geschichtsdidaktik empirisch 15

Ort
Basel
Veranstalter
Zentrum Politische Bildung und Geschichtsdidaktik (PBGD), Pädagogische Hochschule FHNW, Windisch, Schweiz
Datum
03.09.2015 - 04.09.2015
Von
Stefanie Zabold / Michael Werner, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt; Martin Nitsche, Zentrum Politische Bildung und Geschichtsdidaktik der PH FHNW

Die Tagung „geschichtsdidaktik empirisch 15" fand am 03. und 04. September 2015 in Basel statt, organisiert vom Zentrum Politische Bildung und Geschichtsdidaktik (PBGD) der Pädagogischen Hochschule FHNW. Es handelte sich um die fünfte Veranstaltung in einer zweijährlichen Tagungsreihe, die sich den Austausch über aktuelle Forschungsprojekte in der empirisch arbeitenden Geschichtsdidaktik zum Ziel setzt. [1]

Die Tagung war unverändert gut besucht. Sie setzte sich aus zwei Key-Panels und 21 Referaten in weiteren zehn Panels, wovon jeweils zwei parallel geführt wurden, zusammen. Die Teilnehmenden wurden zur Eröffnung von BÉATRICE ZIEGLER (PBGD, Aarau) begrüßt.

Nachdem frühere Tagungsausgaben jeweils mit einer Key-note das Fenster zu einer anderssprachigen Community der internationalen Geschichtsdidaktik aufstießen [2], wurde diesmal eine vertiefte Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Konzeptualisierungen von Geschichtsdidaktik gesucht. In zwei Key-Panels standen sich ein deutschsprachiger und ein englischsprachiger bzw. eine französischsprachige GeschichtsdidaktikerIn gegenüber und referierten über zentrale Konzepte der Geschichtsdidaktik. Ausgehend von Rüsens Konzept der Triftigkeiten[3] sollten zentrale geschichtsdidaktische Vorstellungen zum historischen Denken thematisiert werden und hinsichtlich ihrer Anschlussfähigkeit an den jeweils anderssprachigen Diskurs befragt werden. PETER SEIXAS (Vancouver) und ANDREAS KÖRBER (Hamburg) diskutierten neben weiteren für die Triftigkeiten den Begriff plausibilities. Dabei wurde einmal mehr sichtbar, dass Übersetzungen von Begriffen nicht die zentrale Herausforderung darstellen, sondern das Verständnis dahinter liegender voraussetzungsreicher Konzeptnetze. Dies verstärkte sich im zweiten Key-Panel, das von NADINE FINK (Lausanne) und PETER GAUTSCHI (Luzern) bestritten wurde. Während Erste nach der Darlegung der französischen Theorietradition zum Schluss kam, dass der Begriff plausibilité möglicherweise durchaus an dieselbe anschlussfähig sei, verdeutlichten konkrete Beispiele einer empirischen Erfassung der Triftigkeiten die Probleme, die sich bei der Übersetzung von theoretischen Überlegungen in die empirische Arbeit ergeben können. Die diskursive und explorative Form der Key-Panels fand grossen Zuspruch und wurde als Inspiration für weitere Präsentationen gewertet.

Die weiteren Referate konnten mit Überschneidungen drei Themen zugeordnet werden: Während in der einen Serie (fast ausschliesslich) quantitativ angelegte Forschung zu historischer und geschichtsdidaktischer Kompetenz, historischen Beliefs oder Einsichten referiert wurde, befasste sich eine Reihe von Präsentationen mit Aufgabenstellungen. Die dritte Abfolge bot einen breiten Einblick in geschichtskulturelle Themen, wobei durchaus unterschiedliche Forschungsdesigns und -fragen präsentiert wurden.

