Reformationsgeschichte und Kulturgeschichte der Reformation. Symposium zum Gedenken an Ernst Walter Zeeden (1916–2011)

Ort
Tübingen
Veranstalter
Gesellschaft zur Herausgabe des Corpus Catholicorum; Anton Schindling, Seminar für Neuere Geschichte, Eberhard Karls Universität Tübingen; Förderverein Geschichte an der Universität Tübingen e.V.
Datum
10.10.2014
Von
Markus Gerstmeier, Historisches Seminar, Ludwig-Maximilians-Universität München

Im krassen Widerspruch zu seiner tatsächlichen Bedeutung für die intellektuelle und fachliche Herausbildung der Frühneuzeitforschung sind Leben und Werk Ernst Walter Zeedens nach seinem Tod im September 2011 weder von einem der überregionalen Presseorgane noch auch in bislang nur einer einzigen fachwissenschaftlichen Zeitschrift oder einem sonstigen Wissenschaftsperiodikum gewürdigt worden.[1]

Einen längst überfälligen Gegenakzent hierzu haben nun das Seminar für Neuere Geschichte der Eberhard Karls Universität Tübingen und die Gesellschaft zur Herausgabe des Corpus Catholicorum in Form eines Symposions im Gedenken an Zeeden gesetzt, das in Zusammenarbeit mit dem „Förderverein Geschichte an der Universität Tübingen e.V.“ am 10.10.2014 an der Tübinger Philosophischen Fakultät stattfand und vor allem Zeedens geschichtswissenschaftliche Beschäftigung mit der Reformation thematisierte.

FRANZ BRENDLE (Tübingen) behandelte vor allem Zeedens Auseinandersetzung mit Martin Luther. In Zeedens reformationsgeschichtlichen Forschungen habe der Wittenberger Reformator seit der Arbeit an Zeedens Freiburger Habilitationsschrift „Martin Luther und die Reformation im Urteil des deutschen Luthertums“[2] die quantitativ und qualitativ dominierende Rolle gespielt. Brendle wies auf die persönliche Dimension hin, die sich dabei für Zeeden eröffnet habe. Vor der Habilitation 1946 fasste Zeeden, der familiär aus „den besten bildungsbürgerlichen Traditionen des deutschen Kulturprotestantismus“[3] stammte – Max Weber war sein Großonkel –, aus geistig-geistlichen Gründen den Entschluss, in die römisch-katholische Kirche überzutreten. Im Gegenteil zu den mitunter herablassenden Anschuldigungen aber, denen sich Zeeden forthin aus kulturprotestantisch orientierten Clustern innerhalb der Geschichtswissenschaft ausgesetzt sah, seine reformationshistorischen Forschungen seien Konvertitenliteratur und ein Mittel zur Fortsetzung der Gegenreformation, sei Zeeden auch nach seiner Konversion speziell der Person Luthers mit größtem Respekt begegnet. Ja mehr noch sei er nicht müde geworden, Luthers Bedeutung als „religiöses Genie“ und eine der ganz großen Gestalter-Persönlichkeiten in der deutschen Geschichte hervorzuheben. Zeedens Fokus auf die Person Luthers sei so weit gegangen, dass er Zwingli und Calvin dagegen verhältnismäßig wenig (reformations-)historische Aufmerksamkeit entgegengebracht habe.

