Hinter der Front. Der Erste Weltkrieg in Westfalen. 22. Tagung „Fragen der Regionalgeschichte“

Ort
Paderborn
Veranstalter
Historisches Institut, Universität Paderborn
Datum
08.11.2014
Von
Theresa Lennert, Historisches Institut, Universität Paderborn

„Wir ziehen doch nicht in den 30jährigen Krieg“ kommentierte Egon Erwin Kisch in seinem Tagebuch Ende Juli 1914 den Rat seiner Mutter, noch einige zusätzliche Garnituren Unterwäsche einzupacken. So oder ähnlich mag das persönliche Involviert-Sein in den Ersten Weltkrieg für viele Familien im Sommer 1914 begonnen haben. Doch dieser auf den ersten Blick unscheinbare Ausschnitt aus dem Alltagsleben „Hinter der Front“ enthält, wie PETER FÄSSLER (Paderborn) in seiner thematischen Einführung aufzeigte, entscheidende Erkenntnisse über die grundlegende Wahrnehmung dieses Weltkrieges: Dieser Konversationssplitter verdeutlicht das vor Beginn des Krieges außerhalb der Imagination liegende Ausmaß der Grausamkeit, die dessen Verlauf – mit seinen Materialschlachten und nie gekannten physischen und psychischen Verwundungen – mit sich brachte und die sich jedem bis dato erworbenem Erfahrungsschatz entzog. Diese Vorgehensweise, die individuelle Wahrnehmung mit der Globalgeschichte in Beziehung zu setzen, führte Peter Fäßler fort und ergänzte diese um den Aspekt der Regionalität: Er gab einen Überblick über die neu aufgeworfenen und jüngst in Frage gestellten Forschungsansätze zum Ersten Weltkrieg und verortete auch regionalbezogene Einzelbeiträge der Tagung, wie beispielsweise das vermeintliche kollektive Augusterlebnis von 1914 in Detmold, innerhalb der Forschungslandschaft.

