Neue Forschungen zur baltischen Geschichte. 67. Baltisches Historikertreffen in Göttingen

Ort
Göttingen
Veranstalter
Baltische Historische Kommission
Datum
14.06.2014 - 15.06.2014
Von
Jacob Riemer, Osteuropa-Institut, Freie Universität Berlin

Am Beginn des 67. Baltischen Historikertreffens in Göttingen stand eine allgemeine Sektion mit vier Vorträgen zu neuen Forschungen zur baltischen Geschichte. NORA BISCHOFF (Innsbruck) präsentierte die in Kürze auf den Internetseiten der Baltischen Historischen Kommission (BHK) zur Veröffentlichung kommende Online-Publikation der „Erinnerungen“ des deutschbaltischen Historikers, Lehrers und Publizisten Friedrich Gotthilf von Keußler (1856-1924). Der 1856 bei Riga geborene Sohn eines Pastors maturierte am deutschen Gymnasium in Riga, studierte Geschichte in Dorpat und arbeitete am Felliner Landesgymnasium sowie ab 1886 in St. Petersburg als Lehrer für Geschichte und Geographie. 1915 übersiedelte Keußler infolge des Kriegsausbruchs mit seiner Familie nach Riga und emigrierte 1919 von dort nach Greifswald. Mit der Edition der zwischen 1915 und 1923 verfassten „Erinnerungen“ lassen sich sowohl methodische als auch thematische Fragen bearbeiten, etwa hinsichtlich der Re-/Formulierung (auto-)biographischer Narrative als zentraler Medien der Identitätsarbeit im Spannungsfeld von Migration, Multikulturalität, Minderheitenposition und zunehmender Nationalisierung im ‚Russischen Imperium‘ oder im Hinblick auf Intertextualitätseffekte und Schreibkonventionen, aber auch, um einige zentrale Themen zu nennen, in Bezug auf Studium und Beruf, personale Netzwerke, Ehe und Familie oder den Umgang mit Krankheit.

Der Vortrag von GUSTAVS STRENGA (Rīga) über „Power and Memory: Memorial Politics of Archbishop of Riga Silvester Stodewescher (1448–1479)“ befasste sich mit der aktiven Machtpolitik des Rigaer Erzbischofs Silvester Stodewescher und ihrer Repräsentation im symbolisch aufgeladenen Raum des Rigaer Doms. Ausgehend von der Feststellung, dass Memoria, also Gedenken, ein entscheidender Faktor bei der Legitimation von Herrschaft in der mittelalterlichen Ständeordnung war, wurde die Auseinandersetzung um das Recht auf Beerdigung in den Mauern des Domes in den größeren Kontext des andauernden Machtkampfes des Rigaer Domkapitels mit dem Deutschen Orden um die Vormachtstellung in Livland im Mittelalter eingeordnet. Silvester betrieb zunächst eine ordensfreundliche Politik und billigte 1452, dass die Meister des livländischen Deutschordenszweiges in Zukunft im Chor des Rigaer Doms bestattet werden sollten, was zuvor allein den Bischöfen und Domherren gestattet gewesen war. Durch die sichtbare Repräsentation des Ordens vermittels der Grablegen seiner Meister im Allerheiligsten des Domes, so Strenga, habe es der Orden vermocht, sich als die entscheidende politische Macht in Livland zu präsentieren. Später jedoch habe der Bischof versucht, sich gegen die Vormachtansprüche des Ordens zur Wehr zu setzten, was wiederum in seinem Bestreben deutlich wurde, das zuvor gewährte Bestattungsprivileg zu revidieren.

