Jüdische Geschichte 2.0 – Geschichtsvermittlung im digitalen Zeitalter

Ort
Hamburg
Veranstalter
Institut für die Geschichte der deutschen Juden; KZ-Gedenkstätte Neuengamme; Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung Hamburg
Datum
20.02.2014
Von
Stefan Schwarz, MEDAON – Magazin für jüdisches Leben in Forschung und Bildung. Fachredaktion Deutsch-Jüdische Geschichte des 19. Jahrhunderts

Wie auf viele andere Bereiche der Gesellschaft, so hat die Digitalisierung auch auf die Vermittlung von Geschichte einen großen Einfluss und stellt Bildungseinrichtungen, Gedenkstätten und wissenschaftliche Institutionen vor neue Herausforderungen. Am 20. Februar 2014 kamen am Institut für die Geschichte der deutschen Juden in Hamburg Vertreter von wissenschaftlichen Institutionen, Museen, Gedenkstätten, Bibliotheken und Bildungseinrichtungen für den Workshop „Jüdische Geschichte 2.0 – Geschichtsvermittlung im digitalen Zeitalter“ zusammen. Es sollte den Fragen nach notwendigen Veränderungen der Vermittlung von jüdischer Geschichte im digitalen Zeitalter nachgegangen werden und über die Gestaltung, Chancen und Risiken einer Öffnung der jüdischen Geschichtswissenschaft zu einem nicht ausschließlich akademischen Publikum und damit hin zu neuen Zielgruppen diskutiert werden. Als Leitfrage formulierten die Veranstalter in ihrer Begrüßung: Wie kann und sollte jüdische Geschichte digital vermittelt werden?

Der Workshop wurde mit einem Vortrag von ASTRID SCHWABE (Flensburg), über „Jüdische Geschichte. Digitale Potenziale und Herausforderungen für eine kompetenzorientierte Geschichtsvermittlung“ eröffnet. Nach einer Beschreibung der aktuellen Situation (Präsenz des World Wide Web in vielen Lebensbereichen; stark fragmentierte Landschaft im Bereich der digitalen Bildung; große Unterschiede bei Infrastruktur und individuellen Fähigkeiten im Hinblick auf die Nutzung digitaler Angebote), der Typen von historischen Angeboten im Internet (Kataloge, Quellensammlungen, historische Darstellungen, explizite Lehr- und Lernangebote, Selbstdarstellungen, Web 2.0) sowie der medialen Charakteristika und der Nutzung historischer Angebote im World Wide Web, kam sie zu dem Schluss, dass die größte Herausforderung einer kompetenzorientierten digitalen Geschichtsvermittlung die Brückenfunktion zwischen Vermittlung historischer Inhalte und der Schulung von Medien- und Bewertungskompetenzen darstelle. Hierin sah sie zugleich das größte Potential. Im Sinne der historisch-kritischen Methode könnten Internet-Angebote zur historischen Bildung in den Geschichtsunterricht integriert werden und neben den historischen Inhalten eben auch den kritischen Umgang mit medialen Quellen vermitteln.

Danach wurden in mehreren Blöcken mit jeweils drei Kurzvorträgen aktuelle Projekte vorgestellt, die auf verschiedene Weise Themen jüdischer Geschichte digital anbieten und vermitteln. Nach jedem dieser Blöcke gab es Gelegenheit für Nachfragen und kurze Diskussionen.

Im ersten Block stellte MONIKA KINGREEN (Frankfurt am Main) das Fotowebportal „Vor dem Holocaust“ <http:/www.vor-dem-holocaust.de> vor, in dem das Alltagsleben von Juden in ihren hessischen Heimatdörfern gezeigt wird. Es zeigt so jüdisches Leben als Teil der deutschen Gesellschaft, aber auch den Bruch dieser Normalität durch den Nationalsozialismus, denn das Portal beinhaltet auch Bilder zur NS-Verfolgung und die Reaktionen der Juden darauf.

