Der Alltag der Ausnahme. Besatzungsregime im 20. Jahrhundert

Place
Köln
Host/Organizer
Historisches Institut, Universität Köln
Date
07.12.2017 - 08.12.2017
By
Anne-Cathrin Klostermann / Sibel Koç, Historisches Seminar, Bergische Universität Wuppertal

Das 20. Jahrhundert war infolge der beiden Weltkriege in besonderem Maße von Fremdherrschaft als ein Bestandteil moderner Konflikte geprägt. Besatzungen ausgelieferte Gesellschaften waren durch diese enormen „sozialen Dynamiken“[1] ausgesetzt, die gesellschaftliche Strukturen in politischer, wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht transformierten. Eine alltagsgeschichtliche Beschäftigung mit Besatzung nimmt verstärkt die Perspektive der Besetzten in den Blick, wobei in der jüngeren Forschung zum Zweiten Weltkrieg dichotome Erzählmuster von Kollaboration und Widerstand nicht mehr im Vordergrund stehen, unter anderem weil sie dem Alltagsleben großer Bevölkerungsteile unter Besatzung nicht gerecht werden. Den Alltag der Beherrschten machten vor allem durch Besatzungsregime bedingte Brüche in den täglichen Routinen aus, Besatzung bildete also einen „Ausnahmezustand“.

Mit der Frage, in welchem Verhältnis die scheinbar paradoxen Begriffe „Alltag“ und „Ausnahme“ unter Besatzung zueinanderstehen und wie dieses Verhältnis analytisch zu fassen ist, beschäftigte sich der von BYRON SCHIRBOCK (Mainz) und THOMAS BLANCK (Köln) organisierte Workshop an der Universität zu Köln. Der Vorstellung vom Begriff der Ausnahme als das Ausbleiben des Alltags stehen besonders die Ausführungen Alf Lüdtkes und Michael Wildts [2] entgegen, die von einem "Nebeneinander" beider ausgehen und auch in der Ausnahme Ordnungen erkennen. Lüdtke fragt in diesem Zusammenhang nach dem Umgang der Akteur/innen mit dem Nebeneinander und nach Praktiken, die den Bruch im Alltag überwinden und eine gewisse Normalität erzeugen, ohne jedoch die Wirksamkeit der Ausnahme zu brechen.

Schirbock und Blanck schlagen drei analytische Achsen zur Untersuchung des Verhältnisses zwischen Alltag und Ausnahme vor. Demnach sei zunächst nach der rechtlichen Verfassung dieser zu fragen, welche die juristische Grundlage und Einhegung eines Besatzungsregimes betreffe, so auch den Ausnahmezustand als Rechtsinstitut, sofern eine rechtliche Basis gegeben sei. Gleichzeitig gehöre aber auch die Missachtung des geltenden Rechtes zu den Spezifika einer Besatzungssituation, da sich die Ausnahme in ihrer Existenz als rechtsfreier Raum konstituiere. An zweiter Stelle stehe die Untersuchung des Diskurses der Ausnahme, in der sich Besatzungsherrschaft als solche etabliere. Hierbei seien die Begriffe „Ausnahme“ und „Besatzung“ als politische Argumente zu verstehen, welche in (de)legitimierender Absicht Verwendung finden können. Der Diskurs über die Ausnahme sei nicht allein ein philosophischer, auch im Alltag und in der Publizistik sei er vertreten und insbesondere durch das Aufkommen von Massenmedien sichtbar. Als dritte und für den Workshop zentralste Achse wurde ein praxeologischer Ansatz genannt, der auf die Untersuchung der Herstellung von Ausnahme durch Praktiken der Besatzer/innen und Besetzten zielt und ebenso darauf, wie die hergestellte Ausnahme gleichzeitig unterlaufen werde, indem Ausnahmepraktiken zu alltäglicher Routine werden. Der Fokus liegt also auf den Besatzer/innen und Besetzten als Akteur/innen, die durch ihre Praktiken über die Reichweite einer juristischen Ordnung bestimmen. Zusätzlich zu den drei analytischen Schwerpunkten seien die Aspekte der Periodisierung und räumlichen Verortung von Besatzungsregimen als Ausnahmen ebenfalls für die einzelnen Vorträge von Bedeutung.

