Die Botschaft des Porträts – Potenziale des Gemeinschaftsprojekts DigiPortA. Workshop

Ort
Bochum
Veranstalter
Archiv des Deutschen Museums, München; Deutsches Bergbau-Museum Bochum
Datum
08.04.2014
Von
Fabienne Huguenin, Archiv, Projekt DigiPortA, Deutsches Museum

DigiPortA ist ein auf drei Jahre angelegtes Projekt zur Digitalisierung und Erschließung von Porträtbeständen in Archiven der Leibniz-Gemeinschaft. Unter Federführung des Archivs des Deutschen Museums, München, werden von neun Projektpartnern insgesamt rund 33.000 Fotografien, Druckgrafiken, Gemälde und Zeichnungen ausführlich erschlossen und im Jahr 2015 mit Images in einem gemeinsamen Portal online gestellt. Die Porträts zeigen Wissenschaftler, Ingenieure, Techniker, Industrielle, Architekten, Künstler, Adelige, Pädagogen, Entomologen, Geografen, Seeleute und Bergmänner vom 16. Jahrhundert bis heute.

Am 8. April 2014 organisierten die Projektpartner im Deutschen Bergbau-Museum Bochum einen Workshop, um die forschende Öffentlichkeit über die Potenziale des Projekts zu informieren. Der Workshop thematisierte Nutzen und Probleme kooperativer Erschließung, Digitalisierung und Präsentation von Bildquellen und gab Impulse für neue Forschungen zur Gattung des Porträts in Technik, Wissenschaft, Bergbau, Schifffahrt, Pädagogik und Kunst.

Der Direktor des Gastgebers STEFAN BRÜGGERHOFF (Bochum) wies in seinem Grußwort an die rund 50 Teilnehmer auf die Bedeutung des Montanhistorischen Dokumentationszentrums (montan.dok) seines Hauses hin. DigiPortA sei ein wichtiger Baustein bei der Erschließung und Digitalisierung eigener Bestände, aber auch Teil des umfangreichen Forschungsprogramms des Deutschen Bergbau-Museums. Die erste Sitzung zum Thema „Facetten des Porträts“ moderierte Bettina Reimers (Berlin) als Sprecherin des Arbeitskreises Archive der Leibniz-Gemeinschaft, aus dem das Projekt DigiPortA entstanden ist.

In der Einführung zum Workshop stellte der Projektleiter WILHELM FÜSSL (München) die Initiative „Sammeln im Verbund“ vor, die der Arbeitskreis Archive betreibe. Gleichzeitig ordnete er das Projekt DigiPortA in die Sammlungs- und Erschließungsstrategie des Arbeitskreises ein. Nach dem Vorgängerprojekt DigiPEER[1] ziele das von der Leibniz-Gemeinschaft geförderte Vorhaben DigiPortA darauf ab, die Quellenlage zur Gattung des Porträts zu verbessern und den bildwissenschaftlichen Diskurs anzuregen. Zentrale Ansätze des Projekts seien die Kontextualisierung der Porträts und der Nachweis ihrer Provenienz. Durch die Einbeziehung insbesondere fotografischer Porträtsammlungen weite sich der Blick vom klassischen Elitenporträt zu Personendarstellungen verschiedener sozialer Schichten. Durch die Einbeziehung von Gruppenaufnahmen und deren berufsspezifische Einordnung bieten sich neue Ansätze für die Netzwerkforschung.