IRIS GROSCHEK (Neuengamme) präsentierte eine Webapp <http://www.kz-gedenkstaette-neuengamme.de/fileadmin/webapp/> zur Vorbereitung des Gedenkstättenbesuchs für Schulklassen. Die Anwendung bietet für Schüler ab der achten Klasse 16 kurze Biografien und Links zum Offenen Archiv der Gedenkstätte, die den Einstieg in die Thematik erleichtern und den Schülern helfen sollen, individuelle Fragen für den Besuch der Gedenkstätte oder für die Nutzung des Archivs zu entwickeln.

Eine Online-Ausstellung über Jugendliche, die im Nationalsozialismus verfolgt wurden (neben jüdischen Jugendlichen waren dies auch Sinti, Homosexuelle, politisch Andersdenkende, Menschen mit Behinderungen, als „asozial“ Verfolgte und Zeugen Jehovas), wurde von REGINA SCHULZ (Berlin), vorgestellt. Die Ausstellung der Stiftung mit dem Titel „Du bist anders?“ <http://www.dubistanders.de/> möchte mit wissenschaftlich recherchierten Biografien junge Menschen für eine aktive Beteiligung am Erinnerungsprozess und am Gedenken gewinnen und stellt dabei das Gemeinsame in den dargestellten Lebensläufen der verfolgten Jugendlichen aus ganz Europa in den Mittelpunkt.

Im zweiten Block gab es zunächst von LINDE APEL (Hamburg) Einblicke in die „Werkstatt der Erinnerung“ <http://www.werkstatt-der-erinnerung.de>, die aus dem seit 1989 laufenden Projekt „Hamburger Lebensläufe – Werkstatt der Erinnerung“ entstanden ist. Die Sammlung, die stets erweitert wird, umfasst aktuell um die 2000 lebensgeschichtliche Interviews von (heutigen oder) ehemaligen Bürgern Hamburgs, oft ergänzt durch persönliche Dokumente der Interviewten. Schwerpunkte bilden die Verfolgung während des Nationalsozialismus und andere Bereiche, von der Weimarer Republik bis in die 1970er-Jahre werden abgedeckt. Der Bestand ist nicht online abrufbar, steht aber digital in der Forschungsstelle für Zeitgeschichte zur Verfügung.

Weiter ging es mit zwei Vorträgen, die sich mit Angeboten internetbasierter Geschichtsvermittlung befassten, die bisher nur als Idee existieren. FRAUKE STEINHÄUSER (Hamburg) sprach über ihre Idee, ausgehend von den bereits bestehenden Unterrichtsmaterialien zu Stolpersteinen ein internetbasiertes Angebot für Kinder im Alter von 9 bis 12 Jahren zu entwickeln. Ein solches bundesweites Angebot müsste die Themen Stolpersteine und Holocaust altersgerecht aufbereiten und Basisinformationen sowie Materialien wie z.B. Biografien bereitstellen. JUTTA DICK (Halberstadt) stellte die Frage, wie man den direkten Dialog über Einzelbiografien, wie er z.B. in Workshops der Moses-Mendelssohn-Akademie anhand von Erinnerungsstücken stattfindet, innerhalb eines Internet-Angebotes umsetzen kann und ob oder wie man die im Vertrauen durch Zeitzeugen zur Verfügung gestellten Objekte und Quellen einer breiten Öffentlichkeit so zugänglich machen darf und sollte.

Der dritte Block begann nicht minder spannend mit der Audiowalk-Application „Kudamm`31. eine unerhörte geschichte. audiowalk auf den spuren eines pogroms“ <http://kudamm31.com/ )>für Smartphones. MARIANNE GRAUMANN und ANNEMARIE HÜHNE (beide Berlin) stellten diese Anwendung und das Projekt vor, das von 12 Studentinnen des Masterstudiengangs Public History an der Freien Universität Berlin mit Unterstützung durch Christine Bartlitz vom Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam und Sebastian Brünger von Rimini Protokoll entwickelt und umgesetzt wurde. Geschichte, in diesem Fall der Abend des 12. September 1931, als junge Nationalsozialisten auf dem Kurfürstendamm „jüdisch aussehende“ Passanten attackierten, wird über das Smartphone am Ort der Ereignisse durch Audiofiles von zeitgenössischen Texten und Tönen auditiv und sinnlich erfassbar vermittelt. Dabei bieten die ca. 40 Audiodateien unterschiedliche Perspektiven auf die Geschehnisse: Zeugenaussagen, Prozessakten, Berichterstattungen der Presse und Erinnerungen sind ebenso Teil des Audiowalks wie Erläuterungen zu den Umständen sowie heutiges jüdisches Leben am Kurfürstendamm und aktuelle Formen des Antisemitismus. Da diese Anwendung in die bereits existierende Application „Radio Aporee“ eingebunden ist, bietet dieses Projekt außerdem einen interessanten Ansatz für eine „zufällig“ erlebte Geschichte, die nicht zuletzt auch mit Irritationen der Nutzer arbeitet.

