Industrialisierung einer Landschaft. Der Traum von Textil und Porzellan. Hochfranken/Nordostoberfranken und das Vogtland im Fokus

Ort
Hof
Veranstalter
Wolfgang Wüst, Lehrstuhl für Bayerische und Fränkische Landesgeschichte, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Datum
13.10.2017 - 14.10.2017
Von
Susanne Bohn / Lisa Bauereisen, Department für Geschichte, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Die Industriestandorte im Königreich Bayern, gekennzeichnet durch Textil- und Porzellanfabriken, Metall-, Motoren-, Chemie- und Elektrowerke, konnten sich im internationalen Vergleich messen lassen. Der Prozess der industriellen Entwicklung ist deshalb unter dem methodischen Blickwinkel eines „punktuellen“ bzw. „lokalen“, „regionalen“ oder „geminderten“ Verlaufs zu diskutieren. Diese Modelle, ergänzt um die Komponente einer kleinstädtisch - ländlichen Industrialisierung, standen in Hof vom 13. bis zum 14. Oktober 2017 im Mittelpunkt der zweiten regionalindustriellen Tagung des Lehrstuhls für Bayerische und Fränkische Landesgeschichte an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen - Nürnberg. Unter dem Titel „Industrialisierung einer Landschaft. Der Traum von Textil und Porzellan. Hochfranken/Nordostoberfranken und das Vogtland im Fokus“ traten zudem neben den ökonomischen Diskurs im Umfeld groß-, mittel- oder kleinstädtischer Wirtschafts-, Sozial- und Raumplanungsstrukturen auch Aspekte um wirtschaftliche Transferprozesse als regionaler Impetus.

Ausgerichtet wurde die Tagung unter Leitung von WOLFGANG WÜST und SANDRA KASTNER, in Zusammenarbeit mit dem Nordoberfränkischen Verein für Natur-, Geschichts- und Landeskunde e.V. und in Kooperation mit dem Zentralinstitut für Regionenforschung, Sektion Franken, an der Friedrich – Alexander - Universität. Die Kooperationspartner stehen für das breite Themenspektrum der Beiträge, die von der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts reichten, und die landesgeschichtliche Perspektive, die sich nicht nur auf Franken, sondern auch auf die Nachbarregion Sachsen erstreckte.

Eine Annäherung an das Thema erging durch die Beitragenden auf verschiedenen Wegen. Einen protoindustriellen Zugang wählte der Beitrag von WOLFGANG WÜST (Erlangen), der zudem eine generelle Einleitung zur gewählten Tagungsthematik zur Diskussion stellte. Der regionale industrielle Entwicklungsprozess wäre danach unter dem methodischen Blickwinkel eines „punktuellen“ bzw. „lokalen“ (Wolfgang Wüst, Tobias Riedl, 2013), „regionalen“ (Hubert Kiesewetter, 1986) oder „geminderten“ (Karl Bosl, 1985) Verlaufs zu diskutieren. Diese Modelle, die um die Komponente der kleinstädtisch - ländlichen Industrialisierung zu ergänzen waren, standen in Hof im Mittelpunkt einer zweiten regionalindustriellen Tagung. Ein erstes Treffen dieser Art fand bereits im November 2014 für Mittelfranken im Fabrikmuseum zu Roth und im Haus der Unternehmerfamilie Gilardi im Markt zu Allersberg statt. Die Gilardi hatten sich als Fabrikherren in der Leonischen Industrie einen Namen gemacht. Hinzu kam dann der ökonomische Diskurs im Umfeld groß-, mittel- oder kleinstädtischer Wirtschafts-, Sozial-, Verwaltungs- und Raumplanungsstrukturen. Für die bayerische Porzellanindustrie wurden diese Strukturen 2014 erstmals in der von Wilhelm Siemen konzipierten großen Sonderausstellung „Porzellan für die Welt – 200 Jahre Porzellan der bayerischen Fabriken“ an den Porzellanikon-Standorten in Selb am Ort einer 1969 stillgelegten Rosenthal - Fabrik und in Hohenberg an der Eger mit rund 2.500 Exponaten auf mehr als 2.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche eindrucksvoll visualisiert.

