DissertantInnen-Tagung Wirtschafts-, Sozial und Umweltgeschichte

Ort
Wien
Veranstalter
Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Universität Wien; Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Wirtschaftsuniversität Wien; Austrian Economic and Social Historians (AESH); Environmental History Cluster Austria (EHCA)
Datum
01.03.2019 - 02.03.2019
Von
Jonas Albrecht, Institut für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Universität Linz

Die Tagung für Dissertantinnen und Dissertanten, die in den Bereichen der Wirtschafts-, Sozial-, und Umweltgeschichte setzte die erste Konferenz in Linz 2018 fort. Die Teilnehmenden verfassten zu ihren jeweiligen Dissertationsprojekten ein Paper, das vorab verteilt wurde; an die Präsentation der Papers schlossen je ein Peer- und ein Senior-Kommentar sowie eine Diskussionsrunde an.

ROBERT SCHEELE (Wien) untersuchte am Beispiel der Leipziger Messen die Auswirkungen der französischen Kontinentalsperre ab 1806 auf Gewerbe und Handel in Mitteleuropa sowie auf die Handelsnetzwerke jüdischer und schottischer Kaufleute. Durch die weitgehende Sperre des Seehandels verlagerte sich ein bedeutender Teil von Netzwerken auf den Landweg. Von Westen nach Osten verlaufende Handelswege profitierten so zum Teil von der Seeblockade der Nord-Süd-Routen. Neben Frankfurt am Main besetzte Leipzig eine zentrale Position innerhalb dieses Netzwerkes und fungierte als Drehscheibe zwischen Osten und Westen. Anhand von Quellen zu Händlerzahlen auf den Leipziger Messen stellte Scheele Auswirkungen in Jahren von militärischer Konfrontation fest, allerdings blieben diese während der Napoleonischen Kriege ansonsten relativ konstant. Gleichzeitig verortete er eine Restrukturierung der gehandelten Waren zugunsten von Baumwolle sowie eine drastische Kontrolle der französischen Behörden in Hinblick auf verbotene britische Güter.

In den Kommentaren von ROBERT MORETTI (Salzburg / Graz) und ERICH LANDSTEINER (Wien) wurde eine genauere Einordnung der Rolle jüdischer und schottischer Händler sowie der gehandelten Waren erörtert. Die Bedeutung jüdischer Kaufleute sei in der Forschung oft thematisiert, die Frage nach schottischen Akteuren sei hingegen stärker zu begründen. Auch gebe es, so Landsteiner, reiches publiziertes Datenmaterial zu den Leipziger Messen, das zur Analyse hinzugezogen werden könne. Ferner müssten Entwicklungen nach Ende der Kontinentalsperre betrachtet werden um eine Aussage über deren Wirkung zu ermöglichen. Die Diskussion warf unter anderem die Auswertung spezifischerer Quellen, die Inklusion eines internationalen Vergleichs sowie die Thematisierung der Dimension und Reichweite der Kontrolle der Kontinentalsperre auf.

Im zweiten Vortrag sprach REINHARD NIEßNER (Innsbruck) über vormodernes Flussmanagement am Inn am Beispiel der Oberarcheninspektion in Tirol (1746-1792). Auf Grundlage der halbjährigen Berichte der Oberarcheninspektion untersuchte Nießner die Wechselwirkung von frühneuzeitlichen Prozessen der Staatswerdung und der Naturbeherrschung und unterstrich die permanente Arbeit „vom und am“ Fluss. So habe die saisonale und hochwasserbedingte Veränderung des Stroms und die damit verbundenen Probleme den menschlichen Eingriff sowohl provoziert als auch zu einer fragilen Planbarkeit dieser Eingriffe geführt. Vormodernes Flussmanagement müsse, so das Fazit, auf zwei Ebenen analysiert werden. Der Fluss sei in den Idealvorstellungen der Zeitgenossen zwar bereits den Nutzungsanfordernissen des Menschen unterworfen gewesen, gleichzeitig musste sich die konkrete, langwierige Arbeit an den dynamischen Charakter des Inns anpassen und blieb oft nur Reaktion auf die permanente Änderung der Flusslandschaft.

MICHAEL ADELSBERGER (Wien), der die Rolle der Flussbauexperten und der Interessenskonflikte zwischen diversen Akteuren oder Nutzungsformen untersuchte und einen Vergleich mit anderen Schauplätzen forderte, schätzte die Verwendung visueller Information in Form von Flusskarten als wertvoll ein. MARTIN KNOLL (Salzburg) unterstrich die Leistung des Projektes, das die Erforschung von dauerhaften intensiven Natureingriffen in die Zeit vor 1800 erweitere und fragte gleichzeitig, inwiefern von einer Agency des Flusses gesprochen werden könne. In der Diskussion wurden weiterhin die Rolle des Inns als Grenzfluss mit Hinblick auf internationale Konfliktsituationen oder Wissensaustausch sowie die Einbettung in den europäischen Kontext thematisiert.

