Identität und Gewalt. Historia picta in der Neuzeit

Ort
Rom
Veranstalter
Deutsches Historisches Institut Rom; Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg; Ludwig-Maximilians-Universität München
Datum
02.11.2018
Von
Ruth Nattermann, Deutsche und Europäische Geschichte im 19. und 20. Jahrhundert, Universität der Bundeswehr München

Die Frage nach dem Wesen der Kunst im Zeitverlauf wird bis heute sehr unterschiedlich wahrgenommen und diskutiert. Während etwa für Jacob Burckhardt die Künste „auf geheimnisvollen Schwingungen“ beruhten, in welche die Seele versetzt werde, um „ein höheres Leben“ darzustellen, das ohne sie nicht vorhanden wäre, beschritt Aby Warburg eigene Wege mit seiner Sicht auf die Kunst als Ausdruck einer Emotionen-Geschichte. Warburgs zentrales methodisches Problem, wie bildliche Zeugnisse als historische Quellen zu benutzen seien, hat noch heute gerade für die historische Grundlagenforschung eine ungebrochene Relevanz. Seitens der Soziologie wiederum ist spätestens seit 1930 das Kunst-Verständnis von einem Denken geprägt worden, das die soziale Bedingtheit des künstlerischen Schaffens betonte und damit sozial- wie kulturgeschichtliche Konzepte gleichsam prägte.

Mit den vielfältigen Interpretationen des Wesens von Kunst in der Geschichte und der zentralen Bedeutung von Bildlichkeitsdiskursen für die historische Forschung beschäftigte sich das Symposium zu „Identität und Gewalt. Historia picta in der Neuzeit“ am Deutschen Historischen Institut in Rom. Die Veranstaltung würdigte damit zugleich das Werk seines Direktors Martin Baumeister angesichts seines 60. Geburtstags. Wie LISA DITTRICH (München), LUTZ KLINKHAMMER (Rom) und TILL KÖSSLER (Halle) in ihrer Einführung betonten, stelle die Relevanz von Bildlichkeit, insbesondere in der Genese und Reflexion massenhafter Gewalt, ein immer wiederkehrendes Motiv im thematisch weit gespannten Oeuvre Martin Baumeisters dar. Doch gehe es in seinen Arbeiten nicht nur um die Abbildung von Massengewalt im Medium der Kunst, sondern vielmehr um künstlerische Repräsentationen als eigenständiger historischer Kraft in der Entstehung von Gewalt ebenso wie in ihrer kollektiven Sinnstiftung, Formgebung und Kritik. Insbesondere Baumeisters große Studie zum Kriegstheater zeige wie wenige andere historische Werke, auf welch vielschichtige und widersprüchliche Weise Kunst, Politik und Gewalt zwischen 1914 und 1918 ineinander verwoben waren. Ausgehend von diesen Überlegungen diskutierten die folgenden elf Beiträge des Symposiums aus unterschiedlichen zeitlichen und räumlichen Perspektiven die spannungsreiche Verbindung zwischen Kunst, Identität, Gewalt und Geschichte in der Neuzeit.

