletzt 30 Forscher aus 14 verschiedenen Disziplinen an 14 deutschen Universitäten über „Integration und Desintegration der Kulturen im europäischen Mittelalter“ geforscht. Die Berliner Abschlusstagung bot den Mitarbeiter/innen und zahlreichen aus dem In- und Ausland angereisten Referent/innen und Zuhörer/innen ein passendes Forum, um die erarbeiteten Ergebnisse der Fachöffentlichkeit zu präsentieren[1], die Bilanz eines gleichermaßen transkulturellen wie transdisziplinären Aufbruchs zu ziehen und zukünftige Forschungsfelder in den Blick zu nehmen. Unter dem Generalthema „Das europäische Mittelalter im Geflecht der Welt“ referierten elf ausgewiesene Expert/innen über „Integrative und desintegrative Effekte von Migration“.

In seinem einleitenden Statement warnte DIRK HOERDER (Phoenix) davor, dass die vermeintliche Trennschärfe von Kategorien in der historischen Migrationsforschung schnell zu Scheuklappen werden könne. Vor allem dichotomische Begriffsbildungen (z. B. Ein-/Auswanderung) würden allzu oft ideologischen Simplifizierungen Vorschub leisten. Diesen Fallstricken entgehe man am besten, indem man eine konsequent akteurszentrierte Perspektive einnehme und Migrationsforschung als Lebenswegforschung betreibe.

Noch schwieriger als die Terminologie erweist sich jedoch in vormoderner Zeit oft genug die Quellenlage. Vor diesem Hintergrund warb PATRICK GEARY (Los Angeles) – von den aktuellen Debatten um „die Völkerwanderung“ ausgehend – für eine systematische DNS-Analyse der Knochenfunde aus frühmittelalterlichen Friedhöfen nördlich und südlich der Alpen. Die Frage nach crosscultural interaction könnten die Y-Chromosomen zwar nicht beantworten, wohl aber einen ganz neuen Ausgangspunkt für die Erforschung der Bevölkerungsverschiebungen des 5./6. Jahrhunderts bieten, jenseits der altbekannten und hochkontroversen Schrift- und Sachquellen. Ebenfalls forschungsgeschichtlich angelegt war das Referat von MANFRED K. H. EGGERT (Tübingen), dem zufolge die Ausdifferenzierung des Proto-Bantu in ca. 300 unter einander verwandte Sprachen ohne Bewegungen von Menschen im Raum kaum vorstellbar sei, mit sprachwissenschaftlichen Methoden aber nicht bewiesen werden könne. Auch der Archäologie sei es bislang nicht gelungen, Migrationen im subsaharischen Afrika nachzuweisen, doch liege dies womöglich an der bislang unzureichenden Hebung und Erschließung des Materials.

Zwei Sonderfälle von Migration behandelten ALEXANDER BEIHAMMER (Nikosia) und BENJAMIN SCHELLER (Essen). Beihammer skizzierte die transkulturelle Kommunikation zwischen dem byzantinischen Kaiserhof und den politischen Eliten seiner muslimischen Nachbarn im Medium der Diplomatie. Letztere seien zunächst aufgrund einer geschickt entfachten „Sogwirkung“ in den Bann der Byzantiner geraten, hätten sich deren Herrschaftsideologie aber im Laufe der Zeit so sehr zu eigen gemacht, dass sie schließlich als legitime Erben des oströmischen Kaisers auftreten konnten. Scheller erläuterte die Wechselwirkungen zwischen Konversion und Migration am Beispiel von Christen, die zum Judentum konvertierten, und vice versa. Einerseits habe Migration Konversion oft erst ermöglicht, andererseits hätten angedrohte Zwangskonversionen erhebliche Migrationen ausgelöst. Zudem gebe es seit dem Frühmittelalter immer wieder Belege für herumwandernde Mehrfachkonvertiten, die bislang jedoch noch nicht systematisch gesammelt worden seien.

