Fascism and Antifascism in our Times: Critical Investigations

Ort
Hamburg / Lüneburg
Veranstalter
Bundeszentrale für politische Bildung (bpb); Hamburger Institut für Sozialforschung (HIS); Rutgers University New Brunswick; Leuphana Universität Lüneburg
Datum
01.11.2017 - 03.11.2017
Von
Christina Lotter, Bundeszentrale für politische Bildung

Lebt der Faschismus derzeit wieder auf – und mit ihm der Antifaschismus? Ist es zulässig, einen solchen Vergleich zwischen den Zwischenkriegsjahren und heute zu ziehen – und wenn ja, welche Schlüsse können wir für die Gegenwart daraus ableiten? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der Konferenz im Rahmen der Mapping-Memories-Reihe, die es sich zum Ziel gesetzt hatte, die Themen Faschismus und Antifaschismus nicht nur aus historischem Blickwinkel, sondern auch unter gegenwärtigen Gesichtspunkten zu beleuchten und gleichzeitig für einen interdisziplinären Austausch zwischen der Zivilgesellschaft und Forschern und Forscherinnen verschiedenster wissenschaftlicher wie auch geografischer Herkunft zu sorgen.

Bei der Auftaktveranstaltung im Zentralgebäude der Universität Lüneburg wurde auf die „fortwährende Gegenwart der Vergangenheit“, so CAROLINE HORNSTEIN-TOMIĆ (Bonn), aber auch die Bedeutung von Multiperspektivität für die Geschichtsschreibung Bezug genommen. Die Konstruktion der historischen Realität, so WOLFGANG KNÖBL (Hamburg), hänge immer auch vom gegenwärtigen Blick zurück ab, wodurch sich Multiperspektivität gewissermaßen im Zeitverlauf ergebe. Letzteres verdeutlichte GEOFF ELEY (Ann Arbor) in seiner Keynote, in der er der Frage nachging, ob Vergleiche zwischen der Zwischenkriegszeit und der Gegenwart gezogen werden können. Er kam dabei zu dem Schluss, dass der unmittelbare historische Kontext – mit einem kaum zurückliegenden Weltkrieg und dem Aufstieg des Kommunismus – sich zwar grundlegend von der Gegenwart unterscheide, aber durchaus ähnliche Dynamiken festgestellt werden könnten, gerade bezüglich der globalen Wirtschaftskrisen. In deren Verlauf hätten Staaten Problemlösungskompetenzen eingebüßt, was wiederum radikale „Lösungen“ von außerhalb des politischen Systems attraktiv mache. In dieser doppelten Krise des gesellschaftlichen Zusammenhalts und der Legitimität des herrschenden Systems sei der Aufstieg des Nationalsozialismus zu verorten, und in einer ebensolchen „Faschismus produzierenden Krise“ befänden sich derzeit die USA und Europa; sie ermögliche es der extremen Rechten, den politischen Diskurs immer weiter nach rechts zu verschieben. Im Anschluss griff ROBERT GERWARTH (Dublin) die Thesen auf und kommentierte aus einem etwas optimistischeren Blickwinkel. So wies er unter anderem auf bestehende Unterschiede zwischen der Weimarer Republik und den USA des 21. Jahrhunderts hin.

Die an den nächsten beiden Tagen in Hamburg folgenden Vorträge beleuchteten unterschiedlichste Aspekte der Geschichte des Faschismus und Antifaschismus; einen einführenden Überblick versammelt die parallel erschienene Ausgabe von „Aus Politik und Zeitgeschichte“.[1] SVEN REICHARDT (Konstanz) etwa warf einen globalgeschichtlichen Blick auf die verschiedenen nationalen Faschismen: Es ließen sich sieben Entwicklungsstadien von kleinen, nur lose miteinander verbundenen Zirkeln über gewalttätige Massenbewegungen bis hin zu einer total entgrenzten genozidalen Politik erkennen.

