HT 2018: Die Geschichte nah-östlicher Gesellschaften zwischen politischen Einheitsansprüchen und gesellschaftlichen Spaltungen: Syrien und der Libanon

Ort
Münster
Veranstalter
Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD); Verband der Geschichtslehrer Deutschlands (VGD)
Datum
25.09.2018 - 28.09.2018
Von
Stella Kneifel, Universität Erfurt

Westliche Beobachtungen gehen zumeist davon aus, dass die Region des Nahen Ostens durch extreme Spaltungen geprägt sei. Dabei stehen die religiösen Scheidelinien im Vordergrund. Der Krieg in Syrien und der (nach eigenen Regeln) funktionierende Staat Libanon scheinen schlagende Beispiele dafür zu sein, dass Probleme vor allem auf „die Religion“ zurückgeführt werden können. Die Sektion analysierte und problematisierte diese Sichtweise durch vier Impulsvorträge.

Um sich dem Gegenstand zu nähern, gab BIRGIT SCHÄBLER (Beirut) zunächst eine historische Einführung. Dabei stellte sie heraus, dass die religiöse Vielfalt zu den Hauptmerkmalen der Gesellschaften im Vorderen Orient gehört. Dies sei darauf zurückzuführen, dass die Region Wiege dreier monotheistischer Weltreligionen ist. Hinsichtlich seiner vielfältigen religiösen und konfessionellen Struktur unterscheidet sich der Libanon im Großen und Ganzen nicht wesentlich von den benachbarten arabischen Ländern. Seine Besonderheit besteht jedoch darin, dass 18 anerkannte Religionsgemeinschaften wie ein Mosaik auf einer sehr kleinen Fläche zusammenleben. Als neunzehnte Religionsgemeinschaft bezeichnen sich diejenigen, die zu keiner solchen gehören wollen. Erst seit 2009 darf man beantragen, dass auf dem Ausweis keine Religionszugehörigkeit eingetragen wird. Die Konfessionen spielen aufgrund des politischen Proporzsystems im Libanon eine besondere politische und gesellschaftliche Rolle. Politik und Verwaltung sind von Religionsgemeinschaften durchdrungen und erhalten dadurch einen besonderen Rang. Die Macht geht vom Volk überwiegend in seiner Aufteilung nach Konfessionen aus. Im Friedensabkommen von Taif (1989) beschlossen die RepräsentantIinnen der Religionsgemeinschaften den politischen Konfessionalismus abzuschaffen und nur als Übergangslösung bestehen zu lassen. Das Provisorium sei mittlerweile ein tief verankerter Dauerzustand. Aus den genannten historischen Begebenheiten ergibt sich ein ambivalentes Bild. Auf der einen Seite gewähren die herausragende Stellung der Religionsgemeinschaften und ihr Grad an Autonomie dem Libanon eine einmalige gesellschaftliche und politische Pluralität im Nahen Osten. Das konfessionelle Proporzsystem bewahrt das Land vor dem Schicksal autokratischer Herrschaft, wie sie ansonsten in der Region üblich ist. Auf der anderen Seite seien die Verteilung politischer Ämter nach Religionszugehörigkeit und die Mentalität des Konfessionalismus aber auch maßgeblich für die Fragmentierung von Staat und Gesellschaft des Libanons verantwortlich.

