Projektionsflächen von Adligkeit. 1. Marburger Kolloquium zur Adelsgeschichte des 20. Jahrhunderts

Ort
Marburg
Veranstalter
Silke Marburg; Josef Matzerath; Sophia von Kuenheim; in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Staatsarchiv Marburg; und dem Deutschen Adelsarchiv Marburg
Datum
02.11.2011 - 04.11.2011
Von
Chelion Albersmann / Jacek Klimek / Johanna Singer, Fachbereich Neuere Geschichte, Eberhard-Karls-Universität Tübingen

Der Adel hat seit 1918 keine rechtlich fixierte Sonderstellung mehr inne. Wie es ihm dennoch gelang, im Rahmen der Pluralisierung der Gesellschaft des 20. Jahrhunderts eine distinkte Gruppe zu bleiben, wurde auf dem 1. Marburger Kolloquium zur Adelsgeschichte im Hessischen Staatsarchiv Marburg verhandelt. Anliegen der Tagung, die von Josef Matzerath (Dresden), Silke Marburg (Dresden) und Sophia von Kuehnheim (Berlin/Dresden) organisiert wurde, war es, einen Startpunkt für die Erschließung eines neuen Forschungsfeldes zu markieren: der Adelsgeschichte nach 1945. Wie die Gastgeber betonten, ging es ihnen darum, die adlige Lebensführung als moderne Lebensform in den Blick zu nehmen und danach zu fragen, wie der Adel im 20. Jahrhundert seine Gruppenzugehörigkeit symbolisierte und worin der feine Unterschied gegenüber anderen Formen gesellschaftlichen Lebens bestand. Im Fokus standen daher Praktiken und Objekte, die adligen Akteuren im 20. Jahrhundert als Projektionen ihrer Adligkeit dienten. Dieser Ansatz wurde auch in den Beiträgen verfolgt, die sich mit materiellen, medialen und lebensweltlichen „Projektionsflächen von Adligkeit“ beschäftigten.

JOSEF MATZERATH (Dresden) eröffnete die erste Sektion der wissenschaftlichen Vorträge und betrachtete, wie Essgewohnheiten als Projektionsfläche adlig aufgeladen werden können. In seinem Beitrag stellte er die Kargheit der Rittergutsküche einer kultivierten Küche gegenüber und konstatierte, dass adlige Esskultur gleichermaßen herkömmliche wie neu erschlossene Elemente einschließe. Das spezifisch „Adlige“ liege folglich nicht im Gegenstand selbst, sondern in seiner besonderen Zuschreibung, die auch als solche erkannt werde. Die materielle (Ess-)Kultur könne demnach nicht als Konstitutivum, sondern lediglich als eine Stärkung des adligen Gruppenbewusstseins verstanden werden.

Schlösser als Ausdruck adliger Lebensführung scheinen hingegen Projektionsflächen par excellence zu sein. Im zweiten Vortrag beschäftigte sich DANIEL MENNING (Tübingen) mit adliger Wohnkultur im deutschen Südwesten am Ende des 19. Jahrhunderts. Wie er zeigen konnte, habe es im südwestdeutschen Adel jedoch keine ausgeprägte Landbindung gegeben. Diejenigen Adligen, die noch auf Schlössern weilten, lebten meist in beengten Wohnverhältnissen – was auch der südwestdeutschen Besonderheit des Kondominats geschuldet gewesen sei. Die adlige Rückbesinnung auf das Schloss sei Teil einer gesamt-konservativen Entwicklung: der Agrarromantik der 1890er-Jahre. Projektion und Realität klafften somit weit auseinander. Adligkeit müsse demnach im Kontext gesamtgesellschaftlicher Rahmenbedingungen betrachtet werden und adlige Leitbegriffe erführen in unterschiedlichen gesellschaftlichen und zeitlichen Kontexten verschiedene inhaltliche Aufladungen.

