Die Weltchronik des Johannes Malalas im Kontext spätantiker Memorialkultur

Ort
Tübingen
Veranstalter
Heidelberger Akademie der Wissenschaften, Zweigstelle Tübingen, Forschungsprojekt „Historisch-philologischer Kommentar zur Chronik des Johannes Malalas“
Datum
06.10.2016 - 07.10.2016
Von
Florian Battistella, SFB 923 „Bedrohte Ordnungen“, Eberhard Karls Universität Tübingen

Die sogenannte Weltchronik des Johannes Malalas ist eine zentrale Quelle für die Geschichte des sechsten nachchristlichen Jahrhunderts. Wie andere Chroniken wurde sie aber von den großen Byzantinisten Herbert Hunger und Karl Krumbacher als wirr und unzuverlässig gebrandmarkt und infolgedessen von der Forschung vernachlässigt. Ein Projekt der Heidelberger Akademie der Wissenschaften möchte diesem Missstand durch die wissenschaftliche Erschließung von Malalas' Werk abhelfen, was in Form eines Online-Kommentars sowie mittels Einzelstudien erfolgt.[1] Als Foren für einen inspirierenden Austausch dienen in diesem Kontext die von der Forschungsstelle veranstalteten Konferenzen, deren jüngste unter dem Titel „Die Chronik des Johannes Malalas im Kontext spätantiker Memorialkultur“ Anfang Oktober in Tübingen stattfand.

Bereits zu Beginn der Tagung betonte MISCHA MEIER (Tübingen), dass man die „Querverbindungen“ zu anderen Autoren der Zeit im Blick behalten müsse, wenn man sich dem Werk des Malalas annähere. Ebenso muss man mit Blick auf die Tagung die Querverbindungen zwischen den einzelnen Vorträgen betonen, die vielleicht sogar die Organisatoren zum Verzicht auf eine strikte Unterteilung in thematisch definierte Sektionen bewegten. Man näherte sich stattdessen aus unterschiedlichen Perspektiven immer neu dem Thema memoria und fokussierte mal den einen Aspekt schärfer, mal den anderen, um so das Gesamtbild in seiner Vielschichtigkeit zu würdigen.

Als erster Referent erklärte CHRISTIAN GASTGEBER (Wien) am Beispiel des Chronicon Paschale, wie unter Berücksichtigung der zeitgenössischen Buch- und Lesekultur die Frage nach dem Adressaten eines Werkes ein vertieftes Verständnis der entsprechenden memoria ermögliche. Man dürfe annehmen, dass ein Chronist nur das erläutere, was seinem Publikum wahrscheinlich unbekannt sei. Wenn demnach klassische Autoren ohne Spezifikation genannt würden, sei zu erwarten, dass das Publikum sie kenne. Der Autor erwähne zudem auch nur, was für sein Bild bzw. seine Ziele wichtig sei. Er könne dabei das Alte auf verschiedene Weisen überformen, etwa indem (wie im Chronicon Paschale) heidnische Gottheiten zu menschlichen Herrschern umgedeutet würden. Viele Veränderungen seien im konkreten Fall aber auf die Vorlagen oder spätere (fremde) Einfügungen zurückzuführen, denn das Vorwort des Chronicon Paschale stellt für Gastgeber zuvörderst einen Computus-Traktat dar, dessen angehängte Quellen als bloße Belege für die zuvor angestellten Berechnungen fungierten, weswegen auch Malalas relativ unreflektiert und unverändert abgeschrieben worden sei.

Die Bedeutung des Adressaten für die Analyse eines Textes betonte auch RALF BEHRWALD (Bayreuth) und verwies darauf, dass schon Hieronymus seine Chronik explizit auf ein römisches Publikum ausgerichtet habe. Die moderne Ansicht, Malalas habe eine Weltchronik abgefasst, müsse daher mit dem Bild verglichen werden, das dem Publikum des Malalas geboten werde. Hier sei der Befund keineswegs leicht zu deuten: Die Reichsgeschichte werde sehr uneinheitlich geschildert und selbst Antiochia bleibe trotz lokaler Quellen überraschend blass, wenn man von den Nachrichten über Gebäudestiftungen absehe. Zudem entgleite Malalas die Chronologie, sobald er seine biblische Grundlage verlasse. Dies alles könne auch als Ergebnis von Desinteresse gedeutet werden. Die Geschichte Antiochias sei bei Malalas die Geschichte der Kontakte zwischen der Stadt und dem Kaiser(tum); in dieser Hinsicht sei Malalas' Werk eher eine Kaisergeschichte, keine Welt- oder Heilsgeschichte.

