Von den Welfen zu den Staufern. Der Tod Welfs VII. 1167

Ort
Weingarten
Veranstalter
Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart; Gesellschaft Oberschwaben für Geschichte und Kultur; Stadt Ravensburg
Datum
05.10.2017 - 07.10.2017
Von
Sarah Mammola, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Die Tagung „Von den Welfen zu den Staufern. Der Tod Welfs VII. 1167 und die Grundlegung Oberschwabens im Mittelalter“ fand vom 5. bis 7. Oktober 2017 unter der Leitung von ANDREAS SCHMAUDER (Ravensburg) und THOMAS ZOTZ (Freiburg) im Tagungshaus der Akademie der Diözese Rottenburg - Stuttgart in Weingarten statt. Die Tagungsleitung benannte zu Beginn den zu erwartenden geografischen und zeitlichen Rahmen der Veranstaltung: Anlässlich des 850. Todestags Welfs VII. gehe es um Oberschwaben von der endenden Herrschaftszeit der Welfen bis in die Frühe Neuzeit. Innerhalb eines breiten Themenspektrums sollten unterschiedlichste Akteure in den Blick genommen, sowie die Region in ihrer Struktur, als Teil des Herzogtums Schwaben und später als Landvogtei erfasst werden. In drei Sektionen „Der Ausklang der Welfenzeit in Oberschwaben“, „Die staufische Herrschaft im Welfenland“ und „Oberschwaben in nachstaufischer Zeit“ führten die Beiträge chronologisch durch die Geschichte.

Die erste Sektion wurde von MATTHIAS BECHER (Bonn) eröffnet, welcher den Übergang der Herrschaftsträger in Oberschwaben differenziert präsentierte. Er machte ihn nicht am Verkauf der welfischen Besitzrechte im Jahre 1178/79 an Barbarossa (statt an Heinrich den Löwen) fest. Vielmehr veranschaulichte er einen längeren Prozess und eine welfisch-staufische Wechselbeziehung in Italien, wie auch in Oberschwaben, welche er anhand der Historia Welforum, der Zusammenarbeit Welfs VII. mit Barbarossa und der realpolitischen Rolle der Welfen im Regnum Italiae, die sie als Herzöge von Spoleto, sowie Verwalter der Toskana und Mathildischen Güter hatten, nachvollziehbar machen konnte. Als Beispiele wären die Regelung der sogenannten Tübinger Fehde, die Teilhabe am geplanten Kreuzzug Barbarossas und die Positionierung im Alexandrinischen Schisma zu nennen. Becher fokussierte anschließend die Darstellung Welfs VII. in der Historia Welforum, die in Anbetracht der angespannten politischen Situation und trotz der wohlwollenden Haltung gegenüber den Welfen einen pessimistischen Grundton beim letzten Spross der süddeutschen Welfenfamilie anschlug.

THOMAS ZOTZ (Freiburg) widmete sich der Herrschaftsausübung Friedrichs I. Barbarossa in Oberschwaben nach 1167, der zu Beginn der Amtszeit seines Vetters, Friedrichs IV. von Schwaben, über seine Titulatur als Romanorum imperator et dux Suevorum den Anspruch auf das Herzogtum formulierte. Im Mittelpunkt des Beitrags stand der Umgang mit dem sogenannten patrimonium Altorfensium, an dessen Beispiel die geschickte Hausmachtpolitik des Staufers aufgezeigt werden konnte, welcher sich intensiv in der Region engagiert hatte und durch den Erwerb kleinteiliger Güter über einen beachtlichen Besitz verfügte. Als Schlüsselzeugnis diente eine Urkunde aus dem Jahre 1178/79. Sie behandelt die Übergabe der Besitzungen in Oberschwaben von den Welfen auf die Staufer. An der Zeugenliste wird ersichtlich, dass auch die Ministerialität in den Dienst der neuen Familie übertrat. Zudem veranschaulicht das Dokument, dass die Söhne Barbarossas ihren Zugriff auf Oberschwaben sichern konnten.