Unter den quantitativen Studien widmete sich eine Reihe den Kompetenzen und/oder der Lehramtsstudierenden und praktizierenden Lehrpersonen, teilweise im Vergleich mit denjenigen von SchülerInnen. Die von MANFRED SEIDENFUß, MARIO RESCH UND CHRISTIAN VOLLMER (Heidelberg) vorgestellte Studie verfolgt das Ziel, ein Modell zu fachdidaktischem Wissen und Können zu validieren. Standardisierte Fragen unter anderem zur Einschätzung und zur sinnvollen Fortsetzung von in Videovignetten vorgelegten Unterrichtssequenzen kamen zum Einsatz. Erste Befunde, etwa zum Zusammenhang zwischen vertieften Kenntnissen fachdidaktischer Konzepte und der positiven Beurteilung kritisch-differenzierender Aufgaben, wurden vorgetragen. FRANZISKA SAHM (Hamburg) setzte bei Studierenden HiTCH-Instrumente zur Erfassung fachlicher Kompetenzen historischen Denkens bei ca. 250 bzw. 100 Studierenden parallel zu den beiden Pilot-Erhebungen bei SchülerInnen ein und legte so die Datengrundlage für einen Extremgruppenvergleich. Es zeigte sich, dass studentische Stichproben einzelne Itemgruppen signifikant anders bearbeiten als die SchülerInnen. Als Interpretation dafür scheinen unterschiedliche Ausprägungen epistemologischer Überzeugungen als plausibel. Die Möglichkeiten der quantitativen Erhebung epistemologischer Voraussetzungen historischen Denkens nahmen zwei Vorträge in den Blick. BODO VON BORRIES (Hamburg) stellte Ergebnisse aus den HiTCH-Piloterhebungen vor, bei denen er die Antworten im Bereich "Sachkompetenz" zu epistemologischen Konzepten von SchülerInnen mit denen von Geschichtslehrerstudierenden verglich. Es zeigte sich, dass Teilkonzepte wie "Selektivität und Perspektivität" von Geschichte(n) auch im Studium nur bedingt erworben werden, was im Kontext der fachdidaktischen Kompetenz von angehenden Geschichtslehrpersonen problematisiert wurde. MARTIN NITSCHE (Aarau) konzentrierte sich dagegen auf "Überzeugungen". Dazu stellte er erste Fragebogenerhebungen mit angehenden und erfahrenen Geschichtslehrpersonen aus seinem Doktoratsprojekt vor. Es zeigte sich, dass neben "positivistischen" und "narrativ-konstruktivistischen" geschichtstheoretischen bzw. "transmissiven" und "konstruktivistischen" geschichtsdidaktischen Positionen noch je eine dritte Sicht faktoranalytisch differenziert werden kann. Anders als im vorherigen Beitrag stimmten die Befragten den "konstruktivistischen" Positionen am stärksten zu, verfügten jedoch über mehrere Konzepte. Dies sollte gemäß dem Referenten als Lernvoraussetzung von Studierenden aufgefasst werden. In der Diskussion beider Referate wurden quantitative und qualitative Validierungsstrategien der Instrumente thematisiert.

Bei einer ganzen Reihe weiterer Beiträge handelte es sich um Arbeiten, die Teil-, Neben- und Meta-Aspekte der HiTCH-Studie zur Erarbeitung eines Large Scale Assessment (LSA)-Instruments zur Erfassung historischer Kompetenz von Schülerinnen und Schülern des achten oder neunten Schuljahres behandelten. Einen breiten Einblick boten drei Vorträge, die Ergebnisse und Herausforderungen der Messung historischer Kompetenzen diskutierten, die Entwicklungsphasen des Kompetenztests verdeutlichten und die Aufgabenentwicklung im Hinblick auf die Validität des Tests erläuterten. JOHANNES MEYER-HAMME (Hamburg / Paderborn) stellte mit Fokus auf die statistischen Testwerte und deren Interpretation das standardisierte Instrument vor, einen historischen Kompetenz-Test, der von Lesefähigkeiten und allgemeinen kognitiven Fähigkeiten unterscheidbar und mit guten Varianz- und Item-Fitwerten ausgestattet ist. Ausgehend von amerikanischer Leistungsmessung im Fach Geschichte (NAEP) verdeutlichte CHRISTIANE BERTRAM (Tübingen) den Prozess von Entwicklung, Optimierung und Auswahl geschlossener Aufgabenformate in den Projektphasen. Den Vergleich der beiden Pilotstudien und der Validierungsphase resümierte sie damit, dass alle Aufgaben des HiTCH-Tests nun auf den Gesamtfaktor "Historische Kompetenz" laden. MICHAEL WERNER (Eichstätt) ging an konkreten Aufgabenbeispielen der Frage nach der Validität des Tests nach und verdeutlichte die Prinzipien der Aufgabenkonstruktion. Er konnte darauf verweisen, dass die Lösungswahrscheinlichkeit der vorgestellten Items signifikant durch das Gesamtabschneiden im HiTCH-Test (und nicht durch kognitive oder Lesefähigkeiten) vorhergesagt wird. Zusätzlich diskutierten JOANA SEIFFERT und MARCEL MIERWALD (Bochum) erste Ergebnisse zum Effekt epistemologischer Überzeugungen auf historisches und geschichtsdidaktisches Denken. Dabei legten ihre Berechnungen ein Kontinuum zwischen „naiven“ und „differenzierten" Überzeugungen ähnlich wie bei Maggioni et al. nahe.[4] MONIKA WALDIS (Aarau) befasste sich mit dem Aussagepotential von LSA für Bildungsungleichheit beim historischen Lernen, wofür sie die Items von Hintergrundvariablen des HiTCH-Tests mit der erfassten Kompetenz in Bezug setzte und dabei zu einzelnen Sekundärmerkmalen systematische Effekte ausschliessen, zu anderen Bezüge nachweisen konnte.