Das erste Panel eröffnete STEFAN LAFFIN (Bielefeld) mit seinem Vortrag zur alliierten Besatzung Siziliens und Süditaliens. Italien bildete die erste Besatzungserfahrung der USA im Zweiten Weltkrieg. In seinem Vortrag führte Laffin an, dass diese Besatzung von ähnlich gelagerten Okkupationen abzugrenzen sei und untersuchte, ob es sich um eine wohlgesonnene Okkupation handle. Der Frontenwechsel Italiens vom Verbündeten des Deutschen Reiches zu einem Kriegsgegner in 1943 bedinge somit die sich kontinuierlich verändernden Rahmenbedingungen und den eigentümlichen Rechtsstatus der Okkupation. Die Mitkriegsführung Italiens habe die Okkupationspraktiken erschwert; Normen, Werte, soziale Strukturen, Normalität und Besatzungstätigkeiten mussten immer wieder neu ausgehandelt werden. In Bezug darauf warf Laffin die Frage auf, ob die Ausnahme unter Besatzung (Schwarzmarkt, Mangelversorgung) möglicherweise gar keine Ausnahme, sondern eine Kontinuität des faschistischen Regimes war und zu welcher Normalität es zurückzukehren galt.

ANN-KRISTIN GLÖCKNER (Magdeburg) thematisierte in ihrem Vortrag die französische Besatzung Südwestdeutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg. Dabei analysierte sie mit einem intersektionalen Ansatz, wie sich unterschiedliche Hintergründe wie Geschlecht, soziale Herkunft, Ethnizität und Alter der Akteur/innen auf Begegnungen im Alltag zwischen Besatzer/innen und Besetzten auswirkten. Erfahrungen und rassistische Vorstellungen aus der Zeit des Nationalsozialismus und dem Kolonialismus seien dabei ebenfalls von Bedeutung. Untersuchungsgegenstand der Referentin waren Liebesbeziehungen, Gewalthandlungen und Vergewaltigungen. Dabei standen Geschlechterrollen und die Stellung der Kolonialsoldaten im Mittelpunkt der Betrachtung. Neben Fremd- und Selbstbildern war die Bedeutung von zugewiesenen Rollen und Machtverhältnissen, die im Alltag immer wieder neu ausgehandelt wurden, für Glöckner zentral. In ihrem Beitrag wies sie darauf hin, dass eine dichotome Betrachtung von Besatzer/innen und Besetzten unzutreffend sei und dass sowohl die französische als auch die deutsche Perspektive berücksichtigt werden solle.

Im Zentrum der Forschungsinteressen von MARIA FRITSCHE (Trondheim) stand die Besatzung Norwegens im Zweiten Weltkrieg. Ihr Anspruch war es hierbei, anhand der Spruchpraxis der in Norwegen stationierten Wehrmachtgerichte die Grauzonen der militärischen Besatzung auszuloten. Durch diese Täterquellen sollen alltagsgeschichtliche Aufschlüsse über das Zusammenleben zwischen Besatzer/innen und Besetzten erlangt werden. Methodisch bilden soziale Praktiken auf beiden Seiten, gegenseitige Erwartungsansprüche, Normen und Freiheiten den Betrachtungsschwerpunkt. Im Unterschied zu anderen okkupierten Gebieten haben die Besatzer/innen in Norwegen versucht, sich als positive und neutrale Instanz gegenüber den Besetzten darzustellen. Die Referentin untersuchte, inwieweit die Gerichte als Besatzungsinstanz Konsens herzustellen versuchten und ob bzw. wie es sogar zu Begegnungen auf Augenhöhe kommen konnte. Somit existierten viele Berührungspunkte von Besatzer/innen und Besetzten, oft auch nähere Kontakte, welche Fritsche in die Kategorien Konflikt, Hilfeleistung und Kooperation unterteilte. Dabei flossen sowohl die Faktoren Raum, Geschlecht, Klasse, Alter, Religion als auch Ideologie der Akteur/innen mit in die Betrachtung ein.

