The Good Years! Historical Trajectories 1980-2010

Ort
Monte Verità
Veranstalter
David Gugerli, Technikgeschichte ETH Zürich / Jakob Tanner, Historisches Seminar und Forschungsstelle für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Universität Zürich / Monika Dommann, Historisches Seminar, Universität Zürich
Datum
29.06.2015 - 03.07.2015
Von
Roman Wild / Magaly Tornay, Forschungsstelle für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Universität Zürich

Auf dem Monte Verità nahe Ascona fanden sich Ende Juni Historikerinnen und Historiker aus Deutschland, der Schweiz, den USA und den Niederlanden ein, um die jüngste Zeitgeschichte zu diskutieren. Zu der in den Congressi Stefano Franscini (CSF) untergebrachten Konferenz hatten die an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich respektive Universität Zürich lehrenden DAVID GUGERLI, MONIKA DOMMANN und JAKOB TANNER geladen. Mit der kontraintuitiven Formel „The Good Years!“, die Walter Lord ursprünglich für die Zeit von 1900 bis zum Ersten Weltkrieg verwendete[1], riefen die Gastgeber dazu auf, die zentralen Akteure, Ereignisse und Prozesse der Epoche von 1980 bis 2010 aufeinander zu beziehen und produktiv zu machen. Damit ging die Aufforderung einher, dem Erzählen deterministisch angelegter (Vor-)Geschichten zu den Finanzmarkt-, Überwachungsstaats- oder Migrationskrisen der Gegenwart zu widerstehen und an deren Stelle konkurrierende Narrative und experimentelle Deutungen zu setzen. Mit der titelgebenden Referenz auf Walter Lord wurde außerdem die Frage nach den Gemeinsamkeiten und Gegenläufigkeiten der „Belle Époque“ und der „Nach dem Boom“-Jahrzehnte in den Fokus gerückt.[2]

Die provozierende These, bei der Epoche von 1980 bis 2010 handle es sich um „ Good Years“, gab Anlass zur Überprüfung von zwei konzeptionellen Rahmungen: einerseits des von DANIEL T. RODGERS (Princeton) in seinem Buch „Age of Fractures“[3] postulierten Endes der Gewissheiten und großen Erzählungen; andererseits der von LUTZ RAPHAEL (Trier) und Mitstreitern geprägten Formel „Nach dem Boom“.[4] Diesen beiden Autoren oblag es zu Beginn und am Ende der Konferenz, einen konzeptionellen Bogen zu schlagen und darin die wichtigsten vorgetragenen Argumente und Denkfiguren aufzunehmen.

In fünf thematische Panels gegliedert, setzte die Konferenz auf ein strukturelles Experiment: Nebst Vorträgen von ausgewiesenen Historikerinnen, Anthropologen und Medienwissenschaftlern fiel Nachwuchswissenschaftlern die Aufgabe zu, die Vorlagen in vorbereiteten oder spontan gehaltenen Interventionen kritisch zu hinterfragen und weiterzudenken. Die Panels drehten sich um die Themenkomplexe Durchbruch der Wissensgesellschaft, Liberalisierung des Finanzmarktkapitalismus, von der Globalisierung herausgeforderte Nationalstaaten sowie Umgang mit Big Data und neuen Medien. In der Annahme, dass mit dem zeithistorischen Untersuchungsgegenstand gleichsam die Untersuchungsmethodik in Bewegung geraten sei, bildeten die geschichtswissenschaftlichen Trends und Turns seit den 1980er-Jahren den Gegenstand des fünften und letzten Panels.

Im Folgenden werden einige dieser kontrovers diskutierten Aspekte hervorgehoben, die sich als roter Faden durch die Tage und Themen auf dem Monte Verità zogen. Auf eine stichwortartige Wiedergabe der zahlreichen Einzelbeiträge wird aus Platzgründen verzichtet.

