Wissenschaftliches Netzwerk: Toletum. Netzwerk zur Erforschung der Iberischen Halbinsel in der Antike – Network para la investigación sobre la Península Ibérica en la Antigüedad. 6. Workshop

Ort
Hamburg
Veranstalter
Sabine Panzram, Universität Hamburg; Markus Trunk, Universität Trier; Laurent Callegarin, École des Hautes Études Hispaniques et Ibériques – Casa de Velázquez Madrid
Datum
22.10.2015 - 24.10.2015
Von
Caroline Bergen / Sabine Panzram, Historisches Seminar, Universität Hamburg

Der sechste Workshop des Netzwerks zur Erforschung der Iberischen Halbinsel in der Antike, Toletum VI, fand vom 22. bis 24. Oktober 2015 im Hamburger Warburg-Haus statt. Er nahm wiederum – wie schon Toletum III im Jahre 2012 mit dem Fokus „Spätantike“ – den zeitlichen Abstand von 30 Jahren zum Anlass, Thesen einer grundlegenden Publikation einer Revision zu unterziehen: Seinerzeit war es das „Último siglo de la España romana (284-409)“ (Madrid 1982) von Javier Arce, des „maestro“ der spanischen Altertumswissenschaften, gewesen[1], diesmal galt das Interesse Hugh N. Kennedys Artikel „From Polis to Madīna“ (Past & Present, 106 (1985), S. 3-27). Bereits 1985 hatte der Islamwissenschaftler darauf aufmerksam gemacht, dass die so genannte „Islamic City“ wohl eher als das Ergebnis sozialer und wirtschaftlicher Transformationen denn als Resultat einer abrupten „Islamization“ der Gesellschaft anzusehen sei. Vor dem Hintergrund der Neubewertung des (spät-)antiken Städtewesens schien es nun an der Zeit, nach den Konsequenzen für die Zeit des Frühmittelalters zu fragen und diese Diskussion wiederaufzunehmen. Denn die Forschungen der letzten drei Jahrzehnte – die Resultate der Stadtarchäologie und ein Paradigmenwechsel in der Periodisierung – haben unser Bild von Städten, die dekadent der „Krise des 3. Jahrhunderts“ erliegen, infolge die Einfälle der „barbarischen“ Invasionen erleiden und schließlich von den Westgoten zerstört werden, grundlegend modifiziert: Aus der Perspektive der Altertumswissenschaften ist die Stärke und Bedeutung der Städte als Herrschaftsträger bis zum Jahre 711 ungebrochen. Nicht Niedergang, sondern Transformation charakterisiert ihre Urbanistik, nicht Wandel, sondern Kontinuität die Funktionen, die ihre sozialen Eliten wahrnehmen. Denn das Ziel der „Barbaren“ war mitnichten die kurzfristige Zerstörung der Städte, Institutionen und Gesellschaft gewesen, sondern vielmehr eine langfristige Integration; sie behielten traditionelle Formen bei und passten diese in den sich wandelnden Handlungszusammenhang ein.

HUGH N. KENNEDY (London) unterstrich die Gültigkeit seiner Thesen, die inzwischen als communis opinio gelten: Die Stadt der klassischen Antike sei bereits am Übergang vom 3. zum 4. Jahrhundert als Folge eines Kollapses der städtischen Institutionen und des Aufkommens des Christentums an ihr Ende gekommen, ein Niedergang der Städtewelt sei jedoch erst für die 2. Hälfte des 6. Jahrhunderts zu konstatieren und das Resultat von Seuchen und Invasionen. Das 1. Jahrhundert islamischer Herrschaft kennzeichne aber bereits wieder eine Phase der Prosperität, die auf der Entwicklung neuer wirtschaftlicher Zentren gründe. Politische Ereignisse träten in ihrer Wirkungsmacht also hinter wirtschaftliche und soziale Transformationen zurück. Kennedy akzentuierte die Bedeutung der Wirtschaftskraft noch: Unter allen Nachfolgestaaten des Imperium Romanum seien die islamischen die einzigen, die ein System öffentlicher Besteuerung einrichteten. Diese Tatsache habe im Zuge der Eroberungen und Städtegründungen Nachfrage generiert und Angebote geschaffen, das heißt entsprechend nachhaltige Wirtschaftsströme initiiert.