Bei HEINZ KRIEG (Freiburg) stand die mediale Präsenz der Staufer im Vordergrund. Anhand der eben erwähnten Urkunde konnte er illustrieren, wie die neuen Herrschaftsträger es schafften, sich als Nachfolger der Welfen zu inszenieren und ihre Ansprüche durchzusetzen. Beachtlich sind die einzelnen Komponenten des Dokuments: die Angelegenheit wurde in Altdorf, dem zentralen Ort des gleichnamigen Patrimoniums, an Weihnachten, dem hohen Kirchfest, verhandelt; Schreiber der Urkunde war der kaiserliche Kanzler Gottfried. Bedeutende Adlige und Ministerialen erschienen damals im Umfeld der Staufer, die sich weiterhin um die Festigung ihrer Herrschaft durch die Präsenz vor Ort bemühten. Ebenfalls gehörte zu ihrer politischen Aktivität, Klosterbesitzungen und -rechte nicht nur zu bestätigen, sondern zum Zwecke der persönlichen Bindung zu erweitern. Nicht zuletzt eröffnete die hohe Stellung der Staufer an der Reichsspitze neue Handlungsspielräume zugunsten ihrer Verwandten und Freunde, die ausschlaggebend waren für die Entwicklung der Region Oberschwaben in den kommenden Jahrzehnten.

Ein spannender Programmpunkt der Tagung war die Besichtigung der Welfengruft mit JAN KOPPMANN, welche im 18. Jahrhundert in der barocken Basilika in Weingarten neu angelegt worden war. Die Kirche geht auf die Gründung einer Benediktinergemeinschaft im Jahre 1056 durch Welf IV. zurück. In den folgenden Jahrhunderten wurde sie dank einer Heilig-Blut-Reliquie, welche Welfs IV. Ehefrau Judith an die Weingartner Mönche schenkte, zu einer wichtigen Pilgerstätte. Fortgesetzt wurde der Abend in Ravensburg, wo ANDREAS SCHMAUDER (Ravensburg) durch die Stadt führte. Angefangen mit der namensgebenden Ravensburg/Veitsburg konnte er die topografische Lage und geopolitische Situation des hochmittelalterlichen Ortes vor Augen führen. Daran schloss der öffentliche Abendvortrag von WOLFGANG STÜRNER (Stuttgart) im Waaghaus Ravensburg an. Als Experte für die Regierungszeit Friedrichs II. beleuchtete Stürner die Verbindung des Staufers zu Oberschwaben. Er betonte die generelle Handelsförderung, die Aufwertung vieler Orte mittels der Vergabe von Markt- und Stadtrechten, sowie die zahlreichen Privilegierungen von Klöstern. Auch verfügte er über Münzstätten (in Ulm, Ravensburg, Memmingen, Biberach, Lindau), sodass aus der lokalen Handelsförderung ein enormer wirtschaftlicher Vorteil für die königliche Kasse erwuchs. Dabei gingen die ersten Kontakte Friedrichs ins Reich nördlich der Alpen auf die Initiative von Äbten zurück; allen voran des Klostervorstehers von Salem. Der spätere Kaiser hielt sich zu Hoftagen persönlich im südlichen Oberschwaben auf – etwa in Weingarten, Konstanz, Überlingen, Augsburg und Ulm – wo er geistliche sowie weltliche Magnaten um sich versammelte.

Die zweite Sektion leitete HARALD DERSCHKA (Konstanz) mit seinem Vortrag zur Ministerialität in Oberschwaben ein. Am Beispiel der Familien von Tanne, Waldburg und Winterstetten zeichnete er nach, inwiefern die Welfen die Grundlagen dafür geschaffen hatten, dass sich diese Ministerialen unter den Staufern zu politischen Pfeilern der Herrschaft in Oberschwaben entwickeln konnten. Sie waren mit Verwaltungs- und Befehlsfunktionen ausgestattet worden und konnten für die Umsetzung der Aufgaben auch zu Waffen greifen. Günstige Voraussetzungen für den sozialen Aufstieg waren bei den Waldburgern unter Welf VI. gegeben, die sowohl Inhaber von Hofämtern (Truchsess, Kämmerer) als auch Äbte waren. Diese Personen übernahm Barbarossa, weil sie zur Stabilität im neuen staufischen Herrschaftsgefüge beitragen sollten. Aufgrund fehlender Nachkommen löste die Familie von Tanne, die sogar die Konstanzer Bischofswürde erlangte, sowie ihre Verwandten von Winterstetten die Waldburger ab, sodass auch hier eine Kontinuität beim Übergang hergestellt werden konnte. Die drei Familien gelangten über mehrere Generationen hinweg vom Kreis der herzoglichen zur Reichsministerialität bis hin zum Prokuratorenamt für das Herzogtum Schwaben.

