Poetiken des Pazifiks

Ort
Berlin
Veranstalter
Freie Universität Berlin
Datum
23.07.2015 - 24.07.2015
Von
Moe Goto, Germanistisches Seminar, The University of Tokyo

Am Japanisch-Deutsche Zentrum Berlin tagte die von der Freien Universität veranstaltete und von Johannes Görbert (Freie Universität Berlin), Stefan Keppler-Tasaki (The University of Tokyo) sowie Thomas Schwarz (Rikkyo University, Tokyo) organisierte Konferenz „Poetiken des Pazifiks“. Ziel der Tagung war eine Rekonstruktion der deutschsprachigen Diskussionen und Imaginationen des Pazifiks als einer geohistorischen Einheit, die neben kolonialen bzw. imperialen Interessen und romantisch-exotischen Sehnsüchten immer stärker auch europäische Ängste vor einer alternativen Moderne auf sich gezogen hat.

Nach der Begrüßung durch Friederike Bosse, Generalsekretärin des Japanisch-Deutschen Zentrums, und Irmela Hijiya-Kirschnereit, Direktorin der Friedrich Schlegel Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien an der Freien Universität Berlin, führten Stefan Keppler-Tasaki, Johannes Görbert und Tomas Sommadossi konzeptionell in die Tagung ein. Zuerst skizzierte STEFAN KEPPLER-TASAKI (Berlin/Tokyo) die Begriffsgeschichte des „Transpazifischen“ in Abhängigkeit von der des „Transatlantischen“ sowie die Großmachtbeziehungen am Pazifik seit dem späten 19. Jahrhunderts mit Blick auf eine Neue Mitte des Globus. Seit Januar 2015 leitet Keppler-Tasaki das von der Einstein Stiftung Berlin geförderte Projekt „Transpacifica. Mitteleuropäische Observationen einer Neuen Mitte (1900-1945)“ an der Friedrich Schlegel Graduiertenschule und der University of Tokyo. Es konzentriert sich auf die deutsche Wahrnehmung der Beziehungen zwischen den USA, China und Japan im Zeitraum von 1900 bis 1945. Görbert und Sommadossi sind in diesem Projekt auch als PostDocs tätig. In seinem Eröffnungsvortrag stellte JOHANNES GÖRBERT (Berlin) zunächst die literatur- und naturwissenschaftlichen Hintergründe der Pazifikforschung vor. Danach erklärte TOMAS SOMMADOSSI (Berlin) anhand von drei Beispielen – Fritz Langs Harakiri (1919), Die Spinnen. 2. Teil: Das Brillantenschiff (1920) sowie Arnold Fancks Die Tochter des Samurai (1937) – die Darstellungen des Pazifiks in Filmen und dem Theater.

THOMAS SCHWARZ (Tokyo) eröffnete die Verhandlungen mit seinem Keynote-Vortrag. Hier stellte er eine Problemskizze von Lukas Hartmanns zeitgenössischem Historischem Pazifik-Roman Bis ans Ende der Meere (2009) vor, in dem die Reise des Malers John Webber mit Captain Cook thematisiert wird und den Schwarz als postkoloniale Kritik des hydrographischen Projekts auswies. Diskutiert wurden nicht nur die Quellenverarbeitung des Romans, sondern auch die durch Rekonstruktion von historischen Figuren und Fakten hervorgerufenen kollektiven Bilder des Pazifiks. Hartmanns Roman präsentiere die europäischen Entdecker des Zeitalters der Aufklärung aus postkolonialer Perspektive als die wahren Barbaren im Pazifik.

In der ersten Sektion ging es um die verschiedenen Erlebnisse und Eindrücke von Künstlern im pazifischen Raum und deren Wirkung auf ihr Schaffen. NANA BADENBERG (Basel) beschäftigte sich in ihrem Vortrag mit der Frage, wie sich die individuellen und konkreten historischen Erfahrungen expressionistischer Künstler auf ihre bildkünstlerische Umsetzung der pazifischen Sujets auswirkten. Untersucht wurden dabei die Differenzen zwischen Emil Noldes Neuguinea und Max Pechsteins Palau, ebenso wie die Differenzen zwischen den vor Ort gefertigten Skizzen bzw. Bildern und den im Nachhinein, während der deutschen Kriegsjahre, geschaffenen Südsee-Darstellungen.

ULRIKE STAMM (Berlin) berichtete in ihrem Beitrag über die zahlreichen Beiträge der deutsch-slowenischen Autorin Alma Karlin in verschiedenen Zeitschriften, die Erfahrungen ihrer Weltreise zwischen 1919 und 1928 betreffend. Stamm stellte heraus, dass Karlins Südseebild weitgehend von stereotypen und abwertenden Klischees des zeitgenössischen Kolonialismus bestimmt sei. Ausgehend von dieser Perspektive betrachtete Stamm Karlins Darstellungen der Südsee als auf rassistischer Grundlage „ge-gendered“. Dabei wies sie auf die Beziehung zwischen der weiblichen Autorschaft Karlins und ihrer abwertenden Perspektive auf die exotisch-fremde Welt hin.

