450 Jahre Concilium Tridentinum. Das Konzil von Trient und die katholische Konfessionalisierung in Ungarn und Siebenbürgen im 16. und 17. Jahrhundert

Ort
Budapest
Veranstalter
Katholische Péter-Pázmány-Universität Budapest
Datum
07.10.2013 - 09.10.2013
Von
Barnabás Guitman, Institut für Geschichstwissenschaft, Katholische Péter-Pázmány-Universität Budapest

Im Jahr 2013 jährt sich das Ende des Trienter Konzils zum 450. Mal. Um an dieses, für die frühneuzeitliche Geschichte Europas zentrale Ereignis zu erinnern und aktuelle Forschungen zu diskutieren, fand vom 7. bis 9. Oktober 2013 an der Katholischen Péter-Pázmány-Universität Budapest eine interdisziplinär ausgerichtete wissenschaftliche Konferenz statt, an der Referenten aus Deutschland, Österreich, Rumänien, der Slowakei und Ungarn teilnahmen. In den Blick genommen wurden die Auswirkungen der Beschlüsse des Trienter Konzils auf die Gesellschaft und Kultur im Donau- und Karpatenraum, die in den weiteren europäischen Kontext eingeordnet wurden.

Nach der Begrüßung und Einleitung von SZUROMI SZABOLCS ANZELM OPRAEM (Budapest), Rektor der Katholischen Péter-Pázmány-Universität und ANTON SCHINDLING (Tübingen) hielt PETER WALTER (Freiburg) den Eröffnungsvortrag. Er legte die Rezeptionsgeschichte des Trienter Konzils dar und wies dabei auf die Tatsache hin, dass im Mittelpunkt der Forschung lange nur der Text der auf dem Konzil angenommenen Dekrete, weniger jedoch die tatsächliche Durchsetzung der Dektretsinhalte stand. Im Vortrag wurde auch die Offenheit und Modernität des anfänglich im christlichen Humanismus verwurzelten Konzils betont, das man deshalb als eine Brücke zu den auch in der katholischen Kirche gewünschten und erfolgten Reformen und nicht als ein Bollwerk einer reformgegnerischen Kirche interpretieren sollte.

ISTVÁN FAZEKAS (Wien) befasste sich in seinem Vortrag mit dem Zustand des niederen Klerus in den ersten Jahrzehnten des 17. Jahrhunderts. Priestermangel, fehlende Bildung und Disziplin charakterisierten den niederen Klerus im Königreich Ungarn. Die Graner Erzbischöfe bemühten sich deshalb mit den in Trient vorgeschlagenen Mitteln (regelmäßige Diözesansynoden, Visitationen, bessere Priesterausbildung) mit mehr oder weniger Erfolg eine Abhilfe zu leisten. Der Referent betonte allerdings, dass das in der Forschungsliteratur allgemein verbreitete negative Bild über den Zustand des niederen Klerus zu differenzieren sei, weil der niedere Klerus in Ungarn kein einheitliches Bild zeige; das Bild variiert sich bei den verschiedenen Nationalitäten bzw. in den einzelnen Regionen des Landes.

BÉLA MIHALIK (Budapest) thematisierte die in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts gegründeten Kaschauer Jesuitenakademie und das dortige Seminar beispielhaft für die institutionelle Dimension des nachtridentinischen Reformprozesses. Der Gründer, der Erlauer Bischof Benedek Kisdi, und seine Nachfolger hatten in einer protestantischen Umgebung in Oberungarn nicht nur mit den Protestanten Konflikte auszufechten, sondern sie hatten ernstliche Debatten mit den Jesuiten, die die Kaschauer Bildungsinstitutionen bestimmten.

BARNABÁS GUITMAN (Budapest) erläuterte die Bedeutung der Beschlüsse des ungarischen Landtags im Jahre 1548 für die schnelle Verbreitung der Reformation. Anhand der Ereignisse in den königlichen Freistädten in Oberungarn wies er nach, dass die Trienter Konzilsbeschlüsse für diese Region spät kamen, deshalb konnten die Landtagsabreden, Mahnbriefe des Königs und seines Kanzlers, Erzbischof Nikolaus Oláh, die Städte von der Annahme der Wittenberger Reformation nicht abhalten.