Der Großteil der Vorträge widmete sich indes dem Zusammenleben von Migranten und Residenten sowie den transkulturellen Verflechtungen, die sich aus diesem ergaben. DAVID JACOBY (Jerusalem) verglich das Verhältnis zwischen Neusiedlern und einheimischer Bevölkerung in zwei von den „Lateinern“ eroberten Territorien: dem Königreich Jerusalem (12.–13. Jh.) und der Insel Kreta unter venezianischer Herrschaft (13.–14. Jh.). Die durchaus ähnlichen religions- und sozialpolitischen Strategien der Eroberer hätten, nicht zuletzt aufgrund unterschiedlicher Vorprägungen der jeweiligen Regionen, ganz unterschiedlich strukturierte Gesellschaften hervorgebracht. ROSAMOND McKITTERICK (Cambridge) erläuterte die Bedeutung von Wörtern für die Verbreitung und Manifestation antiker Bildung in den westeuropäischen Nachfolgestaaten des Imperium Romanum anhand frühmittelalterlicher Glossare. Diese zeugten nicht nur von der Amalgamierung alten und neuen Wissens, sondern auch von dessen bewusster Selektion und Anordnung. Als „vehicles of entaglement“ hätten sie den Westen in seinen rhetorischen Kompetenzen gestärkt und somit eine Brücke zwischen antiker Tradition und den „Barbaren“ geschlagen. MONICA JUNEJA (Heidelberg) nahm eine nordindische Darstellung der Maria lactans zum Ausgangspunkt einer zeit- und raumübergreifenden Analyse des Motivs. Neben christlichen Zeugnissen verwies Juneja auch auf den Einfluss muslimischer und hinduistischer Vorbilder, so dass verschiedene Traditionsströme in der indischen Adaptation mündeten. Die Komplexität und Vielschichtigkeit des Werkes lasse sich deshalb nur mit einer transkulturellen Herangehensweise entschlüsseln, die die engen Grenzen des nationalgeschichtlichen Fokus’ überschreite. TANJA MICHALSKY (Berlin) nutzte die neapolitanischen Bauten der Anjou und der aragonesischen Herrscher als Fallbeispiel, um den Gewinn der transkulturellen Methode für die Kunstgeschichte zu verdeutlichen. Migration fungierte für Michalsky als Indikator visueller Diskurse, in dem sich die Hybridität lokaler und fremder Stilelemente als prägendes Charakteristikum eines bestimmten Bauwerkstypus’ etablierte. Migration wird dergestalt zum Analyseinstrument einer glokalen Betrachtungsweise von Kunstwerken.

Einen vierten Zugang zum Tagungsthema wählten schließlich HIROSHI TAKAYAMA (Tokio) und ANDRÉ WINK (Madison), deren Ausführung sehr stark auf die naturräumlichen Bedingungen von Migration abhoben. Takayama verglich das mittelalterliche Sizilien mit Japan, um die verschiedenen Ausprägungen von Migrationen zu verdeutlichen. Während Siziliens geographische Lage als Schnittstelle dreier Kulturen die Insel zu einem beliebten Ziel für Invasionen gemacht habe, habe Japans relative Abgeschlossenheit migrationshemmend gewirkt und die Anpassung der vornehmlich chinesischen Einwanderer an die bestehenden Strukturen befördert. Demgegenüber betonte Takayama den Unterschied zu Sizilien, wo besonders die Eroberung der Muslime (827–965) tiefgreifende Veränderungen für die Einheimischen bedeutet hätte. Wink stellte die Besonderheiten in der Entwicklung des indischen Subkontinents heraus, die maßgeblich durch dessen geographische und klimatische Gegebenheiten geprägt worden seien. Migration hatte in dieser Epoche eine wichtige Funktion: Um ihre Existenz zu sichern, seien sowohl die Einwanderer aus der eurasischen Steppe als auch diejenigen von den Küsten des Indischen Ozeans zu einer raschen Anpassung an die agrarisch geprägte Lebensweise der einheimischen Bevölkerung gezwungen gewesen.

Die Plenardiskussionen im Anschluss an die einzelnen Vorträge wurde wie bereits bei der vom SPP 1173 im Frühjahr 2008 veranstalteten Spring School in kleineren, parallel stattfindenden Workshops vertieft[2], die sowohl von Mitarbeitern des Schwerpunktprogramms als auch von auswärtigen Referent/innen geleitet wurden.

In seinem Abendvortrag führte DAVID SIMO (Yaoundé) in die Methoden und Perspektiven postkolonialer Theorien ein und regte an, auf deren Basis die bisherige Forschung kritisch zu hinterfragen. Nur die Dekonstruktion der eurozentrischen Fixierung ermögliche es, neue Konzepte und Kategorien zu entwickeln, die der Wirklichkeit einer globalisierten europäischen Welt Rechnung trügen. Die postkoloniale Herangehensweise eröffne die Möglichkeit für einen Dialog mit dem Anderen, der nun nicht mehr das eigene Selbst in das Fremde projiziere, sondern die Verschiedenheit akzeptiere und als Chance neuer Fragestellungen begreife.

