Communist Parties Revisited. Socio-Cultural Approaches to Party Rule in the Soviet Bloc, 1956-1991

Ort
Potsdam
Veranstalter
Zentrum für Zeithistorische Forschung, Potsdam
Datum
05.12.2013 - 07.12.2013
Von
Lena Kuhl, Historische Forschungsstelle, Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung (IRS), Erkner

Die historiographische Darstellung kommunistischer Herrschaft nach 1945 wurde lange durch politikgeschichtliche Analysen dominiert, die ein besonderes Augenmerk auf die Mechanismen der Parteiherrschaft und das Ausmaß von Repression und Überwachung legten. In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat sich die Kommunismusforschung international stark ausdifferenziert und für neue, gesellschafts- und kulturgeschichtliche Theorieangebote und Methoden geöffnet. Mit einiger Verzögerung fanden und finden diese auch auf die kommunistischen Staatsparteien Anwendung. Das Ziel der am Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam (ZZF) veranstalteten internationalen Tagung lautete, dem breiten Spektrum aktueller Forschungen zu den kommunistischen Parteien in Ost- und Ostmitteleuropa ein Forum zu geben. Zugleich sollte eine vergleichende Perspektive auf die Parteien als den zentralen Vermittlungsinstanzen der staatssozialistischen Systeme etabliert werden. Die Konferenz bildete den Abschluss des am ZZF angesiedelten und durch die Bundesstiftung für die Aufarbeitung der SED-Diktatur geförderten Forschungsprojekts „Die SED zwischen Mauerbau und Mauerfall. Gesellschaftsgeschichte einer kommunistischen Staatspartei“.

RÜDIGER BERGIEN (Potsdam) analysierte am Beispiel der Zentralkomitee-Abteilung Grundstoffindustrie den Wandel des soziobiographischen Profils der hauptamtlichen Funktionäre der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED). Er argumentierte, dass deren Differenzierung in konservative Ideologen einerseits und technokratische Ökonomen andererseits, die sich seit den 1960er-Jahren in der DDR-Forschung etabliert habe, der Gemengelage von Ideologie, Pragmatismus und punktuell auch Reformstreben als handlungsleitenden Faktoren nicht gerecht werde. „Ideologen“ und „Ökonomen“ in den Parteiapparaten mochten sich voneinander abgrenzen und die jeweils andere Gruppe als problematisch wahrnehmen, gleichzeitig pflegten sie jedoch Allianzen und teilten grundlegende Basisannahmen. Ergänzend verwies JAY ROWELL (Strasbourg) in der Diskussion darauf, dass die sich zunehmend einander annähernden Karriereverläufe von Partei- und Staatskadern wesentlich dazu beigetragen hätten, Partei und Staat zu verflechten. CHRISTOPH BOYER (Salzburg) beschrieb die Funktionsweisen der Parteiapparate als Steuerungsorganisationen. Er betonte, dass nicht nur innere Faktoren, sondern auch der globale Referenzrahmen einbezogen werden müsste, um Phasen der kommunistischen Apparatsherrschaft definieren zu können. Mit den Fallbeispielen DDR, Tschechoslowakei, Polen und Ungarn machte er mit dem Ansatz der Pfadentwicklungen und einer vergleichenden Makroperspektive auf divergierende Entwicklungen in den 1970er- und 1980er-Jahren aufmerksam.