Der Vortrag von RAF PRAET (Ghent / Groningen) fragte nach dem Vergangenheitsbild der Gebildeten in Konstantinopel. Er untersuchte, welches Bild Johannes Malalas, Johannes Lydos und Cassiodor (stellvertretend für diese Gesellschaftsgruppe) beispielsweise von den römischen Anfängen vermitteln, und stellte eine recht ähnliche Sichtweise fest. Zur Erklärung merkte er an, dass die drei Autoren sich zeitgleich in Konstantinopel aufgehalten hätten, eine gegenseitige Beeinflussung sich aber nicht eindeutig nachweisen lasse. Fest stehe, dass sie ideologisch Kaiser Anastasius und sprachlich dem Lateinischen verbunden gewesen seien. Er plädierte daher für ein gemeinsames Bewusstsein der Gebildeten in Ost und West, die eine „redefinition through the past of a changing empire“ versucht hätten.

Einen anderen Fall für den Umgang mit Vergangenheit zur Identitätskonstruktion präsentierte VOLKER MENZE (Budapest), der feststellte, dass Dioskoros von Alexandria, obwohl er im Verlauf des Konzils von Chalkedon (451) abgesetzt wurde, beispielsweise in der koptischen Kirche als Heiliger gilt. Menze vollzog nach, wie und warum sich das Bild seit dem fünften Jahrhundert zunehmend verfestigte. Während sich die Absetzung aus der Vielzahl seiner Feinde ergeben habe und aufgrund persönlicher Verfehlungen erfolgt sei, hätten erst die Auseinandersetzungen des sogenannten Drei-Kapitel-Streits das Bild eines häretischen bzw. heiligen Dioskoros vollständig ausgeformt. Dass der römische Bischof Leo bereits im Januar 452 Dioskoros als Häretiker bezeichnete, stehe dazu nicht im Widerspruch.

Der Abendvortrag war einem Experten in Fragen der antiken memoria vorbehalten: KARL-JOACHIM HÖLKESKAMP (Köln). Er schilderte, wie die Fabier sich im Konkurrenzkampf der verschiedenen republikanischen gentes um Rang und Namen memorialpolitisch in Szene setzten. Innovativ und zugleich überzeugend legte er dar, wie sich die Arbeit der Fabii an ihrer memoria in materiell-räumliche, aber auch praktische und diskursive Entwicklungen einfügte und sich aus diesen ergab. So komme dem Schriftsteller Q. Fabius Pictor, der einzelne Fabii gerne als audax (waghalsig) charakterisiere, eine wesentliche Bedeutung bei der Konstruktion einer positiven Erinnerung an den unter dem Spitznamen cunctator (Zauderer) bekannten Q. Fabius Maximus zu. Von pauschalen Urteilen über das Verhältnis zwischen Materiellem und Immateriellem distanzierte sich Hölkeskamp. Stattdessen verlangte er, den je Monument spezifischen Kontext für die Bestimmung des materiellen und immateriellen Anteils an der Bedeutungsgenerierung zu berücksichtigen. Damit schuf Hölkeskamps Vortrag, auch wenn sein Thema wenig Verbindung zu Malalas hatte, wie schon der Referent vorab bestätigte, den nahtlosen Übergang zur materiellen Memorialkultur, der sich die nächsten zwei Vorträge zuwandten.