In ihrem Vortrag machte Birgit Schäbler deutlich, dass die Spannungen in den Gesellschaften Syriens und des Libanons von der internationalen Geschichtswissenschaft unterschiedlich gedeutet werden. Insbesondere die Frage, wie alt die konfessionelle politische Fragmentierung im Libanon ist, werde unterschiedlich beantwortet. Dabei stehen sich Analysen aus der Region selbst und Diskurse westlicher Wissenschaftslandschaften gegenüber, die auch in sich selbst nicht eindeutig sind. So unterscheiden sich die Dissertationen syrischer und libanesischer AbsolventInnen in Europa in den Fragen von Einheit und Spaltung ihrer Gesellschaften deutlich von denjenigen, die in den USA entstanden, und beide unterscheiden sich von Darstellungen aus der Region selbst. Birgit Schäbler machte an zwei großen libanesischen Historikern, Albert Hourani und Kamal Salibi, deutlich, wie sehr die libanesische Historiographie mit dem anglo-amerikanischen Wissenschaftsmilieu verwoben ist. Albert Hourani (1915–1993), ein in Manchester in eine christlich-libanesische Familie hineingeborener Historiker, lehrte und wirkte sowohl an der American University of Beirut als auch und überwiegend in Oxford. Durch die Kombination von Geographie und Geschichte leitete er schon früh politische Empfehlungen ab, wie mit dem Konfessionalismus umzugehen sei. Er bildete eine ganze Generation von HistorikerInnen aus, die vielfach in den USA wirkten. Kamal Salibi (1929– 2011), der in Beirut geboren und an der American University of Beirut (AUB) ausgebildet wurde, promovierte zwar in London, kehrte jedoch an die AUB zurück. Er wirkte im Inneren und durch seine englischsprachigen Veröffentlichungen international. Salibi beschreibt in einem einflussreichen Werk den Libanon als „ein Haus aus vielen (Herren-)Gütern“. Wichtig war beiden Historikern darauf hinzuweisen, dass unterschiedliche Narrative innerhalb des Landes herrschen. Die SchülerInnen von Hourani in den USA vertraten ein anderes Paradigma: den arabischen Nationalismus. Erstaunlicherweise gab es bis in die 1990er-Jahre kaum eine Dissertation in der amerikanischen Nahost-Geschichte, welche sich mit der fragmentierten Gesellschaft des Nahen Ostens beschäftigte.

In den USA ist der arabische Nationalismus heute kein Paradigma mehr. Jüngere Arbeiten befassen sich mit dem Konfessionalismus aus kulturhistorischer Perspektive. Oftmals wird der Konfessionalismus nicht als gegeben angesehen und als Ergebnis von kolonialen Diskursen und Politiken der Zentralisierung dargestellt. Dabei steht die Frage im Raum, ob Konfession als ein Hindernis der Moderne angesehen werden kann. Birgit Schäbler betonte, dass Analysen zum Konfessionalismus, die im Libanon selbst gemacht werden, häufig kritischer sind als diejenigen, die im Ausland entstehen. Es entstehen so spannende Diskurse zwischen libanesischer Binnensicht und der Außensicht, bei der die libanesische Geschichtsschreibung im Land selbst international mithalten kann. Jüngst brechen sich die Diskurse besonders an den Scheitelpunkten der „Postcolonial Studies“, was sich an den Diskussionen in den amerikanischen Universitäten der Region (Beirut, Kairo) gut beobachten lässt.

