Bücher, Daten, Dienste – welche Fachinformation braucht die Geschichtswissenschaft?

Ort
München
Veranstalter
Kompetenzverbund Historische Wissenschaften München
Datum
23.11.2016
Von
Wiebke Herr / Andreas C. Hofmann, Zentrum für Elektronisches Publizieren, Bayerische Staatsbibliothek

In den Jahren 2013 bis 2015 wurden die bisherigen auf vorsorgenden und umfassenden Bestandsaufbau ausgerichteten Sondersammelgebiete (SSG) sukzessive in Fachinformationsdienste für die Wissenschaft (FID) transformiert. Diese sind am jeweiligen Bedarf der Forschung ausgerichtet und folgen der Maxime, dass der digitalen Form einer Veröffentlichung stets der Vorzug gegeben wird (e-only policy). Ihr Fokus liegt zudem auf einem breiten Spektrum digitaler Services und sie reichen damit weit über den Erwerbungsfokus des früheren SSG-Systems hinaus, wie Generaldirektor KLAUS CEYNOWA (BSB) in der Eröffnung der Veranstaltung und Einführung in die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte überregionale Literatur- und Informationsversorgung ausführte.[1] Die BSB warb im Antragsjahr 2015 mit dem FID Geschichtswissenschaft, dem FID Ost-, Ostmittel- und Südosteuropa sowie dem FID Altertumswissenschaften Drittmittel in Höhe von 6,8 Millionen Euro ein, denen allerdings zusätzliche Eigenleistungen von einem Drittel des genannten Betrags gegenüberstehen. Hierbei werden der FID Geschichtswissenschaft zusammen mit der Bibliothek des Deutschen Museums (DM) sowie der FID Altertumswissenschaften zusammen mit der Universitätsbibliothek Heidelberg betrieben. Deutschlandweit ist davon auszugehen, dass 200 bis 250 neue digitale Dienste entstehen, wovon allein die BSB etwa 30 anbieten wird. Deren Kontinuität ist nicht selbstverständlich gegeben, da das gesamte FID-System 2018 evaluiert wird. Anschließend wird eine Grundsatzentscheidung über die Fortführung bzw. Weiterentwicklung der Förderlinie getroffen.

GREGOR HORSTKEMPER (BSB) und HELMUT HILZ (DM) stellten den FID Geschichtswissenschaft vor und berücksichtigten hierbei insbesondere den Aufbau einer Deutschen Historischen Bibliographie (DHB). Der FID vereint das Fach Geschichte und die Sachdisziplin Technikgeschichte mit der regionalen Zuständigkeit für Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien, Frankreich, Spanien und Portugal. Horstkemper stellte die fünf Aktionsfelder des laufenden DFG-Projekts vor. I: „Die Bereitstellung von Informationsressourcen“ erfolgt unter Berücksichtigung der regionalen Zuständigkeiten des FID Anglo-American-Culture, des FID Benelux, des FID Nordeuropa sowie des FID Ost-, Ostmittel- und Südosteuropa und konzentriert sich auf unikale und singuläre Bestände. Den konkreten Bedarfen der Fachcommunity tragen benutzergesteuerte Erwerbung sowie ein Wunschbuch-Dienst Rechnung. Wie in allen FID nehmen für die Fachcommunity angebotene Lizenzpakete einen prominenten Platz ein. II. Beim „Aufbau der fachspezifischen Informationsinfrastruktur“ bildet das Portal historicum.net den zentralen Ausgangspunkt für die Recherche- und Zugangsdienste. Es erfolgt hierbei mit den Rechercheangeboten zur Europäischen Geschichte und zur Technikgeschichte eine inhaltliche Profilschärfung. Eine formale Profilschärfung auf Forschungsliteratur wird insofern vorgenommen, als Fachbibliographien und Fachkataloge als Datenquellen dienen. Die Zugangs- und Verfügbarkeitsdienste werden auf ihre Usability hin überprüft und besser auf die Fachcommunity ausgerichtet. Alle Angebote werden darüber hinaus für die Anzeige auf mobilen Endgeräten optimiert. III. „Die Deutsche Historische Bibliographie“ stellt nach dem Auslaufen der Jahresberichte für deutsche Geschichte (JDG) sowie dem Ende der Historischen Bibliographie der Arbeitsgemeinschaft Historischer Forschungseinrichtungen (AHF) die bibliographische Versorgung der Geschichtswissenschaft auf eine neue Grundlage. Hierbei werden Verfahren der Datenaggregation angewandt, um bibliographische Daten mit einem möglichst hohen Grad an Automatisierung zu importieren. An Datenquellen stehen Bibliotheksverbünde im deutschsprachigen Raum (z.B.: B3Kat, GBV, SWB, HBZ), einschlägige Projekte wie regionale Landesbibliographien und Metadaten von Verlagen zur Verfügung. Forschende haben nach redaktioneller Prüfung auch die Möglichkeit, Publikationen durch ein Selbstmeldetool in die DHB einzuspeisen. Explorativen Charakter hat die antizipierte automatische Sacherschließung, die sich Relationen und Translingualität von Wikipedia-Konzepten zunutze macht. Zur Präsentation wird die bereits an der BSB verwendete Portalsoftware TouchPoint verwendet und mit erweiterten Informations- und Bereitstellungsfunktionalitäten ausgestattet. IV. „Digitalisierung und Elektronisches Publizieren“ werden ausgebaut, da der FID insbesondere die Digitalisierung wissenschafts- und technikhistorischer Titel in Abstimmung mit der Fachcommunity forciert. Es wird auch geprüft, inwiefern eine Digitalisierung vergriffener Werke über den Lizenzierungsservice der Deutschen Nationalbibliothek erfolgen kann. Durch die Nachnutzung der Technik des Rezensionsportals recenio.net entsteht ferner mit recensio.regio eine Plattform, die Rezensionen regionalgeschichtlicher Publikationsorgane bündelt. Nach einer kurzen Einführung zu den Spezialbedarfen von Teil-Communities stellte Hilz die Rolle der „Wissenschafts- und Technikgeschichte“ in den Arbeitsfeldern des FID vor. Auch wenn das bisherige SSG Technikgeschichte nicht beim DM beheimatet war, bietet dessen Bibliothek mit über 1 Million Bänden den weltweit größten Bestand zur Wissenschafts- und Technikgeschichte an und kann fachspezifische Erwerbungs- und Erschließungskompetenzen vorweisen. Mit dem Aufbau eines eigenständigen Themenportals soll im Web ein Kristallisationskern für diese Teil-Community entstehen. Darüber hinaus leistet das DM einen Beitrag zur DHB sowie zur Digitalisierung ausgewählter Bestände. V. „Die Zielgruppenkommunikation und Evaluation“ wird gewährleistet durch die Einrichtung eines Beirates, das Abhalten von Workshops und Roadshows sowie die Vernetzung mit den Fachverbänden, so dass die Forschenden ihrer Rolle als Impulsgeber für den FID Geschichtswissenschaft gerecht werden können.

