Bauten – Rituale – Aufführungen: Medieninnovationen im Nordeuropa des 17. Jahrhunderts

Ort
Wolfenbüttel
Veranstalter
Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel
Datum
03.12.2012 - 04.12.2012
Von
Christoph Ehland, Institut für Anglistik und Amerikanistik / Johannes Süßmann, Historisches Institut / Sabine Schmitz, Institut für Romanistik, Universität Paderborn

Wie haben die europäischen Gemeinwesen die Erschütterungen verarbeitet, die sie im Zuge der Konfessionskämpfe erfuhren? Wie sind sie mit den Zumutungen umgegangen, die sich aus dem mühsamen Ersticken der Auseinandersetzungen ergaben: den neuen Machtverhältnissen; dem auf Dauer gestellten konfessionellen Nebeneinander; der Notwendigkeit zur Rekonstruktion der inneren politischen Ordnung? Die Hypothese des Arbeitsgesprächs lautete, dass die Beendigung der Konfessionskämpfe alle europäischen Gemeinwesen dazu zwang, sich selbst neu zu erfinden und dass dabei Medieninnovationen eine bedeutende Rolle spielten.

Die Medieninnovationen des 17. Jahrhunderts sind unter dem Begriff des „Barock“ bekannt – einem schwierigen, vielfach problematisierten, überfrachteten Terminus. Obwohl das interdisziplinäre Arbeitsgespräch ausgewiesene Barock-Expertinnen und Experten aus der Kunst- und Architekturgeschichte, der Bildungsgeschichte, der Allgemeinhistorie und mehreren Philologien zusammenführte – neben den unten genannten Vortragenden noch Nils Büttner (Stuttgart), Gisela Engel (Frankfurt/Main) und Peter Gillgren (Stockholm) –, bestand sein Ansatz darin, ausgreifende Verwendungen etwa als Stil- oder Epochenbegriff zu meiden und sich bewußt auf einen Ausschnitt zu beschränken: nämlich auf die Frage, wie die europaweite Verbreitung und rasante Durchsetzung der üblicherweise als „Barock“ bezeichneten Innovationen mit ihrer Verwendung als Medien für den politisch-konfessionellen Verständigungsbedarf in den europäischen Gemeinwesen zusammenhingen.

Daraus ergab sich eine Beschränkung auf Präsenzmedien wie das Theater, das politische Ritual und die Architektur sowie eine Fokussierung auf den Norden des Kontinents: von den britischen Inseln über die Niederlande, die nördlichen Teile des Römischen Reichs und Polen-Litauen bis hin zu den baltischen Ostsee-Anrainern und den skandinavischen Ländern. Gerade weil der Norden einer stilgeschichtlich orientierten Barock-Forschung tendenziell als randständig und defizitär gilt, eignet er sich als Fallbeispiel, um die Durchsetzungskraft der Innovationen zu erörtern, die bislang unter dem Barock-Begriff mitgemeint, aber selten vergleichend thematisiert worden sind.

Die erste Sektion „Visualisierung und Theater“ wurde von BRITA RANG (Frankfurt/Main) mit einem Vortag über den Herrschaftsdiskurs eröffnet, der sich im 17. Jahrhundert in den republikanischen Niederlanden ausprägte. Auf der Grundlage von zwei Prinzenspiegeln des niederländischen Hugenotten André Rivet und seines Sohns Frédéric Rivet zeigte Rang die inhaltliche Verschiebung des Begriffs prudence auf. Dabei wurde deutlich, dass die von Maravall formulierte These, prudence markiere seit dem Barock ein Politikverständnis, das durch einen moralistisch konnotierten Pragmatismus gekennzeichnet sei, auch für einen nordeuropäischen Raum von weitreichender Bedeutung ist. Denn prudence wurde, wie Rang überzeugend darlegte, in den Niederlanden des 17. Jahrhunderts als notwendige Fähigkeit identifiziert, komplexe Situationen kalkuliert und selbstbestimmt-schöpferisch zu bewältigen, um somit „una estudiada y tácita adecuación de medios a fines“ (Maravall, 1975) herbeizuführen.

