Victors and Vanquished in the Euro-Mediterranean. Cultures of War in the Middle Ages

Ort
Mainz
Veranstalter
Johannes Pahlitzsch, Arbeitsbereich Byzantinistik, Johannes Gutenberg-Universität Mainz; Jörg Rogge Mittelalterliche Geschichte, Johannes Gutenberg-Universität Mainz; Leibniz-Wissenschaftscampus Mainz „Byzanz zwischen Orient und Okzident“
Datum
18.10.2018 - 20.10.2018
Von
Andrea Bersch / Oana-Andreea Chiriluș / Gwendolyn Döring / Philipp Kuhn / Katharina Schoneveld und Christos Zafeiropoulos, Johannes Gutenberg-Universität Mainz / Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Im Mittelpunkt der Tagung stand die Frage, wie man in den Kulturen des Euromediterraneums mit militärischen Siegen und Niederlagen, Siegern und Besiegten umging. Sie inaugurierte zugleich das neu eingerichtete DFG-Graduiertenkolleg 2304 „Byzanz und die euromediterranen Kriegskulturen. Austausch, Abgrenzung und Rezeption“.

In seiner Keynote Lecture setzte sich TAXIARCHIS KOLIAS (Athen) mit transkulturellen Aspekten des Krieges und den diachronen Veränderungen der byzantinischen Kriegskultur auseinander. Ausgehend von den diplomatischen und strategischen Kriegsvorbereitungen sprach er über Handlungsmuster während und nach der Schlacht, um darauffolgend auf byzantinische Siegesfeierlichkeiten und die in römischer Tradition stehenden Triumphzüge einzugehen (vergleiche etwa die Errichtung von Ehrenmonumenten und Prägung von Münzen). Anschließend widmete er sich ausführlich den Langzeitfolgen des Krieges. Die Forschung beschäftigt sich zumeist mit der Stärkung des politischen Einflusses der Sieger und dem Machtverlust der Besiegten, doch ebenso gewichtig waren die unmittelbaren Folgen für die zivile Bevölkerung. Unabhängig von ihrer Zugehörigkeit zur Gruppe der Sieger oder Besiegten hatte vor allem sie mit Plünderungen und Brandschatzungen zu kämpfen. Kolias schloss mit dem Gedanken, dass die Kriegsfolgen prinzipiell für Sieger und Besiegte in allen Kulturen die gleichen und als anthropologische Konstanten aufzufassen seien – Unterschiede hätten nur in der Einbettung und dem Zeitraum des Krieges bestanden. Als schlechtmöglichste menschliche Handlung überhaupt sei der Krieg ein Thema, das in Zukunft weiter erforscht werden müsse.

Die anschließende Diskussion beschäftigte sich vorrangig damit, wie in der Analyse transkulturelle Elemente des Krieges von anthropologischen unterschieden werden können. Außerdem wurde die intensivere Erforschung der byzantinischen Eigenwahrnehmung als ‚kriegerisches Volk‘ beziehungsweise die Wahrnehmung des Kaisers als Kriegsherr in den Rand- und Grenzgebieten des Reiches als Forschungsdesiderat benannt.

THOMAS DITTELBACH (Bern) ging in seinem Vortrag zunächst auf die Definition des Begriffs ‚Sieger‘ ein, der im Zusammenhang mit der politischen, sozialen und kulturellen Mehrheit steht. Sieg bedeute zuallererst Überlegenheit. Aus einer benachteiligten, unterlegenen Position heraus habe der gewonnene Vorteil keinen Bestand. Davon ausgehend erläuterte der Referent die Mechanismen von Viktimisierung als dem beliebtesten Mittel politischer Verführung. Am Beispiel der Eroberung des islamischen Siziliens durch die Normannen führte er aus, wie die normannischen Könige mittels einer Bildsprache, die sich an verschiedene Adressatengruppen richtete, Akkulturationsstrategien umsetzten und dabei gezielt eine Viktimisierung vermieden. Dieses Phänomen lasse sich beispielsweise am sogenannten Krönungsmantel Rogers II. beobachten, der zwei Löwen abbildet, die jeweils ein Dromedar dominieren und zwischen denen eine Palme in Form eines Lebensbaums wächst. Das Motiv symbolisiere den Sieg der Normannen über die Araber in Sizilien. Der Lebensbaum bilde dazu ein entgegengesetztes Narrativ.

