Marxistische Geschichtskulturen und soziale Bewegungen während des Kalten Krieges in Westeuropa

Ort
Loveno di Menaggio
Veranstalter
Stefan Berger, Institut für soziale Bewegungen, Ruhr-Universität Bochum; Christoph Cornelißen, Goethe Universität Frankfurt; Brunello Mantelli, Arcavacata di Rende (Cosenza); Villa Vigoni – Deutsch-Italienisches Zentrum für Europäische Exzellenz
Datum
29.09.2014 - 01.10.2014
Von
Alrun Berger, Institut für soziale Bewegungen, Ruhr-Universität Bochum

Die Forschung hat in den letzten Jahren verstärkt darauf aufmerksam gemacht, dass der Kommunismus in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts nicht nur innerhalb der sozialistischen Staatenwelt, sondern auch in Westeuropa eine beachtliche Breitenwirkung zu entfalten vermochte. Vor diesem Hintergrund führten die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten „Villa Vigoni-Gespräche in den Geistes- und Sozialwissenschaften 2014“ vom 29. September bis 01. Oktober 2014 deutsche und italienische Historiker- und SozialwissenschaftlerInnen für eine Tagung zusammen, die darauf abzielte, die Wirkungsmechanismen und den Einfluss marxistischer Geschichtskulturen auf die Entstehung und die gesellschaftliche Verankerung ausgewählter sozialer Protestbewegungen als westeuropäisches Gesamtphänomen zu untersuchen.

Laut Jörn Rüsen kann Geschichtskultur als „praktisch wirksame Artikulation von Geschichtsbewusstsein im Leben einer Gesellschaft“ begriffen werden.[1] Der Begriff besteht im Grunde genommen aus zwei komplementär zueinander stehenden Teilstücken. Während der erste Teil die historischen Narrative und das geschichtliche Wissen und Bewusstsein umfasst, stellt der zweite den infrastrukturellen Transmissionsriemen zur Vermittlung, Produktion und Rezeption von geschichtlichem Wissen dar.[2] So lautete die der Tagung zugrunde gelegte Hypothese, dass sich die breite soziale Verankerung marxistischer Vergangenheits- und Gegenwartsdeutungen in Westeuropa primär über die Einbindung in lebensweltlich geprägte, marxistische Geschichtskulturen vollzog. Da der Marxismus der sozialen Bewegungen durch soziale und kulturelle Praktiken und Handlungsweisen stark in den Alltag eingebunden war, wie etwa durch die Vermittlung über diverse Kulturangebote und kollektive Aktionsformen, aber auch durch Publikationen, Museen und Ausstellungen, sollte er nicht ausschließlich als ideologisches Gebäude betrachtet werden.[3] Vielmehr schuf sich ein seit der Zwischenkriegszeit entwickelnder westlicher Marxismus Freiräume, in denen der Marxismus nicht mehr als ideologisches Korsett, sondern als gelebte Alternative innerhalb kapitalistischer Gesellschaftsmodelle erschien.

Mit einem Vortrag zum Antifaschismus als Konzept der Legitimation und Identifikation eröffnete ARND BAUERKÄMPER (Berlin) die erste Tagungssektion. Verschiedene Kontexte der Verwendung des Antifaschismuskonzeptes anhand der Fallbeispiele Italien und Großbritannien nachzeichnend, verwies Bauerkämper auf die unterschiedlichen Geschichtskulturen, mit denen die „Praline des Antifaschismus“ als Code gesellschaftlicher und politischer Selbstverständigung, ja als Legitimationsinstanz gefüllt gewesen sei. Von diesem Bildnis ausgehend warf er schließlich die Frage auf, ob es innerhalb dessen marxistische Geschichtskulturen befördernde Diffusionsprozesse gegeben habe, oder ob der „Antifaschismus“ nicht vielmehr gänzlich auf marxistischen Geschichtskulturen beruhe.