BŁAŻEJ BIAŁKOWSKI (Potsdam) ging in seinem Vortrag „Primat von Volk und Osten. Deutschbaltische Konzepte zu Ostmitteleuropa im besetzten Polen (1939–1945)“ auf die Berufungspolitik des Dekans der Philosophischen Fakultät an der NS-Reichsuniversität Posen, Reinhard Wittram, und der sich daraus ableitenden NS-ideologischen Positionierung der Posener Professorenschaft ein. Anhand der Äußerungen wichtiger von ihm dienstverpflichteter Deutschbalten zeigte er auf, dass die ideologische Bandbreite nationalistischer Anschauungen an der Philosophischen Fakultät der Reichsuniversität größer gewesen sei, als bisher angenommen. Białkowski sprach allgemein von einer baltozentristischen Geschichtsideologie mit selektiven Anleihen bei der NS-Ideologie. Die Professoren seien sich zwar in der Feindschaft gegenüber Russen respektive Slawen einig gewesen, wiesen jedoch in ihrer Bewertung der baltischen Völker Unterschiede auf. So schwankte die Einschätzung der Balten zwischen der Zuweisung einer Rolle rechtloser Sklaven der Deutschen und einer Rolle dienender Heloten, die es galt, pragmatisch in das deutsche Herrschaftsgefüge in Osteuropa zu integrieren.

TILMAN PLATH (Greifswald) beschäftigte sich in seinem Vortrag „’Schlimmer als die bolschewistische Verschleppung!’ – Zur Lage der slawischen Minderheiten im Baltikum unter deutscher Besatzung 1941–1945“ mit der ambivalenten Rolle der Slawen im Baltikum während der NS-Besatzungszeit. Zwar seien die slawischen Minderheiten im Baltikum nicht einem solchen Verfolgungsdruck ausgesetzt gewesen wie im Generalgouvernement Polen und den besetzten Gebieten der Sowjetunion, gleichzeitig wurden sie jedoch mehr verfolgt als die Balten. Dies werde zum Beispiel durch die Tatsache deutlich, dass die Rekrutierung von Zwangsarbeitern für Arbeitseinsätze im Reich vor allem unter den örtlichen Slawen stattfand. Der ambivalente Umgang mit den baltischen Slawen lag, so Plath, an der Polykratie im NS-Herrschaftsapparat, wo Heer, Zivilverwaltung und Wirtschaftsverwaltung zum Teil divergierende Ziele verfolgten. Einen weiteren, nicht zu vernachlässigenden Faktor stellte überdies die so genannte „Landeseigene Verwaltung“ dar. Deren Organe, allen voran die Hilfspolizei, waren deutlich antislawisch eingestellt. Insgesamt ließe sich die Lage der Slawen im Baltikum der Besatzungsjahre, bei allen ortsgegebenen Besonderheiten, gut in das größere Gesamtbild des NS-Vernichtungskriegs gegen die Slawen in Osteuropa einordnen.

Die themenbezogene Sektion der Tagung unter dem Titel „Die Macht der Bilder – Baltische Geschichte und der ‚iconic turn’“ wurde von GERTRUD PICKHAN (Berlin) mit einem Vortrag über „Bilder als Quellen. Tradition und Innovation der historischen Bildwissenschaft“ eröffnet. Sie konstatierte, dass in jüngster Zeit der Wert von Bildern als Quelle in der historischen Forschung, die sich bislang vorwiegend als Textwissenschaft verstand, neu erschlossen wurde. Unter Zuhilfenahme eines eklektizistischen Methodenmixes werde das Bild nicht allein als Illustration, sondern vielmehr als komplex strukturierte Quelle betrachtet. Dabei werde von der Annahme ausgegangen, dass Bilder eine gegebene Wirklichkeit nicht lediglich reflektieren, sondern auch dazu in der Lage sind, Perspektiven und Einstellungen der Zeitgenossen zu prägen. Heute sei, so Pickhan, die historische Bildwissenschaft ein breites Forschungsfeld, das auch im Bereich der osteuropäischen Geschichte seinen Wiederhall gefunden habe. Im Feld der baltischen Geschichte jedoch sei der „iconic turn“ noch kaum rezipiert worden, weshalb es erklärtes Ziel der Konferenz sei, erste Ansätze diesbezüglich zusammenzuführen.