NOYAN DINÇKAL (Paderborn) baute auf dieser Analyse der Forschungslandschaft auf, indem er den Umgang der Gesellschaft, aber auch speziell der Politik, Medien und Wissenschaft mit den Jubiläumsjahren des Ersten Weltkrieges analysierte. Durch dieses methodische Vorgehen bereicherte er die Tagung zusätzlich mit einer erhellenden Analyse über die Gesellschaft selbst. Noyan Dinçkal spannte zunächst das gesamte Feld auf, indem er unter anderem auf die problematische Beziehung zwischen geschichtswissenschaftlicher und öffentlicher Deutung aufmerksam machte, die häufig der Komplexität der historischen Untersuchung geschuldet ist. Des Weiteren konfrontierte er die Tagungsteilnehmer mit der unbequemen aber berechtigten Frage, was uns veranlasse, daran zu glauben, dass wissenschaftliche Innovation in Korrelation zu Gedenkjahren stehe? Der quantitativen statistischen Fallanalyse über die anlässlich der Gedenkjahre des Ersten Weltkrieges in Deutschland erschienenen deutschen Monografien und Sammelbände entlockte Noyan Dinçkal aufbauend auf den inhaltlichen und zahlenmäßigen Ergebnissen auch tiefgreifende Erkenntnisse über deren Entstehungszeit: Die Monografien und Sammelbände, die 1939 veröffentlicht wurden, dienten – wie Dinçkal betonte, wenig überraschend – der NS-Propaganda. Sie zielten darauf ab, den Kriegsbeginn 1939 als die Vervollkommnung der 1914 angestoßenen Entwicklung fortzuschreiben, worin sich beispielsweise auch die heldenhafte Darstellung von Hitlers „Weltkriegsvergangenheit“ einbetten lässt. Aus eben dieser Funktionalisierung des Ersten Weltkrieges durch das NS-Regime zog die Forschung im Gedenkjahr 1964 die Schlussfolgerung, das Ende des Regimes 1945 mit dem Abschluss des Erinnerns an den Ersten Weltkrieg interpretatorisch zusammenzulegen. Überdies kann der regelrechte Ausfall des Gedenkjahres, was sich auch in einer recht kleinen Anzahl von erschienenen Werken manifestiert, durch die vorangegangene Polarisierung in der Fischer-Kontroverse erklärt werden. Dieser vom Gedenkjahr losgelöste historisch-politische Diskurs über den Anteil der Schuld des deutschen Reiches am Ausbruch des Krieges, mobilisierte laut Noyan Dinçkal bereits vor dem eigentlichen Jubiläum selbst Politiker wie Ludwig Erhard. War Fritz Fischers Arbeit eine klassisch politik- und diplomatiegeschichtliche, die als Basis Regierungsquellen bevorzugte und ohne Erinnerungsliteratur auskam, so hatten sich die methodischen Vorlieben der Forscher 1989 grundlegend geändert. Nicht Kriegsschuldthese und Politikgeschichte, sondern gesellschaftshistorische Schwerpunkte dominierten. Doch die wenigen erschienenen Sammelbände und Monografien stehen sinnbildlich für die Überlagerung des Gedenkjahres durch die tagesaktuellen Ereignisse des historischen Jahres 1989 selbst. Auch wenn für das aktuelle Jubiläum in 2014 nach Noyan Dinçkals Einschätzung bislang nur eine grobe Richtung ausgemacht werden kann, so spricht die rekordverdächtige Anzahl von Monografien und Sammelbänden, die allein in diesem Jahr erschienen sind, für sich – hinzu kommt die vorangegangene Veröffentlichungswelle von 2013. Mit einer inhaltlichen Vielfalt überraschten die Spezialstudien, die insgesamt einen Anteil von ca. 25 Prozent ausmachen: Sie reichen von Klaus-Jürgen Bremms „Propaganda im Ersten Weltkrieg“[1] über Benjamin Ziemanns „Gewalt im Ersten Weltkrieg“[2] bis zu Maria Hermes Studie über die „Psychiatrie im Krieg“.[3] Mit acht Prozent sind regionalgeschichtliche Studien im Feld der Monografien und Sammelbände eher Randerscheinungen. Ein Erklärungsangebot hierfür ist nach Dinçkal, dass Regionalität die Erfassung der enormen Wirkungsmacht des Krieges verkompliziert. Sein Fazit über die aktuelle Forschung bietet ein differenziertes Bild: Einerseits wurden neue Quellen erschlossen, andererseits nimmt die Kriegsschuld-Diskussion überraschenderweise immer noch einen breiten Raum ein und politikgeschichtliche Ansätze erleben eine Wiederkehr, wofür beispielsweise Herfried Münklers Werk „Der Große Krieg“[4] oder Christopher Clarks „Die Schlafwandler“[5] stehen. Doch wie kann die fortdauernde Germanozentriertheit aufgebrochen werden? – Indem der Blickwinkel entweder durch globalhistorische Zugänge geweitet oder durch regionale Untersuchungsgegenstände fokussiert wird, so Noyan Dinçkals Zukunftsimpuls.