Die abschließende von Michael Borgolte (Berlin) moderierte Podiumsdiskussion bot die Möglichkeit für eine erste Evaluation des SPP 1173 und seiner Auswirkungen auf die internationale Forschungslandschaft. Sowohl die Mitarbeiter/innen und Projektleiter/innen als auch die externen Fachvertreter zogen eine durchaus positive Bilanz und betonten die fachliche und wissenschaftsorganisatorische Impulskraft des Schwerpunktprogramms. Anders als vor sechs Jahre spreche heute kaum einer mehr von einer christlichen Einheitskultur des europäischen Mittelalters[3]. Auch das selbstgesteckte Ziel, monodisziplinäre Perspektiven und interdisziplinäre Kooperationen in einer transdisziplinären Forschungsstrategie aufgehen zu lassen, sei insbesondere durch das „kollaborative Schreiben“ der SPP-Mitglieder eindrucksvoll verwirklicht worden[4]. Weiterhin bleibe jedoch unklar, welche Ausbildung eigentlich die nötigen Kompetenzen für die transkulturelle Mediävistik der Zukunft vermitteln könne.

Die lebhaften Diskussionen im Anschluss an die einzelnen Vorträge, aber auch in den Workshops und Kaffeepausen, ließen keinen Zweifel daran, dass die Veranstalter ein gleichermaßen zentrales wie innovatives Thema in den Mittelpunkt der Tagung gestellt hatten. Migration, so der einhellige Tenor der Teilnehmer/innen, müsse nicht nur als ein besonders wichtiger Faktor für die Dynamiken transkultureller Verflechtung gelten, sondern böte in allen beteiligten Disziplinen auch ein großes und bislang noch nicht ausgereiztes forschungsstrategisches Potential.

Konferenzübersicht:

Plenarvorträge

Michael Borgolte / Bernd Schneidmüller, Sprecher des SPP 1173 (Berlin / Heidelberg): Begrüßung

Guido Lammers, Deutsche Forschungsgemeinschaft: Grußwort

Julia Dücker / Marcel Müllerburg, Koordinator(in) des SPP 1173 (Heidelberg / Berlin): Bilanz eines Aufbruchs

Dirk Hoerder (Phoenix, Arizona): ‚Imago Mundi’ und ‚Funds of Knowledge’. Migranten schaffen Kulturen

Patrick Geary (Los Angeles, California): Völkerwanderung als cross-cultural interaction

Manfred K. H. Eggert (Tübingen): Bantu-‚Wanderungen’ im subsaharischen Afrika: Zur Anatomie eines sprach- und kulturgeschichtlichen Phänomens

David Jacoby (Jerusalem): Intercultural Encounters and Confrontation in Conquered Lands: The Latin Kingdom of Jerusalem and Venetian Crete (12th–14th Cent.)

Alexander Beihammer (Nikosia): Transkulturelle Kommunikation und Identitätsbildung in den diplomatischen Beziehungen zwischen Byzanz und der islamischen Welt (vornehmlich 10.–12. Jh.)

Benjamin Scheller (Essen): Bewegte Leben. Wechselbeziehungen von Migration und Konversion im Mittelalter

Rosamond McKitterick (Cambridge, UK): Migrations and the Written Word in the Early Middle Ages

Monica Juneja (Heidelberg): Itinerant Images: Thoughts on a Cultural Geography of Visual Practices in Pre-Modern Eurasia

Hiroshi Takayama (Tokio): Migrations in the Mediterranean Area and in Far East

David Simo (Yaoundé, Kamerun): Postkoloniale Perspektiven auf Europa

André Wink (Madison, Wisconsin): An Indo-Centric View of Medieval World History

Tanja Michalsky (Berlin): Migration von oben. Überformung durch Kunstpolitik unter zwei Herrscherhäusern in Neapel

Podiumsdiskussion: Im Geflecht der Globalgeschichte. Transkulturelle Mediävistisk im Aufbruch

Mit Birgit Hoffmann (Bamberg); Nikolas Jaspert (Bochum); Martin Kintzinger (Münster); Margit Mersch (Erlangen-Nürnberg); Frank Rexroth (Göttingen)
Moderation: Michael Borgolte (Berlin)

Workshops

Stamatios Gerogiorgakis (Erfurt) / Roland Scheel (Frankfurt): Fremde im byzantinischen Reich

Thomas Poser (München) / Dagmar Schlüter (Heidelberg) / Julia Zimmermann (Zürich): Migration und ihre literarische Inszenierung. Zwischen interkultureller Abschottung und transkultureller Verflechtung

Marcel Müllerburg (Berlin) / Britta Müller-Schauenburg (Frankfurt am Main) / Henrik Wels (Würzburg): Nachfolge Christi oder Strafe Gottes? Migration als christliches Ideal und antijüdische Polemik

Stefan Burkhardt (Heidelberg) / Thomas Insley (Heidelberg) / Margit Mersch (Erlangen-Nürnberg) / Ulrike Ritzerfeld (Berlin) / Stefan Schröder (Kassel) / Viola Skiba (Heidelberg): Elitenkultur, Mobilität und Hybridisierung im Mittelmeerraum

Christian Jörg (Trier) / Nina Pleuger (Erlangen) / Kenneth Scott Parker (Mainz) / Christofer Zwanzig (Erlangen): Migration: Erklärungsmuster für kulturelle Verflechtungen in sozialen Identitäten?

