Auf den Spuren des heiligen Mauritius. Geschichte und Legende. Von Bischof Theodor von Octodurus zu Bischof Theodulf von Orléans

Ort
Zürich / Sion
Veranstalter
Beat Näf, Historisches Seminar, Universität Zürich / Fondation des Archives historiques de l’Abbaye de Saint-Maurice; Alain Dubois, Staatsarchiv Wallis
Datum
24.09.2018 - 25.09.2018
Von
Nikolas Hächler, Historisches Seminar, Universität Zürich

Die fachwissenschaftliche Tagung in Zürich und Sion widmete sich der Geschichte der Walliser Bischofsherrschaft vom 4.-8. Jahrhundert.[1] Im Eröffnungsvortrag bot BEAT NÄF (Zürich) einen Überblick über die einzelnen epochalen Schwerpunkte um 380, 613/614 und 800. Dazu stellte er Theodor von Octodurus vor, den ersten historisch bezeugten Bischof auf dem Gebiet der heutigen Schweiz. Dieser gehörte in das Umfeld des Bischofs Ambrosius von Mailand und hatte an der Synode von Aquileia 381 teilgenommen. Damals gewann die Hagiographie an Bedeutung. Märtyrerlegenden erklärten, was ‚Glaube‘ und vorbildliche Lebensführung als Christusnachfolge bedeuten und dass göttliches Recht über demjenigen der Kaiser und Usurpatoren stünde.[2] Derartige Berichte gingen oft Hand in Hand mit der Ausbreitung des Mönchtums. Auch in Acaunus (heute Saint-Maurice d’Agaune) lebte um 400 eine Gemeinschaft von Asketinnen und Asketen. Sie orientierte sich an ägyptischen Vorbildern; schließlich soll Bischof Theodor bei Acaunus die Reliquien von Märtyrern aus Ägypten (‚Thebäische Legion‘) gefunden haben. Unter den Burgundern, Merowingern und Karolingern gewann sie weit über die Region hinaus an Bedeutung. Auch der Einfluss der Walliser Bischöfe wuchs. So unterstützte 613/614 Bischof Leudemund von Sion den Aufstand des patricius Aletheus im – burgundischen – Juradukat gegen den Neustrier Chlothar II. Unter Karl dem Großen spielte die Walliser Bischofsherrschaft einmal mehr eine wichtige Rolle: Dies zeigt sich auch aufgrund der réécriture und Erweiterung überlieferter legendae, so der Legenden um Theodor (nun Theodul) sowie der ‚Thebäischen Legion‘.

Ausgehend von der Vita des Sulpicius Severus widmete sich HANS REINHARD SEELIGER (Tübingen) Martin von Tours als atypischem Bischof der Spätantike. Da der Hagiograph Martin als beispielhaften Bischof und Heiligen darstellen wollte, schwieg er sich über bestimmte Lebensabschnitte aus, so etwa über Teile von Martins Militärdienst. Aus diesem Grund versetzte Severus die Geburt des Heiligen ins Jahr 336, widerspricht sich dann aber in seinem zweiten Dialog, wo er angibt, dass Martin 387 im Alter von 70 Jahren in Trier der Frau des Usurpators Maximus begegnet sei. Dieses Treffen wird wiederum in Hier. ep. 22 kritisiert. Es folgt, dass Martin 316/317 zur Welt gekommen sein muss und nach regulärer Dienstzeit unter Kaiser Julian entlassen wurde. Als ehemaliger Soldat verfügte er über einen ungewöhnlichen Hintergrund für die Bekleidung des Bischofsamtes, dessen Inhaber normalerweise den römischen Oberschichten entstammten. Auch in seinem Habitus unterschied er sich radikal von seinen Standesgenossen, was zu seinem Außenseitertum beitrug. Konsequenterweise nahm Martin während der letzten zehn Jahre seines Lebens an keinem Reichskonzil mehr teil, sondern konzentrierte sich auf die Erfüllung seiner Aufgaben als Abt. Dabei hinterließ er keine Regeln für das klösterliche Zusammenleben, was wohl auf seine Endzeiterwartung zurückzuführen ist, so dass das martinische Mönchtum ebenso in Vergessenheit geriet wie die Gemeinschaft der Asketinnen und Asketen in Saint-Maurice d’Agaune um 400.

