Literacy in ancient everyday life – Schriftlichkeit im antiken Alltag

Ort
Zürich
Veranstalter
Anne Kolb, Historisches Seminar, Universität Zürich
Datum
10.11.2016 - 12.11.2016
Von
Yannick Baldassarre, Historisches Seminar, Universität Zürich

Die von Anne Kolb veranstaltete internationale Tagung „Literacy in ancient everyday life – Schriftlichkeit im antiken Alltag“ vom 10. bis 12. November 2016 am Historischen Seminar der Universität Zürich ging der epochen- und kulturübergreifenden Bedeutung von Literalität im antiken Alltag nach. Konkret wurde nach dem Zweck und der Verbreitung von Schrift, sowie nach verschiedenen Literalitätsgraden gefragt. Der weite geographische und chronologische Rahmen der Tagungsbeiträge reichte von Schriftzeugnissen unterschiedlichster Materialen aus dem Alten China, Indien, dem pharaonischen und griechisch-römischen Ägypten über thrakische, keltisch-germanische Gebiete, Rom und Britannien im römischen Reich bis in die Spätantike.

Den Auftakt machte FENG LI (New York) mit einer Untersuchung zur Schriftlichkeit im Alten China, angefangen bei „Orakelknocheninschriften“ der Shang Dynastie (1554–1046 v.Chr.), welche im Kontext königlicher Divination zu verstehen sind. Bronzeinschriften der westlichen Zhou-Dynastie (1045–771 v.Chr.) zeugen von einer Ausbreitung der Literalität auf weite Teile der Elite. Ein Boom der Schriftlichkeit lässt sich anhand zahlreicher Schriftdokumente auf Bambus und Holz im Zuge der imperialen Bürokratie der Qin und Han Dynastie (221 v.Chr.–220 n.Chr.) fassen, die nicht mehr auf die Elite beschränkt war. Im Gegensatz zu den Kulturen Mesopotamiens und des Mittelmeerraums seien die Expansionswellen der Schriftlichkeit im Alten China nicht im Kontext des Handels, sondern im Zuge der Ausbreitung des politischen Systems erfolgt.

HARRY FALK (Berlin) zeichnete die Entwicklung der Schriftlichkeit im antiken Indien nach, welche in der Regierungszeit Ashokas (273–232 v.Chr.) einsetzte. Die Herausbildung der Schrift Karoshti aus dem Aramäischen stellt nach Falk eine notwendige Entwicklung aufgrund der Rechtssicherheit dar, da nach dem Untergang des achämenidischen Reiches aramäisch geschriebene Urkunden nicht mehr verstanden wurden. Grund für die Neuentwicklung der Brahmi-Schrift aus Elementen der Karoshti und der griechischen Schrift unter Ashoka sei unter anderem der Versuch, kulturell mit der hellenistischen Welt gleichzuziehen, sodass öffentlich sichtbare Texte und steinerne Kunstwerke auch als Signal an Besucher aus dem Westen zu interpretieren seien.

KATHARINA ZINN (Wales) argumentierte für eine enge Verbindung von Mündlichkeit und Schriftlichkeit im pharaonischen Ägypten, die sie in Briefen, narrativen Texten und architektonischen Befunden festmachte. Insbesondere im rituellen Kontext habe das ausgesprochene Wort dem Bezeichneten unmittelbare Präsenz verschafft. Ebenso fließend seien die Grenzen zwischen Schriftlichkeit und Kunst zu sehen, indem ikonographische Zeichen wie Buchstaben gelesen worden seien. Sie unterschied diverse Literalitätsgrade von der grundsätzlichen Lese- und Schreibkompetenz, der Fähigkeit eines Steinmetzes, Zeichen oder Reliefs herzustellen, bis zur Fähigkeit, komplexe Texte zu verfassen. Zinn thematisierte außerdem die hohe soziale Stellung der Schreiber sowie die Terminologie und Funktion von Bibliotheken und Archiven als Speicher von Schriftlichkeit.

