La Russie champ d’expérimentation? – Les investissements scientifiques, technologiques ou financiers en Russie et les intéractions des puissances Européennes pendant les décennies précédant la Grand Guerre

Ort
Paris
Veranstalter
Kerstin Susanne Jobst, Institut für Osteuropäische Geschichte, Universität Wien; Francine-Dominique Liechtenhan, Centre Roland Mousnier, CNRS, Paris-Sorbonne / Föderale Universität des Urals
Datum
09.06.2016 - 10.06.2016
Von
Steven Müller, Historisches Institut, Universität Jena

DOMINIQUE BARJOT (Paris) eröffnete die wissenschaftliche Tagung, indem er betonte, dass die behandelten Fragestellungen eine große Aktualität besitzen. Er verdeutlichte exemplarisch die Relevanz der Erforschung der europäisch-russischen Verflechtungen.

KERSTIN SUSANNE JOBST (Wien) gab in ihrer Keynote einen Überblick über das Forschungsfeld. Ziel der Tagung sei es, nicht nur aktuelle Forschungsfragen zu erörtern, sondern letztendlich ein internationales Netzwerk aufzubauen, das sich mit Investitionen und Transfers in wirtschaftlichen, kulturellen, gesellschaftlichen und technologischen Bereichen zwischen Russland und „westlichen“ Staaten vom späten 19. Jahrhundert bis zum beginnenden russischen Bürgerkrieg beschäftigt. Diese Interaktionen seien keineswegs Einbahnstraßen des „westlichen“ Einflusses auf Russland gewesen; vielmehr seien die Veranstalterinnen überzeugt, dass es ein sich gegenseitig bedingender und beeinflussender Prozess gewesen sei. Russland müsse, so Jobst, in der zu betrachteten Zeit als „Laboratorium“ oder „Experimentierfeld“ angesehen werden, wie die nachfolgenden Konferenzbeiträge anschaulich bestätigten. Dadurch solle das im „Westen“ immer noch dominierende Bild des „rückständigen Russlands“ unter anderem anhand des Konzeptes der „multiple modernities“ kritisch hinterfragt werden. Methodisch sei die Tagung sowohl der entangled history bzw. der histoire croisée als auch der Makro- und Mikrogeschichte sowie den Empire Studies zuzuordnen.

Die erste Sektion beschäftigte sich mit der sehr unterschiedlichen Wahrnehmung des russischen Reiches. FRANCINE-DOMINIQUE LIECHTENHAN (Paris) legte dar, dass der russische Bär als Sinnbild Russlands in der europäischen Darstellung seit Siegmund von Herberstein kontinuierlich bis ins 19. Jahrhundert als bedrohlich wahrgenommen worden sei. Erst durch den russisch-französischen Allianzvertrag 1893 sei ein eindrücklicher Wandel des Russlandbildes erfolgt. Aufgrund von Brückeneinweihungen in St. Petersburg und Paris zu Ehren des Allianzpartners und der Produktion von diversen Alltagsgegenständen, die die russisch-französische Freundschaft thematisierten, wurde in breiten Bevölkerungsschichten eine positiven Wahrnehmung des weitgehend fremden russländischen Imperiums herbeigeführt.

VLADISLAVA SERGIENKO (Moskau / Nizza) beschäftigte sich darauf aufbauend in einer Presseanalyse französischer und russischer Fachzeitschriften mit der sich intensivierenden ökonomischen Zusammenarbeit beider Länder. Die betrachteten Meinungen über französische Investitionen schwankten je nach politischer Ausrichtung zwischen der Betonung der Abhängigkeit Russlands von französischen Krediten bis zur Hervorhebung der Notwendigkeit dieser Wirtschaftskooperationen für die Entwicklung der russischen Wirtschaft.