Sieger und Besiegte während der normannischen Eroberung Süditaliens waren die Gegenstände des Vortrages von GRAHAM LOUD (Leeds). Er zeichnete nach, dass ihre Ausdehnung und Konsolidierung sehr langsam über drei Generationen hinweg erfolgte, da die normannischen Kämpfer stets eine verschwindende Minderheit in der Region bildeten. Dennoch sei die Eroberung keineswegs sanft, sondern mit hohen Opfern in der Bevölkerung und einigen dokumentierten Racheakten verlaufen. Im Anschluss an Dittelbach stellte er die große Bedeutung der Kollaboration der Besiegten heraus, die es erforderte, sie an der politischen Macht zu beteiligen. Deshalb sei die Frühphase der Normannenherrschaft durch eine Zersplitterung politischer Herrschaft gekennzeichnet, bei der nordalpine Romanen, lokale Langobarden, Griechen und Muslime mit der normannischen Nobilität kollaborierten.

ATHINA KOLIA-DERMITZAKI (Athen) präsentierte in ihrem Vortrag, wie Siege und Erfolge der byzantinischen Herrscher in den historischen Berichten und panegyrischen Reden in der Zeit des 10. bis 12. Jahrhunderts unterschiedlich dargestellt wurden. Dazu kontrastierte sie Auszüge aus der Alexias der Anna Komnene, den Taktika von Kaiser Leon VI., der Historia des Michael Attaliates, der Epitome des Johannes Kinnamos und verschiedene Schriften des Eustathios von Thessaloniki. Sie betonte, dass es stets fraglich sei, ob das persönliche Erleben der Autoren in den Texten widerspiegelt wird. Vielmehr sei anzunehmen, dass die literarische Verarbeitung soweit reichte, dass man von imaginierten Kriegsberichten sprechen könne, die vor allem dazu dienten, den Leser in seiner Meinung zu beeinflussen.

Thema des Vortrags von MICHAEL DECKER (Tampa) waren die Feldzüge des Kaisers Johannes II. Komnenos in Anatolien und Syrien in den Jahren 1137/38 und 1142, die er in ihrem Verlauf konzise analysierte. Der Referent unterstrich, dass der Kaiser wohl deshalb keine ernsthaften Bemühungen bezüglich der Wiedereroberung Anatoliens unternahm, da eine Kontrolle Antiochias und des nördlichen Syriens einen größeren Macht- und Prestigegewinn für Byzanz bedeutete. Er beleuchtete die Belagerung von Schaizar (1137/38), deren überhasteten Abbruch er mit einem bislang fehldatierten Angriff auf Adana erklärte. Im Anschluss wurde diskutiert, ob nicht die großen wirtschaftlichen Ressourcen bei gleichzeitig guter Erreichbarkeit zur See das nördliche Syrien zum byzantinischen Angriffsziel der Wahl machten, wodurch Anatolien in seiner strategischen Bedeutung zurückstand.

In seinem Vortrag setzte sich TRISTAN SCHMIDT (Mainz) mit imperialer Propaganda des 11. und 12. Jahrhunderts innerhalb des Genres der Panegyrik auseinander. Der Referent untersuchte enkomiastische Texte im Hinblick auf das darin propagierte Bild des siegreichen Kaisers, insbesondere dann, wenn reale Siege ausblieben. In diesem Zusammenhang ging es auch um die Wirkung der jeweiligen narrativen Strategie auf die Darstellung des oftmals ‚barbarischen‘ Feindes. Der Kaiser wird in den rhetorischen Werken ganz unabhängig vom Ausgang der militärischen Konflikte durchgängig als Sieger inszeniert. Wenn es sich nicht um einen tatsächlichen militärischen Sieg handelte, wurden andere Aspekte des traditionellen Kaiserbildes betont. So wurde zum Beispiel in der Rede des Johannes Mauropous zu Konstantins IX. ‚Sieg‘ über die Petschenegen besonders das Eingreifen Gottes als Unterstützung des Kaisers bei Verhandlungen mit den Feinden hervorgehoben. Ein gemeinsames Merkmal der Reden bildet die Verwandlung der ‚barbarischen‘ Nomaden in zivilisierte Menschen als Folge der Unterordnung unter das römische Gesetz und der Konversion zum Christentum.

