Nachhaltigkeit im interdisziplinären Diskurs – Theorien, Modelle und Praktiken

Ort
Jena
Veranstalter
Linn Burchert, Institut für Kunst- und Kulturwissenschaften, Friedrich-Schiller-Universität Jena; Martin Kalthaus, Lehrstuhl für Mikroökonomik, Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, Friedrich-Schiller-Universität Jena
Datum
12.10.2016 - 13.10.2016
Von
Linn Burchert, Institut für Kunst- und Kulturwissenschaften, Friedrich-Schiller-Universität Jena; Martin Kalthaus, Lehrstuhl für Mikroökonomik, Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Ausgehend von der These, dass Probleme der Nachhaltigkeit in einem umfassenden Sinne nur im inter- bzw. gar transdisziplinären Austausch angegangen werden können, haben die Autoren am 12. und 13. Oktober 2016 an der Friedrich-Schiller-Universität Jena ein interdisziplinäres Symposium für Nachwuchswissenschaftler/innen veranstaltet. Interdisziplinärer Austausch stellt eine große Herausforderung für die Wissenschaft dar, da häufig ein intensiver Dialog zwischen den Disziplinen und somit eine gemeinsame Kommunikationsgrundlage fehlt. Denn was Nachhaltigkeit konkret bedeutet, bleibt ob des mittlerweile inflationären Gebrauchs des Wortes häufig schwammig oder erscheint Disziplinen-spezifisch. So wird der Begriff „Nachhaltigkeit“ nicht von einer bestimmten Disziplin besetzt oder definiert, sondern ist ein Fachterminus in den Natur-, Wirtschafts-, Geistes- und Sozialwissenschaften.

Ziel des Symposiums war es, eine Plattform für den Austausch von Forschungen bereitzustellen, einen umfassenden Blick auf theoretische Grundlagen, Modelle und Praktiken rund um Probleme der Nachhaltigkeit aus verschiedenen fachlichen Perspektiven zu ermöglichen.

Trotz oder gerade wegen der Diversität der Beiträge ergaben sich viele fruchtbare Diskussionen, die vor allem in Methodenfragen, der Frage nach dem interdisziplinären Charakter von Nachhaltigkeit sowie auf einer inhaltlichen Ebene dem Spannungsfeld von Innovation und des Konservatismus in aktuellen und historischen Diskursen kulminierten. Das Symposium bestand aus acht Beiträgen von Nachwuchswissenschaftler/innen und zwei Keynotes etablierter Wissenschaftler aus den Natur, Wirtschafts-, Sozial- und Geisteswissenschaften.

Inter- und Transdisziplinarität in der Nachhaltigkeitsforschung

Die Ausgestaltung von Inter- bzw. Transdisziplinarität in der Nachhaltigkeitsforschung wurde in den Vorträgen von ESTHER MEYER (Lüneburg) und MARTIN KALTHAUS (Jena) mit Hilfe bibliometrischer Daten analysiert. MEYER geht mit Hilfe von text mining- und co-occurence-Analysen der Frage nach, wie eine transdisziplinäre Nachhaltigkeitswissenschaft im Verhältnis zu hegemonialen Diskursen der nachhaltigen Entwicklung positioniert ist. Hegemoniale Diskurse, die sich etwa um Wirtschaftsförderlichkeit und Wachstumslogik drehen, stehen intragenerationaler Gerechtigkeit gegenüber. Diese Problematik diskutiert sie am Beispiel der Knappheit von Phosphor.

Kalthaus befasst sich mit der Interdisziplinarität von Nachhaltigkeitsforschung. Dafür untersucht er, ob bibliometrische Daten, die die Begriffe sustainable/Sustainability beinhalten, häufiger in mehreren Disziplinen verortet sind. Dabei zeigte seine Analyse auf, dass in verschiedenen Medien (wiss. Zeitschriften, Konferenzbände, Bücher, Artikel) Interdisziplinarität unterschiedlich häufig vorkommt und gerade wissenschaftliche Zeitschriften, die einen Fokus auf Nachhaltigkeit legen, stark interdisziplinär ausgerichtet sind. Diese bibliometrisch-statistischen Herangehensweisen an Diskurse zu Nachhaltigkeit wurden von Geisteswissenschaftler/innen interessiert und kritisch aufgenommen, da sich diese auch zunehmend im Rahmen der sogenannten Digital Humanities mit quantitativen Methoden auseinandersetzen.