CHRISTINE EICKENBOOM (Bochum) stellte Elisabeth Reicharts Roman Das vergessene Lächeln der Amaterasu (1998) vor. Im Fokus ihrer Studie standen vier Fragen an den Roman: der Bedeutungsumfang der japanischen Tradition (besonders mit Bezug auf das japanische „Schweigen“), die Darstellung des Verhältnisses zwischen Westen und Osten, das Leitmotiv des Sinkens bzw. Versinkens Japans im Meer und zuletzt der Scheiternsprozess der hybriden Figuren im Roman. Reichart ziehe die Konsequenz einer Unmöglichkeit der Verknüpfung der beiden beteiligten Kulturen.

In der zweiten Keynote setzte sich MATTHIAS N. LORENZ (Bern) mit der Bauart und dem Anspielungsreichtum der literarischen Texte von Christian Kracht auseinander. Er verdeutlichte, wie konsequent dessen Poetik eine kritische Haltung zu eurozentristischen, faschistischen oder kolonialapologetischen Ideologien entfalte, die ihm selbst immer wieder angekreidet würden. Zu untersuchen sei auch, inwiefern Krachts umstrittene Texte einem Anspruch als politisch aufklärerisch standhalten können, wobei Krachts Poetik die ozeanischen Reisebeschreibungen von Hans Christoph Buch und Ernst Jünger gegenübergestellt wurde.

Der erste Veranstaltungstag endete mit einer Lesung Hans Christoph Buchs aus Nolde und ich. Das Buch beschreibt einerseits eine historische Reise in die Südsee, die Emil Nolde als Teilnehmer einer Expedition von 1913/14 unternahm. Andererseits thematisiert es die Erfahrungen einer Reise, die sein Autor selbst unternahm, womit nun zwei Vorstellungen der Südsee miteinander kontrastiert werden konnten.

Die erste Sektion des zweiten Konferenztags ‚Pazifische Heterotopien‘ begann mit dem Referat von LARS ECKSTEIN, HELMUT PEITSCH und ANJA SCHWARZ (alle Potsdam). Die Referenten konzentrierten sich auf James Cooks erste Reise und auf drei Varianten der geographischen Karte, die auf der Reise entstand. Anhand dieser Varianten und ihrer Rezeption erörterten sie, wie in den frühen 1770er Jahren eine nachhaltige, bis heute wirksame epistemische Verschiebung stattgefunden habe. Zudem wurde diskutiert, wie eine wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Pazifik, die aus der epistemischen Dynamik des Imperialismus ausbricht, heute möglich sein könnte.

ARNE KLAWITTER (Tokyo) befasste sich mit der Darstellung Tahitis in den gelehrten Zeitschriften, Literaturjournalen und Rezensionszeitschriften um 1800. So untersuchte er Artikel aus dem Hannoverischen Magazin und den Göttingischen gelehrten Anzeigen sowie der Allgemeinen und der Auserlesenen Deutschen Bibliothek. Im Hinblick auf die von Rousseau angestoßene Debatte über den „Stand der Natur“ zeigte er, wie sich im freigeistigen Denken dieser Zeit – gerade mit Bezug auf die südamerikanischen und die Südseevölker – eine Kritik an der „Universalmonarchie des europäischen Verstandes“ entwickelt habe.

Danach stellte LORE KNAPP (Bielefeld) Zachariäs Gedicht Tayti oder Die glückliche Insel vor. Nach ihrer Interpretationen des Titelblatts der Originalausgabe von Daniel Chodowiecki verglich sie das Gedicht mit der Tahiti-Darstellung in der Vorlage Voyage autour du monde par la frégate du roi La Boudeuse et la flûte L’Étoile (1771) von Louis Antoine de Bougainville. Außerdem wurden Bezüge zu vorangegangenen Arbeiten Zachariäs sowie zum englischen Empirismus hergestellt. Besondere Aufmerksamkeit galt schließlich den musikalischen und märchenhaften Elementen in Zachariäs Darstellung des Südseeparadieses.

Die zweite Sektion begann mit dem englischsprachigen Beitrag von CHUNJIE ZHANG (Davis, Kalifornien) über Technologien des Selbst in deutschen Robinsonaden. Nach Ausführungen über die Popularität der Robinsonade im Deutschland des 18. Jahrhunderts stellte sie beispielhaft Joachim Heinrich Campes Robinson der Jüngere (1779/80) vor. Die Vielfalt der Robinsonaden demonstriere die Transkulturalität des Genres und ermögliche gleichzeitig neue Interpretationen des Genres als nationale Allegorie des deutschen Bürgertums. Ferner fasste Zhang die nicht-europäischen Motive des Romans ins Auge, die gleichwohl den Fortschritt der Modernisierung mit Hilfe neuer Technologien repräsentierten.

