Jenseits des Narrativs – Antoninus Pius in den nicht-literarischen Quellen

Ort
Aachen
Veranstalter
Historisches Institut, Universität zu Köln; Historisches Institut, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen
Datum
15.09.2014 - 16.09.2014
Von
Jörg Fündling, Historisches Institut, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen

Die von Christoph Michels (Aachen) und Peter Franz Mittag (Köln) ins Leben gerufene, durch Mittel der Fritz Thyssen Stiftung ermöglichte Tagung hatte sich im Vorfeld zur Aufgabe gesetzt, eine für heutige Verhältnisse ansehnliche Forschungslücke schließen zu helfen. Eingezwängt zwischen zwei hochindividuellen Kaiserpersönlichkeiten hätte der Princeps mit der längsten Herrschaftszeit zwischen Augustus und Constantin (138-161) selbst dann einen schweren Stand in der heutigen allgemeinen Wahrnehmung, wenn er nicht obendrein das Opfer eines Überlieferungsverlusts bei Cassius Dio – und indirekt des von Antoninus selbst angestrebten Eindrucks tiefer Ruhe und Sicherheit – wäre. Die allmählich spürbare Abkehr vom Bild eines ereignis- und profillosen, wenn nicht gar in Stagnation absinkenden Zeitraums kommt spät genug, wenn man die Auswirkungen dieser selbstsuggestiven Ansicht bedenkt, nämlich ein lang anhaltendes Desinteresse an einem Vierteljahrhundert des Prinzipats, das – weitet man den Zugriff auf sämtliche Quellengattungen, Vergleichsmöglichkeiten und Modellbildungen aus – reichlich Überraschendes zu bieten hat.

Gerade das Zurücktreten der erzählenden Quellen gibt den Blick frei auf die Facetten kaiserlicher Selbstdarstellung und Kommunikation, deren Zusammenspiel, mögliche Wirkmechanismen und praktische Grenzen immer wieder zum Thema in gut einem Dutzend Vorträgen und den sie einrahmenden Diskussionen wurden. Den zweiten Brennpunkt des Aachener Austausches bildete der Bestand an Indizien, wonach Antoninus sich und die aus seinen Nachkommen wachsende Dynastie stärker als bisher vermutet von seinem Adoptivvater Hadrian abgesetzt haben könnte, von den praktisch-politischen Kursänderungen ganz abgesehen. Numismatik und Ikonographie, Epigraphik und die Auswertung eher randständiger Literaturgenres traten dabei in produktive Wechselwirkung mit dem Repertoire strukturorientierter Ansätze, das zum reich dokumentierten Herrscherhandeln und -auftreten des zweiten nachchristlichen Jahrhunderts mittlerweile vorliegt, an Antoninus und seiner Zeit aber bislang wenig erprobt worden ist.

Nach einem Resümee der Initiatoren zur Genese und – leider nur zu übersichtlichen – Forschungsgeschichte des Themas stellte MATTHIAS HAAKE (Münster) Bausteine zum „Eindrucksmanagement“[1] der Hauptperson vor, die sich um die in letzter Zeit vieldiskutierte Rede 51 im Corpus des Aelius Aristides gruppierten. Haake, der eine Lanze für die angezweifelte Autorschaft des Aristides brach, verglich Fälle konkreten Herrscherhandelns aus dem antoninischen Inschriftendossier mit dem idealtypischen, entindividualisierten ‚Pflichtenheft‘ des Redetextes und legte als Zwischenstand eine Charakteristik vor: Das durchaus funktionalistische Aktionsmuster des Pius weise gleichwohl Züge einer sozialen, ins Väterliche zielenden Semantisierung auf.