In seinem Abendvortrag präsentierte JENS GIESEKE (Potsdam) einige gemeinsame Befunde der Forschungsgruppe zur Gesellschaftsgeschichte der SED am ZZF, die die SED als „allgegenwärtige Institution“ im Zusammenspiel mit der Gesellschaft untersuche, aber auch das soziale Parteileben selbst sowie die Mitgliederstruktur und -politik in den Blick nehme. Als zentrale Handlungsfelder der SED definierte Gieseke die Repression, die Legitimation durch Ideologieproduktion und -distribution sowie das „Gesellschaftsmanagement“. Die Frage nach der Relevanz der weltanschaulichen Haltung, die in der Konferenz immer wieder angesprochen wurde, könne man für die DDR differenzieren: Während die Durchsetzung des autoritativen ideologischen Diskurses im öffentlichen Raum verbindlich war, war die entsprechend dargestellte oder fehlende Überzeugung im privaten und halböffentlichen Rahmen „zweitrangig oder belanglos“. Die Funktionäre auf den unteren Ebenen agierten als „örtliche Steuerungsinstanzen“, deren Selbstbild als chronisch überlastete aber wohlmeinende „Gesellschaftsmanager“ bei der Parteibindung eine wesentlich größere Rolle gespielt habe als der ideologische Kern. In Hinblick auf die Zusammensetzung sprach Gieseke von einer „hybriden“ Organisation, die einerseits von der sozialistischen Dienstklasse getragen wurde, zugleich aber die idealisierten „Arbeiter“ zu integrieren versuchte.

Die Deutung der Parteifunktionäre als „Gesellschaftsmanager“ griff ANDREA BAHR (Potsdam) in ihrer Darstellung der Herrschaftspraxis der SED-Kreisleitungen auf. Am Beispiel des Kreises Brandenburg/Havel zeigte sie die „entgrenzte Zuständigkeit“ der Kreisfunktionäre auf, die sich aus dem Führungsanspruch der Staatspartei ergab. Sie arbeitete mit Blick auf die Praxis der lokalen Parteifunktionäre drei unterschiedliche Handlungsstränge heraus: repressive Praktiken, politische Überzeugungsarbeit zur Sicherung der Deutungshoheit sowie die Befriedung sozialer und materieller Bedürfnisse. Mit pragmatischen Lösungen, die teilweise ideologischen Prämissen entgegenstanden, trugen die Funktionäre zur Stabilität des Regimes bei und kompensierten bis zu einem gewissen Grade Systemdefizite. Charakteristisch sei außerdem das paternalistische Herrschaftsverständnis der Kreisfunktionäre gewesen. Seit den 1960er-Jahren seien so lebensweltliche Integrationsangebote gegenüber den weniger sichtbaren und subtileren Formen der Repression in den Vordergrund getreten. KRZYSTOF DĄBEK (Warschau) referierte über den Apparat der Polnischen Vereinigten Arbeiterpartei (PZPR). Seine interviewbasierte Analyse legte Praktiken innerhalb der Gruppe der Funktionäre offen, welche den nach außen propagierten Eindruck der ideologischen „Einheit und Geschlossenheit“ der Partei differenzierten. Er konstatierte, dass Konflikte und Rivalitäten innerhalb der Partei aufgrund dieses Zwangs zum Konsens versteckt ausgetragen wurden, vor allem durch Denunziationen, Informationsmanipulationen und der Nutzung informeller Beziehungen. Besonders wies er auf die Bedeutung von Patronage-Klientel-Beziehungen in Hinblick auf die Auswahl von PZPR-Funktionären hin. Jay Rowell plädierte in seinem Kommentar für eine integrierte Betrachtung von Partei, Staat und Bevölkerung. In der DDR hätten seit den 1960er-Jahren beispielsweise auf Bezirksebene Kooperationsbeziehungen zugenommen, die darauf abzielten, regionale Interessen gegenüber zentralen Vorhaben durchzusetzen.