Mit dem Verlagswesen in der Hofer Baumwollwirtschaft beschäftigte sich ARND KLUGE (Hof). Dieses expandierte um 1800 und wandelte sich von einem Kaufsystem zu einem Gezeugverlag. Die Wandlungen der Branche unter den Bedingungen allmählicher Industrialisierung und die Verhältnisse der Verleger und Verlegten analysierend, zeigte der Beitrag die Bedeutung der Hofer Region als eines der deutschen Zentren für Baumwollspinnerei- und weberei auf, wobei Arnd Kluge vom Verlagssystem als Heimarbeit, den verschiedenen Verlegern und deren Verlegten bis auf die Probleme des Verlagssystems einging.

Auf die kausalen Zusammenhänge zwischen wirtschaftsgeographischen Gegebenheiten und technischer Entwicklung der Infrastruktur bei der Umwandlung von einer Ackerbürgerstadt zu einer Industriestadt verwies INGEBORG HOFMANN - FUHRMANN (Erlangen/Rehau). Sie stellte dar, dass der Wald - und Wasserreichtum im Umland der seit 1427 brandenburg - kulmbach - bayreuthischen und seit Beginn des 19. Jahrhunderts bayerischen Amtsstadt Rehau die Grundlage für die früh belegte Ausübung des Gerberhandwerks und die später hinzutretende Herstellung von Holzwolle bildete. Der Anschluss an die Eisenbahnlinie Hof-Eger im Jahr 1865 führte zur Ansiedlung der Porzellanindustrie. In der Folgezeit stieg Rehau zu einem wichtigen Standort der Leder-, Holzwolle- und Porzellanindustrie auf. Einen vorrangigen Platz in der deutschen Lederindustrie nimmt bis heute die Firma Südleder ein, während die Holzwolle- und Porzellanindustrie in verwandten Fertigungszweigen fortleben.

Der Porzellanindustrie in der Massenkonsumgesellschaft des 20. und 21. Jahrhunderts widmeten sich die Beiträge von SUSANNE BOHN (Erlangen) und WOLFGANG SCHILLING (Selb), die sich dem von einem anhaltenden industriellen Wirtschaftswachstum geprägten Wandlungsprozess zuwandten. Anhand des Quelle - Kataloges untersuchte Bohn die Entwicklung des Porzellans als Konsumgut und dessen marktwirtschaftliche Inszenierung. Sie fasste die mittleren Zeitabschnitte in differenzierbare Trendperioden und wies nach, dass der Versandhandel ein wichtiges Produktsegment für Porzellanfabriken in der Region darstellte.

Der oberfränkischen Porzellanindustrie nach 1945 nahm sich Wolfgang Schilling an. Er verwies auf die in Nordostbayern namhaften Konzerne mit ihren traditionsreichen Marken, die nach dem Zweiten Weltkrieg den deutschen Markt dominierten und er konnte aufzeigen, dass trotz wirtschaftlicher Einschnitte, die zu Strukturveränderungen in der Branche führten, sich die bayerische Porzellanindustrie behauptete und heute einen gewichtigen Anteil am hergestellten Porzellangeschirr am Markt einnimmt.

Bezug auf die Gegenwart nahm der Beitrag von BARBARA CHRISTOPH (Bayreuth), der auf die museale Präsentation der Textilgeschichte im bayerischen und sächsischen Vogtland einging. Die Einrichtungen verfügten aufgrund ihrer Entstehungsgeschichte über wachsende Perspektiven in der Museumslandschaft. Christoph stellte dar, dass durch das Einbeziehen von Industrietechnik und Textilveredlern in ehemaligen Produktionsstätten die jüngere Wirtschafts-, Sozial- und Technikgeschichte Bayerns thematisiert und eine authentizitätsnahe Vermittlung von Textilgeschichte, die identitätsstiftend für die Region wirkt, angestrebt wird.