ELISABETH HAID (Wien) beleuchtete den Tiefpunkt der gegenseitigen Wahrnehmung: die bisher kaum erforschte mediale Kriegspropaganda Russlands und Österreich-Ungarns im Ersten Weltkrieg durch die Auswertung einschlägiger russischer und österreichischer Zeitungen. Beide Staaten betonten jeweils ihre Opferrolle sowie die Aggression des Kriegsgegners. Österreich-Ungarn galt als Unterdrücker der Slawen, während Russland zu einem asiatisch-barbarischen Land stilisiert worden sei. In beiden Gesellschaften habe man die jüdische Bevölkerung zu Sündenböcken gemacht. In Russland sei dies ebenso für die deutsche Minderheit, in Österreich-Ungarn für die slawischen Minderheiten feststellbar.

Die zweite Sektion umfasste finanzpolitische Investitionen sowie technologische Transfers im Russländischen Reich. JENNIFER SIEGEL (Ohio) widerlegte eindrucksvoll die Annahme, Russland habe sich durch seine hohe Verschuldung machtpolitisch an das mit ihm verbündete Frankreich und Großbritannien „verkauft“, wie zeitgenössische Stimmen vermehrt betonten. Es habe zwar eine hohe finanzielle und machtpolitische Interdependenz untereinander bestanden, wobei Russland der Schuldner sowie der mächtepolitisch schwächste Staat gewesen sei, jedoch gerade wegen seiner hohen Schulden innerhalb der Triple Entente an Einfluss und Macht gewonnen habe. Die staatlichen und privaten Gläubiger Frankreichs und Großbritanniens seien auf Grund der Sicherstellung der Rückzahlung ihrer Investments zu weitgehenden politischen Zugeständnissen bereit gewesen.

Darauf zurückgreifend illustrierte DOMINIQUE BOUREL (Paris) einen der oben erwähnten privaten Gläubiger: die berühmte, bisher unerforschte deutsch-jüdischen Familie Mendelssohn. Deren 1795 in Berlin gegründete Bank erhielt durch eine 1815 eingegangene Kooperation mit der Bank Ludwig Stieglitz‘ Zugang zum russischen Markt. Durch eine St. Petersburger Niederlassung seien dort und in Moskau große Investments sowie die Förderung des Eisenbahnbaus realisierbar gemacht worden.

Ergänzend dazu untersuchte ELENA ALEKSEEVA (Jekaterinburg) die Reichweite von westlichen Technologieinvestitionen im Russländischen Reich von 1900 bis 1917. Dabei ging sie auf die Akteure, die Kommunikationskanäle und den damit einhergehenden Wissenstransfer ein. Als Quellengrundlage diente ihr das „Mining Journal“ (Gornyj Žurnal). Es habe nicht nur einen regen innerrussischen Austausch über die neuesten ausländischen Entwicklungen gegeben, sondern es bestanden über den gesamten Zeitraum intensive Kontakte zwischen russischen und ausländischen Wissenschaftlern.

Diese internationalen Verflechtungen trafen ebenso auf die russische Textilindustrie seit Ende des 19. Jahrhunderts zu, die unter anderem durch Aktivitäten französischer Unternehmer geprägt war, wie OLGA MELNICHENKO (Paris) darlegte. Anfänglich kleine Unternehmen stiegen zu großen Textilfabrikanten mit mehreren Niederlassungen im gesamten russländischen Imperium auf. Bis zum Ersten Weltkrieg gelang diesen Familien ein bemerkenswerter gesellschaftlicher Aufstieg. Dies wurde exemplarisch an der Seidenspinnerei „Moussy und Goujon“ und der Textilfabrik „Simonod und Co“ illustriert.