„Key note speaker“ WILLIAM V. HARRIS (New York) sprach mit der Schriftlichkeit im antiken Alltag verbundene Probleme und Herausforderungen in der Forschung an. Grundsätzlich seien zwei Faktoren für die Bewertung von Schriftlichkeit in der Antike zu berücksichtigen: Die Klassenstruktur und die Verteilung zwischen Stadt- und Landbevölkerung. Harris sprach sich dabei für eine kleine alphabetisierte Mittelklasse in der Gesellschaft aus, die in der traditionellen sozialen Dichotomie oft vernachlässigt werde. Ebenso wichtig zu bedenken sei der überwiegende Anteil der Landbevölkerung, deren alltägliche Kommunikation in einer lokalen Sprache erfolgte und in Quellen schwer fassbar sei. Künftige Herausforderungen in der Forschung lägen in der genaueren sozialen Differenzierung von Schriftlichkeit, sowie der Frage, welchen Einfluss der Zusammenbruch von Ökonomie und Militär im 4. Jh. n.Chr. hatte.

SABINE HÜBNER (Basel) untersuchte anhand von Papyri die Geschlechterdichotomie in der Schriftlichkeit im griechisch-römischen Ägypten ausgehend von der Differenzierung dreier Alphabetisierungsniveaus: 1. Analphabeten; 2. Langsam Schreibende, die unterschreiben konnten; 3. Geübte Schreibende. Am Beispiel von Unterschriften bei Pachtverträgen aus Arsinoites konnte sie eine Literalitätsrate von mindestens 0,65-2,5 Prozent bei Frauen und 33-39 Prozent bei Männern zumindest auf dem Niveau der „langsam Schreibenden“ feststellen. Die Referentin kam zum Schluss, dass Schriftlichkeit zur Partizipation in der Gesellschaft des griechisch-römischen Ägyptens zwar nützlich, aber nicht notwendig war, zumal schreibkundige Freunde oder Verwandte bei Bedarf aushelfen konnten.

MICHAEL SPEIDEL (Bern/Zürich) analysierte anhand von Soldatenlisten, Militärdiplomen, Briefen und Ostraka die Schriftlichkeit des Militärs sowohl im dienstlichen als auch privaten Alltag. Er betonte die zentrale Bedeutung der internen Administration, welche sich im Rahmen einer militärischen Kontrollbürokratie ausbildete. Eingehend untersuchte er die Entwicklung der Militärdiplome, welche ab dem Ende des 2. Jhs. den Namen des Rezipienten besonders prominent auswiesen und damit den ostentativen Zweck der Konstituierung und Repräsentation von Lob und Prestige erfüllten. Die Quellenlage zur privaten Kommunikation der Soldaten sei verhältnismäßig dünn. Exemplarisch stellte Speidel dazu den privaten Briefverkehr von Trompetern vor. Im Fazit konstatierte er eine überaus weit verbreitete Schriftlichkeit im antiken Alltag der Soldaten.

MARIETTA HORSTER (Mainz) fragte nach der Kenntnis und Präsenz von Geschichte und Geschichten im antiken Alltag. Zitate aus der Historiographie in Graffiti und Schulbüchern zeugten von einem ersten Zugang zur Geschichte, seien darüber hinaus aber wenig aussagekräftig für die Fragestellung. Da die Rezeption von Geschichte in Inschriften insgesamt sehr schwach sei, müsse man auf die papyrologische Überlieferung zurückgreifen. Horster verglich dabei die papyrologische Tradition von Historiographen in verschiedenen Epochen und kam zum Schluss, dass sich aufgrund der beschränkten Quellenlage keine Lesepräferenzen ableiten ließen und Geschichtsschreibung in der Lesewelt des untersuchten Raumes im Vergleich zu anderen Gattungen bloß eine Nischenliteratur darstellte, wobei Geschichtskenntnisse über den Umweg der Rhetorik vermittelt worden seien.

