59. Jahrestagung der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg

Ort
Marbach am Neckar
Veranstalter
Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg
Datum
28.06.2012 - 29.06.2012
Von
Boris Bigott / Dagmar Kraus, Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg

Die 59. Jahrestagung der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg in der Stadthalle Schillerhöhe zu Marbach beleuchtete die mittelalterliche Geschichte Marbachs und der Region am mittleren Neckar sowie die wirtschaftliche Bedeutung des Flusses in der Neuzeit. Beim öffentlichen Abendvortrag in Friedrich Schillers Geburtsstadt unter dem Titel „Schillers Wallenstein und der böhmische Adel" verglich VÁCLAV BŮŽEK (Budweis) Aspekte des Dramas mit den historischen Gegebenheiten in Böhmen zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Neben der Mitgliederversammlung der Kommission standen zwei Arbeitsgruppensitzungen mit insgesamt sechs Vorträgen auf dem Programm.

Die Sitzung der Arbeitsgruppe 1 mit dem Titel „Im Schnittfeld von Baden und Württemberg. Marbach und der mittlere Neckar im Hohen und Späten Mittelalter" wurde geleitet von THOMAS ZOTZ (Freiburg). Er verwies einführend darauf, dass der Raum am mittleren Neckar, auch um den Tagungsort Marbach, im hohen Mittelalter sowohl die Herkunftsgegend der Grafen von Württemberg als auch ein herrschaftlicher Schwerpunkt der Markgrafen von Baden war. Mit den Vorträgen der Arbeitsgruppe würden die Ursprünge der Machtverhältnisse, der Übergang ehemals badischer Besitzungen an die Württemberger sowie die Herrschaftsbildung unter den württembergischen Grafen in den Blick genommen.

HEINZ KRIEG (Freiburg) stellte die Geschichte der Markgrafen von Baden im Gebiet von Neckar und Murr vor. Die frühen Markgrafen leiteten seit dem 11. Jahrhundert ihren Titel von der Markgrafschaft Verona her. Ab dem Jahr 1112 ist auch die Bezeichnung „von Baden" belegt, die die Familie später dauerhaft beibehielt. Eine weitere, nur von dritter Seite verwendete Zubenennung für Markgraf Hermann II. lautete „von Limburg". Die Limburg bei Weilheim an der Teck stammte aus dem Besitz Herzog Bertholds I., des Vaters Markgraf Hermanns I. Die Zubenennung belegt die frühe Präsenz der Badener am mittleren Neckar. In dieser Region besaßen sie offenbar umfangreiche Güter bzw. erwarben sie durch Heirat – so zum Beispiel Backnang, wo die Markgrafen um 1116 ihr Hauskloster und zugleich ihre Familiengrablege gründeten. Mehrere Burgen in der Umgebung zählten zum markgräflichen Besitzkomplex, daneben etliche Ortschaften, von denen einige unter den Markgrafen zu Städten ausgebaut wurden – auch die Stadt Stuttgart, wohl um 1220 durch Hermann V. von Baden gegründet. Ab der Mitte des 13. Jahrhunderts gelangte immer mehr markgräfliches Gut als Mitgift an die Grafen von Württemberg. Bereits um 1300 war der Großteil der ehemals badischen Besitztümer am Neckar württembergisch. Zugleich wird mit der Gründung des Klosters Lichtenthal bei Baden-Baden (fassbar ab 1243) als neue Grablege der Familie die Verlagerung des Herrschaftsschwerpunkts der Markgrafen vom mittleren Neckar an den Oberrhein manifest.

