Raum - Ort - Ding: Kultur- und sozialwissenschaftliche Perspektiven

Ort
Heidelberg
Veranstalter
AG "Materielle Kultur" in der Deutschen Gesellschaft für Völkerkunde, (DGV); Institut für Gerontologie, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Datum
20.11.2014 - 21.11.2014
Von
Hans Peter Hahn, Institut für Ethnologie, Goethe- Universität Frankfurt am Main

Am 20. und 21. November fand in Heidelberg die Konferenz der Arbeitsgemeinschaft materielle Kultur in der Deutschen Gesellschaft für Völkerkunde (DGV) statt. Die Veranstaltung wurde gemeinsam organisiert mit dem Institut für Gerontologie der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Sie umfasste insgesamt 16 Beiträge sowie eine Keynote durch den Marburger Europäischen Ethnologen Manfred Seifert. An beiden Tagen war die Veranstaltung mit ca. 40 Teilnehmern gut besucht.

Seit Anfang 2014 ist an dem Institut in Heidelberg ein interdisziplinäres, vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Kontext des Programmes „Sprache der Objekte“ gefördertes Forschungsprojekt angesiedelt. Die dort tätigen Ethnologinnen sind Mitorganisatoren und haben die Inhalte der Konferenz mitdefiniert und auf diese Weise die Verbindung zwischen konzeptuellen Fragen für Studien zur materiellen Kultur und dem Praxisfeld „sozialwissenschaftliche Gerontologie“ anschaulich gemacht. Das Programm der Veranstaltung war inhaltlich und disziplinär weit gefächert. Aufgrund der großen Resonanz aus einem breiten Spektrum an Fächern, die neben Ethnologie, Soziologie und Geografie auch Stadtplanung, Medizingeschichte, Germanistik und Gerontologie umfasste, bestand im Hinblick auf den Ablauf der Veranstaltung der Plan, von einer Definition des kulturwissenschaftlichen Raumbegriffes ausgehend die einzelnen Fachgebiete näher zu erläutern.

Schon die erste Vortragssektion offenbarte die Notwendigkeit eines kritischen Umgangs mit bestehenden Definitionen. Zur Einführung trug die Diplomgeographin UTE KOCH (Heidelberg) eine aktuelle geographische Definitionen von Raum (also der sozial konstituierte und konstruierte Raum „6S“ nach Benno Werlen) vor[1], die bei den Zuhörern mit ihren unterschiedlichen disziplinären Hintergründen zum Teil auf Kritik stieß. Die Frage der Übertragbarkeit in andere Fächer und Forschungsfelder wurde intensiv diskutiert.

Dies wurde gewissermaßen an einem Beispiel konkretisiert, indem SOPHIE ZIEGLER (Kassel) von historischen Briefen als Aktanten sprach. Diese sind Mittler zwischen Menschen, aber auch materielle Objekte, die in der europäischen Landkarte ein Raummuster erzeugen. Nicht viel anders verhält es sich bei den Mythenbildern aus Brasilien, die MONA SUHRBIER (Frankfurt am Main) anschließend präsentierte. Ganz offensichtlich beschreiben diese Bilder Räume. Aber es sind keine Räume in dieser Welt sondern vielmehr Denkräume und zugleich auch Optionen der Flucht für die marginalisierte indianische Bevölkerung, deren Alltag in scharfem Kontrast zur Lebenswelt in den Mythen steht.

Am späten Nachmittag in der zweiten Vortragssektion wurde die Raumdefinition enger gefasst, und es schien möglich, im Kontext der hier zusammengestellten Vorträge die eingangs präsentierte Definition tatsächlich zu füllen. So ist offensichtlich die Anordnung von Mobiliar in einem Raum das Ergebnis einer Bewertung von Raum, wie MARIE-HELENE WICHMANN (Bremen) in ihrem Vortrag überzeugend darlegte. Allerdings schränkte das darauf folgende Referat von CARMEN KECKEIS (Passau) diese Option wieder ein, indem sie anhand visueller Beispiele deutlich machte, welch kleine Veränderung in der räumlichen Anordnung zur „Störung“ einer wie auch immer vorgestellten Raumordnung führen kann. Störung ist dabei durchaus konstruktiv zu verstehen, nämlich als „Aneignung“: Transformation von einem anonymen zu einem privaten, subjektiv höher bewerteten Raum. Das gilt insbesondere für elektronische Medien, wie den Fernseher, den MONIQUE MIGGELBRINK (Paderborn) einmal als „Glotzkasten“ aber dann, im Werbejargon der1950er-Jahre als „Wunderröhre“ präsentierte. Fernseher hätten (vorübergehend) die Anordnung der Wohnräume vollkommen verändert, seien aber nie aus dem Status eines „umstrittenen“ Bestandteils der Wohnung hinausgekommen. Der „Fernsehschrank“ mache das deutlich.