SEBASTIAN WATTA (Marburg) richtete seinen Blick auf Kirchenbauten des griechischen Ostens. Nach Watta lassen sich hier drei ineinandergreifende Dimensionen der materiellen Erinnerung erkennen. Deren erste sei die bloße biblisch-heilsgeschichtliche Relevanz des geographischen Ortes für den Bau einer Kirche. Als zweites sei die rituelle Praxis anzuführen, in der kommemorative Handlungen sich mit konkreten materiellen Objekten verbinden. Eine individuelle Dimension der memoria zeige sich schließlich unter anderem in den Stifterinschriften, wobei hier die Bemühung um beste Sichtbarkeit in Konkurrenz zu größtmöglicher Nähe zu dem/den verehrten Heiligen stehe.

PHILIPP NIEWÖHNER (Berlin / Göttingen) behandelte den Umgang mit dem klassisch-paganen Material in der Spätantike und deutete an, wie vielgestaltig dieser sein konnte. Sowohl der mit einem Ritual beendete Kultbetrieb des Quellheiligtums unter dem Theater von Milet als auch das Neuarrangement von Statuen nach ihrer Modifikation in den milesischen Faustinathermen zeugten von einer hohen Sensibilität der Milesier für ihre Vergangenheit. Ein ähnliches Bewusstsein zeige sich auch im Falle von Anazarbos durch die bewusste Verwendung alter Dekorelemente und -stile in neuem Kontext. Dass es sich dabei um eine bewusste Entscheidung gehandelt habe, zeigten hier nachträglich gefertigte stilgleiche Verbindungsstücke von gleicher handwerklicher Qualität.

Mit Bauten im literarischen Kontext beschäftigte sich EMANUÈLE CAIRE (Aix-en-Provence), die die bei Malalas erwähnten Stiftungen in Antiochia in den Blick nahm. Mit ihnen schaffe Malalas eine „carte mentale de la ville“, in der natürliche Marker wie der Fluss Orontes und Bauten zur Orientierung dienten. Folglich dürfe man die variationsreiche Verwendung der Präpositionen keineswegs einer vermeintlichen sprachlichen Beliebigkeit oder Variationsfreude zuschreiben. Aus Malalas' Anliegen heraus erkläre sich auch, weshalb die Orte und Bauten genauerer Informationen zumeist entbehrten und die verschiedenen Bezeichnungen oft nur dem Brückenschlag in Malalas' Gegenwart dienten. Caire deutete ihren Befund als eine mögliche memoriale Hilfestellung für die Antiochener, doch mutet diese Publikumsbeschränkung etwas eng an angesichts der Umstände der Textentstehung.

Objekt der Untersuchung von LAURA MECELLA (Rom) war Malalas' Bericht in Buch 11 über die Ermordung einer persischen Garnison in Antiochia zur Zeit Kaiser Trajans. Eine Transposition späterer Ereignisse in trajanische Zeit lehnte Mecella ab und bot drei alternative Deutungen an: 1. Es könne sich um die Erinnerung an eine persische Präsenz in spätrepublikanischer Zeit handeln. 2. Ebenso denkbar sei die Absicht, den Stellenwert der Stadt Antiochia und ihre besondere Beziehung zum Kaisertum zu betonen. Immerhin sei Trajan Startpunkt einer langen Reihe von Kaiserbesuchen in Antiochia. 3. Als letzte Möglichkeit zog sie aber auch in Betracht, dass es um eine Erklärung eines Rituals gehe, denn Malalas berichtet, dass nach der Tötung rituelle Handlungen folgten.

Die Frage, warum bestimmte Ereignisse in Chroniken festgehalten wurden, behandelte auch CARLO SCARDINO (Düsseldorf), der verschiedene aktuell noch nach der Edition von Mommsen als Chronica Minora bezeichnete lateinische Chroniken verglich. Dabei stellte er unter anderem fest, dass jeder der Chronisten nach eigenem Bekunden an Hieronymus anknüpfe, jedoch eigene Selektionskriterien anlege, die nicht unbedingt die zugrundeliegenden Quellen widerspiegelten. Auffällig sei, dass die meisten Autoren trotz ihrer Ähnlichkeit allesamt eine Thematisierung zeitgenössischer theologischer Diskussionen mieden, obwohl eine gewisse persönliche Nähe zur Kirche wahrscheinlich gemacht werden könne. Scardinos besondere Aufmerksamkeit galt Hydatius, wenngleich auch Marcellinus Comes gewissermaßen eine Ausnahme darzustellen schien.