In den Beiträgen zum „Parteileben“ richtete sich der Blick auf die Frage, wie in verschiedenen Phasen sozialistischer Herrschaft Individuen und Gruppen an die kommunistischen Parteien gebunden wurden. EDWARD COHN (Grinnell) stellte die Destalinisierung in der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU) unter Chruschtschow als strategische Verlagerung der Parteipolitik von repressiven zu integrativen Mitteln dar. Im Zentrum seines Vortrags stand die sich wandelnde gesellschaftliche Rolle von Parteimitgliedern der KPdSU unter Chruschtschow. Parteiausschlüsse seien zurückgegangen. Kommunisten sollten sich im Alltag stärker engagieren, eine Vorbildrolle in der Gesellschaft einnehmen und selbst gegen Fehlverhalten anderer aktiv werden. Die neue Strategie der Parteidisziplinierungen zielte auf eine breite Mobilisierung der Mitgliedschaft, um soziale Probleme in der Gesellschaft zu bekämpfen. SABINE PANNEN (Potsdam) knüpfte mit Blick auf die SED-Grundorganisationen an diesen innerparteilichen Wandel von repressiven zu integrativen Elementen an. Sie konstatierte eine Erosion des Parteilebens in den 1980er-Jahren, die den scheinbar plötzlichen inneren Zerfall der SED vorbereitete. Zentrale innerparteiliche Integrationsfaktoren stellten die Kompetenz der lokalen Parteigremien als Steuerungsinstanzen dar, die zugleich die Rolle von Parteimitgliedern als Ideologievermittler und „problem solving agent“ determinierten. Angesichts der sich zuspitzenden Wirtschafts- und Versorgungskrise in den 1980er-Jahren verloren diese Instrumente an Integrationskraft. Angesichts der Defizite im lokalen Herrschaftsbereich und persönlichen lebensweltlichen Erfahrungsraum konnten die Parteimitglieder die SED-Politik zuletzt weder glaubhaft vertreten, noch die Situation vor Ort stabilisieren.

Auf der Basis serieller Berichtsquellen sowie westlicher Geheimdemoskopie wertete Jens Gieseke die Konstitution der SED aus der Binnenperspektive aus. Er verwies auf Anhaltspunkte für innere Friktionen innerhalb der Mitgliedschaft, etwa unter Wirtschaftskadern und Journalisten, die in den 1980er-Jahren die Handlungsfähigkeit erheblich herabsetzte. Wie MICHEL CHRISTIAN (Genf) anhand der Mitgliederstruktur erläuterte, war die heterogene Zusammensetzung der ehemaligen Arbeiterpartei KSČ, der Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei, ein ausgesprochenes Ziel ihrer Rekrutierungspolitik, um die Gesellschaft nun in ihrer Gesamtheit als „Volkspartei“ zu repräsentieren. Das zeigte sich auch in dem mit über fünfzig Prozent überdurchschnittlich hohen Anteil von Mitgliedern im Alter unter 25 Jahren – der Parteieintritt habe sich in der Tschechoslowakei (stärker als in der DDR) zu einem „depolitisierten“ biographischen Schritt im Sozialisationsprozess und Karriereverlauf entwickelt. THOMAS LINDENBERGER (Potsdam) wies auf die Wirkung unterschiedlicher Traditionen der Arbeiterbewegungen für die innere Struktur und Organisationskultur von KSČ und SED hin.

Zu Beginn seines Vortrags konstatierte MARTIN SABROW (Potsdam), dass sich die erstaunliche Stabilität kommunistischer Gesellschaftsordnungen und ihr plötzlicher Zusammenbruch nicht ohne die Lebensgeschichten ihrer Machthaber verstehen lässt. Dies träfe insbesondere auf Erich Honecker zu, der den Politikstil einer bürokratisierten Routineherrschaft verkörpere. Über den individualbiographischen Ansatz hinausgehend betrachtete Sabrow den Machthaber in generationeller Perspektive: Die politische Sozialisation im Kommunistischen Jugendverband der Weimarer Zeit, der Untergrundkampf gegen die NS-Diktatur und die Inhaftierungs- und Kriegsjahre prägten maßgeblich das hermetische Weltbild und den Führungsstil Honeckers als Angehöriger der DDR-Gründergeneration. In Kontrast zu dieser erfahrungsgeschichtlichen Ebene stellte MARK KRAMER (Cambridge) das „principal-agent“-Modell ins Zentrum seiner Überlegungen, um das Handeln kommunistischer Machthaber und Institutionen zu erklären. Als Forschungslücke identifizierte Kramer Fragen nach Entscheidungsprozessen sowie den Strategien und Methoden der Herrschaftssicherung. JÜRGEN DANYEL (Potsdam) ordnete das Modell in seinem Kommentar als eher traditionellen Top-down-Ansatz ein, welcher durch neue Perspektiven ergänzt werde sollte. Er unterstrich außerdem die Notwendigkeit, die Heterogenität von Generationen zu berücksichtigen und das Selbstverständnis und den politischen Stil Honeckers nicht allein mit seiner Sozialisationen zu erklären. Eine gewinnbringende Verschränkung der durch die Vorträge eingebrachten Aspekte sah Danyel in der Strukturanalyse von Biographien: Die Untersuchung aus der Generationenperspektive dürfe nicht kontextgelöst erfolgen und müsse Entwicklungen wie Lernprozesse und Veränderungen des politischen Stils berücksichtigen.