Die erste, transnational angelegte Sektion zu „Kunst, Gewalt und Moderne“ wurde von MARTINA KESSEL (Bielefeld) eröffnet. Ihre eindrückliche Betrachtung von „Krieg als Kunst“ thematisierte die Radikalisierung von Gewalt in Deutschland zwischen 1914 und 1945, die sie anhand visueller Quellen insbesondere antisemitischer Diskriminierung und Brutalität während der nationalsozialistischen Ära verdeutlichte. Die „Produzenten“ gewaltverherrlichender Bilder seien, so Kessler, als „Künstlersoldaten“ aufgetreten, ein Begriff symbolischer Bedeutung und bereits während des Kaiserreichs häufig Definitionsanspruch bürgerlicher Eliten. Das antidemokratische Muster dieses Begriffs sei von der nationalsozialistischen Bewegung seit 1925 bereitwillig aufgegriffen und im Sinne des Charisma-Gedankens instrumentalisiert worden. Kessel erläuterte, wie die Idee der Ausgrenzung als vermeintlich „schöpferischer Kraft“ für die Schaffung einer neuen Gesellschaft während der nationalsozialistischen Herrschaft ihren Höhepunkt erreichte und anhand der durchaus alltäglichen Konstruktion des „Anderen“ in antisemitischen Zerrbildern und der gewaltsamen Entfremdung jüdischer Körper omnipräsent wurde. XOSÉ MANOEL NÚÑEZ SEIXAS (Santiago de Compostela) lenkte den Blick auf das Verhältnis von Kunst und Propaganda in Plakaten des spanischen Bürgerkriegs. Anhand ausgewählter Plakate stellte er die gegensätzlichen Diskurse des republikanischen und des franquistischen Lagers heraus: Während die republikanische Kriegspropaganda sich am Topos des „Volks in Waffen gegen die despotischen Unterdrücker“ orientierte und dabei auf das Vorbild sowohl der Befreiungskriege gegen Napoleon als auch des Siegeszugs der Bolschewisten berief, betonten die Plakate der Franquisten bevorzugt die Rolle Francos als oberstem Befehlshaber. Die angestrebte Wiederherstellung der Tradition spiegelte sich häufig in der expliziten Anlehnung an Darstellungen El Grecos wider. MARTIN SCHULZE WESSEL (München) konzentrierte sich auf Museen, Denkmäler und Gedenkstätten des Zweiten Weltkriegs im östlichen Europa. Im Mittelpunkt seines differenzierten Beitrags stand die Frage nach der Verbindung zwischen Gedenkstätten und Geschichtsdenken, nach metaphorischen Geschichtsbildern und der Art der Erinnerung an die Opfer von Krieg und Gewalt in der ehemaligen Sowjetunion. Opfergedenken bediene sich in verschiedenen zeitlichen Kontexten häufig der Form von Monumental-Obelisken, so bereits in der nach dem Sieg gegen das napoleonische Frankreich errichteten Alexandersäule in Sankt Petersburg, wie auch in dem litauischen Ort Ponary, wo zwischen 1941 und 1943 über 70.000 Juden ermordet wurden. Unterschiedliche Funktionen von Denkmälern veranschaulichte Schulze Wessel anhand der monumentalen Wolgograder „Mutter-Heimat“ von 1967 als nationaler Identifikationsfigur oder des an Pietà-Darstellungen angelehnten, 1960 errichteten Monuments der trauernden Mutter, das zum Gedenken an das Massaker von 1944 im litauischen Ort Pirčiupis entstand.