ASTRID MEIER (Halle-Wittenberg) konzentrierte sich in ihrem Beitrag auf eine der vielen in nahöstlichen Gesellschaften diskutierten Spaltungen am Beispiel von Syrien seit der frühen Neuzeit: Lassen sich die grundlegenden Unterschiede zwischen städtischer, ländlich-agrarischer und beduinischer Lebensweise als Geschichte einer zunehmenden Spaltung zwischen Land und Stadt verstehen? Syrien war vor 2011 ein Land, in dem etwas mehr als die Hälfte der Bevölkerung nicht mehr auf dem Land lebte und sich die Einwohnerschaft der großen Städte in kurzer Zeit vervielfachte. Der Konflikt in Syrien führte dazu, dass noch mehr Menschen in die Städte kamen, begleitet von ihren Organisationsformen und Einstellungen. Die Ruralisierung urbaner Ballungsgebiete bringt die ländlichen Bevölkerungsgruppen in den Fokus der historischen und gegenwartsbezogenen Wissenschaft, die sie mit wenigen Ausnahmen seit Jahrzehnten aus dem Blick verloren hatte. Ein hoher Grad an Urbanisierung ist kein neues Phänomen und prägt die früh-moderne und moderne Geschichte Syriens durch die sich wandelnde Art und Weise, wie diese Art territorialer Spaltung in Ordnungsvorstellungen, Normenwelten und politischen Praktiken imaginiert, legitimiert und in gesellschaftliche Realität umgesetzt wurde. Astrid Meiers Beitrag zeichnete die wichtigsten Etappen dieser zunehmenden Ausgrenzung ländlicher Gesellschaften nach. Diese Etappen lassen sich, so ihre Arbeitshypothese, nur durch das Zusammenspiel verschiedener Faktoren im historischen Ablauf verstehen. Dabei würden die verschiedenen Steuer- und Verwaltungseinheiten des osmanischen Reiches ebenso eine Rolle spielen wie die unterschiedlichen Wirtschaftsweisen ländlicher Gruppen und ihre Bedeutung für Staat und Gesellschaft. Am Beispiel von landwirtschaftlich geprägten Dorfgemeinschaften im Kontrast zu viehzüchtenden, unterschiedlich stark nomadisierenden beduinischen Gruppen zeigte sie, dass Land keine Kategorie staatlichen Handelns darstellt. Denn während bis ins späte 18. Jahrhundert Dorfgemeinschaften als quasi inkorporierte Gruppe eine autonome Rolle spielten, verloren sie in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ihren Handlungsspielraum an die neue Figur des „mukhtar“ (Dorfvorsteher), der fortan als Scharnier zu den übergeordneten Verwaltungseinheiten fungierte. Zum „Verschwinden“ der Dorfgemeinschaften als politische Akteure trugen weiter die Individualisierung der Steuerlast und die Veränderung des Bodenregimes entscheidend bei. In der Steppe hingegen stärkte die osmanische Reformpolitik des 19. Jahrhunderts die Rolle bestimmter beduinischer Gruppen mit der Schaffung von tribalen Dynastien. Die Zusammensetzung der Bevölkerung am Steppenrand und damit das traditionelle Machtgefüge veränderte sich seit der Mitte des 18. Jahrhundert durch die Zuwanderung großer Teile der Anaza-Konföderation aus der Arabischen Halbinsel. Mit der Kooptation bestimmter Gruppen integrierte der osmanische Staat ein bis dahin schwer kontrollierbares Element in sein Verwaltungsgefüge. Gleichzeitig schuf diese Politik ein neues Ungleichgewicht innerhalb der Gruppen und Stammesverbände, indem sich politisches, wirtschaftliches und kulturelles Kapital neu in den Händen der Chefs ansammelte. Nach dem Ersten Weltkrieg wertete die französische Mandatsregierung die Position dieser Gruppe weiter auf und gewährte ihnen weitgehende Autonomie in den von ihnen kontrollierten Räumen. Astrid Meier stellte klar heraus, dass Stadt und Land keine festen Kategorien sind, sondern von Ordnungsvorstellungen und Kontexten abhängen, in denen sie immer wieder aktualisiert werden.