In den Augen von GUNNAR SEELENTAG (Frankfurt) wird dieser Gestus der Fürsorge und Daseinssicherung zum vorrangig kommunizierten Aktionsfeld des Antoninus, insbesondere gegenüber dem markant aufgewerteten, als privilegierte Reichsmitte „wiederhergestellten“ Italien und seinen Einwohnern. Seite an Seite damit stehe die kaiserliche Sieghaftigkeit, beides jedoch in demonstrativ anderem Stil als unter dem persönlich ins Feld ziehenden, Triumphe und Siegestitel suchenden Traian oder der Verteilung eigener Präsenz wie helfender Interventionen auf die provinziale Peripherie unter Hadrian. Die Kombination und Umbesetzung beider Felder ab 138 verweise auf faszinierende Schwankungen innerhalb der Herrscherimago des 2. Jahrhunderts.

Brüche in der Kontinuität zu Hadrian verfolgte JÖRG FÜNDLING (Aachen) bis in den Nahbereich des Kaiserhauses, das seinen Vorgänger, wie die Korrespondenz Frontos zeigt, scharfer persönlicher Kritik preisgab, ja im Fall Marc Aurels anscheinend selbst unterzog. Dieser Befund, der zur Revision einiger Annahmen der Quellenforschung zwingt, lässt sich nur schwer mit der offiziellen wie rechtlichen Bedeutung Hadrians für Antoninus und seine Erben vereinbaren. Kurz nach der hart erkämpften Konsekration im Sommer 138 springe ein Ausblenden Hadrians aus Bereichen der Außendarstellung ins Auge, das die Frage aufwerfe, inwiefern wir von einem dynastischen ‚Neustart‘ auch als intendiertes Signal jenseits dynastienaher Kreise auszugehen haben.

Für STEFAN PRIWITZER (Tübingen) etablierte Antoninus – mit dem Ziel, sich zusehends von Hadrian und der Nachfolgeregelung von 138 zu emanzipieren – zügig eine Präsentationsweise seiner Herrschaft, die sich in seltener Konsequenz und Dichte auf die Weitergabe der Legitimation in einer Vater-Tochter-Linie gründete, nicht so sehr durch Adoption, und auch im Umschwenken auf Marc Aurel als Alleinerben Unabhängigkeit vom Vorgänger zur Schau trug. Insbesondere die Verteilung und Ikonographie der Münzemissionen zeige überdeutlich, wie sehr die Nachfolgeaussicht des Caesars Marcus völlig auf seine zur Augusta erhobene Gattin Faustina zurückgeführt werde. Pius, nicht Hadrian, rücke damit ins Zentrum dynastischer Kontinuität und Beständigkeit, eine Gewichtsverschiebung, die über das Jahr 161 hinaus fortwirke.

Eher ein Anknüpfen an hadrianische Bildchiffren beobachtete DIETRICH BOSCHUNG (Köln) auf dem Feld der vollplastischen Kaiserporträts. Hier greife Antoninus wesentliche Elemente aus dem – seinerseits innovativen – Bildnis des Vorgängers auf, lasse sich jedoch anders als Hadrian alterslos und der Zeit entrückt darstellen; neue Bildnistypen würden im weiteren Verlauf seiner Herrschaft nicht mehr eingeführt. Bei allen Unsicherheiten der Forschung, was den Entstehungsprozess wie auch den an solchen Neuschöpfungen beteiligten Personenkreis angeht, sei der evozierte Eindruck von Kontinuität und Beständigkeit unverkennbar. Zudem falle auf, wie fugenlos sich das Porträt in narrative Bilder wie das prägnant komponierte Apotheoserelief vom Sockel der Antoninussäule einpasse.

DOMENICO PALOMBI (Rom) untersuchte das Stadtbild Roms und die archäologischen wie numismatischen Zeugnisse auf Spuren eines spezifisch antoninischen Bauprogramms und konstatierte im Ergebnis eine programmatisch zu verstehende Enthaltsamkeit: Neben der Fertigstellung hadrianischer Projekte und überschaubaren Restaurierungsarbeiten – nach mutmaßlichen Bränden, Einstürzen und Flutschäden – sei an Großprojekten allein die Errichtung der Kultbauten für Hadrian und Faustina die Ältere gesichert. Selbst das Einfügen kleinerer Monumente in die Stadtlandschaft, etwa im Zuge der Annäherung von Antoninus an Numa Pompilius oder im Umkreis der Feiern zum 900. Geburtstag Roms, schlage sich im Quellenbestand aller Gattungen nur umrisshaft nieder.