SEBASTIAN BISCHOFF (Paderborn) ergänzte diese Vorschläge Dinçkals, indem er eindrücklich vorführte, dass die Germanozentriertheit sogar aus sich selbst heraus überwunden werden kann. Dies gelang durch seine Analyse der „Nationalen Feindbilder und Annexionsdebatten in der deutschen Öffentlichkeit“ bezogen auf Belgien. Durch diesen Ansatz wurde trotz der nationalstaatlichen Perspektive der Blick geschickt durch den transnationalen Fokus auf Belgien erweitert. Zudem reihte sich Bischoff mit seiner Studie in die von Noyan Dinçkal erwähnten Arbeiten ein, die eine neue Quellenvielfalt bevorzugen: Tageszeitungen, Zeitschriften, Karikaturen, Groschen-Romane und Stimmungsberichte bilden die Basis. Die Hinzunahme dieser Quellen brachte lohnende Erkenntnisse: Die Unwissenheit über Belgien war nach Bischoffs Analyse ein Nährboden für die Entstehung von Feindbildern. Die Missachtung der ursprünglich durch Deutschland zugesicherten Neutralität gegenüber Belgien entfachte zunächst auf belgischer Seite Beschuldigungen über unmenschlich grausame Verbrechen, diese wurden von deutscher Seite rasch zurückprojiziert. Doch wie entsteht eine derartige, den gesamten Krieg hindurch fortwährende, Dynamik? Das Scheitern, der als Durchmarsch geplanten Militärstrategie, ließ in Kombination mit der belgischen Guerilla-Taktik unter deutschen Soldaten eine Massenpsychose entstehen. Die psychologische Spirale einmal in Gang gesetzt, schien in der deutschen Imagination die (Zivil-)Bevölkerung der „wahre Gegner“ und „der Belgier“ an sich schon immer böse gewesen zu sein. Die Folge dieses Gedankenkonstrukts waren an Belgiern verübte deutsche Gräueltaten. Für die Erklärungen dieser Entwicklungen verwies Sebastian Bischoff auf die Analyse der Annexions-Debatten: Diese erweisen sich in der Konsequenz als eine Suche Deutschlands nach schlüssigen Begründungen, Belgien die Eigenstaatlichkeit abzuerkennen. Zentrale Bedeutung hatten hierbei einerseits die Umdeutung von Belgiens Rolle vom Opfer und Schützling Großbritanniens zum aktiven Entente-Mitglied und andererseits die Degradierung Belgiens vom Kulturvolk auf ein barbarisches Volk. Die belgische Nation habe so aus deutscher Sicht jegliches Recht auf völkerrechtliche Souveränität verwirkt. Als Resümee hielt Sebastian Bischoff die wesentlichen Punkte fest: „Das Belgienbild als Mosaikstereotyp“: Belgien avancierte während des Durchmarsches erst zum Feind, seine Bürger wurden mit einer Mischung aus anti-französischen, -britischen und -russischen sowie anti-katholizistischen Feindbilden belegt und der Annexionsgedanke unter Deutschen war weit verbreitet.

Der Archivbericht von MARKUS KÖSTER (Münster) griff die eingangs von Peter Fäßler gemachte Feststellung des ersten technologisierten Krieges wieder auf und ergänzte eindrücklich anhand von vier regionalgeschichtlichen Beispielen, dass es sich zudem um den ersten mediatisierten Krieg handelte. Er konstatierte, dass die Geschichtswissenschaft erst spät den Wert von Fotografien für die Visual History erkannte, obwohl speziell dieses Massenmedium „Mittler zwischen Front und Heimat“ war. Markus Köster lenkte den Blick auf Abgebildetes und Weggelassenes, auf Typisches und Traditionelles. Er fragte nach den Intentionen, Funktionen und Wirkungen der Lichtbilder sowie nach den Umständen, unter denen diese gemacht wurden. – Alles unter dem hohen Anspruch diese Leitfragen in ihrer Bedeutung, sowohl für die Zeitgenossen während des Krieges als auch für die nachträgliche gesellschaftliche Rezeption zu beantworten. Jugendherbergsgründer Richard Schirrmann begann seinen Werdegang als Amateurfotograf mit sauerländischen Landschaftsaufnahmen und wendete während seiner Militärzeit beim Landsturmbataillon Siegen seine Fotokunst auf Kriegsmotive an. So stellte Markus Köster neben weiteren Beispielen aus der umfassenden Fotosammlung Schirrmanns das Arrangement von kameradschaftlichen Gruppenfotos den Abbildungen von Gefangenen gegenüber, die von der Forschung eigentlich als „Trophäen“ eingeschätzt werden; bei Schirrmann hingegen nahezu als Auftrag der Abgebildeten durchgehen könnten. Die Abbildungen dokumentieren des Weiteren einerseits die soldatischen Lebensumstände, mit all ihren für Körper und Seele kargen bis traumatisierenden Bedingungen und sollten andererseits auch Signale, wie „die Versorgung ist gesichert“, an die Heimatfront senden, so Köster. In Schirrmanns Album finden sich auch touristische Motive, die einerseits sein mit der Kriegserfahrung verbundenes Reiseerlebnis widerspiegeln und andererseits an seine Amateuraufnahmen von vor dem Ersten Weltkrieg anknüpfen – also die Kriegsrealität um ein Stück Heimat ergänzen. Markus Köster eröffnete über diese Erkenntnisse hinaus ein noch tieferes Verständnis für diese Fotografien, indem er die „Fluchtfunktion vor der grausamen Kriegsrealität“ und eine „psychische Entlastungsfunktion“ herausarbeitete. Als Ergänzung dieser Fronterfahrung vervollkommnete Köster anschließend das Bild vom Krieg durch die Fotosammlung Joseph Schäfers von der Heimatfront. Als Schaffnerinnen, Laborantinnen, Lastenträgerinnen usw. wurden über Jahre hinweg Frauen in Szene gesetzt. Sie symbolisieren nach Markus Köster damit wirtschaftsgeschichtlich den Arbeitskräftemangel und aus genderhistorischer Perspektive die neue weibliche Aufgabe, für den Lebensunterhalt zu sorgen. Die Feststellung, dass die Kriegsbilder im kollektiven Gedächtnis ihren Platz gefunden haben, der Hinweis, dass erkenntnisreiche Fragestellungen noch für die Analyse entdeckt werden können und der Appell, die Bedeutung dieser Quellenart aus sich selbst heraus zu würdigen, krönten die vorangegangenen Ausführungen.

