Machtrepräsentationen an den mediterranen Grenzen Europas (12.–15. Jahrhundert)

Ort
Kassel
Veranstalter
Ingrid Baumgärtner, Mittelalterliche Geschichte, Universität Kassel; Mirko Vagnoni, Florenz
Datum
10.12.2013 - 11.12.2013
Von
Cornelia Dreer und Anika Weller, Mittelalterliche Geschichte, Universität Kassel

In Zusammenarbeit mit der Universidad Complutense de Madrid veranstaltete das Fach Mittelalterliche Geschichte der Universität Kassel am 10. und 11. Dezember 2013 einen internationalen Workshop zum Thema „Machtrepräsentationen an den mediterranen Grenzen Europas (12.–15. Jahrhundert)“. Die vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) unterstützte und aus Mitteln des Auswärtigen Amtes finanzierte Veranstaltung konzentrierte sich auf die Erscheinungsformen mittelalterlicher Machtausübung in multikulturellen Gesellschaften. Der Schwerpunkt lag auf dem Umgang lateinisch-christlicher Machthaber mit Praktiken und Symbolen griechischer oder muslimischer Kultur. Drei Grenzregionen, die sich durch entsprechende Konstellationen auszeichneten, konnten in den Workshop-Sektionen in den Blick genommen werden: Süditalien mit dem Königreich Sizilien, die Iberische Halbinseln mit Aragón und Kastilien sowie der Nahe Osten mit dem Königreich Zypern, dem unter venezianischer Herrschaft stehenden Kreta und dem Fürstentum Antiochia. Zu der von Ingrid Baumgärtner (Kassel) und Mirko Vagnoni (Florenz) erarbeiteten Fragestellung sprachen Expert/innen unterschiedlicher Disziplinen aus Italien, Spanien, Deutschland und Zypern. Ziel war es, außer generalisierbaren Ergebnissen auch eine Stärkung der Zusammenarbeit von deutschen und südeuropäischen Forscher/innen zu erreichen. Die in den Vorträgen zu beobachtenden Unterschiede in der Herangehensweise etwa in Bezug auf Theorie und Quellen verdeutlichten, wie sehr die Wissenschaftskulturen von einem gegenseitigen Austausch profitieren.

Das Thema des Workshops zeichnete sich nicht nur durch seine Relevanz für die Mittelalterforschung, sondern auch durch bemerkenswerte Bezüge zur Gegenwart aus. In der aktuellen Diskussion um Zusammensetzung, Befugnisse und Aufgaben der Europäischen Union drängen sich immer wieder Fragen nach Europa und seinen historischen Wurzeln in den Vordergrund. Emotional aufgeladene Themen, wie die Definition europäischer Kultur und Identität und die daraus abgeleiteten Zuordnungen und Ausgrenzungen, bewegen die öffentliche Meinung und bestimmen die Politik. Die Vortragenden zeigten, wie mittelalterliche Herrscher gerade in umstrittenen Territorien mit diesem Bedürfnis nach kultureller und historischer Verankerung umgingen.

Die erste Sektion, unter Leitung von Kai Ruffing (Kassel), widmete sich den Formen der Herrschaftsdarstellung in Süditalien. ERRICO CUOZZO (Neapel) thematisierte die muslimischen Einflüsse auf Wahrnehmung und Ausübung der Falknerei bei den Normannen, die nach ihrer Ankunft auf Sizilien im 11. Jahrhundert auf arabisches Wissen zur Falknerei zurückgriffen. Anhand des Traktates Dancus Rex legte Cuozzo dar, wie sich die Falkenjagd unter islamischem Einfluss von einer in Friedenszeiten ausgeübten Schulung von Mut, Kraft und kriegerischem Pathos zu einer Beschäftigung der Eliten entwickelte, die zum festen Bestandteil der höfischen Kultur wurde und den Fokus auf Kontrolle, Planung und Jagdinstinkt verschob. Diese auf arabische Traditionen zurückgehende Verlagerung in der Attribuierung und Kontextualisierung der Falknerei veranschauliche eine neuartige Beziehung zwischen Mensch und Naturkräften, welche sich durch die Kontrolle der Natur auszeichne.