GUDRUN WIRTZ und ARNOŠT ŠTANZEL (BSB) gaben einen Überblick über die Planungen des FID Ost-, Ostmittel- und Südosteuropa. Wirtz erläuterte zunächst das Profil des FID. Dieser deckt ein breites geographisches Spektrum ab, von dem nur wenige Länder wie Ungarn ausgenommen sind. Fachlich geht der FID weit über die Geschichte und Geschichtswissenschaft hinaus. Gegenüber dem alten Sondersammelgebiet schließt er nun auch die Bereiche Theologie und Soziologie ein und umfasst zudem sämtliche Philologien mit Ausnahme der slawischen Sprachen. Die Erwerbungsmittel des FID liegen nur circa 10 Prozent unterhalb der früheren SSG-Mittel. Den Erwerbungsschwerpunkt stellen die nichtwestlichen Sprachen dar. Im Monographienbereich etwa werden nur 25 Prozent der Medien in westlichen Sprachen erworben. Die Anzahl der gebenden Fernleihe liegt sehr hoch, was den Bedarf in Deutschland unterstreicht. Eine gewichtige Rolle kommt dem FID außerdem bei der Erschließung der Medien zu, da bei circa 90 Prozent der erworbenen FID-Bestände eine „Ersterschließung“ an der BSB erfolgt. Ein wichtiges Ziel im Rahmen des FID ist eine „Tiefenerschließung der Medien“. Hintergrund ist die Überlegung, dass der Informationsbedarf der Wissenschaft erst dann zuverlässig gedeckt werden kann, wenn Medien auch gut recherchierbar sind. Die geplante Tiefenerschließung umschließt drei Bereiche: 1. Zu „Monographien und Sammelbänden“ werden neben Inhaltsverzeichnissen und Abstracts im Rahmen des FID zusätzlich auch Register, Literaturverzeichnisse und sonstige Beschreibungen durchsuchbar gemacht. 2. Für „Zeitschriften“ wird durch die deutschlandweite Koordination einer Aufsatzdatenbank die Aufsatzerschließung ausgeweitet und verbessert. Damit die Aufsatzdatenbank auch nach inhaltlichen Kriterien durchsucht werden kann, kommt ein automatisiertes Verfahren zur mehrsprachigen inhaltlichen Erschließung aller Zeitschriftenartikel zur Anwendung, welches sich derzeit in der Testphase befindet. Einen weiteren Erschließungsschwerpunkt stellen Rezensionen dar, mit dem Ziel, den FID-Bestand mit Rezensionen aus recensio.net, der Rezensionsplattform für die europäische Geschichtswissenschaft, anzureichern. 3. „Mikroverfilmte Archivmaterialien“ können über die digitale Aufbereitung von Findmitteln zukünftig besser recherchiert werden. Als weitere Arbeitsfelder des FID nannte Wirtz „Digitalisierung und Elektronisches Publizieren“, verbunden mit dem Ziel, möglichst viele Forschungsmaterialien in Open Access zur Verfügung zu stellen. Ausgebaut werden soll die Retrodigitalisierung von urheberechtsfreien und urheberrechtlich geschützten Beständen. Ebenfalls im Bereich des elektronischen Publizierens kann an Aktivitäten angeknüpft werden, welche mit Schriftenreihen, Zeitschriften wissenschaftlicher Partner, Rezensionen, grauer Literatur (CEEOL) und digitalen Reihen in OstDok bereits unterschiedliche Publikationstypen umfassen. Wichtige Kooperationspartner sind bislang das Institut für Ost- und Südosteuropaforschung Regensburg (IOS), das Herder-Institut Marburg und das Collegium Carolinum. Štanzel ging des Weiteren auf die Bedeutung von Forschungsdaten für die Osteuropaforschung ein. Laut Štanzel bedarf der Forschungsdatenbegriff innerhalb der Geisteswissenschaften einer eigenen Definition. Grundlage geisteswissenschaftlicher Publikationen sind aus seiner Sicht Quellen (z.B. Archivdokumente, Sekundärliteratur) und darauf aufbauende Arbeitsdaten (z.B. Arbeitsbibliographien, Exzerpte, Transkripte, Datenbanken). Forschungsdaten wiederum definierte Štanzel als eine Auswahl an Arbeitsdaten, die auf Repositorien veröffentlicht und langzeitarchiviert werden. Die Rolle von Bibliotheken im Kontext von Forschungsdaten sieht er vor allem in der Bereitstellung einer technischen Infrastruktur, wobei eine entscheidende Rolle für die Nachnutzbarkeit von Forschungsdaten der Langzeitarchivierung zukommt. Die größte Herausforderung besteht laut Štanzel allerdings darin, in der Wissenschaft ein Bewusstsein für die Vorteile von Forschungsdaten – wie die Sichtbarkeit des Forschenden oder Synergieeffekte – zu schaffen und zur Mitgestaltung anzuregen. Mit einem FID-Workshop im Frühjahr 2017 ist eine gezielte Abstimmung in den Osteuropawissenschaften geplant.