VOLKER WEIß (Hamburg) zeichnete das gegenwärtige internationale Netzwerk der Neuen Rechten nach. Was die verschiedenen Strömungen eine, sei eine Strategie der Metapolitik, bei der es darum ginge, eine kulturell-diskursive Hegemonie in der Gesellschaft zu erlangen. Zu diesem Zweck suche die deutschsprachige Neue Rechte ihre theoretischen Wurzeln in den 1920er-Jahren und vermeide Bezüge auf den Nationalsozialismus. Eine Gemeinsamkeit der verschiedenen nationalen neu-rechten Bewegungen sei der Wunsch nach einer „revolutionären Revision“ und, damit einhergehend, die totale Ablehnung demokratisch-politischer Kultur.

MICHAEL WILDT (Berlin) reflektierte den auch für die Neue Rechte wichtigen Begriff des Volkes und damit verbundene Politiken der Exklusion. Für das frühe 20. Jahrhundert konstatierte er einen Wandel hin zu einer biologistischen, exklusiven Definition von „Volk“, die sich gerade auch im Begriff der Volksgemeinschaft nicht um etwaige, mit der Zugehörigkeit zum Volk verknüpfte Bürgerrechte drehe, sondern vielmehr um Exklusionsprozesse und eine kollektive Mobilisierung. Auf dieses imaginierte Kollektiv, so Wildt, werde auch heute noch Bezug genommen, etwa von der AfD.

Die Geschichte des militanten Antifaschismus wurde von NIGEL COPSEY (Middlesbrough) rekapituliert: Es habe sich schon immer in erster Linie um reaktive, international vernetzte Bewegungen gehandelt. Inhaltlich zeichneten sie sich heute alle durch die Verknüpfung antifaschistischer und antikapitalistischer Elemente aus sowie durch die Strategie, faschistischen Strömungen nach Möglichkeit jeglichen Zugang zum öffentlichen Raum zu verwehren – durchaus auch unter Anwendung konfrontativer oder gewalttätiger Methoden. Die typische schwarze Kleidung und Vermummung sei dabei erst Ende der 1990er-Jahre in Deutschland das erste Mal aufgekommen.

Zuvor, so zeigte JENNIFER L. BARKER (Louisville) anhand ausgewählter historischer Plakate, hatten sich antifaschistische Gruppen oft faschistischer Symbole oder der Abbildung bekannter faschistischer Diktatoren bedient, um zum Kampf gegen den Faschismus aufzurufen, aber auch modernistische oder surrealistische Stilelemente eingesetzt.

Film und Fernsehen wiederum rufen nicht explizit zum Antifaschismus auf, wie der Vortrag von SUSANNE ROHR (Hamburg) zeigte, sondern entwickelten in der Auseinandersetzung mit dem Faschismus das eigene Genre des Holocaust-Films. Dabei habe sich über verschiedene Entwicklungsstufen ab den 1970er-Jahren auch eine humorvolle Auseinandersetzung mit dem Thema herausgebildet. Lachen, so Rohrs Fazit, sei ein Akt der Selbstermächtigung, und dadurch zutiefst antifaschistisch.

JAMES CHAPPEL (Durham) stellte schließlich die Frage nach einer besonderen Ausprägung des Antifaschismus: Ausgehend von einer Definition von Antifaschismus als Kampf gegen Faschismus, verbunden mit einem spezifischen Lebensstil sowie mit der Überzeugung, dieser Kampf führe zu einer besseren Welt, gelangte er zu der Überzeugung, dass ein konservativer Antifaschismus sehr wohl im Bereich des Möglichen liege – auch wenn Chappels Definition des „Konservativen" vage blieb. Anhand antifaschistischer Vorstellungen zu Geschlechterrollen und Familienbildern zeigte er die Anschlussfähigkeit des historischen Antifaschismus bei konservativen, besonders bei christlichen Kreisen: So werde etwa in einigen literarischen Werken der Faschismus als Attacke auf ein traditionelles Familienleben dargestellt, die es zu überwinden gelte, beispielsweise in Steinbecks „Früchte des Zorns“ oder Manns „Mario und der Zauberer“. Die gegenwärtige zweite Welle des Antifaschismus habe diese Anschlussfähigkeit jedoch verloren, was gleichzeitig ihre Erfolgsaussichten mindere.