Michael Brauer (Salzburg) / Ulisse Cecini (Erlangen) / Julia Dücker (Heidelberg) / Daniel König (Paris) / Sevket Kücükhüseyin (Bamberg): Monumenta historica. Zur Vergegenwärtigung von Vergangenheit

Christa Jochum-Godglück (Saarbrücken) / Verena Linseis (München) / Berenike Metzler (Erlangen-Nürnberg) / Christian Saßenscheidt (Erlangen) / Andreas Schorr (Saarbrücken): Fromme Männer unterwegs. Religiös motivierte Bewegungen in der mittelalterlichen Welt Europas und des Orients

Judith Fröhlich (Zürich): Effekte von Migration auf Selbst- und Fremdbilder: Führten die Mongoleneinfälle zur Entstehung einer protonationalen/nationalen Identität in Japan?

Gertrud Pickhan (Berlin): Jüdische und deutsche Wege nach Osten. Parallel, verflochten oder getrennt?

Nicoletta Francovich-Onesti (Siena): Interaction of Germanic Personal Names with Latin Onomastics in the Late-Roman West. The Different Cases of Gothic, Vandalic and Lombard Names

Annemarie Weyl Carr (Dallas, Texas): Art and Migration in Crusader Cyprus: The Case of Famagusta

Uwe Israel (Dresden): Migration und Konflikt im mittelalterlichen Italien

FranceMed (Paris): Migratory Phenomena and Cultural Exchange in the Medieval Mediterranean

Mihailo Popovic (Wien): Migration und Sesshaftigkeit in der historischen Landschaft Makedonien (14.–16. Jh.)

Anmerkungen:
[1] Vgl. Borgolte, Michael; Dücker, Julia; Müllerburg, Marcel; Schneidmüller, Bernd (Hrsg.), Integration und Desintegration der Kulturen im europäischen Mittelalter. Berlin 2011. Zuvor bereits: Borgolte, Michael; Schiel, Juliane; Schneidmüller, Bernd; Seitz, Annette (Hrsg.), Mittelalter im Labor. Die Mediävistik testet Wege zu einer transkulturellen Europawissenschaft, Berlin 2008 (dazu die Rezension von Ernst-Dieter Hehl unter <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2009-2-038> [Zugriff: 30.5.2011]).
[2] Vgl. den Tagungsbericht von Tim Geelhaar und Verena Türck unter: <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=2086> (Zugriff: 30.05.2011). Die Vorträge liegen auch gedruckt vor: Borgolte, Michael; Schneidmüller, Bernd (Hrsg.), Hybride Kulturen im mittelalterlichen Europa. Vorträge und Workshops einer Frühlingsschule, Berlin 2010.
[3] Vgl. etwa den Tagungsbericht von Benjamin Scheller zur ersten Plenartagung des SPP 1173 am 8./9. Juli 2005 in Berlin unter <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/projekte/id=138>, wo es noch hieß, „die weitverbreitete Auffassung, das europäische Mittelalter sei nur eine lateinisch-christliche Kultur gewesen,“ bedürfe „einer historischen Überprüfung“ (Zugriff: 30.05.2011).
[4] Vgl. Burckhardt, Daniel; Schiel, Juliane, Kollaboratives Schreiben, in: Gasteiner, Martin; Haber, Peter (Hrsg.), Digitale Arbeitstechniken. Ein Handbuch für die Geistes- und Kulturwissenschaften, Wien u. a. 2010, S. 113-126; Burckhardt, Daniel; Müllerburg, Marcel, SPPedia: Transdisziplinäre Mediävistik im Wiki-gestützten Schreibprogramm, in: Kümper, Hiram (Hrsg.), eLearning & Mediävistik. Mittelalter lehren und lernen im neumedialen Zeitalter, Frankfurt a. M. u. a. 2011, S. 177-194.

Zitation
Tagungsbericht: Das europäische Mittelalter im Geflecht der Welt. Integrative und desintegrative Effekte von Migration, 25.05.2011 – 28.05.2011 Berlin, in: H-Soz-Kult, 22.06.2011, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-3689>.