Hieran anknüpfend befasste sich FABIENNE HUGUENIN (München) mit „Porträts von Wissenschaftlern und Ingenieuren. Die Datenbank DigiPortA und ihre Potenziale für die Forschung“. Im ersten Teil ihres Vortrags betonte Huguenin die historische Bedeutung von Porträts für das „Deutsche Museum von Meisterwerken der Naturwissenschaft und Technik“ und verwies auf deren historische Funktion für Sammlungsstrategie, Museumskonzeption und didaktische Vermittlung. Insbesondere die großformatigen, im Ehrensaal oder früher in Ehrenräumen ausgestellten Gemälde können als repräsentative Sponsorenobjekte gewertet werden, mittels derer die Stifter eine gesellschaftspolitische Außenwirkung erreichten. Sichtbar würde dies auch in der architektonischen Hervorhebung des Ehrensaals, der an der Außenfassade durch seine apsidial hervorspringende Rotunde als zentraler Raum kenntlich gemacht ist. Maßgeblich für das pädagogische Konzept des Hauses sei besonders in der Anfangszeit die Kombination von Porträt und Objekt gewesen. Im zweiten Teil ging Huguenin anhand konkreter Beispiele auf den Nutzen des Gemeinschaftsportals für Recherchen ein. Um zu einer einheitlichen Erschließung und Präsentation zu gelangen und um das Projekt anschlussfähig an andere webbasierte Quellen zu halten, arbeite DigiPortA mit vielfältig kombinierbaren Inhalten: normierte Namensansetzung (GND), Beschreibung der übergeordneten Sammlung, Berufsklassifikation, Geodaten etc. Gerade durch den Nachweis der Provenienz (Sammlung, Nachlass, Album) werden die Netzwerke der Dargestellten und ihre originäre Zugehörigkeit zu Archivbeständen deutlich. Besondere Beachtung erfahren im Projekt die Rückseiten der Kabinett- und Visitenkartenporträts, die nicht selten Widmungen beinhalten. Die normierte Berufsliste erlaube eine spätere statistische Auswertung sowie Recherchen zu Personendarstellungen bestimmter Berufsgruppen. Um aktuellen Forderungen der Provenienzforschung Rechnung zu tragen, werden alle Hinweise auf Vorbesitzer und handschriftliche Zusätze datentechnisch festgehalten. Insgesamt, so das Fazit von Huguenin, können dank DigiPortA Forschungsdesiderate der Kunstgeschichte sowie soziohistorische Fragestellungen und Netzwerkforschungen künftig intensiver bearbeitet werden.

Um die Bandbreite des Gemeinschaftsprojekts DigiPortA vorzustellen, wurden in dieser ersten Sektion zwei weitere Sammlungen vorgestellt. STEFAN PRZIGODA und SONJA PIZONKA (beide Bochum) präsentierten das Thema „Bergleute im Porträt“, wobei Przigoda diesen Titel sogleich hinterfragte. Die „Bergleute“ seien – allen eventuellen Klischeevorstellungen zum Trotz – keine homogene Gruppe gewesen, sondern hätten von den Bergarbeitern über Bergwerksdirektoren und Bergbeamte bis hin zu den Unternehmensleitern eine Vielzahl unterschiedlicher Personengruppen umfasst. Gerade die bergbaulichen Funktions- und Führungseliten hätten sich in den Porträts überraschend selten mit typischen Insignien ihres Berufs, sondern zumeist in ziviler, bürgerlicher Alltagskleidung in Anzug und Krawatte dargestellt. Somit seien sie nicht ohne Weiteres ihrem Berufsumfeld, dem Bergbau, zuzuordnen. Berufsspezifische Typisierungen ließen sich hingegen verstärkt in Gemälden feststellen, wo die Bergmannsuniform oder das Symbol von Schlägel und Eisen Bedeutung gewännen. Pizonka verwies daran anschließend auf den Unterschied zwischen Fotografien und Lithografien. Hier scheine die Differenz zwischen privaten und öffentlichen Porträts greifbar, wobei den Lithografien ein stärker offizieller Charakter zukomme. Während gedruckte Porträts die öffentliche Wahrnehmung einer Person prägten, sei es mit der Fotografie möglich gewesen, über den persönlichen Austausch von Cartes de Visite Porträts regelmäßig zu aktualisieren.