Im Feld der Lernaufgaben referierten als erste ANDREA BECHER (Paderborn) und EVA GLÄSER (Osnabrück). Sie gehen von der Bedeutung einer kompetenzorientierten Aufgabenkultur für historisches Lernen aus und untersuchten Aufgabenstellungen zum historischen Lernen in Sachunterrichtsbüchern der ersten bis vierten Jahrgangstufen. Sie entwickelten ein Kategorienraster auf iterativem Weg, zwischen Datenmaterial und fachdidaktisch-theoretischen Grundlagen. So filterten sie beispielsweise 123 Aufgaben zur Förderung von historischer Methodenkompetenz heraus. KATHARINA JONAS (Passau) befasst sich im Rahmen des Projekts „ALGe – Adaptive Lernaufgaben in Geschichte“ mit dem Einfluss des Fachinteresses auf die Aufgabenwahrnehmung in Geschichte. Im Vortrag fokussiert sie die Frage, ob Fachinteresse ein höheres Aufgabeninteresse und eine höhere subjektive Bedeutsamkeit der Aufgaben prädiziert. Der erwartete Zusammenhang konnte nachgewiesen werden. FRANZISKA STREICHER (Potsdam) zeigte erste Überlegungen zur Erweiterung von Präkonzepten von SchülerInnen im Sachunterricht. Dabei wurden mögliche methodische Vorgehensweisen diskutiert. SABINE ZIEGLER (Luzern) berichtete über die Auswertung von Studierendentexten, die mittels einer App als Möglichkeit der vertiefenden Beschäftigung mit einem Panorama zu einem historischen Ereignis (Internierung der Bourbaki-Armee in der Schweiz) konzipiert wurden. Aus der Perspektive eines Bourbaki-Soldaten sollten die Probandinnen und Probanden einen Brief an einen Schweizer Soldaten oder Zivilisten zu verfassen. Die Dokumente untersucht Ziegler auf Triftigkeiten, um auf diesem Weg verschiedene narrative Brieftypen zu bestimmen. PHILIPP MARTI (Aarau) diskutierte methodische Fragen bei der Erfassung der narrativen Performanz bei Schreibprodukten von Lehrerstudierenden, welche erlauben soll, den Einfluss von Fachkenntnissen, Sprache und Aufgabenstellung herauszufiltern. Erste Befunde verwiesen auf die Bedeutsamkeit des Aufgabensettings.

