Work – Employment – Vocation. The Production of Differences and Hierarchies of Livelihood in the 19th and 20th Centuries

Ort
Wien
Veranstalter
Sigrid Wadauer / Thomas Buchner / Alexander Mejstrik / Sonja Hinsch / Jessica Richter / Georg Schinko / Irina Vana, Production of Work, Universität Wien
Datum
10.02.2012 - 11.02.2012
Von
Jürgen Schmidt, Internationales Geisteswissenschaftliches Kolleg „Arbeit und Lebenslauf in globalgeschichtlicher Perspektive“, Humboldt-Universität zu Berlin

Ende Januar 2012 einigten sich Vertreter von Bund, Ländern, Arbeitgebern und Arbeitnehmern auf die Einführung des „Deutschen Qualifikationsrahmens für lebenslanges Lernen“ (DQR). Eine wichtige Entscheidung betraf Meister, Techniker und Absolventen eines Bachelor-Studiums: Sie werden gemeinsam dem „Niveau 6“ zugeordnet. In der Presseerklärung meinte Bundesbildungsministerin Schavan, mit den getroffenen Entscheidungen habe man „den hohen Stellenwert unserer beruflichen Bildung in Europa deutlich gemacht“. Mit dieser Entscheidung wird ein Referenzrahmen geschaffen, der sowohl Hierarchien schafft als auch abschleift.

Aus historischer Perspektive näherte sich die Tagung „Work – Employment – Vocation. The Production of Differences and Hierarchies of Livelihood in the 19th and 20th Centuries” ähnlichen Prozessen an. Wie wurden Zugänge zum Arbeitsmarkt reglementiert? Wie wurden bestimmten Tätigkeiten bestimmte Qualifikationsprofile zugeschrieben, die die Existenzgrundlage sichern sollten? Eine der Strategien war die Konstruktion des Berufs als Basis des individuellen Erfolgs und als Grundlage für nationalen Wohlstand. Im deutschsprachigen Raum wurde der Beruf die zentrale Kategorie, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Um einen Beruf aber auszuüben, brauchte es besondere Fertigkeiten, eine Ausbildung, ja, im Idealfall war der Beruf Berufung.

Aus diesem Blickwinkel war der Schritt zu Max Webers Analyse des Berufs in seinem Aufsatz über die „Protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus“ nicht weit. THOMAS SOKOLL (Hagen) zeichnete Webers Argumentation nach. Nach Weber kam im Protestantismus des 16. Jahrhunderts eine völlig neue Wertschätzung der Arbeit zum Tragen. Hier wurde der Beruf zu einer neuen, eigenständigen Kategorie, weil die weltliche Tätigkeit und Arbeit auf einer göttlichen Berufung beruhte. So wie Webers Analyse der „Protestantischen Ethik“ zunehmend in die Kritik geriet, sah sich auch Sokoll Vorwürfen ausgesetzt. Einen Kapitalismus habe es bereits vor dem Protestantismus gegeben; neue Arbeitsethiken hätten sich auch außerhalb einer protestantischen Ethik gebildet. Sokoll verwies darauf, dass es Weber bei seiner Analyse um den modernen Kapitalismus und nicht um den frühen Handelskapitalismus gegangen sei. Mit Blick auf Konzepte des Berufs wurde als Alternative der Begriff des Fleißes eingebracht. Dieser wiederum stehe in engem Zusammenhang mit Konsum und Konsumbedürfnissen. Möglicherweise lasse sich so die Bereitschaft, sich auf einen Beruf und die Arbeitsbedingungen der Moderne einzulassen, besser erklären als über eine abstrakte Arbeitsethik. In der sich unter den Teilnehmern anschließenden Diskussion wurde vor allem die Implikation hinter dieser These, die Masse arbeite, um konsumieren zu können, in Frage gestellt.