Im Anschluss blendete RALPH DEKONINCK (Louvain-la-Neuve) zu den unter spanischer Herrschaft verbliebenen Habsburgischen Niederlanden über, um hier die Festkultur als Teil einer barocken Inszenierungspraxis zu betrachten. Sein Interesse galt nicht dem gut aufgearbeiteten symbolischen Sinngehalt dieser ephemeren Ereignisse, sondern dem bisher kaum erforschten decorum und der hierdurch kalkuliert hervorgerufenen Emotionalität. Dekoninck stellte die Funktion von Monumenten und Festbauten in Illustrationen einerseits, Beschreibungen verschiedener Festbücher andererseits gegenüber. Es gelang ihm, die Bandbreite der erzeugten Emotionen und die emotionalen Überwältigungsstrategien aufzuzeigen, auf die die vorgestellten barocken Feste zielten.

Die dabei aufgeworfene Frage nach dem theatralen Impetus der barocken Festkultur in den Habsburgischen Niederlanden fand eine Beantwortung durch den Beitrag von BART RAMAKERS (Groningen). Am Beispiel des Festeinzugs des spanischen Kardinalinfanten Ferdinand 1635 in Antwerpen zeigte er die Beteiligung der lokalen Theatertraditionen an der politischen Selbstinszenierung. So gelang es Ramakers, die Fixierung der Forschung auf Rubens Anteil an diesem Ereignis aufzulösen und die Bedeutung der lokalen Rederijkerskamers herauszuarbeiten. Ramakers erläuterte, dass ihre Inszenierung politischer Bilder zwar ebenso wie die von Rubens die bedrängte Lage der Niederlande thematisierte, doch rückten dabei die Interessen der Zünfte und Gilden in den Vordergrund. Ramakers belegte dies an einem Auftritt der Dame Belgica in einem von den Rederijkers inszenierten tableau vivant. Hier wurden ihr zahlreiche Figuren an die Seite gestellt, die Forderungen nach politischer und religiöser Einheit, Frieden und erneutem Aufblühen von Städten und Provinzen formulierten.

Das Medium Theater und die ihm eigenen Formen und Funktionen von Theatralität rückten im Vortrag von SABINE SCHMITZ (Paderborn) in den Mittelpunkt. Anhand des kaum erforschten französischsprachigen Theaters der habsburgischen Niederlande und des Erzbistums Lüttich im 17. Jahrhundert zeigte sie die Zentralität des im Titel der Tagung aufgerufenen Dreiklangs „Bauten – Rituale – Aufführungen“ für die Konstruktion von ge- und bespielten Räumen sowie das Verhältnis von Bühnen- und Zuschauerraum auf. Schmitz machte deutlich, dass eine wechselseitige Bedingtheit von „barockem“ Raumregime, sozialer Ordnungsmacht und konkreter theatraler Praxis die Räumlichkeiten der betrachteten Theaterstücke prägte. Diese dienten nicht nur der Vermittlung von sozialen, politischen und ästhetischen Ordnungen, sondern zeugen auch von vielfältiger Bezugnahme auf die Lebenswirklichkeit und Sehgewohnheiten der Zuschauer. Damit zollte die Formung von Räumlichkeit auf dem Theater einem Publikum Tribut, in dem mächtige Gilden und einflussreiche Großkaufleute eine wichtige Stellung einnahmen.

Durch einen fulminanten Abendvortrag gab DIETRICH ERBEN (München) den Diskussionen einen lange wirkenden Impuls. Am Louvre-Weiterbau unter Napoleon III., der Umgestaltung von Paris unter dem Baron Haussmann und der Ringstraßen-Errichtung in Wien verdeutlichte Erben, dass der Barock-Begriff seine Durchsetzung der neobarocken Baupraxis des 19. Jahrhunderts verdankte. Indem das damalige Interesse an einer politisch gesteuerten, ästhetisch regulierten Repräsentationsarchitektur an Vorbilder anknüpfte, die es „barock“ nannte, habe es die Vorstellung von einem Barockstil etabliert. Ausgehend von diesem Befund fragte Erben, wie der Zusammenhang zwischen zeitgenössischer Baupraxis und historischer Begriffsbildung für die Gegenwart aufzuschließen sei. Dafür analysierte er die 1977/78 in New Orleans errichtete Piazza d’Italia des Architekten Charles W. Moore und das Einkaufszentrum „Das Schloss“ in Berlin-Steglitz (2004–06 nach Plänen von Manfred Pechtold gebaut). Erben diagnostizierte daran zwei Varianten einer Tendenz, die er „die Stadt als Bild“ nannte. Die übrigen Gesprächsteilnehmer stellte er vor die Aufgabe zu reflektieren, welchen Gegenwartsinteressen und Praktiken ihr Barockbegriff entspringt.

