History of Heralds in Europe (12th-18th c.)

Ort
Münster
Veranstalter
Workshop „History of Heralds“
Datum
26.03.2014 - 28.03.2014
Von
Elmar Hofman/Marcus Meer/Jörg Schlarb, Historisches Seminar, Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Obwohl Herolde eine bedeutende Rolle im politischen und kulturellen Leben spielten, fanden sie in der Geschichtswissenschaft bislang kaum Beachtung. Der zweiteilige Workshop „History of Heralds“ will dagegen die Hintergründe, Funktionen und Bedeutung dieser historisch schwer greifbaren Figuren in der Gesellschaft des Mittelalters und der Frühen Neuzeit näher beleuchten. Der erste Teil des Workshops, der vom 26. bis 28. März 2014 an der Universität Münster stattfand, sollte dabei, so TORSTEN HILTMANN (Münster) in seiner Einleitung, den aktuellen Forschungsstand abbilden und durch die gemeinsame Diskussion einen ersten Schritt hin zu einer Synthese der Geschichte der Herolde unternehmen.

Zu Beginn der Sektion „Das Mittelalter: Zwischen Wahrnehmung und [Arte]fakten“ beschäftigte sich HENRI SIMMONEAU (Lille) mit der literarischen Darstellung des Heroldes im Mittelalter. Von der frühesten Erwähnung in Chrétien de Troyes „Chevalier de la Charette“ bis hin zum „Meliodor“ von Jean Froissart konnte er dabei eine entscheidende Entwicklung nachzeichnen: Zwar finden sich Herolde immer im Kontext von Rittern, Höfen und Turnieren, doch während die Figur zunächst noch negativ besetzt war, so wurde der Herold im 14. Jahrhundert zunehmend zu einem wichtigen Gefolgsmann der Ritter, der durch sein Wissen als Diener der Wahrheit galt.

Zu einem anderen Befund kam OTFRIED KRAFFT (Marburg) für den deutschen Bereich, der das Aufkommen des Heroldsamtes in Hessen entlang der politischen Entwicklungen der Landgrafschaft verfolgte. Nach einem militärisch entscheidenden Sieg des Landgrafen Ludwig I. über den Erzbischof von Mainz im Jahre 1427 findet sich ein Herold im Dienste des Landgrafen. Doch verliert sich dessen Spur bald wieder. Krafft vermutet, dass Herolde in der Tat einen Luxus in politisch entscheidenden Zeiten darstellten, deren Aufgaben jedoch auch durch andere Gefolgsleute erfüllt werden konnten.

Noch einmal anders stellte sich der Befund in England dar: GEMMA WATSON (Southampton) konnte in einer Fallstudie zu Roger Machado, Wappenkönig Richmond unter Heinrich VII. von England, nachweisen, dass Herolde eine herausragende Stellung im politischen und sozialen Gefüge einnehmen konnten. So besaß Machado enge Verbindungen zu den Protagonisten der Buckingham Rebellion von 1483 und stieg nach der Krönung Heinrichs VII. zu dessen persönlichem Herold auf. Anhand archäologischer Funde wie venezianischem Glas und exquisiter Keramik auf dem Anwesen Machados konnte Watson auch zeigen, dass Herolde in England einen durchaus gehobenen Lebensstil pflegen konnten.

Die zweite Sektion hatte „Die burgundische Blütezeit: Funktionen und kultureller Transfer im 15. Jahrhundert“ zum Thema. ALEXANDRE GROSJEAN (Dünkirchen) beschäftigte sich mit spätmittelalterlichen Herolden als Historiographen. Am Beispiel des Wappenkönigs Toison d’or und der Herolde Beyeren/Gelre und Berry stellte Grosjean dar, dass Herolde zwar als Bewahrer des Wissens um Leben und Taten des Adels fungierten, aber nicht die Funktion offizieller Geschichtsschreiber (wie bspw. Georges Chastellain in Burgund oder der Religieux de St. Denis in Frankreich) erfüllten. Stattdessen arbeiteten sie diesen vielmehr durch ihre Berichte zu. Weil es, wie auch Simmoneau in seinem Vortrag betont hat, als Merkmal der Herolde galt, die Wahrheit zu sagen, waren sie als Berichterstatter hochgeschätzt. Ein besonderer Fokus auf Heraldisches lasse sich in den verschiedenen Texten der Herolde dabei nicht nachweisen.

