Zwischen öffentlich und privat: Arbeit, Konsum und Freizeit im Sozialismus der 1960er- bis Mitte der 1980er-Jahre

Ort
Zürich
Veranstalter
Nada Boškovska / Jeronim Perović, Universität Zürich
Datum
25.11.2011 - 26.11.2011
Von
Alexandra Oberländer, re:work Berlin/Forschungsstelle Osteuropa, Universität Bremen

Anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Abteilung für Osteuropäische Geschichte am Historischen Seminar der Universität Zürich hatten die Lehrstuhlinhaberin Nada Boškovska, Jeronim Perovič und ihr Team, bestehend aus Angelika Strobel, Daniel Ursprung, Daniel Jetel und Florian Rohner, im November zu einer zweitägigen Tagung eingeladen. Als Thema hatten sich die Feiernden auf diejenige Epoche in der Osteuropäischen Geschichte verlegt, die im Moment besonders boomt: die Ära des späten Sozialismus von 1960 bis 1989/1991. In Ungarn war dies nach 1956 die Zeit des „Gulaschkommunismus“, in der Tschechoslowakei nach 1968 die Zeit der „Normalisierung“[1] und in der Sowjetunion spätestens seit Mitte der 1970er-Jahre angeblich die Phase der „Stagnation“. Seit mehreren Jahren steigt die Zahl der Publikationen zu jener zeitgeschichtlichen Epoche in Ost- und Ostmitteleuropa sprunghaft an. Entsprechend groß war das Interesse an der Züricher Tagung. Im Zentrum stand die Frage nach den Funktionsweisen sozialistischer Gesellschaften, die, laut MALTE ROLF (Hannover/Bremen) in seinem Eröffnungsvortrag, seit den 1960er-Jahren einen „rasanten Wandel“ erlebten. Die Gleichzeitigkeit von „kultureller Homogenisierung“ und „sozialer Fragmentierung“ habe zwar zu einem veränderten Verständnis der Kategorien privat/öffentlich, nicht jedoch zwangsläufig zum Zusammenbruch ab 1989/1991 geführt. Die Flexibilität jener Regime, die durchaus in der Lage waren, ihre Normen den Erwartungen ihrer Bürger/innen anzupassen, bildete den roten Faden dieser ausgesprochen anregenden Konferenz.

Bis vor wenigen Jahren hätten sich die meisten Historiker/innen noch schwer getan die letzten Jahrzehnte im Ostblock als Jahre des Konsums zu beschreiben. Mittlerweile jedoch sind die Leistungen des Konsums als systemerhaltend und stabilisierend für die Regime jenseits des Eisernen Vorhangs akzeptierte Forschungsmeinung. Seien es langlebige Kühlschränke, robuste Autos oder aparte Staubsauger wie der (zumindest auf der Jubiläumstagung selbst) besonders populäre Saturn: Konsum war aus dem sozialistischen Alltag seit spätestens Mitte der 1960er-Jahre nicht mehr wegzudenken. Auch wenn die osteuropäischen Konsumkulturen nur in „Ungarn als Land mit einem Zaun aus Wurst“ (JULIA RICHERS, Basel) zum Entstehen einer Konsumgesellschaft führten, so war Konsum in nahezu allen osteuropäischen Staaten – mit Ausnahme Albaniens und Rumäniens – ein wichtiges systemstabilisierendes Moment. NATAŠA MIŠKOVIĆ (Zürich) belegte dies etwa am jugoslawischen Modekonsum, der durch die stets adrett gekleidete First Lady Jovanka Broz angeheizt wurde. Wie Julia Richers in ihrem Beitrag zu Ungarn eindrücklich zeigen konnte, setzte die Parteiführung unter Kádár den Konsum sogar explizit ein, das Jahr 1956 vergessen zu machen. Doch jenes zunächst noch sehr erfolgreiche staatliche Konsumversprechen sollte sich auf lange Sicht, so ULF BRUNNBAUER (Regensburg) in seinem Abendvortrag, als „Pandorabüchse“ mit ungeheurer Sprengkraft erweisen. So systemstabilisierend der Konsum ab 1960 gewesen sein mag, so sehr trug die zunehmende Prekarität desselben in den achtziger Jahren zum flächendeckenden Untergang des sozialistischen Experiments bei. Zwar warnte Malte Rolf nicht nur in seinem Eröffnungsvortrag davor, die Geschichte des sozialistischen Experiments von seinem Ende her zu denken, doch das Paradigma des Konsums scheint bislang relativ unangefochten maßgebliche Erklärungskraft für Stabilität und Niedergang zu besitzen.