Die folgende Sektion wandte sich mit vier Vorträgen den politischen Ritualen des 17. Jahrhunderts zu und gab Gelegenheit, die Frage nach den Praktiken und Strategien öffentlicher Kommunikation in den Mittelpunkt der Diskussion zu stellen.

KRISTA KODRES (Tallinn) untersuchte in ihrem Beitrag, wie die baltischen Städte Riga, Narwa und Reval/Tallinn zwischen 1687 und 1690 ihren Huldigungseid auf den schwedischen König Karl XI. gestalteten. Vor dem Hintergrund der Tradition solcher Rituale diskutierte sie die enge Verbindung zwischen Ästhetik und Theatralität der Ereignisse. Das politische Ritual des Treueschwurs wurde von ihr in Hinblick auf die spezifische gesellschaftliche Situation der städtischen Gemeinschaft analysiert. Ein wesentliches Augenmerk lag dabei auf dem multimedialen Zusammenklang zwischen der Ikonographie der Festarchitektur, der Rhetorik der Festansprachen und der durch die Umzüge betonten Aspekte der Stadttopologie.

Die rhetorische Ausgestaltung von hegemonial geprägten Identitäten machte auch KARIN FRIEDRICH (Aberdeen) zum Gegenstand ihrer Überlegungen. Am Beispiel der litauischen Magnatenfamilie der Radziwill skizzierte sie, wie in einer theoretisch auf Gleichheit basierenden multikonfessionellen Adelsgesellschaft Herrschaftsansprüche formuliert wurden. Dazu reflektierte sie die verschiedenen Strategien und Medien, die im Rahmen der symbolischen Kommunikation zum Einsatz kamen und mit denen die reformierte Linie der Radziwills im 17. Jahrhundert ihren Führungsplatz in der sich konfessionell auf den Katholizismus verengenden Adelskultur der polnisch-litauischen Republik zu verteidigen suchte.

Der konfessionelle Aspekt barocker Kommunikation wurde im Beitrag von GRAHAM PARRY (York) wieder aufgegriffen. Dieser erörterte das sogenannte High Church Movement unter Erzbischof William Laud im England der Zeit von 1620 bis zum Bürgerkrieg. Diese Kirchenpolitik hatte eine rituelle und vor allem zeremonielle Wiederannäherung der anglikanischen Kirche an den Katholizismus zum Ziel. Der Streit zwischen den puritanischen Kreisen und den Anhängern Lauds schärfte die konfessionellen Identitäten. Kirchenausstattung und religiöses Ritual wurden zum zentralen Bezugspunkt antagonistischer Identitätsdiskurse, die nicht zuletzt in der Konfrontation zwischen Parlament und König eine politische Entsprechung fanden.

Die Sektion schloss mit dem Beitrag von CHRISTOPH EHLAND (Paderborn), der sich mit einer anderen, stadtbürgerschaftlichen Facette dieser Konfrontation im England unter den Stuart-Königen beschäftigte. In seinem Vortrag stand die gesellschaftspolitische Situation Londons im 17. Jahrhunderts im Blickpunkt, die in den Jahren vor dem Bürgerkrieg zunehmend von der Rivalität der eigenständigen Stadtbürgerschaft in der City of London und dem Sitz des Königs in Westminster charakterisiert wurde. Im Ritual der Lord Mayor’s Show, den jährlich stattfindenden Festlichkeiten anlässlich der Amtsübernahme des Bürgermeisters der City, wurde das Verhältnis zwischen den verschiedenen Machtzentren innerhalb Londons inszeniert. Wieder findet sich hier ein multimedialer Kommunikationsrahmen, in dem das semiotische System von der politischen Rhetorik der Reden über die visuell-künstlerische Ausgestaltung der Festarchitektur bis hin zur stadtgeographischen Bezugnahme des Festumzugs das Verhältnis zwischen Stadt und Krone aus Sicht der Stadtbürgerschaft ausleuchtete.