Die erste der Studien zur Geschichtskultur befasste sich mit den Fähigkeiten von Schülerinnen und Schülern, ein Denkmal (Winkelried-Denkmal Stans) zu deuten (CHRISTIAN MATHIS, Brugg). MARTIN SCHAUB (Brugg) berichtete über seine Erkundung des Gebrauchs des historischen Lernorts „Rütli“ und über die Triangulation mit kulturanthropologischen Methoden, die Gebrauchsanalysen ermöglichen. HELENE MÜHLESTEIN (Zürich) befasste sich mit Schulgeschichtsbüchern zwischen 1870 und 1930 mittels qualitativer Inhaltsanalyse und mit der Auswertung von Hintergrundmaterial und zeigte, dass neue Lehrmittel nicht unbedingt didaktischem Reformwillen, sondern pragmatischen Überlegungen geschuldet sein können. FELICITAS KLINGLER (Göttingen) befasste sich im Rahmen ihres mit einem Methodenmix arbeitenden Dissertationsprojekts mit "Objekten" in Museumsaktivitäten und konnte herausarbeiten, dass Museen argumentativ gestützt häufig nicht originale Objekte einsetzen. HANNAH RÖTTELE (Göttingen) widmete sich im Rahmen ihrer Dissertation Sprechakten und Körperverhalten als Indikatoren für Wahrnehmung von Ausstellungen bei SchülerInnen aus siebten Klassen, wobei die Bestimmung auslösender Faktoren als grosse Herausforderung ausgemacht wurde. ANDREA KOLPATZIK (Ludwigsburg) ging in ihrer Beschäftigung mit Online-Portalen zu Geschichte im Web 2.0 auf Motive und Arbeitsweisen ihrer Konstrukteure ein. Sie charaktierisierte diese als Handelnde im Feld der Geschichtskultur, deren Motive, Vorgehensweisen, Produkte (Sinnstrukturen) sie mittels eines Framing-Ansatzes zu erfassen sucht. BJÖRN BERGOLD (Magdeburg) referierte hingegen zu Mediennutzenden. Er thematisierte die Authentizitätswahrnehmung von Spielfilmen bei jugendlichen Zuschauenden, wofür er narrative und leitfadengestützte Interviews eingesetzt hat.

Auch diese Ausgabe der Tagung „geschichtsdidaktik empirisch" bot eine gute Gelegenheit, um über aktuelle empirische Forschungsvorhaben der Geschichtsdidaktik in den Austausch zu treten. Das starke Gewicht der Tagung zum einen auf der Erarbeitung eines LSA-Tests und der Lerneffekte bei der damit verbundenen Forschungsarbeit, zum anderen auf der Beschäftigung mit den Formen und Qualitäten von Aufgaben sowohl im Geschichtsunterricht wie in der Datengenerierung bei Forschungsprojekten selbst und schliesslich auf der forschenden Auseinandersetzung mit geschichtskulturellen Fragestellungen bildet gleichzeitig zentrale Felder der aktuellen empirischen geschichtsdidaktischen Forschung ab. Zur Vertiefung des wissenschaftliches Diskurses über dieselbe und als Anregung für ihre Weiterentwicklung ist erneut die Veröffentlichung der Tagungsbeiträge in der Reihe „Geschichtsdidaktik heute" geplant.

Konferenzübersicht:

Begrüßung und Eröffnung: Béatrice Ziegler (Aarau)

Panel 1 (Moderation: Monika Waldis, Aarau)
Key-section „Translation“
Peter Seixas (Vancouver) und Andreas Körber (Hamburg) in Diskussion

Panel 2 (Moderation Stephan Hediger, Zürich)

Andrea Becher (Paderborn), Eva Gläser (Osnabrück): Lehrerprofessionalität und schriftliche Lernaufgaben

Katharina Jonas (Passau): Der Einfluss des Fachinteresses auf die Aufgabenwahrnehmung von Sekundarschüler(inne)n im Fach

Panel 3 (Moderation Vera Sperisen, Aarau)

Joana Seiffert, Marcel Mierwald (Kassel): „Do they effect it all?“ - Ein Werkstattbericht zur Erfassung epistemologischer Überzeugungen und ihrer Auswirkungen auf die Performanz des historischen und geschichtsdidaktischen Denkens

Monika Waldis (Aarau): Soziale Ungleichheit beim historischen Lernen? Zum Einfluss des sozioökonomischen Hintergrundes, Migrationshintergrundes, Geschlechts und Schultyps auf die Performanz historischen Denkens bei Schweizer Schülerinnen und Schüler

Panel 4 (Moderation Thomas Metzger, St. Gallen)

Christian Mathis (Brugg): „...z’oberscht isch de Winkelried“ – Das Stanser Winkelried-Denkmal in der Deutung von Schülerinnen und Schülern

Helene Mühlestein (Zürich): Didaktische Implikationen in Deutschschweizer Schulgeschichtsbüchern und Lehrplänen zwischen 1870 und 1930

Martin Schaub (Brugg): „Das sieht noch so aus wie 1291.“ Gebrauchsanalyse eines historischen Lernorts

Panel 5 (Moderation Matthias Baer, Zürich)