SEBASTIAN SCHOLZ (Zürich) und STEFAN ESDERS (Berlin) behandelten den Aufstand burgundischer Adliger 613/614 im pagus Ultraiuranus, dessen Vorgeschichte sowie die Stellung Burgunds innerhalb des Merowingerreiches im 6./7. Jahrhundert. Gebiete des späteren regnum Burgundiae wurden mit der Reichsteilung von 561 Guntram I. zugesprochen, unter dessen Herrschaft es bereits 582/583 zu einem Usurpationsversuch von Chlothars I. unehelichem Sohn Gundovald kam, der mit Unterstützung des byzantinischen Kaisers Maurikios vergeblich danach trachtete, das burgundische Königtum gewaltsam wiederherzustellen. Da Guntram I. selbst keine Kinder hatte, setzte er mit dem Vertrag von Andelot 587 Brunichildes Sohn Childebert II. von Austrasien als Erben ein. Die nach Guntrams Tod einsetzende Personalunion zwischen Austrasien und Burgund hatte bis 596 Bestand; danach kam es zu einer weiteren Aufteilung der Teilreiche unter Theudebert II. und Theuderich II. Nach heftigem Streit floh Brunichilde zu Theuderich II. nach Burgund; in der Folge vermählte Theudebert II. seine Tochter mit dem Langobardenkönig Agilulf, was die Grundlage für ein Bündnis 607/608 zwischen den Langobarden, Witterich, Theudebert II. und Chlothar II. gegen Theuderich und Brunichilde bildete. Ein Großteil der burgundischen Großen wandte sich daraufhin den Austrasiern zu, was die Niederlage Brunichildes gegen Chlothar II. 612/613 besiegelte.

Zwecks Herrschaftssicherung ersetzte Chlothar II. im pagus Ultraiuranus den Burgunder Eudila mit dem ihm ergebenen dux Herpo (Fred. 4,43-44). Dadurch löste er 613/614 allerdings einen Aufstand der burgundischen Adligen unter Führung des patricius Aletheus, des Bischofs Leudemund von Sion und des Grafen Herpinus aus. Leudemund versuchte zunächst erfolglos, Königin Bertethrude auf die Seite der Aufständischen zu ziehen. Gezwungenermaßen floh er zu Eustasius von Luxeuil, der ihn vor Chlothar zu rechtfertigen vermochte. In der Folge nahm Leudemund an der Pariser Synode 614 teil. Bemerkenswerterweise wird er in den Synodallisten allerdings zusammen mit Dracoald als Bischof des Wallis verzeichnet. Es ist anzunehmen, dass Chlothar II. den vakanten Bischofssitz nach Leudemunds Flucht neu besetzen ließ, Leudemund selbst nach seiner Begnadigung aber nicht absetzte. Es folgt, dass 614 zwei Bischöfe im Wallis residierten, Dracoaldus in Sion und Leudemund in Martigny.

GORDON BLENNEMANN (Montréal) und GERALD SCHWEDLER (Zürich / Kiel) betonten in der anschließenden Diskussion die Vielschichtigkeit der Fredegarchronik sowie die seltene und vielfach negative Darstellung von Bischöfen, was die Ereignisrekonstruktion mancherorts erschwere.

SUZANNE FREY-KUPPER (Warwick) zeigte die Besonderheiten der Produktion der merowingischen Münzstätten in Saint-Maurice d’Agaune und Sion hinsichtlich Ikonographie und Prägestil auf. Ihr Umfang falle im Vergleich zu größeren burgundischen Münzstätten – so Autun, Besançon und Mâcon – keineswegs ab. Herausragend seien die Genfer Königsprägungen Chlothars II., die um 613 datiert werden und damit exakt in den Zeitraum des Aufstandes im Juradukat fielen.

