Deutschsprachig-jüdische Literaturstudien: Standortbestimmung eines transdisziplinären Forschungsfeldes

Ort
Graz
Veranstalter
Hans-Joachim Hahn, Lehrstuhl für Allgemeine Literaturwissenschaft und Neuere Deutsche Literaturgeschichte, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen; Gerald Lamprecht, Centrum für Jüdische Studien, Universität Graz; Olaf Terpitz, Centrum für Jüdische Studien, Universität Graz
Datum
02.11.2017 - 03.11.2017
Von
Susanne Korbel / Thomas Stoppacher / Lukas Waltl, Centrum für Jüdische Studien, Universität Graz

Das internationale Kolloquium „Deutschsprachig-jüdische Literaturstudien“ fand jüngst am Centrum für Jüdische Studien der Universität Graz statt. Das Kolloquium wurde von HANS-JOACHIM HAHN (Aachen), GERALD LAMPRECHT (Graz) und OLAF TERPITZ (Graz) im Gedenken an PETRA ERNST-KÜHR veranstaltet und hatte es sich zum Ziel gesetzt, zur „Standortbestimmung eines transdisziplinären Forschungsfeldes“ beizutragen, wie dies auch Petra Ernst-Kühr mit ihrer Arbeit maßgeblich tat: In Anlehnung an ihre vielfältigen Forschungsschwerpunkte sollten sich die vier Panels mit europäischen Trajekten und Transgressionen, medialen Präsenzen, kultureller Übersetzung sowie Räumen, Landschaften und Kriegsschauplätzen in den Jüdischen (Literatur-)Studien auseinandersetzen.[1]

Das erste Panel („Europäische Trajekte und Transgressionen“) begann mit einem Vortrag von LILIANE WEISSBERG (Pennsylvania) über die Familien Itzig, Levy und Mendelssohn, in welchem sie anhand von deren Verhältnis zur Musik und zum Musizieren jüdische Akkulturations- und Verbürgerlichungsdynamiken im Berlin des 18. und 19. Jahrhunderts beleuchtete. So machte Sara Levy die Musik J. S. Bachs zunächst durch rein instrumentale Aufführung der Kantaten und unter Aussparung der vom Neuen Testament handelnden Stücke in jüdischen Häusern salonfähig. Ihre Großnichte, Fanny Hensel, spielte Bach bei den berühmten Sonntagskonzerten im „Gartensaal“ des Familienanwesens schließlich „unzensiert“, während diese Aufführungen auch dazu genutzt wurden, die professionelle Karriere ihres Bruders, Felix Mendelssohn Bartholdy, zu befördern.

ANIKA REICHWALD (Hohenems) präsentierte Ergebnisse aus ihrer Dissertation „Das Phantasma der Assimilation“, in welcher sie sich mit der Repräsentation und Bewertung der „Assimilation“ deutscher und österreichischer Jüdinnen und Juden an die nichtjüdische Mehrheitsgesellschaft in der phantastischen Literatur des frühen 20. Jahrhunderts auseinandersetzt. Sie betonte, dass Phantastik wie Assimilation ambivalent seien, da beiden die Verbindung von Eigenem und Fremdem zugrunde liege. Gerade deshalb eigne sich die phantastische Literatur mit ihrem Figurenrepertoire (Doppelgänger, Vampir, Homunkulus, Chimäre) zur Verhandlung entsprechender gesellschaftlicher Transformationsprozesse. Als Beispiele nannte sie u. a. Texte von Hanns Heinz Ewers, Karl Hans Strobl, Oskar Panizza und Alfred Kubin.

MONA KÖRTE (Berlin) unterzog in ihrem Vortrag Ilse Aichingers komplexen sprachphilosophischen Kurztext „Meine Sprache und Ich“ einer Reihe von seine herkömmliche sprachskeptische Lesart „verkomplizierenden“ Überlegungen. Der Rückzug der Sprache, welche im Text als Person auftritt, auf ein bloßes Vermögen (im Gegensatz zur praktischen Tätigkeit des Sprechens) und ihre Emanzipation vom Ich deute zwar auf einen Bruch zwischen der Sprache und dem Ich hin. Gleichzeitig bleibe aber ein prekäres Abhängigkeitsverhältnis zwischen beiden bestehen. Demgemäß ist die Sprache – den Titel des Texts bis zu einem gewissen Grad konterkarierend – nicht die des Ich, obschon sie im Sinne Derridas zugleich die einzige Sprache ist, die das Ich hat.