Seinen Ausführungen, die die „Parameter eines Vergleichs“ etablierten, folgten die einführenden Vorträge von JAVIER ARCE (Lille) und FRANÇOIS BARATTE (Paris) zu den beiden Regionen, die an den folgenden beiden Tagen vergleichend in den Blick genommen werden sollten: Während Arce sich im Bereich der Iberischen Halbinsel auf die Genese der christlichen Stadt vom 5. bis zum 7. Jahrhundert konzentrierte und auf der Grundlage der schriftlichen Überlieferung (wie z. B. des Briefs des Severus von Menorca) insbesondere die Kontinuität innerhalb der städtischen Lebenswelten trotz der Etablierung der Bischofsherrschaft betonte, wandte sich Baratte im Norden Afrikas stärker dem archäologischen und epigraphischen Befund zu. Auch sein Einblick in den Forschungsstand zeugte von Transformationen – zumindest bis zur Landnahme von Seiten Byzanz’, die offenbar für einen radikalen Bruch und entsprechende Diskontinuitäten sorgte. Ansatzweise schien hier bereits die Problematik auf, die einen Vergleich mindestens erschweren, vielleicht sogar unmöglich machen sollte: Dank der Forschungen der Stadtarchäologie liegen in den hispanischen Provinzen Funde und Befunde in einem ganz anderen Ausmaß als in den nordafrikanischen vor.

Jedenfalls konnte MIGUEL ALBA CALZADO (Mérida) am Beispiel der ehemaligen Provinzhauptstadt Augusta Emerita in einem Zeitraum von sechs Jahrhunderten gleich drei Transformationen deutlich machen: die zur christlichen Stadt – dank der lokalen Märtyrerin Santa Eulalia zu einem der bedeutendsten Pilgerzentren im Westen –, die zur westgotischen Stadt, in der sich der dux und der Bischof gemeinsam um die Wiederherstellung der Stadtmauern und der Brücke bemühten, und schließlich die zur islamisch geprägten Stadt, in der mit der Moschee und der Alcazaba neue Zentren städtischen Selbstverständnisses entstanden.

JAIME VIZCAÍNO SÁNCHEZ (Murcia) präsentierte dagegen mit Carthago Spartaria eine Hafenstadt, die man gleich als zweifache „Boomtown“ bezeichnen könnte: Sie entwickelte sich zunächst infolge der Ausbeutung der Minen in ihrem Hinterland, so dass Carthago Nova als eine der ersten Städte Hispaniens über ein „marmorisiertes“ Stadtbild verfügte. Dann folgte bereits gegen Ende des 2. Jahrhunderts n. Chr. ein Niedergang, der erst durch die Reformen Diokletians wieder ausgeglichen werden konnte: Die Hauptstadt der Carthaginensis und das spätere Zentrum des byzantinischen Spania erblühte erneut, verlor jedoch dann nach dem Einfall der Araber endgültig ihre Bedeutung.

Der Wirtschaft in den Hafenstädten insbesondere im Bereich der Straße von Gibraltar – Carteia (San Roque, Cádiz), Iulia Traducta (Algeciras), Baelo Claudia (Bolonia, Tarifa) und Gades (Cádiz) – wandte sich DARÍO BERNAL-CASASOLA (Cádiz) zu. Auch hier zeigte sich entgegen früherer Forschungen Kontinuität: Noch bis zu Beginn des 6. Jahrhunderts wurden garum und Salzfisch (salsamenta) für den Mittelmeerhandel produziert, ausweislich der Graffiti und tituli picti der Amphoren offensichtlich im Auftrag der Kirche. Erst zur Zeit der Westgoten und der Araber endete diese Form von Handel in Keramikbehältern – ein Phänomen, das nach wie vor einer Erklärung harrt.