Zum Auftakt der hauptsächlich numismatischen Beiträge stellte SUSANNE BÖRNER (Heidelberg / Saarbrücken) Themensetzungen und Umbrüche in den antoninischen Emissionen der Hauptstadt vor. Auffällig sei eine Startphase mit einem schmalen, konsens- und harmonieträchtigen Repertoire, der Ende 139 der – atypisch frühe – vollständige Ausschluss hadrianischer Namenselemente aus der Kaisertitulatur und die Verbreitung der vielbeachteten, die Unterordnung der Provinzen ins Bild setzenden Serie folgte. In die Charakteristika der Folgezeit, besonders die enge Verknüpfung des oft variierten pietas-Motivs mit der Kaiserfamilie oder die Herausstellung des Caesars Marcus, breche 150-52 jäh eine exklusive Konzentration auf Antoninus ein, deren Einzelprägungen wieder Bezug auf Hadrian nehmen; als Hintergrund schlug Börner einen – eventuell in den Fasti Ostienses greifbaren – Umsturzversuch vor, der Unmut über die Nachfolgepolitik des Antoninus verraten könnte.

In einen bislang vernachlässigten, weil für diese Zeit noch nicht übergreifend aufgearbeiteten Quellentyp führte PETER MITTAG (Köln) ein. Die so variantenreiche wie hochspezifische, mit Symbolik aufgeladene Gruppe der Medaillons, teils für einen elitären Empfängerkreis bestimmt, teils vielleicht als Auszeichnung in Militär und Verwaltung vergeben, erweitere das Spektrum der Umlaufmünzen auf beinahe individualistische Art. Entsprechend komplikationsbeladen ist die Interpretation. Festzuhalten sei bereits jetzt die Häufung von Motiven dionysischen Charakters und aus dem Kybele-Kult, die auf ein – literarisch überhaupt nicht fassbares – persönliches Interesse des Antoninus an diesen Religionsformen hinweise, die Übernahme diverser mythischer Rollen durch Mitglieder der Kaiserfamilie und eine Gruppe, die überstandene Gesundheitskrisen zu spiegeln scheine. Anderswo, etwa in Bezügen zum Pius Aeneas, vertiefe die Medaillenprägung in ikonographisch stark verdichteter Weise einen auch sonst betonten Aspekt des Herrscherbildes.

Für die – mit relativ weitem Ermessensspielraum geprägten – alexandrinischen Münzen des Antoninus hob ANGELO GEISSEN (Köln) zahlreiche Besonderheiten hervor, unter denen die ganz untergeordnete Rolle der älteren Faustina herausrage, auch gemessen an der lokalen Präsenz von Stücken für Tochter und Schwiegersohn des Princeps. Nach wie vor ungedeutet, wiewohl interessant seien die schrittweise ausgebaute, am Ende der Regierungszeit wiederholte Serie zum Herakleszyklus, eine Emission mit dem Tierkreis und seinen Einzelzeichen sowie eine Neuauflage von Motiven für die einzelnen ägyptischen Gaue; gerade eine Anzahl früher Münzen spiegle zudem den „bilinguen“, vor ägyptischem wie griechisch-hellenistischem Hintergrund lesbaren Stil, der in der Totenliteratur und anderen bildlichen Darstellungen der Epoche begegne.

PETER WEISS (Kiel) trug in einem weitgespannten, perspektivenreichen Panorama Charakteristisches aus der kaum überschaubaren Prägungsfülle in den gut 200 Entstehungsorten der „Greek Imperials“ zusammen. Auffällig sei der Rückgang der unter Hadrian so häufig motivbildenden Agone, Neokorien und natürlich adventus-Motive; Ansprüche einer Stadt auf ein Sonderverhältnis zu Antoninus fänden sich fast exklusiv im Kreis der durch Erdbeben geschädigten Gemeinden. Unter den Stücken für die sonstigen Dynastiemitglieder stächen insbesondere einige atypische Darstellungen des Caesars Marcus und eine einzigartige Serie aus Nikaia für dessen leibliche Mutter Domitia Lucilla heraus; markant sei das relative Desinteresse an der älteren Faustina, vor wie nach ihrem Tod. Durch faszinierende Anomalien wie eine rund 100 Münztypen umfassende, in ihrer Schwerpunktsetzung mehr als exzentrische Stifterserie aus Laodikeia am Lykos verdeutlichte Weiß, was an Deutungsarbeit noch zu leisten bleibt.