So sehr Zeeden die individuelle Gewissensentscheidung und -freiheit Luthers als Akt welthistorischen Zuschnitts gewürdigt habe, sei gerade darin auch der Ansatzpunkt für seine grundlegende Kritik an Luther zu suchen – nicht als konfessionelle Polemik, sondern eine philosophisch-theologische und zumal profund-historische Kritik. Sie beziehe sich im Anschluss an Luthers „Turmerlebnis“ auf den fundamentalen Subjektivismus des einzelnen Mönchs als dem fortan entscheidenden Movens der reformatorischen Bestrebungen Luthers. Eigentlich „evangelisch“ sei für Luther eben nicht die (Rück-)Orientierung auf die Heilige Schrift als alleinige theologische Legitimationsinstanz gewesen, sondern Luthers höchstpersönliches Eigenverständnis der Heiligen Schrift – und nur dieses allein. Damit habe Luther (s)eine subjektive Interpretation über die gedankliche Arbeit von 1500 Jahren Kirchengeschichte gestellt, ja mehr noch eine individuell-subjektive Sichtweise als Bedingung der Möglichkeit zur Erlangung des Heils definiert. Infolge der vehementen Behauptung auf einer subjektiven Einzelmeinung habe Luther schließlich auch die Spaltung der einen (West-)Kirche in Kauf genommen. Auf diese Weise sei der Subjektivismus – unter dem Signum „Freiheit“ – zum eigentlichen Grundcharakteristikum der Reformation speziell in Deutschland geworden: von den verschiedenen Landeskirchen über die höchstverschiedenen theologischen Strömungen bis hin zu den „Schwärmern“. Andererseits beruhe auf Luthers radikalem Individualismus zugleich die für Zeeden fragwürdige „übernatürliche Überhöhung“ der Person des Reformators im Luthertum.

JOHANNES BURKHARDT (Augsburg) unternahm es, den genuinen Beitrag Zeedens zur Reformationsgeschichte konkretisierend, dessen Konzept der „Konfessionsbildung“ systematisch zu erläutern, wissenschaftshistorisch einzuordnen und dabei im Speziellen auf die grundlegenden Unterschiede von „Konfessionsbildung“ und „Konfessionalisierung“ hinzuweisen.

Ein gewichtiger Unterschied bestehe schon darin, dass das Konzept der „Konfessionsbildung“ zeitlich viel früher ansetze als das daraus abgeleitete der „Konfessionalisierung“. Bei Zeedens „Konfessionsbildung“ ergebe sich gegenüber der Spätdatierung bei Heinz Schilling und Wolfgang Reinhard eine von vornherein ganz andere Herangehensweise: Luther, Calvin und Zwingli seien keine Initiatoren aus einem kirchen- und geistesgeschichtlichen Nichts heraus gewesen. Dass die Kirche dringend reformbedürftig sei, habe für die Zeit um 1500 als oppinio communis gerade auch auf den höchsten hierarchischen Ebenen der „Papstkirche“ zu gelten. Für das 16. Jahrhundert sei kein Nacheinander von protestantischen Reformationen und der anschließenden „Gegenreformation“ – gar erst seit dem Tridentinum – zu konstatieren. Vielmehr habe, ausgehend von der gemeinsamen Basis der einheitlichen (West-)Kirche, ein zeitliches und intellektuelles Nebeneinander der Herausbildung dreier Konfessionen stattgefunden, das entlang jeweils gleicher historischer Parameter und Strukturen abgelaufen sei. Sogar auf der Ebene großer handelnder Einzelpersönlichkeiten sei auf „katholischer“ Seite ein Akteur wie Ignatius von Loyola einem Luther, Zwingli oder Calvin als äquivalent zu bezeichnen. Eine quellenkritisch und methodisch gründliche Untersuchung und Darstellung dieser Prozesse hat Zeeden 1965 in seiner Monographie „Die Entstehung der Konfessionen“[4] vorgelegt. Dort definiert er „Konfessionsbildung“ demgemäß als „die geistige und organisatorische Verfestigung der seit der Glaubensspaltung auseinanderstrebenden christlichen Bekenntnisse zu einem halbwegs stabilen Kirchentum nach Dogma, Verfassung und religiös-sittlicher Lebensform. Zugleich ihr Ausgreifen in die christliche Welt des frühneuzeitlichen Europa; ihre Abschirmung gegen Einbrüche und Gefährdungen; und ihre Mitgestaltung durch außerkirchliche Kräfte, insonderheit durch die Staatsgewalt.“[5] Die Parallelität und Gleichwertigkeit der Entwicklungen kommt bereits in der Gliederung des Buches zum Ausdruck, das nach den genannten Parametern strukturiert ist, welche jeweils für alle drei Konfessionen nebeneinander abgehandelt werden.