Die Erziehungswissenschaftlerin und Therapeutin ASTRID VON FRIESEN (Dresden) ließ die Tagungsteilnehmer an ihren eigenen Beobachtungen zu adliger Kleidung in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts teilhaben. Da die vorgestellten Kleidungsstücke aber auch Nicht-Adligen zugänglich sind und adliges Auftreten imitiert werden kann, gestaltete es sich schwierig, das besonders „Adlige“ an der Kleidung festzumachen.

Im Abendvortrag setzte ALEXANDER VON PLATO (Hagen) mit seinem biographiegeschichtlichen Zugang einen eigenen Akzent, indem er unter der Leitthese „große Verluste verlangen nach Kompensation“ das Thema Flucht und Vertreibung nach 1945 anhand von Zeitzeugen-Interviews betrachtete. Generell konstatierte er, dass die Integration der Flüchtlinge in der Bundesrepublik erstaunlich rasch und ohne größere soziale Verwerfungen gelungen sei. Diesen Erfolg führte er auf die strukturelle Ähnlichkeit der Situation von Einheimischen und Flüchtlingen zurück: Beide Gruppen hätten die Erfahrung von Unsicherheit gemacht. Die „alte Heimat“ habe es im Grunde für niemanden mehr gegeben. Speziell auf die aus den Ostgebieten vertriebenen Adligen bezogen könne man zwar von einem tiefen Fall ausgehen; dieser sei jedoch durch das soziale und kulturelle Kapital der Gruppe – gemeint waren beispielsweise die sozialen Netzwerke des Adels – zumindest abgefedert worden. An dieser Stelle regte Eckart Conze (Marburg) an, die beispiellose Versuchsanordnung der Situation nach 1945 für einen Vergleich zwischen dem vertriebenen Adel der Ostgebiete und dem in seinem Besitzstand nicht tangierten Adel im Westen Deutschlands zu nutzen. Diese Konstellation könne zumindest Teilantworten auf die Frage bieten, was Adligkeit im 20. Jahrhundert eigentlich bedeute.

Die zweite Sektion der Tagung stellte mediale Projektionsflächen von Adligkeit aus der Innensicht des Adels in den Mittelpunkt. Sie wurde von JOCHEN STROBEL (Marburg/Osnabrück) eröffnet, der aus literatur- bzw. kognitionswissenschaftlicher Perspektive drei Generationen adliger Buchautorinnen in den Blick nahm. Am Beispiel der Werke von Marion Gräfin Dönhoff, Elisabeth von Plessen und Christine Gräfin von Brühl stellte er die Frage, welche Merkmale der adligen Familie im 20. Jahrhundert zugeschrieben würden und in welchem Kontext diese relevant erschienen. Die adligen Autorinnen bewegten sich auf einer Grenzlinie zwischen familiärer Tradition und Individualität. Das dem Adel zugeschriebene Phänomen des Zurücktretens des Individuums hinter die Familie scheine somit partiell auch im 20. Jahrhundert beobachtbar. Zumindest – so Strobel – gelänge es den adligen Autorinnen nicht, die Familie völlig hinter sich zu lassen. Als Projektionsfläche von Adligkeit sei diese von Widersprüchlichkeit geprägt; in jedem Fall aber verlange sie eine Stellungnahme – sei es affirmativ oder ablehnend. Die adlige Familie verkörpere hierbei im Gegensatz zu den in das Zeitgeschehen eingebundenen Individuen eine gewisse Zeitlosigkeit und trage dadurch zur Heilung oder auch Verdeckung historischer Brüche bei. In den Werken der adligen Autorinnen erscheine sie teils als schützender, teils als erdrückender Zufluchtsort.