ERIKA JUHÁSZ (Wien) beschäftigte sich mit der Darstellung der Märtyrer im Chronicon Paschale und konstatierte ein Interesse des Chronisten an den Todesumständen der Märtyrer. Es würden aber viele Märtyrer auch unerwähnt bleiben oder zumindest nicht als solche bezeichnet, was unter anderem bei Petrus, Paulus und fünf weiteren aus Malalas bekannten auffällig sei. Dies könne man einerseits durch Textverlust erklären (wie auch die fehlende Erwähnung von Neros Vorgehen gegen die Christen), andererseits durch die Schwierigkeit der Einarbeitung. Mit der zweiten Erklärung schloss sie gewissermaßen den Kreis zu Gastgebers Idee eines Computus-Traktats mit Belegappendix.

Das literarische Bild des Kaisers Zenon war das Thema von HANNS CHRISTOF BRENNECKE (Erlangen), der drei Darstellungsstränge unterschied: 1. Die byzantinische Historiographie schwanke zwischen ambivalenter und dezidiert negativer Darstellung, wobei das in der Forschung hierfür begründend angeführte Henotikon jedoch nur selten kritisiert werde. 2. Die lateinischen Quellen seien nicht eindeutig – mal werde Zenon für den Frieden gelobt, mal als häretisch kritisiert und die Usurpation des Basiliskos als gerechtfertigt eingeschätzt. 3. Die miaphysitische Tradition schließlich neige ebenfalls dazu, den Usurpator Basiliskos als eigentlich besseren Kaiser darzustellen. Insofern sei die Vita Danielis ein besonderes Phänomen, weil sie Zenon ein ausgesprochen gutes Verhältnis zum als Reichspatron inszenierten Styliten Daniel attestiere und Zenons Flucht umdeute, indem er zu einem zweiten Nebukadnezar gemacht werde, der seine Macht mit der Zustimmung Gottes zurückerhalte. Allerdings habe diese Erinnerung der Vita Danielis an Kaiser Zenon keine Rückwirkung auf die Historiographie gezeitigt; Hagiographie und Historiographie seien distinkte Sphären gewesen.

Die anfängliche Gesetzgebung Kaiser Justinians ist geprägt von einer dezidierten Betonung der sprichwörtlichen guten alten Zeit. Laut OLIVIER GENGLER (Heidelberg / Tübingen) sind jedoch nicht alle Referenzen gleich geartet. Nur diejenigen Gesetze, die neue Ämter begründen, enthielten eine antiquarische Erzählung – bei weniger konkreten Reformen finde sich nur ein knapper Hinweis. Genglers Erklärung hierfür war, dass nicht etwa das Zeigen von antiquarischer Gelehrsamkeit das Ziel gewesen sei, sondern die Schaffung einer römischen Identität, eines Zugehörigkeitsgefühls zum Reich. Es sei daher nicht um die Antike an sich, sondern um eine römische memoria gegangen, mit der zugleich die kaiserliche Macht in der Tradition verankert worden sei. Dies lasse sich zumindest für die Zeit bis circa 537 annehmen, also für die Zeit der überwiegend lateinischsprachigen Gesetze.