RUTH PLIEGO VÁZQUEZ (Sevilla) und TAWFIQ IBRAHIM (Madrid) konzentrierten sich auf Städte und Münzprägestätten in den Jahrhunderten von der Spätantike bis zur Etablierung der arabischen Herrschaft. Insbesondere die Verteilung der beinahe einhundert Münzstätten zur Zeit der Westgoten ist bemerkenswert, lagen sie doch am Wechsel vom 6. zum 7. Jahrhundert beinahe alle in der Gallaecia und auch ein Typus, die so genannten westgotischen Kupfer, die sich grundlegend von der Goldprägung unterschieden, erregt Aufmerksamkeit: Hier handelte es sich offenbar um eine eminent städtische Erscheinungsform. Die Araber beschränkten sich dagegen auf eine einzige Münzstätte in Córdoba, die die Bezeichnung al-Andalus erhielt.

Aspekte des Christentums thematisierten FRANCISCO J. MORENO MARTÍN (Madrid) und CHRISTOPH EGER (Berlin). Ersterer nahm das Mönchtum als städtisches Phänomen in den Blick und untersuchte – ausgehend von der schriftlichen Überlieferung und im Abgleich mit den materiellen Überresten – den Prozess der Ansiedlung von klösterlichen Gemeinschaften in Toledo, Oviedo und León vom 5. bis zum 10. Jahrhundert. Letzterer setzte sich mit islamischen Bestattungsplätzen auseinander; ihre Anlage wurde notwendig, weil Muslime es generell vermieden, an den gleichen Orten wie Christen und Juden bestattet zu werden. Eger warnte jedoch davor, anhand der Gräberarchäologie Aussagen zur Tiefe der Islamisierung der einheimischen Bevölkerung der Iberischen Halbinsel treffen zu wollen; aufgrund des momentanen Befundes seien diese kaum möglich.

MARÍA TERESA CASAL GARCÍA (Madrid) präsentierte mit Šaqunda, einem Vorort des umayyadischen Cordoba aus der 2. Hälfte des 8. Jahrhunderts, der am linken Ufer des Guadalquivir – der Mezquita Aljama und dem Alcázar gegenüber – liegt, einen sensationellen Befund der islamischen Stadtarchäologie: Als sich die Bewohner gegen al-Hakam II. auflehnten, unterdrückte der Emir den Aufstand, ordnete ihre Vertreibung an und untersagte jedwede Bautätigkeit – ein Verbot, das man respektierte; infolge wurde das Gebiet landwirtschaftlich genutzt. Diese Umstände ermöglichen es heute, diesen Vorort mit seinen Straßen und Wohnbauten, seinen Platzanlagen und Brunnen gewissermaßen wiedererstehen zu lassen. Sie gewähren einen singulären Einblick in einen Moment der Islamisierung Cordubas, das zu Qurtuba, der Hauptstadt von al-Andalus, wurde. SONIA GUTIÉRREZ LLORET (Alicante) versuchte, außergewöhnliche Befunde wie diesen – aber u. a. auch Mérida, Toledo oder Recopolis – in ihrem Überblicksvortrag zu klassifizieren: Welchen Beitrag kann die Stadtarchäologie Spaniens zur aktuellen europäischen Forschung über die Transformation der antiken Stadt im Frühmittelalter leisten? Aufgrund ihrer besonderen Situation zwischen Christentum und Islam ist sie möglicherweise eher in der Lage, ihre Städtewelt von der der klassischen Städte abzugrenzen, das heißt die Stadt des Frühmittelalters als einen Typus sui generis und nicht als „Spätform“ oder als „orientalische Stadt“ zu betrachten und so mit diesen Bezeichnungen verbundene negative Assoziationen zu vermeiden.