Die Rolle von Herolden als Wissensbewahrer zeigte auch SONJA DÜNNEBEIL (Wien) in einer Studie zu Herolden und Wappenkönigen im Dienste des Ordens vom Goldenen Vlies auf. Anhand bislang weitgehend unerforschten Materials aus dem Ordensarchiv konnte Dünnebeil demonstrieren, dass der Wappenkönig eine Zentralfunktion in der Administration des Ordens innehatte und dadurch umfangreiches Wissen über die Mitglieder und Gewohnheiten erwarb. Eine Kette, an welcher die Wappen aller aktuellen Mitglieder des Ordens befestigt waren, machte den Wappenkönig während Zeremonien gar zu einem „wandelnden Mitgliederregister“.

Den ersten Tagungstag beschloss NILS BOCK (Münster) mit einem Vortrag zu Herolden im späten Heiligen Römischen Reich im Vergleich mit Westeuropa. Bock konnte feststellen, dass der Begriff des Herolds in den Quellen des Reiches erst vergleichsweise spät auftaucht. Doch auch hier wurden dem Herold besondere Qualitäten zugeschrieben: Die Herolde hätten eine Art Kontrollfunktion über das Verhalten des Adels ausüben sollen, indem sie diesen zu moralischem Handeln anzuleiten und auf Fehlverhalten hinzuweisen, im schlimmsten Falle sogar zeremoniell zu bestrafen hätten. Erneut erscheint die Verpflichtung der Herolde zur Wahrheit als Leitmotiv.

Ist die Geschichte der Herolde schon für das Mittelalter kaum erforscht, so blieb sie für die Frühe Neuzeit beinahe völlig unbeachtet. Dieser widmete sich die dritte Sektion, „Das 16. Jahrhundert: Wendepunkt für das burgundische Erbe?“ PIERRE COUHAULT (Paris) bot in seinem Vortrag einen Überblick über die Entwicklung des Heroldsamts im Spanien und Flandern des 16. Jahrhunderts. Die Herolde seien zunehmend Teil der lokalen Administration geworden und aus dem unmittelbaren Umfeld von Hof und Herrscher herausgelöst worden. Zugleich rekrutierten sie sich jedoch vermehrt aus dem Adel oder wurden in ihrer Funktion in den Adelsstand erhoben. Grundsätzlich nahm ihre Zahl jedoch stetig ab, was sich auch auf den Erhalt des heraldischen Wissens auswirkte und Anlass zur Kritik durch Zeitgenossen gab. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts wurde das Heroldsamt so schließlich auf rein administrative Aufgaben reduziert.

Ähnliche Entwicklungen konnte JEAN-CHRISTOPH BLANCHARD (Nancy) mit Blick auf das Herzogtum Lothringen nachweisen. Agierten auch hier die Herolde zunächst als Boten des Fürsten, so konzentrierte sich deren Tätigkeit im 16. Jahrhundert vornehmlich auf die Erstellung von Traktaten, literarischen Texten und Gemälden. Die Botenherolde seien zunehmend von Künstlerherolden abgelöst worden. Zwar stiegen auch in Lothringen die Herolde in den Adelstand auf, doch auch hier reduzierte sich ihre Anzahl und ihre Aufgaben konnten, falls nötig, auch von anderen Amtsträgern übernommen werden.

Schließlich sprach CLIVE CHEESMAN (London) über die sich verändernde Selbstwahrnehmung der Herolde im 16. und 17. Jahrhundert. Während mittelalterliche Herolde ihr Amt genealogisch begründeten, nahmen Herolde der Frühen Neuzeit eine eher polygenetische Perspektive ein. Anstatt sich direkt aus etwaigen Vorgängerinstitutionen abzuleiten, suchten sie vielmehr nach vergleichbaren historischen Funktionen und Amtsträgern. Mittelalterliche Herolde betrachteten beispielsweise die römischen fetiales als ihre direkten Vorgänger. Unter dem Einfluss eines erneuerten Interesse am Altertum interpretierten die Herolde der Frühen Neuzeit die römischen fetiales hingegen als parallele Institutionen in einer früheren Zeit.