Der „Geschichtomat“, ein digitaler Stadtplan zum jüdischen Leben in Hamburg aus Sicht von Jugendlichen, der von STEPHANIE KOWITZ-HARMS (Hamburg) präsentiert wurde, stellt eine gelungene Verbindung eines interdisziplinären Schülerprojekts mit multimedialer digitaler Geschichtsvermittlung dar. Innerhalb einer Projektwoche erstellen die Schüler eigene Videobeiträge zu jüdischem Leben an einem bestimmten Ort, die dann im Internet auf der Website <http://www.geschichtomat.de> jederzeit abgerufen und genutzt werden können.

Ebenfalls den Zugang über Orte bietet das ehrenamtlich betriebene Projekt „Spurensuche im Kreis Pinneberg und Umgebung“. JÖRG PENNING (Pinneberg) stellte die Internetseite <http://www.spurensuche-kreis-pinneberg.de/> vor, die basierend auf Googlemaps einen Zugang zu Begebenheiten und Personen der lokalen und regionalen Geschichte des Nationalsozialismus bietet. Über grafische tags, die in verschiedene Kategorien wie z.B. „Jüdische Gemeinde“, „Krieg“, „Verfolgung und Unterdrückung“ oder „Widerstand und Zivilcourage“ eingeteilt sind, gelangt der Nutzer zu Texten mit näheren Ausführungen und Quellen. Durch die Verortung von Zeitgeschichte an Orten der eigenen Lebenswelt soll Geschichte für den Nutzer erfahrbar und „sichtbar“ werden. Über die Suche und das Finden von Spuren einzelner Täter, Opfer und Organisationen soll subjektive Anteilnahme geweckt und Geschichte konkret werden. Es besteht außerdem die Möglichkeit, Stadtrundgänge zu einzelnen Orten zusammenzustellen und selbst recherchierte Quellen und Informationen über eine „Mitmach-Funktion“ einzugeben.

Im letzten Block sprach zunächst ARIANE KWASIGROCH (Berlin) über das Projekt „on.tour“ <http://www.jmberlin.de/ksl/was_gibts/was_gibts_DE.php#ontour>. Die in einem Bus untergebrachte mobile Ausstellung besucht bundesweit Schulen und ermöglicht den Schülerinnen und Schülern die interaktive und eigenständige Beschäftigung mit jüdischer Religion, Kultur und Geschichte. Dazu werden Workshops angeboten, von denen der Workshop „Meine Seite(n)“ näher vorgestellt wurde, in dem die Schüler mittels Tablets präsentierter digitaler Fotoalben und Video-Interviews und über den gemeinsamen Austausch Einblicke in sechs sehr unterschiedliche Biografien jüdischer Jugendlicher aus Deutschland bekommen. Die digitale Vermittlung, die nach Ansicht der Referentin niemals alleine stehen darf, wird hier mit persönlicher, sinnlicher Erfahrung und interaktivem Austausch der Schüler verbunden.

Um sechs Menschen, die zwischen 1876 und 1955 von Deutschland in die Türkei bzw. dem Osmanischen Reich oder umgekehrt migriert sind ging es im nächsten Projekt. Ihre Biografien sind auf der Internetseite „…Zuerst einmal bin ich Mensch – Her şeyden önce insanim…“ <http://www.annefrank.de/mensch/> zu finden, die von PATRICK SIEGELE (Berlin), vorgestellt wurde. Zu jedem dieser christlichen, muslimischen und jüdischen Lebenswege werden außerdem je zwei Schwerpunktthemen, Quellen (Videointerviews, Dokumente, Filme) sowie weiterführende Informationen mit Materialien für Lehrkräfte und Methoden für den Unterricht angeboten.