Andere liebgewonnene Erklärungsmuster jedoch wurden von den Forscher/innen, von denen erfrischend viele zum akademischen Nachwuchs zählten, durchaus in Zweifel gezogen. Dazu gehört die Idee des Privaten als ein Rückzugsort, in dem angeblich das authentische Selbst wohne, im Unterschied zum öffentlichen Raum, in dem der sozialistische Bürger allenfalls eine Fassade aufrechterhalte. Sinnbildlich für jene Trennung des Öffentlichen und Privaten steht die Idee des double speak: Während die Bürger/innen in real existierenden sozialistischen Staaten das Eine sagten, dachten sie eigentlich etwas ganz anderes. Jenes Paradigma kritisierten vor allem EKATERINA EMELIANTSEVA (Bangor/UK) und ESTHER MEIER (Hamburg) am Beispiel zweier sowjetischer Musterstädte. Ekaterina Emeliantseva widmete sich in ihrem Beitrag zur am Weißen Meer gelegenen Stadt Severodvinsk neben der Idee des flexi speak[2] vor allem der Verschränkung von formellen und informellen Praktiken. Eindrücklich konnte sie zeigen, inwieweit informelle Praktiken, etwa der Kontakt zu westlichen Ausländern oder das Hören von Rockmusik, selbst in geschlossenen Städten wie Severodvinsk, Ort des Atom-U-Boot-Baus, zum Gegenstand öffentlicher Aushandlungspraktiken wurden. So fragte etwa ein junger Bewohner beim lokalen KGB an, ob es in Ordnung sei, wenn er eine Brieffreundschaft mit einem westlichen Ausländer pflege, worauf der KGB weder mit einem expliziten nein noch einem gnädigen ja reagierte. Viele der Einwohner/innen in Severodvinsk wussten über Verhandlungen mit den Behörden ihre Interessen durchzusetzen. Esther Meier zeigte am Beispiel der LKW produzierenden Stadt Naberežnye Čelny die Motivationen auf, die seit 1969 jährlich 40.000 Menschen in die Stadt migrieren ließen. Jene Stadt, die wie Severodvinsk monoindustriell geprägt war, sollte zu den Vorzeigestädten des sowjetischen Imperiums werden. Allein, die Aneignung der Stadt durch ihre Bewohner folgte sehr viel eigen-sinnigeren Mustern als sich dies die Führung vorstellte. Obwohl die eigene Wohnung eine wesentliche Motivation der Migration in die Stadt darstellte, gehörte es keineswegs zum Traum der neuen Stadtbewohner/innen, in den schwindelerregenden Höhen 25-geschossiger Hochhäuser zu leben. Stattdessen etablierten sich zunächst als Übergangslösung gedachte Trailersiedlungen, die sehr viel mehr den Dörfern glichen, aus denen die Arbeitsmigrant/innen stammten, als den futuristischen Modellen der Stadtplaner. Die Bewohner/innen der Stadt, die nach 1982 Brežnev heißen sollte, missachteten die Plattenbauten und den eigentlich erwünschten Arbeitsethos. Die Zahnlosigkeit des Regimes sogar in sozialistischen Musterstädten zeigte sich etwa darin, dass Naberežnye Čelny eine ideale Stadt für sogenannte „Parasiten“, also „Arbeitsverweigerer“, war. Wer sich noch gestern als „Held der Arbeit“ feierte, konnte morgen schon als “Parasit“ durch die Stadt vagabundieren, so Esther Meier in ihrem Vortrag. Jene scheinbar reibungslose Transformation des Vorbildarbeiters zum antisowjetischen Individuum war jedoch weniger Resultat repressiver staatlicher Maßnahmen als vielmehr Ausdruck individuell verfolgter Strategien nach Zeitautonomie. Obwohl Parasitentum (tunejadstvo) seit 1961 zumindest in der russischen Sowjetrepublik einen Straftatbestand darstellte, verwandelte sich dieses zunächst repressive Instrument mehr und mehr zu einem sozialen Ritual, so TATIANA LASTOVKA (St. Gallen).