MARK H. GELBER (Beer Sheva) begann mit einem Plädoyer für die gänzliche Aufgabe von Konzepten wie „Abstammung“ oder auch „Beitrag“ in den Jüdischen Studien. Stattdessen solle man nach „Jüdischer Sensibilität“ fragen; was auch der „Identität“ oder „Mentalität“ vorzuziehen sei. Jüdische Sensibilität finde sich in der österreichisch-jüdischen Literatur in vielerlei Hinsicht, etwa in Form von hebräischen und jiddischen Sprachelementen (S. Zweig, J. Roth, E. Canettis autobiographische Texte), der Gegenwart von jüdischen Raum- und Zeitkonzeptionen (H. Zuckermann) oder der Bezugnahme auf die chassidische Tradition (K. E. Franzos, S. Morgenstern, R. Ausländer). Sensibilität in diesem Sinne sage noch nichts über das spezifische Verhältnis der Autoren zu jüdischen Themen und Traditionen, sondern verweise schlicht auf deren Kenntnis und ein gewisses empathisches Verständnis.

Das zweite Panel war den medialen Präsenzen jüdischen Lebens in Fotografien, Zeitungen und wissenschaftlichen Abhandlungen gewidmet. Dieses eröffnete HILDEGARD FRÜBIS (Berlin) mit einem Vortrag über Roman Vishniacs dokumentarische Fotografien aus DP-Lagern und aus dem Berlin der Dreißigerjahre wie der Nachkriegszeit. Vishniac lichtete Schaufenster, in denen sich zwischen Trümmern spielende Kinder spiegelten, seine Tochter vor einer Auslage mit Hakenkreuzfahne und „Schädelvermessungsapparat“, die Mauern der Lager sowie die Ausspeisungen der Displaced Persons ab. Im Gegensatz zu Vishniacs früheren fotodokumentarischen Arbeiten sind die Fotos aus der Nachkriegszeit nur wenig bekannt. Frübis unterstrich, dass sich allerdings ikonographische Parallelen zwischen Vishniacs Fotografien aus dem Osteuropa der Vorkriegszeit und jenen Auftragsarbeiten für den Joint im Nachkriegsdeutschland ziehen lassen. In letzteren machte er vorwiegend die Unentschiedenheit eines Dazwischens zum Thema. Dabei enthalte der Realismus der Dokumentarfotografie, so Frübis, den Transit und das Gefangensein in Europa, inkludiere mit Symbolen wie Koffern oder Porträts/Bildern in den Aufnahmen Spuren der Vergangenheit und verbinde diese mit Ikonen jüdischen Wieder-Lebens in diesen Räumen und an diesen Orten.

THOMAS MEYER (München/Hamburg) fragte anhand von Alexander Altmanns Aufsatz „Zum Wesen der jüdischen Aestehtik“ von 1927 nach der Bestimmung der Ästhetik innerhalb des Judentums der Moderne. Meyer beschrieb anschaulich die Facetten dieser einfühlenden Ästhetik, die anders als jene Heideggers und Husserls in Vergessenheit geraten ist.

ELEONORE LAPPIN-EPPEL (Graz/Wien) beschloss das zweite Panel mit einem Vortrag über die „Jüdische Korrespondenz“. Die ab 1915 in Wien in moderner und professioneller Aufmachung erschienene Zeitung bediente das streng orthodoxe Judentum und war ein Sprachrohr der „Agudas Jisroel“, einer internationalen Organisation, welche die chassidischen Juden vertrat und die sich gegen die zionistische Bewegung aussprach. Lappin-Eppel schilderte die Geschichte des von Jonas Kreppel, einem Vertragsbeamten beim staatlichen Pressedienst, herausgegebenen Blattes und fokussierte ihre Ausführungen auf dessen politische Ausrichtung und Verortung zwischen Orthodoxie und Zionismus.

Der letzte Programm- und gleichzeitige Höhepunkt des ersten Tages war die Buchpräsentation der posthum erschienenen Habilitationsschrift von Petra Ernst, in der die Zusammenhänge zwischen Raum, Ort und Identität in deutschsprachig-jüdischen Erzähltexten des 19. und frühen 20. Jahrhunderts untersucht werden.[2] In bewegenden Worten schilderten und würdigten zuerst HELMUT KONRAD (Graz) und anschließend JAY WINTER (Yale) die umfangreiche und kritische wissenschaftliche Arbeit von Petra Ernst sowie ihr großes Engagement in gemeinsamen Projekten.

Das dritte Panel ging Fragen kultureller Translationen in deutschsprachig-jüdischer Literatur und jiddisch-deutschen Übersetzungen nach. DANIEL HOFFMANN (Düsseldorf) eröffnete dieses erste Panel des zweiten Konferenztages mit einem Vortrag über Anna Seghers‘ ethische Beurteilung des faschistischen Zeitalters vor dem Hintergrund der Übersetzungen von Bibelstellen, die sich wiederholt in ihrem Werk finden. Zwar sei Seghers der Ansicht, dass die Ethik der monotheistischen Religionen den Anforderungen der Gegenwart nicht mehr gewachsen sei, dennoch spielen biblische Motive in ihren Texten eine nicht unwesentliche Rolle. Das Bild des Wasser aus dem Felsen schlagenden Moses etwa werde zur Erläuterung der Frage nach der Möglichkeit eines Wunders in der modernen Welt herangezogen. Die Wanderung des Volks Israels in der Wüste diene Seghers zur Verdeutlichung der Gemeinschaft von Menschen auf der Flucht. Die der Autorin üblicherweise zugeschriebene rein säkulare Ethik müsse daher durchaus hinterfragt werden.

