Sur les traces de saint Maurice. Histoire et légende – Auf den Spuren des heiligen Mauritius. Geschichte und Legende

Ort
Solothurn / St-Maurice
Veranstalter
Beat Näf, Historisches Seminar, Universität Zürich / Fondation des archives historiques de l’Abbaye de Saint-Maurice; Silvan Freddi, Staatsarchiv Solothurn; Erich Weber, Historisches Museum Blumenstein, Solothurn
Datum
07.09.2017 - 08.09.2017
Von
Nikolas Hächler, Historisches Seminar, Universität Zürich

Mit dem Ziel einer interdisziplinären Annäherung an die Ursprünge der kultischen Verehrung der Thebäerheiligen im langen 6. Jahrhundert einerseits und der Rezeption des Märtyrerkults im 14. Jahrhundert unter Karl IV. andererseits lud die Fondation des Archives historiques de l’Abbaye de Saint-Maurice zu einer Tagung in Solothurn und St-Maurice ein. Organisiert und durchgeführt wurde das Symposium von BEAT NÄF (Zürich) in Zusammenarbeit mit SILVAN FREDDI (Solothurn) und ERICH WEBER (Solothurn).

Im Zentrum stand die Frage nach der Etablierung, Einbettung und Ausbreitung der Heiligenverehrung im zweiten Burgunderreich (438–532). In Auseinandersetzung mit literarischen, numismatischen, epigraphischen und archäologischen Quellen ging es damit um die Rekonstruktion eines Stücks historischer Topographie. Denn obwohl sich die Grenzen Burgunds bis heute nicht präzise definieren lassen, bildet die Verehrung der thebäischen Heiligen in einzelnen Ortschaften gleichsam eine kulturelle Klammer, durch welche die räumliche Ausdehnung des Einflusses der Burgunder- und Merowingerkönige greifbar wird. Gleichzeitig stand damit auch ein Stück Herrschafts- und Kulturgeschichte im Zentrum der Aufmerksamkeit. Denn wie sich an der Tagung mehrfach herausstellte, verweist der Kult der Militärheiligen von St-Maurice d'Agaune vielfach auf das Wirken der Könige Sigismund (516–523/524), Guntram (561–592) und Theuderich (596–613), welche die Verehrung der Märtyrer von Acaunus im gesamten Burgunderreich massgeblich förderten und damit ihren eigenen Herrschaftsanspruch als christliche Könige wirkungsvoll unterstrichen. Schliesslich spielte der Heiligenkult spätrömischer und frühmittelalterlicher Zeit eine entscheidende Rolle in der religiös-politischen Kommunikation innerhalb des Frankenreiches sowie in der Auseinandersetzung mit Byzanz.

Die Tagung begann mit einem Besuch im Staatsarchiv Solothurn, wo ANDREAS FRANKHAUSER (Solothurn) die Tagungsteilnehmenden begrüsste. SILVAN FREDDI (Solothurn) bot im Rahmen einer Führung durch die Archivbestände Einblicke in die Geschichte der Stadt und die dortige Verehrung der thebäischen Märtyrer. Hierbei unterstrich er die Folgen der exponierten Lage Solothurns an den Grenzen des Burgunderreiches. Während Grabbeigaben auf der nördlichen Aareseite das Weiterbestehen einer mehrheitlich romanischen Bevölkerung anzeigen, lassen die Befunde am südlichen Flussufer auf die Existenz von Alemannen schliessen. Die Verehrung der Heiligen Urs und Victor lässt sich dank archäologischer Befunde bis ins 5. Jahrhundert zurückverfolgen. So fanden sich bei Ausgrabungen unter der Solothurner Peterskapelle Reste einer cella memoriae, die dem Kult des heiligen Victor gedient haben dürfte. Es erscheint plausibel, dass ein zweiter Memorialbau für den heiligen Urs unter der heutigen St. Ursenkirche existierte. Die Stadtbewohner waren von der Macht der Heiligen überzeugt und baten häufig um Beistand bei alltäglichen Nöten, wie Freddi anhand von Passionsbeschreibungen des 7. und 9. Jahrhunderts sowie einem Mirakelbuch von 1642 verdeutlichte. Zwischen dem Stadtrat und dem im 8. Jahrhundert begründeten Chorherrenstift entstanden im Laufe der Zeit allerdings Konflikte, die erst im 15. Jahrhundert zugunsten der Stadt beigelegt werden konnten. 1486 wurde auf Geheiss des Stadtrats ein silbernes Kopfreliquiar für die Gebeine des heiligen Ursus erstellt (heute im Domschatz der St. Ursenkirche). Der Schädel des Heiligen wurde allerdings erst 1519 im Kirchenbau entdeckt, wobei die dort ebenfalls gefundene Lamina gemäss SEBASTIAN SCHOLZ (Zürich) tatsächlich wohl ins 11. Jahrhundert gehört. Ab dem 16. Jahrhundert fanden ausserdem vermehrt Mysterienspiele zu Ehren des heiligen Urs statt. Ähnliche Schauspiele fanden im selben Zeitraum auch in Zürich statt, wie CHRISTIAN SCHEIDEGGER (Zürich) ergänzt.