Zu jenen sozialen Ritualen gehörte im Rahmen der prosperierenden Konsumkultur das Fernsehen ebenso wie der heiß begehrte Besuch im sowjetischen Pionierlager. Die Verschränkung der Sphären Arbeit und Freizeit zeigte sich noch einmal deutlich in der Vergabepraxis der Erlaubnisscheine (putevki) für Kinderlager, wie EVELIN EICHLER (Frankfurt/Oder) ausführte. Vor allem die Kinder, deren Eltern „Helden der Arbeit“ waren, konnten sich auf einen dreiwöchigen Aufenthalt in den sogenannten Pionierrepubliken an der Schwarzmeerküste freuen. Die „gelenkte Freizeit“ selbst jedoch, die Konzentration auf „vernünftige Erholung“ und ausreichende körperliche Ertüchtigung, unterschied sich kaum von westeuropäischen Kinderfreizeiten. Wie HANNES GRANDITS (Berlin) bei seinem Vergleich west- und osteuropäischer Wohlfahrtsexpansion ausführte, war das Heiratsverhalten oder die zentrale Stellung der Familie in beiden Systemen ebenfalls sehr ähnlich.

Die Frage nach dem dezidiert „Sowjetischen“, respektive „Sozialistischen“ stellte sich während dieser Konferenz des Öfteren. Eingedenk der Wichtigkeit des Konsums auch in den sozialistischen Ländern verschwammen zum Teil die Grenzen marktwirtschaftlicher Gesellschaften und deren vermeintlichen Eigenheiten mit denen der konsumorientierten, osteuropäischen Gesellschaften. Eine genauere Bestimmung der Sphären von Arbeit und Freizeit, der Verschränkung von privat und öffentlich sowie Performativität und flexi speak könnten ein Beitrag sein, dezidiert sozialistische Qualitäten dieser Gesellschaften in all ihrer Konsumfreudigkeit zu definieren. Auf der Jubiläumstagung selbst jedoch halfen zumeist nur traditionelle Modelle die Unterschiede zwischen West und Ost aufrecht zu erhalten. So wies etwa IGOR NARSKIJ (Čeljabinsk) in seiner Untersuchung des Volkstanzes und der Laienkunst darauf hin, dass die omnipräsente Fröhlichkeit sich mehr der dramatischen Diskrepanz zwischen Ideologie und harter Realität des sowjetischen Alltags verdanke als einer genuin fröhlichen Stimmung. Die Sowjetunion blieb auch nach 1953 ein totalitäres Projekt, jedoch eines, dass sich erfolgreich zu privatisieren wusste. Diese Privatisierung des Totalitären betonte auch der Slavist DANIEL WEISS (Zürich), der anhand einer unterhaltsamen, gar fröhlichen Untersuchung des Standardkochbuchs der Sowjetunion nachzuweisen versuchte, wie sehr sich etwa der Parteijargon wenn auch nicht unmittelbar in Rezepten, so doch immerhin auf den Ratgeberseiten und Einleitungen des Kochbuchs ausbreitete.