JEFFREY GROSSMANs (Virginia) Vortrag basierte auf den sechs wenig bekannten deutschen Übersetzungen von I. L. Peretz jiddischem Text „Mekubolim“. Grossman zeigte nicht nur, wie die verschiedenen Versionen mit der Unübersetzbarkeit jiddischer Wörter umgingen beziehungsweise wie Varianten verschiedenen Verlags- oder Publikationszwecken entsprechend gewählt werden konnten. Besonders der Vergleich der Übersetzung von Nathan Birnbaum mit jener von Alexander Eliasberg mache deutlich, so Grossman, wie die Biografie ebenso wie die durch andere Übersetzungen erworbene Erfahrung – Eliasberg arbeitete u.a. auch an russischen Translationen – die Übersetzungstätigkeit beeinflussten und gleichwohl die Imagination von jüdischem Leben durch sie prägten.

Das Panel beschloss STEPHAN BRAESE (Aachen) mit einem Vortrag über den Schriftsteller und Übersetzer Wolfgang Hildesheimer. Braese nahm dabei Petra Ernsts Aufsatz „Übersetzen und jüdische Kulturen – eine Annäherung“ [3] zum Ausgangspunkt seiner Überlegungen zu Hildesheimers Tätigkeit als Übersetzer vom Englischen ins Deutsche. Hildesheimer, der in seiner Schulzeit in den 30ern nach England gegangen war, nach dem Krieg aber nach Deutschland zurückkehrte, habe nicht zuletzt im Zuge seiner Tätigkeit als Übersetzer bei den Nürnberger Prozessen seine feine sprachliche Sensibilität herausgebildet, die er dann später etwa bei der Übersetzung von Djuna Barnes‘ „Nightwood“ ausspielen konnte. Das Problem der Unmöglichkeit einer perfekten Übersetzung, einer Überführung aller Bedeutungsnuancen eines Texts in einen anderssprachigen Text, veranlasste ihn u. a. dazu, seinem Verleger Übersetzungen auf Tonträgern vorzuschlagen, welche sämtliche Bedeutungsdimensionen des Ursprungstexts in gesprochener Form enthalten sollten.

Um Ortserfahrungen, Raumwahrnehmungen und Konstrukte von Jewish Spaces in Romanen, Kriegs- und Lebenserinnerungen ging es schließlich im vierten Panel. Während GERHARD LANGER (Wien) an Soma Morgensterns Lebenserinnerungen das Wechselspiel von Orten und Landschaften als Erinnerungsmarker und Träger rabbinischer Tradition und jüdischer Mystik herausarbeitete, verglich PRIMUS-HEINZ KUCHER (Klagenfurt) Leopold Komperts „Zwischen Ruinen“ und Karl Emil Franzos‘ „Judith Trachtenberg“, um zu fragen, wie Alltagsräume topographisch fassbar werden, wo Abgrenzungen verortet werden und wo Begegnungen ermöglicht werden. Dabei zeigte Kucher, dass Raum bei Kompert konstruktiver Charakter zukomme, während Franzos letztlich das Scheitern einer kulturellen Praxis – unabhängig von dem an sie gebundenen Raumkonstrukt– wegen der Persistenz stereotypisierter Handlungsmuster vorführe.

BARBARA BREYSACH (Frankfurt) trug über die Kurorte als künstlerisch-literarischer Topos jüdischer Lebenswelten vor. Anhand dreier ausgewählter Beispiele aus der Literatur, dem Roman „Badenheim“ von Ahron Appelfeld, dem Essay „Lato“ des polnischen Autors Adolf Rudnicki und Franz Kafkas persönlichen Notizen über den Alltag in Kurorten stellte Breysach zur Debatte, wie einheitlich oder unterschiedlich diese vielbeschriebene Lebenswelt wirklich war. Sie selbst betonte die gesellschaftliche Mobilität: In die vermeintlich bürgerliche Sommerfrische reisten auch sozialistische und anarchistische Kreise oder chassidische Jüdinnen und Juden. Aus den literarischen Texten, so Breysach, lassen sich unterschiedliche Perspektiven auf das ost- und mitteleuropäisch-jüdische Leben vom 19. Jahrhundert bis 1938 herauslesen.