Mit einer zentralen Institution historischen Schriftguts, dem Bayerischen Wirtschaftsarchiv, befasste sich RICHARD WINKLER (München). Er ging auf die aktuelle Situation von Unternehmen ein. Diese verfügten über archivwürdiges, historisch wertvolles Material, das zugleich aber von nicht hinreichender Pflege oder der Vernichtung betroffen sei. Einblicke in die Hauptaufgaben der Archivarbeit, die Übernahme und Erschließung von Archivgut und in den Bestand gaben Unternehmen der Textilindustrie, wie die Tuchhandlung Gebhardt in Hof. Diese illustrierten den maßgeblichen Beitrag der Archivierung zur Tradierung bayerischer Wirtschaftsgeschichte seit Beginn der Industrialisierung.

Die mit der Industrialisierung aufgeworfene soziale Frage und die sich mit ihr verbindenden Strukturen und Prozesse sozialer Ungleichheit rückten die Beiträge von GÜNTER DIPPOLD (Bayreuth, Bamberg) und BERTRAM POPP (Kleinlosnitz) in den Mittelpunkt. Der Notlage der Arbeiter in Nordostoberfranken, ihren Arbeits- und Lebensbedingungen ging Dippold nach. Er stellte die Strukturkrise vorindustrieller Wirtschaftszweige, wie der Textilindustrie dar und zeigte auf, dass die Industrialisierung, der mit ihr verbundene Ausbau des Verkehrssystems, der Wohnungsbau im Zuge der Urbanisierung, also das neuartige, von der Industrialisierung getragene wirtschaftliche Wachstum seit der Jahrhundertmitte eine Lösung des Pauperismusproblems bewirkte. So trug die mit der betrieblichen Sozialpolitik verbundene Schaffung von Arbeiterwohnungen oder die Ausgabe von Bahnkarten, die auf einem Unternehmerinteresse an einer stabilen und verlässlichen Arbeiterbelegschaft und einer Betriebsloyalität beruhten, zur Verbesserung der Arbeitsverhältnisse bei. Den Auswirkungen der Industrialisierung auf die sozialen Lebensbedingungen der Hausweber im Frankenwald und im Fichtelgebirge widmete sich hingegen Popp. Er stellte dar, dass im 17. Jahrhundert in dieser Region eine bauliche Verdichtung durch die Ansiedlung von Tagelöhnern- und Handwerkerhaushalten stattfand. Eine Verstärkung der sozialen und wirtschaftlichen Probleme der Handwerker und Tagelöhner setzte im 19. Jahrhundert ein. Einerseits ergänzten sich handwerkliche Tätigkeit und landwirtschaftlicher Nebenerwerb, andererseits vollzog sich der Wandel landwirtschaftlicher Raumnutzung zugunsten von Wohn- und Werkstattnutzung. Die Veränderung von der Heimarbeit zur Fabrikarbeit erfolgte zum Teil sehr zögerlich. Im Laufe der webtechnischen Weiterentwicklung veränderten Hausweber die Arbeits- und Wohnräume. Bis Mitte des 20. Jahrhunderts wurden Anbauten oder eigenständige Webereigebäude errichtet, die in seltenen Fällen noch in der Gegenwart betrieben werden.

Die Wechselwirkungen zwischen technologischen Umwandlungen, Raumerschließung und Industrialisierung für die Stadt Plauen rückte KATRIN FÄRBER (Plauen) in den Vordergrund. Sie zeigte auf, dass Plauen bis Mitte des 19. Jahrhunderts eine Kleinstadt mit ackerbürgerlichem Gepräge war. Mit Eröffnung der Eisenbahnlinie Nürnberg – Hof - Plauen im Jahr 1848 stieg die Bevölkerungszahl bis 1927 kontinuierlich an. Nach Etablierung der Hofer Technik und Inbetriebnahme der ersten beiden Handstrickmaschinen im Jahre 1858 - die Technik ermöglichte den Einsatz mechanischer Webstühle in der Heimindustrie - entwickelte sich Plauen, das sich durch eine hohe Verlegerdichte auszeichnete, zu einer modernen Großstadt.