ALEXANDRA VUKOVICH (Cambridge) widmete sich dem Umgang mit Sieg und Niederlage in der frühen Rus, der häufig von liturgischen Elementen geprägt war und zu einer Durchdringung von Schlacht und Gebet führte. Beispielsweise können verschiedene Formen der Marienverehrung im Kontext von Siegesfeierlichkeiten beobachtet werden, während Bezüge auf andere Schutzpatrone eher selten auftreten. Darüber hinaus illustrierte die Referentin die Integration des Kyrie eleison in die ritualisierten Abläufe im Umfeld von Schlachten anhand verschiedener Beispiele. In der anschließenden Diskussion kamen Aspekte wie die Byzantinisierung zeremonieller Züge und Feierlichkeiten sowie die typisierenden hagiographieähnlichen Darstellungen von Angehörigen der Rurikidendynastie zur Sprache.

THOMAS SCHARFF (Braunschweig) beschäftigte sich hauptsächlich anhand der Schlacht von Fontenoy im Jahr 841 mit der Behandlung innerfamiliärer Opponenten bei den Karolingern. Er analysierte die in Folge dieses Ereignisses greifenden Mechanismen von Begnadigung, Entscheidung über Freilassung und Lösegeldforderungen von hochrangigen Gefangenen. Im Zuge dessen setzte er sich zudem kritisch mit der Anwendung der Begrifflichkeiten von inter- und intrakulturellem Krieg auseinander, da die Schlacht von Fontenoy als erster großer innerfränkischer Machtkampf in einem jüngeren Beitrag letzterem zugerechnet wurde. Unbestritten ist in der Forschung jedoch, dass die Schlacht als ein katastrophaler Einschnitt in die fränkische Machtpolitik zu deuten ist. Diese Auffassung wurde in der Diskussion mit Hinweis auf Parallelen zu den Familienfehden des merowingischen Königshauses, in deren Nachfolge die Karolinger herrschten, erweitert.

Den Umgang mit Besiegten, die intentionelle Nutzung von Propaganda und das Schüren von Feindbildern nahm sich IOANNIS STOURAITIS (Edinburgh) zur Grundlage seines Vortrags, in dem er die Geschichte der 42 Märtyrer von Amorion einer kritischen Betrachtung unterzog. Amorion fiel 838 in arabische Hände. Die 42 Kriegsgefangenen waren Militärs und Beamte der gleichnamigen byzantinischen Stadt und wurden nach siebenjähriger Haft wegen ihrer Weigerung, zum Islam zu konvertieren, im März 845 in Samarra hingerichtet – soweit ihre Passio. Der Referent zeigte auf Grundlage von neun verschiedenen Textrezensionen – nicht nur inhaltliche – Unstimmigkeiten dieses Berichts auf und beurteilte ihn als Tatsachenfälschung. Anschließend bettete er den Text in den Gesamtkontext des 9. Jahrhunderts ein, in dem sich Islam und Christentum erstmals auch auf intellektueller Ebene begegneten und bekämpften. Diese Auseinandersetzung wurde dahingehend von Seiten der Herrschenden instrumentalisiert, dass sie ganz bewusst ein Feindbild propagierten. Als ein solcher Versuch staatlich gelenkter Meinungsbildung sollte daher auch der Bericht über die 42 Märtyrer von Amorion verstanden werden.