Daran anknüpfend betonte FULVIO DELLE DONNE (Potenza) die herausragende Bedeutung der Kultur als Machtsymbol und deren bewusste Instrumentalisierung durch die Herrschenden. Am Beispiel des staufischen Hofes Friedrichs II. und seines Sohnes Manfred, der als Vorbild für Multikulturalität gelte, zeige sich die Relevanz des Symbolsystems Sprache im Allgemeinen und der Rhetorik und Literatur im Besonderen. In der Historiographie Saba Malespinas trete ebenso wie in der Chronik von Niccola della Tuccia die Krönungszeremonie hinter der Ernennungsurkunde zurück, was dem schriftlichen Dokument eine besondere Rolle in der Herrschaftslegitimation beimesse. Zudem drücke der neue, am Hof entwickelte Prosastil die Großartigkeit von Herrscher und Imperium aus. Rhetorik und Wissen würden dadurch zu einer Errungenschaft des Adels stilisiert und als Symbol der Machtrepräsentation genutzt.

KRISTJAN TOOMASPOEG (Lecce) ergänzte die kulturwissenschaftlichen Analysen um eine aus den frontier-studies resultierende Perspektive. Er untersuchte die Beschaffenheit und Wahrnehmung von Grenzen sowie deren Bedeutung für Selbstinszenierung und Identitätskonstruktion eines Reiches durch seinen Herrscher. Die wichtigste Grenze im Süditalien des beginnenden 13. Jahrhunderts sei die Grenze zwischen dem Gebiet des Papstes und dem Reich Friedrichs II. bzw. der Anjou gewesen. An verschiedenen Beispielen, wie der Brücke von Ceprano oder den Befestigungen von Fondi und Capua, beschrieb Toomaspoeg die herausragende Rolle symbolischer Grenzmarkierungen wie Brücken, Grenzpfeiler und Kastelle. Weltliche und geistliche Macht hätten sie gleichermaßen in ihrer repräsentativen Funktion sowie zur Abgrenzung der eigenen Machtsphäre genutzt, wobei der tatsächliche Verlauf der geographischen Grenze oftmals außer Acht blieb. Denn gerade symbolische Grenzen hätten den Zusammenhalt im eigenen Herrschaftsraum gefördert und zugleich der Abgrenzung von anderen Herrschaftsgebieten gedient.

Die Sektion zu "Macht und Symbolik auf der Iberischen Halbinsel", moderiert von Mirko Vagnoni (Florenz), eröffnete JAUME AURELL (Pamplona) mit einem Vortrag zur auffälligen Häufung von Selbstkrönungen in dieser Region. Fünf der sechs für das Mittelalter überlieferten Fälle hätten sich dort ereignet, beginnend mit Paulus' Krönung 672 in Auflehnung gegen König Wamba. Aurell beschrieb, wie sich die bis ins 12. Jahrhundert mit Rebellion verknüpfte Handlung in ihrer Bedeutung wandelte und von legitimen Thronfolgern als Ausdruck ihrer Autonomie gegenüber der Geistlichkeit eingesetzt wurde. Die symbolisch komplexen Zeremonien, die weiterhin in einer Kirche stattfanden, hielten profane und geistliche Kräfte in sorgfältiger Balance. Derartige Innovationen seien möglich gewesen, da die Königreiche Aragón und Kastilien nicht über feste Krönungstraditionen verfügten. Aurell vermutete außerdem, dass die hier erkennbare klare Unterscheidung zwischen irdischer und überirdischer Sphäre unter dem Eindruck islamischer Herrschaft entstand. Diese Ansätze säkularen Denkens sprächen einmal mehr gegen die Vorstellung einer linear ablaufenden Säkularisierung, anhand derer sich Mittelalter und Neuzeit unterscheiden ließen.