Neben Konsum, formellen und informellen Praktiken sowie der Frage nach Privatheit und Öffentlichkeit dominierte das Thema der Entpolitisierung die Jubiläumstagung. Während einerseits die Beiträge von Narskij oder auch Weiss die Politisierung des Alltags zum Thema hatten, waren andere Beiträge vom glatten Gegenteil getragen: Die sozialistischen Staaten hätten sich zunehmend entpolitisiert. Besonders deutlich war dieses Narrativ in Julia Richers' Beitrag. Sie beschrieb Ungarn ab den 1960er-Jahren als „fröhlichste Baracke des Ostblocks“, die auf einem „stillschweigenden Gesellschaftsvertrag“ zwischen Führung und dank Konsum ruhiggestellter Bevölkerung beruhe. Interessanterweise fiel jene Entpolitisierung der ungarischen Gesellschaft denjenigen auf, die nach 1956 Gefängnisstrafen abzusitzen hatten und dank diverser Amnestien seit den 1960er-Jahren in eine ihnen fremd gewordene ungarische Gesellschaft zurückkehrten. Diese politischen Ex-Häftlinge waren geradezu abgestoßen von der schnöden Konsumwelt, die sie als Götzen brandmarkten. Die von Staats wegen gewollte Entpolitisierung, so schien es, stieß vor allem bei den Intellektuellen auf Ablehnung.

Inwieweit Konsum tatsächlich als Entpolitisierung zu verstehen ist, thematisierten schließlich KIRSTEN BÖNKER (Bielefeld) und JULIA OBERTREIS (Freiburg) am Beispiel des polnischen und sowjetischen Fernsehens. Beide entdeckten weniger Entpolitisierung als „ambivalente Praktiken“ (Bönker). Anhand von Zuschauer/innenpost konnte Bönker etwa nachweisen, wie sehr das Fernsehen als objektive Instanz, als gesellschaftlicher Anwalt verstanden wurde und die Zuschauer/innen an das Regime zu binden vermochte. Obertreis führte diese These fort, indem sie nicht nur auf die Popularität von Nachrichtensendungen verwies, sondern zudem den politischen und vor allem satirischen Gehalt von Unterhaltungssendungen untersuchte. Beide Vortragende interpretierten Fernsehen als politische Kommunikation, in der keineswegs eine one-way-Kommunikation vorherrschte, sondern ein Dialog zwischen Produzent/innen und Konsument/innen stattfand.

Den fließenden Übergang von politischen Praktiken ins Entpolitisierte oder tatsächlich Private demonstrierte schließlich SYLVIA SASSE (Zürich) an subversiver Performancekunst rund um die sowjet-russischen Gruppen Gnezdo, Dviženie und andere, die eigentlich öffentliche Rituale wie den Subbotnik ins Private verlagerten. So gab es etwa eine Künstlergruppe, die ihre Subbotniks in der Abgeschiedenheit der Natur beging. An diesen Aktionen war niemand beteiligt außer den Künstlern selbst und niemand erfuhr davon. Die Künstler drehten damit zwar die Verhältnisse von öffentlich und privat nicht um, spielten aber mit den Kategorien so, dass die Übergänge fließend, Abgrenzungen schwierig wurden. Die politische Dimension derartiger Performancekunst im ausschließlich Privaten bestand somit im Kontext der Gesellschaft, in der sie passierte. Diese subversive Affirmation der Normen und Regeln machten das Private politisch und das Politische privat.

Einig waren sich die Teilnehmer/innen der Konferenz mithin darin, dass es Nischen als real existierende Orte im Ostblock nicht gab. Die Mehrheit jedoch wollte dies explizit nicht als totalitäres Merkmal verstanden haben, sondern betonte im Gegenteil die allenthalben zu beobachtende produktive Aneignung von Normen und Werten und damit „eigen-sinnige“ Interpretation des sozialistischen Alltags. Auch wenn der Name Alf Lüdtkes im Rahmen der Konferenz nur einmal in einem Diskussionsbeitrag fiel, so schien sein Konzept doch allgegenwärtig zu sein.

Zusätzlich zu ihrem 40-jährigen Bestehen kann die „OEG“ Zürich feiern, ein spannendes, mit Einsichten und Diskussionen gespicktes Programm auf die Beine gestellt zu haben. Auch wenn die Verschränkung der Themenbereiche Arbeit, Freizeit und Konsum streckenweise zugunsten der einzelnen Themenbereiche ins Hintertreffen geriet, so kann man doch gespannt sein, was aus dem Bereich der “OEG“ nicht nur in Zürich in den nächsten Jahren an Publikationen zu erwarten ist.