MARIA WITTMER-BUTSCH (Zürich) widmete sich der Frage, ob Karl der Große als Gründer des Zürcher Chorherrenstifts anzusehen sei.[3] Grundlage hierzu war eine zusammen mit MARTIN GABATHULER (Zürich) durchgeführte Analyse des so genannten Zürcher Rotulus, der aktuell im Staatsarchiv Zürich (C II 1, Nr. 1) aufbewahrt wird. Wittmer-Butsch betonte, dass im Quellendokument tatsächlich unterschiedliche Karolinger genannt seien, darunter wohl auch Karl der Große. Aufgrund der relativen Quellenarmut vermöge zwar kein Einzelargument für sich allein zwingende Beweiskraft zu entwickeln; vor dem Hintergrund der verkehrstechnisch günstigen Lage Zürichs im 8./9. Jahrhundert für den Alpentransit via Chur gelangten beide Forscher letztlich aber zur Überzeugung, dass der im Rotulus angedeutete Aufenthalt Karls in Zürich wirklich stattgefunden haben dürfte.

ROMAN HANKELN (Trondheim) präsentierte den Stand seiner Forschungen zu den Mauritiusoffizien.[4] Gemäß seinen Untersuchungen scheinen die reichhaltigen Quellenbestände von Saint-Maurice und Sion in formaler und inhaltlicher Hinsicht identisch zu sein. Generell sei liturgische Musik immer auch als politisches Artikulationsmedium zu deuten. So versuchten die Karolinger, sämtliche merowingischen Liturgien abzuschaffen. Während die erhaltenen Melodien ab dem 9. Jh. klar römisch-fränkisch geprägt seien, hätten sich selbst nach den karolingischen Reformen noch Reste liturgischer Texte aus merowingischer Zeit erhalten.

Am Dienstagvormittag lud PATRICK ELSIG (Direktor des Musée d’histoire du Valais) zu einer Führung durch Sion. Sie begann bei den archäologischen Resten der Begräbniskirche Sous-le-Scex aus dem 5. Jahrhundert. Als Bischofskirche fungierte seit dem 8. Jahrhundert die Kathedrale Notre Dame de Sion du Glarier. Während die im 11./12. Jahrhundert errichtete Burganlage von Valeria als Sitz des Domkapitels diente, residierte der Fürstbischof im Schloss Tourbillon, dessen Ruinen heute noch sichtbar sind. Im Kantonalen Historischen Museum der Valeriaburg standen spätantike und frühmittelalterliche Objekte im Zentrum der Aufmerksamkeit. Weiterhin ging es um das Wirken der Walliser Bischöfe. Deren Regalienrechte wurden von verschiedener Seite immer wieder in Frage gestellt. JOHANNES LUTHER (Zürich) berichtete in diesem Zusammenhang vom Wirken des Bischofs Ermenfried von Sion, der zwischen 1055 und 1072 als päpstlicher Legat sowie ab 1071 für Kaiser Heinrich IV. wirkte. Sein Name ist eng mit der Entwicklung des Theodulskults im Wallis verknüpft, wodurch bischöfliche Besitzansprüche gestärkt werden sollten.[5] Die gemeinsame Besichtigung der Basilique de Valère, deren Bau im 11. Jahrhundert begonnen und in der Mitte des 13. Jahrhunderts abgeschlossen wurde, sowie der Kathedrale Notre-Dame du Glarier standen am Ende der Stadtführung.

Am Nachmittag begrüßte ALAIN DUBOIS (Kantonsarchivar und Direktor des Kantonsarchivs, Wallis) die Tagungsteilnehmerinnen und -teilnehmer im Centre Culturel des Arsenaux. ERIC CHEVALLEY (Lausanne) analysierte die Rolle der wahrscheinlich gegen Ende des 11. Jahrhunderts vom Wandermönch Ruodpert verfassten Vita sancti Theodori episcopi Sedunensis für den Theodulskult. Gemäß diesen Berichten seien dem Bischof durch Kaiser Karl Herrschaftsinsignien über das Wallis verliehen worden, was eindrücklich auf einem 1596 durch Hans Bock den Älteren erstellten Triptychon inszeniert wurde. Chevalley sichtete die überlieferten Handschriften der Vita systematisch und stellte seine Überlegungen zu den Intentionen und Zielsetzungen des Autors dar. Derartige Legenden dienten der Festigung bischöflicher Herrschaftsansprüche. Der historisch verbürgte Theodor sei dabei aus dem zeitlichen Kontext gerissen und in anachronistischer Weise mit der Karolingerherrschaft in Verbindung gebracht worden. Die literarische Heiligenfigur Theodor / Theodul sei damit als Amalgam unterschiedlicher Zeit- und Vorstellungsebenen anzusehen.