In seinem Vortrag ‚„Einen richtigen Südseeroman hatte ich vor.“ Erich Kästners Verhältnis zum Exotismus‘ thematisierte THOMAS VON PLUTO (Berlin) die Vorworte zweier Romane Kästners. Einerseits spiele Exotismus in den poetologischen Reflexionen des Vorworts zu Emil und die Detektive (1929) eine negative Rolle als Kontrastfolie für Kästners neusachliches Schreibprogramm. Andererseits greife Kästner in Der 35. Mai oder Konrad reitet in die Südsee (1932) häufiger auf exotistische Muster zurück, die allerdings als Form einer ironisch-satirischen Gesellschaftskritik funktionierten.

In der Eröffnung der dritten Sektion behandelte HANNA HOFMANN (Aachen) in ihrem Beitrag die Polartexte besonders von Karl Kraus und Georg Heym, in denen der Prozess der Polareroberung von einer Konkurrenz europäischer und asiatischer Mächte her beleuchtet wird. Hofmann zeigte nicht nur die literarische Bestätigung des europäisch-westlichen Machtstatus in der Welt auf, sondern auch die Präsenz und Relevanz der westlichen Faszinationen und Ängste im Hinblick auf Asien und den Pazifik.

KYUNGBOON LEE (Seoul) untersuchte in ihrem Vortrag die gegensätzliche Ausrichtung japanischer Lagerpolitik im Ersten und Zweiten Weltkrieg. Herausgehoben wurde besonders die Funktion der Musik, mit der die deutschen Gefangenen des Ersten Weltkriegs die überseeische Distanz zu ihrer Heimat zu überbrücken suchten. Die koloniale Perspektive der Deutschen, die sich bis 1914 als Angehörige einer europäischen Kolonialmacht im Pazifik Japan überlegen fühlten und dann in die Situation von Gefangenen kamen, wurde mit deutschen Standpunkten aus dem Zweiten Weltkrieg verglichen.

THOMAS PEKAR (Tokyo) beschäftigte sich in seinem Vortrag mit prominenten deutschsprachigen Schriftstellern und Wissenschaftlern, die während der NS-Zeit und auch danach in den USA wohnten und über ihre Emigrationserfahrungen schrieben. Anhand der Pazifischen Presse, einer Buchreihe der beiden Emigranten Felix Guggenheim und Ernst Gottlieb zwischen 1942 und 1948, wurden Grundzüge dieser einmaligen deutschsprachigen Exil-Moderne aufgezeigt. Stärker als an der Ostküste war die deutschsprachige Emigrationsliteratur an der Westküste relativ isoliert von ihrer amerikanischen Umwelt. Eben deshalb habe sie sich ihre eigentümliche Moderne formen können, was differenzierte Beziehungen zur amerikanischen Kultur, insbesondere der Medienkultur, keineswegs ausgeschlossen habe.

MANUEL KÖPPEN (Berlin) eröffnete die letzte, dem Film gewidmete Sektion mit seinem äußerst materialreichen und tiefdringenden Beitrag ‚Stationen der Wiederverzauberung. Der filmische Südsee-Diskurs‘. Anhand von Beispielen wie Mutiny on the Bounty, The Blue Lagoon oder The Thin Red Line wurde der umfassende Südseediskurs im Dritten Reich sowie in der bundesrepublikanischen Nachkriegsfilmszene beleuchtet. Die Motivik des Paradise/Paradise-Lost und der Zivilisationskritik des Pazifiks habe in Deutschland aufgrund neo-romantischer Voraussetzungen große Resonanz gefunden.

DIETER MERLIN (Berlin) stellte in seinem Beitrag ‚In weiter Ferne so nah. Didaktische Skizzen zu F.W. Murnaus letztem Spielfilm TABU (1931)‘ neue Möglichkeiten schulischen Filmunterrichts vor. So könne nicht nur die filmische Narration, sondern gerade anhand von Pazifik-Filmen auch die Authentizitätskonstruktion eines Films zusammen mit sprachlichen und kulturgeschichtlichen Inhalten unterrichtet werden.

Zuletzt berichtete MARIO KUMEKAWA (Tokyo) in seinem Vortrag über die Geschichte und Merkmale der japanischen und amerikanischen Godzilla-Figuren. Zuerst illustrierte er die Komponenten, welche die populär-mythologische Figur Godzillas ausmachen. Die Godzilla-Filme repräsentierten einerseits zunächst das paradiesische Südseebild, andererseits symbolisierten sie die Angst vor radioaktiver Verstrahlung. Kumekawa bestimmte den Godzilla-Mythos sowohl als einen japanisch-imperialistischen Machttraum der Kriegszeit wie auch als die Bürde, die besonders die atomaren Kriegsverwüstungen und die Umstände der Nachkriegszeit für Japan bedeuteten.