Erstens fassten die Referenten und Interventionistinnen die „Good Years!”-These unisono als Provokation auf und formulierten sorgsam abwägende, Ambivalenzen und Ungleichheiten betonende Gegenfragen im Stil von „Good for Whom?“, „Whose Era?” oder „Who has the Naming Privilege?”. Damit verbunden war auch die Forderung zur Erweiterung der Forschungsperspektive auf außereuropäische, nicht-westliche Konstellationen, wie sie beispielsweise CHRISTA WIRTH (Zürich) in ihrer Intervention zur postkolonialen Mediengeschichte oder BENJAMIN ZACHARIAH (Heidelberg) bezüglich der Liberalisierung in Indien vornahmen. In den Panels zur Wirtschaftsgeschichte und Finanzmarktkrise sowie zu den Nationalstaaten und der Globalisierung wurde denn auch wiederholt für den komplexitätssteigernden Einbezug von „Geographies“ plädiert. Anlässlich des von HANSJÖRG SIEGENTHALER (Zürich) moderierten Round Table zur Staatsverschuldung Griechenlands – deren Anfänge bis auf die 1981 erfolgte Wahl Andreas Papandreous zum griechischen Ministerpräsidenten zurückverfolgt wurden – zeigte sich idealtypisch, wie gegenläufig die geschichtswissenschaftlichen Bilanzierungen für die einzelnen Akteure ausfallen: Während große Teile der griechischen Bevölkerung ihre Arbeitsstellen und sozialstaatlichen Ansprüche einbüßten und die Regierungen rastlos vom einen Notfallplan zum anderen Rettungspaket übergingen, erlebten die in den Zentralbanken und Währungsfonds tätigen Expertenstäbe einen beispiellosen Zugewinn an Macht und Prestige und erwirtschafteten private Gläubiger hohe Renditen auf ihre Kredite. Die Zusammenschau der von ADAM TOOZE (New York), PATRICK NEVELING (Utrecht), LAURA RISCHBIETER (Berlin) und TOBIAS STRAUMANN (Zürich) vorgebrachten Erklärungen und Einschätzungen zur gegenwärtigen Lage Griechenlands ergab, dass der tiefgreifende Wandel erst im Rückblick und unter der Voraussetzung, dass archivrechtliche Sperrfristen wegfallen, verlässlich gedeutet werden kann.

Zweitens zog die Identifizierung von Kontinuitäten, Zäsuren und Wandel viel Aufmerksamkeit auf sich. Periodisierungsfragen sind bekanntlich ein leicht und mit guten Gründen kritisierbares, aber nichts desto trotz Orientierung stiftendes und rege praktiziertes Sortierspiel, das Historikerinnen mit Vorliebe in dekadologischen Schritten durchspielen.[5] Diesem Charme erlagen auch die Referentinnen und Diskutanten der Monte Verità-Konferenz. Panelübergreifend und auf der Grundlage verschiedenster Materialien machten sie im Jahr 1979 einen „Wendepunkt“[6] der jüngsten Zeitgeschichte aus: Margaret Thatcher wurde zur Premierministerin gewählt, im Iran kam es zu einer folgenschweren Revolution und die Nato setzte mit ihrem Doppelbeschluss auf Abrüstungsgespräche bei gleichzeitiger Stationierung von Mittelstreckenraketen in Europa. Mit der „SAP R/2“-Software wurden so unterschiedliche Domänen wie Produktionsprozesse, Finanzbuchhaltung, Human Resources und Logistik erstmals im real time Modus abgebildet, der Walkman wurde eingeführt und auf der ersten Weltklimakonferenz wurde vor der globalen Erwärmung gewarnt. Während sich Michel Foucault mit dem Neoliberalismus zu beschäftigen begann, avancierte der „Markt“ zu einem Zauberwort, das nicht nur die Wirtschaftspolitik von Ronald Reagan nachhaltig prägte. Im Verlauf der Woche wurden zahlreiche weitere Beispiele angeführt. Allein, so ließe sich kritisch anmerken, blieb der empirische Nachweis ihrer gegenseitigen Bedingtheit und der sich daraus erwachsenden Wechselwirkungen noch allzu oft aus.