Techno-ökonomische Betrachtungen und Herausforderungen von Nachhaltigkeit

Aus naturwissenschaftlicher Sicht stellte PETER WEYELL (Jena) am Beispiel der Herstellung von Nanopartikeln für die medizinische Anwendung die Komplexität der Bewertung von nachhaltigen Produkten heraus. Für die Entwicklung neuartiger medizinischer Verfahren müssen adverse Einflüsse auf Umwelt, Gesellschaft bzw. den einzelnen Menschen, Patient/innen sowie auf die Wirtschaft gleichsam betrachtet und Risiken gegeneinander abgewogen werden. Dabei muss der gesamte Zyklus von der Entwicklung bis zur Anwendung und Entsorgung einbezogen und gewichtet werden. Mit diesen sogenannten Life-Cycle Assessments steht man nicht nur in der Pharmazie am Anfang. Zugleich widerspricht eine solche umsichtige, langfristige Denkweise auch den Marktmechanismen und der Konkurrenzsituation zwischen den Herstellern. An Weyells Beitrag zeigte sich, dass Nachhaltigkeit nur und mindestens unter Einbezug der Trias der Natur-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften hergestellt werden kann.

MARTIN DAVID (Leipzig) thematisierte in seiner Keynote „Nachhaltigkeit – Entscheidung zwischen Alt und Neu?“ am Beispiel der Energiewende in Deutschland das Paradigma der Modernisierung als grundlegenden Bestandteil aktueller Nachhaltigkeitsdiskurse. Seiner These nach können nachhaltige Innovationen nur erfolgreich sein, wenn in gleicher Weise unnachhaltige Artefakte abgebaut werden – im Fall der Energiewende bedeutet dies den konsequenten Ausstieg aus Atom- und Kohlestrom. Insofern sei Nachhaltigkeitsdenken in technischen Bereichen untrennbar mit Innovation und zugleich – wie David es nannte – „Terminologien des Endes“ oder Exnovation verbunden. Zu den kultur- und geschichtswissenschaftlichen Beiträgen auf der Tagung ergab sich dabei ein interessanter Gegensatz: Das aktuelle Wirtschaftssystem und technologische Lösungsstrategien, wie sie auch Weyell thematisierte, generieren ganz andere Nachhaltigkeitsdiskurse als etwa romantische und frühsozialistische, aber auch aktuelle gesellschaftliche Gegenbewegungen.

Nachhaltigkeitsdiskurse in den Geisteswissenschaften

Die geisteswissenschaftlichen Beiträge von Burchert, ANNA JÖRG (Chemnitz), ROBERT PFÜTZNER (Jena) sowie MAXIMILIAN WALDMANN (Jena) und SEBASTIAN ENGELMANN (Jena) zeigten zu Davids Diskurs eher gegenläufige Herangehensweisen und Befunde auf. Burchert betrachtete die historische Entwicklung verschiedener Naturkonzepte seit der Antike. Sie wies, ausgehend von der antiken Kosmologie über die Vorstellung der einer „Ökonomie der Natur“ (Carl von Linné) bis zur modernen Ökologie und der in den Umweltbewegungen der 1960er-Jahren populär gewordenen Gaia-Hypothese von James Lovelock und Lynn Margulis eine Tendenz der Naturalisierung von Nachhaltigkeit nach. Gemein ist diesen Traditionslinien, dass Natur in ihnen per se als nachhaltig, als ein sich selbsterhaltendes System gilt. Entgegen den „Terminologien des Endes“ (David) zeigen sich in historischen Nachhaltigkeitsdiskursen Terminologien der Erhaltung oder der Rückkehr, insofern der Mensch sich in das System der Natur (wieder) eingliedern und Natur als solche erhalten oder ein verlorener, heiler Zustand wieder hergestellt werden soll. Technologische Lösungen spielen in diesen Diskursen keine Rolle, vielmehr geht es um die Qualität des Verhältnisses des Menschen zur Natur.