Das zweite Panel zu Gewalterfahrungen bestand aus dem Vortrag von TAKUMA MELBER (Heidelberg), der über das sogenannte Sook Ching Massaker in Singapur an der überseechinesischen Local Community durch die japanischen Besatzer im Zweiten Weltkrieg als Ausnahmeereignis referierte. Melber ging in seinem Vortrag den Fragen nach, inwiefern die japanische Okkupation von Gewalt und Repressalien geprägt war, ob sie als Ausnahmezustand zu verstehen sei und ob man im Gesamtkontext bei japanischen Massakern von einem „Footprint of Violence“ im Zweiten Weltkrieg reden könne. Die Besatzer/innen attestierten den Übersee-Chinesen eine antijapanische Grundeinstellung und warfen ihnen die Formierung von Widerstand vor und begründeten das Massaker darin, diese Tendenzen zu bekämpfen. Tatsächlich ginge es jedoch darum, wehrfähige chinesische Männer zu eliminieren. Hierbei spielten neben ideologischen auch rassistische Faktoren eine Rolle. Der Umgang mit den Besetzten sei auf japanischer Seite von Erfahrungen aus dem Chinesisch-Japanischen Krieg und der Widerstandsbekämpfung geprägt, welche der Referent als „China-Erfahrung“ bezeichnete. Melber schätzt das Sook Ching Massaker als eine Ausnahme unter der Besatzung der Japaner ein. Durch dieses Ereignis der Gewalt habe sich eine antijapanische Grundhaltung manifestiert, die sich nicht revidierte als die Besatzung moderater wurde. Im Alltag der Besetzten äußere sich dies durch eine Omnipräsenz von Kontrolle, deren Folge Unsicherheit und Angst waren. Festzuhalten sei ein Stadt-Land-Gefälle in Bezug auf den Widerstand gegen die japanische Besatzung: Die Städte, wirtschaftlich attraktiv für Japan, seien der Kontrolle und Überwachung ausgesetzt gewesen und Handlungen gegen die Besatzer/innen seien mit Kollektivstrafen geahndet worden. Als Folge habe sich der Widerstand hier minimiert, auf dem Land hingegen vermehrte er sich aufgrund der geringeren Kontrollen. Dadurch seien Gewaltakte gegen die Okkupanten als Normalität wahrgenommen worden.

Den Einstieg in das dritte Panel machte MAREEN HEYING (Düsseldorf) und untersuchte die Reglementierungen unter sowohl belgischer als auch französischer Besatzung nach dem Ersten Weltkrieg in Bezug auf Bordelle in Düsseldorf. Aufgrund von Korrespondenzen zwischen Armee, Politik und der deutschen Polizei sowie Unterlagen des Gesundheitsamtes zeigte sie auf, wie sich die Vorschriften auf den Alltag der Prostituierten und der deutschen Polizei auswirkten. Das Bordell als spezifischer Ort der Macht zwischen Männern und Frauen erhält unter Besatzung eine weitere Machtebene, da es einen konkreten Ort des Aufeinandertreffens von Besatzern und Besetzten, in diesem Falle Prostituierten, darstellt. Die zentrale Sorge der Besatzer habe der Übertragung von Geschlechtskrankheiten gegolten, für deren Übertragung die Prostituierten als Hauptverantwortliche angesehen wurden. Aus dieser Logik heraus wurden eine Vielzahl von Vorschriften wie zum Beispiel teilweise zwanghafte regelmäßige Untersuchungen und die Pflicht zur Registration erlassen, wobei die Gesundheit der Soldaten stets im Vordergrund stand.