Die Diskussion nach dem Vortrag hatte vor allem zwei Schwerpunkte: Zum einen den markgräflichen Rang, der offenbar nicht durch einen Ausbau der Macht in Norditalien/Verona unterfüttert werden konnte. Trotz dieses anscheinenden Defizits wurde die Markgrafenwürde jedoch von den Zeitgenossen akzeptiert. Zum anderen wurde die Schwerpunktverlagerung vom mittleren Neckar an den Oberrhein thematisiert. Diesbezüglich wurde betont, dass die herrschaftliche Situation um 1100 im Südwesten noch sehr offen war und die tatsächliche Verlagerung an den Oberrhein erst deutlich später als die erstmalige Zubenennung nach Baden erfolgte. Die Verlagerung scheint nicht unter Zwang vonstattengegangen zu sein, da die badischen Güter am Neckar vor allem durch Heiraten an die Württemberger gelangten. Vielmehr scheint Markgraf Rudolf I. sich an den Oberrhein orientiert zu haben, da dieser Raum ihm bessere Möglichkeiten bot.

Die frühe Geschichte der Stadt Marbach ist, wie aus dem Vortrag von SÖNKE LORENZ (Tübingen) hervorging (in Vertretung verlesen durch Thomas Zotz), quellenmäßig kaum zu fassen. Gewisse Rekonstruktionen sind möglich, wenn man die Geschichte der in der Region dominierenden Dynastien, der Markgrafen von Baden und der Grafen von Württemberg, beleuchtet. Die Württemberger verdankten ihre Position einerseits ihrem Aufstieg unter den Hohenstaufen, andererseits ihrer Rolle in der Opposition gegen die Staufer, nachdem Kaiser Friedrich II. 1245 vom Papst gebannt worden war. Weiteren Vorschub leistete dem württembergischen Aufstieg, dass es den Grafen gelang, die Markgrafen von Baden als bedeutendste territoriale Konkurrenten in die Front der Staufergegner einzubinden. Aus dem guten Einvernehmen zwischen den beiden Familien resultierten mehrere Heiraten, durch die der ehemals badische Besitz am mittleren Neckar an die Württemberger kam. Darunter waren auch mehrere anscheinend bereits von den Markgrafen zu Städten ausgebaute Orte: Stuttgart, Besigheim, Backnang und Marbach. Gerade bezüglich Marbach ist dieser Sachverhalt nur schwer und indirekt zu erschließen. Auf unklaren Wegen, wohl über eine Heirat oder auf dem Erbweg, gelangte Besitz in Marbach auch an die Herzöge von Teck, die diesen im Jahr 1302 an die Grafen von Württemberg verkauften. Auf eine Diskussion des Beitrags wurde verzichtet.

Der Entwicklung hin zur spezifischen Herrschafts- und Verwaltungsstruktur des württembergischen Territoriums ging PETER RÜCKERT (Stuttgart) in seinem Vortrag nach. Entscheidend dafür waren die Städte des im Entstehen begriffenen Territoriums. Dabei ist bemerkenswert, dass die Grafen von Württemberg allein im Fall der Stadt Leonberg als Gründer agierten. Die übrigen Städte wurden in einem mehr oder minder entwickelten Stadium von anderen Herrschaften übernommen. Augenfällig an den frühen württembergischen Städten war die herrschaftliche Präsenz der Grafen bzw. ihrer Amtsträger vor Ort, die sich im Bau von Burgen innerhalb der Mauern niederschlug. Die Städte waren zunächst aus herrschaftlich-fortifikatorischen Gründen wichtig für die Württemberger. Eine entsprechende wirtschaftliche Bedeutung wird angenommen, ist jedoch anhand der Quellen nicht zu unterfüttern. Der Stadt Stuttgart kam im Lauf der Zeit eine wachsende Bedeutung zu, schließlich wird dort der gräfliche Hof mit verschiedenen Hofämtern und ab der Mitte des 14. Jahrhunderts auch die gräfliche Kanzlei fassbar. In den einzelnen württembergischen Städten sind bald die gräflichen Herrschaftsträger, Schultheiß, Richter und Rat, belegt, die zunächst aus dem ortsansässigen Niederadel, dann aber zunehmend aus den Reihen der Stadtbürger stammten. Diese bauten ihre Zuständigkeit über die Stadtgrenzen hinweg aus und nahmen ihre Aufgaben auch für die Umgebung der Städte wahr, wobei die Städte als Verwaltungs- und Gerichtszentren fungierten. Bis 1442 entstanden so 38 Ämter, bestehend aus den zentralen Amtsstädten und ihrer Umgebung. Zugleich wurde die städtische Verwaltungselite in die württembergische Herrschaftsstruktur integriert und so zu einer territorialen Funktionselite.