Johannes Meyer-Hamme (Hamburg/Paderborn): Kompetenzen historischen Denkens messen?! Herausforderungen – Lösungsansätze – fachdidaktische Implikationen

Christiane Bertram (Tübingen): Übersetzbarkeit US-amerikanischer Leistungstests in Aufgaben zur Testung historischer Kompetenzen im Rahmen des HiTCH-Projekts

Michael Werner (Eichstätt); Prinzipien der Aufgabenkonstruktionen zur Messung von Kompetenzen historischen Denkens: Möglichkeiten und Grenzen eines systematisierenden Vorgehens

Panel 6 (Moderation Jan Hodel, Brugg)

Sabine Ziegler (Luzern): Die Bourbaki-App – eine Einladung zum historischen Erzählen?!

Philipp Marti (Aarau): Angehende Geschichtslehrpersonen schreiben Geschichte(n). Die Erfassung der narrativen Performanz von historischen Schreibprodukten als methodische Herausforderung im Spannungsfeld von Fachkenntnissen, Sprache und Aufgabenstellung

Panel 7 (Moderation Philippe Weber, Zürich)

Mario Resch (Heidelberg): Ein Vignettentest mit geschlossenem Antwortformat zur Erfassung fachdidaktischer Kompetenzen bei angehenden Geschichtslehrkräften

Franziska Sahm (Hamburg): Sind Studierende wirklich „besser“ als Schülerinnen und Schüler? Untersuchungen zur Ausprägung von fachlichen Kompetenzen historischen Denkens bei angehenden Lehrerinnen und Lehrern

Panel 8 (Moderation Béatrice Ziegler, Aarau)
Key-section „Traduction“
Nadine Fink (Lausanne) und Peter Gautschi (Luzern) in Diskussion

Panel 9 (Moderation Julia Thyroff, Basel)

Felicitas Klingler (Göttingen): „Die sind, wie man sieht, auch mit einem Holzschwert zufrieden.“ Museumspädagogische Vermittlung jenseits historischer Objekte

Hannah Röttele (Göttingen): Die Ästhetik des Performativen – Der Museumsbesuch mit der Schulklasse

Panel 10 (Moderation: Dominik Sauerländer, Brugg)

Bodo von Borries (Hamburg): Epistemologische Einsichten von Lehramtsstudierenden und Neuntklässlern – Ein Niveauvergleich bei Versuchen von Kompetenztestungen

Martin Nitsche (Aarau): Beliefs von Schweizer Geschichtslehrpersonen – Entwicklung und Validierung quantitativer Instrumente zur Erfassung geschichtstheoretischer und -didaktischer Überzeugungen

Panel 11 (Moderation Karin Fuchs, Luzern)

Andrea Kolpatzik (Ludwigsburg): Geschichte wird gemacht. Motive und Arbeitsweisen massenmedialer Geschichtskonstrukteure im Web 2.0

Björn Bergold (Magdeburg): Wie Stories zu History werden. Die Authentifizierung von Zeitgeschichte im Fernsehen durch jugendliche ZuschauerInnen

Panel 12 (Moderation: Nora Zimmermann, Luzern)

Franziska Streicher (Potsdam): Erweiterungen von Präkonzepten über den Konstruktcharakter von Geschichte fördern. Eine Interventionsstudie mit Schülerinnen und Schülern der Primarstufe

Anmerkungen:
[1]http://www.geschichtsdidaktik-empirisch.ch/ueber-die-tagungsreihe (22.12.2015).
[2] Vgl. dazu die Tagungsbände „Forschungswerkstatt empirisch“ unter www.geschichtsdidaktik-heute.ch.
[3] Jörn Rüsen, Historische Vernunft. Die Grundlagen der Geschichtswissenschaft, in: Grundzüge einer Historik. 3 Bde. Göttingen 1983.
[4] Liliana Maggioni , Bruce VanSledright & Patricia A. Alexander, Walking
on the Borders: A Measure of Epistemic Cognition in History, in: The Journal of Experimental Education, 77 (2009), Heft 3, S. 187-214, DOI: 10.3200/JEXE.77.3.187-214.

Zitation
Tagungsbericht: geschichtsdidaktik empirisch 15, 03.09.2015 – 04.09.2015 Basel, in: H-Soz-Kult, 22.12.2015, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-6312>.
Redaktion
Veröffentlicht am
22.12.2015
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