RALF BOCKMANNs (Rom) Beitrag eröffnete die Reihe der Vorträge, die sich mit dem Norden Afrikas auseinandersetzten. Er konstatierte ein verstärktes Interesse an der spätbyzantinischen und frühislamischen Zeit in dieser Region, dem neuere Ausgrabungen – etwa in Chimtou, Haïdra, aber auch in Karthago – Rechnung trügen. Die topographische Entwicklung der Städte zwischen Spätantike und Frühmittelalter zeigten, dass man sich nicht zwischen Wandel und Kontinuität als Kategorie entscheiden, sondern vielmehr für einen kontinuierlichen Wandel optieren sollte.

ANNA LEONE (Durham) suchte, am Beispiel der Africa Proconsularis zwischen dem 4. und 7. Jahrhundert den Anlass für die stetigen Veränderungen auszumachen; die Forschung nennt hier grundsätzlich die Ausbreitung des Christentums. Tatsächlich konnte sie aber wahrscheinlich machen, dass wirtschaftliche Gründe in einem weit größeren Ausmaß entscheidend waren, als man bisher anzunehmen bereit war – die erneute Nutzung von Räumen und Bauten, insbesondere aber die Wiederverwendung von Architekturornamentik und Statuen aus Marmor schienen ihr ein deutliches Indiz dafür zu sein.

ELSA ROCCA (Paris/Köln) hielt die Fallbeispiele Ammaedara (Haïdra, Tunesien) und Theveste (Tébessa, Algerien) dagegen, in der ein großer Kultkomplex, der der Märtyrerin und Heiligen Crispina gewidmet war respektive acht Basiliken – unter diesen zwei mit Reliquien des nordafrikanischen Bischofs Cyprian – die Ausbildung einer spätantiken Topographie motivierten.

ELIZABETH FENTRESS (Rom) bot mit ihrem Fallbeispiel Djerba Einblicke in die Veränderungen, die diese Insel zwischen dem 5. und 9. Jahrhundert erfuhr und für die kein Anlass auszumachen ist: Während ihre Städtewelt bis zum 5. Jahrhundert insbesondere aufgrund des Handels mit Wein und der Produktion des begehrten Purpur blühte, scheint sie infolge geradezu verschwunden – allein die Stadt Meninx (Girba) fuhr noch bis zur Zeit der Eroberung durch Byzanz mit der Produktion fort, wurde dann aber offensichtlich ebenfalls aufgegeben. Die Bevölkerung konzentrierte sich in Ansiedlungen geringen Umfangs im Binnenland, bis sie im 9. Jahrhundert wieder zunahm.

LENNART GILHAUS (Bonn) thematisierte mit Ehrenstatuen die bisher nicht in den Blick genommene Gattung der epigraphischen Monumente. Er postulierte die Existenz einer “Super-Elite”, die sich ab dem 4. Jahrhundert immer weniger als Teil der städtischen Gemeinschaft verstand, sondern sich stattdessen außerhalb bzw. oberhalb dieser verortete. Sie habe ihre soziale Macht durch die Größe ihrer domus, ihr äußeres Erscheinungsbild und bei Spielen offen zur Schau gestellt und durch die Wiederverwendung älterer Statuen ihre überlegene Stellung und ihre Verfügungsgewalt über den städtischen Raum zu demonstrieren versucht.