GUIDO HAUSMANN (Institut für Osteuropaforschung Regensburg) stellte aus Sicht der Forschenden die „Erwartungen eines Historikers an die Fachinformationsdienste“ dar. Die Erwartungen der Historiker laufen seiner Wahrnehmung nach auf ein „mehr, schneller, besser“ hinaus. Gefahren identifizierte er beispielsweise in der Kombination aus häufig herrschendem Zeitdruck und gleichzeitiger ‚Verführung‘ durch die Masse verfügbarer Informationen. An geschichtswissenschaftlichen Konjunkturen der Osteuropaforschung erläuterte er drei Bereiche: 1. – Die Regional-, Stadt- und Ortsgeschichte sei intensiv zu sammeln, um den ‚großen Erzählungen der Nation‘ eine ‚Gegenerzählung‘ zu liefern. Grenzen der Erwerbung können beispielsweise bei der Geschichte einzelner Dörfer gezogen werden. 2. – Autobiographien und Ego-Dokumente hätten eine besondere Relevanz, da aus dem 18. und 19. Jahrhundert nur wenige Überlieferungen existieren und das 20. Jahrhundert von einer Unterdrückung individueller Ansichten geprägt war. Einen Mehrwert erwartet Hausmann hierbei vor allem für die Alltagsgeschichte, die Soziologie und die Alteritätsforschung. 3. – Die populärhistorischen Darstellungen erlangten nach dem Ende des Kommunismus an Bedeutung, insbesondere als es in den osteuropäischen Staaten darum ging, ein Narrativ für die eigene Nationsbildung zu schaffen. Nach Hausmann haben sie in Kontexten wie der Public History, der Geschichtspolitik oder der Erinnerungskultur historiographischen Mehrwert für das Selbstverständnis von Gesellschaften. An der Infrastruktur seien Punkte wie die (internationale) Fernleihe, katalogübergreifende Bestellungen oder die Sacherschließung kontinuierlich zu verbessern. Hausmann schloss seinen Vortrag mit einem Plädoyer für verlässliche und nachhaltige Strukturen.