Als Resultat der Konfessionsbildung habe auf römisch-katholischer Seite ein mindestens ebenso neuer Organisationszusammenhang – also eine „Konfession“ – gestanden wie bei Lutheranern und Reformierten: ein Aspekt, der im Auditorium eine Diskussion über die Frage der Selbst- und Fremdbezeichnung der Konfessionen in puncto „alt“ und „neu“ hervorrief: Man einigte sich, dass gerade der Protestantismus der Reformationszeit besonderen Wert darauf gelegt habe, auf das „Alte“ bezogen zu sein, „neu“ dagegen auf allen Seiten als Herabwürdigung der jeweils anderen gebraucht worden sei. Zeeden habe stets betont, dass es im Protestantismus erst mit der Aufklärung schick wurde, die eigene Rolle gegenüber den „altgläubigen“ Anhängern der „Papstkirche“ als „neu“ zu verstehen. Im selben Zusammenhang diskutierte das Symposium die Frage, wie im Zeedenschen Sinne einer Gleichwertigkeit der Konfessionen dann der Begriff „Kirche“ zu verwenden sei.

HELGA SCHNABEL-SCHÜLE (Trier) nahm in ihrem Referat über „Visitationen im Dienste von Konfessionsbildung und Konfessionalisierung“ ein episkopales Instrument und die zugehörige Quellengattung in den Blick, als deren Entdecker für die Geschichtswissenschaft Ernst Walter Zeeden gelten müsse, mithin einen Datenbestand, den Zeeden zur Fundierung seiner „Konfessionsbildung“ auf den Quellen heranzog. Zeeden griff dieses Phänomen seit den 1970er-Jahren auch im Rahmen seines Projektbereichs im Sonderforschungsbereich (SFB) 08 „Spätmittelalter und Reformation“ auf. Ein altes Institut der Kirche, lagen Visitationen im Spätmittelalter danieder und sind erst im Zuge der lutherischen Reformation wiederaufgenommen worden: nicht nur Ausdruck der Vorstellung, die Reformation belebe Altes neu; kein Zufall auch, dass Philipp Melanchthon just in seinem „Unterricht der Visitatoren“ von 1528 die Theorie des Notepiskopats formuliert hat. So haben im Sinne des Konzepts der „Konfessionsbildung“ gerade Visitationsakten eine doppelte Qualität. Sie belegen, wie Obrigkeiten Konfessionsbildung operationalisieren („Dogma und Verfassung“); gleichzeitig exemplifizieren die Akten, (in)wie(weit) Konfessionsbildung – „religiös-sittlich“ – auf die Bevölkerung zugriff. Wie seine Theorie habe Zeeden als Praxis auch die Visitationsforschung breit aufgestellt und nicht nur das Reich, sondern auch Frankreich und Ostmitteleuropa von Beginn an mit in den Blick genommen. Dabei seien, wie Schnabel-Schüle aus langjähriger Arbeitserfahrung zu berichten wusste, die geschlossenen seriellen Visitationsaktencorpora, wie sie z. B. für das Herzogtum Württemberg existieren, – abgesehen von den lebensweltlichen Informationen, die auch sie enthielten – von letztlich geringerem historischen Interesse als einzelne Visitationen in bestimmten historischen Umbruchsituationen, z. B. nach Konversionen von Landesherren. Ausgehend hiervon charakterisierte Schnabel-Schüle etwa die Auswertung von Visitationen in Schlesien nach 1740 oder in 1803 und später mehrkonfessionell gewordenen deutschen Territorien als dringende Desiderate auch über die klassische Reformationsgeschichte hinaus. Freilich sei gerade auch im Kontext der eigentlichen Reformationsgeschichte nach dem abrupten Ende des SFB 08 Mitte der 1980er-Jahre die Visitationsforschung weitestgehend zum Erliegen gekommen.