Dem Thema der fiktionalen Literatur als Projektionsfläche von Adligkeit widmete sich MILOSLAWA BORZYSZKOWSKA-SZEWCZYK (Danzig) mit ihrer Analyse zweier „Schlossgeschichten“ Eduard von Keyserlings, eines baltischen Schriftstellers, der um 1900 die Adelswelt seiner Heimatregion beschrieb. Borzyszkowska-Szewczyk zeigte, dass die primär an ein bürgerliches Publikum gerichteten Texte in einem kritisch-ironischen Dialog mit der Adelskritik des 19. Jahrhunderts einerseits und dem zur Festigung des Ruhms der ostelbischen Junker beitragenden Oeuvre Theodor Fontanes andererseits stünden. Anschließend ging sie mit Hilfe des Raummodells von Lotman der Frage nach, wie in diesen Erzählungen Adligkeit verschlüsselt wird und welche Elemente des adligen Habitus bzw. der adligen Mentalität vom ebenfalls adligen Autor in welcher Weise verwendet werden. Dabei kam sie zu dem Ergebnis, dass Adligkeit in den untersuchten Werken Keyserlings als Lebensmodell verstanden werden könne. Den Kern der projizierten Adligkeit stellten Elemente des adligen Selbstverständnisses dar – beispielsweise Ungleichheitsprinzip, Exklusivität, bestimmte Familienvorstellungen sowie Verzicht auf Selbstverwirklichung. Keyserling zeichne einen Adel an der Schwelle der Moderne, hin- und hergerissen zwischen individueller Selbstverwirklichung und Traditionsbindung. Dabei stelle allerdings die Zugehörigkeit zum Adel nur ein, nicht das Hindernis der Selbstverwirklichung schlechthin dar.

Den Abschluss der Sektion bildete der Vortrag PHILIPP VON SAMSONs (Utrecht), der aus soziolinguistischer Perspektive mediale Projektionsflächen von Adligkeit im Internet und damit adlige Kommunikationsräume und -weisen in diesem neuen Medium thematisierte. Dabei betonte von Samson zunächst, welch hohe Bedeutung der Wahrung der Grenzen der adligen Gruppe zukomme. Der Zugang zu entsprechenden Foren im Internet sei strikt durch das Kriterium der Eintragung im Genealogischen Handbuch des Adels, genannt „Gotha“, reglementiert. Das Kommunikationsverhalten der adligen User variiere dabei je nach Adressat, spezifisch adlige Codes fänden lediglich gruppenintern Verwendung. Bezüglich der Mitteilungsinhalte stehe vor allem die eigene Adligkeit im Zentrum. Insgesamt lasse sich nach den Beobachtungen von Samsons eine starke Beschäftigung des Adels mit sich selbst und seiner Bedeutung innerhalb der Gesamtgesellschaft feststellen. Die Kommunikation erscheine daher weniger als eigentliche Projektionsfläche, vielmehr biete sie eine vielversprechende Zugriffsmöglichkeit zur Bestimmung von Adligkeit.

Die dritte Sektion leitete schließlich DANIEL KIRN (Stuttgart) mit seinem Vortrag über die sich verändernde Stellung und den Bedeutungswandel des Adels im Militärwesen ein. Insgesamt lasse sich dabei beobachten, dass sich der im Verlauf des 19. Jahrhunderts allmählich abzeichnende Abstiegsprozess mit dem Fortschreiten des Ersten Weltkriegs endgültig manifestiert habe. Betrachte man das Phänomen im regionalen Vergleich, so sei der Bedeutungsverlust des Adels in Württemberg (mit einem relativ hohen Anteil von Bürgerlichen in den Offiziersrängen) stärker zum Tragen gekommen als in Preußen, wo die Dominanz des Adels im Militär und die informellen Netzwerke der Adligen noch vergleichsweise stark ausgeprägt gewesen seien. Mit dem Ende des Ersten Weltkriegs sei jedoch nicht nur der Adel als rechtlich festgelegte Sozialgruppe abgeschafft worden, sondern auch die wirtschaftliche Grundlage, die das Heer dieser Gruppe bot, zusammengebrochen.