Die verschiedenen Investitionen beförderten die Entstehung eines darauf abgestimmten Versicherungswesens im Russländischen Reich, welches RAYMOND DARTEVELLE (Paris) auf der Basis umfänglicher Quellen untersuchte. In Russland haben sich auf Grund besonderer Strukturmerkmale erst verhältnismäßig spät Versicherungen entwickelt, die mehrheitlich auf Moskau, St. Petersburg und Warschau beschränkt blieben. Es habe zudem nur eine schwache Präsenz ausländischer Versicherungsgesellschaften gegeben. Die Übernehme des deutschen Versicherungsmodells sowie Reisen zur Abschätzung des Marktpotenzials ausländischer Versicherungsspezialisten nach Russland belegen bedeutende Interaktionen, auch wenn die verwendeten Quellen vermehrt Schwierigkeiten ausländischer Unternehmer in dem relativ restriktiven russischen Versicherungsmarkt aufzeigen.

THIERRY CLAEYS (Paris) beschäftigte sich in der folgenden Sektion „Wissenschaft und Recht“ mit der Erfolgsgeschichte der „Gesellschaft für Edelsteine und Sodasalze im Südlichen Russland“ von 1882 bis 1913. Wissenschaftliche Publikationen in Frankreich über den Reichtum an Bodenschätzen in südrussischen Regionen haben französische Investoren angezogen. Das Unternehmen habe sich deswegen gegen seine starken Konkurrenten durchgesetzt, da es die Vorteile der Zusammenarbeit von russisch-französischen Ingenieuren erfolgreich genutzt habe. Firmengewinne investierte es in soziale Bereiche wie Krankenhäuser, Schulen und in bessere Lebensbedingungen zu Gunsten der eigenen Arbeiterschaft, was auch auf die Branobel Petroleum Gesellschaft zutraf, wie LEONID BORODKIN (Moskau) darlegte. Dieses Unternehmen sei eines der besten Beispiele für einen äußerst gelungenen Fall des Wissens- und Kapitaltransfers, aber auch im Bereich der Erfindungen haben sich immense Erfolge vorweisen lassen. Die Entwicklung des Dynamits und die damit zusammenhängende Stiftung der Nobelpreise beispielsweise wirken vielfältig auf die europäischen Gesellschaften zurück.

OXANA KOSENKO (Leipzig) erforscht die internationale Zusammenarbeit bei der Entwicklung von Impfstoffen, die in russischen Forscher- und Regierungskreisen zu Ende des 19. Jahrhunderts auf diverse Vorbehalte gestoßen sei. Da der französische Mikrobiologe Louis Pasteur (1822-1895) mit seiner Forschung seinen russischen Kollegen Lev Cenkovskij (1822-1887) und Nikolaj Gamaleja (1859-1949) weit voraus gewesen sei, es jedoch in Odessa hervorragende Bedingungen der statistischen Datenerhebung gegeben habe, sei es letztendlich zu einem vertieften Austausch gekommen. Trotz zeitweiser Misserfolge stellten diese Kooperationen einen wichtigen Austauschprozess von Wissen und Methoden dar, der grundlegend für die Entwicklung der Bakteriologie und Immunologie waren.

MARIA AVXENTEVSKAYA (Berlin) beschäftigte sich mit der Biographie der russischen Ärztin Nadežda Suslova (1843-1918), die als erste studierte Medizinerin in Europa an der Universität Zürich ihr Diplom abgelegt hatte und zum Praktizieren nach Russland zurückkehrte. Suslova stehe damit stellvertretend für Frauen mit ähnlichem Werdegang. Statistische Auswertungen zeigten eindrucksvoll, dass der Frauenanteil im Arztberuf in Russland überdurchschnittlich hoch war. Dabei sei in russischen Fachzeitschriften wiederholt über deren Eignung für den Arztberuf diskutiert worden.

Suslova bewegte sich ebenso wie ihre zeitgenössischen Kollegen der Jurisprudenz innerhalb eines internationalen Netzwerks, wie WOLFGANG MUELLER (Wien) mit der Entwicklung des Völkerrechts darstellte. Beginnend mit der Haager Friedenskonferenz 1899 habe sich der Wille Russlands gezeigt, zwischenstaatlich verbindliche Rechtsnormen zu etablieren. Russische Juristen – beispielsweise F. F. Martens (1845-1909) – seien auf Grund ihres im Ausland ermöglichten Studiums mit europäischen Rechtssystemen vertraut gewesen und knüpften ein wissenschaftliches Netzwerk über den Kontinent. Mit der Abschaffung der Völkerrechtswissenschaft unter Alexander III. wurde der lange Niedergang dieser international vernetzten Wissenschaftsdisziplin eingeleitet.