Die Rezeption der Trienter Dekrete in der 1562 verfassten evangelisch-reformierten Bekenntnisschrift von Debreczin-Erlau behandelte ZOLTÁN CSEPREGI (Budapest). Die unter dem Titel „Confessio catholica” dem König vorgelegte Bekenntnisschrift, die in einigen Punkten Bezug auf die Trienter Dekrete nahm, fand anfangs sowohl die Zustimmung der königlichen Prüfungskommission als auch die Billigung des Königs selbst, obwohl die theologischen Inhalte der „Confessio“ entscheidend von denjenigen der Trienter Dekrete abwich. Allerdings war die „Confessio“ durch eine dogmatische Offen- und Unbestimmtheit charakterisiert, was die Billigung durch den katholischen Herrscher und seine Kommission ermöglichte.

ISTVÁN BITSKEY (Debrecen) untersuchte die Frage, wie sich in der Predigtsammlung des Graner Erzbischofs Péter Pázmány der Geist des Tridentinums widerspiegelt. Der Referent betonte, dass die italienischen posttridentinischen Kirchenfürsten (Bellarmino, Borromeo, Baronio usw.) als Vorbilder eine wichtige Rolle spielten und Pázmány in seinen Predigten zentrale Themen der Konzilsdekrete aufgriff (utilitas animorum, eloquentia sacra, Marienkult, Kult der ungarischen Heiligen, Kultur der Muttersprache usw.).

EMIL HARGITTAY (Budapest) beschäftigte sich mit dem literarischen Niederschlag, den die tridentische Reform in Ungarn fand. Er stellte die Merkmale der literarischen Erneuerung, so die neuen literarischen Gattungen und Ausdrucksformen (Predigtbände, Andachtsbücher, Katechismen, Exerzitien) im mehrsprachigen Ungarn dar.

Den ersten öffentlichen Abendvortrag hielt P. BENEDIKT LAUTENBACHER SJ (Rom), Rektor des Pontificium Collegium Germanicum et Hungaricum in Rom. In seinem Vortrag gab er einen anschaulichen Überblick über die Geschichte dieser für den nachtridentinischen Katholizismus (nicht nur) Ungarns sehr bedeutsamen Institution von ihren Anfängen bis zur Gegenwart.

PETER CLAUS HARTMANN (München) eröffnete mit seinem Überblicksvortrag eine Sektion über die Bedeutung des Jesuitenordens im Prozess der tridentinischen Erneuerung. Der Referent betonte, dass Ignatius von Loyola mit seinen Exerzitien und der neuen Spiritualität eine neue Qualität des Individualismus in die Kirche brachte.

EVA KOWALSKÁ (Bratislava) bewertete Person und Tätigkeit des aus der protestantischen Literatur bekannten und eher schlecht beleumundeten Jesuitenpriesters Nicolaus Kelio neu. Die Referentin interpretierte und analysierte Kelios Karriere vor und nach 1674 anhand neuer Quellen und kam zu dem Ergebnis, dass der Jesuit keineswegs eine Person war, deren Leben und Wirken sich, wie bislang geschehen, auf einen Nenner bringen lässt. Allzu einseitig wurde bislang auch Kelios Teilnahme an der Verfolgung der von dem sogenannten Blutgericht 1674 verurteilten protestantischen Pastoren gewertet.

CSILLA GÁBOR (Cluj-Napoca) analysierte die Rolle der in Siebenbürgen wirkenden Jesuiten (Gergely Marosvásárhelyi, Dániel Vásárhelyi, Márton Káldi, Péter Ágoston usw.), die nach der Annahme des Protestantismus im Fürstentum Siebenbürgen nur noch heimlich agieren konnten. Dennoch konnten sie, wie der Vortrag zeigte, mithilfe ihrer Schriften Einfluss ausüben. Ihre Predigten, Meditationen und polemischen Texte fanden in Siebenbürgen unter den römischen und griechischen Katholiken Verbreitung und wurden breiter rezipiert als bisher bekannt.