Grundsätzliche Fragen schnitt CHRISTOPH MICHELS (Aachen) mit einer Bestandsaufnahme möglicher Korrektive zum narrativ vermittelten Bild eines statischen, friedfertigen, ganz auf Rom und Italien zentrierten Prinzipats an. Am Fall der 139 emittierten stadtrömischen Provinzmünzen, des – neuerdings meist in antoninische Zeit datierten – „Parthermonuments“ aus Ephesos und des Dossiers lokaler Inschriften, welche Erwartungen an den Kaiser, dessen Präsenz in Monumenten oder Hinwendung zu örtlichen Angelegenheiten spiegeln, zeigte Michels Grenzen der interpretativen Belastbarkeit auf. Wandlungen im Herrschaftsstil, gar programmatische Äußerungen und veränderte Prioritäten bezüglich einer Präsenz „in der Fläche“ seien aus dem Einzelzeugnis nur mit Vorsicht und unter Verzerrungsgefahr herzuleiten. Angesichts der Belegdichte für einzelne Kommunikationsstränge biete sich unter jenen sozialwissenschaftlichen Deutungsschemata, die gegenwärtig auf antike Kontexte angewandt werden, vorwiegend das Zentrum-Peripherie-Modell als adäquat an, wie sich etwa an städtischen Rangstreitigkeiten unter Einschaltung des Antoninus zeige.

Als Artefakt der schriftlichen Überlieferung bezeichnete MICHAEL A. SPEIDEL (Bern / Zürich) die hartnäckige Vorstellung von einer militärisch ereignislosen Friedensphase. An ihre Stelle zu setzen sei das Bild zahlreicher, im Fall Britanniens und Mauretaniens durchaus heftiger und anhaltender Konflikte, die allerdings lokalisiert geblieben seien und insofern hinter den großflächigen Kriegen nach 161 zurückträten. Speidel schlug vor, in den Gebietserweiterungen unter Antoninus Maßnahmen zur effizienteren Sicherung der Außengrenzen zu sehen; auffällig sei der Verzicht auf ostentative Nähe zur Armee in Person und Bild, wie Hadrian sie gepflegt hatte, verbunden mit einer restriktiverer Rechtspraxis gegenüber den Soldaten und ihren Interessen. Bezüge auf den Friedenskönig Numa dürften auf Zeit und Intentionen des Antoninus selbst zurückgehen.

WERNER ECK (Köln) porträtierte Pius abschließend als Korrespondenten mit Städten des Imperiums und verbuchte – während Verschiebungen der Themenfelder kaum zu konstatieren seien – einen signifikanten Rückgang der epigraphisch erhaltenen Kaiserbriefe gegenüber der Zeit Hadrians. Zu erklären sei dies keineswegs aus einer sinkenden Dichte der Kommunikation zwischen Kaiser und Gemeinden, wohl aber durch Antoninus’ Einschränkung des Volumens städtischer Gesandtschaften, die den Kreis beteiligter – und an epigraphischer Dokumentation interessierter – Honoratioren habe schrumpfen lassen. Hinzu komme die ab 138 überaus zurückhaltende Schenkungs- und Vergünstigungspolitik außerhalb Italiens, Katastrophenfälle ausgenommen. Bei dieser Gelegenheit mahnte Eck eine deutlich differenziertere Verwendung des mitunter geradezu irreführenden Begriffs „Euergetismus“ für kaiserliche Interventionen an, die bloße Genehmigungen in Baufragen nicht einfach einbeziehe; er eröffnete hierdurch eine facettenreiche Debatte zum Herrscherhandeln, in der herrschaftstheoretische und juristisch-strukturbasierte Sichtweisen ausgetauscht wurden.

