Familiensache Kirche? Die Fugger und die Konfessionalisierung

Ort
Augsburg
Veranstalter
Fürstlich und Gräfliche Fuggersche Stiftungen
Datum
07.05.2015 - 08.05.2015
Von
Stefan Birkle, Fürstlich und Gräflich Fuggersches Familien- und Stiftungsarchiv, Dillingen an der Donau

Als von Anfang an und entschieden katholische Familie haben die Fugger im 16. und 17. Jahrhundert entscheidende Impulse für Erhalt und Ausbau der katholischen Position in der Reichsstadt Augsburg, im regionalen „Fuggerland“ und darüber hinaus gegeben. Diese große Bedeutung der Familie Fugger für katholische Kirche und Konfessionalisierung in ihren verschiedenen Facetten und ihrer weit gespannten Dimension bewusst zu machen, war Ziel der wissenschaftlichen Tagung, die von den Fürstlich und Gräflich Fuggerschen Stiftungen veranstaltet wurde. Daneben sollte aber auch das gängige Geschichtsbild vom kompromisslosen Konfessionalismus der Fugger kritisch hinterfragt und damit einer differenzierteren Betrachtungsweise der Weg geebnet werden. Aufgeteilt auf die drei Sektionen „Stiftungswesen und Bildung“, „Musik, Kunst und Architektur“ sowie „Herrschaftspraxis“ präsentierten die Referenten, darunter mehrere Nachwuchswissenschaftler, die sich auf die Fugger-Forschung spezialisiert haben, im Augsburger Zeughaus am 7. und 8. Mai 2015, ihre aktuellen Ergebnisse.

Eröffnet wurde die Tagung durch ALBERT GRAF FUGGER VON GLÖTT (Kirchheim), der nach der Begrüßung die Frage nach den Gründen für das Katholisch-Bleiben der Fugger stellte. Als verschiedene Ansatzpunkte für diesbezügliche Überlegungen nannte er die Geschäftsbeziehungen zum Papst, Kaiser Karl V. als Schuldner der Fugger sowie die Bedeutung von Kanonikaten für die Familie.

Die „Konfessionalität“ der Fugger als Forschungsproblem thematisierte anschließend DIETMAR SCHIERSNER (Weingarten) in seinem Einführungsvortrag. Nach einem Überblick des Tagungsprogramms sprach Schiersner einige zentrale Forschungsfragen an. Dazu zählten die Notwendigkeit, auch persönliche Entscheidungen in einen größeren Kontext einzuordnen, das Spannungsfeld zwischen Frömmigkeit und Opportunismus zu betrachten und die Tradierung konfessioneller Entscheidungen in der Familie bis hin zu einem möglichen „Masterplan“ zur Schaffung eines Familiengeschichtsbildes im Blick zu behalten. Frömmigkeit, Familienräson und Politik seien deshalb gleichzeitig und mit dem Ziel zu untersuchen, konfessionelle Aspekte auch als Familiensache und damit aus einer neuen Perspektive zu sehen.

FRANZ KARG (Dillingen) referierte zur Aussagekraft der im Fuggerarchiv vorhandenen Bestände im Hinblick auf konfessionsgeschichtliche Fragen. Ein Hauptproblem für potentielle Forscher sah Karg darin, dass weder Gespräche, Gedanken noch Diskussionen der Fugger üblicherweise in die Akten eingegangen seien. Zudem seien Akten durch eine Kassationsaktion bereits im 17. Jahrhundert verlorengegangen oder aber mit dem Verkauf einer Herrschaft an die neuen Inhaber übergegangen und deshalb heute nicht mehr im Fuggerarchiv vorhanden. So seien zwar, etwa durch Verträge, oft die Ergebnisse überliefert, ihr Entstehungsprozess könne allerdings kaum nachvollzogen werden. Auch zu den sichtbaren konfessionellen Zeichen in Form von Kirchen und Grablegen seien neben den Stiftungsbriefen kaum weitere Überlieferungen vorhanden. Eine Chance, diesem großen „Nichts“ zu begegnen sah Karg vor allem in der Auswertung der einzelnen fuggerschen Herrschaftsarchive.