Nebst dieser spielerischen Vorverlegung des Epochenbeginns auf 1979 wurden Periodisierungsfragen für alle Themenbereiche kontrovers diskutiert. Dazu gehörten auch vergangene Zukunftsvorstellungen: Während CHRISTIAN GEULEN (Koblenz) auf die historische Kontingenz von Erwartungshorizonten hinwies, stellte CLAUS PIAS (Lüneburg) die These auf, dass die „Good Years“ der Jahrhundertwende eher eine Zukunftsprojektion des Kalten Krieges gewesen seien. DAVID GUGERLI (Zürich) führte in seiner Reaktion auf Rodgers „Fractures“ eine für die jüngste Geschichte produktive heuristische Kategorie ein: Über die Frakturen hinaus zeichne sich die Epoche auch durch Konfigurationen aus. Dadurch also, dass sich vormals unter der Oberfläche gärende Ereignisse und Prozesse ab den 1980er-Jahren auf neue und wirkmächtige Weise koppelten und Veränderungen von gesamtgesellschaftlicher Relevanz nach sich zogen. In technikhistorischer Lesart sei zu konstatieren, dass sich ein ständig wachsender Anteil von Interaktionen in und mit Rechnern vollzog.

Drittens wurde die ganze Konferenz über mit der Herausforderung gerungen, wie mit dem zwischen 1980 und 2010 ungemein durchlässig gewordenen nationalstaatlichen Raum umzugehen ist. Liberalisierungs-, Informatisierungs- und Finanzialisierungsprozesse analytisch ernst zu nehmen hieße, die zeithistorischen Versuchsanordnungen systematisch auf Akteure und Praktiken auszurichten, die diese Cross-Border-Operationen ermöglichten. Dies darf freilich nicht auf Kosten der Analyse nationalstaatlicher Standort- und Steuerregulierungen erfolgen, die für viele Konzentrations- und Verlagerungsbewegungen auf globaler Ebene Erklärungskraft besitzen, wie GISELA HÜRLIMANN (Zürich) in ihrer Intervention anhand der Schweiz und Singapurs herausarbeitete. Analytisch gewinnbringend waren Referenten, die ihre Argumentation am Fallbeispiel international harmonisierter Flugsicherheitssysteme (ULRICH WENGENROTH), neoliberal inspirierter Sonderwirtschaftszonen (PATRICK NEVELING), ungeachtet ihrer Nationalität erlassener Banken-Rettungsschirme (ADAM TOOZE) oder hochmobiler kosmopolitischer Expertenklassen (CHARLES S. MAIER) entwickelten. Diese Aufzählung deutet an, dass der Flugverkehr mit seinen Passagier- und der Finanzmarktkapitalismus mit seinen Kapitalströmen die paradigmatischen Felder sein könnten, um eine genauere Konturierung der Globalisierung vorzunehmen.

Viertens wurde eine „Selbstrationalisierung der Geschichtswissenschaft“ (JAKOB TANNER) angemahnt. Wenn sich Historikerinnen und Historiker an die Interpretation der jüngsten Zeitgeschichte machen, sehen sie sich nolens volens mit den in zeitdiagnostischer Absicht produzierten Daten, Deutungen und Debatten konfrontiert. Der Wille, die sozialwissenschaftlichen Kategorien gegen den Strich zu lesen und an ihren Selbstverständlichkeiten zu rütteln, war bei den Referentinnen und Kommentatoren allzeit zu erkennen. Panels, die Historikerinnen und Historiker aus unterschiedlichen Jahrgängen zusammenspannten, führten jedoch vor Augen, dass wenige Jahre Altersdifferenz eklatante Unterschiede in der Wahrnehmung und Bewertung zeithistorischer Episoden hervorrufen können. Dies zeigte sich beispielhaft am Beitrag von MONIKA DOMMANN (Zürich) zu „1984“, der sich der Überlagerung biographischer und historiographischer Zugänge widmete. Jüngere Interventionistinnen und Interventionisten wie THOMAS ZIMMER (Freiburg i.Br.) gerieten dabei zu Nachgeborenen, welche die medien- und (pop-)kulturellen Beispiele und Quellen der „Good Years“ wieder aus den biographischen Verflechtungen herauslösten. Es fiel bei diesem Nähe- und Distanzspiel während der ganzen Woche auf, dass die 1980er-Jahre – aus Gründen des Archivzugangs oder auch der größeren zeitlichen Distanz – als Dekade mit ihrer spezifischen Ästhetik und popkulturellen Blockbustern besser fassbar und ausführlicher diskutiert wurden als spätere Dekaden. Aus diesen Gründen ist die Offenlegung der erkenntnisleitenden Prämissen und Forschungsinteressen unabdingbar. Dasselbe gilt für eine noch zu schreibende Begriffsgeschichte zentraler zeithistorischer Analysekategorien (Liquidität, Kapitalismus, Globalisierung etc.).