ERICH WEBER (Solothurn) hiess die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tagung im Anschluss im 1952 eröffneten Museum Blumenstein willkommen. Er wies auf die Geschichte und Bedeutung des im 17. Jahrhundert als Landsitz für Angehörige des Solothurner Patriziats errichteten Gebäudes hin. In diesem befindet sich heute das historische Museum der Stadt Solothurn, wo sich Lokal-, Regional- und Weltgeschichte eng miteinander verknüpft zeigen.

BEAT NÄF (Zürich) konzentrierte sich in seinem Vortrag auf die Etablierung und Ausbreitung des Kultes der Thebäischen Legion im zweiten Burgunderreich. Besonderes Gewicht kam dabei dem Burgunderkönig, magister militum und patricius Sigismund zu. 515 schuf er den zentralen Ort der Thebäerverehrung in St-Maurice d'Agaune. Beim Kult der Soldatenheiligen kam der in spätrömischer Zeit allgegenwärtigen Militarisierung eine wichtige Rolle zu, da sich dieser militia-Gedanke auch auf das frühe Mönchtum erstreckte. So wurde Sigismunds memoria nach seinem Tod durch militärisch geordnete Mönchschöre in Form der laus perennis gedacht.

534 wurde Burgund dem Merowingerreich angegliedert und fungierte dort einerseits als Pufferzone zwischen Ostgoten, Franken und Westgoten und übte andererseits die Schirmherrschaft über Rätien und die über den Rhein kommenden Alemannen aus. Militärische Aspekte blieben relevant; der Kult um die Heiligen der Thebäischen Legion behielt seine Anziehungskraft. Sigismunds Vorgehen fand Nachahmung bei Guntram, der sich um ein gutes Verhältnis zum Kloster St-Maurice bemühte. Im Bruderstreit zwischen Theuderich II. und Theudebert spielte die Auffindung der Gebeine des heiligen Victor durch Bischof Hiconius im Jahr 602 in Genf eine Rolle. Theuderich II. liess die dortige Kirche des Heiligen in der Folge reichlich beschenken.

Der Kult der thebäischen Legion bot den Merowingern ausserdem die Möglichkeit, sich selbst als Nachfolger der römischen Herrscher, als wehrhafte Krieger und als rechtschaffene Christen auch in Abgrenzung zu Byzanz zu inszenieren, wie in Übereinstimmung mit NÄF (Zürich) auch SEBASTIAN SCHOLZ (Zürich), STEFAN ESDERS (Berlin) und MARIA WITTMER-BUTSCH (Zürich) in der Diskussion betonten. Im Hinblick auf die Überlieferung der beiden Märtyrerberichte der Thebäischen Legion informierte OTTO WERMELINGER (Fribourg) über die textkritischen und inhaltlichen Zusammenhänge zwischen der Passio anonyma und der Passio Eucherii.[1]

STEFAN ESDERS (Berlin) untersuchte die Rolle, welche der Kult des Soldatenheiligen Polyeuctos, den Gregor von Tours als strafende Instanz für Meineidige inszenierte, für die merowingischen Herrscher nach Chariberts Tod spielte. Tatsächlich dürfte der Grund für die kurzzeitige Etablierung dieses primär in Byzanz verehrten Heiligen in politischen Vereinbarungen und der damit verbundenen Kommunikation zwischen dem Merowingerkönig Sigibert und Justin II. (565–578) im Jahr 568 liegen.

Nach dem frühen Dahinscheiden Chariberts (561–567) sollte dessen Reich ursprünglich in friedlicher Weise unter den verbliebenen Herrschern aufgeteilt werden, wobei für Paris eine gemeinsame Verwaltung vorgesehen war. Offenbar versuchte Sigibert (561–575) die für ihn vorteilhafte Reichsteilung im Einverständnis mit Byzanz mittels der Einfuhr heiliger Reliquien aus dem Osten offiziell abzusichern. So könnten die Gebeine des Polyeuctos vielleicht zusammen mit Reliquien des heiligen Kreuzes durch Königin Radegunde zwischen 566–568 nach Metz überführt worden sein. Dass dem Vorhaben letztlich kein Erfolg beschieden war, zeigt sich am Ausbruch des merowingischen Bruderkrieges. Charibert verstiess öffentlich gegen die zuvor geschlossene Vereinbarung und zog in Paris ein, ohne sich mit seinen Brüdern zuvor abgesprochen zu haben. Dieses Vorgehen veranlasste Guntram dazu, sich weitere Gebiete des ehemaligen Charibertreiches gewaltsam zu sichern. In der Folge verlor der Kult des heiligen Polyeuctos im europäischen Westen rasch an Bedeutung.