THOMAS KROLL (Jena) hat anhand der Auswertung verschiedener Zeitschriften in drei Schritten schlaglichtartig transnationale Debatten und Grenzgänger in der marxistischen Geschichtswissenschaft Westeuropas der späten 1940er- und 1950er-Jahre beleuchtet. Dabei hob Kroll hervor, dass es in den beiden untersuchten Jahrzehnten, recht weniger transnationaler Debatten zum Trotz, insbesondere in den vorgestellten Ländern Frankreich, Großbritannien und Italien starke Einflüsse einer marxistischen Geschichtsschreibung auf die Geschichtsschreibung insgesamt gegeben hat – sowohl professionell als auch geschichtspolitisch.

NILS LÖFFELBEIN (Frankfurt am Main) hat die Gramsci-Rezeption der westdeutschen Linken in den 1970er-Jahren näher untersucht. Der zu dieser Zeit in Westdeutschland einsetzende regelrechte Gramsci-Boom sei sehr synchron zum Aufkommen des auf innere Erneuerung der kommunistischen Bewegung abzielenden „Eurokommunismus“ verlaufen. Dabei hatte – so Löffelbein – der spezifische Marxismus Antonio Gramscis seine Attraktivität unter den reformbereiten westdeutschen Linken vor allem dem Umstand zu verdanken, dass dieser als zukunftswirksame Perspektive des westeuropäischen Marxismus par excellence das Ziel zu verkörpern schien, revolutionäre Gesellschaftsveränderungen ohne einen gewaltsamen Umsturz herbeiführen zu können.

Anhand der Rezeption der Schriften des Novemberrevolutionärs Richard Müller hat RALF HOFROGGE (Berlin) thesenhaft gezeigt, wie die offiziellen Diskurse und Narrative zur Arbeiterbewegung in Bundesrepublik und DDR 1956-1989 aussahen und inwiefern sie sich durch neomarxistische Herausforderungen wandelten.

Unter dem Titel „Neomarxismus und Geschichtsschreibung in Italien“ hat PAOLO FAVILLI (Genua) die besonderen Traditionen der italienischen Historiographie nachgezeichnet. Hier verbanden sich materialistisch-marxistische mit philologischen Ansätzen; der klassische Historismus wurde mit dem Marxismus in Verbindung gesetzt. Von zentraler Bedeutung für diese Theoriebildung waren dabei – so Favilli – die Thesen zur gesellschaftstheoretischen Geschichtsauffassung des Philosophen Antonio Labriola.

Ausgehend von der These, dass in der Theorie Antonio Gramscis nicht der Klassenkampf, sondern die ethisch-politische Gesinnung im Mittelpunkt stünde, hat GIOVANNI GOZZINI (Siena) die Besonderheiten der italienischen Arbeiterbewegungsgeschichtsschreibung hervorgehoben. Auf Autonomie und Nationalgeschichte bedacht sei diese – so Gozzini – besonders nach der Erweiterung zur Sozialgeschichte neuen Typs in den 1980er-Jahren nicht als marxistisch, sondern vielmehr als mikrohistorisch zu bezeichnen.

DIETER RUCHT (Berlin) und BRUNELLO MANTELLI (Turin) setzten sich zu Beginn des zweiten Konferenztages mit europäisch-transnationalen Perspektiven der Bewegungsforschung auseinander. Rucht hat die Vor- und Nachteile politischen Engagements innerhalb der Bewegungsforschung seit den 1950er-Jahren kritisch reflektiert und beleuchtet. Um als politisch engagierter Bewegungsforscher weder den Illusionen eines radikalen Positivismus‘ noch den Tücken einer politischen Überidentifizierung zu verfallen, sei – so Rucht abschließend – die Herausforderung einer Kombination aus Nähe und Distanz zu meistern, die stets prinzipientreu und klar umrissen zu sein habe. In seinem Bericht über die im Umfeld des Operaismus stehende italienische Zeitschrift „Primo Maggio“ (1973-1986) stellte Mantelli heraus, dass sich die Herausgeber vom politischen Aktivismus jener Jahre abgesetzt und stattdessen vielmehr auf eine Professionalisierung der Forschung gezielt haben.