Fünftens wurden die seit 1980 erlebten Turns und Returns der Geschichtswissenschaft in Erinnerung gerufen. Uneinig waren sich die Diskutantinnen, ob es sich hier primär um eine Fragmentierung der Forschungsfelder handelte, die mit neuen Labels versehen in akademischen Verteilkämpfen aufmerksamkeitssteigernd eingesetzt werden konnte, oder ob es dabei um eine Kritik und Umwälzung etablierter Erkenntnisinteressen und Theoriebezüge ging. KATHLEEN CANNING (Michigan) sprach von einem „Return to the Social“ vor allem im Zusammenhang mit der Geschichte materieller Kulturen und des Körpers in einer Netzwerkperspektive. Diskutiert wurde die in diesem Zusammenhang augenfällige Abwesenheit von Theorie in der Zeitgeschichte, welche vor kurzem selbst für diese Zeitspanne[7] historisiert wurde und dabei ohne Theorie auskam.

Einigkeit bestand in der Einschätzung, dass gegenwärtige Konfliktlagen auf die Geschichtswissenschaft direkt durchschlagen und einzelne Subdisziplinen begünstigen oder benachteiligen können. Ohne die humanitären Katastrophen in Ruanda oder im Kosovo hätte die Geschichte der Menschenrechte (STEFAN-LUDWIG HOFFMANN) wohl nicht dieselbe Dringlichkeit erfahren, ohne die dezidiert politisch gedachten Gender-Konzeptionen hätte die Geschlechtergeschichte kaum ihren Siegeszug angetreten. Wichtig war PETER SCHÖTTLERs (Berlin) Hinweis, dass institutionelle Neuerungen wie beispielsweise der Konzentrationsprozess bei akademischen Zeitschriftenverlagen oder die Einrichtung von Juniorprofessuren nur mäßig sichtbare, aber deutlich spürbare Weichenstellungen bedeuteten. JAN-OTMAR HESSE (Bayreuth) wagte zudem die Prognose, dass der Wirtschaftsgeschichte nach Jahren der kulturhistorischen Marginalisierung ein unmittelbarer Aufschwung bevorstehe, der sich im Wesentlichen mit den gegenwärtigen volkswirtschaftlichen Turbulenzen erklären lasse.

Als Fazit lässt sich festhalten, dass mittels der internationalen Konferenz „The Good Years! Historical Trajectories 1980-2010“ ein erster Schritt hin zu einem besseren Verständnis der jüngsten Vergangenheit erfolgt ist. Der Versuch, die von Vertretern hochspezialisierter „Bindestrich“-Geschichten vorgebrachten Erkenntnisse zu sammeln, sortieren und in ein (neues) Narrativ zu (re-)integrieren, ist begrüßenswert und hat auf dem Monte Verità zu angeregten Diskussionen geführt, die außerhalb der Comfort Zone der jeweiligen Teilgebiete lagen. Diese Anordnung war auf eine erfrischende, teilweise auch provozierende Art erkenntnisfördernd, konnte jedoch zwangsläufig nur zu einem vielstimmigen Epochenbild führen. Somit nehmen wir aus der Konferenz eher produktive Verunsicherung als forschungsleitende Gewissheiten mit – jedoch auch viele Anregungen und neue Forschungsperspektiven, die nun in empirischer Arbeit weiter entwickelt werden können.

Conference Overview:

Daniel T. Rodgers (Princeton): Periodizing the Late Twentieth Century: The Age of Fracture and After

David Gugerli (Zurich): Comment and opening keynote

Panel I: The Knowledge Society

Ulrich Wengenroth (Munich): Keep It Simple! Technological Enlightenment in the Knowledge Society
Interventions by Daniela Zetti (Zurich) and Alban Frei (Zurich)

Christian Geulen (Koblenz): Future‘s End: On Post-Ideological Knowledge and the Joy in Repetition
Interventions by Hannes Mangold (Zurich) and Onur Erdur (Zurich/Berlin)