Zunächst wurden in drei Beiträgen Bilder als Quellen der baltischen Geschichte im weitesten Sinne vorgestellt. Den Anfang machten TIINA-MALL KREEM und LINDA KALJUNDI (beide Tallinn) mit ihrem Vortrag über „Friedrich Ludwig von Maydells Baltische Geschichte in Bildern (1839–1842)“, welche sie 2012 im Auftrag des Estnischen Kunstmuseums neu ediert und kritisch kommentiert haben. Die Bilder Maydells sind bis heute beliebte Illustrationen der baltischen Geschichte. Die Vortragenden argumentierten, dass die Ikonographie der Holzschnitte in Verbindung mit entsprechenden Bildunterschriften ein Bild der deutschbaltischen Geschichte zeichne, in dem die deutsche Landnahme und die daraus resultierende Vorherrschaft in der Region als Zivilisierungsmission von Kulturträgern legitimiert werde. Diese in ihrem diskursiven Kern kolonialistische Erzählweise, die eine Differenz zwischen überlegenen Kulturträgern und quasi „wilden“ Eingeborenen postuliert, habe selbst die estnische und lettische nationale Historiographie beeinflusst. Obwohl die Eroberungen der Deutschordensritter und die sie überhöhende historische Schule des 19. Jahrhunderts heute kritisch gesehen werden, entfalten die oft unkommentiert verwendeten Bilder Maydells bis heute ihre suggestive Kraft und haben mitgeholfen, das deutschbaltische Geschichtsnarrativ in die Nationalgeschichten der Esten und Letten zu integrieren.

MARCUS ROHN (Berlin) widmete sich in seinem Vortrag „Die wissenschaftliche Erschließung des Zarenreiches. Der Beitrag Alexander von Middendorfs in Wort und Bild“ dem Reisebericht des deutschbaltischen Forschungsreisenden von seiner Expedition in den äußersten Norden Sibiriens, die der er in den Jahren 1842-1845 unternahm. Rohn nahm die für die damalige Zeit auffallend zahlreichen Abbildungen der Publikation in den Blick und analysierte dabei das Zusammenwirken von Text und Bild. Bei der Erstellung des Bildmaterials habe Middendorf darauf Wert gelegt, auf jegliche Form von „Luxus und Ästhetik“, also auf pittoreske Darstellungen, zu verzichten und stattdessen auf authentische Darstellungsweisen zurückzugreifen. So werden beispielsweise die Ureinwohner der Region nicht als exotische „Wilde“ präsentiert, sondern als Individuen mit Namen und Schicksal. Die Abbildungen tragen laut Rohn dazu bei, das Gelesene quasi illustrativ zu belegen, und scheinen auf diese Art die wissenschaftlichen Beobachtungen der Expedition visuell zu untermauern. Die insgesamt 150 lithographischen Tafeln und 120 Holzschnitte veranschaulichten den Zeitgenossen in Russland und im Baltikum Topographie, Landschaften, Menschen und Tiere in den abgelegenen Nordgebieten des Zarenreiches und trugen so zum großen Erfolg der vierbändigen Publikation bei.

DĀVIS PUMPURIŅŠ (Rīga / Berlin) stellte in seinem Vortrag „Lettische Karikaturen 1918–1934 als Aushandlungsraum der Innen- und Außenpolitik“ anhand von ausgewählten Beispielen einen Überblick über die lettische Karikaturenproduktion der demokratischen Zwischenkriegsperiode Lettlands von der Erlangung der Unabhängigkeit bis zum Beginn des Ulmanis-Regimes dar. Der Redner konzentrierte sich auf satirische Zeitschriften, in denen Fragen der Friedens- und Sicherheitspolitik ebenso abgehandelt wurden wie die Probleme einer sich unter nationalen Vorzeichen neu formierenden Gesellschaft. Pumpuriņš konstatierte, dass diese Ära eine Blütezeit des lettischen Zeitungswesens war und dass Karikaturen ein populäres journalistisches Mittel in der politischen Debatte der Zeit darstellten. Der Vortrag sollte vor allem die Potentiale lettischer Karikaturen aus der Zwischenkriegszeit als Quelle der Diplomatie-, Sozial- und Kulturgeschichte präsentieren.