ULRICH WYRWA (Berlin) blieb es vorbehalten, mit seinem Vortrag über die jüdischen Erwartungen und Erfahrungen im Ersten Weltkrieg das Kolloquium abzuschließen. Als Aufhänger für seine Darstellungen wählte er die Studie „Kriegslandschaft“ von Kurt Lewin sowie das Gemälde „Flandern“ von Otto Dix. Ausgehend davon versuchte er den von Petra Ernst für eine literaturwissenschaftliche Perspektive auf den Ersten Weltkrieg vorgeschlagenen Dreischritt Erwartung, Erfahrung und Erinnerung für die Analyse der jüdischen Geschichte des Ersten Weltkriegs anzuwenden. Sein Fazit: Letztere sei ein integraler Bestandteil der gesamteuropäischen Kriegsgeschichte – die hohe Erwartungshaltung und gleichermaßen die große Enttäuschung über den Kriegsverlauf waren auch für die jüdische Bevölkerung gegeben –, weise jedoch in der Erinnerung bzw. im Gedenken an den Krieg Unterschiede auf.

Konferenzübersicht:

Panel 1: Europäische Trajekte und Transgressionen

Liliane Weissberg: Berliner Musikgesellschaften in den Häusern Levy und Mendelssohn

Anika Reichwald: Das Phantasma der Assimilation

Mona Körte: Im Grenzraum der Sprache. Zu Ilse Aichingers Kurzprosa

Mark H. Gelber: Jüdische Sensibilitäten in der österreichisch-jüdischen Literatur

Panel 2: Mediale Präsenzen

Hildegard Frübis: Zwischen den Welten – Jüdisches Erinnern und die Fotografien Roman Vishniacs aus der Nachkriegszeit

Thomas Meyer: Alexander Altmanns Aufsatz ‚Zum Wesen der jüdischen Aesthetik‘ (1927)

Eleonore Lappin-Eppel: Die Jüdische Korrespondenz – orthodox, politisch und modern

Buchpräsentation: Petra Ernst „Schtetl, Stadt, Staat. Raum und Identität in deutschsprachig-jüdischer Erzählliteratur des 19. und frühen 20. Jahrhunderts“

Laudatio: Jay Winter

Moderation: Helmut Konrad

Panel 3: Kulturelle Übersetzung

Daniel Hoffmann: Anna Seghers Übersetzungen von Bibelstellen im Kontext des faschistischen Zeitalters

Jeffrey Grossman: Jewish Self-Fashioning and Translating Yiddish in the Early 20th Century

Stephan Braese: „Alliteration hat im Deutschen etwas Fatales.“ Der Übersetzer Wolfgang Hildesheimer

Panel 4: Räume, Landschaften, Kriegsschauplätze

Gerhard Langer: Orte und Landschaften bei Soma Morgenstern

Primus-Heinz Kucher: Aspekte der Konstruktion und Dekonstruktion kultureller Räume und Identitäten in L. Komperts Zwischen Ruinen (1875) und K.E. Franzos’ Judith Trachtenberg (1880)

Barbara Breysach: Kurorte als jüdische Lebenswelt und ihre literarische Nachgeschichte

Ulrich Wyrwa: Jüdische Erwartungen und Erfahrungen im Ersten Weltkrieg

Anmerkungen:
[1] Petra Ernst / Hans-Joachim Hahn/ Daniel Hoffmann / Dorothea M. Salzer (Hrsg.), trans-lation – trans-nation – trans-formation: Übersetzen und jüdische Kulturen (Schriften des Centrums für Jüdische Studien 21), Innsbruck 2012; Petra Ernst / Gerald Lamprecht (Hrsg.), Jewish Spaces. Die Kategorie Raum im Kontext kultureller Identitäten, Bozen-Innsbruck-Wien 2010.
[2] Petra Ernst, Schtetl - Stadt - Staat: Raum und Identität in deutschsprachig-jüdischer Erzählliteratur des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Hrsg. v. Gerd Kühr, Gerald Lamprecht und Olaf Terpitz (Schriften des Centrums für Jüdische Studien, Band 27), Wien 2017.
[3] Petra Ernst, Übersetzen und jüdische Kulturen - eine Annäherung, in: Petra Ernst/ Hans-Joachim Hahn/ Daniel Hoffmann/ Dorothea M. Salzer (Hrsg.), trans-lation - trans-nation - trans-formation. Übersetzen und jüdische Kulturen (Schriften des Centrums für Jüdische Studien 21), Innsbruck 2012, S. 13-38.

Zitation
Tagungsbericht: Deutschsprachig-jüdische Literaturstudien: Standortbestimmung eines transdisziplinären Forschungsfeldes, 02.11.2017 – 03.11.2017 Graz, in: H-Soz-Kult, 07.12.2017, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-7428>.
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Veröffentlicht am
07.12.2017
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