Philipp von Samson präsentierte für die abwesende SOPHIA VON KUENHEIM (Berlin/Dresden) deren Vortrag über die sogenannten „adligen Wiedereinrichter“ in Ostdeutschland nach dem Mauerfall und thematisierte dabei die Tragweite des Heimatbegriffs im adligen Selbstverständnis. Dabei wurde festgehalten, dass „Heimat“ innerhalb des Adels primär durch den Bezug zur Familiengeschichte bestimmt werde, auch dann, wenn die Nachfahren selbst nie in der entsprechenden Region ansässig gewesen seien. Somit präsentiere sich Heimat durch Flucht, Vertreibung, Enteignung und die Unüberwindbarkeit des Eisernen Vorhangs bis zur Wende hauptsächlich als Defizitbegriff. Der Wunsch, dieses Missverhältnis zu beheben, zeige sich dann bei ebenjenen Wiedereinrichtern, die im Westen aufwuchsen und nach der Wende einen Neuanfang in der Gegend ihrer Vorfahren wagten. Es wurde also deutlich gemacht, dass ein vergangenheits- und familienorientierter Heimatbegriff als Projektionsfläche von Adligkeit schlechthin gelten kann und die Wiedereinrichter als Sinnbild für diesen Heimatbezug stehen.

Der Tag wurde abgerundet durch die Vorführung des Filmes Im Damenstift des Regisseurs Eberhard Fechner aus dem Jahre 1984. Dabei wurden die persönlichen Schicksale sechzehn adliger Damen gezeigt, welche auf dem Wasserschloss Ehreshoven bei Köln ihren Lebensabend verbrachten. Allen gemeinsam war die durch die zahlreichen Brüche des 20. Jahrhunderts entstandene Erfahrung des Verlustes – allerdings aus jeweils unterschiedlicher Fallhöhe.

Der dritte und letzte Tag des Kolloquiums wurde eingeleitet durch MONIKA KUBROVAs (Halle/Saale) Vortrag über die Autobiographik adliger Frauen um die Jahrhundertwende unter dem Aspekt des adligen Sozialengagements. Wohltätigkeitsveranstaltungen wie Bazare und Dilettantenkonzerte könnten zwar, so Kubrova, auf eine gewisse adlige Tradition zurückblicken, seien jedoch kein ausschließliches Privileg des Adels und auch nicht zwingend altruistisch motiviert gewesen. Die Motivation bestehe je nach Kontext, Situation und Persönlichkeit vielmehr in der öffentlichen Sichtbarmachung adliger Leistungsfähigkeit, der Selbstdarstellung als „Gemeinwohlelite“ mit sozialem Führungsanspruch oder der gruppeninternen Repräsentation. In der Biographik sei so versucht worden, soziales Engagement mit Adligkeit zu überwölben bzw. es als Projektionsfläche von Adligkeit nutzbar zu machen.

Zuletzt informierte KATHLEEN JANDAUSCH (Schwerin) die Teilnehmer über die Adelsarchive im Landeshauptarchiv Schwerin und den Umgang mecklenburgischer Adelsfamilien mit ihren Archivgütern unter sich wandelnden politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Nachdem um die Jahrhundertwende erstmals Adelsfamilien ihre Archive staatlichen Einrichtungen anvertraut hatten, kam es nach 1945 zu einem ersten Bruch, da aufgrund der Gegebenheiten in der DDR der Zugang zu dem deponierten Archivgut für die Eigentümer erheblich erschwert wurde. Nach der Wende setzte allerdings wieder ein verstärktes Interesse ein, welches zeige, dass Archive vor allem für die jüngeren Generationen als Projektionsflächen von Adligkeit dienen.

In der abschließenden Diskussion unter der Leitung von EWALD FRIE (Tübingen), HEIDE WUNDER (Bad Nauheim) und ECKART CONZE (Marburg) wurde das kontrovers diskutierte Konzept der Adligkeit dahingehend präzisiert, dass nicht die Gegenstände an sich, also beispielsweise die materielle Kultur, sondern deren Aufladung mit adligen Konnotationen im jeweils spezifischen zeitgenössischen Kontext die Adligkeit ausmache. Dabei blieb allerdings die Frage nach der Objektivierbarkeit von spezifisch adligen Aufladungen offen.