In der dritten Sektion über Architektur als Medium schilderte SIMON PAULUS (Braunschweig), wie man in zeitgenössischen Reiseberichten darauf reagierte, dass im 17. Jahrhundert auch Juden als Bauherren in den Stadtraum zurückkehrten. Ein Vorreiter war die portugiesische Gemeinde in Amsterdam, deren 1675 eingeweihte, zeitgenössisch („barock“) gestaltete, in einigen Merkmalen auf Kirchenarchitektur verweisende, wie auch davon sich absetzende Synagoge zum Muster für viele weitere Synagogen wurde. Auch die neuen Bürgerhäuser der selbstbewussten jüdischen Kaufleute erregten Aufsehen, wurden über Bilddarstellungen und Berichte in Europa bekannt und kontrovers diskutiert.

Wie man solche Bauten nutzte, um ein politisches Nahverhältnis zur Obrigkeit zu demonstrieren, zeigte ULRICH KNUFINKE (Braunschweig) am Beispiel der Großen (später: Alten) Synagoge in Berlin. Wenige Jahre nachdem die jüdische Gemeinde 1712–14 ihr erstes offizielles, städtebaulich exponiertes Gebetshaus hatte errichten lassen, entstand ein Kupferstich, der einen Besuch König Friedrich Wilhelms I. in der kirchenähnlich dargestellten Synagoge zeigte. Dabei diente das Bauwerk nicht nur als Schauplatz dieser Anerkennungshandlung, seine Darstellung verlieh ihm den gleichen Rang wie Kirchenbauten, nahm also eine Gleichberechtigung vorweg, die rechtlich erst viel später erreicht wurde.

Was einzelne Glaubensgemeinschaften durch ihre Bauten im städtischen Binnenraum der Gemeinwesen erreichten: zu zeigen, dass sie berechtigte Mitglieder waren, obwohl sie von der Norm ihrer Umgebung abwichen, konnten auf der Ebene des Reiches ganze Länder praktizieren. Mit dem Fürstbistum Paderborn führte JOHANNES SÜßMANN (Paderborn) einen solchen Fall vor. Während des Dreißigjährigen Krieges faktisch aufgehoben und dem übermächtigen protestantischen Hessen-Kassel angegliedert, reagierte es auf die unverhoffte Wiederherstellung seiner Selbständigkeit, indem Fürstbischof Ferdinand von Fürstenberg nach 1661 in seiner Kathedralstadt drei neue Kirchenbauten veranlasste. Aufsehen erregten sie, weil sie die Formensprache des Barocks in Ostwestfalen einführten. Nach außen markierten sie die Besonderheit des isolierten katholischen Vorpostens gegenüber den protestantischen Nachbarn und stellten über deren Köpfe hinweg Verbindungen nach Köln, Münster und Antwerpen her. Nach innen vollzogen sie einen Schulterschluss des Fürstbischofs mit den Ordensgemeinschaften der Jesuiten, Franziskaner und Kapuziner gegen das zu selbständig gewordene Domkapitel und die Stadtgemeinde. Zudem dienten sie als Ausgangspunkt, um im Verbund mit weiteren Medien wie dem politischen Ritual und dem Theater Einfluss auf die Bevölkerung zu gewinnen.