HOLGER NEHRING (Stirling) hat in seinem Beitrag insbesondere hervorgehoben, dass die im Verlauf der 1960er-Jahre verstärkt in der Friedensbewegung vertretenen Linkssozialisten die Beschäftigung mit dem Marxismus womöglich als eine Art Experimentierfeld ansahen. Durch das Auseinandersetzen mit der eigenen Geschichte schien es Nehring zufolge möglich, die bipolare Weltordnung des Kalten Krieges der Gegenwart zu überwinden. Dabei gab er zu bedenken, dass der Sozialismus jener Gruppierungen nicht unbedingt durchweg als Marxismus zu definieren sei.

STEFAN BERGER und CHRISTIAN WICKE (beide Bochum) haben in ihrem Vortrag veranschaulicht, inwieweit E.P. Thompsons marxistisches Geschichtsverständnis seine Aktivitäten innerhalb der Friedensbewegung bzw. der Campaign for Nuclear Disarmament (CND) beeinflusst hat. Dabei konzentrierten sie sich verstärkt auf seinen Aktivismus und seine politische Ideologie.

Im Vortrag von ALRUN BERGER (Bochum) wurde mit Blick auf drei chronologisch aufeinander aufbauende Phasen danach gefragt, wie die westdeutsche Ostermarschbewegung der 1960er-Jahre mit Geschichte umzugehen pflegte bzw. auf was für ein Bewusstsein von Geschichte sich ihr Engagement für Frieden und Abrüstung gründete. Tatsächlich – so Berger – seien auch verschiedene Denkeinflüsse des Marxismus festzustellen, die jedoch aus Rücksicht auf den Sammlungscharakter der Bewegung und aufgrund des oft hysterisch anmutenden Antikommunismus der Bundesrepublik die meiste Zeit verdeckt bzw. nur angedeutet blieben. Ein etwas offensiveres Auftreten sei erst gegen Ende des Jahrzehnts auszumachen.

In ihrem Beitrag über die Geschichtsschreibung zur Arbeiterbewegung ist MARIA GRAZIA MERIGGI (Bergamo) vor allem auf die Infrastruktur der Sozialgeschichtsschreibung der Arbeiterbewegung in Italien und Frankreich eingegangen. Dabei hob sie hervor, dass der Kommunismus innerhalb der Sozialgeschichtsschreibung in der Hauptsache als Sozialerfahrung geschildert wurde.

In der dritten Sektion haben JENS-IVO ENGELS (Darmstadt), BENEDIKT SEPP (Konstanz) und HANS HEISS (Bozen) den Einfluss marxistischer Geschichtskulturen auf verschiedene „alternative Bewegungen“ beleuchtet. Engels hat sich in diesem Zusammenhang der westdeutschen Umweltbewegung gewidmet und zur Debatte gestellt, ob Marxismus und Umweltbewegung gar in einem Nichtverhältnis zueinander stünden. Allein die Tatsache, dass Umweltschutz und Ökologie in Deutschland stets Themen der gesellschaftlichen Mitte waren (und sind) sei – so Engels – Mitursache dafür, dass marxistische Denkeinflüsse trotz des ab den 1970er-Jahren an Protest und Revolte orientierten Duktus‘ vieler Umweltmahnungen und des breiten Spektrums unterschiedlicher Stimmen wenn überhaupt nur marginal vertreten blieben. Demgegenüber hat Benedikt Sepp herausgestellt, dass theoretische Argumentationsfiguren die Lebenswelt der West-Berliner Neuen Linken in den 1960er- und frühen 1970er-Jahre in zunehmendem Maße durchdrangen, ja zu einem ihrer markantesten Merkmale wurden. Theorie sei dabei als ein durch soziale Praktiken hervorgebrachter Modus der Kommunikation zu verstehen, in dem durch die Konstruktion abstrakter, wissenschaftlich anmutender Systeme Handlungsräume geöffnet und Vorstellungen durchgesetzt werden konnten. Im Zentrum des Vortrages von Hans Heiss stand die Frage nach den neomarxistischen Einflüssen auf den Gründungsprozess der Südtiroler Grünen. Von zentraler Bedeutung für diesen Entwicklungsprozess von Neuer Linker über Alternative Liste hin zur Grünen Partei Südtirols waren – so Heiss – die Vermittlungsleistungen Einzelner. Insbesondere der 1995 verstorbene pazifistisch, universalistisch eingestellte EU-Parlamentarier und Jurist Alexander Langer spielte eine gewichtige Rolle als Vermittlungsfigur und Brückenbauer zwischen den einzelnen Sprachgruppen und Ländern. Sein in den Gründungsprozess einfließendes non-dogmatisch linkes Politikverständnis speiste sich Heiss zufolge zu großen Teilen aus der Geschichte einer unterdrückten sozialen Revolution.