Den familiären Verflechtungen der Hofer Textilindustrie ging der Beitrag von PETER EITLER nach. Anhand von namhaften Unternehmern zeigte er die Expansion der Textilbranche und die Investitionsbereitschaft in prosperierende Wirtschaftszweige durch ein sich konstituierendes modernes Wirtschaftsbürgertum auf. So hatten beispielsweise die Familien Franck, Waltz, Prinzing und Lienhardt maßgeblichen Anteil an den Gründungen von Spinnereien und Webereien, wie der Mechanischen Baumwollspinnerei Hof. Zur Finanzierung industrieller Vorhaben, die die Möglichkeiten einzelner Unternehmer weit überstiegen, entstanden auch familiäre Beteiligungen an Aktiengesellschaften. Die finanzielle Basis bildeten die Großhandels- und Verlagsgeschäfte, zum Beispiel Andreas Waltz und Friedrich Lienhardt. Wesentliche Teile der Firmengründungen sind in der „textilgruppe hof“, heute Hoftex - Group AG, aufgegangen. Ein letzter Vertreter der Gründerfamilien war bis 1986 Mitglied des Vorstands der zur „textilgruppe hof“ gehörenden Vogtländischen Baumwollspinnerei AG.

Mit der nordostoberfränkischen Porzellanindustrie in den Jahren 1933 bis 1945 befasste sich der Beitrag von ALBRECHT BALD (Selb). Ausgehend von der Kontrastierung des Ansatzes der Produktionseinschränkungen aufgrund der Aufrüstungspolitik und der des Porzellans als Devisenbringer und Imagepflege, fragte er nach der Rolle des deutschen Porzellans in Zeiten der Rüstungskonjunktur. Er legte dar, dass neben die Produktion von Qualitätsporzellan billiges Kantinengeschirr für die Wehrmacht und die im gemäßigten Bauhaus - Stil konzipierte Geschirrreihe „Schönheit der Arbeit“ zur Erzeugung eines genormten NS - Geschmacks trat, um nach einem erfolgreichen Krieg in eine Exportoffensive zu münden. Erste Einschränkungen in der Produktion von Porzellan setzten im Jahre 1941 ein. Der bis dato gegenüber der Geschirrproduktion marginale Sektor der Isolatorenproduktion erfuhr eine Aufwertung, während der Export an Porzellanstücken ins Ausland sank.

Die Textilfabrikantenfamilie Penzel stellte LISA BAUEREISEN (Erlangen) in den Fokus der Betrachtung. Anhand der niedergelegten „Erinnerungen aus meinem Leben“ von Robert Penzel zeichnete sie die historisch biographische Bewältigung der Erfahrungen der Ausweisung aus Hranice u Aše, einer Kleinstadt im böhmischen Vogtland, im Jahr 1946 und des Neuanfangs in Oberkotzau bei Hof nach. Nach einer schwierigen Anfangszeit und dem Versuch der Ansiedlung in mehreren Städten gelang die Gründung der Gardinenweberei Hertrich & Penzel. Diese brachte das neu erworbene Wissen der Familie im Textilbereich in der Hofer Region zur Entfaltung.

Den Abschluss der Tagung bildete der Beitrag von ADRIAN ROßNER (Hof) über den Münchberger Raum, der bis heute stark durch die Textilproduktion geprägt ist. Thesen der wirtschaftshistorischen Forschung überprüfend, zeichnete er den Prozess der Industrialisierung mit Fokus auf Stadt wie Landkreis Münchberg nach und ging auf gesellschaftliche Tendenzen ein, die sich im Bugwasser der ab dem 19. Jahrhundert durchgeführten Mechanisierung abzeichneten. Roßner deutete, wie die Beiträge der Tagung in ihrer Gesamtheit aufzeigten, an, dass es keine „Revolution“, keine „Initialzündung“ gab, sondern sich verschiedene Prozesse parallel entwickelten, die zur Ausgestaltung einer vielschichtigen Landschaft beitrugen.