Die vierte Sektion behandelte „Im besonderen Fokus: Herolde und Heraldik“. Während Herolde und Heraldik üblicherweise untrennbar verknüpft erscheinen, stellte TORSTEN HILTMANN (Münster) klar, dass dieses geradezu exklusive Verhältnis nie existierte. Hiltmann untersuchte die Verbindung zwischen Herolden und Heraldik auf drei Ebenen: der des Wissens, der Expertise und der (rechtlichen) Autorität. Unbestritten sei, dass die Herolde weitreichende Kenntnisse zur Heraldik ihrer Zeit besaßen. Doch war dieses Wissen nicht exklusiv, denn auch Adelige und Frauen konnten entsprechende Kenntnisse vorweisen. Ebenso wurden die meisten erhaltenen Wappentraktate von Nicht-Herolden verfasst, die dabei bisweilen auch die Expertise der Herolde in Frage stellten. Letztlich besaßen die mittelalterlichen Herolde keine rechtliche Autorität über die Wappen und deren Gebrauch. Viel wichtiger als die Kenntnis der Wappen, so Hiltmann, war für die Herolde die Kenntnis der Personen, wobei Wappen lediglich ein Hilfsmittel darstellten.

Dass das Wissen um Wappen kein Privileg der Herolde war, konnte auch STEEN CLEMMENSEN (Farum) herausstellen, der sich mit der Herstellung von Wappenbüchern befasste. Viele Wappenbücher wiesen starke Gemeinsamkeiten zueinander auf, die sich vor allem in identischen Inhalten äußerten, etwa mit Blick auf imaginäre Wappen. Diese seien häufig zwischen den Wappenbüchern kopiert worden, teilweise wohl vom selben Künstler. Dies und der Umstand, dass dieselben Holzstöcke zum Druck der Schildkonturen verwendet wurden, lassen vermuten, dass mit der Produktion von Wappenbüchern bisweilen auch ein stark kommerzielles Interesse einhergehen konnte. Wappenbücher wurden nicht ausschließlich von Herolden, sondern auch von Heraldikern und Armoristen erstellt und es gibt keine augenscheinlichen Kriterien, nach denen sich von Herolden verfasste Wappenbücher von denen anderer Autoren unterscheiden ließen.

Die Beziehung zwischen Herolden und Heraldik war, wie MIGUEL METELO DE SEIXAS (Lissabon) in seinem Vortrag zeigen konnte, im Portugal des 16.-18. Jahrhunderts etwas anders gelagert. In Portugal stand die Heraldik unter direkter Kontrolle des Königs, der hierfür auf die Herolde zurückgriff, was daraufhin zu einer Konkurrenz zwischen Herolden und Adel in heraldischen Belangen führte. Die Produktion von heraldischen Arbeiten, wie beispielsweise Wappenbüchern, wurde ebenfalls vom König in Auftrag gegeben und durch diesen gesteuert. Am Ende des 16. Jahrhunderts wurde es sogar formal verboten, heraldische Traktate und Texte ohne Einwilligung des Königs zu drucken. Anhand eines strengen Systems heraldischer Brisuren, das sich entlang der komplexen genealogischen Regelungen in Portugal entwickelte, konnte Metelo de Seixas aufzeigen wie der kreative Aspekt der Heraldik allmählich verloren ging und die Herolde sich zugleich mehr und mehr auf administrative Tätigkeiten wie Wappenverleihungen beschränken mussten.