Den Abschluss der zweitägigen Konferenz bildete eine von PETRA TERHOEVEN (Göttingen) und GUIDO PANVINI (Viterbo) gehaltene Sektion zum Verhältnis zwischen Dritte-Welt-Bewegung und Marxismus. Mit der These, dass die Entdeckung der ‚Dritten Welt‘ für die Abgrenzung der Neuen zur Alten Linken konstitutiv gewesen sei, eröffnete Terhoeven ihren Vortrag zu den Befreiungsbewegungen der ‚Dritten Welt‘ und der Radikalisierung der Neuen Linken in Westeuropa. Aufgrund der Erkenntnis eines vollständigen Scheiterns der Alten Linken wurde – so Terhoeven – eine Strategie der Kompromisslosigkeit eingefordert, die, getragen vom klassischen Begriff der internationalen Solidarität, bei gleichzeitiger scharfer Abgrenzung zum real existierenden Sozialismus sowjetischer Prägung, schließlich im positiven Bekenntnis zur revolutionären Gewalt mündete, welche ihrerseits durch Rückgriffe auf steckengebliebene Revolutionen gerechtfertigt wurde. Obwohl oder gerade weil der Neomarxismus im Westen durch den Linksterrorismus übertüncht, wenn nicht gar totgeschlagen wurde, solle die im linken marxistischen Milieu der frühen 1970er-Jahre vorherrschende Gewaltbereitschaft, so Terhoeven abschließend, nicht unterschätzt werden. In seinem Beitrag zur Dritte-Welt-Bewegung Italiens stellte Guido Panvini heraus, dass ein intensiver Dialog zwischen Marxisten und Katholiken in Italien über die gemeinsamen Felder Kernwaffen, Atomkrieg und eben auch die Drittweltproblematik von zentraler Bedeutung sei. An Terhoevens Ausführungen zur Gewaltfrage anknüpfend, warf Panvini schließlich die Frage auf, ob Hannah Arendts Überlegungen zur Gewalt innerhalb der Neuen Linken dazu angetan seien, eine Antwort auf die Frage zu finden, welche Rolle die Gewalt im Streben nach dem Ende der alten Gesellschaft in der marxschen Theorie eigentlich einnahm.

Die Konferenz, die den Prüfstein für ein in der Antragsphase befindliches internationales DFG-Graduiertenkolleg bildete, hat exemplarisch die Vielfältigkeit marxistischer Geschichtskulturen innerhalb der hier ausgewählten Forschungsfelder aufgezeigt. Verschiedene Begriffsdefinitionen und -interpretationen und Herangehensweisen wurden diskutiert. Immer wieder kam dabei die Frage auf, wie eng Marxismus in den zu entlarvenden marxistischen Geschichtskulturen innerhalb sozialer Protestbewegungen eigentlich zu fassen sei. Unstrittig war demgegenüber die Feststellung, dass zur Untersuchung und Identifizierung jener Geschichtskulturen immer auch Bilder, Gesänge, Musik, Feste, Symbole, Performanz und lebensweltliche Alltagserfahrungen hinzuzuziehen sind. Insgesamt bestand jedoch Einigkeit über die Notwendigkeit eines weiteren Erforschens marxistischer Einflüsse und ihrer genauen Wirkungsmechanismen auf Entstehung, Verankerung und Verlauf sozialer Protestbewegungen im Westen zu Zeiten des Kalten Krieges.