KLAUS PIETSCHMANN (Mainz) lenkte den Blick auf den musikalischen Widerhall von Sieg und Niederlage in der Hofkultur des 15. Jahrhunderts. Musikalische Topoi wie das mit Militär und Jagd assoziierte Quartensignal (Fanfare) treten beispielsweise in Guillaume Dufays Gloria ad modum tubae in Funktion einer klanglichen Codierung auf. Der Fall Konstantinopels klingt in den vier Lamentationes sanctae matris ecclesiae Constantinopolitanae desselben Komponisten nach, von denen jedoch lediglich eine überliefert ist. Vermittels der Aufführungstradition von L’homme armé-Messen ereignete sich ein gedanklicher Transfer des militärischen Bereichs in den kirchlich-höfischen Raum. Der ‚l’homme armé‘ wurde gewissermaßen zu einem Leitbild für Herrscher, was sich auch darin widerspiegelt, dass Ritterorden als weiterer Aufführungskontext solcher Kompositionen fungierten. Grundsätzlich muss bedacht werden, dass konkrete klangliche Bezüge (im Sinne von Programmmusik) im betrachteten Zeitraum schwer zu identifizieren sind und es sich vornehmlich um Andeutungen auf Textebene handelt.

Der Fokus des Vortrags von DANIEL KÖNIG (Konstanz) lag auf zwei entgegengesetzten Bewegungen von Sieg und Niederlage und den verschiedenen Formen ihrer Rezeption in der Geschichte. Er begann mit einem Abriss der muslimischen Präsenz auf der Iberischen Halbinsel von der arabisch-berberischen Invasion (711) bis zur Vertreibung der Moriscos (1609) und gab nachfolgend einen Überblick über die Reaktionen der besiegten Christen: Die Mehrheit passte sich an, akzeptierte die neue Herrschaft und behielt dabei ihren christlichen Glauben bei, andere entschieden sich für einen Übertritt zum Islam. Dennoch verblieben einige in einer Verweigerungshaltung, die schließlich zur Reconquista und der Übernahme des Kreuzzugsgedankens führte. Im zweiten Teil der Präsentation wurden die Niederlagen der Muslime während der sich über mehrere Jahrhunderte erstreckenden Reconquista diskutiert. Den Abschluss bildete eine Analyse der polarisierten Rezeption von Sieg und Niederlage bis in die modernen Massenmedien, in denen al-Andalus noch immer fortlebt.

MONICA WHITE (Nottingham) befasste sich mit der literarischen Beschreibung der militärischen Konflikte zwischen der frühen Rus und ihren Nachbarn, insbesondere den Petschenegen, die zumeist als furchtlose Krieger charakterisiert und als Söldner angeworben wurden. Da die maßgeblichen russischen Quellen erst späteren Datums sind (ab dem 12. Jahrhundert), würden Beschreibungsmuster der zeitgenössischen Kumanen auf frühere Steppenvölker übertragen. Es zeige sich jedoch, dass die erzählenden Quellen die Petschenegen als weit weniger bedrohlich darstellten, indem ihre Interaktionen mit den Rus in geradezu ironischen Episoden abgehandelt werden. Demgegenüber werden die Kumanen in den Quellen als gewalttätig und im Kontext ihrer Razzien thematisiert, da die ausgelöste Furcht viel stärker in der Erinnerung präsent war.

JÖRG ROGGE (Mainz) beschäftigte sich anhand von fünf Fallbeispielen aus dem römisch-deutschen Reich und dem England des 16. Jahrhunderts vor allem mit triumphalen Festlichkeiten. Er konnte aufzeigen, dass Schlachtensiege nicht primär dem Herrscher angerechnet wurden, sondern vorrangig auf Gottes Gnade zurückgeführt und die nachfolgenden Festlichkeiten somit zu Ehren Gottes durchgeführt wurden. Gleichzeitig boten sie den Herrschenden zum einen die Möglichkeit, ihre Frömmigkeit und ihre Unterwerfung unter den Willen Gottes öffentlich darzustellen. Zum anderen dienten sie der Legitimation des jeweiligen Herrschenden gegenüber anderen (besiegten) christlichen Potentaten.