Damit verwandte Denkweisen zeigten sich auch in den bildungsgeschichtlichen Beiträgen von Pfützner sowie Waldmann und Engelmann. Die Analyse Pfützners zum Werk „Lehre vom ,richtigen Verhältnis zu den Schöpfungswerken‘“ (1792) des Frühsozialisten Franz Heinrich Ziegenhagen, greift die Idee einer idealen Gesellschaft auf. In dieser spielte eine wohlgeordnete Natur, der sich der Mensch unterzuordnen habe, eine zentrale Rolle. Nach Ziegenhagens Bildungskonzept sollte der disharmonische Mensch in Erziehungskolonien zu einer naturgemäßen, das heißt harmonischen und damit nachhaltigen Lebensweise erzogen werden. Diesen Ansatz beschrieb Pfützner als „Totalitarismus der Vernunft“. Dass Nachhaltigkeitsdiskurse häufig mit einer solchen konservativen Zuwendung zu einer idealisierten Natur im Geiste der Romantik verbunden sind, zeigte ebenfalls der Beitrag von Waldmann und Engelmann zur Umweltbildung nach Bernhard Heinrich Blasche (1766–1832). Blasche erhob die empathische Verbindung und ein Leben mit und in der Natur zum Ideal. Dem entgegen stellten Waldmann und Engelmann das Konzept der heute florierenden „Bildung zur nachhaltigen Entwicklung“, welches von einer Romantisierung der Natur Abstand nimmt. Bei diesem Bildungsansatz stehe funktionales Kompetenzdenken im Vordergrund und Natur sei nicht mehr als Eigenwert anerkannt. Beide Beiträge wurden kontrovers diskutiert: Die zweifellos notwendige Bildung für eine nachhaltig handelnde Gesellschaft bedarf einer sinnvollen Ausgestaltung durch ausgereifte Konzepte, die auch das Verhältnis, welches der Mensch zur Natur einnehmen kann, betreffen. In der aktuellen „Bildung zur nachhaltigen Entwicklung“ solle, so stellten Engelmann und Waldmann heraus, das Naturverhältnis „optimiert“ werden. Diese Optimierungslogik weist gleichsam Parallelen zu ökonomischen Ansätzen auf.

Im Beitrag von Jörg zeigte sich, dass gefühlsbetont-empathische Praktiken und Denkweisen heutige Nachhaltigkeitsdiskurse bestimmen, zugleich aber mit dem Wunsch nach Selbstoptimierung einhergehen. Unter Bezugnahme auf phänomenologische und leibesphilosophische Theorien (Merleau-Ponty, Plessner, Waldenfels, Böhme) wurde die Möglichkeit nachhaltiger Entwicklung durch ein verändertes Verhältnis zu und von Körper und Geist thematisiert. Anhaltend gesamtgesellschaftlich beliebte Praktiken wie Yoga und Meditation zeigen, wie der Wunsch nach Natürlichkeit und natürlichen Ausgeglichenheit, wie sie in den Beiträgen von Burchert, Pfützner, Engelmann und Waldmann identifiziert wurden, über genuin kulturelle Praktiken erfüllt werden soll. Dabei zeigte sich auch die Logik der Selbstoptimierung und des Egozentrismus in solchen Nachhaltigkeitsdiskursen, die sich in einem Streben nach guten Gefühlen und optimaler Gesundheit ausdrücken. Ob dieses Streben nachhaltiges Handeln generieren kann, wurde kritisch diskutiert. Schließlich sind es durchaus die entsprechenden Bilder der Natürlichkeit und des Wohlergehens, die zum Konsum etwa von Bioprodukten oder sozialverträglicher wie ökologisch nachhaltig produzierter Kleidung sowie einer Philosophie des less-is-more animieren, die für einen kulturellen Wandel unabdingbar ist.