Konferenzübersicht:

Eröffnungsvortrag

Malte Rolf (Hannover/Bremen): Die Erosion der Gesellschaftlichkeit? Soziale Praktiken zwischen Öffentlichkeit und Privatheit im Spätsozialismus

Panel I: "Entwickelter Sozialismus": Stillstand oder "Goldene Zeit"?

Moderation: Nada Boškovska (Zürich)

Julia Richers (Basel): Die Ambivalenz der 1960er Jahre: Ungarn zwischen Repressionen und "Gulaschkommunismus"

German Ritz (Zürich): Polens unwirkliche Wirklichkeit zwischen 1971-1976 - eine verfrühte Verabschiedung des realen Sozialismus im Alltag

Hannes Grandits (Berlin): "Goldene Zeit" von Wohlfahrtsexpansion und Familie? Die sozialistischen Erfahrungen im europäischen Vergleichsrahmen

Panel II: Individuelle Aushandlungsprozesse und soziale Praktiken in der Brežnev-Ära

Moderation: Benjamin Schenk (Basel)

Ekaterina Emeliantseva (Bangor, UK): Flexibler Sozialismus der späten Brežnev-Zeit: Freizeit und Konsum in der geschlossenen Stadt Severodvinsk

Esther Meier (Hamburg): Von "Helden der Arbeit" und "Unbrauchbaren": das sowjetische Grossprojekt KamAZ/Naberežnye Čelny

Tatiana Lastovka (St. Gallen): Tunejadstvo in der späten Sowjetunion: Zeitautonomie zwischen staatlicher Repression und individuellen Gestaltungsansprüchen

Abendvortrag

Ulf Brunnbauer (Regensburg): Ambivalente Normalität: Arbeiter/innen und Konsument/innen im entwickelten Sozialismus

Panel III: Mediale Kommunikation und Konsum

Moderation: Bianka Pietrow-Ennker (Konstanz)

Kirsten Bönker (Bielefeld): Eine schöne neue Welt? Fernsehkonsum und politische Kommunikation in der späten Sowjetunion

Julia Obertreis (Freiburg): Unterhaltung und Öffentlichkeit im Sozialismus: Die Fernsehsendung "Das Kabarett der älteren Herren" in der Volksrepublik Polen ab 1958

Nataša Mišković (Zürich): Zwischen den Blöcken: Mode im sozialistischen Jugoslawien

Daniel Weiss (Zürich): Ein Kochbuch als Spiegel gesellschaftlicher Veränderungen: Die Kniga o vkusnoj i zdorovoj pišče und ihr Beitrag zur Erziehung des sowjetischen Menschengeschlechts

Panel IV: Verordnete Freizeitgestaltung?

Moderation: Jeronim Perović (Zürich)

Evelin Eichler (Frankfurt/Oder): Gelenkte Freizeit - Ferienlager in der Sowjetunion

Igor V. Narskij (Čeljabinsk): "Zarjad veselosti": S(t)imulierung der Freude in der sowjetischen choreografischen Laienkunst

Sylvia Sasse (Zürich): Der goldene Subbotnik

Synthese und Schlussdiskussion: Ekaterina Emeliantseva (Bangor, UK)

Anmerkungen:
[1] Paulina Bren, The Greengrocer and His TV: The Culture of Communism After the 1968 Prague Spring. Ithaca 2010.
[2] Siehe dazu auch ihren unlängst erschienenen Artikel The Privilege of Seclusion: Consumption Strategies in the Closed City of Severodvinsk, in: Ab Imperio 2 (2011), S. 238-259.

Zitation
Tagungsbericht: Zwischen öffentlich und privat: Arbeit, Konsum und Freizeit im Sozialismus der 1960er- bis Mitte der 1980er-Jahre, 25.11.2011 – 26.11.2011 Zürich, in: H-Soz-Kult, 25.01.2012, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-4022>.