Eine Sonderstellung nahm der letzte Vortrag des Abends von ISABEL ATZL (Berlin) ein. Sie berichtete anhand alter Medizingeräte und anhand von Grundrissen von Hospitälern des 18. und 19. Jahrhunderts über die sich ausdifferenzierenden Raumordnungen (und Sachanordnungen) die nicht zuletzt ein Spiegel der Professionalisierung der Krankenpflege sind.

Am zweiten Konferenztag eröffnete MANFRED SEIFERT (Marburg) den Workshop mit einer keynote. Ausgehend von einem soziologisch-typologischen Überblick über die Kulturtheorien zur Materialität (nach A. Reckwitz)[2] präsentierte er am Beispiel der aktuellen kultur- und sozialwissenschaftlichen Landschaftsforschung die Eigenschaften und Konnotationen, die „Raum“ in der Wahrnehmung zukommen, als grundsätzlich vergleichbar mit den Eigenschaften von materiellen Dingen. Wird Raumerleben – ausgehend von seinen geografisch-physikalischen Dimensionen – als menschlicher Wahrnehmungs- und Sinnstiftungsprozess aufgefasst und erfahren, so erfordert er folglich einen eigenen Zugang, der über geografische und raumdeterministische Ansätze hinausgeht. Den Raum als sinnliche „Erfahrung“ einschließlich der Emotionen und atmosphärischen Anmutungen aufzufassen, führte den Referenten dazu, affekttheoretische und phänomenologische Ansätze als Schnittmenge kulturwissenschaftlicher Zugänge zu Raum zu empfehlen.

Der anschließende Vortrag von RITA MAYRHOFER (Wien) konnte fast als eine Anwendung dieser eher grundsätzlichen Ausführungen verstanden werden. Sie berichtete von den mitunter unerfreulichen Erfahrungen der Stadtplanung der Stadt Wien bei der Einrichtung von sogenannten Generationenparks: Das sind Grünflächen mit Geräten, die ältere Mitbürger zum Fitnesstraining auffordern sollten. Wie zum Teil erst nach der Aufstellung der Geräte herausgefunden wurde, gibt es erhebliche soziale und kulturelle Hemmnisse, die einer zweckentsprechenden Nutzung durch die intendierte Zielgruppe älterer Bürger entgegenstehen. Dem gegenüber steht die tatsächliche Nutzung der Geräte durch Kinder und Jugendliche. Laut Referentin ist es offensichtlich so, dass ältere Menschen sich doch sehr viel lieber unter Anleitung (= soziale Einbettung) und auch lieber in geschützten Räumen bewegen. Durch den Verzicht auf eine Studie zur „Bewertung“ von Räumen hatte die Stadtplanung ungewollt sogenannte „Nicht-Räume“ geschaffen.

FRANK OSWALD (Frankfurt am Main) von der Arbeitsgruppe Interdisziplinäre Alternswissenschaft der Goethe-Universität wählte einen ganz anderen Blickwinkel: Für ihn war nicht der Raum, sondern die erreichbaren Dinge der Ausgangspunkt seiner Überlegungen zum Raum. Welche Reichweite hat ein alter Mensch? Wie geht er mit der Einschränkung seiner Mobilität um? Dinge, die in einem als „normal“ konzipierten Erwachsenenalter selbstverständlich, alltäglich und beherrschbar erscheinen, sind es möglicherweise im höheren und hohen Alter nicht mehr in der gleichen Weise. Formen des Alterns sind eben sehr vielfältig. Der Radius reduziert sich häufig wenn Beeinträchtigungen vorliegen. Das Alltagshandeln beschränkt sich dann auf wenige Dinge oder Räume. Diese Reduktion bedeutet jedoch nicht nur Kompensation durch Kontrollverdichtung und „Rückzug auf notwendige Funktionen“ sondern schließt gleichrangig Erinnerungswerte und soziale Bindungen mit ein. Diese Subjektivität der Raumordnung ist ein unverzichtbarer und zu respektierender Teil eines würdigen Alterns. Mit Hilfe der sogenannten „Heidelberger Struktur-Legetechnik“ untersuchte die nachfolgende Referentin, JUDITH SCHOCH (Heidelberg) die Bedeutung von Räumen und Dingen für demenzerkrankte Menschen. Übereinstimmend mit Oswald stellte sie dabei die emotionalen Werte heraus: Auch in der Demenz stiften Räume Identität!