BÄRBEL SUNDERBRINK (Detmold) hinterfragte die Existenz des Augusterlebnisses als „Erweckungserlebnis“ anhand von Quellenbeispielen aus dem Detmolder Stadtarchiv. Sie belegte, dass Detmold besonders auf individueller Ebene in eine beklemmende und furchtvolle Stimmung versetzt war, was sich zusätzlich unter anderem in Zeitungsartikeln, an einer realitätsnahen Sichtweise über den kommenden Krieg, öffentlich niederschlug. Als ein Beispiel der politischen Ebene betrachtete Bärbel Sunderbrink die ambivalente Rolle der Sozialdemokratie genauer. Diese machte bei eigens einberufenen Volksversammlungen ihren Standpunkt deutlich: So entstand mit der „Resolution für den Friedenserhalt“, der Ende Juli 1914 zugestimmt wurde, ein kriegsskeptisches Dokument, das die Hintertür zum Verteidigungskrieg offen ließ. Zu dieser Zeit stand die bürgerliche Presse auf Seiten der überzeugten Kriegsbefürworter. Ebenso rechtfertigte der Aufruf von Fürst Leopold in seiner Sonderausgabe des Amtsblattes für das Fürstentum Lippe am 4.8.1914 den Verteidigungskrieg. Bärbel Sunderbrink schlussfolgerte, dass also eine zwiegespaltene Atmosphäre der „gespannten Fröhlichkeit“ herrschte, die auf der persönlichen Ebene, als Gegenpart zur oben beschriebenen Situation der Angst, auch Patriotismus und den Willen zum Wagnis junger Männer hervorbrachte, auch wenn die Desillusionierung rasch folgte. Sie beschrieb überdies eine gewisse Gruppendynamik, die zur „Selbstmobilisierung“ an Front und Heimatfront führte.

