Gewaltgemeinschaften. Entstehung, Kohäsionskraft und Zerfall

Ort
Gießen
Veranstalter
Forschergruppe Gewaltgemeinschaften
Datum
16.07.2015 - 17.07.2015
Von
Guido M. Berndt, Lehrstuhl für Alte Geschichte, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Nach sechs Jahren (Förderzeitraum: 2009 bis 2015) interdisziplinärer Arbeit war es für die DFG-Forschergruppe „Gewaltgemeinschaften“ an der Zeit, Bilanz zu ziehen. Dazu versammelten sich noch einmal alle beteiligten Forscherinnen und Forscher zu einer Abschlusstagung. Insgesamt sind an den Standorten Gießen, Siegen, Erlangen-Nürnberg, Kassel und Bochum 19 Teilprojekte durchgeführt worden, die entweder als drei- oder sechsjährige Arbeitsvorhaben angelegt waren. In einer Reihe von Workshops und Tagungen sowie drei Ringvorlesungen wurden beispielsweise Fragen von Beutepraktiken, Fehdehandeln, Mobilität[1], Materialität, Religion, Emotionen[2], Täter-Opferbeziehungen[3], Ökonomie oder Geschlecht[4] behandelt, wobei ganz unterschiedliche Aspekte des Phänomens Gewaltgemeinschaften diskutiert werden konnten. Die Forschergruppe war im Wesentlichen historisch ausgerichtet. Zu den geschichtswissenschaftlichen Teilprojekten, die von der Spätantike bis ins 21. Jahrhundert reichten, und sich vom geographischen Zugriff über Europa und Afrika erstreckten, traten ein in der germanistischen Mediävistik und ein in der Soziologie angesiedeltes Forschungsprojekt. Damit sollte einerseits der spezifisch sozialgeschichtliche Zugang der Forschergruppe unterstrichen, andererseits in den Blick gerückt werden, dass Gewaltgemeinschaften auch lediglich Ergebnis ihrer Wahrnehmung und Deutung sein konnten, dass umgekehrt die Deutung aber wieder auf Gemeinschaftsbildung und Gewalthandeln zurückwirken konnte. Viele Einzelergebnisse der Forschergruppe sind bereits in Monographien und Sammelbänden[5] sowie in einigen Einzelaufsätzen, Vorträgen und conference-papers präsentiert worden.

Während der Abschlusstagung, so hob der Sprecher der Forschergruppe WINFRIED SPEITKAMP (Kassel) in seiner Einführung hervor, sollten noch einmal die grundlegenden gemeinsamen Fragen behandelt sowie anfänglich formulierte Grundthesen überdacht werden. Zu diesen Prämissen zählte beispielsweise, dass befriedete Gesellschaften mit staatlichem Gewaltmonopol historisch betrachtet eine Ausnahmeerscheinung sind, dass physische Gewalt, die von Personenverbänden gegen andere Gruppen ausgeübt wird, in historischen Gesellschaften weit verbreitet war und dass unter Umständen Vergemeinschaftungsprozesse angestoßen werden konnten, bei denen angedrohter oder tatsächlich ausgeübter Gewalt eine identitätsstiftende und gruppenstabilisierende Funktion zukam (und zukommt). Die Forschergruppe verstand Gewalt im Sinne einer neuen Gewaltsoziologie als physische Gewalt, das heißt vor allem auf körperliche Verletzungen konzentriert. Es wurde weiterhin davon ausgegangen, dass solche Formen von Gewaltausübung durch Gruppen einer sozialen Logik folgen und in den meisten Fällen unter bestimmten Rahmenbedingungen stattfinden (etwa in „gewaltoffenen Räumen“ oder auf „Gewaltmärkten“ sowie im Rahmen institutionalisierter Konflikte wie Fehden oder offener Bürgerkriege).