Neben diesen Vorträgen gab es auch solche, die ein bestimmtes Land in den Fokus nahmen. So untersuchte JULIE GOTTLIEB (Sheffield) das Verhältnis britischer Frauen zum Faschismus der Zwischenkriegszeit, während BENJAMIN ZACHARIAH (Trier) auf die Zusammenhänge zwischen Faschismus und antikolonialem Nationalismus in Indien einging. CHRISTOPHER VIALS (Storrs) arbeitete in seinem Vortrag zunächst Kennzeichen eines US-amerikanischen Protofaschismus heraus (parteiungebunden, starke Bezüge zum Katholizismus und zur Verfassung), bevor er auf die Merkmale des US-amerikanischen Antifaschismus einging, der Faschismus mitunter als Spielart des Rassismus‘ verstanden habe. In Bezug auf den derzeitigen US-Präsidenten Donald Trump gab Vials sich teilweise optimistisch: Es werde ihm nicht gelingen, ein jahrhundertealtes demokratisches System in einen faschistischen Staat zu verwandeln, gleichwohl wende er sich in Inhalt und Sprache radikal vom üblichen republikanischen Duktus ab und einer faschistischen Sprache zu.

JOCHEN HELLBECK (New Brunswick) stellte anschließend den von Universalismus und Aktivismus geprägten (staatlichen) Antifaschismus in der Sowjetunion vor. Dieser habe einerseits „Faschismus“ als Bedrohung der Menschheit definiert, andererseits eine spezielle Ästhetik der filmischen Dokumentation des Faschismus verwendet. Um die eigenen Soldaten zu mobilisieren, seien die Gräueltaten der Deutschen möglichst ungefiltert und genau abgebildet worden. So habe gleichzeitig auch die moralische Überlegenheit des neuen sowjetischen Menschen unter Beweis gestellt werden können. MISCHA GABOWITSCH (Potsdam) setzte dort an, wo Jochen Hellbeck geendet hatte, und untersuchte den Antifaschismus in Russland nach dem Ende der Sowjetunion. Dieser habe sich bald in drei Strömungen geteilt: dem sogenannten Stiob-Antifaschismus, der sich durch ironische Überidentifikation mit dem Faschismus auszeichne, einem westlich inspirierten subkulturellem Antifaschismus, und einem „Neuen-Kreml-Antifaschismus“. Letzerer, so Gabowitsch, sei auch als Antwort auf die Orangene Revolution in der Ukraine entstanden und unterstelle Protestbewegungen gegen das herrschende Regime Respektlosigkeit gegenüber den sowjetischen Siegen in beiden Weltkriegen.

In der Ukraine wiederum, so GRZEGORZ ROSSOLIŃSKI-LIEBE (Berlin), werde Stepan Bandera und seine Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN) durch verschiedenste Seiten erinnerungspolitisch instrumentalisiert. Ursprünglich habe man es mit einer nationalistischen Organisation zu tun gehabt, die jedoch rasch Ideen vor allem aus dem italienischen Faschismus übernahm und auch mit den Nationalsozialisten kollaborierte. Bis heute reichten die Bandera zugeschriebenen Rollen von (ukrainischem) Nationalheld bis Verräter am (sowjetischen) Volk.

PAUL HANEBRINK (New Brunswick) nahm in seinem Vortrag zur Erinnerungspolitik in Ungarn besonders auf das „Haus des Terrors“ Bezug. Dieses Budapester Museum stelle das ungarische Volk ausschließlich als Opfer dar – einerseits des deutschen Faschismus, andererseits des sowjetischen Kommunismus – und vernachlässige sowohl die Mitverantwortung der Ungarn als auch politische und soziale Kontexte der Kriegs- und Nachkriegsgeschichte. Faschismus werde lediglich als Vorgeschichte der kommunistischen Herrschaft betrachtet, die als das weitaus schlimmere „Übel“ präsentiert werde.

RAFAL PANKOWSKI (Warschau) definierte Faschismus zunächst als „Politik der totalen kulturellen Hegemonie“, bevor er die Kontinuitätslinien im polnischen Faschismus von der Zwischenkriegszeit bis in die Gegenwart nachzeichnete. Trotzdem riet Pankowski dringend davon ab, die gegenwärtige Situation in Polen als bloßes „Wiederaufleben“ der faschistischen Vergangenheit zu sehen. Besonders beunruhigend sei das zunehmende Verschwimmen der Grenzen zwischen Konservativen, Populisten und der extremen Rechten sowie der „Kollaps des liberal-demokratischen Konsenses“.