MARIBEL FIERRO (Madrid) stellte zwei Erzählungen zum Ursprung Kastiliens vor. Im Poema de Fernán González gelingt es dem Helden unter anderem, König Sancho I. von León einen Falken und ein Pferd unter der Bedingung zu verkaufen, dass sich der Preis bei Nichtbezahlung von einem bestimmten Datum an täglich verdoppeln werde. Fernán González soll so den König ruiniert und die Unabhängigkeit Kastiliens erkauft haben. Die Legende der zwei Richter von Kastilien erzählt, wie Nuño 'Rasura' und Laín 'Calvo' Kastilien unabhängig vom asturischen Hof regierten, nachdem König Alfons II. 842 kinderlos verstorben war. Fierro identifizierte in beiden Geschichten mehrere Motive aus muslimischer Kultur und Politik, ohne deren Kenntnis eine angemessene Deutung der kastilischen Gründungsgeschichten nicht möglich sei. Tatsächlich könne auf der Iberischen Halbinsel, mehr als bisher angenommen, von einer gemeinsamen Kultur gesprochen werden, deren Erforschung eine Überschreitung heutiger Fächergrenzen im interdisziplinären Austausch verlange.

JOAN MOLINA FIGUERAS (Girona) zeigte auf, wie die Herrscher von Aragón im Zuge von Expansion und Austausch mit dem östlichen Mittelmeerraum neue Formen der Machtrepräsentation entwickelten. Vom 12. Jahrhundert an seien wichtige Handelsverbindungen mit der Levante geknüpft und ausgebaut worden, sodass schließlich auch Diplomaten, Krieger und Pilger den Nahen Osten bereisten und mit neuen Erfahrungen und Berichten nach Aragón und Kastilien zurückkehrten. Dadurch sei ein idealer Raum für kulturellen Austausch entstanden, wobei sich die Aragonesen vor allem für orientalische Heilige interessiert hätten. Es bestand der Wunsch, vor allem Reliquien-Beschreibungen und Heiligen-Abbildungen in die Heimat zurückzubringen. Um Reliquien aus dem Nahen Osten zu erwerben, scheuten Giacomo II., Pietro IV. und dessen Nachkommen keine Mühen und Kosten. Die Monarchen nutzten sie, um sich als transkulturelle mediterrane Macht zu stilisieren. Molina regte an, den Reliquienkult zukünftig als rhetorisches Werkzeug neben Chroniken, Predigten oder Krönungszeremonien zu stellen. Die symbolische Überzeichnung heiliger Objekte habe als nicht zu unterschätzendes Mittel der Machtrepräsentation einer sakralen Erhöhung und Legitimation der Herrscherdynastie gedient.

REBEKKA THISSEN-LORENZ (Kassel) legte anschließend anhand von Motiven aus dem um 1375 entstandenen Katalanischen Weltatlas dar, wie Machtverhältnissen und Machtansprüchen in mittelalterlichen Karten Ausdruck verliehen wurde. So erscheint etwa die strategisch und wirtschaftlich wichtige Stadt Granada im Atlas zwar unter arabischer Flagge, ist aber durch die angedeutete Architektur klar als christlich gekennzeichnet. Ungeachtet ihrer tatsächlichen Gestalt und der politischen Verhältnisse wurde sie der christlichen Welt zugeschlagen. Weiterhin sei die Figur des Sultan Mansa Musa (1312–1337) auf dem Gebiet des Mali-Reichs in Nordwestafrika bemerkenswert. Der erfolgreiche Regent eines durch Bodenschätze reichen Landes ist nicht wie andere muslimische Herrscher mit Turban dargestellt, sondern trägt die für christliche Könige typischen Insignien Krone, Zepter und Reichsapfel. Thissen-Lorenz betonte, welche erhebliche Bedeutung dem Kartenwerk nicht nur als Dokument, sondern als Medium politischer Machtausübung zukam.

Die für Sizilien und die Iberische Halbinsel gewonnen Erkenntnisse wurden am zweiten Konferenztag um Thesen zur Machtrepräsentation im östlichen Mittelmeer und den Kreuzfahrerstaaten ergänzt. Die von Oliver Plessow (Kassel) und Stefanie Dick (Kassel) moderierte Sektion evaluierte vor allem die Rolle der Architektur bei der symbolischen Repräsentation von Macht.