Die Tagung fragte nach Faktoren, durch die Gewaltgemeinschaften zusammengehalten werden, und nach Unterschieden und Gemeinsamkeiten zwischen gewaltausübenden Gemeinschaften verschiedener Regionen und Epochen. Die Veranstaltung gliederte sich in drei Sektionen, zu jedem Vortrag war ein nicht der Forschergruppe zugehöriger Kommentator eingeladen worden.
In der ersten Sektion wurden „Konjunkturen“ von Gewaltgemeinschaften diskutiert. HANS-JÜRGEN BÖMELBURG (Gießen) stellte in seinem Vortrag Wege vor, wie das von dem Soziologen Georg Elwert etablierte Konzept der „Gewaltmärkte“ auf kosakische und tatarische Gewaltgemeinschaften im frühneuzeitlichen Osteuropa anwendbar sein könnte. Bömelburg zeigte, wie zwischen 1500 und 1700 die „Ware“ Mensch auf kapitalistisch ausgerichteten internationalen Sklavenmärkten am Schwarzen Meer bzw. östlichen Mittelmeer gehandelt wurde und damit – neben Kriegsbeute und Landwirtschaft – etwa ein Drittel der Gesamtökonomie des behandelten Raumes ausmachte. Internationale Gewaltunternehmer profitierten von den instabilen politischen Strukturen in einer Region, die zwischen zwei Imperien lag und einen immensen Absatzmarkt für Sklaven bot.

Im zweiten Referat stellten MARKUS KOLLER und ANDREAS HELMEDACH (Bochum) Gewaltgemeinschaften vor, die ebenfalls in staatsfernen Räumen am Rande von drei Imperien (Österreich, Republik Venedig, Osmanisches Reich) agierten, wobei sie drei Haupttypen von Gewaltgemeinschaften differenzierten: 1) überregionale Söldnerverbände, 2) regionale Freischärler und 3) Räuberbanden. Am Beispiel der Morlaken (Bewohner der Ostküste des Adriatischen Meeres) zeichnete Helmedach nach, wie diese regionalen Akteure für einen überregionalen Konflikt instrumentalisiert werden konnten. Erst nach dem 1718 geschlossenen Frieden von Passarowitz und der daran anschließenden Ansiedlung der Morlaken transformierten sich einige dieser Gruppen dann in Räuberbanden; offensichtlich stand ihnen durch ihre langjährige Gewalt- und Kriegserfahrung eine Rückkehr in eine befriedete Existenz nicht mehr offen.

Winfried Speitkamp ging in seinem Vortrag der Frage nach, inwieweit Gewaltpraktiken in der Ausbildung und Erziehung junger Männer eine Rolle spielte, die unterschiedlichen vorkolonialen und kolonialen Gewaltgemeinschaften Afrikas angehörten. Das Wissen um kollektive, aber auch individuelle Gewaltpraktiken sei etwa im Rahmen von Geheimbünden (Frauen, Missionare und Nicht-Initiierte waren explizit von diesen ausgeschlossen) vermittelt worden. Dazu gehörten Initiationsriten, bei denen der Aufzunehmende sowohl Gewalt zu ertragen (beispielsweise bei der Beschneidung), als auch die eigene Gewaltfähigkeit unter Beweis zu stellen hatte, etwa durch die erfolgreiche Teilnahme an Raids und Beutezügen oder auf der Jagd. Gewalt, so zeigte Speitkamp, konnte so zu einem die Gesellschaftsordnung stabilisierenden Element werden.

In der zweiten Sektion ging es um „Dynamiken“ von Gewaltgemeinschaften, wobei MICHAEL WEISE und STEFAN XENAKIS (Gießen), Ergebnisse aus ihren Dissertationsprojekten vorstellten. Ihr Fokus lag dabei auf Gewaltpraktiken, ausgeübt von professionellen Söldnern in der Frühen Neuzeit, die einerseits zur Entfesselung von Gewaltspiralen, aber andererseits paradoxerweise auch zur Einhegung von Gewalt beitragen konnten. Weise argumentierte, dass die Verantwortung für exzessive Gewaltausbrüche oftmals bei den anführenden Kriegsherren zu suchen ist, da diese bewusst Feindbilder schufen, die zur Legitimation der eigenen Gewalt herangezogen wurden. Xenakis hingegen zeigte die immer auch vorhandenen Optionen für die Eindämmung von Gewalt auf, wobei er vor allem nach der Rolle von verschiedenen Kommunikationsmitteln fragte, etwa durch Vermittler und lokale Agenten, die bei Anführern konkurrierender Parteien eine Anerkennung als Schlichter erfuhren.