An diese Ausgangsbasis konnte KAREL HRUZA (Wien) nahtlos anknüpfen, welcher die Ministerialenfamilie von Waldsee in den Blick nahm. Sie begegnete in der familia der Welfen und benannte sich nach einer strategisch wichtig gelegenen Burg in einem Schutzring von Befestigungen in der Region Oberschwaben. In der Altdorfer Urkunde von 1178/79 stehen Eberhard und Berthold von Waldsee in der Zeugenliste. Überdies kommen sie in einem feierlichen Diplom Friedrichs I. für das Augustinerchorherrenstift Waldsee aus dem Jahre 1181 vor, durch das der Herzog von Schwaben eine besondere Schutzfunktion und vogtähnliche Stellung für die Propstei erhielt. Auch seine Ministerialen waren mit rechtlichen Aufgaben betraut. Die Waldseer verfügten über ein eigenes Wappen, Siegel und einen beachtlichen Besitzkomplex. 1331 mussten sie allerdings ihre namensgebende Burg verkaufen und fanden sich später in Oberwallsee im heutigen Österreich wieder.

NINA KÜHNLE (Kiel) vollzog die Entwicklung von ausgewählten oberschwäbischen Städten (Ravensburg, Buchhorn, Memmingen, Kaufbeuren, Kempten, Wangen, Schongau, Biberach, Pfullendorf, Überlingen, Lindau) unter den Staufern nach. Gemeinsam war den meisten Orten, dass es sich zunächst um präurbane Siedlungen handelte, die nun neue Verwaltungsformen erhielten und zu Städten avancierten, was wiederum den Übergang zu Reichsstädten ermöglichte. Dokumente wie die Reichssteuerliste von 1241 gaben ein ungefähres Abbild von der Wirtschaftskraft der Städte. Inwieweit die Rolle der Staufer als Städtegründer beschrieben werden könne oder sich vielmehr innere Prozesse der Stadtwerdung abspielten, bleibt im Einzelfall zu bewerten. Zentral war des Weiteren das Zusammenspiel von Verwaltungsträgern und Bürgerschaft, denn die Amtsleute (Ammänner) regelten die Steuereinnahmen, führten Marktaufsicht, hatten die niedere Gerichtsbarkeit, sowie den militärischen Oberbefehl inne und waren mit den städtischen Führungsgruppen verwandtschaftlich verbunden.

Die dritte Sektion begann mit PAUL - JOACHIM HEINIGS (Mainz) Bewertung des Stellenwerts Oberschwabens für das spätmittelalterliche Königtum. In seinem Überblick über 200 Jahre akzentuierte er schlaglichtartig die Revindikationspolitik der Habsburger, den tendenziellen Politikwandel unter den Luxemburgern, den Bedeutungszuwachs unter Friedrich III. und den Weg zum Schwäbischen Bund. Auffällig war der unterschiedliche Umgang mit der Landvogtei, als Mittel königlicher Einflussnahme und Integrationskraft, wie auch die Kombination von eigenen Interessen mit der Unterstützung des Königs.

In seinem materialreichen Vortrag präsentierte HANS ULRICH RUDOLF (Weingarten) eine große Bandbreite an Gegenständen, sowie Quellen des Klosters Weingarten und beschrieb die Erinnerung an die Stifter. Er nannte den Welfenlöwen, ging auf die Baugeschichte der Basilika und Klosteranlage ein, welche bis heute an die Welfen erinnert, die Heilig-Blut-Reliquie und ihr Stellenwert für die Pilger, die im Klosterskriptorium angefertigten Handschriften (Weingartner Stifterbüchlein), Geschichtsschreibung (Historia Welforum), die Memorialtätigkeit der Mönche und schließlich diverse Kunstwerke.