Das letzte Panel war den Reformen gewidmet, die in der Spätphase staatssozialistischer Herrschaft innerhalb der Parteien angestoßen wurden. FRÉDÉRIC ZALEWSKI (Paris) untersuchte die zentral gesteuerten Reformen der späten 1980er-Jahre in Polen. Es ging ihm dabei weniger um die Ergebnisse der „Przedubowa“, der polnischen Variante der Perestroika, als um die Hintergründe und die innere Logik der politischen Öffnung der PZPR auf der Suche nach einer neuen Legitimationsbasis. Hierbei, so Zalewski, habe eine Strategie der Pluralisierung in einem Spannungsverhältnis zu den ideologische Restriktionen und dem Anspruch der Kohärenz der Staatspartei gestanden. Einen Kontrollverlust politischer Prozesse beschrieb JAN C. BEHRENDS (Potsdam) am Beispiel der KPdSU. Während in der Ära Breschnew der Raum für innere Reformen fehlte, war politischer Wandel in der Ära Gorbatschow unvermeidbar, um die Parteiherrschaft zu sichern. Politik fand nun nicht mehr nur innerhalb des Apparates, hinter verschlossenen Türen statt, sondern auch außerhalb und gegen die Parteiführung, die nun ganz öffentlich kritisiert werden konnte. Nach dem Kontrollverlust gesellschaftlicher Diskurse sei die Frage interessant, welche Machtbasis darüber hinaus existierte und gesichert werden konnte. PADRAIC KENNEY (Bloomington) fragte in seinem Kommentar, was letztlich zum Niedergang der Herrschaft führte – die Unfähigkeit zu Reformen oder gerade der Versuch, einen Wandel anzustoßen. Weiterführende Aspekte bei der Untersuchung von Reformen seien das Verhältnis von Ideologie und Pluralismus wie auch der Hintergrund der Parteistrukturen.

Klassische Aspekte der Parteiherrschaft wie Ideologie, Indoktrination, Zwang und Gewaltherrschaft, die gerade in der Frühphase der staatssozialistischen Regime den Rahmen für soziale Praktiken bildeten, kamen weniger in den Vorträgen als in der Diskussion zur Sprache. Sie schienen aus Sicht der Diskutanten die Stabilität der Systeme nur begrenzt erklären zu können. Die Vorträge beleuchteten andere Mechanismen, die Bindungskräfte entfalten konnten. Mit Blick auf das Innenleben und die Denkwelten kommunistischer Parteien wurde deutlich, wie schwierig der Zugriff auf so ein abstraktes Phänomen wie „Ideologie“ und deren Einordnung für das Denken und Handeln der Genossen ist. Demgegenüber wurde der Mehrwert von kulturgeschichtlichen und sozialwissenschaftlichen Erklärungsansätzen hervorgehoben, etwa des Deutungsmusters der Performativität oder des Referenzrahmens, die unreflektierte Haltungen und Verhaltensweisen vorgeben können. In den meisten Vorträgen lag der Fokus auf Diskursen, der sozialen Praxis des Parteilebens und der politischen Kultur der Parteispitze; in den Beiträgen von Pannen und Bahr wurden dagegen Selbstverständnis, Aufgaben und Herrschaftspraxis auf der mittleren und unteren Ebene beleuchtet.