Der zweite Teil der Sektion zum „iconic turn“ befasste sich mit Fotodokumenten und wurde mit einem Vortrag von TÕNIS LIIBEK (Tallinn) zu „Fotografie als Spiegel des baltischen Lebens im 19. Jahrhundert“ eröffnet. Nach einem allgemeinen Überblick über die Entwicklung der Fotografie im Bereich des heutigen Estland zwischen 1843 und 1895 wurde auf die Spezifika der lokalen Fotoproduktion eingegangen. Demnach sind die meisten Fotos aus dem betreffenden Zeitraum Portraitfotos, es finden sich aber auch Stadtansichten, zu einem etwas späteren Zeitpunkt auch Fotografien von konkreten politischen, sozialen oder kulturellen Ereignissen sowie zu guter Letzt satirische „Klamauk“-Bilder. Um 1900 entwickelten sich erste Ansätze zu einer Pressefotografie. Der heuristische Wert der Fotos bestehe in der Tatsache, dass sie eine ergänzende Perspektive auf die estnische Geschichte des 19. Jahrhunderts böten. Eine besondere Aufmerksamkeit wurde den fotografischen Dokumenten aus dem Kontext der estnischen Nationalbewegung zuteil, wobei der Redner den Fotografien eine gewisse Rolle bei der bildlichen Repräsentation einer von den Deutschbalten distinkten kulturellen bzw. nationalen Prägung der Esten beimaß. Zum Schluss wurde auf die Tatsache verwiesen, dass die Thematisierung von Armut, sozialen Problemen wie dem weitverbreiteten Alkoholismus, von Seuchen, aber auch der Auswanderung eine Leerstelle im überlieferten Fotobestand des 19. Jahrhunderts darstelle. Das fotografische Erbe sei, so das Fazit, in seiner Gesamtheit selektiv, aber dennoch von erkenntnisbringender historischer Relevanz.

EVA PLUHAŘOVÁ-GRIGIENĖ (Berlin) analysierte in ihrem Beitrag „Kleine Bilder aus großer Zeit. Fotographisch illustrierte Publikationen zum nördlichen Ostpreußen im Ersten Weltkrieg“ ein vom Memeler Verleger Eduard Pawlowski produziertes Fotoalbum über die Zeit der russischen Besatzung des Memellandes im Herbst 1914 mit dem Titel „Tilsit unter russischer Herrschaft vom 26. August bis 12. Oktober 1914“. Die Vortragende verwies auf den Umstand, dass Fotos im Kontext des Ersten Weltkrieges vornehmlich zu Propagandazwecken eingesetzt wurden, was sich auch am vorliegenden Beispiel belegen lasse. Die Bilder im Album entfalteten eine suggestive Kraft, die durch ihre spezifische Ikonographie und die ausführlichen Begleittexte hervorgerufen werde. Themen wie Wehrlosigkeit vor allem weiblicher Flüchtlinge, Zerstörung, sittlicher Verfall des Gegners sowie deutsche Überlegenheit und Gemeinschaft konturieren eine allgemeine Opposition aus Überhöhung des eigenen Lagers und despektierlicher Herabwürdigung des Feindes. Tod und Elend der Kämpfe hingegen werden ausgespart, was zur Verharmlosung des Krieges beiträgt. Pluhařová-Grigienė stellte fest, dass das vorliegende Fotoalbum nicht nur die Funktion hatte, an den Kampfhandlungen Unbeteiligte ins Kriegsgeschehen zu integrieren, sondern auch die Tatsache reflektiert, dass die vormals entlegenen Landstriche des nördlichen Ostpreußen durch die Ereignisse des Ersten Weltkriegs Eingang in die kollektive Erinnerung gefunden haben, und so mit dazu beitrug, diese Regionen in die Vorstellung von der deutschen Heimat zu integrieren.