Die unterschiedliche Betrachtung verschiedener Regionen stand im Fokus der letzten Sektion. RUDOLF A. MARK (Hamburg) veranschaulichte, dass obwohl die deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen grundsätzlich als erfolgreich eingestuft werden, gleichwohl dieser Befund weniger auf Turkmenistan zutreffe. Turkmenistan galt aus zeitgenössischer deutscher Sicht als weißer Fleck. Erst ein 1894 auf zehn Jahre geschlossener Handelsvertrag habe die Verbreitung von Informationen über Turkmenistan in deutschen Journalen und Zeitungen stimuliert, wodurch deutsche Händler und Unternehmer dort zwischen 1890 bis 1914 Investitionen tätigten. Dass diese Kooperationen wenig erfolgreich gewesen seien, sei durch unvorteilhafte geopolitische Aspekte, Restriktionen und widersprüchliche Konzepte russischerseits hervorgerufen worden.

OLGA ERMAKOVA (Ekaterinburg) ergänzte diese Sektion thematisch, indem sie die Zuwanderung von europäischen Spezialisten in den Ural in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts untersuchte und die Migrationsursachen anhand verschiedener Lebensläufe herausarbeitete: Die einen seien nur auf schnelles Geld aus gewesen, um dann in ihre Heimat zurückzukehren, weshalb sie nicht bemüht gewesen seien, die russische Sprache zu erlernen. Wieder andere haben sich dort mit ihren Familien niedergelassen und seien beispielsweise durch Heirat in die russische Gesellschaft integriert gewesen.

Die vielfältige Wahrnehmung Russlands durch Reisende beleuchteten JEAN-NOËL GRANDHOMME (Nancy) anhand des bisher nicht edierten Journals „Regards sur la Russie“ des französischen Adligen Guy de Courson de la Villeneuve (1883-1983) sowie ÉLISE DUCHEMIN (Paris), die für ihre Untersuchung Photographien der Französischen Geographischen Gesellschaft zwischen 1890 und 1917 auswertete. Die Beschreibungen des französischen Adligen sowie der in Russland weilenden Photographen unterstrichen die höchst unterschiedlichen Blickwinkel auf das russländische Imperium. Diese umfassten Landschaft und Natur sowie Industrieanlagen, den einfachen Menschen ebenso wie die Krönungsfeierlichkeiten Nikolaus II. sowie dessen als repressiv wahrgenommene Herrschaft. Während der Reiz der Darstellung des Adligen Guy de Courson in seiner ausführlichen Schilderung der multiethnischen Bevölkerung und der Orthodoxie aus katholischer Sicht liegen, sei das Medium der Fotografie besonders dafür geeignet, exotische und fremde Eindrücke über ferne Länder zu transportieren. Der Macht ihrer Bild seien sich beide wohl bewusst gewesen.

Das Schlusswort der Tagung hielt SERGUEI MIRONENKO (Moskau), indem er die Sichtweise der heutigen russischen Historiographie auf die wirtschaftliche Entwicklung Russlands im späten 19. Jahrhundert bis zur Revolution 1917 erörterte. In den letzten Jahren haben die Historiker B. V. Mironov und M. A. Davydov Sichtweisen widerlegt, dass es durch die Reformen Alexanders II. und die Aufhebung der Leibeigenschaft 1861 zur Verschlechterung der Lebensbedingungen sowie der Verarmung des Volkes gekommen sei und daraus resultierende sozioökonomische Krisenerscheinungen zur Revolution 1917 geführt haben. Die Beiträge der Tagung leisteten somit insgesamt einen wichtigen Beitrag zur Neubewertung der positiven wirtschaftlichen Entwicklung Russlands, die Mironenko detailliert darlegte. Es habe bis 1917 ohne Zweifel durch die rapide voranschreitende Industrialisierung große und vielfältige, modernisierungsbedingte Probleme und Herausforderungen gegeben. Es könne jedoch zweifelsfrei festgehalten werden, dass der Erste Weltkrieg und die Oktoberrevolution nicht nur den bedeutendsten Einschnitt darstellten, sondern diese Entwicklung unterbrachen.