Der zweite zentrale Begriff des Tagungstitels, die „Projektionsfläche“, erschien als Notwendigkeit des 20. Jahrhunderts. In der Frühen Neuzeit kann er durch „Repräsentation“ ersetzt werden. Erst als nach 1918 andere Distinktionsmechanismen, wie beispielsweise rechtliche Privilegien oder die Institution des Hofes, wegbrachen und als einziger Kernbestand der adlige Name bzw. die Familie bestehen blieb, musste der Adel Medien für einen Selbstentwurf, für die Konstruktion von Adligkeit finden – nun wurden „Projektionsflächen“ sowohl in der Binnenkommunikation als auch in der Außendarstellung gegenüber Nichtadligen gebraucht. Für die Mechanismen der Inklusion und Exklusion gewannen Praktiken der Abgrenzung gegenüber anderen Gruppen an Bedeutung.

Aus der Beschäftigung mit „Projektionsflächen von Adligkeit“ ergaben sich weitergehende grundsätzliche Schlussfolgerungen bezüglich der Untersuchung von Adel im 20. Jahrhundert. In der Zeitgeschichte scheint sich der Fokus von der Frage nach den Bedingungen des „Obenbleibens“ des Adels hin zu der nach seinem „Zusammenbleiben“ zu verschieben. Ist dies aber der Fall, so stellt sich die Frage nach der Relevanz von Adelsgeschichte im 20. Jahrhundert. Wenn von einer politik- und ökonomiegeschichtlichen Bedeutung nicht mehr ausgegangen werden kann, wird der Adel dann nicht eigentlich zum Gegenstand der Soziologie? Als abschließende Herausforderung konnte somit formuliert werden, dass es zu zeigen gilt, dass Adelsgeschichte im 20. Jahrhundert eben doch als bedeutsam betrachtet werden kann. Was sagt es über eine Gesellschaft aus, wenn die Existenz von Adel in ihr bis heute möglich ist? Es bleibt zu hoffen, dass weitere Tagungen im Rahmen der „Marburger Kolloquien zur Adelsgeschichte“ diese und andere Fragen zu dem noch weitgehend neuen Feld der Adelsgeschichte nach 1945 in den Blick nehmen werden.

Konferenzübersicht:

Begrüßung

Christoph Franke, Direktor des Deutschen Adelsarchivs Marburg

Andreas Hedwig, Direktor des Hessischen Staatsarchivs Marburg

Silke Marburg (Dresden): Einführung

I.

Josef Matzerath (Dresden): Adel isst. Der gedeckte Tisch als Projektionsfläche von Adligkeit

Daniel Menning (Tübingen): Herrschaftliches Wohnen unter beengten Verhältnissen? Adel und Schloss in Südwestdeutschland

Astrid von Friesen (Dresden): Adäquate Garderobe. Die Bekleidung adliger Männer und Frauen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts

Alexander von Plato (Hagen): Über Fluchten und das Leben danach. Ein Aufriss

II.

Jochen Strobel (Marburg/Osnabrück): Phantasma und Trauma der Familie. Adelstöchter als Buchautorinnen

Miloslawa Borzyszkowska-Szewczyk (Danzig): Adligkeit in fiktionalen Welten kodiert. Zu einigen epischen Texten von Eduard von Keyserling

Philipp von Samson (Utrecht): Alter Stand in neuen Medien: adlige Gruppenkommunikation im Internet und ihre Grenzen

Daniel Kirn (Stuttgart): Frieden und Krieg, Monarchie und Demokratie. Deutsche Adlige 1914-1918

Sophia von Kuenheim (Berlin/Dresden): Heimat. Projektion und Verortung

Filmvorführung Im Damenstift (1984) von Eberhard Fechner

III.

Monika Kubrova (Halle/Saale): Adligkeit und soziales Engagement. Praktiken und Deutungen in der Autobiographik adliger Frauen um 1900

Kathleen Jandausch (Schwerin): Adelsarchive im Landeshauptarchiv Schwerin und die Rückkehr der Familien

Abschlussdiskussion

Ewald Frie (Tübingen), Heide Wunder (Bad Nauheim), Eckart Conze (Marburg)

Zitation
Tagungsbericht: Projektionsflächen von Adligkeit. 1. Marburger Kolloquium zur Adelsgeschichte des 20. Jahrhunderts, 02.11.2011 – 04.11.2011 Marburg, in: H-Soz-Kult, 30.01.2012, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-4032>.
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Veröffentlicht am
30.01.2012
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