Auch im Libanon ist die Kontextualisierung wichtig, um die Spaltungen im Land erklären zu können. Obwohl das Land bis zum Bürgerkrieg als Paradebeispiel für friedliche Koexistenz innerhalb einer multikonfessionellen Gesellschaft angesehen wurde, war die libanesische Gesellschaft bereits in dieser Zeit in vielerlei Beziehung tief gespalten. Im Zusammenhang mit Libanons starker Verstrickung in regionale Konflikte trugen diese vielfachen Spaltungen erheblich zum Beginn des Krieges bei und wurden in dessen Verlauf weiter verfestigt. Der Vortrag von MARA ALBRECHT (Erfurt) zeigte die Vielfalt der gesellschaftlichen Trennlinien im Libanon, die häufig auf den religiösen Aspekt reduziert werden, auf. Dabei zeichnete sie historisch nach, wie sich diese im Vorfeld und während des Bürgerkrieges entwickelten. Zum einen spielen klientelistische Bindungen eine Rolle, die sich bereits im 17. und 18. Jahrhundert entwickelten und durchaus quer zu konfessionellen Bindungen liegen konnten. Die Stärkung der konfessionellen Identitäten begann im 19. Jahrhundert mit der Minderheitenpolitik der europäischen Großmächte im osmanischen Reich. Durch die Verfassung in der französischen Mandatszeit wurde der Konfessionalismus institutionalisiert und die Bedeutung der Religionszugehörigkeit politisiert. In abgewandelter Form sind diese konfessionellen Identitäten und klientelisitschen Bindungen noch heute wirksam. Die unterschiedlichen religiösen Gruppen verfügen über verschiedene Geschichtsbilder, gruppenspezifische Metanarrative und Identitätskonstruktionen. Die Drusen sehen sich beispielsweise als Erbauer des Libanons, was mit einem ein Zeit- und Personenmythos zu Emir Fakhr ad-Din II. einhergeht. Bei den Maroniten, die sich als verfolgte Minderheit sehen, liegt eine Festungs- und Belagerungsmentalität vor. Die Schiiten hingegen sehen sich als die Unterdrückten und Entrechteten. Dieses Narrativ wird bis heute genutzt, obwohl sich vieles, besonders auch ihr politischer Einfluss, verbessert hat. Diese unterschiedlichen Perspektiven der Religionsgemeinschaften führten auch zu unterschiedlichen Einstellungen gegenüber dem Libanon und dem Rest der Welt. Auch andere Identitätsfolien spielen im Libanon eine wichtige Rolle. Mara Albrecht zeigte konkurrierende nationale Identitäten auf. Beispielsweise vertritt die Syrische Soziale Nationalistische Partei einen großsyrischen Nationalismus. Die libanesische Kata’ib-Partei einen libanesischen Nationalismus. Und die An-Najjada-Partei einen arabischen Nationalismus. Der Streit um die nationale Identität stellt auch heute noch einen Konflikt dar, der parallel und quer zu konfessionellen Identitäten liegen kann. Die Zugehörigkeit zu unterschiedlichen Clans, ideologischen Lagern, politischen Parteien und sozialen Gruppen sind von großer Bedeutung. Mara Albrecht betonte, dass eine Deutung der Lagerbildung allein anhand von konfessionellen Trennungslinien zu vereinfacht ist. Auch konkurrierende Widerstandsnarrative, welche eine weitere wichtige Trennlinie darstellen, laufen parallel und quer zur Konfessionszugehörigkeit. Besonders wichtig sind im Libanon der libanesische, der linke und der islamische Widerstand. Trotz großer Anstrengungen in der Nachkriegszeit, Versöhnung zwischen den verschiedenen Gruppen anzustoßen und eine Einheit der libanesischen Gesellschaft herzustellen, fördern die religiösen und politischen Gruppen weiterhin widerstreitende kollektive Gedächtnisse und historische Narrative, insbesondere auch zum Bürgerkrieg.