Einer weiteren sozialen Gruppierung – nämlich den Bischöfen – wandte sich ESTHER SANCHEZ MEDINA (Madrid) zu. Mehr als 500 dürfte die afrikanische Kirche von der Tingitana bis zur Tripolitania am Ende des 4. Jahrhunderts gezählt haben; mit der Eroberung durch die Vandalen sahen sie sich Repressionen von Seiten der neuen politischen Macht ausgesetzt, praktizierte diese doch insbesondere das Exil als eine notwendige Zwangsmaßnahme. Tatsächlich standen diese religiösen Auseinandersetzungen jedoch eher im Hintergrund und ging es vielmehr um die Expansion der Vandalen und ihre Kontrolle des Landes und der Städte Nordafrikas. Denen wandte sich wiederum CORISANDE FENWICK (London) zu, allerdings nun in der Zeit nach der arabischen Eroberung: Generell sei man von einem Niedergang im späten 7. und 8. Jahrhundert ausgegangen, doch diese Sichtweise müsse nun im Lichte der jüngsten Ausgrabungen in Tunesien, Marokko und Libyen revidiert werden. Stattdessen habe man davon auszugehen, dass die größeren byzantinischen Städte weiterhin existiert und eine führende Rolle innegehabt hätten, während der Niedergang hauptsächlich kleinere und an der Küste gelegene Städte betroffen habe. Die arabischen Truppen hätten nicht als Zerstörer, sondern als Katalysator für städtisches Wachstum fungiert und so eine langsame, aber signifikante Transformation der Städtewelt initiiert.

Schließlich nahm JOSÉ ANTONIO HARO PERALTA (Hamburg) die Frage der Überlieferung in den Blick: Was erfahren wir aus arabischen Quellen über Ifriqiya? Die Autoren Ibn Khurdādhbih (circa 232/846) und al-Yaʿqūbī (circa 276/889) nennen Städtenamen, die es erlauben, neue Landkarten zu zeichnen, aber ihre Beschreibungen werfen mehr Fragen auf, als sie beantworten: Kann man diese Städte als politische Machtzentren bezeichnen? Erstreckte sich ihr Einfluss über Territorien – wenn ja, welchen Ausmaßes? Gehörten sie administrativ gesehen zu Königreichen oder Staaten? Wie definieren die Autoren eine Stadt?

Diese Fragen griffen EDUARDO MANZANO MORENO (Madrid) und PHILIPP VON RUMMEL (Berlin) in der Moderation der Abschlussdiskussion auf, in der es hinsichtlich des „Römischen Städtewesen auf der Iberischen Halbinsel und in Nordafrika zwischen Spätantike und Frühmittelalter“ ein Fazit zu ziehen galt: Toletum VI hatte sich gleich zwei Herausforderungen gestellt – zeitlich gesehen hatte es das Jahr 711 überschritten, regional die Straße von Gibraltar. Dieser Sprung sollte den Vergleich und mithin eine Beurteilung ermöglichen, ob für gewisse Entwicklungen des Städtewesens auf der Iberischen Halbinsel einer generalisierenden Erklärung oder eher einer „regionaldynamischen Entwicklung“ zuzustimmen ist. Tatsächlich aber scheint aufgrund der momentanen Befundlage ein derartiger Vergleich vorerst nur sehr partiell möglich. Auch gelte es zu bedenken, welche Städte welcher Provinzen man miteinander vergleichen wolle – so blieb diesmal beispielsweise die Tingitana auf der nordafrikanischen Seite ausgespart. Generell müsse man wirtschaftlichen Entwicklungen größeres Gewicht beimessen. Kennedy sah seine Thesen in beiden Regionen bestätigt – in welcher Form, das werde er in der Publikation seines Beitrags offenbaren. Man darf also gespannt bleiben!

Konferenzübersicht:

Sabine Panzram (Universität Hamburg) / Markus Trunk (Universität Trier) / Laurent Callegarin (École des Hautes Études Hispaniques et Ibériques – Casa de Velázquez Madrid): Begrüßung

Parameter eines Vergleichs

Hugh N. Kennedy (London): From Polis to Madīna, 1985 – 2015, revised

Javier Arce (Lille): De la ciudad pagana a la ciudad cristiana: el caso de Hispania (s. V-VII)

François Baratte (Paris): Les villes d’Afrique du Nord de l’Antiquité tardive à la conquête arabe: historiographie récente et nouvelles perspectives