Panel II: Wall Street, Main Street and Beyond: Liberalisation, Financial Capitalism and the Emerging Markets

Patrick Neveling (Utrecht): Penthouse or Pavement: Post-Heroic Neoliberalism and the Asynchronous Development of Export Processing Zones and Special Economic Zones before and after 1980
Interventions by Laura Rischbieter (Berlin) and Hansjörg Siegenthaler (Zurich)

Tobias Straumann (Zurich): Was the Financial Crisis of 2007–2009 Inevitable? The History of Liberalisation since the 1970s in Retrospect
Interventions by Christophe Farquet (Geneva) and Jan-Otmar Hesse (Bayreuth)

Adam Tooze (New York): Lost in the North Atlantic: The Invisible Geography of the Global Financial Crisis
Intervention by Lea Haller (Zurich/Geneva)

Round Table with Patrick Neveling (Utrecht), Tobias Straumann (Zurich), Adam Tooze (New York) and Laura Rischbieter (Berlin)

Panel III: Globalisation, the Nation State and the New World Order

Benjamin Zachariah (Heidelberg): The Anxieties of a New Freedom: Nations, Development and Liberalisation, c. 1980 – 2010
Intervention by Jakob Tanner (Zurich)

Charles S. Maier (Harvard): Who Needs Territory? The Geographies of Class in Contemporary Capitalism
Intervention by Gisela Hürlimann (Zurich)

Panel IV: Life and the New Media: Access, Consuming and Privacy

Claus Pias (Lüneburg): Das Versprechen der Medien
Intervention by Christa Wirth (Zurich)

Monika Dommann (Zurich): „1984” als Chiffre: Privacy vor dem Millennium
Intervention by Thomas Zimmer (Freiburg i.Br.)

Panel V: Clash of Cultures and Wars of Concepts? History Turns after the 1980s

Stefan-Ludwig Hoffmann (Berkeley): Human Rights and History
Interventions by Ruben Hackler (Zurich) and Lutz Raphael (Trier)

Kathleen Canning (Michigan): Beyond the Cultural Turn: Gender, Sexuality and a Return to the Social?
Interventions by Mischa Suter (Basel) and Stephan Scheuzger (Bern)

Peter Schöttler (Paris): „To Everything There Is a Season”, aber irgendwann ist es auch gut: Trends und Turns in der Geschichtswissenschaft seit den 1980er Jahren
Intervention by Brigitta Bernet (Zurich)

Lutz Raphael (Trier): Closing keynote

Jakob Tanner (Zurich): Closing comment and goodbye address

Anmerkungen:
[1] Walter Lord, The Good Years. From 1900 to the First World War, Whitefish 1960.
[2] Diese Analogie wurde zum ersten Mal vorgeschlagen von Morten Reitmayer, Nach dem Boom – eine neue Belle Époque? Versuch einer vorläufigen Synthese, in: ders. / Thomas Schlemmer (Hrsg.), Die Anfänge der Gegenwart. Umbrüche in Westeuropa nach dem Boom, München 2014, S. 13-22.
[3] Daniel T. Rodgers, Age of Fracture, Cambridge, Mass. 2011.
[4] Anselm Doering-Manteuffel / Lutz Raphael, Nach dem Boom. Perspektiven auf die Zeitgeschichte seit 1970, Göttingen 2008.
[5] Siehe z.B. Indes. Zeitschrift für Politik und Gesellschaft 3 (2014), Schwerpunkt „Die 1980er Jahre“; Indes. Zeitschrift für Politik und Gesellschaft 4 (2015), Schwerpunkt „Die 1990er Jahre“.
[6] Andreas Wirsching / Goran Therborn / Geoff Eley / Hartmut Kaelble / Philippe Chassaigne, „The 1970s and 1980s as a Turning Point in European History?", in: Journal of Modern European History 9 (2011), S. 8-26.
[7] Philipp Felsch, Der lange Sommer der Theorie. Geschichte einer Revolte 1960-1990, München 2015.

Zitation
Tagungsbericht: The Good Years! Historical Trajectories 1980-2010, 29.06.2015 – 03.07.2015 Monte Verità, in: H-Soz-Kult, 13.08.2015, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-6127>.
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Veröffentlicht am
13.08.2015
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