100 Jahre „Kunstschutz“ im Ersten Weltkrieg. Zugänge zu Ereignisgeschichte(n), Akteurs-Netzwerken und Objektbiographien

Ort
Berlin
Veranstalter
Forschergruppe „Dealing with Damage“ in TOPOI, dem Berliner Excellence Cluster der Altertumswissenschaften, Katharina Steudtner, Sebastian Willert, Susanne Grunwald
Datum
02.05.2018 - 03.05.2018
Von
Susanne Grunwald, Deutsches Archäologisches Institut (DAI), Berlin; Katharina Steudtner, Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum; Sebastian Willert, Translocations. Historical Enquiries into the Displacement of Cultural Assets, TU Berlin

Ziel der Veranstaltung war es einerseits, 100 Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkriegs und gleichzeitig im Kulturerbe-Jahr 2018 unter der Devise Sharing Heritage, den Stand der Forschung auszuloten. Andererseits sollte zur weiteren Verstetigung und Vernetzung beigetragen werden. Hierbei wurden die Chancen und Grenzen fachlicher, medialer und institutioneller Ansätze sowie bewusst auch digitale Potentiale in den Blick genommen. Die eingeladenen ReferentInnen haben neben der historischen Rekonstruktion der Ereignisse und Handlungsbedingungen der Akteure sowie der Objektbiographien auch die Nachwirkungen dieser Aktivitäten bezüglich des Kulturgüterschutzes dargestellt.

Die vorgestellten biografischen Zugänge zum Thema bestätigten, dass es sowohl an grundlegender Aufarbeitung als auch an weitreichenderen Analysen moderner Zugänge zu allen Akteuren früher auswärtiger Kulturforschungen und späterer Kulturschutz-Kampagnen mangelt und das nicht nur zu den vermeintlich gut bekannten Protagonisten. Bekannt ist, dass seit dem 19. Jahrhundert europäische und nordamerikanische Archäologen, Architekten und Kunsthistoriker, aber auch Ethnologen und Philologen, aufgrund ihrer Forschungsinteressen hinsichtlich des Zugriffs auf die materiellen Hinterlassenschaften verschiedener Kulturen in aller Welt kooperierten und konkurrierten. Dass Laien dabei auch lange noch einflussreich sein konnten, zeigte GABRIELE MIETKE (Berlin) eindrücklich am Engagement deutscher Auswanderer in das Gebiet der heutigen Türkei im ausgehenden 19. Jahrhundert. Getragen vom humanistischen Bildungsideal und organisiert in multidisziplinären Vereinen, wie sie zeitgleich im Deutschen Kaiserreich die regionalen Forschungen maßgeblich beeinflussten, erhoben die Vereinsmitglieder ebenso Forschungsdaten zu Fundplätzen, unternahmen Geländeexkursionen oder sprachen sich für die Bewahrung von Fundplätzen oder Baudenkmälern aus. Die von Mietke ausgewerteten privaten Nachlässe verweisen auf eine Akteursgruppe früher archäologischer Forschung und Denkmalpflege in dieser Region, die bislang angesichts prominenterer und einflussreicher Berliner Museumsvertreter wie Theodor Wiegand oder des Vertreters des Deutschen Archäologischen Institutes Wilhelm Dörpfeld in Athen unterschätzt wurde.

Ab der Wende zum 20. Jahrhundert übertrugen Vertreter der Altertumswissenschaften und der Kunstgeschichte die Idee des Denkmalschutzes auf Denkmalbestände außerhalb ihrer heimischen Arbeitsgebiete, die durch militärische Auseinandersetzungen gefährdet waren, und erste Denkmal- und ‚Kunstschutz‘-Maßnahmen wurden in der Haager Landkriegsordnung von 1899 kodifiziert und 1907 fortgeschrieben. Der Ausbruch des ‚Großen Krieges‘ im Jahr 1914, der mehr als 17 Millionen Menschen das Leben kostete, veränderte sowohl die Möglichkeiten internationaler Forschung als auch die Notwendigkeit des sich entwickelnden Denkmal- und Kulturgüterschutzes auf dramatische Weise. Die neue, umfassende Art der Kriegsführung bedrohte und zerstörte das kulturelle Erbe der involvierten Länder und Regionen in einem bisher ungekannten Ausmaß. Innerhalb der beiden Bündnisse Entente und Mittelmächte entwickelten sich in der Folge erstmals in der europäischen Geschichte unterschiedlich ausgeprägte ‚Kunstschutz‘-Aktivitäten. Sie waren aufs Engste politisch konnotiert, verbanden Forschungsinteressen mit Schutzbemühungen und wurden gleichzeitig auf allen Seiten als Mittel der Propaganda eingesetzt.