Als Abschluss der Projektvorstellungen präsentierte DORLIS BLUME (Berlin) das „Lebendige Museum Online“ <http://www.dhm.de/lemo/>, ein Gemeinschaftsprojekt des Deutschen Historischen Museums, des Hauses der Geschichte der Bundesrepublik und des Bundesarchivs. Das Projekt verbindet museale Objekte mit informativen Texten sowie Video- und Audiodokumenten. Außerdem bietet es die Möglichkeit eigene Biografien oder Zeitzeugenberichte in das Lebendige Museum einzubinden. Ziel ist es, Objekte vor allem aus den Depots der Museen digital zugänglich zu machen, in ihren Kontext zu stellen und Geschichte in Zusammenhängen zu vermitteln. Der schon etwas in die Jahre gekommene Internetauftritt des Lebendigen Museums wird aktuell an die heutigen Standards des World Wide Web angepasst. So gibt es nun auch Unterrichtsmaterialien und Materialien für Whiteboards sowie den neuen Bereich der Querschnittsthemen, die auch kritischere Darstellungen und Diskussionen ermöglichen sollen.

Den Abschluss des Workshops bildeten zwei parallel laufende Diskussionsrunden und anschließend eine gemeinsame Auswertung des Workshops. Die Diskussionsrunde zum Thema „Den User im Blick: Wer nutzt digitale Angebote zur Geschichtsvermittlung und wer nicht? Welche Rolle haben dabei die Vermittler? Welche Möglichkeiten bieten soziale Netzwerke?“ begann mit zwei Inputs. OLIVER VON WROCHEM (Neuengamme) stellte zunächst ein Statement von David Klevan (US Holocaust Memorial, Washington) aus einem Interview vor, demnach die Möglichkeiten des Internets zwar gute Ergänzungen, aber keinen Ersatz für einen Gedenkstättenbesuch bieten würden. Er stellte danach die Frage, inwieweit die Einrichtungen der Teilnehmer neben dem klassischen Internetauftritt mit anderen Formen, vor allem des Web 2.0, im Internet vertreten sind bzw. dies planen, welche Gründe es dafür gab und welche Erfahrungen damit gemacht wurden.

HELGE SCHRÖDER (Hamburg) lieferte einen persönlichen Bericht über seine Eindrücke, die er bei Schulbesuchen, durch seine Kontakte mit Schulbuchverlagen und in seinen Fortbildungen gesammelt hat und stellte für die Diskussion die Frage, was denn eigentlich die Schüler wollen. Die Diskussion dreht sich dann auch um die Fragen, wie relevant soziale Netzwerke für die Vermittlung von Geschichte sind, inwieweit man damit und generell mit dem web 2.0 Jugendliche erreicht und was Vor- und Nachteile multimedialer Online-Angebote sind. Deutlich wurde in der Diskussion die Gefahr der Trivialisierung der Inhalte und der Durchmischung von Privatem und Schulischem bei der Vermittlung über soziale Netzwerke. Außerdem wurde das Problem des Entgegenstehens von Inhalt und ansprechendem „jugendlichen“ Design angesprochen.

Die Diskussionsrunde „Geschichte digital. Wie verändert Digitalisierung die Vermittlung in Bildung und Wissenschaft?“ wurde von Stephanie Kowitz-Harms und Anna Menny moderiert. Im Mittelpunkt der Diskussion stand die Frage, ob und inwiefern sich die der Vermittlungsprozess durch digitale Angebote verändert. Diskutiert wurde dabei auch der Begriff der Vermittlung. Die einzelnen Diskussionsbeiträge waren stark auf die Vermittlung der Geschichte der Shoah konzentriert. Schließlich rückten die Besonderheiten bei digitalen Vermittlungsangeboten im Bereich der jüdischen Geschichte in den Blick. Hier wurden vor allem die moralischen und ethischen Grenzen bei der Darstellung im Internet angesprochen sowie die Gefahren von bzw. den Umgang mit antisemitischen Äußerungen im Web 2.0. Die Teilnehmer waren sich darüber einig, dass Angebote zur jüdischen Geschichte einerseits eine besondere Sensibilität erforderten, andererseits aber große Möglichkeiten böten, da sie etwa schwer zugängliche Materialien bereitstellen können.