Nachhaltigkeit in einer globalisierten Welt

Nachhaltiges Konsumverhalten wurde auch von MARKUS PASCHE (Jena) behandelt. Pasche betrachtete in seiner Keynote Probleme der Globalisierung und Nachhaltigkeit. Ausgehend von dem neoklassischen Modell der Nutzenmaximierung in der Ökonomie zeigte er auf, wie Präferenzen bezüglich der Produktionsbedingungen und deren sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit Einfluss auf die Allokationseffizienz haben. Diese sogenannten „other-regarding preferences“, die in der Verhaltensökonomik eine zentrale Rolle einnehmen, bilden Neid, Fairness bzw. Ungleichheitsaversion ab. In diesen Bereich fällt auch der Wunsch, die Konsequenzen der eigenen Handlungen im Bereich des Konsums zu kontrollieren. Dieser ist jedoch durch global fragmentierte Produktionsketten sowie asymmetrische Informationsverteilung nicht gegeben. Zwar führt Globalisierung zu einer Ausweitung der Gütermenge, allerdings kommt es auch zu einem unvollständigen Preissystem, was mit einem Verlust an Souveränität und Freiheit der Konsumierenden einhergeht, wodurch letztendlich Verteilungsprobleme (Fehlallokationen) und Ineffizienzen auftreten. Dies bezeichnete Pasche als „Effizienzparadoxon“, da Effizienz und Wohlfahrt miteinander in Opposition treten, was der neoklassischen Wirtschaftstheorie widerspricht. Nachhaltigkeitsdiskurse sind demnach, das zeigte auch Jörg, Freiheits- und Selbstbestimmungsdiskurse.

Probleme der Globalisierung untersuchte auch DOROTHEE QUADE (Jena) in ihrer Diskursanalyse zu Räumlichkeitsvorstellungen in der aktuellen Degrowth-Debatte. Sie stellte ausgehend vom Slogan „nah & gut“ einer Supermarktkette gängige Metaphern und Denkmuster von Globalisierungsgegnern dar, in denen räumliche und soziale Nähe sowie Transparenz präferiert und räumlicher Distanz, Anonymität und Intransparenz negativ konnotiert sind. Dementgegen zeigte sie, dass in der Postwachstumsforschung nicht eine konsequente Deglobalisierung hin zu einer lokal strukturierten Gesellschaft angestrebt wird. Vielmehr sollen sich die Vorteile einer vormals vornehmlich regionalen Wirtschaftsform mit denen einer nun transparenten und kontrollierbaren Form verbinden. Dadurch werden gemäß Quade andere Modelle von Raum, sogenannten „Zwischenräumlichkeiten“ denkbar. Dabei bewegt sich die Degrowth-Bewegung zwischen Konservatismus und Innovation. Sie verlangt zudem eine Flexibilität und einen Ausstieg aus einem Denken in festgefahrenen, traditionell gegensätzlichen Kategorien, und wendet sich so auch gegen einen konservativen oder nostalgischen Romantizismus. Wie allerdings solche Räumlichkeiten entstehen und umgesetzt werden können, blieb eine offene Frage.

Fazit

Als Ergebnis des Symposiums kann festgehalten werden, dass der interdisziplinäre Austausch zu Fragen und Problemen der Nachhaltigkeit fruchtbar ist. Es hat sich gezeigt, dass der Begriff und Konzepte der Nachhaltigkeit auf verschiedenste Objekte bezogen werden, wobei jeweils eine kontextspezifische Definition von Nachhaltigkeit entsteht, die aber mit der anderer Disziplinen vergleichbar und an diese anschlussfähig ist. Gemein ist ihnen jeweils das Primat der Erhaltung oder der Wiederherstellung eines verlorenen idealen Zustandes, welche auch die Beseitigung von Störfaktoren und somit Praktiken der Beseitigung beinhaltet. Insgesamt bewegen sich Nachhaltigkeitsdiskurse heute zwischen (mitunter romantischem) Konservatismus und (technischem) Innovationsimpetus, die es miteinander zu verhandeln gilt, da sie aktuell in einem extremen Gegensatz stehen: Technologische Lösungen für Umweltprobleme stehen Idealen eines kulturellen Wandels gegenüber, die mit nachhaltigem, reduziertem Konsum und einem behutsamen Umgang mit der Natur verbunden sind.