Schnabel-Schüle verwies zudem auf Zeedens außergewöhnliches Stilvermögen in der historischen Darstellung. Auch dieses sei neben seinen Themensetzungen Ende der 1950er-Jahre – lange vor 1968 – etwas ganz Neues gewesen. Die „Entstehung der Konfessionen“ komme trotz höchster inhaltlicher und argumentatorischer Elaboriertheit mit lediglich 213 Seiten aus und sei als Buch noch heute lesenswert.

Zum gleichen Schluss kam in seinem Vortrag zur „Revitalisierung der Kulturgeschichte durch Ernst Walter Zeeden“ auch MICHAEL MAURER (Jena) im Hinblick auf eine weitere Monographie Zeedens, die in den späten 1950er- und den 1960er-Jahren entstand, nämlich den 1968 in Frankfurt am Main erschienenen Band „Deutsche Kultur in der frühen Neuzeit“, den Maurer seinen Ausführungen zugrunde legte.[6]

Es habe keineswegs dem damaligen geschichtswissenschaftlichen Mainstream entsprochen, der nicht zuletzt durch Zeedens akademischen Lehrer Gerhard Ritter nach 1945 erneut auf den Staat und die Nation als Hauptparadigmen abzielte, als Zeeden 1958 einen Verlagsauftrag annahm, für die in den 1920er-Jahren begründete, dann von Eugen Thurner neu herausgegebene Reihe „Handbuch der Kulturgeschichte“ den Band für ein langes 16. Jahrhundert neu zu verfassen. Zeedens Interesse an Kulturgeschichte sei sowohl in seiner Begeisterung für Leben und Werk Jacob Burckhardts begründet gewesen als auch durch seine biographische Affinität zur katholisch-süddeutschen Intelligenz, die im Deutschen Reich führende Kulturhistoriker gestellt hatte (z. B. Johannes Janssen oder Friedrich Zoepfl). Freilich habe Zeeden in seinem Buch von 1968 einen ganz eigenen Ansatz vorgelegt: eine Kulturgeschichte, noch unbeeinflusst von der erst nach 1968 weithin Furore machenden „modernen“ Sozialgeschichte, zu deren Bauern- und Adels-Fixiertheit Zeeden schon durch seinen deutlichen Fokus auf das Bürgertum einen markanten Gegenakzent gesetzt hat. Ebenso wenig hätten die „kulturhistorischen“ Vorläufer der Sozialgeschichte – wie Karl Lamprecht – für Zeeden eine Rolle gespielt. Auch habe Zeedens Kulturgeschichte nichts mit einer schöngeistigen Zusammenschau aus Kunst-, Musik- und Literaturgeschichte zu tun, denn er sei gleichzeitig in bewusste Distanz zur abstrakt-vergeistigten Kulturgeschichte in der Tradition Meineckes gegangen. Statt alledem sei für Zeeden der unverstellte Blick in die Quellen selbst grundlegend und normativ gewesen, und zwar – lange bevor das Konzept der „Ego-Dokumente“ in Mode kam – in zeitgenössische Selbstzeugnisse breitester Art. Es sei die „Konkretisierung des Humanen in der Geschichte“, seien die Menschen in ihren „Lebensformen und Denkweisen“, die für Zeeden Kulturgeschichte konstituierten.

Auch wenn Zeedens kulturhistorischer Neuansatz fast kaum rezipiert oder als in dieser Form gangbarer Weg anderweitig verfolgt worden ist[7] – er belegt, dass es in der Nachkriegszeit eben auch vor 1968 ernsthafte Bestrebungen zu profunder Neuorientierung in der Geschichtswissenschaft gab, wobei bemerkenswert ist, dass vieles von dem, was heute im Zeichen des (bzw. der) „cultural turn(s)“ sehr gefragt ist, – wenn auch theorielos – 1968 bereits von Zeeden explizit oder implizit auf den Punkt gebracht wurde.