In der anschließenden Diskussion wurde nach der Funktion der württembergischen Burgen gefragt, die teilweise Verwaltungsmittelpunkte waren, ohne dass um sie herum eine Stadt entstand. Ferner wurde der Grafenhof der Württemberger angesprochen, der – obwohl bis Anfang des 15. Jahrhunderts itinerierend – innerhalb des Territoriums bevorzugte Aufenthaltsorte kannte. Weitere Fragen galten der Kirchenorganisation und der Herrschaft durch personale Beziehungen.

Die vier Beiträge der Arbeitsgruppe zeigten, wie die Grafen von Württemberg in jener Region, die am Ende des betrachteten Zeitraums den Kern ihres Territoriums darstellte, ihre Herrschaft begründeten, ausbauten, konsolidierten und organisierten. Gerade die starke Präsenz der Markgrafen von Baden am mittleren Neckar zu Beginn dieser Entwicklung ist außerhalb von Fachkreisen bisher kaum geläufig.

ULRIKE PLATE (Esslingen) führte in das Thema der Arbeitsgruppe II „Der Neckar – Lebensader Baden-Württembergs“ ein, indem sie die vielfältigen Aspekte des Neckars (keltisch: „Wilder Geselle“) etwa als kulturlandschaftsprägender Faktor, als Literatur und Malerei inspirierende „vaterländische“ Projektionsfläche, als Grenze in der Antike oder als Geldquelle in Form von flussgebundenen Zöllen oder Stapelrechten seit dem Mittelalter hervorhob, um die Fülle der Forschungsmöglichkeiten dann auf den Neckar als Wirtschaftsfaktor, Transportweg und Energielieferanten einzugrenzen. Die seit der Römerzeit nachweisbare ökonomische Nutzung des Neckars (Schiffsanlegestelle bei Benningen) hat nicht nur das Aussehen des Flusses, sondern auch das Leben am Fluss tiefgreifend verändert.

WINFRIED HECHT (Rottweil) führte aus, dass die Flößerei auf dem obersten Neckar oberhalb der Glattmündung wegen der geringen Wasserführung – abgesehen von der seit dem Ende des 15. Jahrhunderts nachgewiesenen Scheiterholzflößerei – erst spät eingesetzt hat. Erst nachdem das Gebiet des „jungen“ Neckars württembergisch geworden war, wurde der Oberlauf des Flusses bis ungefähr Rottweil mit beträchtlichem finanziellem Aufwand durch den Bau von Einbindeplätzen, Floßgassen und Schwellstuben auch für die sogenannten Holländerstämme flößbar gemacht. Diese um 1829 abgeschlossenen Baumaßnahmen ließen die Flößerei aufblühen. Der auswärtige Holzhandel begann, sich für das Holz vom obersten Neckar zu interessieren und es entstanden regelrechte Flößerdörfer wie Betra und Villingendorf. Ab der Mitte der 1860er-Jahre machte dann der preisgünstigere Eisenbahntransport die Flößerei entbehrlich. 1892 verließ das letzte Floß die Einbindestelle Keltenberg bei Rottweil und zum 31. Dezember 1900 wurde die Flößerei auf dem obersten Neckar vollständig eingestellt.