Mit ihrem Werkstattbericht zur konfessionellen Akzentuierung der fuggerschen Stiftungen eröffnete CLAUDIA GUTSTEIN (Dillingen) anschließend die erste Sektion der Tagung. Ausgehend von einem historischen Überblick über Stiftungen im Allgemeinen, leitete die Referentin zu den zahlreichen fuggerschen Stiftungen über. Exemplarisch konnte sie darlegen, dass eine stärkere Konfessionalisierung der fuggerschen Stiftungen häufig erst im Laufe des 16. Jahrhunderts, etwa durch spätere Zustiftungen, stattgefunden habe. Vorher seien – so die auch in der anschließenden Diskussion auf Zustimmung gestoßene Feststellung der Referentin – in den Stiftungsbriefen meist nur gängige Topoi („ad pias causas“, „aus christlichem eifer“ etc.) zu finden, die in ähnlicher Weise auch bei protestantischen Stiftungen verwendet worden seien. Eine eindeutig katholische Ausrichtung sei deshalb häufig erst in der Praxis, etwa durch die Besetzung der durch die Prädikatur-Stiftung bei St. Moritz geschaffenen Stelle, ersichtlich, während es andererseits aber auch Stiftungen ohne konfessionelle Ausprägungen, wie das 1560 als ärztliche Einrichtung geschaffene „Schneidhaus“, gegeben habe. Gutstein plädierte deshalb dafür, für die Stiftungen der Fugger vom Bild eines „katholischen Bollwerks“ abzurücken.

In seinem zweiten Vortrag beleuchtete DIETMAR SCHIERSNER (Weingarten) die Bildungsoffensive der Fugger. Eine solche sei drängend geworden, nachdem durch den Übergang vieler ostschwäbischer Städte zur Reformation für das meist katholische Land ein Defizit an Bildungsmöglichkeiten entstanden sei. Im Falle der Fugger erfolgte die Etablierung eines „Bildungssystems“ dann in einem Zug und von oben nach unten: Anknüpfend an die Dillinger Jesuiten-Universität wurde in Augsburg auf einem Grundstück Christoph Fuggers 1581 der Grundstein für das Jesuitenkolleg St. Salvator gelegt, das damit die Lücke zwischen den Lateinschulen in den fuggerschen Herrschaften und der Universität schließen konnte. Als ein sehr frühes Beispiel nannte Schiersner die 1554 gegründete Lateinschule in Babenhausen, die gemäß der Stiftungsurkunde auch begabte katholische Schüler förderte und ihnen so den Übertritt ans Jesuitenkolleg ermöglichte. Schiersner stellte aber auch heraus, dass es sich bei der ebenfalls erhaltenen Schulordnung zunächst einmal um die Adaption eines humanistischen Vorbilds ohne ausgeprägte konfessionsspezifische Aspekte gehandelt habe. Die Lateinschule habe deshalb mit ihrer unzweifelhaften konfessionellen Zweckbindung auch durchaus vor- oder überkonfessionelle Bildungsziele verfolgen und damit ihren Beitrag zu einer durchgehenden Bildungsoffensive bis hin zur Universität leisten können.

Die zweite Sektion eröffnete STEFANIE BILMAYER-FRANK (Augsburg) mit einem Vortrag über „Die Fugger und die Musik“, der durch ein von Peter Bader geleitetes Vokalensemble mit zeitgenössischen Stücken illustriert wurde. Einführend nannte die Referentin die vielfältigen musikalischen Schwerpunkte der Fugger, wies dabei aber auf das grundsätzliche Problem hin, eine mögliche Konfessionsgebundenheit von Musik nachweisen zu können. Besonders schwierig sei dies bei Instrumentalmusik. Aber auch bei textbezogenen Formen lasse die Verwendung der deutschen oder lateinischen Sprache noch keine eindeutigen Zuordnungen zu. Das Tridentinum könne immerhin, so Bilmayer-Frank, als Ansatzpunkt dienen, wenn Kompositionen versuchten, dem darin propagierten katholischen Ideal möglichst zu entsprechen. In konfessioneller Hinsicht aussagekräftiger seien dagegen die Widmungstexte, die für fuggersche Familienmitglieder bei 48 Musikalien und damit in sehr hoher Zahl vorhanden seien, oder Eintragungen in den Rechnungsbüchern. Bilmayer-Frank wies allerdings auch auf einige Einzelfälle von protestantischen Musikern in fuggerschen Diensten hin. Hier seien – je nach Blickrichtung – musikalische Fähigkeiten bzw. Prestige und eine sichere Anstellung höher bewertet worden, als konfessionelle Unterschiede. Zusammenfassend kam die Referentin zum Schluss, dass die Konfessionsgebundenheit von Musik „vorsichtig zu bejahen“ sei.