ANTON SCHINDLING (Tübingen) bekräftigte in seinem Schlusswort Johannes Burkhardts Ausführungen über den konzeptionellen Wert der Zeedenschen „Konfessionsbildung“. Deren Variierung zur „Konfessionalisierung“ habe einen an sich viel breiteren und tieferen Ansatz epigonalisiert und verengt und sich vor allem durch erfolgreicheres Wissenschaftsmanagement durchgesetzt, nicht zuletzt in den USA. Es müsse verwundern, dass just dort anstelle einer Rezeption des Zeedenschen Konzepts als „confession building“ parallel zu „nation building“ die Version der „confessionalization“ so stark habe reüssieren können. Die Nicht-Rezeption der „Konfessionsbildung“ ebenso wie seiner Kulturgeschichte hänge auch mit Zeedens seit Beginn der 1970er-Jahre starker Präsenz als SFB-Projektbereich-Leiter zusammen. Dabei sei neben Zeedens intellektuell-konzeptioneller Eigenleistung, zu deren Neuentdeckung und „relecture“ Schindling mit Nachdruck aufrief, gerade die Rolle, die dieser vermittels des SFB 08 auf institutionell-wissenschaftspolitischem Felde für die Geschichtswissenschaft gespielt habe, als von wegweisender Bedeutung zu charakterisieren. Als akademischer Lehrer habe Zeeden auf diesem Wege, aber auch auf mehreren anderen – z. B. als jahrzehntelanger Vertrauensdozent und deutschlandweiter Gutachter der Studienstiftung des deutschen Volkes –, einen persönlichen Wirkungskreis entfalten können, wie er selbst für Ordinarien der „alten Universität“ selten sei. Diese zweifellos außergewöhnliche wissenschaftsgenealogische und -prosopographische Wirkung Zeedens kam bei der Tübinger Tagung auch darin zum Ausdruck, dass weit mehr als 100 Zuhörer aus ganz Deutschland an ihr teilnahmen.

Konferenzübersicht:

Wilhelm Borth (Tübingen), Begrüßung und Einführung

Franz Brendle (Tübingen), Luther, Zwingli und Calvin in den Forschungen Ernst Walter Zeedens

Johannes Burkhardt (Augsburg), Konfessionsbildung und Konfessionalisierung. Die Entstehung der Konfessionen

Helga Schnabel-Schüle (Trier), Visitationen im Dienste von Konfessionsbildung und Konfessionalisierung

Michael Maurer (Jena), Die Revitalisierung der Kulturgeschichte durch Ernst Walter Zeeden

Anton Schindling (Tübingen), Schlusswort

Anmerkungen:
[1] Es erschien einzig ein Nachruf von Anton Schindling im online-„Newsletter Uni Tübingen aktuell“ Nr. 4/2011: Leute, URL: <http://www.uni-tuebingen.de/aktuelles/newsletter-uni-tuebingen-aktuell/2011/4/leute/9.html> (12.1.2015).
[2] Druckfassung: Ernst Walter Zeeden, Martin Luther und die Reformation im Urteil des deutschen Luthertums. Studien zum Selbstverständnis des lutherischen Protestantismus von Luthers Tode bis zum Beginn der Goethezeit, 2 Bde., Freiburg im Breisgau 1950/52.
[3] Schindling, wie Anm. 1.
[4] Ernst Walter Zeeden, Die Entstehung der Konfessionen. Grundlagen und Formen der Konfessionsbildung im Zeitalter der Glaubenskämpfe, München 1965.
[5] Ebenda, S. 7.
[6] Ernst Walter Zeeden, Deutsche Kultur in der frühen Neuzeit, Frankfurt am Main 1968.
[7] Eine Ausnahme bildet Arno Borst (1925–2007), dessen „Lebensformen im Mittelalter“ (2 Bde., Frankfurt am Main 1973) fünf Jahre nach Zeedens „Deutscher Kultur“ vorlagen.

Zitation
Tagungsbericht: Reformationsgeschichte und Kulturgeschichte der Reformation. Symposium zum Gedenken an Ernst Walter Zeeden (1916–2011), 10.10.2014 Tübingen, in: H-Soz-Kult, 24.01.2015, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-5788>.