Die Iberische Halbinsel

Miguel Alba Calzado (Mérida): Tres tiempos en la transformación de una ciudad romana de Hispania: el caso de Augusta Emerita (s. IV-IX)

Isabel Velázquez Soriano (Universidad Complutense de Madrid): Inscripciones edilicias en la Hispania visigoda y altomedieval ¿una información útil sobre las ciudades?
Aufgrund von Erkrankung ausgefallen, stattdessen:

Jaime Vizcaíno Sánchez (Murcia): Carthago Spartaria durante la Antigüedad tardía. Pautas en la transformación de una ciudad cambiante

Darío Bernal Casasola (Cádiz): Ciudades y economía haliéutica durante la Antigüedad tardía

Ruth Pliego Vázquez (Sevilla) / Tawfiq Ibrahim (Madrid): Ciudades y cecas de la Península Ibérica: de la Antigüedad Tardía a la conquista islámica

Francisco José Moreno Martín (Madrid): Modelos de implantación monástica en la ciudad hispana entre la Tardía Antigüedad y la alta Edad Media. Toledo, Oviedo y León

Christoph Eger (Berlin): Zur Islamisierung der urbanen Landschaft aus Sicht des Grabbrauchs

María Teresa Casal García (Madrid): El arrabal de Šaqunda en la Cordoba Omeya (750-818 d.C.)

Sonia Gutiérrez Lloret (Alicante): De la civitas a la madīna. Veinte años de arqueología en la Península Ibérica

Der Norden Afrikas

Ralf Bockmann (Rom): Städte im Wandel – Aktuelle Fragen zu topographischen Entwicklungen zwischen Spätantike und Frühmittelalter im zentralen Nordafrika

Anna Leone (Durham): Pagans and Christians: The Transformation of North African Cities Between Economy and Religion

Elsa Rocca (Paris/Köln): Occupation urbaine dans le sud-ouest de la Proconsulaire à la fin de l’Antiquité à partir des cas d’Ammaedara (Haïdra, Tunisie) et de Theveste (Tébessa, Algérie)

Lisa Fentress (Rom): An Island in Transition: Jerba between the Fifth and the Ninth Centuries

Lennart Gilhaus (Bonn): Aufstellen, Umstellen, Wiederverwenden – Statuen und Stadtkultur im Nordafrika des vierten Jahrhunderts n. Chr.

Esther Sánchez Medina (Madrid): Ciudades, obispos y exilio en el África vándala

Corisande Fenwick (London): Tales of the Islamic City: Urban transformation after the Muslim Conquest of North Africa

José Antonio Haro Peralta (Hamburg): Las ciudades como centros de autoridad y rebelión: un estudio sobre la configuración geopolítica de las dinastías aglabí y rustumí en el Norte de África

Patrice Cressier (Paris/Lyon): Quelques questions sur la genèse de la ville islamique au Magrib al-Aqsà
Aufgrund von Erkrankung ausgefallen, stattdessen:

Abschlussdiskussion: Moderation Eduardo Manzano Moreno (Madrid) – Philipp von Rummel (Berlin)

Anmerkung:
[1] Vgl. Tagungsbericht: Wissenschaftliches Netzwerk: Toletum. Netzwerk zur Erforschung der Iberischen Halbinsel in der Antike – Network para la investigación sobre la Península Ibérica en la Antigüedad. 3. Workshop, 01.11.2012 – 03.11.2012 Hamburg, in: H-Soz-Kult, 15.01.2013, <http://www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-4576>.

Zitation
Tagungsbericht: Wissenschaftliches Netzwerk: Toletum. Netzwerk zur Erforschung der Iberischen Halbinsel in der Antike – Network para la investigación sobre la Península Ibérica en la Antigüedad. 6. Workshop, 22.10.2015 – 24.10.2015 Hamburg, in: H-Soz-Kult, 17.12.2015, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-6299>.
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Veröffentlicht am
17.12.2015
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