Konferenzübersicht:

Dominique Barjot (Paris): Inauguration du colloque

Kerstin Susanne Jobst (Vienne): Introduction

A l’approche de la guerre
Président de séance: Dominique Bourel (Paris)

Francine-Dominique Liechtenhan (Paris / Iekaterinbourg): L’amitié franco-russe et l'Entente cordiale en miniatures et caricatures

Vladislava Sergienko (Moscou / Nice): Regards croisés de la presse française et russe sur la coopération économique entre les deux pays

Elisabeth Haid (Vienne): Intellectual Mobilization in Russia and in Austria-Hungary : Strategies of propaganda und its transfer during the First World War

Financements et transferts
Président de séance: Armelle Le Goff (Paris)

Jennifer Siegel (Columbus, Ohio): Money, Power, and Diplomacy in Late Imperial Russia

Dominique Bourel (Paris): La banque Mendelssohn entre Berlin et Saint-Pétersbourg

Raymond Dartevelle (Paris): La place de l'assurance étrangère en Russie : le cas de l'assurance vie. Un enjeu entre expansion commerciale et repli nationaliste (fin XIXe-1914)

Elena Alekseeva (Iekaterinbourg): La diffusion des innovations technologiques dans l’empire russe de 1900 à 1917

Olga Melnichenko (Moscou): Les Français dans la vie économique russe : le cas des entrepreneurs textiles (fin du XIXème – début du XXème siècle)

Sciences et droit
Président de séance: Dominique Barjot (Paris)

Leonid Borodkine (Moscou): Branobel Petroleum Company’s activities in Russian Empire: Impact on the development of new technologies and industrial management

Thierry Claeys (Paris): La Société des sels gemmes et soudes naturelles de Russie méridionale, de 1882 à 1913: un exemple d’une réussite industrielle

Oxana Kosenko (Leipzig): Emergence of Theoretical and Applied Immunology at the Turn of the 19th/20th Centuries as an International Collaborative Project

Maria Avxentevskaya (Berlin): Female Physician-Writers in Late Imperial Russia: Humanist techniques in medical description

Wolfgang Mueller (Vienne): Interactions of Russia and the Western Powers in the Field of International Law

L’intérêt pour les régions
Présidente de séance: Hélène Mélat (Moscou)

Rudolf A. Mark (Hambourg): Foreign investments in a colonial periphery : German trade and German enterprises in Russian Turkestan, 1890-1914

Olga Ermakova (Iekaterinbourg): European technical specialists in the Urals in the second half of the 19th century: experiment, cooperation or private interests?

Claire Mouradian (Paris): La compagnie minière et industrielle du Caucase (1870-1918) – Anmerkung : entfiel wegen Krankheit

Jean-Noël Grandhomme (Nancy): Le journal inédit d'un diplômé de HEC, Guy de Courson de La Villeneuve (1908 à 1914)

Elise Duchemin (Paris): L'Empire russe à travers le regard des voyageurs-photographes de la Société de géographie (1890-1917)

Sergueï Mironenko (Moscou): Conclusion

Zitation
Tagungsbericht: La Russie champ d’expérimentation? – Les investissements scientifiques, technologiques ou financiers en Russie et les intéractions des puissances Européennes pendant les décennies précédant la Grand Guerre, 09.06.2016 – 10.06.2016 Paris, in: H-Soz-Kult, 07.11.2016, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-6791>.