LENA RUDECK (Berlin) beschäftigte sich mit dem Alltag deutscher Jazzmusiker/innen unter westalliierter Besatzung nach dem Zweiten Weltkrieg. Dafür nahm sie den spezifischen Raum des Soldatenclubs in den Fokus, welcher einen Arbeitsplatz für viele Deutsche darstellte und somit ein Ort der Interaktion zwischen Besatzer/innen und Besetzten war. Für die Freizeitgestaltung der Soldaten wurden Gebäude beschlagnahmt oder allein zu diesem Zwecke neu errichtet. Innerhalb der Clubs habe es Möglichkeiten für freundschaftliche Verhältnisse und interkulturellen Austausch zwischen Besatzer/innen und Besetzten gegeben, jedoch waren Hierarchisierungen innerhalb der Armee sowie Rassentrennung auch hier vorhanden. Das reziproke Verhältnis zwischen diesen sei kein typisches Verhältnis unter Okkupation, da es nicht von Vorschriften und Gewalt geprägt gewesen sei und somit die Dichotomie zwischen Besatzer/innen und Besetzten aufgebrochen habe. Auch deutsche Musiker/innen performten in den Soldatenclubs. Somit habe sich eine neue Form von Alltag herausgestellt, welche durch die Okkupation geprägt war. Durch die musikalische Unterhaltung für den ehemaligen Kriegsfeind konnten sie im Gegensatz zur Zeit des Nationalsozialismus frei praktizieren und wurden in einer Zeit von Unsicherheit durch die Besatzer/innen abgesichert.

Schirbock unterstrich resümierend diejenigen Faktoren, die in den verschiedenen Vorträgen wiederholt zum Vorschein traten. Dazu gehören unter anderem Stereotype von Besatzer/innen über Besetzte sowie umgekehrt, was die gegenseitige Wahrnehmung prägte. Auch die Kategorie Gender sei zentral, wobei jedoch nicht nur klassisch von männlichen Besatzern und weiblichen Besetzten ausgegangen werden solle, da auch Frauen als Besatzerinnen auftreten können und dies auch taten. Dass durch Alltag Machtasymmetrien stellenweise in Frage gestellt werden können, ist ebenfalls ein Aspekt, der in den Vorträgen vertreten war. Besonders stellte Schirbock den Zugriff auf Alltag unter Besatzung durch Räume und Orte in den Vordergrund, der aber durchaus methodisch noch ausbaubar sei, indem man den dynamischen Charakter von Raum untersuche. Ebenfalls stärker zu berücksichtigen sei das Verhältnis von Durchherrschung und Alltag in Form von Fragen danach, welche Umstände Besatzer/innen dazu motivieren, Eingriffsbereitschaft zu demonstrieren. Bei der Untersuchung des Beziehungsgeflechtes zwischen Besatzer/innen und Besetzten, so plädieren Schirbock und Blanck, müsse neben der negativen Wahrnehmung der Besatzer/innen durch die Besetzten als Kollektiv auch in Betracht gezogen werden, dass es gleichzeitig positive individuelle Bekanntschaften zwischen jenen gab. Hierbei sei interessant zu berücksichtigen, wie Akteur/innen mit einer derartigen Diskrepanz umgingen. Neben dem Punkt der „Langeweile“, die zu abweichendem Verhalten und Gewalt führen könne, sprach Schirbock auch die Bedeutung der „Sichtbarkeit“ der Besatzer in Form von Postern oder Regulierungen an, die sich zum Teil „disziplinierend“ auswirken konnten, selbst wenn die Besatzer/innen physisch, also in Form von Truppen, nicht vor Ort waren. Grundsätzlich prägend für den Alltag seien vor allem Fragen der Versorgung und der Zugang zu dieser, da sie einen bestimmenden Einfluss auf den Alltag der lokalen Bevölkerungen hatten. Schließlich sprach sich Schirbock für eine Sensibilisierung im Umgang mit dem Begriff des Alltags aus, da eine selbstverständliche Benutzung die Dynamik hinter dem Begriff überdecken und Fragen nach der Konstruktion und Suggestion von Normalität in den Hintergrund stellen könne.