Den zweiten Tag eröffnete der Vortrag von SYLVIA WÖLFLE (Lindau) zur Kunstpatronage der Fugger, welche die Referentin am Beispiel der Verwendung italienischer Kunst für Kirchen und Kapellen beleuchtete. Kunstpatronage stellte, so die Grundaussage von Wölfle, eine Möglichkeit zur Rangerhöhung dar, für die gerade die Fugger durch ihre Tätigkeit im Handel eine hilfreiche Grundlage besaßen. Anhand verschiedener Beispiele legte die Referentin dar, wie die Fugger bei der Auswahl von Kunstwerken, die als „Medien eines Kulturtransfers“ zu betrachten seien, unterschiedliche Adressaten respektierten und auch auf die Angemessenheit, etwa hinsichtlich Ort, Zweck oder Preis des in Auftrag gegebenen Kunstwerks Rücksicht nahmen. So seien etwa Gemälde für den privaten Bereich meist unbesehen und problemlos in Italien bestellt worden, wenn der künstlerische Anspruch gewährleistet gewesen sei. Bei Bildern für den öffentlichen Bereich dagegen sei für die Fugger eine eindeutige Lesbarkeit wichtiger gewesen, weshalb beispielsweise Hans Fugger ein Auferstehungsgemälde aufgrund einer nicht traditionsgemäßen Darstellung von Christus und wegen des komplizierten Bildaufbaus kritisierte. Die genauere Kontrolle der Künstler lasse sich aber auch durch konkrete Änderungswünsche an Entwürfen italienischer Künstler oder an der Praxis, zum Beispiel Altarbilder vor Ort in Süddeutschland anfertigen zu lassen, erkennen.

FREYA STRECKER (Tübingen) lieferte anschließend einen Werkstattbericht, der neue Erkenntnisse zu den fuggerschen Stiftungen für St. Ulrich und Afra und ihre Ausstattung, vor allem in Bezug auf die Auswahl als Grablege lieferte. Anhand zahlreicher Bildbeispiele erläuterte sie zunächst das Grundproblem, dass es vor circa 1600 keine „Ikonographie der Konfession“ und somit keine konfessionsspezifischen Bildmotive gegeben habe. Altarbilder, Gedenktafeln und Inschriften seien meist erst später hinzugefügt worden. Besonders deutlich werde diese Praxis beim Totengedenken, wo die Stiftung unmittelbar nach dem Tod erfolgte, ihre Ausstattung aber noch warten konnte, so dass man hier nicht von einem „Masterplan“ sprechen könne. Zur Auswahl von St. Ulrich und Afra als Grablege haben somit verschiedene Faktoren wie die relative Sicherheit in der Stadt Augsburg, die Reichsfreiheit des Benediktinerklosters und damit der Schutz sowohl vor städtischer als auch bischöflicher Einflussnahme und nicht zuletzt das Fehlen konfessioneller Veränderungen beigetragen, während sich die einzelnen fuggerschen Herrschaften aus unterschiedlichen Gründen nicht als Familiengrablege durchsetzen konnten. Letztendlich, so dass Fazit von Strecker, sei die Entscheidung für St. Ulrich und Afra klug, aber nicht primär konfessionell motiviert gewesen.