NIKOLAY SHARANKOV (Sofia) untersuchte den Schriftlichkeitsgrad im römischen Thrakien anhand von Inschriften und ihrer Verwendung von Poesie. Griechisch-lateinische Bilinguen zeugten von Kenntnissen beider Sprachen, wobei die Bevölkerung zum Teil Latein sprach und Griechisch schrieb, wie Umsetzungen lateinischer Wörter in die griechische Schrift zeigten. Aussagen über das individuelle Niveau könnten aus Fehlern, Präferenzen aus dem Sprachanteil nicht vollständig bilinguer Inschriften abgeleitet werden. Auf einen höheren Literalitätsgrad ließen zahlreiche Versinschriften schließen, die insbesondere von einer Rezeption Homers, aber auch Dramatikern, Elegikern und Lyrikern zeugten. Solche Versinschriften demonstrierten den Bildungsstand des Verfassers, motivierten aber auch ein gebildetes Publikum zur Nachahmung.

GRAHAM CLAYTOR (Basel) legte den Fokus seiner Präsentation auf öffentliche Notariate im ptolemäischen Ägypten. Analog zum agoranomeion in den Städten war das grapheion als Büro von Notaren und Archiv für Kontrakte eine zentrale Behördenstelle in den Dörfern. Besonders ergiebig seien die Zeugnisse des grapheion von Karanis aus dem frühen 2. Jh. n.Chr. mit über 1.000 Verträgen etwa bezüglich Kauf oder Heirat. Die meisten Besucher des Notariats könnten zumindest als „langsame Schreiber“ eingestuft werden. Das grapheion wurde von einem kleinen Team von Schreibern geführt. Zusammenfassend konstatierte Claytor die Notwendigkeit eines Basislevels der Schriftlichkeit für die Bewohner ägyptischer Dörfer im Kontext der Administration.

ULRIKE EHMIG (Heidelberg) untersuchte Pinselaufschriften auf römischen Amphoren hinsichtlich ihrer Funktion und ihres Adressatenkreises. Neben der Warenangabe und Herkunftsbezeichnung fänden sich oft warengebundene Qualitätsbezeichnungen und Händlernamen in abgekürzter Form. Ehmig konnte überzeugend darlegen, dass die Inschriften nicht in erster Linie für die Konsumenten als Werbetexte zu verstehen sind, zumal die Amphoren nicht regelmäßig zum Endkunden gelangten, sondern vorher in kleinere Gefäße umgefüllt wurden. Vielmehr sei die Funktion der tituli im Kontext des Seetransportes zu verstehen, indem die Waren bei der Schiffsentladung und Ladungskontrolle verzeichnet, zugewiesen und allfällige Verluste registriert werden mussten. Somit waren die Pinselaufschriften für einen kleinen, ganz bestimmten Adressatenkreis in der Verwaltung gedacht.

JENS BARTELS (Zürich) stellte einen Projektentwurf zum bisher wenig beleuchteten Schriftgebrauch auf dem Land vor. Als Untersuchungsobjekte wählte er sechs villae rusticae aus dem schweizerischen Mittelland. Aussagen zur Schreibpraxis und indirekt zur Schreibkompetenz der Bewohner lassen sich aus Ziegelstempeln, Tafelgeschirr, Keramik, Graffiti, Augenarztstempeln, Grabinschriften und Schreibgeräten ableiten, die an verschiedenen Orten innerhalb der villae gefunden wurden. Der Referent wies allerdings auf die Gefahr eines Zirkelschlusses bei der Deutung der Funktion einzelner Räume aufgrund der Funde hin. Ebenso seien die wenigen fragmentarischen Schriftzeugnisse, Zahlen und Symbole oft sehr schwierig zu interpretieren. Zusammenfassend konstatierte Bartels, dass es grundsätzlich schwierig sei, konkrete Erkenntnisse über den Schriftgebrauch und den Grad der Literalität auf dem Land zu gewinnen.