Der zweite Teil der ersten Sektion richtete den Blick zurück ins 19. Jahrhundert. Zunächst referierte WALTHER L. BERNECKER (Erlangen-Nürnberg) über die „Schrecken des Krieges“ bei Francisco de Goya. Anhand der beiden Gemälde „El dos de Mayo“ und „Los fusilamientos del tres de mayo“ diskutierte Bernecker de Goyas weitgehend metaphorische Perzeption und Darstellung des Aufstands madrilenischer Patrioten gegen die französische Fremdherrschaft und dessen Niederschlagung im Mai 1808. Bernecker wies insbesondere auf die Stilisierung des Aufstands durch den Künstler als spanische „Heldentat“ und Akt der Befreiung hin. Im Bild der Erschießung der Aufständischen wiederum stelle de Goya den spanischen Akteur als Opfer und gleichzeitig als religiös überhöhte, identitätsstiftende Christus-Figur dar. GABRIELE CLEMENS (Saarbrücken) wandte sich dem italienischen Kontext zu. Auf der Grundlage umfangreichen Quellenstudiums schilderte sie die Erschütterungen des römischen Kunstmarktes infolge der Revolutionskriege, die sowohl mit konkreten wirtschaftlichen Faktoren als auch mit Fragen sozialen und kulturellen Prestiges des römischen wie des europäischen Adels verknüpft waren. Auffällig sei im 19. Jahrhundert nicht nur der massiv ansteigende Verkauf italienischer Kunstwerke, die in zahlreiche europäische Länder, vor allem nach Großbritannien, Frankreich und Deutschland, wie auch in die USA, gelangten, sondern auch die nachweisbare Beeinflussung des Marktes durch illegale Transaktionen und Fälschungen. Auf überzeugende Weise verdeutlichte Clemens den enormen Substanzverlust römischer Adelsfamilien, den der Verkauf von Kunstwerken nach sich zog, gleichzeitig jedoch auch zu einer stärkeren Europäisierung des Kunstmarktes und seiner Akteure beitrug. Dass nicht nur italienische Kunstobjekte, sondern auch die italienische Renaissance als geistes- und ideengeschichtliches Phänomen im 19. Jahrhundert in den Mittelpunkt ästhetischer Betrachtung rückte, zeigte anschließend PHILIPP MÜLLER (Hamburg) in seinem nuancierten Beitrag. Dabei konzentrierte er sich auf den von Jacob Burckhardt und Friedrich Nietzsche entwickelten Begriff des „Gewaltmenschen“ der Renaissance, der bis heute häufig als Form politischer Gewaltverherrlichung und Propagierung eines Kults der Gewalt wahrgenommen wird. Müller stellte dieser Interpretation eine weitaus verkannte Bedeutung des „Gewaltmenschen“ gegenüber, die auf einer Verbindung ästhetischer und politischer Überlegungen basiere und mit der Begründung der bürgerlichen Gesellschaft des 19. Jahrhunderts in unmittelbarem Bezug stehe. Seine These stützte er durch den Bezug auf Stendhals Formulierung von der „Schönheit als Glücksversprechen“ im Sinne eines Mittels zur Schaffung einer glücklicheren, besseren Welt auch im politischen Sinne und somit nicht zuletzt Ausdruck eines demokratietheoretischen Problems. Burckhardt selbst jedoch sei sich letztlich darüber im Unklaren gewesen, in welchem Rahmen das Versprechen einer künftigen gesellschaftlichen Ordnung nicht in praktische politische Gewalt umschlagen würde, wie Müller in seinem kritischen Resümee betonte. Der Vortrag von ANDREAS GESTRICH (Trier) widmete sich aus biographischer wie bildanalytischer Perspektive dem Werk des Photographen August Sander. Sein Referat bot einen umfassenden Einblick in die bevorzugten Themen und verschiedenen Schaffensphasen des bedeutenden Künstlers, dessen Werk insbesondere aufgrund seiner ausdrucksstarken Porträts, aber auch der ihm eigenen Dichotomie von Stadt und Land zu Beginn des 20. Jahrhunderts neue Formen der soziologischen Gesellschaftsanalyse widerspiegele. Auch scheute sich der Künstler nicht davor, die Gewalt des Ersten Weltkriegs, an dem er selbst teilnahm, in seinen Photographien von Kriegsversehrten abzubilden. Von einschneidender Bedeutung für Sanders persönliche Positionierung während der nationalsozialistischen Herrschaft sei das Schicksal seines Sohns gewesen, der aufgrund oppositioneller Aktivitäten in kommunistischen Kreisen verhaftet wurde und 1944 in der Haftanstalt Siegburg starb. Gestrich wies darauf hin, dass Sander auch Zugang zu nationalsozialistischer Kundschaft erhielt, seit November 1938 jedoch zunehmend Photographien jüdischer Frauen und Männer anfertigte, die sich auf die Emigration vorbereiteten. In vielen Fällen wurden diese „Opfer der Verfolgung“, wie der Photograph auf den Abzügen ihrer Porträtfotos festhielt.