Für die weitere Ausgestaltung von Forschungsvorhaben und als Ansatz für interdisziplinäres Arbeiten wäre es fruchtbar, wenn die Geistes- und Sozialwissenschaften historische und aktuelle Nachhaltigkeitsforschung fokussieren und sich dabei im Austausch mit anderen Disziplinen ein hierfür nötiges (technisches, ökonomisches) Grundverständnis der jeweiligen Gegenstände erarbeiten, um die damit einhergehende Auslegung des Terminus zu verstehen, aktuelle Entwicklungen beobachten und kritisch-differenziert begleiten zu können. Für die Wirtschafts-, Natur- und Technikwissenschaften wäre ein Einbezug der Geisteswissenschaften empfehlenswert, um gesellschaftliche und ethische Kriterien abzuleiten, welche Nachhaltigkeit definieren sowie Kritikpunkte aus den Geisteswissenschaften verstehen und auf sie eingehen zu können.

Die durch das Symposium zur Verfügung gestellte Plattform wurde von den Nachwuchswissenschaftler/innen dankbar angenommen. Die Notwendigkeit der kollektiven Problemlösung, nicht nur bei Fragen der Nachhaltigkeit, wurde hier erkannt. Es hat sich gezeigt, dass die Offenheit und Bereitschaft für einen interdisziplinären Diskurs hoch ist und ein großer Erkenntnisgewinn für die Teilnehmer/innen möglich war. Es sollte daher der interdisziplinäre Austausch gestärkt werden und interdisziplinäre Forschung breiter verankert werden. Im speziellen Fall von Themenbereichen der Nachhaltigkeit bedarf es nicht nur vermehrt disziplinübergreifender Forschung, sondern auch verstärkt Forschung über das Konzept Nachhaltigkeit in seiner historischen sowie aktuellen Entwicklung und seiner Anwendung in und zwischen verschiedenen Disziplinen. Eine breite Wissens- und Erkenntnisbasis ist notwendig, um die gesellschaftlichen und ökologischen Herausforderungen anzugehen.

Konferenzübersicht:

Linn Burchert (Jena): Sich selbst erhaltende Systeme – Historische Nachhaltigkeitsdiskurse zwischen Kosmologie, Ökonomie und Ökologie?

Martin David (Leipzig): Nachhaltigkeit – Entscheidung zwischen Alt und Neu?

Anna Jörg (Chemnitz): Zur Nachhaltigkeit aus der Perspektive des Leibes.

Martin Kalthaus (Jena): Is sustainability science an interdisciplinary science? A bibliometric endeavor.

Esther Meyer (Lüneburg): Probleme der Nachhaltigkeitswissenschaft.

Markus Pasche (Jena): Globalisierung und Nachhaltigkeit – ein Effizienzparadoxon.

Robert Pfützner (Jena): Totalitarismus der Vernunft? ,Nachhaltigkeit‘ als zentrale Kategorie (früh)sozialistischen Denkens: Franz Heinrich Ziegenhagens Lehre vom ,richtigen Verhältnis zu den Schöpfungswerken‘.

Dorothee Quade (Jena): Sozial-ökologische Transformation und Räumlichkeit: ein sozialgeographischer Blick auf die Degrowth-Debatte.

Maximilian Waldmann / Sebastian Engelmann (Jena): Die Grundlegung der Umweltbildung im Werk von Bernhard Heinrich Blasche – Anmerkungen und Anregungen zu einer vergessenen Rezeptionslinie.

Peter Weyell / Dana Kralisch (Jena): Sustainable Nanotechnology for Diagnostics?

Zitation
Tagungsbericht: Nachhaltigkeit im interdisziplinären Diskurs – Theorien, Modelle und Praktiken, 12.10.2016 – 13.10.2016 Jena, in: H-Soz-Kult, 22.02.2017, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-7030>.
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Veröffentlicht am
22.02.2017
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