ARIANE SCHMALZRIEDT (Neu-Ulm) schloss die zweite Sektion mit ihren Ausführungen zur „Sakralisierung einer (Herrschafts-)Landschaft“ am Beispiel der Fuggerherrschaft Kirchberg-Weißenhorn. Diese habe bereits zum Zeitpunkt des Erwerbs durch die Fugger zahlreiche Kirchenbauten aufgewiesen und im 17. und 18. Jahrhundert einen „Bauboom“ erfahren. Die Baulast habe zwar häufig auf verschiedene Rechteinhaber aufgeteilt werden können, aber damit auch wieder einen erhöhten Verwaltungsaufwand mit sich gebracht. Am Beispiel Matzenhofen verdeutlichte Schmalzriedt diese Problematik und zeigte, wie Franz Karl Fugger die Bauinitiative der Heiligenpfleger und des Pfarrers von Babenhausen sowie die Unterstützungsbereitschaft aus der Nachbarschaft aufgriff und dann vor allem als Vermittler zwischen den Parteien und als Verhandlungsführer fungierte, während die Finanzierung des Bauvorhabens weitgehend durch Matzenhofer Eigenkapital sichergestellt wurde. Als Ergebnis konnte die Referentin festhalten, dass es sich beim Prozess der Sakralisierung nicht um ein planmäßiges Vorgehen, sondern um das Zusammenkommen mehrerer Faktoren gehandelt habe. Die durch die herrschaftliche Kleinräumigkeit begünstigte Konkurrenz einzelner Orte bzw. Bauträger habe zudem dazu geführt, dass der Patronatsherr nicht immer der Hauptbaulastträger gewesen sei.

Die dritte Sektion der Tagung umfasste zwei Vorträge. STEFAN BIRKLE (Dillingen) beleuchtete an zwei Beispielen, wie die Fugger nach der Übernahme evangelischer Herrschaften eine konsequente katholische Konfessionalisierungspolitik betrieben. Nach einleitenden Worten zur Reichsritterschaft, in deren Umfeld die beiden Beispiele zu verorten sind, stellte er zunächst Leeder vor. Dort sei nach der Übernahme der Herrschaft durch Jacob Fugger eine schnelle und konsequente Rekatholisierung erfolgt, die jedoch auch immer wieder ein auf Nachsicht und Überzeugungsarbeit aufgebautes Vorgehen erkennen lasse. Die Herrschaft Grönenbach dagegen war katholisch. Sie habe aber durch die starke Verzahnung mit dem benachbarten reformierten Rotenstein mit ähnlichen konfessionell motivierten Problemen zu kämpfen gehabt. Ottheinrich und später sein Sohn Bonaventura Fugger versuchten deshalb, wie Birkle erläuterte, im Verbund mit dem Fürststift Kempten und dem Bischof von Augsburg das reformierte Bekenntnis möglichst ganz zu beseitigen. Obwohl all diese Versuche im Gegensatz zu Leeder letztendlich gescheitert seien, sah Birkle doch verschiedene Gemeinsamkeiten der vorgestellten fuggerschen Familienmitglieder, etwa bei den angewandten Konfessionalisierungsmethoden. Gleichzeitig plädierte er aber auch dafür, vom althergebrachten Bild des kompromisslosen und rein gegenreformatorischen Ortsherrn Abstand zu nehmen und die aufbauenden und auf Überzeugung zielenden Maßnahmen stärker in den Blick zu nehmen.

DIANA EGERMANN-KREBS (Augsburg) konnte daraufhin mit ihrem Vortrag zu Jacob Fugger die von Birkle für Leeder gemachten Feststellung wesentlich ergänzen und erweitern. Die Referentin ging dabei nach einem kurzen biographischen Abriss und einer Vorstellung der Forschungsbegriffe Konfessionsbildung und Konfessionalisierung genauer auf das Fallbeispiel Rettenbach ein, einer weiteren Herrschaft in der Hand Jacob Fuggers. In Rettenbach, so die Feststellung von Egermann-Krebs, erscheine Jacob Fugger deutlich weniger konsequent in seinen konfessionalisierenden Bestrebungen als in Leeder. Als Beispiele nannte sie etwa die Beschäftigung eines evangelischen Vogtes, der als „weltlicher Gegenpart“ des katholischen Pfarrers gesehen werden könne, das Eheverständnis Jacob Fuggers, das mit den katholischen Vorgaben nicht immer deckungsgleich gewesen sei, oder auch seine persönliche Bibliothek mit mehreren evangelischen Büchern. In Leeder hatte er vergleichbare Bücher, wie die Referentin nochmals betonte, bei seinen Untertanen suchen und verbrennen lassen. Der Grund für diese Unterschiede in den beiden Herrschaften Jacob Fuggers sei, so die These der Referentin, vor allem in der evangelischen Vorgeschichte der Herrschaft Leeder zu suchen, während Jacob Fugger in Rettenbach als einer bereits katholischen Herrschaft weniger gebunden gewesen sei und deshalb als ambivalenter Patronatsherr erscheine, der zwar katholisch, aber in seiner eigenen Ausprägung gehandelt habe.