ULRICH NACHBAUR (Innsbruck) setzte sich mit der Geschichte des heiligen Theodul als Patron der Walser auseinander.[6] Ausgangspunkt für Vorstellungen der vermeintlich engen Verflechtung der Walsergemeinden mit dem Theodulskult stellten die Nachforschungen des Voralberger Gelehrten Josef Bergmann (1796-1872) dar. Diese postulierten einen engen Zusammenhang zwischen der Emigration der Walser und der gleichzeitigen überregionalen Ausbreitung der Theodulverehrung. Tatsächlich sei der Heilige selbst im Wallis offenbar erst seit dem 15. Jahrhundert für einen größeren Teil der Bevölkerung wichtig geworden. Im Laufe des 16./17. Jahrhunderts stieg er dann zu einem landesfürstlichen Patron mit überregionaler Bedeutung auf. Nachweislich bis 1860 kam dem heiligen Theodul allerdings selbst in bekannten Walserkirchen keine herausragende Stellung zu. Dies habe sich mit der Ausprägung eines neuen Walser-Bewusstseins im 19./20. Jahrhundert geändert, in dessen Folge der Heilige zu einem säkularisierten Markenzeichen eines neu erstarkten Walsertums wurde und dabei neue Funktionen übernahm, etwa als Schutzherr der Sennen und Käseproduzenten.

Anhand ausgewählter Ausstellungsstücke des Kantonalen Museums veranschaulichte Patrick Elsig in seinem Referat vorangegangene Ausführungen und demonstrierte damit, mittels welcher ikonographischer Strategien sich Walliser Bischöfe als sowohl geistliche wie auch als weltliche Herren inszenierten und wie eng die kulturellen und politischen Verflechtungen zwischen Sion und Saint-Maurice waren.

Diskussionsbeiträge kamen von OLIVIER RODUIT (Saint-Maurice), PETR KUBÍN (Karls-Universität Prag), Maria Wittmer-Butsch und Roman Hankeln, der sich mit frühen Abschriften des Antiphonars des Theodul-Officiums aus dem 13. Jahrhundert beschäftigte und dessen fundamentale Bedeutung für die Identitätsbildung Sions unterstrich. Letztere trug Überlegungen zur möglichen Anwesenheit Karls des Großen in Sion nach seiner Kaiserkrönung vor. Des Weiteren verwies sie auf Theodulf von Orléans, welcher den Kaiser bei seinen Reisen nach Italien begleitet hatte und 810 bei der Einweihung des Zürcher Chorherrenstifts anwesend war.

In ihrem öffentlichen Abendvortrag vertieften JUSTIN FAVROD (Moudon) und Eric Chevalley zuvor Diskutiertes und zeichneten die Entstehungsgeschichte des Theodulskults nach. Dabei fokussierten sie auf Theodor von Octodurus und die zwischen 380-390 erfolgte Auffindung der Gebeine der Thebäer, die Neugründung des Klosters Saint-Maurice d’Agaune im Jahre 515 durch den Burgunderkönig Sigismund I. und die durch Ruodpert im 11. Jahrhundert verfasste Heiligenvita, die das Wirken des nun Heiligen Theodul in die Zeit Karls des Grossen verlegte.[7]

Wie die Konferenz verdeutlichte, wurden Identität und Herrschaftsansprüche der Walliser Bischöfe im Spannungsfeld von Staat und Kirche immer wieder neu ausgehandelt. Erzählungen zu Theodor/Theodul als charismatischer Leitfigur spielten für die Formung der Erinnerung an eine (vermeintliche) Vergangenheit eine zentrale Rolle, wobei derartige Aktualisierungen immer vor dem Hintergrund des jeweiligen Zeitgeschehens und der sozio-politischen Anforderungen vorgenommen wurden. Aus diesem Grund vermag ein kritisches Studium hagiographischer Literatur Einblicke in Vorstellungswelten und Bedürfnisse vergangener Epochen zu geben.