AMINA KROPP (Mannheim) analysierte die funktionellen Dimensionen von Schrift in der Schadenszauberpraxis anhand vulgärlateinischer defixionum tabellae. Die Verschriftlichung des ephemer ausgesprochenen Fluchs diente insbesondere der Verstärkung und Konservierung. Weitere funktionelle Dimensionen sah Kropp in der Kodierung und Kryptifizierung des Inhalts etwa durch variierende Schriftrichtung oder Transliteration in ein anderes Alphabet, sowie in der rituellen Manipulation und Bildung von Analogien zum Beispiel durch die Durchbohrung und „Fixierung“ des Namens der Zielperson mit dem Schreibgriffel. Als Adressaten ließen sich im Rahmen der rituellen Kommunikation die zu verfluchenden Menschen auf der horizontalen und die (Unterwelts-)Götter auf der vertikalen Kommunikationsachse ausmachen. Da der Schreibvorgang delegierbar war und das Formular der Fluchtäfelchen kopiert werden konnte, seien Rückschlüsse auf die Literalität der Urheber nur beschränkt möglich.

WOLFGANG SPICKERMANN (Graz) untersuchte keltisch-germanische Götternamen auf Inschriften aus den germanischen Provinzen, die seit Augustus insbesondere an Militärstandorten in Form von Weihinschriften gehäuft auftraten und sich nach 150 n.Chr. durch die Einwanderung neuer Völker explosionsartig vermehrten. Der Referent analysierte zunächst das Phänomen der römisch-keltischen Doppelnamen der adressierten Götter. Als Beispiele dienten Gleichsetzungen mit dem römischen Gott Mars, neben dessen Namen regional unterschiedliche keltische Theonyme mit teilweise eigener Deklination traten. Einen zweiten Schwerpunkt legte Spickermann auf die zahlreichen, wiederum regional divergierenden Matronennamen. In seinem Fazit betonte Spickermann, dass die Kombination von römischen und indigenen Theonymen in Weihinschriften einen Dialog zwischen zwei religiösen Traditionen darstellte.

WINFRIED SCHMITZ (Bonn) widmete sein Referat sprachlichen und inhaltlichen Eigenheiten spätantik-frühmittelalterlicher Grabinschriften aus dem Rhein-Mosel-Gebiet. Er arbeitete zentrale Merkmale heraus, wie die Einnamigkeit im Formular frühmittelalterlicher Grabinschriften oder die Häufung von Vulgarismen und langen Eingangsformeln, welche von einer Schrift zeugten, die nahe an der gesprochenen, im Wandel begriffenen Sprache war. Inhaltlich wurden im Gegensatz zu früheren Inschriften keine Angaben mehr zu Ämtern, Herkunft, Beruf oder Militärdienst gemacht, dafür sei eine Hinwendung zum Kreis der Familie und zum Christentum zu beobachten. In ländlichen Gebieten stellte Schmitz eine abnehmende Literalität fest, wovon formelhafte Wörter ohne Satzstruktur oder anepigraphe Grabsteine zeugen.

PAUL SCHUBERT (Genf) ging in seiner Präsentation der Frage nach, wer im griechisch-römischen Ägypten schrieb und zu welchem Zweck. Anhand von Papyri konnte er aufzeigen, dass sowohl Private als auch Beamte zur Korrespondenz über weite Distanzen, bei Rechtsgeschäften, Steueradministration, Registrierung von Einwohnern und Besitz oder zur Information der Bevölkerung über Anordnungen die Schrift benötigten. Schubert arbeitete anhand des Dokumentenlayouts die leserführende Bedeutung sogenannter „Fenster“, vom Schreiber absichtlich freigelassener Leerstellen, heraus. Dies brachte den Leser dazu, an entsprechender Stelle etwas einzufügen, sodass eine Kette von Schreibern und Lesern entstände. Zumal insbesondere höhere Beamte an markierten Stellen bloß noch ihre Signaturen einsetzten, folgerte Schubert, dass je höher die Position in der administrativen Hierarchie war, desto geringere Schreibkompetenz notwendig war.

ROGER TOMLIN (Oxford) untersuchte die Schriftlichkeit im römischen Britannien vorwiegend anhand von Kleininschriften. Neben den Vindolanda-Tafeln stellte der Referent die erst kürzlich entdeckten und von ihm edierten "Bloomberg tablets" aus dem römischen London vor. Diese hölzernen Schreibtafeln zeugten von einem breiten Spektrum an Literalität sowohl in militärischem als auch zivilem Kontext. Ferner würden Signaturen und Datumsangaben von Soldaten und Handwerkern auf Keramik sowie die zahlreichen Fluchtafeln aus Bath für ein weit verbreitetes Basislevel der Schriftlichkeit im römischen Britannien sprechen. Tomlin vermochte dabei unterschiedliche Grade der Literalität aufzuzeigen, vom Zeugnis eines angefangenen Alphabets oder einer Zahlenreihe bis zu einem Vergilzitat in einer Grabinschrift von Soldaten.