JOHANNES WALDSCHÜTZ (Freiburg) stellte das Prämonstratenserkloster Weißenau im Spiegel der Acta Sancti Petri in Augia vor. Er teilte die Sammelhandschrift in vier kodikologische Einheiten: erstens die Gründungsgeschichte, Traditionen und Urkunden, zweitens die Chronik und Jahrtagsgeschichte, drittens Traditionen bis 1252, viertens der Zinsrodel. Im Zentrum des Vortrags sollte die zweite Gruppe stehen. Die Jahrtagsgeschichte richtete sich nach innen, beschrieb das personale Umfeld des Klosters von seiner Gründung bis 1260 und fokussierte die Ministerialität als Hauptförderer. Die erste Chronik betonte zur Besitzsicherung sämtliche welfischen, sowie staufischen Wohltäter und gab dazu prominente Urkunden wieder. Die spätere Fassung der Chronik wertete wiederum die Rolle der Pröpste auf, was vermutlich an den Umständen im Interregnum lag und der Selbstversicherung der Gemeinschaft diente.

Eine weitere welfische Gründung und ihr Gedenken an die Stifterfamilie untersuchte FRANZ FUCHS (Würzburg) anhand des Prämonstratenserklosters Steingaden. Die religiöse Gemeinschaft bemühte sich um eine positive Darstellung Welfs VI., memorierte seine Frömmigkeit, die Ausstattung des Klosters, sowie Schenkungen. Im 17. Jahrhundert wurde sogar ein Epos zu seinen Ehren verfasst. Um 1570 war ein Epitaph für ihn und seinen Sohn Welf VII. entstanden und um 1600 ein Welfenstammbaum in der Vorhalle des Steingadener Münsters. Ein Jahrhundert später wurden liturgische Feierlichkeiten zum Stiftergedenken beschrieben, die in der letzten Woche vor Adventsbeginn zu zelebrieren seien. Steingaden organisierte am sogenannten anniversarium carnivale eine Armenspeisung, bei der Fleisch und Brot verteilt werden sollten.

Anknüpfend an einige Erklärungen vom Stadtrundgang führte ANDREAS SCHMAUDER (Ravensburg) den Überblick über die Stadtgeschichte Ravensburgs aus. Verfügten die Welfen mit der Veitsburg bereits über einen Herrschafts- und Verwaltungssitz, von dem aus sich ein suburbium entwickeln konnte, so bauten die Staufer weitere Stadtteile aus, richteten eine königliche Münzstätte ein und betrauten in der Mitte des 13. Jahrhunderts einen Ammann mit der Verwaltung Ravensburgs und Altdorfs. Es bildete sich ein städtisches Selbstverständnis als universitas burgensium heraus, das sukzessive in Bestrebungen zur kommunalen Selbstverwaltung in Konkurrenz zur königlichen Stellvertretung auf der Veitsburg mündete. Des Weiteren wandelte sich die Wirtschafskraft Ravensburgs mit dem Zusammenschluss von Kaufleuten in der magna societas, der Großen Ravensburger Handelsgesellschaft. Diese forderten Mitspracherecht in der Stadt, gaben sich selbst 1348 eine Zunftverfassung und verdrängten die Amtsleute des Königs. Im 15. Jahrhundert war Ravensburg eine wichtige Fernhandelsstadt mit Warenmonopolen in Genua und Barcelona.

ROLF KIESSLING (Augsburg) konzentrierte sich auf drei innere Entwicklungsfaktoren der Stadt Memmingen im Spätmittelalter. Erstens wandelte sich der Charakter des Ammannamts in signifikanter Weise, da es zunehmend von Bürgern ausgeführt wurde und die städtischen Strukturen stärker berücksichtigte. Zweitens änderte sich das Verhältnis zur Kirche, da Geistliche das Bürgerrecht erhielten oder aber Bürger in Pfarreien, Klöstern und Stiften eingebunden waren. Zudem kam es zur Kommunalisierung von Spitälern, die fortan unter der Verfügungsgewalt der Bürgerschaft standen. Drittens nannte Kießling die Intensivierung des Bürgerrechts, welche Konfliktpotenzial bot und im 14. Jahrhundert sogar Bürgerkämpfe auslöste. Hintergrund dafür war der Versuch, das Bürger- und das Zunftrecht miteinander zu verbinden sowie beide Gremien zu einem größeren Rat zusammenzuführen. Die rivalisierenden Kräfte divergierten insbesondere hinsichtlich der Stadt-Umland-Kooperation.