FRIEDRICH LENGER und MICHAEL WERNER (Gießen) demonstrierten im zweiten Sektionsvortrag am Beispiel dreier Städte (Barcelona, Berlin und Belfast) in der Zwischenkriegszeit, wie Formen von unvollständiger Staatlichkeit die Existenz von Gewaltgemeinschaften begünstigen konnten. Zudem hätten individuelle Kriegserfahrungen die Handlungsweisen bestimmter Gewaltakteure stark geprägt. Werner wies weiter darauf hin, dass die untersuchten urbanen Gewaltgemeinschaften häufig zu einem Sammelbecken von Kriminellen jedweder Couleur werden konnten. Insgesamt waren diese durch die Jugendlichkeit der Gruppenmitglieder geprägt. Im Unterschied zu den meisten anderen seitens der Forschergruppe untersuchten Gemeinschaften biete das Fallbeispiel Belfast die Möglichkeit, auch das Gewalthandeln weiblicher Akteure in den Blick zu nehmen.

CHRISTINE HARDUNG (Kassel), Mitarbeiterin des 2013 verstorbenen Soziologen Trutz von Trotha, gelang eine Synthese aus den zwei von ihr durchgeführten Forschungsprojekten, wobei sie vor allem nach der Rolle von Religion und ihrer Instrumentalisierung durch die jeweiligen Anführer der von ihr untersuchten Gruppen (Hendrik Witbooi als christlicher Führer der Nama-Oorlam im 19. und Biram Dah Abeid als Führer der islamischen hratin im Mauretanien des 21. Jahrhunderts) fragte. Beide Männer formierten und stabilisierten ihre Gewaltgemeinschaft nach einer Art „Erweckungserlebnis“. Insbesondere im Falle der rezenten IRA (L’Initiative pour la Résurgence du Mouvement Abolitionniste en Mauritanie) konnte Hardung zeigen, wie eine Gewaltgemeinschaft in ihrer Außenwahrnehmung allein schon durch ein (permanent) vorhandenes Gewaltandrohungspotential, also unter Vermeidung tatsächlich ausgeübter physischer Gewalt, imaginiert werden kann, in diesem Falle von der mauretanischen Mehrheitsgesellschaft.

Die dritte Sektion der Tagung stellte „Zerfall und Erinnerungskulturen“ von historischen Gewaltgemeinschaften in den Mittelpunkt. Zunächst stellte CORA DIETL (Gießen) anhand dreier Texte des 13. und 14. Jahrhunderts („Prosalancelot“, „Roman der Lorreinen“ und „Karl und Elegast“) dar, nach welchen literarischen Strategien das Ende von fiktiven Gewaltgemeinschaften geschildert werden konnte. Gerade anhand der Artusgeschichte im „Prosalancelot“ konnte Dietl zeigen, wie die gemeinsame Suche nach dem Gral die Gemeinschaft der Ritter zerstören muss, da dieser nur von einem Einzelnen gefunden werden kann. Der Roman erzählt, wie zunächst die Solidarität unter den Gemeinschaftsmitgliedern zerstört wird und der anschließende Versuch diese wiederherzustellen zum Scheitern verurteilt ist. Gerade das Agieren der Ritter in ihren Bemühungen um die Integrität der Gemeinschaft macht diese erst zu einer Gewaltgemeinschaft.

HANS-ULRICH WIEMER (Erlangen-Nürnberg) demonstrierte anhand des Werkes „Geschichte der Teutschen“ von Johann Jacob Mascov, wie sich bereits in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts proto-nationale Geschichtsbilder zu etablierten begannen, die in gewisser Weise als Vorläufer der stark national geprägten Geschichtsauffassungen des 19. und vor allem des frühen 20. Jahrhunderts Wirkung zeigen sollten. Wiemer stellte Mascovs Arbeiten aber dezidiert in den Kontext ihrer eigenen Zeit und rückte insbesondere dessen Sichtweise auf die Germanen im Allgemeinen sowie auf die Goten im Besonderen in den Mittelpunkt seiner Betrachtung. Anders als viele seiner historisch arbeitenden Vorgänger schrieb Mascov dabei keine Geschichte der Institutionen, keine Reichshistorie im eigentlichen Sinne, sondern behandelte „Völcker“ oder „Nationen“, die für ihn das „teutsche Volck“ ausmachten. In diesem Sinne markiere, so Wiemer, das Werk den Übergang von der Reichs- zur Nationalgeschichte.