Schließlich stellte HEINZ PETER BROGIATO (Leipzig) in seinem Vortrag „In der Welt unterwegs – Geographen im Porträt“ typische Porträtformen dieser Berufsgruppe im Bestand des Leibniz-Instituts für Länderkunde vor. Die Porträts sind inzwischen über den Bibliothekskatalog des Instituts online recherchierbar. Der Klischeevorstellung vom Geografen als „Stubenhocker“, der sein Wissen rein kumulativ aus anderen Quellen zusammenträgt, steht das Selbstbildnis der Geografen vom Feldforscher und Reisenden gegenüber. Während nur sehr wenige Porträts der Sammlung Geografen in der Studierstube darstellen, zeigen die Fotografien immer wieder die gleichen Attribute wie Tropenhelm, Zeltlager oder Reittier. Die Bilddokumente sind daher Quellen der Selbstinszenierung und können wichtige Hinweise zur Stereotypenforschung geben.
In der anschließenden Diskussion wurden die Begriffe privater, halbprivater, halboffizieller und offizieller Charakter der Porträts aufgegriffen und diskutiert. Es bestehe an dieser Stelle ein Forschungsdesiderat, das zur Klärung der unterschiedlich starken Typisierung des Berufsumfelds beispielsweise der „Bergleute“ in den unterschiedlichen Medien beitragen könne. Bezogen auf die Porträts am Deutschen Museum wurde auf die heutigen Ausstellungen hingewiesen, in denen sie keine Rolle mehr spielen und nur noch im Ehrensaal zu finden sind. Von mehreren Diskussionsteilnehmern wurden die Recherche- und Forschungsmöglichkeiten in DigiPortA betont und weitere Wünsche an die Online-Präsentation geäußert.

Die zweite Sitzung, moderiert von Birgit Jooss (Nürnberg), behandelte „Porträts als historische Quellen“. Der Historiker JENS JÄGER (Köln) beschäftigte sich in seinem Vortrag „Was Bilder zeigen können (oder auch nicht)“ mit dem Thema der Fotografie als Quelle für die Geschichtswissenschaft. Er verwies auf die Problematik, dass schriftliche Quellen als Instrument historiografischer Analysen etabliert seien, historische Fotos hinsichtlich ihres Quellenwerts aber noch vorsichtig behandelt würden. Beim Porträt seien das Selbstverständnis sowie die Herstellung von Differenz und Identität im Bild zu beachten. Dabei könne, wie Jäger betonte, das Herrscherporträt als Fixpunkt gelten, an dessen Normen andere Porträts beurteilt würden, sei es in puncto Annäherung oder durch eine bewusste Abweichung. Im 19. Jahrhundert sei diese Bildnisform gebrochen worden und von einer bürgerlichen Entlarvung der Herrscherikonografie abgelöst worden. Dieser Bruch werde durch das Medium der Fotografie verstärkt. Politische Macht werde auch visuell verhandelt; daher müsse sich der Historiker, der Bilder für seine Forschung heranziehe, fragen, wer die Adressaten der Bilder gewesen seien und inwiefern die Fremdwahrnehmung gesteuert worden sei.

CLAUDIA VALTER (Nürnberg) behandelte in ihrem Beitrag „Das druckgraphische Porträt im 19. und frühen 20. Jahrhundert“. Zuerst schilderte sie die Entwicklung verschiedener Techniken der Porträtdarstellung und -verbreitung und verwies auf ihre schwankende Popularität. Die Radierung dominiere bis um 1820, um dann für rund 30 Jahre von der Lithografie in den Hintergrund gedrängt zu werden. Einer der bedeutendsten Porträtisten seiner Zeit, Josef Kriehuber (1800–1876) aus Wien, erlebte zunächst eine große Nachfrage nach seinen Lithografien; für den starken Rückgang von Aufträgen am Ende seiner Karriere machte er allein die Fotografie verantwortlich. Umgekehrt Franz Hanfstaengl (1804–1877) in München, der zunächst als erfolgreicher Porträtlithograf arbeitete und mit 48 Jahren ein Fotoatelier eröffnete. Hanfstaengl erhielt auch weiterhin Aufträge für Lithografien, die er nun mit Hilfe von Fotografien anfertigte. Das Medium der Fotografie diente in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts unter anderem Stahlstichen als Vorlage, die hohe Auflagen ermöglichten. Zudem erhielt in dieser Zeit die Künstlergrafik durch die Wiederbelebung der Malerradierung neuen Aufschwung. Zusammenfassend lasse sich feststellen, so Valter, dass trotz der großen Popularität der Fotografie die Druckgrafik für die Gattung des Porträts weiterhin einen große Rolle spielte; die unterschiedlichen druckgrafischen Verfahren unterlagen zwar regelrechten Konjunkturen, wurden jedoch nie gänzlich verdrängt.