Die Tagung stand ganz im Zeichen der industriellen Entwicklung einer Region, die sich besonders durch ihre Textil- und Porzellanindustrie auszeichnet. Durch den interdisziplinären Ansatz und ein weit gelegtes Spektrum an Vorträgen konnte die Vielschichtigkeit dieses Raumes und ihrer Industrie besonders dargestellt werden. Hervorzuheben sind die ausgeprägten familiären Vernetzungen der Beteiligten in der Industrie, die sich bis heute noch anschaulich darstellen lassen. Dies wurde besonders auch in den Diskussionen deutlich. Ein weiterer wichtiger Aspekt sind die Einwirkungen historischer Ereignisse auf die Industrie und ihre Versuche, sich auf diese im möglichen Rahmen anzupassen.

Konferenzübersicht:

Begrüßung und Einführung
Moderation: Sandra Kastner

Wolfgang Wüst (FAU, Erlangen): Frühe Industrialisierung in Bayern abseits der Zentren
Arnd Kluge (Stadtarchiv, Hof): Das Verlagswesen in der Region und seine Entwicklung im Laufe der Zeit
Ingeborg Hofmann - Fuhrmann (Erlangen/Rehau): Die Leder- und Porzellanindustrie in Rehau

Moderation: Wolfgang Wüst
Susanne Bohn (Fürth): Die Entwicklung des Porzellans im Spiegel des Quellekataloges
Wolfgang Schilling (Porzellanikon – Staatliches Museum für Porzellan, Selb): Die Entwicklung der oberfränkischen Porzellanindustrie im 20. und 21. Jahrhundert

Moderation: Günther Dippold
Barbara Christoph (Bezirk Oberfranken, Bayreuth): Die museale Aufarbeitung der textilen Vergangenheit und Gegenwart im bayerischen und sächsischen Vogtland
Richard Winkler (Bayerisches Wirtschaftsarchiv, München): Das Bayerische Wirtschaftsarchiv als Gedächtnis oberfränkischer Textilindustrie

Moderation: Arnd Kluge
Günter Dippold (Bezirk Oberfranken, Bayreuth/ Universität, Bamberg): Leben und Wohnen der Arbeiterschaft in Nordostoberfranken – Nöte, unternehmerische Fürsorge, Selbsthilfe
Katrin Färber (Vogtlandmuseum, Plauen): Die Maschinenstrickerei als Triebfeder der Industrialisierung im sächsischen Vogtland

Moderation: Wolfgang Schilling
Peter Eitler (Hof): Familiäre Verflechtungen der Hofer Textilindustrie und deren Entwicklung bis heute
Bertram Popp (Oberfränkisches Bauernhofmuseum, Kleinlosnitz): Die Auswirkungen der Industrialisierung auf die Lebensbedingungen der Hausweber

Moderation: Richard Winkler
Albrecht Bald (Selb): Die nordostoberfränkische Porzellanindustrie 1933–1945: Eine Konsumgüterindustrie in Zeiten der Rüstungskonjunktur
Lisa Bauereisen (FAU, Erlangen): Die Familie Penzel als Textilfabrikanten in Oberkotzau: Vertreibung und Flucht 1945/46, Neuanfang und Etablierung sowie Betriebsführung bis 1987

Moderation: Sandra Kastner
Adrian Roßner (Kreisarchivpflege, Hof): Zwischen Tradition und Moderne. Die Industrialisierung im Hofer Land am Beispiel der Stadt Münchberg

Zitation
Tagungsbericht: Industrialisierung einer Landschaft. Der Traum von Textil und Porzellan. Hochfranken/Nordostoberfranken und das Vogtland im Fokus, 13.10.2017 – 14.10.2017 Hof, in: H-Soz-Kult, 18.11.2017, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-7397>.
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Veröffentlicht am
18.11.2017
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