Die Beiträge der zweiten Sektion des Symposiums behandelten das komplexe Verhältnis zwischen Kunst und (kollektiven) Identitäten. CHRISTIAN WINDLER (Bern) löste sich vom bisher vorwiegend europäischen Kontext und richtete den Fokus auf die Beziehung zwischen Nation und Kirchenbau im kolonialen Maghreb. Im Mittelpunkt seiner Ausführungen stand die Cathédrale Saint-Louis de Carthage in Tunesien, die 1890 dem französischen König Ludwig IX. des Heiligen geweiht wurde. In ihr sollte das Credo des Kolonialismus – die angebliche „Wiederauferstehung des christlichen Afrikas“ nach Jahren der „Barbarei“ – künstlerische Gestalt annehmen, wie Windler erklärte. Die detailliert geplante Kirchenarchitektur und -ausstattung wurde so zum Symbol christlicher Zivilisierungspolitik und zum baulichen Zeichen kolonialer Erinnerungspolitik. In dem Vortrag von WIEBKE FASTENRATH (Florenz / Rom) wurde ein weiterer Aspekt des Kunstkaufs im 19. Jahrhundert angesprochen. Sie konzentrierte sich auf die Kunstsammlungen des liberalen Juristen und Politikers Bernhard August von Lindenau, der bis 1843 Minister in Dresden war und seit 1844 die Errichtung eines Museums mit integrierter Kunst- und Gewerbeschule in seiner Geburtsstadt Altenburg vorantrieb. Von Lindenau sah Bildungsförderung, vor allem die Erziehung zur Ästhetik und zum Schöpferisch-Produktiven, als ein zentrales Mittel zur Bekämpfung gesellschaftlicher Missstände, so Fastenrath. Hervorzuheben sei die große Anzahl frühitalienischer Tafelbilder, die von Lindenau während seiner Romaufenthalte in den 1840er-Jahren erwarb, wodurch das Altenburger Museum zu einer der größten Spezialsammlungen dieser Art nördlich der Alpen avancierte. Ähnlich wie Clemens wies auch Fastenrath auf die mit der starken Nachfrage auf dem zeitgenössischen Kunstmarkt verbundene Zerstreuung, Fälschung und Zerstörung von Kulturgut hin. Inwieweit die Sammlung von Lindenaus seine zugrundeliegende kulturpädagogische Intention letztlich erfüllt habe, müsse dahingestellt bleiben. Mit der gesellschaftlichen und politischen Funktion von Kunst beschäftigte sich JENS SPÄTH (Saarbrücken) in dem folgenden Beitrag über italienische Nationaldenkmäler am Ausgang des 19. Jahrhunderts. Anhand einer eingehenden Betrachtung der in Rom errichteten Monumente für Giuseppe Garibaldi, Camillo Benso von Cavour, Marco Minghetti und Giuseppe Mazzini erläuterte Späth die charakteristische Politisierung und Polarisierung ihrer Darstellungsformen. Dabei sei neben der künstlerischen Gestaltung vor allem auch die jeweilige Lokalität bzw. der räumliche Kontext der Denkmäler zu berücksichtigen, wie er unter anderen am Beispiel des innerhalb einer „demokratischen Gedächtnislandschaft“ verorteten Garibaldi-Denkmals auf dem Hügel des Gianicolo veranschaulichte. Späths Vortrag machte zudem nochmals die Wandlungsfähigkeit von Denkmalsdiskursen in Relation zu sich verändernden politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen deutlich. Bei der Repräsentativität von Nationaldenkmälern herrschten stets partikuläre Interessen der jeweiligen politischen Führungsschicht vor, so Späth in seinem Resümee. Wie eng die Veränderungen künstlerischer Darstellung mit gesellschaftspolitischen Transformationsprozessen verbunden sind, zeigte auch der Beitrag von JOHANNES PAULMANN (Mainz). Sein Fokus lag auf dem ehemaligen Palais des Colonies in Paris, das 1931 anlässlich der Kolonialausstellung eröffnet wurde. Die mehrfache Umbenennung des Gebäudes im Verlauf seines Bestehens, von Musée de la France d‘Outre-mer 1935 über Musée national des Arts d‘Afrique et d‘Océanie 1990 bis hin zum 2007 eröffneten Museum Cité nationale de l’histoire de l’immigration weise explizit auf die Veränderung seiner Funktionen im folgenschweren 20. Jahrhundert und zu Beginn des 21. Jahrhundert hin. Von zentraler Bedeutung sei in diesem Zusammenhang die Frage, ob das Gebäude sein koloniales Erbe ablegen könne. Ausgehend von einer detaillierten Analyse der Ausstellung entwickelte Paulmann die These, dass im heutigen Museum der Versuch einer Transformation des kolonialen Erbes in postkoloniale Bildlichkeit zu beobachten sei. Das neue Museum werde somit gleichsam zu einem Instrument französischer „Zivilisierungsmission“ im Inland.