Der Vormittag wurde abgeschlossen mit einem Vortrag von GIULIA MONTANARI (Leipzig) und TINO SCHLINZIG (Dresden). Ausgehend von zunächst zwei Raumbegriffen – space und place – untersuchten sie neben den handlungspragmatischen auch diskursive Umsetzungen: Das Sprechen über Raum, aber auch soziale Konstellationen, die sich durch Sitzordnung und Körperhaltung als wechselseitige Hin-oder Abwendung der Beteiligten deuten lassen. Als „Raumexorzismus“ (Peter Weichhart) könnte man es bezeichnen[3], wenn durch räumliche Strukturen scheinbar vorgegebene Konstellationen durch das Handeln der Beteiligten unterlaufen und damit existentialistische Raumbegriffe fragwürdig werden.

Die Nachmittagssitzung wurde eröffnet mit einem kritischen Kommentar von INSA HÄRTEL (Berlin) von der Internationalen Psychoanalytischen Universität (IPU) über den öffentlichen Umgang mit dem Phänomen der „Messies“. Nicht so sehr das Phänomen selbst, das auch als „Verlust von Raumkontrolle“ verstanden werden kann, sondern vielmehr die kulturellen Funktionen von sogenannten Messie-TV-Sendungen waren hier von Interesse. Am Beispiel einer vom privaten Fernsehsender RTL II ausgestrahlten Sendung zeigte Härtel die dort wirksamen raumbildenden Facetten von Dingen und Handlungsvollzügen auf. Zudem erläuterte sie die sich darin inszenierenden Konflikte zwischen kulturellen Anforderungen und dysfunktionalen Lüsten.

HELMUT GROSCHWITZ (Berlin) berichtete anschließend von seinen Erfahrungen bei der Arbeit des sogenannten „Europatests“ im Humboldt-Lab in Berlin. Europa als intentionale Leerstelle im derzeitigen Konzept des Humboldt-Forums, stehe auch für die Ignoranz gegenüber den globalen Vernetzungen die in sehr vielen europäischen und außereuropäischen Objekten enthalten sind. Es scheint als würde das durch die Dinge selbst konstituierte Netzwerk ausgeblendet. Material- und Formkontinuität würden es erlauben, wirklich global zu denken und auszustellen.

Grenzen im Denken über Raum und Beschränkungen bezüglich des Zulassens von Verbindungen thematisierte schließlich auch der letzte Vortrag des Tages. YVONNE KALINNA (Magdeburg) zeigte am Beispiel der DDR-Grenzgedenkstätte Marienborn, wie durch das Fehlen eines Konzepts und Vernachlässigung der Anlage große Teile des ehemaligen Geländes schon längst umgewidmet sind. Es stellt sich die Frage, ob der mit Erinnerung aufgeladene Raum tatsächlich die Kraft hat, gemäß seiner Zweckbestimmung beim Besucher ein „Gedenken“ auszulösen.

Wie die Abschlussdiskussion zeigte, waren alle Teilnehmer von der Intensität der gezeigten Beispiele beeindruckt. Durchweg bestand der Konsens, dass die Verbindung von Raum und Dingen (oder materieller Kultur) eine sinnvolle Strategie ist, um zur Raumbedeutung in historisch oder räumlich definierten, spezifischen Kontexten vorzustoßen. Zugleich wurde eine gewisse Skepsis geäußert, ob das außerordentlich breite, hier vertretene Fächerspektrum sich je wird auf eine gemeinsame Definition von Raum einigen können oder müssen. Zusammengenommen können drei übergeordnete Positionen ausgemacht werden: Zum Einen die am Anfang der Konferenz stehende, aus einer postmodernen diskursanalytische Position kommende Definition, die immerhin für mehrere Beiträge als Referenzpunkt diente (Koch, Seifert, Oswald, Schoch, Montanari u. Schlinzig). Zum zweiten gab es einige Papiere, die Dinge im Raum vorwiegend als Netzwerk deuteten (Ziegler, Miggelbrink, Groschwitz, Kalinna). Eine dritte Position wies die strukturierende Rolle von Raum ganz zurück und ersetzte den Raum durch Diskurse, in welcher Art diese auch immer zu führen seien (Suhrbier, Härtel). Aufgrund der sehr starken Interdisziplinarität des Workshops waren die Übereinstimmungen der grundlegenden Positionen zum Teil schwierig zu finden. Das Ziel einer Synthese, wenigstens im Hinblick darauf, was man eigentlich als „Raum“ im kulturwissenschaftlichen Sinne bezeichnen möchte, erschien auch am Ende des Workshops noch ein gutes Stück entfernt.