Insgesamt zeigte die Tagung, dass der Versuch, die europäische Wahrnehmung des Pazifiks erneut zu analysieren, umfangreiche Forschungsmöglichkeiten bietet. In der zweitätigen Veranstaltung wurden nicht nur literarische Texte behandelt, sondern auch Reiseberichte und Bildartefakte vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart untersucht. Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit scheint sich ein neuer Horizont der Pazifik-Forschung zu eröffnen. Die Tagung wird bis voraussichtlich Ende 2016 in einem Sammelband der Reihe „Rezeptionskulturen in Literatur- und Mediengeschichte“ bei Königshausen & Neumann dokumentiert.

Konferenzübersicht:

Grußworte
Friederike Bosse (Berlin)
Irmela Hijiya-Kirschnereit (Berlin)

Eröffnung

Stefan Keppler-Tasaki (Berlin/Tokyo): Der Pazifik in den Beziehungen zwischen den USA, Japan und China

Johannes Görbert (Berlin): Der Pazifik in Literatur und (Natur-)Wissenschaft

Tomas Sommadossi (Berlin): Der Pazifik in Film und (Musik-)Theater

Keynote 1
Moderation: Christiane Weller (Melbourne)

Thomas Schwarz (Tokyo): Die Barbaren des Pazifiks. Lukas Hartmanns Pazifik-Roman Bis ans Ende der Meere (2009)

Künstler-Reisen im Pazifik
Moderation: Keiko Hamazaki (Tokyo)

Nana Badenberg (Basel): Licht und Schatten der Südsee. Expressionistische Künstler und die Inselwelt des Pazifiks

Ulrike Stamm (Berlin): Die Südsee in der Perspektive Alma Karlins

Christine Eickenboom (Bochum): Elisabeth Reicharts Roman Das vergessene Lächeln der Amaterasu (1998)

Keynote 2
Moderation: Tara Beaney (Aberdeen)

Matthias N. Lorenz (Bern): „Au weia. Kein Frühstück ohne Papaya.“ Ozeanische Reisen bei Christian Kracht, Hans Christoph Buch und Ernst Jünger

Lesung
Moderation: Tara Beaney (Aberdeen)

Hans Christoph Buch (Berlin): Nolde und ich

Pazifische Heterotopien
Moderation: Markus Joch (Tokyo)

Lars Eckstein, Helmut Peitsch, Anja Schwarz (Potsdam): Tupaias Karte bei Cook, Banks, Pickersgill und den Forsters. Epistemische Herausforderungen und postkoloniale Perspektiven im Pazifik

Arne Klawitter (Tokyo): Otaheiti und die europäische Kulturkritik des 18. Jahrhunderts

Lore Knapp (Bielefeld): Zachariäs Gedicht Tayti oder Die glückliche Insel

Der Pazifik als Abenteuer
Moderation: Moe Goto (Tokyo)

Chunjie Zhang (Davis, Kalifornien): Krusoe Robinson’s Adventure: Technology of the Self and Double Consciousness

Thomas von Pluto (Berlin): „Einen richtigen Südseeroman hatte ich vor.“ Erich Kästners Verhältnis zum Exotismus

Polarisierung, Krieg, Exil
Moderation: Kai Köhler (Berlin)

Hanna Hofmann (Aachen): „no place for such beasts“. Japan, China und die Pole im europäischen Diskurs um 1900

Kyungboon Lee (Seoul): Auch eine pazifische Heterotopie? – Die Funktion der Musik in den japanischen Kriegsgefangenenlagern

Thomas Pekar (Tokyo): Der Pazifik als Exilort. Das Beispiel der Pazifischen Presse (1942-1948)

Pazifik-Filme
Moderation: Stefan Keppler-Tasaki (Tokyo/Berlin)

Manuel Köppen (Berlin): Stationen der Wiederverzauberung. Der filmische Südsee-Diskurs

Dieter Merlin (Berlin): In weiter Ferne so nah. Didaktische Skizzen zu F.W. Murnaus letztem Spielfilm TABU (1931)

Mario Kumekawa (Tokyo): Der ‚Pacific Rim’ als radioaktive Zone. Zur Aktualität des Godzilla-Mythos

Zitation
Tagungsbericht: Poetiken des Pazifiks, 23.07.2015 – 24.07.2015 Berlin, in: H-Soz-Kult, 29.09.2015, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-6196>.
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Veröffentlicht am
29.09.2015
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