Dass jenseits deutscher Begrifflichkeiten ähnliche Konzepte und Praktiken von Statuszuweisungen über Tätigkeiten zu finden sind, belegte TUHINA GANGULY (New Delhi). In ihrem Vortrag erläuterte sie die Bedeutungen von „chakri“ und „kaaj“ im bengalischen (kolonialen) Kontext. „Kaaj“ stehe allgemein für Arbeit/Tätigkeiten und könne auch unbezahlte Arbeit (Hausarbeit beispielsweise) einschließen. Dagegen verlangten Tätigkeiten, die der Kategorie „chakri“ zugeschrieben wurden, spezielle Fertigkeiten, Effizienz, rationelles Verhalten und gingen mit Einkommen und einem Arbeitsverhältnis einher. Geregelte Arbeitszeiten, eine Trennung zwischen Arbeit und Freizeit sowie ein distinktives Verhalten der in diesen Tätigkeitsfeldern Beschäftigten – vor allem in der (Kolonial-)Verwaltung – waren die praktische Folge. In der Diskussion wurde deutlich, dass der britische „Gentleman“ als Vorbild diente und im Gegensatz zum „Beruf“ jeder Bezug zu einer religiösen Berufung fehle. Zum anderen wurden nach den Interdependenzen zwischen beiden Begriffen gefragt. Am Beispiel von Interviews, die Ganguly mit heutigen Angestellten führte, verdeutlichte sie die Differenz. Während sie in ihren Fragen den Begriff „kaaj“ benutzte, reagierten die Interviewten ausschließlich in dem Sprachfeld „chakri“.

Ein Gentleman musste man nicht sein, um von österreichischen Arbeitsämtern der Zwischenkriegszeit "möglichst rasch und reibungslos einer geeigneten Arbeit (zugeführt)" zu werden. Doch auch hier galt, wie IRINA VANA (Wien) in ihrem Vortrag darstellte, dass die Vermittler der Arbeitsämter unterschieden zwischen „‚Broterwerb‘ und dem Beruf, der aufgrund von ‚körperlicher Eignung‘ und ‚geistiger Eignung‘ gewählt werden sollte“. In der Diskussion wurde auf die geschlechterspezifische Konstruktion der „Berufsarbeit“ verwiesen, die vor allem den männlichen Alleinverdiener im Blick hatte. Zudem wurde die Trennung zwischen Gelernten und Ungelernten als zu dichotomisch diskutiert. Zum einen gebe es Menschen, die gelernte Berufe ausübten, aber keinerlei Bezug zu diesem Beruf hätten. Zum anderen konnte sich, wie die Referentin festhielt, das Verhältnis durch die Praxis der Arbeitsvermittlung wandeln: Je länger man Arbeitslosengeld bezog, desto mehr bestimmte das Arbeitsamt, „was eine dem Beruf entsprechende Beschäftigung war“.

Die Bedeutung sozialstaatlicher Institutionen verfolgten auch die Beiträge von WIEBKE WIEDE (Trier) und DAVID MESKILL (New York). Wiebe verglich Berufsbildung und Berufsberatung hinsichtlich Arbeitsloser in Großbritannien und der Bundesrepublik in den 1970er- und 1980er-Jahren. In den britischen Arbeitsämtern stand bereits in den 1970er-Jahren die aktive, arbeitssuchende Persönlichkeit im Mittelpunkt, die mit Selbstbewusstsein und der Fähigkeit zur Selbstpräsentation den richtigen Job finden würde. Im bundesdeutschen Fall wollten die Arbeitsämter dagegen eher in der Berufsberatung einen Beitrag zur Berufsfindung leisten; Arbeitslose sollten trotz der „Krise der Beruflichkeit“ in den Jahren nach dem Boom mit Hilfe von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen weiterqualifiziert und in den Arbeitsmarkt integriert werden.