THOMAS HERZIG (Mannheim) beschäftigte sich im Rahmen der Elektrifizierung im 19. und 20. Jahrhundert mit dem Neckar als Energielieferanten. Bis Ende des 19. Jahrhunderts wurde elektrischer Strom nur vereinzelt zur Beleuchtung eingesetzt, obwohl Strom eine unübertroffen vielseitig nutzbare Energieart ist: Strom arbeitet, steuert, heizt, leuchtet, kühlt, schreibt, überträgt, rechnet und erledigt einen Großteil der Arbeit in Haushalt, Gewerbe und Industrie. Anhand von Karte XI, 9 des Historischen Atlasses von Baden-Württemberg zur „Elektrizitätsversorgung von Baden, Württemberg und Hohenzollern 1913/14“ erläuterte Herzig die Geschichte der Stromversorgung im Untersuchungszeitraum. Der Mangel an Kohle im oberen Neckarraum führte dort früh zu Versuchen, elektrischen Strom aus Wasserkraft zu erzeugen, während am mittleren und unteren Neckar vor allem große Kohlekraftwerke den Strombedarf deckten. Die 1891 vorgeführte Drehstromübertragung von Lauffen am Neckar nach Frankfurt am Main anlässlich der dortigen Internationalen Elektrizitätsausstellung kann als Durchbruch zum heutigen Stromversorgungssystem angesehen werden und stellte die technische Grundlage für die Elektrizitätsversorgung des Neckarraums dar. Die damalige Vision „Ex tenebris ad lucem“ ist Realität geworden.

MICHAEL HASCHER (Esslingen) thematisierte den Bau des von Mannheim bis Plochingen reichenden „Neckarkanals“ in den Jahren zwischen 1920 und 1968. Mit dem Kanalbau war ursprünglich die Absicht verbunden, die Standortbedingungen der Anlieger durch die Anlieferung von Kohle per Schiff zu verbessern. Die Refinanzierung der Baukosten sollte durch den Verkauf des in den Neckarwasserkraftwerken erzeugten Stroms erfolgen. Durch die baubegleitenden Hochwasserschutzmaßnahmen wurden große Baugebiete für eine gewerbliche Nutzung frei. Die 1918 begonnenen Baumaßnahmen selbst dienten unter anderem der Arbeitsbeschaffung nach dem Ersten Weltkrieg. Alle vier Aspekte kommen in den Kraftwerken und Wehren aus den 1920er-Jahren und den Hafen- und Gewerbegebieten aus den 1950er-Jahren mit ihrer zeitspezifischen, an die Umgebung angepassten Architektur zum Ausdruck. Diese lässt sich zum Teil auf Paul Bonatz zurückführen, den man bis 1935 als architektonischen Berater beteiligt hatte, nachdem es ab 1924/26 zu öffentlichen Auseinandersetzungen um die „Verschandelung“ des Neckars gekommen war. Nach der Eröffnung des Heilbronner Hafens begann man mit dem Bau von Staustufen, die von der Bonatzschen Konzeption abwichen. Während des Zweiten Weltkriegs wurden die Arbeiten ganz eingestellt. In der Nachkriegszeit kamen eine neue Schleusentechnik und abgewandelte Bauformen zum Einsatz. Der Stuttgarter Hafen konnte 1958 eröffnet werden. Mit der letzten Bauphase 1962-1968 wurde das 1920 anvisierte Ziel der Errichtung eines Hafens in Plochingen erreicht, während der weiterreichende Plan eines Neckar-Donau-Kanals in den 1970er-Jahren endgültig aufgegeben wurde. Obwohl die Schifffahrt nicht das erwartete Aufkommen erreichte, wird die Wasserstraße noch heute genutzt und soll weiter ausgebaut werden. Die Verbilligung des Kohlebezuges geriet durch den Strukturwandel der Energiewirtschaft zwar in den Hintergrund, doch versorgt die Wasserstraße weiterhin etliche Kohlekraftwerke am Neckar. Die Gewerbegebiete entwickelten sich vorwiegend gut und die Wasserkraftwerke produzierten über die Jahre so viel Energie, dass sich die Baukosten des gesamten Bauwerks heute weitgehend amortisiert haben.