Bei den genannten prominenten Akteuren deutscher Kulturpolitik im Ausland vor und während des Ersten Weltkrieges wie Wiegand sind immer noch biografische Leerstellen oder ausstehende zeitgemäße Auseinandersetzungen zu konstatieren, wie die Beiträge von STEFAN ALTEKAMP (Berlin) und PETER I. SCHNEIDER (Berlin / Cottbus) zeigen konnten. Altekamp kontextualisierte seine eigene Analyse von Wiegands grabungsmethodischen Entwicklungen und dessen Einfluss auf die Grabungspraxis der deutschen Klassischen Archäologie in Kleinasien bis in die 1930er-Jahre. So prägte Wiegand maßgeblich die Idee der Großgrabung und etablierte als langfristiges Forschungsziel die Erschließung jeweils typischer Bauensembles – so die Bergstadt, die Handelsstadt oder das Heiligtum. Schneider lieferte eine biografische Skizze zu dem Architekten und Bauforscher Fritz Krischen und zeigte dabei, dass es bislang an Netzwerkanalysen zu diesen eher nachgeordneten Mitarbeitern der prominenten Akteure fehlt, um Methoden- und Fragentransfers, aber auch Brüche in den Fundplatzgeschichten wie den Arbeitsbiografien der Einzelnen überhaupt beschreiben und einordnen zu können. Vor allem die Institutionalisierung der Bauforschung an deutschen (Technischen) Universitäten nach dem Ersten Weltkrieg beschrieb er als einen der unmittelbarsten Effekte eines bislang kaum erforschten Archäologie-Architektur-Netzwerkes.

Diesen biografisch orientierten Beiträgen zur Geschichte des deutschen ‚Kunstschutzes‘ standen vier regional angelegte Beispiele gegenüber. SEBASTIAN WILLERT (Berlin) analysierte das sogenannte Deutsch-Türkische Denkmalschutz-Kommando anhand der teilweise widersprüchlichen deutschen und osmanischen Narrative zu dessen Entstehung und konnte zeigen, dass es sich dabei wohl nur dem Namen nach um eine transnationale Formation handelte, die von deutschen Akteuren dominiert wurde. Ferner betonte er die Chancen und Möglichkeiten interdisziplinärer Blickwinkel auf die Tätigkeiten des militärischen ‚Kunstschutzes‘ in der Levante während des Ersten Weltkriegs. Hinsichtlich der bisher nicht erforschten osmanischen beziehungsweise türkischen Perspektive auf den ‚Kunstschutz‘ machte er die Notwendigkeit transnationaler Ansätze deutlich, um das Engagement beider Parteien kritisch untersuchen zu können.

Die beiden HerausgeberInnen des Bandes „Apologeten der Vernichtung oder ‚Kunstschützer‘? Kunsthistoriker der Mittelmächte im Ersten Weltkrieg“ (2017), BEATE STÖRTKUHL (Oldenburg) und ROBERT BORN (Leipzig) sprachen zu den Interessen und Aktionen deutscher und österreichischer Kulturwissenschaftler in Regionen des östlichen und südöstlichen Europa zwischen 1914 und 1918. Störtkuhl verwies auf den disparaten Forschungsstand zu den verschiedenen ‚Kunstschutz‘-Kampagnen: Während die Aktionen in Österreich und Italien, vor allem aber in Ost- und Südosteuropa bisher wenig Beachtung fanden, sind die deutschen ‚Kunstschutz‘-Aktivitäten in Belgien und Frankreich bereits gut erschlossen. In Anlehnung an den von ihr mit herausgegebenen Band schlug Störtkuhl zur Bearbeitung dieser Desiderate verschiedene methodische Zugänge vor und formulierte als zukünftige Forschungsziele unter anderem die Auseinandersetzung mit den Konsequenzen von ‚Kunstschutz‘-Kampagnen für die jeweils örtliche Bevölkerung und deren Denkmalverständnis. In seinem daran anknüpfenden Regionalbeispiel beschrieb BORN die kulturpolitische Bedeutung der Archäologie während des Ersten Weltkrieges sowie der nach Kriegsende erlangten Territorialgewinne Rumäniens. Born fragte, ob von einer ‚übernationalen‘ Haager Landkriegsordnung ausgegangen werden dürfe und wie ‚unnational‘ der ‚Kunstschutz‘ vielerorts angesichts der wechselhaften militärischen Konstellationen tatsächlich praktiziert wurde.