Wie die rechtspopulistische Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) die „polnische Demokratie kapern“ konnte, erläuterte PAWEL MACHCEWICZ (Warschau), Gründungsdirektor des polnischen Museums des Zweiten Weltkriegs. Einerseits sei die Demokratie in Polen viel weniger tief verwurzelt als bisher angenommen, andererseits habe es eine Kombination aus niedriger Wahlbeteiligung und populistischen Wahlversprechen der PiS ermöglicht, die absolute Mehrheit im Parlament zu erhalten. Die weitreichenden Pläne zum Umbau des politischen Systems, die PiS daraufhin umzusetzen begann, seien nur selten auf großen Widerstand der Bevölkerung gestoßen, bei weitgehender Nichtbeteiligung der jüngeren Generationen. „Das Überleben der polnischen Demokratie“ stehe auf dem Spiel; es komme jetzt vor allem auf die Gerichte sowie unabhängige Medien an.

CORNELIA SIEBECK (Berlin) und BELINDA DAVIS (New Brunswick) richteten das Augenmerk auf Deutschland. Davis warf einen Blick auf das (historische) Verhältnis von Antifaschismus und Individuum und griff dabei auf Interviews mit Rainer Langhans zurück, um den Antifaschismus der westdeutschen außerparlamentarischen Opposition zu illustrieren. Wie diese Generation das Politische wahrnehme, basiere wesentlich auf (früh-)kindlichen Faschismuserfahrungen innerhalb patriarchischer Familienstrukturen. Dies habe auch ihre radikal im persönlichen Bereich ansetzenden Protestformen entscheidend geprägt. Wie die interventionistischen Aktionsformen der 68er heute von der „anderen Seite“, insbesondere der Identitären Bewegung, adaptiert werden, und ob sich auch das politische Engagement der neuen Rechten mit frühen familiären Erfahrungen erklären lässt, wurde jedoch nicht diskutiert.

Siebeck bot den vielen internationalen Tagungsgästen eine kritische Einführung in die neue Meistererzählung der deutschen Erinnerungspolitik: Seit den 1990er-Jahren werde deutsche Nationalgeschichte des 20. Jahrhunderts als ein Kampf zwischen liberaler Demokratie und Totalitarismus dargestellt, der letztendlich durch die Wiedervereinigung überwunden wurde – eine Entwicklung von der metaphorischen Dunkelheit hin zum Licht, geradezu ein Erlösungsnarrativ. Dieses Narrativ ermögliche die Externalisierung vergangener wie gegenwärtiger Gewalttaten und diene gleichzeitig der Selbstvergewisserung der demokratischen Gegenwart. Gerade aufgrund seines großen Einflusses auf unsere Wahrnehmung der Gegenwart warnte Siebeck jedoch vor der Dominanz dieser affirmativ-staatlichen Meistererzählung.

In der Abschlussdiskussion zeigte sich, dass es durchaus lohnend gewesen wäre, in einem der Podien eine Metaposition einzunehmen und die Rollen von Wissenschaftlern und Aktivisten zu beleuchten: Gerade einige der internationalen Teilnehmer bedauerten die Abwesenheit von Aktivisten aus dem antifaschistischen Bereich auf den Podien. Es wurde die Frage aufgeworfen, ob Akademiker nicht im Dienst des Kampfes gegen den Faschismus stünden – ob es „im Kampf gegen den Faschismus nicht für jeden gleichermaßen zwei Aufgaben gibt: auf der Straße zu sein und in der Wissenschaft zu sein“. Auch wurde die wichtige Rolle der Medien im Umgang mit Faschismus ersichtlich, die sich in einem Dilemma befinden zwischen der Rolle als unabhängige Beobachter und Themensetzer, einem mitunter liberal-belehrenden Impetus Lesern und Zuschauern gegenüber, und dem unfreiwilligen Verstärken durch die Berichterstattung über neurechte Parolen und Provokationen.