Die anschließende Schlussdiskussion versuchte vor allem die Sektion „Musik, Kunst und Architektur“, die auf beide Tage aufgeteilt war, nochmals zusammenfassend zu betrachten und die grundsätzliche Frage nach der Konfessionalität von Kunst und Musik zu stellen. Die These eines möglichen „Sonderstatus“ von Künstlern und Musikern, der über konfessionelle „Fehler“ leichter hinwegsehen ließ, wenn die künstlerische Qualität stimmte, wurde rege diskutiert. Definitive Aussagen, so das Ergebnis, seien jedoch aufgrund fehlender diesbezüglicher Quellenaussagen, nicht möglich. So sei einerseits die konfessionelle Ausrichtung von Künstlern, weil sie häufig nur als temporäre Dienstleister fungierten, weniger relevant gewesen, während andererseits durchaus Fälle bekannt seien, in denen auch konfessioneller Druck ausgeübt wurde. Zudem gebe es bekanntlich auch weitere Bereiche wie etwa die Ökonomie oder die humanistische Bewegung, die von der Konfessionalisierung kaum ergriffen worden seien.

Konferenzübersicht:

Begrüßung

Einführung

Dietmar Schiersner (Weingarten), Frömmigkeit – Familienräson – Große Politik: Die „Konfessionalität“ der Fugger als Forschungsproblem

Franz Karg (Dillingen), Die Bestände des Fuggerarchivs und ihr konfessionsgeschichtlicher Quellenwert

1. Sektion: Stiftungswesen und Bildung

Claudia Gutstein (Dillingen), Katholisch „stiften gehen“: Zur konfessionellen Akzentuierung des fuggerschen Stiftungswesens im 16./ 17. Jahrhundert

Dietmar Schiersner (Weingarten), Von der Lateinschule über Jesuitenkolleg auf die Universität: Die katholische Bildungsoffensive der Fugger

2. Sektion: Musik, Kunst und Architektur

Stefanie Bilmayer-Frank (Augsburg), Die Fugger und die Musik: konfessionelle Positionierung und ihre Grenzen. Musikalisch illustriert von einem Vokalensemble unter der Leitung von Peter Bader

Sylvia Wölfle (Lindau), Italienische Kunst für Kirchen und Kapellen des 16. Jahrhunderts: Konfession und Kunstpatronage bei den Fuggern

Freya Strecker (Tübingen), Die fuggerschen Stiftungen für St. Ulrich und St. Afra und ihre Ausstattung

Ariane Schmalzriedt (Neu-Ulm), Sakralisierung einer (Herrschafts-)Landschaft: Zum barocken Pfarr- und Walfahrtskirchenbau der Fugger

3. Sektion: Herrschaftspraxis

Stefan Birkle (Dillingen), Einige katholische Sorgen weniger: Die Fugger übernehmen evangelische Herrschaften

Diana Egermann-Krebs (Augsburg), Jacob Fugger-Babenhausen: Herrschaftspraxis als Konfessionalisierung

Tagungsfazit, Ausblick, Schlussdiskussion

Zitation
Tagungsbericht: Familiensache Kirche? Die Fugger und die Konfessionalisierung, 07.05.2015 – 08.05.2015 Augsburg, in: H-Soz-Kult, 01.07.2015, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-6054>.