SUSANNE GRUNWALD (Berlin) stellte erste Forschungsergebnisse zu einer sogenannten „deutschen kunstwissenschaftlichen Sektion“ im Rahmen einer „Mazedonisch Landeskundlichen Kommission“ im heutigen Mazedonien während des Ersten Weltkrieges vor. Aus der Perspektive der deutschen Prähistorischen und Provinzialrömischen Archäologie beschrieb sie die Versuche der Erschließung einer bis 1917 für die deutschen Forschungen weitgehend peripheren Forschungsregion und machte damit deutlich, dass die Einsatzgebiete deutscher ‚Kunstschützer‘ deutlich zu unterscheiden sind in Regionen, die schon vor dem Weltkrieg für deutsche Kunsthistoriker, Architekten oder eben Altertumsforscher von (Forschungs-)Interesse waren, und solche Regionen, auf die man offensichtlich erst unter dem Einfluss des Frontverlaufes und der Bündnispolitik aufmerksam wurde.

Auf diese Hybridität teilweise widersprüchlicher Aktionen sehr unterschiedlicher Akteure, die von Kunstraub über Kunst-Propaganda bis zu konkreten Forschungen reichten und sich hinter dem harmlos klingenden Begriff ‚Kunstschutz‘ verbergen, wies CHRISTINA KOTT (Paris) gleich zu Beginn ihres öffentlichen Abendvortrages hin. Anhand von verschiedenen deutschen fotografischen Städtebau- und Denkmäler-Inventarisationen in Belgien während des Ersten Weltkrieges beschrieb sie Unausweichlichkeit und Potential eines interdisziplinären und internationalen Forschungsansatzes wie der Histoire Croisée / Verflechtungsgeschichte zur Erforschung derart komplexer Phänomene. Denn nur so können sowohl die internationalen Austauschbeziehungen europäischer Wissenschaftler vor 1914 als auch die Kooperationen und Kollaborationen während des Krieges und schließlich die Rezeption und vielfältige Nachnutzung dieser Fotobestände bis in die Gegenwart in ihrer Verflochtenheit verstanden und beschrieben werden.

INGRID SCHEURMANN (Berlin / Dortmund) skizzierte in ihrem Beitrag den Forschungsstand zur Geschichte der Denkmalpflegedebatten um den Ersten Weltkrieg. Dabei arbeitete sie vor allem die unzureichende Kontextualisierung sowohl der Initiativen und methodischen Einflüsse von Paul Clemen als auch der bis 1914 lebhaft geführten europäischen Denkmalpflegedebatte insgesamt heraus. Ihre Auswertung deutscher Statements zu Denkmal- und Kunstschutzfragen während des Weltkrieges zeigte darüber hinaus, dass eine breite Mehrheit im deutschen Kaiserreich Clemens Überzeugung von der Leistungsstärke und Singularität deutscher Baudenkmalpflege und dessen Darstellung von ‚Kunstschutz‘ als „Fürsorge im Feindesland“ teilte. Viele Wissenschaftler stellten sich wie Clemen nach der Zerstörung der Universitätsbibliothek in Löwen für ‚Kunstschutz‘-Einsätze zur Verfügung, die sie als ‚Ehrenrettung‘ der deutschen Denkmalpflege und erst in zweiter Linie zum Schutz von Kulturgütern in ‚Feindesland‘ verstanden. Mit seiner Definition von Kriegsdenkmalpflege als Set aus Inventarisation, Bewusstseinsbildung, Wiederaufbauplanungen und den eigentlichen Sicherungs- und Bergungsmaßnahmen sollte Clemen weit über den Ersten Weltkrieg hinaus wirken, lieferte er doch damit die Matrix für den wesentlich systematischeren und aggressiveren ‚Kunstschutz‘ des nationalsozialistischen Deutschlands.