Insgesamt war die Konferenz jedoch in zweierlei Hinsicht sehr erfolgreich: Zum einen vermittelte sie vielfältiges inhaltliches Wissen sowohl zum Faschismus als auch zum Antifaschismus und schaffte es so, in sehr konziser Weise beide Seiten dieser Medaille gleichermaßen zu beleuchten. Dazu trugen sicherlich auch Internationalität und Interdisziplinarität der Podiumsteilnehmer bei, auch wenn hier noch Luft nach oben war – so wurden auf den Podien etwa weitere nicht-westliche Stimmen vermisst. Zum anderen kann die Konferenz auch als gelungene praktische Reflexion über historische Vergleiche gesehen werden: Gegenwart und Vergangenheit nebeneinander zu stellen, kann durchaus erkenntnisreich sein. Unbedingt notwendig dafür sind aber genaue Kenntnisse beider Vergleichsgegenstände. Gerade vor diesem Hintergrund kann eine Zusammenarbeit von Forschern aus Geschichts-, Sozial- und Kulturwissenschaften sehr fruchtbar sein – und sollte noch viel alltäglicher werden.

Konferenzübersicht:

Keynote

Geoff Eley (Ann Arbour): Fascism and Antifascism, 1920–2020: Slogan, Impulse, Theory, Strategy
Kommentar: Robert Gerwarth (Dublin)

Panel 1: Fascism in History
Moderation: Wolfgang Knöbl (Hamburg)

Sven Reichardt (Konstanz): Global Fascism: New Approaches and Perspectives

Benjamin Zachariah (Trier): Fascism, Anticolonial Nationalism and Indigenism

Julie Gottlieb (Sheffield): Women and Fascism between the Wars: National and International Encounters and Confrontations

Panel 2: Antifascism in History
Moderation: Paul Hanebrink (New Brunswick)

Jennifer L. Barker (Louisville): Antifascist Aesthetics

Jochen Hellbeck (New Brunswick): The Soviet Union and Antifascism

James Chappel (Durham): Is There Such a Thing as Conservative Antifascism?

Panel 3: Mapping Fascism
Moderation: Oliver Decker (Leipzig)

Paul Hanebrink (New Brunswick): Politics of Memory in Hungary

Grzegorz Rossoliński-Liebe (Berlin): Remembering and Forgetting Fascism in Ukraine

Cornelia Siebeck (Berlin): “The Darkest Chapters Have Been Consigned to the Past” – Questioning the Contemporary German Memory Regime

Panel 4: Mapping Antifascism
Moderation: Jochen Hellbeck (New Brunswick)

Mischa Gabowitsch (Potsdam): After Soviet Antifascism: Russian Nationalism and Its Adversaries Since 1987

Christopher Vials (Storrs): Antifascist Memory in the United States

Susanne Rohr (Hamburg): Memory in Popular Culture

Panel 5: The Contemporary Far Right and Populism
Moderation: Patrick Bahners (Frankfurt am Main)

Rafał Pankowski (Warschau): The Populist Radical Right in Poland

Volker Weiß (Hamburg): The Heirs of Fascism? Neue Rechte, Nouvelle Droite, Alt-Right

Michael Wildt (Berlin): “Volk” and Politics of Exclusion

Panel 6: Resisting Authoritarianism
Moderation: Terence Renaud (New Haven)

Nigel Copsey (Middlesbrough): “The Only Good Fascist Is a Dead One” – Thoughts on Militant Antifascism

Belinda Davis (New Brunswick): “Nazis raus. Aus den Köpfen!” Intimate Antifascism in the West German Extraparliamentary Opposition (1950s–1980s)

Paweł Machcewicz (Warschau): How Can a Democratic Civil Society Resist Authoritarianism?

Abschlussdiskussion
Moderation: Wolfgang Knöbl (Hamburg) / Jochen Hellbeck (New Brunswick)

Anmerkung:
[1] Aus Politik und Zeitgeschichte 42-43 (2017), (Anti-)Faschismus. Ausführliche Tagungsdokumentation auch bei http://www.bpb.de/fascism-antifascism.

Zitation
Tagungsbericht: Fascism and Antifascism in our Times: Critical Investigations, 01.11.2017 – 03.11.2017 Hamburg / Lüneburg, in: H-Soz-Kult, 03.03.2018, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-7581>.