Die Tagung wurde mit einem Beitrag von RUTH LEISEROWITZ (Warszawa) über „Geschichte(n) aus dem Familienalbum. Die Nachkriegszeit im Memelland 1944–1960“ beendet. Nach einem kurzen Blick auf die wechselvolle Geschichte des Memellandes in der ersten Hälfte des 20. Jahrhundert wurden die Umstände erläutert, die nach Ende des Zweiten Weltkrieges dazu führten, dass eine Großzahl der deutschsprachigen Memelländer die Region durch Flucht, Evakuierung oder im Zuge der großen Ausreisewelle zwischen 1958 und 1960 verließ. Die von Leiserowitz präsentierten, überwiegend privaten Fotografien, entstanden im Kontext von Kriegsverlusten, Sowjetisierung und Exodus. Die oft im Freien aufgenommenen Fotos erzählen die Sozialgeschichte einer ländlichen Gesellschaft, die im Laufe der Nachkriegsentwicklung zerbrochen ist. Ihr Reichtum an Kontexten, wie zum Beispiel das verbreitete kriegsbedingte Fehlen von Männern auf Familienfotos oder das Ablichten von Ereignissen des kirchlichen Gemeindelebens bis hin zu Arbeitssituationen, geben den Fotos als historischen Quellen eine Qualität, die über jene schriftlicher Zeugnisse hinausgeht und einen Beitrag dazu leisten kann, die Geschichte einer Gruppe zu erzählen, die bisher weitgehend im Verborgenen geblieben ist.

Die Auseinandersetzung mit Fragen der „Visual History“ im Forschungsfeld der baltischen Geschichte hat gezeigt, dass bildliche Darstellungen, angefangen von Holzschnitten und Lithographien mit geographischem, ethnografischem oder historischem Gehalt über Karikaturen bis hin zu Fotografien, nicht nur eine ergänzenden Perspektive auf den Gegenstand liefern, sondern eine eigene Quellengattung mit hohem historiographischen Erkenntniswert darstellen. Es wurde deutlich, dass Bilder Geschichten „erzählen“ können, welche in klassischen Textquellenbeständen nicht zu erschließen sind. Darüber hinaus wurden neueste Forschungen in den verschiedensten Bereichen der baltischen Geschichte diskutiert.

Konferenzübersicht:

Nora BISCHOFF (Innsbruck) – Die Edition der Lebenserinnerungen Friedrich von Keußlers († 1924)

Gustavs STRENGA (Rīga) – Power and Memory: Memorial Politics of Archbishop of Riga Silvester Stodewescher (1448–1479)

Błażej BIAŁKOWSKI (Potsdam) – Primat von Volk und Osten. Deutschbaltische Konzepte zu Ostmitteleuropa im besetzten Polen (1939–1945)

Tilman PLATH (Greifswald) – „Schlimmer als die bolschewistische Verschleppung!“ – Zur Lage der slawischen Minderheiten im Baltikum unter deutscher Besatzung 1941–1945

Die Macht der Bilder – Baltische Geschichte und der „iconic turn“

Gertrud PICKHAN (Berlin) – Bilder als Quellen. Tradition und Innovation in der historischen Bildwissenschaft

Tiina-Mall KREEM / Linda KALJUNDI (Tallinn) – Friedrich Ludwig von Maydells Baltische Geschichte in Bildern (1839–1842 und 2012–2013)

Marcus ROHN (Berlin) – Die wissenschaftliche Erschließung des Zarenreichs. Der Beitrag Alexander von Middendorfs in Wort und Bild

Dāvis PUMPURIŅŠ (Rīga / Berlin) – Lettische Karikaturen 1918–1934 als Aushandlungsraum der Innen- und Außenpolitik

Tõnis LIIBEK (Tallinn) – Fotografie als Spiegel des baltischen Lebens im 19. Jahrhundert

Eva PLUHAŘOVÁ-GRIGIENĖ (Hamburg / Leipzig) – Kleine Bilder aus großer Zeit. Fotographisch illustrierte Publikationen zum nördlichen Ostpreußen im Ersten Weltkrieg

Ruth LEISEROWITZ (Warszawa) – Geschichte(n) aus dem Familienalbum. Die Nachkriegszeit im Memelland 1944–1960

Zitation
Tagungsbericht: Neue Forschungen zur baltischen Geschichte. 67. Baltisches Historikertreffen in Göttingen, 14.06.2014 – 15.06.2014 Göttingen, in: H-Soz-Kult, 11.08.2014, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-5501>.