Die anschließende Diskussion machte noch einmal die Forschungslücken gerade im 19. Jahrhundert deutlich, einerseits zur frühen Porträtfotografie, andererseits zur Druckgrafik. Zu fragen sei insbesondere, inwiefern die verschiedenen drucktechnischen Verfahren und die Fotografie einander beeinflussten und sich dabei gegenseitig Impulse gaben. Auch die Ursachen für die rasch wechselnde Popularität der Techniken wären genauer zu untersuchen.

Die Kooperation mit anderen Onlineprojekten war Thema der dritten, von Michael Farrenkopf (Bochum) moderierten Sitzung „DigiPortA vernetzt“. BERNHARD EBNETH (München) stellte „Porträts und Porträtnachweise in der (Neuen) Deutschen Biographie“ vor. Die Neue Deutsche Biographie (NDB) enthält zwar keine Abbildungen, aber rund 80.000 normierte Porträtnachweise. Seit Februar 2010 betreibt die NDB zusätzlich eine auf der Gemeinsamen Normdatei (GND) basierende Verknüpfung mit Bilddatenbanken wie dem Digitalen Portraitindex. Über das PND-Beacon-Austauschformat sei die Vernetzung von heterogenen Ressourcen (Bibliotheken, Archive, Museen, Porträts, Fachportale) möglich, so mit zahlreichen europäischen, thematischen und regionalen Biografie-Portalen. Die stabile und zielsichere Vernetzung, wie sie beispielsweise mit DigiPortA anvisiert werde, sei einfach einzurichten und verlange lediglich einen minimalen Pflegeaufwand, so Ebneth. Die Deutsche Biographie könne hierfür biografische Informationen, DigiPortA die exakten Bildbeschreibungen und Abbildungen liefern, so dass sich Text und Bild wechselseitig ergänzen.

Über „Erfahrungen aus dem DFG-Projekt Digitaler Portraitindex“ berichtete CHRISTIAN BRACHT (Marburg). Dieses vom Bildarchiv Foto Marburg gesteuerte Verbundprojekt startete im Juli 2009 mit einer Zielzahl von über 200.000 Porträts.[2] Inzwischen finden sich im Portal rund 280.000 druckgrafische Bildnisse aus 12 Museen und Bibliotheken in Deutschland sowie aus der Österreichischen Nationalbibliothek (ÖNB) in Wien. Die Porträts decken die Zeit vor Erfindung der Fotografie ab, von etwa 1450 bis 1850. Die Amts- und Berufsbegriffe der Porträtierten wurden wesentlich von der ÖNB übernommen, wobei für historische Berufsbezeichnungen eine Liste des österreichischen Kaisers und Porträtsammlers Franz I. (1768-1835) Verwendung fand, die auf moderne Vokabulare gemappt wurde. Die Digitalisierung der Porträts erfolgte jeweils vor Ort in den Räumen der Institution oder über externe Dienstleister. Zur Anwendung kamen beim Scannen und Erschließen die DFG-Praxisregeln „Digitalisierung“, die auch außerhalb von DFG-Förderungen sehr nützlich seien. Wichtig für die schnelle Online-Stellung des Portals sei ein relationales Datenbanksystem mit Client-Server-Architektur gewesen, in welchem Thesauri und kontrollierte Vokabulare hinterlegt sind. Die Grundlage der Erschließungsarbeit bildeten der von Peter Mortzfeld bearbeitete „Katalog der graphischen Porträts in der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel“ sowie Altdaten der jeweiligen Sammlung, die konvertiert und vereinheitlicht wurden. Automatisch verknüpft wurden die Datensätze auf Basis der in die Datenbank integrierten Gemeinsamen Normdatei (GND) mit Wikipedia-Artikeln, dem Portal „Deutsche Biographie“, den Online-Normdaten der Deutschen Nationalbibliothek und weiteren biografischen Webressourcen. Methodisch neu war der Versuch eines automatisierten Dublettenabgleichs. Hierfür wurde innerhalb des verwendeten Datenbanksystems ein Tool entwickelt, mit dessen Hilfe rund 35.000 Porträts als sammlungsübergreifend mehrfach vorhandene Abzüge ein- und derselben Druckplatte identifiziert wurden, wiederum auf Basis der GND. Eine strukturelle Schwierigkeit sei die Rekonstruktion der Herkunft vieler einzelner Blätter aus Mappenwerken und Büchern gewesen. Hier müssten in zukünftigen Projekten Methoden entwickelt werden, um museale Sammlungen mit Bibliotheken und deren global zusammenwachsenden Online-Repositorien systematisch verbinden zu können.