MICHALIS OLYMPIOS (Nicosia, Zypern) richtete seinen Blick auf das vom Haus Lusignan regierte Zypern, welches nach dem Fall von Akkon 1291 und dem Ende der fränkischen Herrschaft auf dem Festland zur östlichsten Festung des lateinischen Christentums wurde. Dadurch seien die fränkischen Herrscher unter Legitimationszwang geraten, welcher in der Inszenierung aufwendiger Krönungsfeiern sowie der Gestaltung repräsentativer Bauwerke seinen Ausdruck fand. Ein Vergleich der architektonischen Stilmittel der Burgen St. Hilarion in Nordzypern und Krak des Chevaliers in Syrien veranschaulichte, dass sich die Herrscher des Hauses Lusignan auf Zypern bewusst an der Festlandarchitektur der Kreuzfahrer orientierten. Angesichts der großen Bedeutung von Architektur als Mittel der Herrschaftsrepräsentation sensibilisierte Olympios gleichzeitig für die Schwierigkeit, angesichts fehlender Informationen die Intentionen bestimmter Gestaltungsmittel zu erforschen.

Einen ebenfalls architekturhistorischen Ansatz wählte MARGIT MERSCH (Kassel) bei ihrer Untersuchung des Transfers von Stadtbaukonzepten auf der Insel Kreta unter venezianischer Herrschaft. Anhand der Beispiele Chania und Candia ging sie der Frage nach, in welchem Umfang man bei der Urbanisierung dieser beiden Städte auf Modelle aus der Kultur der Eroberer zurückgriff und wie die Beeinflussungen verliefen. Nach einer Definition typischer spät-byzantinischer und westeuropäischer Stadtstrukturen untersuchte sie beide Städte auf westliche Elemente. Im Zentrum standen die Fragen nach einer Aneignung von Funktionen und Machtsymbolen und nach den Interventionen der Obrigkeiten in Stadtplanung und -bebauung. Dabei wurde die vielschichtige und facettenreiche Stadtentwicklung Kretas deutlich, welche von byzantinischen, arabischen und westeuropäischen Einflüssen gleichermaßen geprägt war. Ein Rückwirken dieser architektonischen Vielgestaltigkeit auf Venedig lasse sich aufgrund mangelnder archäologischer Funde jedoch nicht bestätigen.

LUIGI RUSSO (Rom) beschäftigte sich mit den Anfängen des Fürstentums Antiochia unter normannischer Herrschaft in den ersten drei Jahrzehnten des 12. Jahrhunderts. Er sprach sich für eine Neubewertung der aus der Normandie und Süditalien stammenden Führungsschicht und ihrer Politik im Nahen Osten aus. Die ältere Forschung, die stark von der Religionszugehörigkeit her argumentierte und in den Normannen eine homogene Gruppe sah, werde der Situation nicht gerecht. Quellen zu Karrierewegen, Heiraten und Loyalitäten zeigten deutliche Unterschiede und eine beachtliche Anpassungsfähigkeit der Einwanderer. Für die normannische Minderheit sei in einem urbanen Zentrum wie Antiochia die Berufung auf eine gemeinsame Herkunft kaum erfolgversprechend gewesen. Vielmehr war sie auf Bündnisse mit der ansässigen Bevölkerung und deren Bereitschaft zur Zusammenarbeit angewiesen, wobei religiöse und ethnische Zugehörigkeiten keine entscheidende Rolle spielten. Dass die Forschung dennoch Konflikte und kriegerische Auseinandersetzungen betonte, führte Russo auf die Quellenlage zurück. Die überwiegende Zahl der Dokumente stamme von Intellektuellen in Antiochia und Jerusalem und sei dezidiert gegen die islamische und byzantinische Herrschaft gerichtet. Einige erst seit kurzem berücksichtigte Quellen würden aber den Pragmatismus des normannischen Adels belegen.