BASSEL AKAR (Zouk Mosbeh) stellte in seinem Beitrag die These auf, dass durch den bestehenden Geschichtsunterricht die Wurzeln des Konflikts unabsichtlich im Bildungssystem des Libanons aufrechterhalten werden. Die unterschiedlichen Gruppierungen im Libanon setzen verschiedene Schwerpunkte und haben unterschiedliche Narrative bzw. Identitäten (vgl. Beitrag Mara Albrecht). So wird die Frage was „libanesisch“ bedeutet, ganz unterschiedlich beantwortet und bewertet. Während des Bürgerkrieges veröffentlichten konfessionelle Gruppen deshalb ihre eigenen Geschichtsschulbücher. Das Friedensabkommen von Taif (1989) sah vor, ein „einheitliches Geschichtsbuch“ zu schaffen. Die Forschungsfrage von Bassel Akar zielt deshalb darauf ab zu hinterfragen, in welchem Ausmaß die Reduzierung auf nur ein Geschichtsbuch bzw. -narrativ die bestehenden Trennlinien fördern kann. Er ging der Frage nach, ob ein vereinheitlichendes Geschichtsbuch, das in einem konfliktgeladenen Prozess, in dem die stärkeren Gruppen ihre Geschichtsbilder durchsetzen, wirklich gebraucht wird oder ob ein solches Buch nicht auch als „positive brainwashing“ angesehen werden kann. Er behauptete, dass die Empfehlung, alle Geschichtslehrbücher zu einer Einheit zusammenzufassen, um den sozialen Zusammenhalt zu fördern, eine Ontologie und Epistemologie hervorbringt, die mehr schadet als nutzt. Im Libanon herrscht im Geschichtsunterricht eine dominante Kultur des Sachwissens vor. Das bedeutet, das Faktenlernen und Auswendiglernen am häufigsten angewandt werden. Dies könnte einer der Gründe sein, warum ein Großteil der Befragten seiner Untersuchungen den Geschichtsunterricht als nicht relevant ansieht. Bassel Akar argumentierte, dass der Geschichtsunterricht aber auch als ein Ort für das Lernen von Sozialem angesehen werden kann. Da Geschichte sich auf Fragen, Debattieren und Kontroversen bezieht, kann Geschichte auch lehren, bedachte Argumente vorzubringen, Vielfalt zu schätzen, soziale (Un-)Gerechtigkeit zu identifizieren. Es gibt unterschiedliche Ansätze zur Geschichtsbildung. Auf der einen Seite gibt es den didaktisch-traditionellen Ansatz eines „single narratives“, welcher auf dem Auswendiglernen bzw. Faktenlernen basiert. Auf der anderen Seite gibt es jedoch auch den „disciplinary approach“ des Prüfens, kritischen Denkens und Interpretierens. Dieser bietet die Möglichkeit, den Geschichtsunterricht mit Elementen des „active citizenship“ zu vereinen. Dadurch werden SchülerInnen dazu ausgebildet, demokratisch und kritisch zu denken und können auf mehreren Ebenen vom Unterricht profitieren. Seit 2014 entwickelt eine Gruppe von AkademikerInnen und GeschichtslehrerInnen im Libanon disziplinäre Ansätze für das Lernen und Lehren von Geschichte. Hierbei geht es darum, den SchülerInnen nicht nur Geschichtswissen zu vermitteln, sondern sie zu mündigen, kritischen und politischen Subjekten auszubilden. Die Gruppe hat damit erfolgreich einen kritischen Diskurs über disziplinäre Ansätze im Geschichtsunterricht eingeführt. Sie stellt das Engagement der Regierung für ein einheitliches Geschichtsbuch in Frage, indem sie unterschiedliche und sogar widersprüchliche Narrative, die im Libanon existieren, für die Lernenden aufbereitet, damit sie sich kritisch mit ihnen auseinandersetzen können.

Die Sektion hat gezeigt, dass religiöse Scheidelinien nicht alleine ursächlich für die Spaltungen in den Gesellschaften des Nahen Ostens sind. In den vier Impulsvorträgen wurde deutlich, dass auch andere Faktoren eine wesentliche Rolle spielen und berücksichtigt sowie analysiert werden müssen.

Sektionsübersicht:

Sektionsleitung: Birgit Schäbler (Beirut)

Birgit Schäbler (Beirut): Wie gespalten sind nah-östliche Gesellschaften? Uneinigkeit in der internationalen Geschichtsforschung

Astrid Meier (Halle-Wittenberg): Land und Stadt im modernen Syrien: Geschichte einer zunehmenden Spaltung

Mara Albrecht (Erfurt): Multidimensionale Spaltungen im libanesischen Bürgerkrieg (1975–1990)

Bassel Akar (Zouk Mosbeh): A “unified history textbook” for Lebanese schools?

Zitation
Tagungsbericht: HT 2018: Die Geschichte nah-östlicher Gesellschaften zwischen politischen Einheitsansprüchen und gesellschaftlichen Spaltungen: Syrien und der Libanon, 25.09.2018 – 28.09.2018 Münster, in: H-Soz-Kult, 14.12.2018, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-8027>.