Für das von Peter Haslinger geleitete Forschungsprojekt sprach anschließend MATHIAS VOIGTMANN (Marburg). In seinem Vortrag fragte er nach Möglichkeiten der Rückkehr von Soldaten des Ersten Weltkrieges in ein ziviles Leben in der Heimat und den damit verbundenen mitunter beträchtlichen Schwierigkeiten des Einzelnen, die gemachten Kriegserfahrungen zu bewältigen. Der Zusammenbruch der europäischen Staatenwelt im Jahre 1918 und die damit einhergehende Entstehung neuer Grenzen und politischer Systeme motivierte in Deutschland junge Männer, sich in den fernen Regionen im Osten, etwa dem Baltikum, zu bewaffneten Gruppen zusammenzuschließen und in den dort tobenden Kleinkrieg einzugreifen. Im zweiten Teil des Vortrags zeigte Voigtmann, wie diese Kämpfer nach dem Ende des Krieges und nach ihrer Niederlage versuchten, die Erinnerung an das Geschehen zu bewahren und einzelne Ereignisse positiv zu besetzen. Nicht zuletzt mit Hilfe von regelmäßigen Kameradschaftstreffen, durch eigene Veröffentlichungen und dem Versuch ein Netzwerk aufrecht zu halten, sei es ihnen gelungen, den sogenannten Freikorps-Mythos am Leben zu halten.

Abschließend zogen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einem gemeinsam formulierten Vortrag Bilanz aus ihrer Perspektive. Zentrale Themen waren dabei die inneren Strukturen und Hierarchien von Gewaltgemeinschaften, spezifische Regeln und Normen, aber auch die Untersuchung des gesellschaftlichen, historischen oder kulturellen Kontextes, in welchem Gewaltgemeinschaften überhaupt erst auftreten. Der Vortrag zeigte, wie die idealtypisch zu verstehenden und vielseitig miteinander verschränkten Faktoren Räumlichkeit, Erinnerungsorte, Gruppendynamik, Materialität, Laute und Sprache sowie Geschlecht die Gewaltpraxis der untersuchten Gruppen performativ gestalteten. Schließlich folgte ein kleiner Ausblick, in dem über Möglichkeiten zukünftiger Forschungen nachgedacht wurde. Im Optimalfall werden die entwickelten Methoden und gewonnenen Erkenntnisse in andere innovative Forschungsfelder überführt. Beispielsweise liefern die „area studies“ vielfältige Anknüpfungspunkte, gerade hinsichtlich von mobilen Kriegergruppen, die über die Grenzen einzelner Herrschaftsgebiete hinweg agierten. Möglicherweise bieten sich im Zuge des Aufkommens der „animal studies“ auch vergleichende Studien an, die Gruppengewalt und individuelles Gewaltverhalten jenseits der gängigen Grenzen komparativ erforschen. Nicht zur Lösung, aber zumindest zum tieferen Verständnis dieser und anderer Fragen sollten die Ergebnisse der Forschergruppe einen Beitrag leisten.

Konferenzübersicht
Winfried Speitkamp (Kassel): Begrüßung und Einführung

Sektion I: Konjunkturen

Hans-Jürgen Bömelburg (Gießen): Großregion und Gewaltgemeinschaften. Der Einfluss internationaler Faktoren auf die Gewaltmärkte im östlichen Europa in der frühen Neuzeit
Kommentar: Stefan Rohdewald (Gießen)

Markus Koller (Bochum) und Andreas Helmedach (Bochum): Gewalttaten, Gewaltgemeinschaften und die Neuordnung des westlichen Balkanraumes zwischen 1645 und 1718
Kommentar: Konrad Clewing (Regensburg)

Winfried Speitkamp (Kassel): Gewalt lernen? Gewaltgemeinschaften in der Geschichte Afrikas
Kommentar: Karl-Heinz Kohl (Frankfurt a.M.)