Konferenzübersicht:

Christoph Cornelißen (Frankfurt am Main)/Stefan Berger (Bochum), Grußworte

Sektion 1. Erster Teil: Die Wieder- oder Neubegründung marxistischer Geschichtskulturen im Geiste des Antifaschismus nach 1945

Arnd Bauerkämper (Berlin), Antifaschismus als Konzept der Legitimation und Identifikation

Thomas Kroll (Jena), Transnationale Debatten und Grenzgänger in der marxistischen Geschichtswissenschaft Westeuropas in den späten 1940er- und 1950er-Jahren

Zweiter Teil: (Neo-)Marxistische Herausforderungen an die kommunistische Orthodoxie in den 1960er- und 1970er-Jahren

Nils Löffelbein (Frankfurt am Main), Der Marxismus Antonio Gramscis und seine Rezeption in Westdeutschland in den 1970er-Jahren

Ralf Hofrogge (Berlin), Raubdrucke einer Revolution: Neomarxistische Deutungen der Novemberrevolution als Herausforderung für deutsch-deutsche Geschichtserzählungen 1956-1989

Paolo Favilli (Genua), Neomarxismus und Geschichtsschreibung in Italien

Giovanni Gozzini (Siena), Geschichtsschreibung der politischen Linken und Stalinismus

Sektion 2. Dritter Teil: Europäisch-transnationale Perspektiven der Bewegungsforschung

Dieter Rucht (Berlin), Politically Engaged Scholarship in Social Movement Studies since the 1950s

Brunello Mantelli (Turin), “Primo Maggio”. Eine Zeitschrift der kritischen Linken

Vierter Teil: Die Beziehungsgeflechte zwischen marxistischen Geschichtskulturen und der Friedensbewegung in Westeuropa

Holger Nehring (Stirling), Marxistische Einflüsse in der westeuropäischen Anti-Nuklear-Bewegung während des Kalten Krieges

Stefan Berger/Christian Wicke (Bochum), Der marxistische Historiker E.P. Thompson – Galionsfigur und Theoretiker der westeuropäischen Friedensbewegung

Alrun Berger (Bochum), Geschichtskultur innerhalb der westdeutschen Friedensbewegung der 1960er-Jahre

Maria Grazia Meriggi (Bergamo), Frankreich/Deutschland. Die Geschichtsschreibung zur Arbeiterbewegung

Sektion 3. Fünfter Teil: Marxistische Geschichtskulturen und „alternative Bewegungen“

Jens Ivo Engels (Darmstadt), Umweltbewegung und Marxismus in Westdeutschland – ein Nichtverhältnis?

Benedikt Sepp (Konstanz), Politische Theorie in der West-Berliner Neuen Linken der 1960er-Jahre

Hans Heiss (Bozen), Die politischen und intellektuellen Erfahrungen der Grünen: Die Grünen Südtirols als kultureller Knotenpunkt

Sektion 4. Sechster Teil: „Anti-Imperialismus!“ – Die Dritte-Welt-Bewegung und der Marxismus

Petra Terhoeven (Göttingen), Die Befreiungsbewegungen der ‚Dritten Welt’ und die Radikalisierung der Neuen Linken in Westeuropa

Guido Panvini (Viterbo), Die Dritte-Welt-Bewegung in Italien

Anmerkungen:
[1] Jörn Rüsen, Was ist Geschichtskultur? Überlegungen zu einer neuen Art, über Geschichte nachzudenken, in: Ders. / Theo Grütter / Klaus Füßmann (Hrsg.), Historische Faszination. Geschichtskultur heute, Köln 1994, S. 5.
[2] Maria Grever, Historical Culture, Plurality and the Nation State, Vortrag in Freiburg vom 11.12.2008, S. 1-18; Bernd Schönemann, Erinnerungskultur oder Geschichtskultur?, in: Eugen Kotte (Hrsg.), Kulturwissenschaften und Geschichtsdidaktik, München 2011, S. 53-72.
[3] Vgl. Andreas Kühn, Stalins Enkel, Maos Söhne. Die Lebenswelt der K-Gruppen in der Bundesrepublik der 70er Jahre, Frankfurt am Main 2005.

Zitation
Tagungsbericht: Marxistische Geschichtskulturen und soziale Bewegungen während des Kalten Krieges in Westeuropa, 29.09.2014 – 01.10.2014 Loveno di Menaggio, in: H-Soz-Kult, 05.05.2015, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-5970>.