Am Ende des Workshops stand, neben dem guten Überblick über bestehende Angebote digitaler Vermittlung von jüdischer Geschichte sowie ihrer Stärken, Probleme und Herausforderungen, die Erkenntnis, dass die Beschäftigung mit der digitalen Geschichtsvermittlung für alle Institutionen aus dem Bereich Bildung und Wissenschaft von zentraler Bedeutung ist und dass man auf weitere Diskussionen mit breiter Beteiligung hoffen darf.

Konferenzübersicht:

Begrüßung durch die Veranstalter

Eröffnungsvortrag:
Astrid Schwabe (Universität Flensburg): Jüdische Geschichte digital. Potenziale und Herausforderungen für eine kompetenzorientierte Geschichtsvermittlung

Projektvorstellungen 1. Teil:
(Moderation: Anna Menny, Institut für die Geschichte der deutschen Juden)

Monika Kingreen (Fritz Bauer Institut): Fotowebportal „Vor dem Holocaust – Fotos zum jüdischen Alltagsleben in Hessen“

Iris Groschek (Offenes Archiv KZ-Gedenkstätte Neuengamme): Online-Vorbereitung des Gedenkstättenbesuchs

Regina Schulz (Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas): „Du bist anders?“ Eine Online-Ausstellung über Jugendliche in der Zeit des Nationalsozialismus

Linde Apel (Forschungsstelle für Zeitgeschichte Hamburg): Werkstatt der Erinnerung

Frauke Steinhäuser (Büro H. Geschichtskommunikation): Spuren der Steine. Ein Grundschulprojekt zum Thema Stolpersteine – geeignet fürs Web 2.0?

Jutta Dick (Moses Mendelssohn Akademie Halberstadt): The closets. Erinnerungsstücke an die Kindertransporte 1938/39 in Schachteln

Projektvorstellungen, 2. Teil:
(Moderation Anna Menny, Institut für die Geschichte der deutschen Juden)

Marianne Graumann/Annemarie Hühne (Kudamm`31): Kudamm`31. Eine unerhörte Geschichte. Audiowalk auf den Spuren eines Pogroms

Stephanie Kowitz-Harms (Institut für die Geschichte der deutschen Juden): Geschichtomat. Ein Geschichts- und Kulturvermittlungsprojekt mit Schülerinnen und Schülern in Hamburg

Jörg Penning (Projekt Spurensuche im Kreis Pinneberg und Umgebung): Spurensuche. Kreis Pinneberg und Umgebung 1933-1945

Ariane Kwasigroch (Jüdisches Museum Berlin): On.Tour – Das Jüdische Museum macht Schule

Patrick Siegele (Anne-Frank-Zentrum Berlin): „…Zuerst einmal bin ich Mensch – Her şeyden önce insanim…“ Deutsch-Türkische Biografien

Dorlis Blume (LeMO: Lebendiges Museum online): LeMO. Lebendiges Museum online

Diskussionsrunden

Geschichte digital. Wie verändert Digitalisierung die Vermittlung in Bildung und Wissenschaft?
Diskussionsleitung: Stephanie Kowitz-Harms und Anna Menny (Institut für die Geschichte der deutschen Juden)

„Den User im Blick: Wer nutzt digitale Angebote zur Geschichtsvermittlung und wer nicht? Welche Rolle haben dabei die Vermittler? Welche Möglichkeiten bieten soziale Netzwerke?
Diskussionsleitung: Helge Schröder (Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung Hamburg) und Oliver von Wrochem (KZ-Gedenkstätte Neuengamme)

Zitation
Tagungsbericht: Jüdische Geschichte 2.0 – Geschichtsvermittlung im digitalen Zeitalter, 20.02.2014 Hamburg, in: H-Soz-Kult, 25.04.2014, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-5327>.