SUZANNE FREY-KUPPER (Warwick) präsentierte einen Überblick über die auf dem Gebiet der heutigen Schweiz gefundenen Münzen aus merowingischer Zeit und beschloss damit den ersten Tag des Symposiums. Vergleichsweise viele Zeugnisse finden sich unter Dagobert I. (629–639), was auf die unter seiner Herrschaft bezeugte wirtschaftliche und politische Prosperität des Merowingerreiches zurückzuführen ist. Als Prägestätten sind Genf, Lausanne, St-Maurice, Sitten, Avenches, Basel und Windisch bezeugt, wobei sich aus den drei zuletzt genannten Orten nur sehr wenige Emissionen erhalten haben. Auf Prägungen der Abtei von St-Maurice findet sich auch der Name des heiligen Mauritius verzeichnet, dessen Bedeutung unter dem Nachfolger Sigismunds im Reich der Merowinger offenbar ungebrochen war. Staatliche Bemühungen, die Kaufkraft des Münzgeldes aufrecht zu erhalten, zeigen sich daran, dass minderwertige Münzen eingeschmolzen und zu Barren verarbeitet wurden, die im Anschluss mit königlichem Siegelstempel geprägt und so mit neuem Wert versehen wurden.

Den zweiten Konferenztag in St-Maurice eröffnete OLIVIER RODUIT (St-Maurice) mit einer Begrüssung der Tagungsteilnehmerinnen und -teilnehmer vor der Abtei von St-Maurice d’Agaune. Im Anschluss gewährte MARIE-PAULE GUEX (Sion) Einblicke in die komplexe archäologische Situation der Abtei, deren Wurzeln bis ins 4. Jahrhundert zurückreichen. Zu diesem Zeitpunkt wurde ein erster geosteter Kirchenbau an der Stelle eines spätrömischen Mausoleums errichtet. Mit der Gründung und Errichtung des Klosters 515 fand ein Ausbau der Kirchenstrukturen statt; dazu zählen Erweiterungen des Chors. Weitere Arbeiten am Kirchengebäude fanden zwischen dem 7.–9. Jahrhundert statt, worin sich die wachsende Bedeutung des Ortes als frühmittelalterlicher Wallfahrtsort zeigt. Mit der Reform des Klosters 1128, durch welche die im 9. Jahrhundert eingesetzten weltlichen Kanoniker durch Augustiner Chorherren ersetzt wurden, errichtete man eine neue Kirche, die 1148 geweiht werden konnte. Die Fundamente des heutigen Kirchenbaus, welcher von Norden nach Süden ausgerichtet ist, wurden 1627 gelegt, da sich am alten Standort Felsstürze ereignet hatten. Oliver Roduit führte danach durch den Klosterschatz. Er erläuterte dabei nicht nur die Geschichte einzelner Exponate, sondern durch diese auch die Geschicke der Abtei, die durch Fürsten und Könige im Laufe der Jahrhunderte durchgehend reichlich beschenkt wurde. Im Besonderen wurde hierbei der Schrein des heiligen Sigismund und seiner Söhne, der Mauritiusschrein, der Theoderich-Schrein, das Kopfreliquiar des Heiligen Candidus und die Wasserkanne Karls des Grossen in Augenschein genommen.

BENJAMIN HARTMANN (Zürich) widmete sich der inschriftlichen Überlieferung von St-Maurice d’Agaune. Besonderes Augenmerk schenkte er der wirtschaftlichen Bedeutung des antiken Acaunus als Zollstation sowie ausgewählten Vertretern der lokalen Nobilität, denen es im Laufe der Kaiserzeit offenbar gelang, in den ordo senatorius aufgenommen zu werden. Die Anzahl der Inschriften nahm im Laufe des 3. Jahrhunderts aufgrund krisenhafter Veränderung allerdings drastisch ab, womit über das Studium epigraphischer Zeugnisse alleine nur noch wenig über Acaunus in spätrömischer Zeit in Erfahrung zu bringen ist.