Konferenzübersicht:

Beat Näf (Zürich): Begrüßung / Bischof Theodor und der Kult der Thebäischen Legion in Spätantike und Frühmittelalter

Hans Reinhard Seeliger (Tübingen): Martin von Tours – ein untypischer Mönchsbischof des 4. Jahrhunderts

Stefan Esders (Berlin) / Sebastian Scholz (Zürich): Bischof Leudemund von Sion, der Juradukat und die Krise des merowingischen Königtums in Burgund

Diskussionsbeiträge
Suzanne Frey-Kupper (Warwick) zu den merowingischen Münzstätten auf dem Gebiet der heutigen Schweiz
Roman Hankeln (Trondheim) zum Stand der Erforschung der Mauritiusoffizien
Maria Wittmer-Butsch (Zürich) zur Rolle Karls des Großen für den Theodulskult
Otto Wermelinger (Fribourg) zum Stand der Arbeiten an der Edition der Duo Passiones Acaunensium martyrum
Petr Kubín (Karls-Universität Prag)

Stadtbesichtigung
Leitung: Patrick Elsig (Directeur Musée d'histoire du Valais)

Alain Dubois (Kantonsarchivar und Direktor des Kantonsarchivs): Begrüßung

Eric Chevalley (Lausanne): Les trois vies de l’évêque Théodule de Sion

Ulrich Nachbaur (Innsbruck): Der Theodulskult und die Walser

Patrick Elsig (Directeur Musée d'histoire du Valais): Sion et Théodore / Théodule

Diskussionsbeiträge
Justin Favrod (Moudon)
Olivier Roduit (Saint-Maurice)
Martin Gabathuler (Zürich)
Roman Hankeln (Trondheim)
Petr Kubín (Karls-Universität Prag)
Maria Wittmer-Butsch (Zürich)

Justin Favrod (Moudon) / Eric Chevalley (Lausanne): Les trois vies de saint Théodule, patron du Valais

Anmerkungen:
[1]Gerahmt wurde der Anlass durch einen Besuch des Regensdorfer Maritiuspatroziniums am 23.09. mit Festpredigt von MICHAEL DURST (Chur) und einer durch PETER-ANDREW SCHWARZ (Basel) geleitet archäologischen Führung durch Basel. Den Ausklang des Symposiums markierte schließich ein Besuch der Abtei Saint-Maurice am 26.09. mit Besichtigung der archäologischen Situation vor Ort sowie des Klosterschatzes unter Leitung von Beat Näf.
[2]Diesem Zweck diente auch die Erzählung vom Martyrium der ‚Thebäischen Legion‘, die in zwei Überlieferungssträngen vorliegt (Passio des Eucherius von Lyon / Passio anonyma). Siehe hierzu „Duo Passiones Acaunensium martyrum“, http://passiones.textandbytes.com, (05.10.2018), über deren Stand OTTO WERMELINGER (Fribourg) informierte.
[3]Siehe hierzu Martin Gabathuler / Maria Wittmer-Butsch, Die Karolinger und das Kanonikerstift am Grossmünster in Zürich, in: Francia 45 (2018), S. 1-16.
[4]Roman Hankeln: The earliest office-chants in honour of St Maurice and his companions and their relations to older text-corpora, in: Duo Passiones Acaunensium martyrum, http://passiones.textandbytes.com/pdf/Hankeln-Gesangstexte-Mauritius-Offizium.pdf (05.10.2018).
[5]Johannes Luther, Kanzler, Bischof, Legat. Leben und Nachwirken des Bischofs Ermenfried von Sion, in: Blätter aus der Walliser Geschichte 48 (2016), S. 173-237.
[6]Ulrich Nachbaur, Der heilige Theodul als „Walser“-Patron, in: Verba volant. Onlinebeiträge des Voralberger Landesarchivs 94, 26.09.2018, http://www.vorarlberg.at/pdf/vv94untheodulalswalser-pa.pdf (05.10.2018).
[7]Die Thematik wird in der 37. Ausgabe der Zeitschrift „Passé simple“ behandelt, siehe hierzu http://www.passesimple.ch/contact.php (05.10.2018).

Zitation
Tagungsbericht: Auf den Spuren des heiligen Mauritius. Geschichte und Legende. Von Bischof Theodor von Octodurus zu Bischof Theodulf von Orléans, 24.09.2018 – 25.09.2018 Zürich / Sion, in: H-Soz-Kult, 10.11.2018, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-7927>.