Auch Meskill ging es um das Modell der deutschen Berufsausbildung. Während Wiebe sich allerdings auf die Innenperspektive der Arbeitsämter und die „Subjektivierung der Arbeitslosen“ konzentrierte, lieferte Meskill den breiteren Überblick. In drei Etappen (1907/12 – 1924/29 – 1934/39) zeichnete Meskill den Weg zur modernen Berufsausbildung als Facharbeiter nach. Während im Kaiserreich erste Ansätze zur Ausbildung einer industriellen Facharbeiterschaft gelegt worden seien, habe eine rechtliche Festschreibung angesichts divergierender gesellschaftlicher und politischer Interessen nicht stattgefunden. In den Weimarer Jahren hätten deutsche Unternehmen die Ausbildung qualifizierter Facharbeiter forciert, da sie in deutscher Qualitätsarbeit eine Möglichkeit sahen, gegen die fordistische Massenproduktion zu bestehen. Wichtige Schritte zur Standardisierung von beruflicher Bildung wurden in dieser Phase gelegt. Auf dieser Grundlage sei schließlich in den 1930er-Jahren die Gleichsetzung von industrieller und handwerklicher Lehre, die Normierung von Industrieberufsausbildungen und die Bereitstellung hunderttausender Ausbildungsplätze gelungen. Kritisch nachgefragt wurde die Gegenüberstellung von Massenproduktion und Qualitätsarbeit. Meskill räumte ein, dass selbst innerhalb einer Firma oft Unsicherheit herrschte, welche Fertigung vorzuziehen sei. Nachgefragt wurde, ob die drei von Meskill als „Sprünge“ bezeichneten Entwicklungen tatsächlich als aufeinander bezogen dargestellt werden könnten: Bedurfte die rechtliche Festschreibung der Industriearbeiter-Ausbildung im Nationalsozialismus die vorangegangenen Phasen? Meskill strich in seiner Antwort die Interdependenzen heraus.

Der Beruf als Berufung und nicht nur als bloße Ausbildung trat in den folgenden beiden Vorträgen hervor. "Wir arbeiten nicht für Geld, wir arbeiten für etwas anderes", zitierte THERESE GARSTENAUER (Wien) aus einem Roman von Friedrich Kleinwächter (1948) einen Beamten. Der Beamte repräsentiere eine besondere Form der Arbeitsbeziehung. Diesem Besonderen der Beamten in Österreich in der Zeit bis 1938 ging Garstenauer nach. Im Ideal des Beamtentums stelle der Beamte seine ganze Person in den Dienst des Staates. Er habe sich loyal zu zeigen und sich an eine standesgemäße Lebensweise zu halten. Im Gegenzug habe der Staat mit Pensionsleistungen über das Berufsende hinaus für ihn gesorgt und mit dem Laufbahnprinzip automatisch Einkommenszuwächse garantiert. Mit Blick auf die Entstehung eines Normalarbeitsverhältnisses sei der Beamte aber auch Vorbild für andere Berufe gewesen. Dazu gehöre die Idee, dass das Einkommen des Mannes die ganze Familie versorgen könne sowie das Modell des finanziell abgesicherten Ruhestands. Den Diskussionsteilnehmer/innen erschien es wichtig, die Loyalitäten im Wandel der Zeit genauer in den Blick zu nehmen; jene Beamte, die von der Entlassungswelle Anfang der 1920er-Jahre verschont geblieben seien, hätten sich als besonders staatsloyal erwiesen.

Um ihrer Berufung als Musiker nachgehen zu können, musste erst einmal Geld verdient werden. Die Vielgestaltigkeit und Ambivalenz in diesem Prozess zeichnete GEORG SCHINKO (Wien) für die Zeit von 1900 bis 1938 nach. Einerseits hätten sich Berufsmusiker von Amateuren abgegrenzt. Nur der wurde als Berufsmusiker bezeichnet, der über die notwendigen Fertigkeit und formalen Qualifikationen (Akademien, Musikschulen) verfügt habe, seinen Lebensunterhalt mit Musizieren verdiente und nicht nur für gelegentliches Entgelt spielte. Entsprechend gab es parallele Interessenvertretungen im „Österreichischen Musikerverband“ für Berufsmusiker sowie den „Bund der Nichtberufsmusiker“. Doch im Endergebnis zeigte sich andererseits eine paradoxe Situation: Die Berufsmusiker definierten sich über Qualifikationsnachweise und Einkommen, während den Freizeit- und Volksmusikern die Eigenschaften der Berufung zugeschrieben wurde. Auf die Nachfrage, ob man Unterschiede zwischen „E- und U-Musik“ in die Analyse integrieren könne, führte Schinko aus, dass es auch eine „Gewerkschaft der Artisten“ gab, die Künstler in Revuen, Kabaretts und Zirkussen vertreten habe. Dort sei diskutiert worden, welcher künstlerische Vortrag noch mit dem Beruf vereinbar sei und welcher den Künstler in Verruf bringen könne.