Insgesamt verdeutlichte der Workshop, dass die Gattung des Porträts noch großes Forschungspotenzial beinhaltet. Projekte wie DigiPortA mit einem Datenpool von rund 33.000 Porträts und vernetzt recherchierbaren Informationen tragen essentiell zur sachgerechten Bearbeitung unterschiedlicher Forschungsdesiderate bei. Die Potenziale des Projekts liegen insbesondere im berufsspezifischen Aufbau der Sammlungen sowie in der Abkehr vom elitenspezifischen Porträt, wodurch soziohistorische Forschungen angeregt werden. Zudem liefern die umfassenden Informationen zur Fotografie der Frühzeit, insbesondere den Visitenkartenporträts mit ihren rückseitigen Aufdrucken, neue Ansätze für die Fotografiegeschichte. Auch die lithografischen Porträts können neu bewertet werden. Und schließlich ermöglichen es die handschriftlichen Widmungen Kenntnis über zahlreiche Netzwerke des 19. und 20. Jahrhunderts in Wissenschaft, Kunst, Technik, Bildung und Adel zu erlangen und diese neu zu bewerten. Durch das Nachverfolgen der Provenienzen lassen sich auch Sammlungsstrategien des 20. Jahrhunderts klarer erkennen.

Konferenzübersicht:

Grußwort
Stefan Brüggerhoff (Deutsches Bergbau-Museum Bochum)

1. Sitzung: Facetten des Porträts
Moderation: Bettina Reimers (Archiv der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung am DIPF, Berlin)

Wilhelm Füßl (Archiv des Deutschen Museums, München), Das Gemeinschaftsprojekt DigiPortA

Fabienne Huguenin (Archiv des Deutschen Museums, München), Porträts von Wissenschaftlern und Ingenieuren. Die Datenbank DigiPortA und ihre Potenziale für die Forschung

Stefan Przigoda / Sonja Pizonka (Deutsches Bergbau-Museum Bochum / montan.dok), Bergleute im Porträt

Heinz Peter Brogiato (Archiv für Geographie am Leibniz-Institut für Länderkunde, Leipzig), In der Welt unterwegs – Geographen im Porträt

Diskussion

2. Sitzung: Porträts als historische Quelle
Moderation: Birgit Jooss (Deutsches Kunstarchiv im Germanischen Nationalmuseum,
Nürnberg)

Jens Jäger (Historisches Institut, Abteilung für Neuere Geschichte, Universität zu Köln), Was Bilder zeigen können (oder auch nicht)

Claudia Valter (Graphische Sammlung, Germanisches Nationalmuseums, Nürnberg), Das druckgraphische Porträt im 19. und frühen 20. Jahrhundert

Diskussion

3. Sitzung: DigiPortA vernetzt
Moderation: Michael Farrenkopf (Deutsches Bergbau-Museum Bochum / montan.dok)

Bernhard Ebneth (Neue Deutsche Biographie und Historische Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, München), Porträts und Porträtnachweise in der (Neuen) Deutschen Biographie

Christian Bracht (Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg), Erfahrungen aus dem DFG-Projekt Digitaler Portraitindex

Abschlussdiskussion

Anmerkungen:
[1] DigiPEER, Digitalisierung und Erschließung großformatiger Pläne und technischer Zeichnungen zur Erfassung und Erschließung des Raums, siehe: <http://www.digipeer.de>, (22.6.2014).
[2] Digitaler Portraitindex der druckgraphischen Bildnisse der Frühen Neuzeit, <http://www.portraitindex.de>, (22.6.2014).

Zitation
Tagungsbericht: Die Botschaft des Porträts – Potenziale des Gemeinschaftsprojekts DigiPortA. Workshop, 08.04.2014 Bochum, in: H-Soz-Kult, 05.07.2014, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-5448>.