JONAS BORSCH (Heidelberg / Tübingen) fragte danach, wie die zahlreichen Personenbeschreibungen bei Malalas zu bewerten seien, und forderte zu einer umfassenden Analyse und Deutung auf. Nicht nur die Frage nach den Quellen und dem Einfluss der Physiognomik müsse besser beleuchtet werden. Es sei auch noch offen, warum nur bestimmte Personen ein Porträt erhielten und warum von diesen Porträts manche extrem kurz seien, während andere zahlreiche Informationen bieten, weshalb manchmal ein rein physisches Bild des Porträtierten gegeben, mal darüber hinausgegangen werde. Angesichts dieser Vielzahl von Fragen konnte das Problem von Borsch, wie er selbst vorwegnahm, nicht in umfassender Vollständigkeit behandelt werden. Gleichwohl konnte er neben Bemerkungen zur Quellenfrage einige für das Verständnis nicht unerhebliche Beobachtungen beisteuern: Malalas beschreibe (im Gegensatz beispielsweise zu Sueton) die Kaiser sehr körperteilspezifisch und stimme in seinen Details häufig mit bekannten Skulpturen und Mosaiken überein, was auf Autopsie der Porträts hindeute und Unterschiede zu anderen Quellen erkläre. Die Einfügung der Kaiserporträts an ganz bestimmten Stellen des Textes lasse sich als Mittel einerseits zur Rhythmisierung sowie andererseits zur Kontinuitätssuggestion (von Augustus bis Justinian) deuten.

Zum Abschluss resümierte LAURA CARRARA (Heidelberg / Tübingen): Für das Projekt habe die Tagung wichtige neue Impulse geliefert. Besonders deutlich sei geworden, dass Malalas kein verwirrter Sonderling gewesen sei, sondern zur Kultur seiner Zeit und seiner peers passe. Seine Chronik sei zudem selbst Teil einer Memorialkultur, in die sie sich und ihre Inhalte in vielfacher Weise einschreibe. Diesem Urteil kann man sich nur anschließen und gespannt den Tagungsband erwarten.

Konferenzübersicht:

Mischa Meier (Tübingen): Begrüßung

Christian Gastgeber (Wien): Klassisch-paganes Erbe: Was bleibt in der memoria der Weltchronik)

Ralf Behrwald (Bayreuth): Stadt und Reich im Geschichtsbild des Malalas

Raf Praet (Groningen): Malalas the antiquarian? Malalas and antiquarian memory in sixth century Constantinople

Volker Menze (Budapest): Making a Heretic – Making a Saint: Conflicting Commemorations of Patriarch Dioscorus

Abendvortrag

Karl-Joachim Hölkeskamp (Köln): Mythen, Monumente und andere Medien: Die ‚Corporate Identity‘ der gens Fabia

Sebastian Watta (Marburg): Materielle Erinnerung. Formen der memoria in den kirchlichen Mosaikpavimenten des Nahen Ostens

Philipp Niewöhner (Berlin / Göttingen): Byzantinische Baudenkmalpflege am Beispiel von Milet und anderen Orten

Emanuèle Caire (Aix-en-Provence): Malalas et la mémoire d’Antioche

Laura Mecella (Rom): Antiochia und die historische Erinnerung der Römisch-Parthischen Kriege

Carlo Scardino (Düsseldorf): Historische und theologische Diskurse in den lateinischen Chroniken des 5. und 6. Jh. n. Chr.

Erika Juhász (Wien): Die Spuren der christlichen Memorialkultur in der Osterchronik: Die Behandlung der Märtyrer

Hanns Christof Brennecke (Erlangen): Hagiographie als Kaisermemorie: Kaiser Zenon in der Vita Danielis

Olivier Gengler (Tübingen / Heidelberg): Memoria und Gesetzgebung: Vergangenheit und Gegenwart in den Justinianischen Novellen

Jonas Borsch (Tübingen / Heidelberg): Schriftliche Bildnisse. Personalisierte Erinnerung in Malalas‘ Kaiserporträts

Abschlussdiskussion

Anmerkungen:
[1] Projekthomepage, über die man auch zum Kommentar findet: <http://www.haw.uni-heidelberg.de/forschung/forschungsstellen/malalas/projekt.de.html> (16.11.2016).
[2] Eine Neuedition mit Übersetzung und Kommentar wird in Düsseldorf vorangetrieben. Erste Bände sind bereits erschienen: URL: <https://www.schoeningh.de/katalog/reihe/kleine_und_fragmentarische_his.html> (16.11.2016).

Zitation
Tagungsbericht: Die Weltchronik des Johannes Malalas im Kontext spätantiker Memorialkultur, 06.10.2016 – 07.10.2016 Tübingen, in: H-Soz-Kult, 28.11.2016, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-6842>.