Der Ingenieur ist einer jener Berufe, der scheinbar klaren geschlechterspezifischen Rollenzuweisungen unterliegt. Doch TANJA PAULITZ (Graz) zeigte, dass es den einen dominanten Männlichkeitsdiskurs in der Phase der Professionalisierung des Ingenieurs-Berufs im 19. Jahrhundert nicht gab. Überhaupt gleiche ihr Bemühen, wie sie in der Diskussion meinte, der „Rekonstruktion des Abwesenden“. Paulitz wandte sich daher dem Diskurs um die Wahrnehmung der Maschine am Beispiel der beiden Ingenieure Franz Reuleaux und Theodor Beck zu und leitete daraus zwei unterschiedliche Männlichkeitsperspektiven ab. Für Reuleaux stand die Maschine nicht in völligem Gegensatz zur Natur; von daher musste der Ingenieur die Natur auch nicht unterwerfen, sondern regulierend in sie eingreifen. Beck, der Praktiker, dagegen sah in Maschinen ausschließlich für bestimmte Zwecke entwickelte Systeme, die von der Natur getrennt seien. Der Mann der Tat, der weltliche Mann, der sich die Natur unterwerfe, trete daher bei Beck sehr viel stärker hervor.

Zwei dezidiert weibliche Tätigkeitsfelder standen am Schluss der Tagung. Es handelte sich dabei um Beschäftigungen, die lange überhaupt nicht unter dem Blickwinkel des Berufs betrachtet worden waren. MAREIKE WITKOWSKI (Oldenburg) untersuchte den Wandel von Hausangestellten zu Reinigungskräften im Verlauf des 20. Jahrhunderts in Deutschland. Sich als Hausangestellte und nicht mehr als Dienstmädchen zu definieren, war bereits in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ein Schritt zu mehr Anerkennung. Nach 1945 kam es zu weiteren Aufwertungsversuchen durch Professionalisierung, etwa die Ausbildung in Hauswirtschaftsschulen und der Möglichkeit, einen Meistertitel zu erwerben. 1958 wurden tarifliche Regelungen für Arbeitszeit und Einkommen gefunden. Doch der Eindruck überlanger Arbeitszeiten, des Abhängigkeitsverhältnisses von den Arbeitgebern sowie fehlender Freiräume sorgten dafür, dass es eine Beschäftigung mit wenig Ansehen blieb. Kontrovers blieb in der Diskussion die Selbstwahrnehmung der Beschäftigten. In Interviews hätten die Befragten nie von ihrem „Beruf“, sondern immer von „ihrer Arbeit“ gesprochen. Andererseits hätten Hausgehilfen ihre Arbeit bei entsprechender Wertschätzung durch ihre Arbeitgeber positiv wahrgenommen. Erwähnt wurde auch der Referenzrahmen des Wandels des Bürgertums im 20. Jahrhundert, der die Integration von Hausangestellten in den Haushalt beendete.