DÁNIEL SIPTÁR (Budapest) befasste sich mit der Gründung von neuen Niederlassungen alter und neuer Orden in Ungarn. Zwischen 1683 und 1703 wurden von elf verschiedenen Orden 24 Niederlassungen gegründet. Die Palette der in Ungarn tätig gewordenen Orden wurde in den letzten Jahrzehnten des 17. Jahrhunderts deutlich größer, weil – wie der Referent feststellte – die Niederlassungen nicht ausschließlich auf die Initiative der Orden zurückzuführen war, sondern auf die angestiegene gesellschaftliche „Nachfrage“ in der nachosmanischen Zeit.

ANDRÁS KOLTAI (Budapest) widmete sich dem Orden der Piaristen und Jesuiten in bildungsgeschichtlicher Perspektive. Der Referent arbeitete die Bedeutung der Piaristenschulen im Vergleich mit denen der Jesuiten aus, die sich beide der Rekatholisierung und Pastoration von Jugendlichen zuwandten. Die Unterschiede wurden anhand des Studienplans und der Schulordnung der beiden Orden ausgearbeitet. Die Jesuiten veranstalten z. B. keine Sonntagsoratorien, wie es in den Piaristenschulen üblich war. Stattdessen nahmen die Jesuitenschüler an den öffentlichen Predigten in der Jesuitenkirche teil oder sie konnten sich in den Wissenschaften üben, indem sie in den sogenannten Akademien Reden hielten oder Disputationen veranstalteten.

NORBERT MEDGYESY (Budapest) stellte in seinem Vortrag anhand der Schuldramen die Frage nach der Rezeption der Trienter Reform und spezifizierte seine Frage am Beispiel der Fronleichnamsspiele im Ungarn des 17. und des 18. Jahrhunderts. Die Fronleichnamspiele sind primär jesuitischer Provenienz, lassen sich aber auch bei den Piaristen und Franziskanern nachweisen. Gerade im Sinne der katholischen Kirchenerneuerung waren diese Spiele dadurch gekennzeichnet, dass sie ein stark belehrendes und das Sakrament anbetendes, hymnisches Merkmal aufwiesen.

GABRIELLA GILÁNYI und ÁGNES PAPP (beide Budapest) beschäftigten sich in ihrem Vortrag mit der Frage der Auswirkung des Trienter Konzils auf die katholische Kirchenmusik in Ungarn. Der Verwendung des (lateinischen) Gregorianischen Gesangs im katholischen Gottesdienst setzte die Synode in Tyrnau 1629 ein Ende, auch wenn er von den Franziskanern und Paulinern beibehalten wurde. Zur gleichen Zeit trat in der katholischen Gesangspraxis der kleineren Städte und der Dörfer die Verwendung der Muttersprache und des strophischen Kirchengesangs in den Vordergrund. Der katholische Kirchengesang in Ungarn erhielt zur Zeit der katholischen Erneuerung einen neuen Aufschwung. Die Bedeutung des Gemeindegesangs nahm zu und 1651 erschien das von dem Jesuitenpriester Benedek Szőlősy herausgegebene Gesangbuch „Cantus Catholici“, das die katholische Kirchengesangspraxis für etwa 150 Jahre grundlegend bestimmte.

Im zweiten öffentlichen Abendvortrag der Tagung zeigte ATTILA PUSKÁS (Budapest), welche Antworten die dogmatischen Beschlüsse des Konzils von Trient auf die Herausforderungen des Protestantismus gefunden hatten. Wie bereits im einleitenden Vortrag von Walter wurde auch von Puskás herausgestrichen, dass die Trienter Konzilsväter weit uneindeutigere Lösungen anboten als von der kirchen- wie allgemeingeschichtlichen Forschung lange Zeit vorgestellt wurde. Der Referent belegte diese Erkenntnis anhand der einzelnen Konzilsdekrete.