Aus der Vielfalt der Perspektiven, die während der Konferenz dargestellt wurden, ergaben sich neue Zugänge und eine differenzierte Betrachtung Kommunistischer Parteien. Während die Beiträge auf Divergenzen innerhalb des kommunistischen "Blocks" aufmerksam machten, böte sich in Hinblick auf die Spezifika staatssozialistischer Herrschaft auch ein weiterführender Vergleich an, der etwa die Frage behandelt, wie Industriegesellschaften in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Ost und West mit ökonomischen und gesellschaftlichen Herausforderungen umgingen. Der Ansatz der Konferenz, Kommunistische Parteien nicht als isolierte Herrschaftsorganisationen zu sehen, erscheint als aussichtsreiche Perspektive einer integrierten soziokulturellen Betrachtung staatssozialistischer Systeme.

Konferenzübersicht

Panel 1 – Governing State and Society

Rüdiger Bergien, Potsdam: From Stalinist Bulwark to Mediation Agency? The SED Central Party’s Bureaucracy after 1956

Christoph Boyer, Salzburg: Communist Party Apparatuses as Steering Organizations. Paths of Development in East Central Europe

Discussant Dariusz Stola, Warsaw

Public Evening Lecture (in German)
Jens Gieseke, Potsdam: Die SED – Staatspartei in der ostdeutschen Gesellschaft. Fragen und Befunde eines soziokulturellen Zugriffs

Panel 2 – Mechanisms of Power and ‘Informal Rule’

Andrea Bahr, Potsdam: Paternalism in Local Practice: Logics of Repression, Ideological Hegemony and Everyday Management of Society in a SED district secretariat

Krzysztof Dąbek, Warsaw: PZPR – Polish United Workers’ Party in Retrospective. Mechanisms of a Totalitarian Regime

Discussant Jay Rowell, Strasbourg

Panel 3 – Grassroots Party Life – Practices of the Everyday

Sabine Pannen, Potsdam: Behind Closed Doors. Erosion of SED Party-Life in the Last Decade

Edward Cohn, Grinnell: The Paradox of Khrushchev-Era Party Discipline in the Soviet Communist Party

Discussant Bernd Florath, Berlin

Panel 4 – Self-perceptions and Challenges of Social Composition

Jens Gieseke, Potsdam: What Did the Comrades Think? SED Membership in Secret Opinion Polls and Police Reports

Michel Christian, Geneva: "It Is not Possible to Allow Past Mistakes to Come again", Recruting Policy in the CPS between 1968 and 1989."

Discussant Thomas Lindenberger, Potsdam

Panel 5: Party Leaders and Leadership Styles

Martin Sabrow, Potsdam: Erich Honecker – the 'Leading Representative' in Generational Perspective

Mark Kramer, Cambridge: Communication and Decision Processes in and amongst the Eastern Bloc’s Communist Party Leaderships

Discussant Jürgen Danyel, Potsdam

Panel 6: Decline, Downfall, Transformation

Frédéric Zalewski, Paris: On the Way of Party Pluralism? The PZPR and the Reform of the Socialist Party System in 1988-1989

Jan. C. Behrends, Potsdam: What Is to Be Done? Gorbachev's Komanda and the End of Communism in the USSR

Discussant Padraic Kenney, Bloomington

Zitation
Tagungsbericht: Communist Parties Revisited. Socio-Cultural Approaches to Party Rule in the Soviet Bloc, 1956-1991, 05.12.2013 – 07.12.2013 Potsdam, in: H-Soz-Kult, 20.05.2014, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-5349>.