In der Schlussdiskussion erwies der Ansatz des Arbeitsgesprächs sich als Brückenschlag zwischen der Barock-Forschung und aktuellen Forschungen zur öffentlichen Kommunikation. Öffentlich war die betrachtete Kommunikation insofern, als in ihr zentrale Fragen der politischen und religiösen Identität verhandelt wurden. Nach innen zielte dies darauf, die allgemein verbindliche Sprachregelung für die eigene Gemeinschaft zu finden, nach außen gerade umgekehrt durch Abweichung die eigene Besonderheit sinnfällig zu machen. Eine Besonderheit des 17. Jahrhunderts scheint darin bestanden zu haben, dass man durch die Kombination von Medien mehrere Öffentlichkeiten zugleich adressierte: einerseits als „Kommunikation unter Anwesenden“ den Binnenraum des eigenen Gemeinwesen, mit dem Anspruch, alle Mitglieder des Gemeinwesens einzubeziehen; andererseits über Migration, Netzwerke, Reisen und Druckmedien auch benachbarte oder entfernte Gemeinwesen – tendenziell das ganze, enger zusammenrückende europäische Mächtesystem.

Für die „Kommunikation unter Anwesenden“ griff man zu Präsenzmedien wie dem politischen Ritual, dem Theater oder der Musik. Um die Inhalte vor Ort auf Dauer zu stellen, nutzte man Bauten, Bilder, Statuen – was auf einen Kampf um die kommunikative Beherrschung des öffentlichen Raums hinauslief. Für die Kommunikation in die Ferne kamen gedruckte Worte, Bilder und Musik zum Einsatz.

Diese politisch gesteuerte Verschränkung von Nah- und Fernkommunikation, von Gemeinschaftsbildung nach innen und Abweichung nach außen, von Präsenz- und Druckmedien kann als zentrale Innovation des 17. Jahrhunderts verstanden werden. Sie mit dem Begriff des „Barocks“ zu fassen, lautet der Vorschlag der Veranstalter. Geplant sind eine Publikation der Beiträge und eine Diskussion des Ansatzes auf einer größeren Konferenz im Jahr 2015.

Konferenzübersicht:

1. Sektion: Visualisierung und Theater

Brita Rang (Frankfurt am Main): Herrschaft im Umbau. Prinzenerziehung in der frühmodernen holländischen Bürgergesellschaft

Ralph Dekoninck (Louvain-la-Neuve): Images of spectacles and spectacularization of images in the Southern Netherlands

Bart Ramakers (Groningen): Triumph and Tragedy: Communal Self-Assertion in Netherlandish Theatre (Late 16th to Early 17th Century

Sabine Schmitz (Paderborn): Im Widerstreit von barocken Raumregime und sozialer Ordnungsmacht. Das französischsprachige Theater der Habsburgischen Niederlande im 17. Jahrhundert

Dietrich Erben (München): Möglichkeitsräume der Verschwendung. Tendenzen des Neobarock in der Gegenwart

2. Sektion: Rituale
Krista Kodres (Tallinn): Simulatio majestatis: The Visual and the Performative in the Oath Taking Ceremonies in Swedish Oversea's Provinces in 1687–1690

Karin Friedrich (Aberdeen): Noble power brokerage and political ritual in the Polish-Lithuanian Commonwealth, ca. 1600–1700: the Example of the Radziwill family

David Parry (York): Refurnishing the Church of England in the 1620s and 1630s: the Return of the Arts to the Church

Christoph Ehland (Paderborn): The Panegyric Search for a New Nation: London’s Public Rituals and the Construction of Community under the Stuarts

3. Sektion: Architektur

Simon Paulus (Braunschweig): „Jüdische Sehenswürdigkeiten“. Architektonische Reiseimpressionen des 17. Jahrhunderts zwischen Amsterdam und Hamburg

Ulrich Knufinke (Braunschweig): Von hier und dort. Quellen und Wandlungen synagogaler Architektur um 1700 in Aschkenas

Johannes Süßmann (Paderborn): Kirchenbau und Gemeinschaftsbildung in Paderborn nach dem Dreißigjährigen Krieg

Zitation
Tagungsbericht: Bauten – Rituale – Aufführungen: Medieninnovationen im Nordeuropa des 17. Jahrhunderts, 03.12.2012 – 04.12.2012 Wolfenbüttel, in: H-Soz-Kult, 28.05.2013, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-4819>.