MALTE REHBEIN (Universität Passau) gab einen Überblick zum „Wesen und zu Trends der Digital Humanities“ (DH). Seinem Verständnis nach sind die DH eine wissenschaftliche Hilfsdisziplin an der Schnittstelle zwischen Geisteswissenschaften und Informatik mit eigenen Fragestellungen. Im Folgenden stellte er sechs Trends der DH vor. Erstens hielt er fest, dass der digitale Wandel in den Geisteswissenschaften längst selbstverständlich geworden sei und die DH damit als Transformationswissenschaft wirken würden. Zweitens beobachtet er eine quantitative und qualitative Steigerung im Bereich der Digitalisierung durch bessere Texterkennungsverfahren und Merkmalsextraktion, weshalb neue Auswertungsverfahren (quellenübergreifend, neue Quellenarten) in den Blick der Forschung geraten. Drittens verändere die semantische Vernetzung von Daten nach Rehbein das Forscherverhalten durch die Einführung von virtuellen Archiven, vernetzten Archivbeständen oder Normdatenverknüpfungen. Viertens stellte Rehbein für neue forschungsunterstützende Methoden eine topologische Darstellung des Widerstandsnetzwerkes um Claus Graf Schenk von Stauffenberg vor, die durch die Extraktion von Quellenmerkmalen, deren folgende Kodierung und die computergestützte Auswertung entstanden ist. Ein Erstarken quantitativer Methoden illustrierte Rehbein mit einem Diagramm zu einer geschlechtersensitiven Studie, die Stellenanzeigen zur Zeit des Ersten Weltkrieges auswertete. Unter dem Begriff „Social Knowledge“ sind schließlich das Zusammenarbeiten der Wissenschaftler unter Nutzung sozialer Medien oder collaborative, networked scholarship zu verstehen. Abschließend leitete Rehbein aus diesen Trends folgende Anforderungen an die derzeit entstehenden FID ab: Grundlegend seien die Bereitstellung, Erschließung und Kuratierung eines möglichst breiten Spektrums digitaler Ressourcen. Eine Maschinenlesbarkeit bis auf Zeichenebene soll eine Weiterverarbeitung ermöglichen (Download, API, Endpoint). FID sollten sich auf rechtlicher und politischer Ebene für einen fair use digitaler Ressourcen einsetzen. Gefördert werden sollte letztlich auch die Interaktion, Partizipation und Kultur des Teilens im Sinne einer „Social Knowledge“.

Die anschließende Podiumsdiskussion griff weitere Aspekte des Fachinformationsbedarfs auf wie beispielsweise eine Qualitätssteigerung bei den Digitalisaten durch strukturierte Texterkennung (Wirtz). Eine allgemeine Fokussierung der Aktivitäten wird aus finanziellen Erwägungen allerdings als notwendig erachtet, wobei Technologien des automatisierten Datenmanagements wie IIIF bei Digitalisaten und YEWNO bei Suchergebnissen Synergien freisetzen können (Ceynowa). Ferner sollten Bibliotheken verstärkt als ‚Kuratoren‘ von Daten auftreten, die der Wissenschaft eine entsprechende Infrastruktur bereitstellen (Horstkemper). Abweichungen im Bereich der Forschungsdaten seien zwischen den Geistes- und Naturwissenschaften eher als gering einzuordnen, wobei gerade bei der Kodierung von Quellen diese Art von Daten für eine Nachnutzung durch andere Wissenschaftler interessant sei (Rehbein).

Konferenzübersicht:

Begrüßung
Klaus Ceynowa (Bayerische Staatsbibliothek München)

Gregor Horstkemper (Bayerische Staatsbibliothek) / Helmut Hilz (Deutsches Museum München): Fachinformationsdienst Geschichtswissenschaft: Erwerbung, Recherche, Dokumentzugriff

Gudrun Wirtz / Arnošt Štanzel (Bayerische Staatsbibliothek München): Fachinformationsdienst Ost-, Ostmittel- und Südosteuropa: Tiefenerschließung, Digitalisierung und Forschungsdaten

Guido Hausmann (Institut für Ost- und Südosteuropaforschung Regensburg): Erwartungen eines Historikers an die Fachinformationsdienste

Malte Rehbein (Universität Passau): Digital Humanities und Fachinformationsdienste: Befunde, Desiderate, Potenziale

Podiumsdiskussion: Welche Fachinformation braucht die Geschichtswissenschaft?

Anmerkung:
[1] Siehe auch das H-Soz-Kult Forum: Fachinformationsdienste (FID) für die Wissenschaft, in: H-Soz-Kult, 16.09.2016, <www.hsozkult.de/debate/id/diskussionen-3829>.

Zitation
Tagungsbericht: Bücher, Daten, Dienste – welche Fachinformation braucht die Geschichtswissenschaft?, 23.11.2016 München, in: H-Soz-Kult, 26.03.2017, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-7121>.
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26.03.2017
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