HENDRIK JAHNS und SIMON STÜRENBERG (Paderborn) rundeten das vielfältige Tagungsprogramm mit ihrer Mikrostudie über das Kriegstagebuch des Schulleiters Josef Friedl (1863-1926) aus Marienloh ab.[6] Erstaunliche Erkenntnisse, mit übergeordneter Deutungsmacht für das Gesamtwerk, zogen die Vortragenden aus folgender gattungstheoretischen Diskrepanz zwischen Buchdeckel und Titelblatt, zwischen externer und interner Intention: Der Buchdeckel charakterisiert den Anspruch des Werkes als „Chronik 1914-1919“, was nach dem LexMa eine wertfreie Niederschrift von Ereignissen entlang der Zeitachse bedeutet.[7] – Der Autor hat folglich eine zurückhaltend wissenschaftliche Position, schlussfolgerte Simon Stürenberg hieraus. Er stellte dem gegenüber, dass den Leser, wenn er Friedels Werk aufschlägt, im Kontrast dazu der Begriff „Kriegstagebuch“ erwartet, der den Autor nahezu herausfordert, seine „subjektive Sicht“[8] der Ereignisse darzulegen. Die Hybridität des Werkes geht jedoch nach Ansicht der Referenten über die Erkenntnisse aus gattungstheoretischer Sicht hinaus: Diese und das übergroße Format des Tagebuches kann auch als Friedels Intention gedeutet werden, trotz der persönlichen Färbung des Werkes die Erfahrungen der Gesamtregion zu überliefern. Der Aufbau des Tagebuches besteht in der Deutung von Jahns und Stürenberg aus mehreren „Vergangenheitsschichten“. Eine dieser Schichten, die der Galerie „Deutsche Helden 1914“, sollte beispielsweise durch das Erinnern an die Taten dieser Vorbilder einen sinnstiftenden Bezugspunkt für die Gegenwart des Ersten Weltkrieges herstellen und so der Untergang aufgehalten werden. Als pointierten Schluss des Vortrages entschlüsselte Hendrik Jahns das symbolträchtige Titelblatt des Werkes und erläuterte zum Beispiel: Die Abbildung des Eisernen Kreuzes und die Dornenkrone Jesu stünden im übertragenen Sinne für den kriegsbedingt auferlegten Leidensweg als Prüfung für die deutsche Nation. Dieses methodische Vorgehen, Forschungsergebnisse der Individual- und Regionalgeschichte mit national- und globalgeschichtlichen Erkenntnissen über den Ersten Weltkrieg zu kontextualisieren – das bereits mit Peter Fäßlers einleitender Analyse des Ausschnittes aus dem Alltagsleben von Erwin Kisch begann ¬ war die herausragende Stärke der gesamten Tagung. Das ausgewogene Zoomen zwischen historischer Weit- und Nahaufnahme eröffnete den einmaligen Zugang zu einem vernetzten Verständnis der Thematik des Ersten Weltkrieges.

Konferenzübersicht:

Wilhelm Schäfer (Paderborn), Grußworte.

Frank Göttmann (Paderborn), Einleitende Worte.

Peter E. Fäßler (Paderborn), Inhaltliche Einführung in die Thematik.

Noyan Dinçkal (Paderborn), Der Erste Weltkrieg: Neue (und alte) Ansätze und regionalhistorische Blickwinkel.

Sebastian Bischoff (Paderborn), Kriegsziel Belgien. Nationale Feindbilder und Annexionsdebatten in der deutschen Öffentlichkeit, 1914-1918.

Markus Köster (Münster), Fotografien von Front und Heimatfront. Der Erste Weltkrieg in Bildsammlungen aus Westfalen.

Bärbel Sunderbrink (Detmold), Das erfundene Augusterlebnis und der Beginn des Ersten Weltkriegs in Detmold.

Hendrik Jahns / Simon Stürenberg (Paderborn), Weltkrieg in der Region: das Kriegstagebuch von Josef Friedl aus Marienloh.

Anmerkungen
[1] Klaus-Jürgen Bremm, Propaganda im Ersten Weltkrieg, Stuttgart 2013.
[2] Benjamin Ziemann, Gewalt im Ersten Weltkrieg: Töten - Überleben – Verweigern, Essen 2014.
[3] Maria Hermes, Psychiatrie im Krieg: das Bremer St. Jürgen-Asyl im Ersten Weltkrieg, Köln 2013.
[4] Herfried Münkler, Der große Krieg. Die Welt 1914-1918, Berlin 2013.
[5] Christopher M. Clark, Die Schlafwandler. Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog, Frankfurt 2014.
[6] Josef Friedl, Chronik 1914-1919, Stadtarchiv Paderborn, S1/13/2.
[7] Karl Schnith, Chronik, B. Allgemeine Fragestellung und Überblick über die mittelalterliche Chronistik (Mittelalterlicher Westen), in: Robert-Henri Bautier / Robert Auty (Hrsg.), Lexikon des Mittelalters, Bd. II Bettlerwesen bis Codex von Valencia, München 1983, S. 1956-1960, hier: S. 156-157.
[8] Marianne Meid, Tagebuch, in: Walther Killy / Volker Meid (Hrsg.): Literaturlexikon, Bd. 14 Begriffe, Realien, Methoden, Gütersloh/München 1993, S. 418-420, hier S. 418.

Zitation
Tagungsbericht: Hinter der Front. Der Erste Weltkrieg in Westfalen. 22. Tagung „Fragen der Regionalgeschichte“, 08.11.2014 Paderborn, in: H-Soz-Kult, 20.01.2015, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-5782>.
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Veröffentlicht am
20.01.2015