PÉTER TUSOR (Budapest) referierte über die effiziente Wirkung der päpstlichen potestas indirecta auf die Religionspolitik der Habsburger am Anfang des 17. Jahrhunderts. Am Beispiel eines von Kaiser Matthias I. – im Namen Kaiser Rudolfs II., Unterzeichner des Wiener Friedens von 1606 – an Papst Paul V. geschriebenen Brief vom 11. April 1609 zeigte der Referent, dass der um Absolution bittende Brief eigentlich nichts anderes als die Anerkennung der Gültigkeit dieser päpstlichen potestas indirecta in weltlichen Angelegenheiten war. Für die ungarischen Bischöfe bedeutete diese Tatsache eine willkommene Interpretationsmöglichkeit, um die Niederlage, die sie infolge des 1606 unterzeichneten Religionsfriedens zwischen Stephan Bocskai und Rudolf II. erlitten hatten, auszugleichen.

PETER KÓNYA (Prešov) erörterte in seinem Referat am Beispiel der oberungarischen königlichen Städte, wie die katholische Kirche in dieser Region in den 1670er-Jahren wieder erstarkte. Die protestantische Mehrheit stellte ein großes Hindernis für die tridentinische Erneuerung dar. Nur durch die Unterstützung der Obrigkeit war es dem katholischen Klerus möglich, kirchliche Institutionen in den Städten wieder aufzubauen.

Im abschließenden Vortrag der Tagung fragte ANDRÁS FORGÓ (Budapest) nach den Hintergründen und Motiven der konfessionellen Politik Leopolds I. Er betonte, dass der ursprünglich für die geistliche Laufbahn bestimmte Kaiser in seiner konfessionellen Politik es geschickt verstand, die tridentinische Erneuerung der katholischen Kirche mit seinen politischen Interessen zu verknüpfen. In der Protestantenfrage zeigte er sich im Königreich Ungarn toleranter als der katholische Klerus oder blieb, kam es zu offenen Auseinandersetzungen, im Hintergrund. Die Verbindung der tridentinischen Reform mit staatspolitischen Interessen zeigte sich am prägnantesten in den vom leopoldinischen Hof propagierten Frömmigkeitsformen.

Im Rahmen der Schlussdiskussion bewertete ANTON SCHINDLING (Tübingen) zusammenfassend die Ergebnisse der dreitägigen Tagung. Er schärfte den Blick für die Tatsache, dass das Ereignis des Konzils und die Texte der Dekrete sowie ihre Interpretation und ihre Rezeption in einem spannungsreichen, der präzisen Erhellung bedürftigen Verhältnis stehen. In vielerlei Hinsicht wird die Forschung, auch und gerade in ihren Grundannahmen (Stichwort: Konfessionalisierung) noch heute allzu sehr durch die Sicht des 19. Jahrhunderts geprägt, daran sollte man Korrektur anbringen. Die Tagungsbeiträge weckten die Hoffnung, dass diese Korrektur möglich wird. Nach der einstimmigen Ansicht der Moderatoren, die sie auf einem die Tagung abschließenden Panel artikulierten, fand während der Tagung ein intensiver und fruchtbarer interdisziplinärer Austausch mit einem vergleichenden Blickwinkel statt.

Insgesamt machte die äußerst interessante Konferenz auf verschiedene Darstellungen und Bewertungen über die Wirkung des Tridentinums im Karpatenraum aufmerksam. Die Vorträge haben gezeigt, mit welchen Schwierigkeiten die katholische Kirche im damaligen Ungarn konfrontiert war, und wie sie sich bis Anfang des 18. Jahrhunderts erfolgreich neu organisieren konnte – mit Hilfe der Instrumente der Trienter Erneuerung und in enger Zusammenarbeit mit der königlichen Regierung. Aus den Referaten der Konferenz wurden viele Perspektiven für weitere Forschungen und Diskussionen deutlich, zum Beispiel in Bezug auf die Kirchenpolitik des Kaisers Matthias I. in Ungarn oder in der Beurteilung der Gerichtsprozesse gegen die protestantischen Prediger in den 1670er-Jahren.