Das Interesse an den geschilderten empirischen Fallbeispielen anerkennend, kann festgehalten werden, dass dieses wissenschaftliche Zusammentreffen ein Anfang ist: Der Anfang einer gemeinsamen Bemühung, sichtbar zu machen, welchen Einfluss die Erkenntniskategorie „Raum“ über den Menschen hat, als Individuum wie auch in Kultur und Gesellschaft. Diese „Macht“ ist nicht einfach nur eine Frage der Strukturierung durch Raum. Sie drückt sich vielmehr auch darin aus, wie Menschen handeln (= Praxisfelder) und wie sie über den Raum sprechen (= Diskurse). In diesem größeren Rahmen bleibt nur eine erstaunlich geringe Aussagekraft für den physischen, dreidimensionalen Raum. Vielmehr ist das Konzept von Raum selbst Teil der Kultur und wird erst durch diesbezügliche Praktiken definiert.

Konferenzübersicht:

Einführung
Hans Peter Hahn (Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt am Main) / Carolin Kollewe / Anamaria Depner (Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg)

Sektion 1: RÄUME DENKEN – DENKRÄUME

Ute Koch (Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg), Dinge, Orte: Alles klar! ? Was aber ist Raum?

Sophie Ziegler (Universität Kassel), Die Synthese von Materialität und Raum mittels brieflicher „agency“

Mona Suhrbier (Weltkulturen Museum, Frankfurt am Main), Denkräume auf Papier. Indigene Perspektiven auf die symbolische Struktur der Dinge

Sektion 2: KONSTITUTION UND ANEIGNUNG VON PRIVAT(?)RÄUMEN

Marie-Helene Wichmann (Universität Bremen), Wie Raum und Dinge das Wohnen konstituieren

Carmen Keckeis (Universität Passau), Raum - Privatheit - Ding. Die Rolle von Dingen im Kontext der Aneignung und „Privatisierung“ von Raum

Monique Miggelbrink (Universität Paderborn), Die räumliche Dimension von Gender-Asymmetrien. Wie das Fernsehmöbel Netzwerke des häuslichen Gebrauchs in den 1950/60er-Jahren stört

Isabel Atzl (Berliner Medizinhistorisches Museum der Charité), Pflegeräume an verschiedenen Orten: Wie Dinge das Umfeld des Kranken verändern

KEYNOTE
Manfred Seifert (Philipps-Universität Marburg), Hier und Jetzt. Kulturwissenschaftliche Sondierungen zur Raumwahrnehmung

Sektion 3: ALTER(N)SRÄUME

Rita Mayrhofer (Universität für Bodenkultur Wien), Generationenparks? Zum wachsenden Angebot an Fitnessgeräten im öffentlichen Raum und deren Wirkung

Frank Oswald (Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt am Main), Lieblingsdinge im privaten Wohnraum älterer Menschen – Alltagsobjekte oder biographische Anker?

Judith Schoch (Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg), „Eines Tages kann ich halt nicht mehr zuhause sein. Und das ist das, was mich kolossal belastet.“ Zur subjektiven Bedeutung räumlicher Umwelten im Leben demenziell erkrankter Menschen

Giulia Montanari (Karlsruher Institut für Technologie / Leibniz-Institut für Länderkunde Leipzig) / Tino Schlinzig (Technische Universität Dresden), Objekte als Raum-Ort-Synthesen. Zur materiellen Dimension von multilokalen Vergemeinschaftungsprozessen in Familien

Sektion 4: ORDNEN UND ERINNERN

Insa Härtel (International Psychoanalytic University Berlin), Aufräumen: Zum Phänomen ,,Messie-Sendung“

Helmut Groschwitz (Humboldt-Lab Dahlem, Berlin), Wie Dinge Raum produzieren. Die Konstruktion von Europa und Nicht-Europa aus Sicht der Akteur-Netzwerk-Theorie

Yvonne Kalinna (Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg), Bewahrter Ort, überformter Raum, arrangierte Materialitäten – Besuche(r) in Gedenkstätten

Abschluss der Tagung
Hans Peter Hahn (Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt am Main) / Carolin Kollewe / Anamaria Depner (Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg)

Anmerkungen:
[1] Vgl. Benno Werlen, Gesellschaftliche Räumlichkeit 1. Orte der Geographie, Stuttgart 2010.
[2] Vgl. Andreas Reckwitz, Die Materialisierung der Kultur, in: Reinhard Johler u.a. (Hrsg.), Kultur_Kultur. Denken. Forschen. Darstellen, Münster 2013, S. 28-37.
[3] Vgl. Peter Weichhart, Raumbezogene Identität. Bausteine zu einer Theorie räumlich-sozialer Kognition und Identifikation, Stuttgart 1990, S. 5ff.

Zitation
Tagungsbericht: Raum - Ort - Ding: Kultur- und sozialwissenschaftliche Perspektiven, 20.11.2014 – 21.11.2014 Heidelberg, in: H-Soz-Kult, 07.02.2015, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-5825>.