FRANZ QUARTHAL (Stuttgart) sprach über die Landvogtei Oberschwaben. Rudolf von Habsburg bemühte sich intensiv um die Rückgewinnung von Reichsgut, schloss es zu einer Landvogtei zusammen und übertrug diese auf Landvögte. Letztere hatten weitreichende Befugnisse über Einnahmen und richterliche Aufgaben. Nichtsdestoweniger begegneten die Habsburger wiederholt finanziellen Problemen, was mehrmals zu Verpfändungen der Landvogtei führte, so etwa 1415 an die Herren von Waldburg. Auch der Schwäbische Bund richtete sich in den kommenden Jahrzehnten verstärkt gegen die Habsburger und erschwerte ihnen die Verfügungsgewalt über die Landvogtei.

Die Tagung in Weingarten war insbesondere im Hinblick auf ihre zeitliche, sowie inhaltliche Auslegung gewinnbringend. Einerseits bildete sie in diachroner Perspektive eine Klammer von der welfischen über die staufische und bis in die frühneuzeitliche Epoche. Andererseits bot sie vielfache thematische Zugänge, indem sie prominente Herrschaftsträger ebenso in den Blick nahm wie Ministerialen, Bürger oder Klöster. Die Region Oberschwaben wurde auf diese Weise in einer bemerkenswerten Vielschichtigkeit widergespiegelt. Die Ergebnisse der Tagung sollen in einem Sammelband veröffentlicht werden.

Konferenzsübersicht:

Sektion 1: Der Ausklang der Welfenzeit in Oberschwaben
Matthias Becher: Welf VII. Letzter Spross des süddeutschen Welfenstammes

Thomas Zotz: 1167-1191: Friedrich Barbarossas Hausmachtpolitik in Oberschwaben und das patrimonium Altorfensium

Heinz Krieg: Der Übergang des süddeutschen Welfenerbes an die Staufer. Die Präsenz der neuen Herren vor Ort

Besichtigung der Welfengruft in der Weingartner Basilika, Jan Koppmann

Stadtführung in Ravensburg, Andreas Schmauder

Wolfgang Stürner: Kaiser Friedrich II. und Oberschwaben (öffentlicher Abendvortrag)

Sektion 2: Die staufische Herrschaft im Welfenland
Harald Derschka: Die Ministerialen von Tanne-Waldburg-Winterstetten. Pfeiler der staufischen Herrschaft in Oberschwaben

Karel Hruza: „Wir bestimmen, dass die Ministerialen von Waldsee zum Herzogtum Schwaben gehören“ – oder: Wie wurde der welfisch-staufische Herrschaftswechsel vor Ort vollzogen?

Nina Kühnle: Die Staufer und die oberschwäbischen Städte

Sektion 3: Oberschwaben in nachstaufischer Zeit
Paul-Joachim Heinig: Die Bedeutung des Raumes Oberschwaben für das spätmittelalterliche Königtum

Hans Ulrich Rudolf: Kloster Weingarten und die Erinnerung an die Welfen

Johannes Waldschütz: Das Prämonstratenserkloster Weißenau. Geschichte, Erinnerung und Förderer im Spiegel der Acta sancti Petri in Augia

Franz Fuchs: Welfische Klostergründungen im Grenzbereich von Schwaben und Bayern. Geschichte und Erinnerung

Andreas Schmauder: Burg und Stadt Ravensburg

Rolf Kießling: Memmingen und die ostschwäbischen Reichsstädte

Franz Quarthal: Die Landvogtei Oberschwaben in der Frühen Neuzeit

Abschlussdiskussion

Zitation
Tagungsbericht: Von den Welfen zu den Staufern. Der Tod Welfs VII. 1167, 05.10.2017 – 07.10.2017 Weingarten, in: H-Soz-Kult, 22.11.2017, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-7404>.
Redaktion
Veröffentlicht am
22.11.2017
Beiträger