Konferenzübersicht:

Anzelm Szabolcs Szuromi Opraem (Budapest) / Anton Schindling (Tübingen), Begrüßung und Einleitung

Eröffnungsvortrag
Moderation: Anton Schindling (Tübingen)

Peter Walter (Freiburg), Trient als theologisches Ereignis

Sektion 1
Moderation: Márta Fata (Tübingen)

István Fazekas (Wien), Die Wirkung der Trienter Reformen auf den niederen Klerus im Königreich Ungarn

Béla Mihalik (Budapest), Im Dienst der katholischen Erneuerung. Das Priesterseminar Kisdianum in Kaschau von 1665 bis 1699

Sektion 2
Moderation: Eva Kowalská (Bratislava)

Barnabás Guitman (Budapest), Religio ad pristinam normam redigenda. Die Wirkung der ungarischen Religionsgesetze von 1548 in den oberungarischen Städten

Zoltán Csepregi (Budapest), Die Rezeption der Trienter Dekrete in der evangelisch-reformierten Bekenntnisschrift „Confessio catholica” von Debreczin-Erlau 1562

István Bitskey (Debrecen), Die Erneuerung der ungarischen katholischen Predigt nach dem Trienter Konzil. Das Beispiel Péter Pázmánys (1570–1637)

Emil Hargittay (Budapest), Die Wirkung der Trienter Konzilsbeschlüsse auf die Literatur in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts

Öffentlicher Abendvortrag
Moderation: Gabriele Haug-Moritz (Graz)

Benedikt Lautenbacher SJ (Rom), Das Collegium Germanicum et Hungaricum – eine bis heute wirkende Institution der katholischen Erneuerung und der deutschungarischen Beziehungen

Sektion 3
Moderation: András Szabó (Budapest)

Peter Claus Hartmann (München), Die Jesuiten und die tridentinische Erneuerung der katholischen Kirche

Eva Kowalská (Bratislava), Der Jesuit Nicolaus Kelio (1643–1684). Der Typus eines neuen Predigers

Csilla Gábor (Cluj-Napoca), Die Rezeption der Trienter Reformbeschlüsse in der literarischen Tätigkeit der Siebenbürger Jesuiten

Sektion 4
Moderation: István Monok (Szeged)

Dániel Siptár (Budapest), Die Gründung von neuen Niederlassungen alter und neuer Orden im Königreich Ungarn in den letzten Jahrzehnten des 17. Jahrhunderts

András Koltai (Budapest), Die Rolle der Piaristen-Schulen bei der Durchsetzung der Reformbeschlüsse im Königreich Ungarn des 17. Jahrhunderts

Norbert Medgyesy (Budapest), Die Schuldramen als didaktisches Mittel bei der Durchführung der Trienter Reformen

Gabriella Gilányi / Ágnes Papp (Budapest), Die Erneuerung der katholischen Kirchenmusik im Königreich Ungarn nach dem Trienter Konzil. Die Lage des lateinischen und ungarischen Kirchengesangs

Öffentlicher Abendvortrag mit Diskussion
Moderation: Gabriele Haug-Moritz (Graz)

Attila Puskás (Budapest), Die dogmatischen Beschlüsse des Konzils von Trient. Katholische Antworten auf die Herausforderungen des Protestantismus und die offen gebliebenen Fragen

Sektion 5
Moderation: János Kalmár (Budapest)

Péter Tusor (Budapest), Die päpstliche potestas indirecta und die habsburgische Konfessionspolitik in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts

Peter Kónya (Prešov), Die Erneuerung der katholischen Kirche in den oberungarischen königlichen Freistädten im letzten Drittel des 17. Jahrhunderts

András Forgó (Budapest), Die konfessionelle Politik Leopolds I. zwischen Staatskirchentum und Trienter Reform

Schlussdiskussion
Moderation: Anton Schindling (Tübingen)

Zitation
Tagungsbericht: 450 Jahre Concilium Tridentinum. Das Konzil von Trient und die katholische Konfessionalisierung in Ungarn und Siebenbürgen im 16. und 17. Jahrhundert, 07.10.2013 – 09.10.2013 Budapest, in: H-Soz-Kult, 27.02.2014, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-5245>.