In der lebhaften Diskussion der Beiträge durch das fachkundige Publikum in dem bis auf den letzten Platz besetzten Tagungsraum wurde hervorgehoben, dass die Flößerei in Oberitalien, im Elsass oder im Augsburger Raum früher bezeugt ist als die auf dem Neckar. Das Flößen war konfliktträchtig, denn das Aufschwellen des Gewässers und der Transport des Holzes auf dem Wasserweg beeinträchtigte nicht nur den Betrieb wassergetriebener Werke (Mühlen), sondern auch andere Wassernutzer. Der Ausbau des Neckars für die Holländerflößerei zog Änderungen des Dorflebens (Hauff, Das kalte Herz) nach sich, sein Ausbau zur Wasserstraße wiederum war mit einem endgültigen Verbot des Flößens und des Schwallbetriebs verbunden. Beeindruckt wurde zur Kenntnis genommen, mit welcher Geschwindigkeit früher Großprojekte wie die Floßbarmachung des Neckars, die Schaffung eines wasserkraftgestützten Elektrizitätsnetzes oder der Bau des Neckarkanals umgesetzt wurden, trotz des Widerstands, der sich – besonders im Sinne des „Heimatschutzes“ – etwa gegen den Kanalbau erhob und der in seinen politischen Dimensionen noch unzureichend erforscht ist. Zusammenfassend konstatierte Plate, dass die Realisation von Großprojekten immer mit der Schaffung, aber auch mit der Zerstörung von Werten verbunden sei. Es wäre interessant zu wissen, ob zum Beispiel der Gewinn durch den Bau des Neckarkanals jemals evaluiert wurde. Planungen zum Ausbau der Schleusen der Bundeswasserstraße Neckar für größere Schiffslängen belegen immerhin, dass das Kulturdenkmal „Neckarkanal“ auch in Zukunft in seiner Funktion weitergenutzt werden soll.

Die Arbeitsgruppensitzung veranschaulichte am Beispiel des Neckars die seit dem Altertum greifbare ökonomische Nutzung von Gewässern. Stand zunächst der Transport im Mittelpunkt, kam seit dem Mittelalter die Nutzung des Wassers als Energielieferant (Mühlen) hinzu. Mit dem Ende des Alten Reichs und seiner wirtschaftshemmenden Klein- und Kleinstterritorien und den Entwicklungen im Bereich von Technik und Naturwissenschaft im 19. Jahrhundert eröffnete sich die Möglichkeit, die natürlichen Gegebenheiten von Fließgewässern durch Großbauprojekte zu optimieren und die Wasserkraft durch Umwandlung in Strom transportierbar und für die Elektrifizierung des Landes nutzbar zu machen. Die beschriebenen technischen Eingriffe in die Natur zogen Veränderungen des sozialen Lebens mit sich und riefen Widerstand sowie eine romantische Verklärung des „verlorenen“ Zustands hervor. Sie trugen jedoch auch zur Verbesserung des Lebensstandards bei. Ihre Relikte haben heute den Status von Kultur- oder Technikdenkmälern.

Konferenzübersicht:

Abendvortrag:
Prof. Dr. Václav Bůžek (Budweis) Schillers Wallenstein und der böhmische Adel

Arbeitsgruppe 1: Im Schnittfeld von Baden und Württemberg. Marbach und der mittlere Neckar im Hohen und Späten Mittelalter
Leitung und Organisation: Thomas Zotz (Freiburg)

Heinz Krieg (Freiburg): Die Markgrafen von Baden im Gebiet von Neckar und Murr

Sönke Lorenz (Tübingen): Von Baden zu Württemberg. Marbach – ein Objekt herrschaftlichen Kräftespiels des ausgehenden 13. Jahrhunderts

Peter Rückert (Stuttgart): Von der Stadt zum Amt: Zur Genese württembergischer Herrschafts- und Verwaltungsstrukturen

Arbeitsgruppe 2: Der Neckar – Lebensader Baden-Württembergs
Leitung und Organisation: Ulrike Plate (Esslingen)

Winfried Hecht (Rottweil): Die Flößerei auf dem obersten Neckar

Thomas Herzig (Mannheim): Der Neckar als Energielieferant – die Elektrifizierung im 19./20. Jahrhundert

Michael Hascher (Esslingen): Der Bau des Neckarkanals von Mannheim bis Plochingen 1920-1968. Planung, Bestandteile, Auswirkungen

Zitation
Tagungsbericht: 59. Jahrestagung der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg, 28.06.2012 – 29.06.2012 Marbach am Neckar, in: H-Soz-Kult, 23.08.2012, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-4364>.