In seinem Vortrag über Realien von Schlachtfeldern in byzantinischen Quellen beleuchtete ANDREA BABUIN (Ioannina) die Zeit der Palaiologen, also die letzten Jahrhunderte von Byzanz. Zunächst konstatierte er den Mangel an genuinen Bildquellen zum Schlachtgeschehen der Zeit; zu diesen zählte er die Illustrationen des Skylitzes Matritensis (Mitte 12. Jahrhundert) und der Manasses-Chronik (Vat. slav. 2, Mitte 14. Jahrhundert), Darstellungen in Oktateuchen und einige szenische Wandmalereien in Kirchen (Taxiarchis-Kirche, Geraki, 13. Jahrhundert). Anschließend ging er darauf ein, dass Soldatenheilige stets allein in Militärkleidung und nicht im Kontext einer Schlachtenszene gezeigt werden. In Bildern, die den gewaltsamen Tod von Soldatenheiligen zeigen, tragen diese generell keine Rüstung, weshalb auch aus dieser Ikonographie nur wenige Informationen über militärische Realien hervorgehen.

Die Konferenz brachte sehr unterschiedliche Sichtweisen zum Umgang mit Sieg und Niederlage in den euromediterranen Kriegskulturen zusammen. Anknüpfungspunkte ergaben sich beispielsweise bei der Gestaltung von Siegesfeierlichkeiten oder den Mechanismen zur Charakterisierung von Kriegsgegnern. Gemeinsam ist das Problem, dass die Schriftquellen zwar das Kriegsgeschehen widerspiegeln, aber in noch größerem Ausmaß aus räumlicher und zeitlicher Distanz imaginieren.

Beim Umgang mit Sieg und Niederlage konnte die Tagung zahlreiche transkulturelle Gemeinsamkeiten zwischen den Kulturen des euromediterranen Raums erfassen. Welche Rolle Byzanz aufgrund seiner zentralen Position bei der Herausbildung dieser Gemeinsamkeiten spielte, ist bislang nicht zu ermitteln. Zudem zeigte sich, dass die forschungstheoretischen Begrifflichkeiten in den Disziplinen uneinheitlich verwendet werden und für eine kulturübergreifende Perspektive geschärft werden müssen. Dies aber wird erst die geplante Publikation der Tagungsbeiträge leisten können.

Konferenzübersicht:

Taxiarchis Kolias (Athen): Transcultural Experiences of War. The Function of Victory and Defeat

Thomas Dittelbach (Bern): Acculturation of Conflicts. The Norman Conquest of Islamic Sicily

Graham Loud (Leeds): Victors and Vanquished in Norman Italy

Athina Kolia-Dermitzaki (Athen): The Rhetoric of Victory in Byzantine Texts of the 10th to 12th Centuries: Historiography and Panegyrics in a Comparative Context

Michael Decker (University of South Florida / Tampa): The Wars of John Comnenus and the Decline of Byzantium in the East

Tristan Schmidt (Mainz): The Merciful Emperor and the (Un-)tamed Barbarian: Rhetorical Strategies on Imperial Military Success and Failure

Alexandra Vukovich (Cambridge): Liturgies of Victory and Defeat in Early Rus

Thomas Scharff (Braunschweig): Exercitum ad internitionem delevit. How Victorious Franks Treated their Defeated Enemies

Ioannis Stouraitis (Edinburgh): The Triumph of the Vanquished: The Story of the 42 Martyrs of Amorion as Invention and Propaganda

Klaus Pietschmann (Mainz): Musical Echoes of Victory and Defeat in 15th-Century Court Culture

Daniel König (Konstanz): Victors and the Vanquished in an Iberian Setting

Monica White (Nottingham): Remembering Victory and Defeat on the Steppe Frontier of Pre-Mongol Rus

Jörg Rogge (Mainz): Triumphs in Medieval Western Europe

Andrea Babuin (Ioannina): After the Battle. Battlefield Realia in Byzantine Sources

Abschlussdiskussion

Zitation
Tagungsbericht: Victors and Vanquished in the Euro-Mediterranean. Cultures of War in the Middle Ages, 18.10.2018 – 20.10.2018 Mainz, in: H-Soz-Kult, 19.11.2018, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-7946>.