Es folgte die Sektion „Frühe Neuzeit: Gibt es fortdauernde Funktionen der Herolde?“. Das Fortbestehen des Heroldamtes und seiner Funktionen in Spanien und den spanischen Niederlanden im langen 17. Jahrhundert berührte STEVEN THIRY (Antwerpen) in seiner Präsentation. Dabei konnte er herausarbeiten, welche Bedeutung der Herold für die Legitimation und Demonstration dynastischer Exzellenz entwickelte. Als Träger des Wappenrocks und Amtsnamens wurde dieser in der Ausübung seiner Tätigkeiten zu einer überpersönlichen Repräsentation seines Herrn. Diese Tätigkeiten schlossen (auch) die Registrierung, Erstellung und Verleihung von Wappen ein. Im späten 16. und frühen 17. Jahrhundert lässt sich dann jedoch beobachten, dass die persönliche Identität des Herolds zunehmend in den Vordergrund rückte.

Zu den vielfältigen Funktionen von Herolden konnte auch ANNA-MARIA BLANK (Berlin) einen Beitrag leisten, indem sie die Darstellung der Eröffnungssitzung des House of Lords im Jahre 1523 erläuterte, die im Auftrag des obersten englischen Wappenkönigs Garter angefertigt wurde. Während diese Darstellung bislang meist als bloßer Sitzplan des Parlaments interpretiert wurde (oblag es doch dem Herold, die Sitzordnung zu arrangieren und die Mitglieder aufzurufen), argumentierte Blank, dass es sich vielmehr um den Versuch der Legitimierung der Rechte und Pflichten des Wappenkönigs handele. Anhand des Kupferstichs der Eröffnungssitzung der États Généraux von 1576 in Blois schlug sie schließlich verschiedene Möglichkeiten vor, die Funktion und Bedeutung der Herolde in ikonographischen Darstellungen von Versammlungen zu analysieren.

Der Beitrag von ANNE-SOPHIE BESSERO (Paris) konnte weitere dieser Funktionen vorstellen und stellte zugleich erneut die Verbindung von Herolden und Heraldik in Frage. Während bei königlichen Begräbniszeremonien in der Frühen Neuzeit heraldische Darstellungen zahlreich vorhanden waren, spielten Herolde bei diesen Zeremonien nur eine untergeordnete Rolle. Stattdessen lag die Koordination in den Händen des Großen Zeremonienmeisters und anderer Amtsträger. Auch die Wappendarstellungen selbst wurden nicht von Herolden, sondern von Malern geliefert. Im 17. und 18. Jahrhundert nahmen die Herolde zwar noch immer Funktionen bei wichtigen Zeremonien wie der königlichen Taufe, Hochzeit und Bestattung wahr, dennoch befand sich das Amt im Niedergang.

Die letzte Sektion trug die Überschrift „Neuzeit: Die Herolde im frühneuzeitlichen Heiligen Römischen Reich“. Dass die Entwicklung des Heroldsamtes im Heiligen Römischen Reich eng mit den Entwicklungen der öffentlichen Verwaltung zusammenhing, stellte MICHAEL GÖBL (Wien) in seiner Darstellung der Herolde in kaiserlichen Diensten heraus. Im 16. Jahrhundert agierten kaiserliche Herolde wie Caspar Sturm noch als Boten, wurden mit diplomatischen Missionen betraut und verfassten regelmäßig Reichstagsberichte. Diese Aufgaben fielen im 17. Jahrhundert zunehmend weg. Mit dem Aufkommen der Kanzleiheraldik im 16. Jahrhundert wurden heraldische Tätigkeiten nun von regulären Amtsträgern ausgeführt, auch die Wappenbücher aus der Feder von Herolden verschwinden. Das Amt des Wappenzensors überwachte ab 1707 den Gebrauch der Wappen, die Herolde selbst wurden nur kurzzeitig für bestimmte zeremonielle Funktionen angestellt.

Im letzten Vortrag des Workshops sprach BERND KLESMANN (Köln) über Herolde während des Spanischen Erbfolgekrieges (1700-1714). Demnach kam den Herolden eine wichtige Rolle in den politischen Zeremonien des Konfliktes zu, etwa bei der Bekanntmachung von Kriegserklärungen, beim Herunterreißen von Wappen zur Entehrung ihrer Träger oder in Zeremonien, die die fürstliche Autorität unterstrichen. Auf diesen Feldern besaßen die Herolde jedoch keine maßgebliche Autorität, sondern fungierten, wie schon bei Thiry, als Repräsentanten ihrer Herren. Und obwohl das Amt nach und nach verschwand, so wurden Herolde in den literarischen Werken des 18. Jahrhunderts dennoch in Ehren gehalten.