In der von Ingrid Baumgärtner und Mirko Vagnoni geleiteten Schlussdiskussion wurde deutlich, dass sich Herrschern viele verschiedene Möglichkeiten für die Legitimation und Repräsentation ihrer Macht boten und sie dabei aus einem großen Repertoire an Symbolen und Praktiken schöpfen konnten. In jedem der drei untersuchten geografischen Räume seien die Transferphänomene jedoch unterschiedlich stark ausgeprägt, sodass nicht von einer homogenen Entwicklung im Mittelmeerraum gesprochen werden könne. Trotz dieser Heterogenität hätten die Vorträge außer der gemeinsamen Orientierung an lateinisch-christlichen Einflüssen auch den regen Austausch zwischen den arabischen, byzantinischen und westeuropäischen Kulturen gezeigt, der sich auch in der Praxis der Herrschaftsrepräsentation niederschlug. Stefanie Dick machte auf die starke Perspektivität der Ergebnisse aufmerksam, denen ein westeuropäischer Begriff des Königtums mit allen damit verbundenen Implikationen zugrunde liege und der die arabische Perspektive ausblende. Kristjan Toomaspoeg forderte eine zukünftige Ausweitung der Fallbeispiele. Diesem Postulat schloss sich Luigi Russo an, indem er eine Zusammenführung von Einzelanalysen verschiedener Quellenarten anregte. Margit Mersch schlug vor, zukünftig größere Aufmerksamkeit auf implizit überlieferte Aspekte zu legen. Zusammenfassend betonte Ingrid Baumgärtner, dass bei der Erforschung der Identität eines Herrschaftsraumes noch weitere Gesichtspunkte außer Herrschaft und Machtrepräsentation einzubeziehen seien, um Bewertungen abgeben zu können.

Die Tagung leistete einen wichtigen Beitrag zur Erforschung der Einflüsse verschiedener Kulturen auf die Prozesse von Identitätsbildung und Selbstdarstellung, indem ausgewählte Aspekte symbolischer Machtrepräsentation analysiert und diverse regionale Entwicklungen miteinander verglichen wurden. Die internationale Zusammenarbeit eröffnete dank multidisziplinärer Ansätze und divergierender theoretischer Zugänge einen neuen Blick auf den Mittelmeerraum. Dadurch ergaben sich anregende Anknüpfungspunkte für weitere internationale und epochenübergreifende Forschungen zur Kultur- und Mentalitätsgeschichte sowie zum brisanten Aspekt des Nation-Building. Ein für 2014 geplanter Tagungsband soll die Ergebnisse der internationalen Wissenschaftsgemeinschaft zugänglich machen.

Konferenzübersicht:

Begrüßung und Einführung: Ingrid Baumgärtner (Kassel) und Mirko Vagnoni (Florenz)

1. Sektion: Formen der Herrschaftsdarstellung in Süditalien

Erico Cuozzo (Università Suor Orsola Benincasa, Napoli): Islamic Cross Pollinations. Falconry at the Norman Court of Sicily

Fulvio Delle Donne (Università della Basilicata, Potenza): Culture as a Symbol of Power in the Kingdom of Sicily during the Swabian Period

Kristjan Toomaspoeg (Università del Salento, Lecce): Boundaries and their Crossing as Representation of Authority in the Kingdom of Sicily (12th–14th centuries)

2. Sektion: Macht und Symbolik auf der Iberischen Halbinsel

Jaume Aurell (Universidad de Navarra, Pamplona): The Symbolic Meanings of the Self-Coronations in Medieval Iberia

Maribel Fierro (Consejo Superior de Investigaciones Científicas, Madrid): A Castilian Political Myth through Andalusi Eyes. The 'Legend of the Judges of Castille'

Joan Molina Figueras (Universitat de Girona): Sotto il segno dell’Oriente. Emblemi, simboli e culti mediterranei per un nuovo immaginario della monarchia catalano-aragonese (s. XIII–XV)

Rebekka Thissen-Lorenz (Universität Kassel): Space, Power, Chart – Placing, Representation and Constitution of Space and Power on the Catalan Atlas (ca. 1375)

3. Sektion: Eroberungen und Repräsentation von Macht im östlichen Mittelmeer

Michalis Olympios (University of Cyprus, Nicosia): Reminiscing about the Crusader Levant: Royal Architecture and Memory in Lusignan Cyprus

Margit Mersch (Universtiät Kassel): Colonial Topographies? Transmission of Urban Concepts in Venetian Crete

Luigi Russo (Universtià Europea di Roma): The Endless Conquest: Normans in the Holy Land

Schlussdiskussion unter Leitung von Ingrid Baumgärtner (Kassel) und Mirko Vagnoni (Florenz)

Zitation
Tagungsbericht: Machtrepräsentationen an den mediterranen Grenzen Europas (12.–15. Jahrhundert), 10.12.2013 – 11.12.2013 Kassel, in: H-Soz-Kult, 03.05.2014, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-5328>.