Diese interdisziplinären Beiträge wurden wirkungsvoll ergänzt durch die Präsentationen aktueller Forschungs- und Erschließungsprojekte. SABINE THÄNERT (Berlin) vertrat ein DFG-finanziertes Projekt des DAI, in dem mehr als 25.000 sogenannte Gelehrtenbriefe aus der Frühphase des DAI selbst digitalisiert und in ihren Metadaten erfasst werden[1]. Mit „Propylaeum Vitae“ stellte NINA DWORSCHAK (Frankfurt am Main) ein im Aufbau befindliches Datenbankprojekt vor, in dem zahlreiche Kooperationspartner, vor allem archäologische Bodendenkmalämter in Deutschland, biografische Daten zu Altertumswissenschaftlern und Archäologen seit der Renaissance zusammentragen und öffentlich zugänglich machen wollen[2].

Bereits wesentlich fortgeschrittener ist dagegen die von OLIVER JANZ (Berlin) vorgestellte und mitverantwortete online-Enzyklopädie zum Ersten Weltkrieg, in der dieser Krieg als globales Phänomen mit seinen ökonomischen, sozialen und kulturellen Voraussetzungen und Effekten dargestellt wird[3]. Mehr als 850 Autoren aus 50 Staaten haben bisher über 1.200 Beiträge verfasst, die nach einem doppelten Peer review-Verfahren und einer thematischen Gruppierung sowie Verknüpfung mit verschiedenen Medienquellen online und kostenfrei zur Verfügung stehen.

CHRISTIAN FUHRMEISTER (München) vom Zentralinstitut für Kunstgeschichte erläuterte die methodischen Zugänge und Perspektiven innerhalb des internationalen Forschungsverbundes TransCultAA, in dem für den Alpen-Adrian-Raum Kulturgutverlagerungen identifiziert und allen heutigen Interessengruppen und Nachfolgeparteien kommuniziert werden[4]. Als wesentliche Herausforderung der Projektarbeit beschrieb er eindrücklich die bis heute andauernden Ressentiments einstmals gegnerischer Parteien. ROBERT SKWIRBLIES (Berlin) stellte das Forschungscluster Translocations der Technischen Universität Berlin vor, in dem auf Initiative von Bénédicte Savoy Quellentexte und Bildquellen zu weltweitem Kunstraub von der Antike bis in die Gegenwart gesammelt und zusammen online zugänglich gemacht werden[5]. Als Syntheseleistungen des Projektes sind daneben ein Glossar zur Kulturgutverlagerungen und ein Atlas geplant, der den Transfer der Objekte visualisieren soll.