BENJAMIN HARTMANN (Zürich) schloss die Reihe der Tagungsbeiträge mit einem Einblick in seine Dissertation zu den römischen scribae ab. Er analysierte im Referat die Funktion und soziale Stellung der professionellen Schreiber ausgehend von der Republik. Die Person des Gnaeus Flavius bilde den Prototyp eines erfolgreichen scriba aus dem 4. Jh. v.Chr., der für den sozialen Aufstieg und die Macht der Schreiber weit über die Republik hinaus strahlte. Das hohe soziale Prestige drücke Ciceros Beschreibung des ordo scribarum als honestus aus, der mit der Anfertigung der tabulae publicae und der Protokolle der Magistrate betraut gewesen sei. Noch in der Kaiserzeit seien die Schreiber als höchste Gruppe der den Magistraten dienenden apparitores ausgewiesen. Zumal sie einen zur Wahrheit und Sorgfalt verpflichtenden Eid schwören mussten, wurde den scribae bis in die Spätantike hohe Glaubwürdigkeit attestiert.

Die Tagungsbeiträge brachten insgesamt differenzierte Erkenntnisse zur weitreichenden Bedeutung der Schriftlichkeit im antiken Alltag in den Bereichen Gesellschaft, Bildung, Ökonomie, Religion und Administration zu Tage. Die große geographische und chronologische Bandbreite eröffnete spannende globale Perspektiven, die immer wieder zu fruchtbaren Diskussionen der Tagungsteilnehmer führten.

Konferenzübersicht:

Globale Perspektiven:

Feng Li (New York): Literacy in early China: With the nature and uses of bronze inscriptions in context, and more

Harry Falk (Berlin): Schriftlichkeit im alten Indien

Katharina Zinn (Wales): Literacy in Pharaonic Egypt

William V. Harris (New York): Literacy in everyday life

Rom: Bereiche des Alltags – Privatleben:

Sabine Hübner (Basel): Women/men dichotomies in the ordinary population of Graeco-Roman Egypt

Michael Speidel (Bern/Zürich): Schriftlichkeit im privaten und im dienstlichen Alltag der Soldaten

Bildung:

Marietta Horster (Mainz): Geschichte(n) im Alltag

Nikolay Sharankov (Sofia): Levels of literacy in Roman Thrace: The uses of poetry in inscriptions

Oekonomie:

W. Graham Claytor (Basel): The municipalication of writing in Roman Egypt

Ulrike Ehmig (Heidelberg): Die Adressaten der Pinselaufschriften auf römischen Amphoren

Jens Bartels (Zürich): Schriftgebrauch auf dem Land

Religion:

Amina Kropp (Mannheim): Schriftlichkeit in der Schadenszauberpraxis am Beispiel der vulgärlateinischen defixionum tabellae

Wolfgang Spickermann (Graz): Keltisch-germanische Götternamen und lateinische Schriftlichkeit

Sprache/Administration:

Winfried Schmitz (Bonn): Bedrohte Latinitas. Spätantik-frühmittelalterliche Grabinschriften aus dem Rhein-Mosel-Gebiet

Paul Schubert (Genf): Who needed writing in Graeco-Roman Egypt, and for what purpose? Document layout as a tool of literacy

Roger Tomlin (Oxford): Literacy in Roman Britain

Benjamin Hartmann (Zürich): Writing for a living. The Roman scribae and their place in Roman administration and society

Zitation
Tagungsbericht: Literacy in ancient everyday life – Schriftlichkeit im antiken Alltag, 10.11.2016 – 12.11.2016 Zürich, in: H-Soz-Kult, 27.01.2017, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-6952>.