DANUTA SHANZER (Wien) wandte sich unterschiedlichen Darstellungsformen des Burgunderkönigs Sigismund in frühmittelalterlichen Quellen zu. Je nach Intention der Autoren und Interpretationsabsichten heutiger Exegeten scheint der Herrscher dabei gegensätzliche Rollen einzunehmen. So charakterisiert Sidonius Apollinaris Burgunder in stereotypisierender Weise zumeist als zwar tüchtige Kämpfer, gleichzeitig aber auch als unzivilisierte Barbaren. Sigismund zählte ebenfalls zu diesen kriegsversierten Burgundern, schlug er 507 doch die Westgoten auf dem Schlachtfeld. Durch den Einfluss des Avitus von Vienne trat der König dann aber vom Arianismus seiner Vorväter zum Katholizismus über, was seine politische Position im Frankenreich stark beeinflusste. Dank seiner Tätigkeiten in Acaunus wurde er dort nach seinem Tod als Heiliger verehrt. In der tendenziösen Darstellung Gregors von Tours erscheint Sigismund wiederum als Verbrecher und Mörder, der den eigenen Sohn auf Anraten seiner zweiten Gemahlin erschlagen liess. Gottes gerechte Strafe für diese frevelhafte Tat liess gemäss Gregor nicht lange auf sich warten, so dass der Burgunderkönig durch Chlodomer (511–524) sein Ende fand.

MARTIN BAUCH (Rom) ging auf die Rezeption und Etablierung des Sigismundkultes in Böhmen unter Kaiser Karl IV. (1316–1378) ein. Dieser eignete sich nach einem Besuch in St-Maurice Reliquien des heiligen Königs an, die er sodann nach Prag überführen liess. Sigismund erschien in der Folge häufig an der Seite des böhmischen Landespatrons Wenzel, dem er sich auch im Erscheinungsbild anglich. Von der Popularität des Kultes zeugen zahlreiche Mirakelberichte des 14. Jahrhunderts Im Hinblick auf die Motivation des Kaisers, einen Heiligen einzuführen, der eigentlich keinen direkten Bezug zu Böhmen aufwies, gab BAUCH zu bedenken, dass Karl IV. im Burgunderkönig vielleicht ein spirituelles und politisches Vorbild gesehen haben könnte. Sigismund sei es der Überlieferung zufolge gelungen, seine menschlichen Schwächen kraft seines Glaubens zu überwinden. Diesem Ideal eines erfolgreichen christlichen Königs könnte auch Karl IV. nachgeeifert haben. Dabei spielte die ursprüngliche Verbindung Sigismunds zum Burgunderreich letztlich so gut wie keine Rolle mehr, wie sich in den anschliessenden Diskussionen mit ROMAN HANKELN (Trondheim) und PETR KUBÍN (Prag) herausstellte. HANKELN gab dabei Einblicke in seine laufenden Arbeiten an der Edition des Mauritius-Offiziums.

Ein gemeinsamer Besuch der Kirche des heiligen Sigismund, die auf das 6. Jahrhundert zurückgeht, bildete den Abschluss der Tagung. Die Konferenz brachte Einsichten in die politischen und religiösen Herrschaftsprogramme der Könige Burgunds sowie in deren Selbstverständnis. Hinsichtlich der tatsächlichen Ausdehnung des Burgunderreiches ist zu konstatieren, dass dessen Grenzen nicht allein durch geographische, militärische oder wirtschaftliche Umstände bestimmt waren. Auch kulturell-religiöse Faktoren spielen hierbei eine fundamentale Rolle; so blieb die kultische Verehrung von Märtyrern der Thebäischen Legion für die Identität des Burgunderreiches und seiner Bewohner lange Zeit wichtig.

Konferenzübersicht:

Heiligenkult in Solothurn. Eine Stadt an der Grenze zweier Kulturräume

Silvan Freddi (Solothurn): Solothurn und der Kult der Thebäerheiligen Urs und Victor

Beat Näf (Zürich) / Erich Weber (Solothurn): Heiligenkulte aus der Sicht zweier Historiker

Stefan Esders (Berlin): Der Soldatenheilige Polyeuctos und die Geschichte des Frühmittelalters

Suzanne Frey-Kupper (Warwick): Numismatische Zeugnisse

Sigismund – der erste heilige König Europas und sein Kult

Olivier Roduit (St-Maurice) / Marie-Paule Guex (Sion): Besuch der Site culturel et patrimonial de l’Abbaye de Saint Maurice

Danuta Shanzer (Wien): Sigismund – Soldier, Sinner, Saint

Martin Bauch (Rom): Kaiser Karl IV. und die Auffindung der Sigismundreliquien

Anmerkung:
[1] Die Duo Passiones Acaunensium martyrium werden aktuell von BEAT NÄF (Zürich), WERNER STEINEMANN (Zürich), BRUNO SUDAN (Fribourg) und OTTO WERMELINGER (Fribourg) ediert. Weiterführende Informationen zum Projekt sowie Transkriptionen finden sich unter: http://passiones.textandbytes.com/ (15.10.2017).

Zitation
Tagungsbericht: Sur les traces de saint Maurice. Histoire et légende – Auf den Spuren des heiligen Mauritius. Geschichte und Legende, 07.09.2017 – 08.09.2017 Solothurn / St-Maurice, in: H-Soz-Kult, 20.10.2017, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-7368>.
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Veröffentlicht am
20.10.2017
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