Der Workshop hat deutlich gemacht, dass mit der in diesem Kulturerbe-Jahr intensiv diskutierten Frage, wem das kulturelle Erbe gehöre, untrennbar auch die Frage verbunden ist, unter welchen militärischen und juristischen Bedingungen zum kulturellen Erbe geforscht wurde und wird und dass dazu noch großer Forschungs- und Diskussionsbedarf besteht. Die in den Vorträgen beschriebenen Forschungen zum deutschen ‚Kunstschutz‘, wie er im Ersten Weltkrieg praktiziert und ausformuliert wurde, verdeutlichten die seinerzeit entwickelten vielschichtigen und oft regional sehr unterschiedlichen Legitimationsstrategien für den forschenden und denkmalpflegerischen Zugriff auf fremdes Kulturerbe. Dieser Zugriff mündete vielfach in konkrete Kulturgutverlagerungen, aber auch in langjährige Forschungsprojekte, die zum Teil für die beteiligten Fächer traditionsbildend wirkten. Forschen im Krieg erweist sich damit selbst als ‚unbequemes Erbe‘, aus dem vielfältige Verantwortlichkeiten erwachsen, die neben intensiver, interdisziplinäre und nationale Grenzen überschreitender Grundlagenforschung auch moderne, effektive Strategien der internationalen Präsentation und Vernetzung von Forschungsergebnissen erfordern. So hat der von einigen ReferentInnen gewählte biografische Zugang zum deutschen ‚Kunstschutz‘ deutlich gemacht, dass dessen inhärente Vorstellungen von Kulturerbe und Kulturnation, von Eigentum, Sammlung und Ausstellung, aber auch von Forschung und Kulturpolitik bereits seit dem 19. Jahrhundert entwickelt und unter anderen militärischen und politischen Bedingungen damals zum Teil praktiziert wurden. Buchstäblich greifbarer Ausdruck dieser spezifischen Vorstellungen sind die reichen europäischen Altertumssammlungen, die durch ganz unterschiedlich herbeigeführte und legitimierte Translokationen zusammengetragen wurden, was aber erst jetzt und hoffentlich konsequent in den Blick genommen wird. Wissenschaftliche Neugier und selbstformulierter Schutzauftrag motivierten seit der Renaissance ebenso wie Gier und Repräsentationswunsch und müssen als solche identifiziert und diskutiert werden. Gleichermaßen sind Forschungstraditionen, die im Rahmen des ‚Kunstschutzes‘ eine Konjunktur erfahren konnten, hinsichtlich ihrer Inhalte, aber auch Kooperationen und Institutionen zu historisieren, um die Verflechtungen von kultur-, wirtschafts- und wissenschaftspolitischen Motiven zu verstehen und nicht unhinterfragt fortzusetzen.

Konferenzübersicht:

Gabriele Mietke (Berlin): Biografien deutscher Migranten im Osmanischen Reich

Sebastian Willert (Berlin): „Kunstschutz“ transnational? Perspektiven auf das Deutsch-türkische Denkmalschutz-Kommando im Ersten Weltkrieg

Stefan Altekamp (Berlin): Archäologische Praxis aus biographischer Perspektive: Theodor Wiegand

Peter I. Schneider (Berlin / Cottbus): Zur Biografie des Bauforschers Fritz Krischen in den „Lebensbildern“

Beate Störtkuhl (Oldenburg): Die „Apologeten“. Methodische und inhaltliche Ansätze, Ergebnisse, Perspektiven

Robert Born (Leipzig): Bi-nationale Betrachtungen – Das Beispiel Rumänien

Susanne Grunwald (Berlin): Deutsche Forscher in Mazedonien 1917/18. Dichte Beschreibung und weitreichende Perspektiven

Sabine Thänert (Berlin): Briefprojekt als Netzwerk. E. Gerhard im Kontext seiner Zeit

Oliver Janz (Berlin): 1914-1918-online. International Encyclopedia of the First World War

Nina Dworschak (Frankfurt am Main): Propylaeum Vitae. Akteure – Netzwerke – Praktiken

Christina Kott (Paris): Histoire Croisée. Möglichkeiten und Herausforderungen transnationaler Perspektiven auf den Kunstschutz

Ingrid Scheurmann (Berlin / Dortmund): Paul Clemen und seine Rolle im „Kunstschutz“

Robert Skwirblies (Berlin): Themen, Methoden, Ziele im Netzwerk Translocations

Christian Fuhrmeister (München): TransCultAA: Methodische Parallelen, Differenzen und Spezifika

Anmerkungen:
[1]https://www.dainst.org/project/2671113 (19.06.2018).
[2]https://www.propylaeum.de/themen/propylaeum-vitae/ (19.06.2018).
[3]http://www.1914-1918-online.net/ (19.06.2018).
[4]https://www.transcultaa.eu/ (19.06.2018).
[5]http://www.translocations.net/

Zitation
Tagungsbericht: 100 Jahre „Kunstschutz“ im Ersten Weltkrieg. Zugänge zu Ereignisgeschichte(n), Akteurs-Netzwerken und Objektbiographien, 02.05.2018 – 03.05.2018 Berlin, in: H-Soz-Kult, 26.06.2018, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-7767>.
Redaktion
Veröffentlicht am
26.06.2018