Wie Mutterschaft sich zu einem Berufsbild in den SOS-Kinderdörfern seit ihrer Gründung in Österreich im Jahr 1949 entwickelte, untersuchte SARAH SPECK (Berlin). In den ersten Jahrzehnten stand ein geradezu klösterliches Ideal der sich ganz den Kindern hingebenden SOS-Mutter im Vordergrund. Es war eine Berufung zum Dienst am Kinde, der man sich im Idealfall ein Leben lang verschrieb. Als seit den 1970er-Jahren immer weniger Frauen diesem konservativen Rollenbild folgen wollten und die Rekrutierung von SOS-Müttern immer schwieriger wurde, fand eine Umorientierung statt. Zunächst wurde das Modell „Mutter für eine Generation“ entwickelt, um Ein- und Ausstiege zu erleichtern. In jüngster Zeit erfolgte ein weitere Professionalisierung: Am Ende einer Ausbildung in SOS-Ausbildungsstätten stehe die „child-care professional“. In der Diskussion kamen zahlreiche weitere Aspekte zur Sprache. So nutze man in Bolivien, wo Speck Feldforschung betrieben hatte, nach wie vor traditionelle Muttermodelle und wolle die Frauen langfristig binden. In europäischen Ländern werde die Rolle der engagierten Frau, die sich ganz für ihre Arbeit einsetzt, betont. Außerdem arbeite man daran, die Ausbildung zur SOS-Kinderdorfmutter als staatlich anerkannten Ausbildungsberuf zu verankern. Erste Werbekampagnen zielten auf den SOS-Kinderdorfvater, wobei in der Diskussion diese Strategie als halbherzig wahrgenommen wurde.

Die Tagung blieb trotz der Vielfalt an Themen eng an ihrer Fragestellung nach dem Zusammenhang von Beruf und der Herstellung von Differenzen in der Sicherung des Lebensunterhalts. Bei der Tagungsplanung als Gegenkonzepte verstandene Tätigkeiten wie die des „Dienens“ zeigten im Verlauf der Tagung mehr Überlappungen als ursprünglich vermutet, wie eine der Organisatorinnen, Sigrid Wader, in der Schlussdiskussion festhielt. Zu kurz kam sicherlich die nicht-deutsche und außereuropäische Perspektive, wenngleich mit Tuhina Ganguly erste Schritte hin zu einer Öffnung unternommen wurden. Offen blieb schließlich in der Tagung, wie sich das Konzept des Berufs heute darstellt, da es anscheinend immer fluider wird. Die Bundesagentur für Arbeit hält für Menschen, die in Hartz IV leben, nur noch Jobcenter bereit und im Vereinheitlichungsprozess europäischer Normen werden eben Techniker, Meister und BA-Studienabgänger einem Qualifikationsniveau zugeordnet.

Konferenzübersicht:

Sigrid Wadauer, Alexander Mejstrik (Vienna): Welcome and Introduction

Chair: Jessica Richter

Thomas Sokoll (Hagen): Labour, Vocational Commitment and Modern Capitalism: Max Weber and Beyond

Tuhina Ganguly (New Delhi): Conceptualizing Work-Employment in India: A Study of Chakri in Colonial Bengal (19th-20th Centuries)

Irina Vana (Vienna): Vocation as a Distinctive Feature in the Use of Labour Offices (Austria, 1918-1938)

Chair: Sigrid Wadauer

Wiebke Wiede (Trier): Vocational Training and the Unemployed Self in West Germany and Great Britain 1964-1990

David Meskill (New York): Punctuated Equilibria: Three „Leaps“ in the Evolution of the German Vocational Training System

Therese Garstenauer (Vienna): Service to the State: Work, Vocation, Livelihood - or Something Else Entirely?

Chair: Thomas Buchner

Georg Schinko (Vienna): Beruf in Music-Making (Austria, ca. 1900-1938)

Tanja Paulitz (Graz): Engineer and Machine: On the Interplay between Professionalization, Scientific Knowledge and Gender in the German-Speaking Area, 1850-1930

Chair: Alexander Mejstrik

Mareike Witkowski (Oldenburg): From Housemaids to Cleaning Ladies. Domestic Workers during the 20th Century

Sarah Speck (Berlin): Professionalizing Motherhood. Love and Care Work in SOS Children's Villages between Naturalization, Vocation and Employment

Zitation
Tagungsbericht: Work – Employment – Vocation. The Production of Differences and Hierarchies of Livelihood in the 19th and 20th Centuries, 10.02.2012 – 11.02.2012 Wien, in: H-Soz-Kult, 05.03.2012, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-4137>.
Redaktion
Veröffentlicht am
05.03.2012