Sektion II: Dynamiken

Michael Weise (Gießen) und Stefan Xenakis (Gießen): Berufsmäßige Gewalttäter. Wie Söldner in der Frühen Neuzeit Gewalt entfesseln oder begrenzen
Kommentar: Markus Meumann (Erfurt)

Friedrich Lenger (Gießen) und Michael Werner (Gießen): Gewaltgemeinschaften im urbanen Raum der Zwischenkriegszeit. Belfast, Barcelona, Berlin
Kommentar: Robert Gerwarth (Dublin)

Christine Hardung (Kassel): Die Entstehung von Gewaltgemeinschaften im südwestlichen Afrika und in Mauretanien (19./21. Jahrhundert) und die Rolle der Religion
Kommentar: Karl-Heinz Kohl

Sektion III: Zerfall und Erinnerungskulturen

Hans-Ulrich Wiemer (Erlangen-Nürnberg): Von der Reichsgeschichte zur Nationalgeschichte. Johann Jakob Mascov über die Ursprünge des deutschen Volkes
Kommentar: Roland Steinacher (Wien, Erlangen-Nürnberg)

CORA DIETL (Gießen): Das Ende fiktiver Gewaltgemeinschaften − das Ende eines Erzählens von Gewaltgemeinschaften
Kommentar: Manuel Braun (Stuttgart)

Mathias Voigtmann (Marburg): Deutsche Paramilitärs im Baltikum nach 1918 – Zerfall und Transformation einer Gewaltgemeinschaft
Kommentar: Robert Gerwarth

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Gewaltgemeinschaften. Synthesen und Perspektiven

Abschlussdiskussion unter Leitung von CHRISTINE REINLE (Gießen)

Anmerkungen
[1] Tagungsbericht: Mobile Kriegergruppen in Europa und Afrika. Transkulturelle Perspektiven, 13.04.2012 – 14.04.2012 Erlangen-Nürnberg, in: H-Soz-Kult, 26.06.2012, <http://www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-4276> (05.08.2015).
[2] Tagungsbericht: Emotionen und Gewaltgemeinschaften, 19.09.2013 – 20.09.2013 Gießen, in: H-Soz-Kult, 12.12.2013, <http://www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-5137> (05.08.2015).
[3] Tagungsbericht: Täter und Opfer, 17.02.2014 – 18.02.2014 Gießen, in: H-Soz-Kult, 22.05.2014, <http://www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-5379> (05.08.2015).
[4] Tagungsbericht: Geschlecht und Gewaltgemeinschaften, 18.09.2014 – 19.09.2014 Gießen, in: H-Soz-Kult, 27.03.2015, <http://www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-5899> (05.08.2015).
[5] Horst Carl und Hans-Jürgen Bömelburg (Hg.), Lohn der Gewalt. Beutepraktiken von der Antike bis zur Neuzeit, Paderborn 2011; Winfried Speitkamp (Hg.), Gewaltgemeinschaften. Von der Spätantike bis ins 20. Jahrhundert, Göttingen 2013; Cora Dietl und Titus Knäpper (Hg.), Rules and Violence – Regeln und Gewalt. On the Cultural History of Collective Violence from Late Antiquity to the Confessional Age – Zur Kulturgeschichte der kollektiven Gewalt von der Spätantike bis zum konfessionellen Zeitalter, Berlin 2014; Mathis Prange und Christine Reinle (Hg.), Fehdehandeln und Fehdegruppen im spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Europa, Göttingen 2014; Claudia Ansorge, Cora Dietl und Titus Knäpper (Hg.), Gewaltgenuss, Zorn und Gelächter: die emotionale Seite der Gewalt in Literatur und Historiographie des Mittelalters und der Frühen Neuzeit, Göttingen 2015; Stefan Xenakis, Gewalt und Gemeinschaft. Kriegsknechte um 1500, Paderborn 2015.

Zitation
Tagungsbericht: Gewaltgemeinschaften. Entstehung, Kohäsionskraft und Zerfall, 16.07.2015 – 17.07.2015 Gießen, in: H-Soz-Kult, 31.08.2015, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-6134>.