In der Abschlussdiskussion des Workshops wurden nochmals grundlegende methodische Fragen formuliert. Melber machte darauf aufmerksam, dass eine trennscharfe Unterscheidung zwischen Besatzer/innen und Besetzten nicht immer möglich sei. Glöckner betonte die Heterogenität der zwei Gruppen, deren Komplexität durch das Sprechen von „Besatzern“ und „Besetzten“ nicht gänzlich erfasst werde, diese seien jedoch als Arbeitsbegriffe unverzichtbar. Für eine Untersuchung der Beziehung zwischen Besetzten und Besatzer/innen schlug Fritsche vor, Erwartungshaltungen auf beiden Seiten in den Blick zu nehmen. Grundlegendere Überlegungen formulierte Elke Scherstjanoi mit einem Plädoyer zugunsten eines sozial- oder institutionsgeschichtlichen Zugangs zum Thema Alltag und Besatzung. Sie betonte auch, dass zwischen dem Alltag der Besatzer/innen und dem Alltag der Besetzten klar unterschieden werden müsse, um Berührungspunkte deutlicher zum Vorschein zu bringen. Eben diese Berührungspunkte seien, so Schirbock, in Versorgungsfragen deutlich erkennbar. Im Kontext eines institutionsgeschichtlichen Ansatzes deutete Blanck darauf hin, dass sich Übergangsphasen zu Beginn einer Besatzung institutionell nicht fassen ließen und somit mit einem solchen Ansatz nicht vernachlässigt werden sollten. Auch sollte der Blick auf Besatzung nicht allein auf den Zweiten Weltkrieg begrenzt bleiben und sich nicht nur auf westlich-europäische Vorstellungen von Herrschaft und Institutionen beschränken, sondern auch globale Aspekte einbeziehen.

In seiner Vielfalt an Themen und methodischen Überlegungen gelang es dem Workshop in Köln, ebendies anschaulich umzusetzen und zu weiteren Überlegungen um Alltag und Ausnahme im Kontext von Besatzung anzuregen.

Konferenzübersicht

Begrüßung und Einführung:
Byron Schirbock (Mainz) und Thomas Blanck (Köln)

Panel 1: Falsche Freunde? – Begegnungen in der Fremde
Byron Schirbock (Mainz): Moderation

Stefan Laffin (Bielefeld): Die alliierte Besatzung Siziliens und Süditaliens: Eine wohlgesonnene Okkupation? (1943-1946)

Ann-Kristin Glöckner (Magdeburg): „Das Staunen nahm kein Ende.“ -
Begegnungen im Alltag der französischen Besatzung Südwestdeutschlands, 1945-1955

Maria Fritsche (Trondheim): Forcierter Konsens? Besatzungsalltag in Norwegen, 1939-1945

Panel 2: Gewalterfahrungen
Thomas Blanck (Köln): Moderation

Takuma Melber (Heidelberg): Gewalt, Repressalien und Massaker: Die malaiische Halbinsel und Singapur unter japanischer Besatzung, 1942-1945

Panel 3: Freizeit und Vergnügungskultur
Thomas Blanck (Köln): Moderation

Mareen Heying (Düsseldorf): Das Bordell als Ort von Regulierung und Kontakt im besetzten Düsseldorf, 1921-1926

Lena Rudeck (Berlin): Eingesetzt zur Truppenunterhaltung: Der Alltag deutscher Jazzmusiker*innen in amerikanischen Soldatenclubs, 1945-1949

Abschlussdiskussion:
Byron Schirbock (Mainz) und Thomas Blanck (Köln)

Anmerkung:
[1] Tatjana Tönsmeyer, Hungerökonomien. Vom Umgang mit der Mangelversorgung im besetzten Europa des Zweiten Weltkrieges, in: Historische Zeitschrift 301 (2015), Heft 3, S. 662-704, hier S. 704.
[2] Alf Lüdtke/Michael Wildt, Einleitung: Staats-Gewalt. Ausnahmezustand und Sicherheitsregimes, in: Alf Lüdtke/Michael Wildt (Hrsg.), Staats-Gewalt: Ausnahmezustand und Sicherheitsregimes. Historische Perspektiven, Göttingen 2008, S. 7-38; Alf Lüdtke, Alltag und Ausnahmezustand. Szenen in Deutschland: 1945-1953-1980er Jahre, in: Cornelia Rauh/Dirk Schumann (Hrsg.): Ausnahmezustände. Entgrenzungen und Regulierungen in Europa während des Kalten Krieges, Göttingen 2015, S. 39-64.

Citation
Tagungsbericht: Der Alltag der Ausnahme. Besatzungsregime im 20. Jahrhundert, 07.12.2017 – 08.12.2017 Köln, in: H-Soz-Kult, 15.03.2018, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-7605>.
Editors Information
Published on
15.03.2018
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