Die Mitwirkenden des Workshops besaßen ganz unterschiedliche disziplinäre Hintergründe, wodurch das zentrale Thema aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtetet und die Verschiedenartigkeit der Eigenschaften, Funktionen und sozialen Hintergründe der Herolde vom 12. bis zum 18. Jahrhundert herausgearbeitet werden konnte. Letztlich soll es das Ziel des zweiteiligen Workshops sein, in Ko-Autorschaft der Teilnehmer eine Synthese zu wagen und eine Geschichte der Herolde zu schreiben, die der Dynamik und Vielfältigkeit dieser historischen Figur gerecht wird. Der erste Teil des Workshops endete mit einer Plenumsdiskussion der geplanten Ziele dieses Projektes. Die ersten Ergebnisse dieses Prozesses werden im zweiten Teil des Workshops „History of Heralds“ im März 2015 präsentiert.[1]

Konferenzübersicht:

Torsten Hiltmann (Münster), Einleitung

Das Mittelalter: Zwischen Wahrnehmung und (Arte)fakten

Henri Simonneau (Lille), Le héraut d’armes, personnage de roman (XIIe-XVe siècles).

Otfried Krafft (Marburg), Heralds in Medieval Hesse.

Gemma Watson (Southampton), Roger Machado (d. 1510): A Herald’s Life in Objects.

Die burgundische Blütezeit: Funktionen und kultureller Transfer im 15. Jahrhundert

Alexandre Grosjean (Dünkirchen), Le héraut et l’écriture de l’histoire à la fin du Moyen Age.

Sonja Dünnebeil (Wien), Herolde im Dienst des Ordens vom Goldenen Vlies.

Nils Bock (Münster), Les hérauts d’armes dans l’Empire au bas Moyen-Âge.

Das 16. Jahrhundert: Wendepunkt für das burgundische Erbe?

Pierre Couhault (Paris), L’office d’armes au XVIe siècle: un métier en mutation.

Jean-Christoph Blanchard (Nancy), Les hérauts d’armes d’Antoine, duc de Lorraine (1508-1544): Des « hérauts-messagers » aux « hérauts-artistes ».

Clive Cheesman (London), Institutional Identity and History in an Age of Learning: Heralds and their Alternative Pasts.

Im besonderen Fokus: Herolde und Heraldik

Torsten Hiltmann (Münster), Heralds and Heraldry in the Middle Ages.

Steen Clemmensen (Farum), Heralds and Armorists as Editors of Armorials.

Miguel Metelo de Seixas (Lissabon), Un savoir disputé: La rivalité entre hérauts et noblesse pour la production d’œuvres héraldiques au Portugal (XVIe-XVIIIe siècles).

Frühe Neuzeit: Gibt es fortdauernde Funktionen der Herolde?

Steven Thiry (Antwerpen), Law Enforcement or Living Heraldry? Assessing the Armorial Function(s) of Heralds in the Long Seventeenth Century (Spanish Monarchy and Archducal Netherlands).

Anna-Maria Blank (Berlin), Heralds and Parliaments.

Anne-Sophie Bessero (Paris), Héraut, héraldique et pompes funèbres à l’époque moderne.

Neuzeit: Die Herolde im frühneuzeitlichen Heiligen Römischen Reich

Michael Göbl (Wien), Mosaiksteine zur Geschichte des neuzeitlichen Heroldswesens im Reich.

Bernd Klesmann (Köln), Das Heroldsamt und der Konflikt um die spanische Erbfolge. Zeremonialpolitik und barocker Fürstenstaat, 1700-1714.

Anmerkung:
[1] Detailliertere Informationen zu dem Projekt finden sich auf dem eigens für den Workshop eingerichteten Blog: <http://heralds.hypotheses.org/> (7.1.2014).

Zitation
Tagungsbericht: History of Heralds in Europe (12th-18th c.), 26.03.2014 – 28.03.2014 Münster, in: H-Soz-Kult, 09.01.2015, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-5772>.