In der abschließenden Diskussion wurde darauf hingewiesen, dass trotz der für viele Beiträge relevanten außereuropäischen Perspektive sich letztlich alle ReferentInnen auf einen europäischen Kunstbegriff bezogen hätten. Die thematische Vielfalt und klaren Befunde der behandelten Bildlichkeitsdiskurse jedoch wurde einhellig als Beweis für die Erkenntnischancen gewertet, die eine gesellschaftshistorisch fundierte Interpretation von Kunst und Kunstwerken der historischen Forschung generell eröffnen kann. Martin Baumeisters Diktum von der „unauflöslichen Verquickung von Ästhetik und Politik unter den Vorzeichen des Krieges“ bildete die Inspiration für das Symposium und dessen TeilnehmerInnen. Seine These der eigenständigen historischen Kraft von künstlerischen Repräsentationen in der Genese und Sinnstiftung von Gewalt wird weiterhin wichtige Anregungen für einschlägige historische Arbeiten bieten. Nicht zuletzt ist es die Relation zwischen historischen Akteurinnen und Akteuren, Kunst und Gewalt, die in seinem Werk eine zentrale Rolle einnimmt. Der Grund für seine Faszination an Geschichte sei ein nicht endendes Interesse für die unerschöpfliche Vielfalt menschlichen Verhaltens in der Vergangenheit, so Martin Baumeister in seinem Schlusswort.

Konferenzübersicht:

Begrüßung und Einführung

Lisa Dittrich (München) / Lutz Klinkhammer (Rom) / Till Kössler (Halle)

I. Sektion: Kunst, Gewalt und Moderne (1. Teil)

Martina Kessel (Bielefeld): Krieg als ‚Kunst‘. Zur Grammatik von Gewalt in Deutschland, 1914-1945

Xosé Manoel Núñez Seixas (Santiago de Compostela): Die Plakate des spanischen Bürgerkrieges: Kunst und Propaganda

Martin Schulze Wessel (München): Museen, Denkmäler und Gedenkstätten des Zweiten Weltkriegs im östlichen Europa

I. Sektion: Kunst, Gewalt und Moderne (2. Teil)

Walther L. Bernecker (Erlangen-Nürnberg): Francisco de Goya: Schrecken des Krieges

Gabriele Clemens (Saarbrücken): Erschütterungen des Römischen Kunstmarktes infolge der Revolutionskriege

Philipp Müller (Hamburg): Schönheit als Versprechen. Der Gewaltmensch Jacob Burckhardts zwischen Nietzsche und Stendhal

Andreas Gestrich (Trier): Zum Fotographen August Sander

II. Sektion: Kunst und kollektive Identitäten im Widerstreit

Christian Windler (Bern): Nation und Kirchenbau/-ausstattung im kolonialen Maghreb

Wiebke Fastenrath (Florenz / Rom): Kulturtransfer als Bildungs- und Fortschrittsidee einer Provinzstadt. Die Kunstkäufe des Freiherrn von Lindenau zur Mitte des 19. Jahrhunderts in Rom

Jens Späth (Saarbrücken): Italienische Nationaldenkmäler am Ausgang des 19. Jahrhunderts

Johannes Paulmann (Mainz): Zivilisierungsmissionen: Kunst und (Post-)Kolonialismus in Paris, 1931-2007

Zitation
Tagungsbericht: Identität und Gewalt. Historia picta in der Neuzeit, 02.11.2018 Rom, in: H-Soz-Kult, 28.02.2019, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-8137>.