Die abschließende Diskussion am zweiten und letzten Tag des Kolloquiums kreiste in weiten Strecken um die Notwendigkeit, scheinbar selbstverständliche Termini weiter zu schärfen. Besonders das ‚Medium‘ Münze / Medaillon mit seiner bekannten Auffächerung nach Metallen, primärer Umlaufregion, ‚Bandbreite‘ der Motivik und Empfängergruppen lade dazu ein: Hier sollten sich konkreter als bisher die beabsichtigten Erstrezipienten der Kommunikation namhaft machen lassen – wobei diese Kommunikation, ein „Sprechen zu“, nicht ungewollt in den Bahnen eines „Sprechens über“ beschrieben werden dürfe. Ähnlicher Differenzierungsbedarf zeigte sich angesichts der intrikaten Mischung aus Beibehaltung und Zurücknahme antoninischer Bezüge auf den Vorgänger Hadrian im öffentlichen wie im halbprivaten Raum, deren Details im Zusammenspiel der Quellengattungen überaus komplexe Konturen gewinnen. Mit der Etikettierung als Zwischenspiel oder Atempause braucht sich die Ära Antoninus angesichts der zusammengetragenen Ergebnisse jedenfalls nicht zu begnügen. Die Hoffnung, ihre ‚Wiederentdeckung‘ auf diesem Weg beschleunigen zu können – ein Tagungsband ist geplant – bildete die Schlussnote des Treffens, das bewiesen hat, dass im Umfeld des kaiserlichen Hobbyanglers noch der eine oder andere Fang unter der Oberfläche wartet.

Konferenzübersicht:

Peter Mittag (Köln) / Christoph Michels (Aachen), Einführung

Matthias Haake (Münster), „How to do things with words“ – Antoninus Pius und das kaiserliche Image zwischen Erwartung und Selbstdarstellung. Skizzenhafte Überlegungen

Gunnar Seelentag (Frankfurt, künftig Rostock), Sieger und Fürsorger. Antoninus Pius im Kontext der Herrschaftsdarstellung des frühen Prinzipats

Jörg Fündling (Aachen), Anima anceps. Dynastische Funktion und Nachleben Hadrians in antoninischer Zeit

Stefan Priwitzer (Tübingen), Die mediale Präsenz der Herrscherfamilie. Antoninus Pius, die beiden Faustinen und die Ehe

Dietrich Boschung (Köln), Kaiserporträt und Staatsrelief in der Zeit des Antoninus Pius

Domenico Palombi (Rom), Antoninus Pius and Rome: sobrius, parcus, parum largiens

Susanne Börner (Saarbrücken / Heidelberg), Von Pietas und Krisen. Antoninus Pius im Spiegel seiner stadtrömischen Münzprägung

Peter Mittag (Köln), Medaillons als Zeugnisse der Selbstdarstellung des Antoninus Pius

Angelo Geissen (Köln), Antoninus Pius im Spiegel der alexandrinischen Prägungen

Peter Weiß (Kiel), Beobachtungen zum Bild von Antoninus’ Prinzipat in den Städteprägungen des Ostens

Christoph Michels (Aachen), Provinz und kaiserliche Zentrale in der Zeit des Antoninus Pius

Michael A. Speidel (Bern / Zürich), Antoninus Pius, das Militär und der Krieg

Werner Eck (Köln), Die Städte des Reiches und ihr kaiserlicher ‚Euerget‘: Antoninus Pius’ Politik gegenüber den Städten des Imperiums

Anmerkung:
[1] Konzept nach: Erving Goffman, Wir alle spielen Theater. Die Selbstdarstellung im Alltag, München 2003 (Erstauflage 1959).

Zitation
Tagungsbericht: Jenseits des Narrativs – Antoninus Pius in den nicht-literarischen Quellen, 15.09.2014 – 16.09.2014 Aachen, in: H-Soz-Kult, 27.10.2014, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-5618>.