ROBERT MORETTI (Salzburg / Graz) präsentierte seine Untersuchung der Verbreitung und Aneignung des Kaffeekonsums in Graz im langen 18. Jahrhundert. Er unterstrich die Rolle von Mittelsmännern aus dem italienischen Raum in der Verbreitung des Getränkes in der Steiermark nach 1700. Anhand von Nachlässen stellte er sowohl eine rasche Verbreitung von Kaffee innerhalb der Grazer Bevölkerung als auch eine Veränderung der Ästhetik von Inventaren fest. Um 1800 sei, so das Fazit, Kaffee ein verbreitetes „lifestyle“-Produkt gewesen, dessen materielle Kultur eine individuelle Lebensgestaltung signalisierte.

ROBERT SCHEELE (Wien) ordnete diese Entwicklung in seinem Kommentar in Pierre Bourdieus Konzept des Habitus ein und fragte nach der Rolle von genderspezifischen Konsummustern und -möglichkeiten. FRANZ EDER (Wien) bezeichnete das Forschungsprojekt als wichtigen Beitrag zur Verbreitung von „exotischen“ Produkten in kleinen oder peripheren Räumen und hinterfragte gleichzeitig die Verfügbarkeit von Quellenmaterial für das 18. Jahrhundert, um spezifische Prozesse in Graz nachzeichnen zu können. In der weiterführenden Diskussion wurden die Einordnung in die internationale Forschungslandschaft und in das Konzept der Industrious Revolution (Jan de Vries), die Bedeutung lokaler commodity chains sowie die Entstehung anderer Orientalismen aufgeworfen.

Über Spekulation und Innovation im 19. Jahrhundert sprach in der Folge LAURA WURM (Belfast). Anhand des Verbots des Terminhandels an der Wiener Börse 1903 untersuchte sie einerseits die Auswirkungen auf Getreidepreise, andererseits die Wahrnehmung von Spekulation und deren Auswirkungen auf Spekulationen. Wurm betonte, dass für die Einführung des Terminhandels eine Aushandlung einheitlicher Praktiken grundlegend war und dass die Realität dieser Praktiken quellenkritisch zu beachten seien. Mittels ökonometrischer Auswertung der spot-Preise für Getreide zwischen ca. 1898 und 1908 kam sie zu dem Ergebnis, dass die Preisvolatilität nach dem Verbot des Terminhandels zwar sank, die Durchschnittspreise für Getreide allerdings stiegen.

MARKUS MAYER (Wien) verwies auf den längeren Diskurs des Verbotes seit den 1880er-Jahren und plädierte für eine nähere Analyse der Akteure und Positionen. Gleichzeitig stellte er die kausalen Auswirkungen des Verbotes auf die Getreidepreise anhand des statistischen Material in Zweifel. ERNST LANGTHALER (Linz) unterstrich die Verortung des Vortrags zwischen Geschichtswissenschaften und Ökonomie und ordnete die Untersuchung in Prozesse der Kommodifizierung und Vermarktlichung ein. Das Beispiel zeige den Vormarsch und das Zurückdrängen kapitalistischer Praktiken und könne damit im Sinne Karl Polanyis interpretiert werden. In der Diskussion wurde der Bedarf nach Detailquellen und nach einer genaueren Betrachtung der Diskurse um Einführung und Verbot des Terminhandels konstatiert, auch die Frage nach Effekten des Angebots auf Preise wurde thematisiert.

Abschließend referierte MARIA BUCK (Innsbruck) über „Antitransitproteste in Tirol zwischen Alpenschutz und EU-Kritik“. Sie skizzierte drei Phasen der Entwicklung einer Protestbewegung gegen steigende Verkehrszahlen auf der Brennerautobahn zwischen ca. 1984 und 2006 und fragte, inwiefern diese auch als EU-Kritik gewertet werden könnten. Anhand von Interviews mit Akteuren der Bewegung analysierte sie die Protesttaktiken und das Selbstverständnis der Antitransitbewegung und stellte eine ambivalente Haltung zur EU fest. Diese sei zwar für die faktische Steigerung des Verkehrsaufkommens mitverantwortlich, habe gleichzeitig aber auch Anteil an einer Europäisierung der Verkehrs- und Umweltpolitik Tirols und an einer Politisierung des Alpenraums.

ALEXANDER REINOLD (Wien) fragte in seinem Kommentar nach dem Verhältnis von tatsächlichen Zahlen zu Verkehrsbelastung und Umweltschäden und der subjektiven Wahrnehmung innerhalb eines von Naturschutzdebatten geprägten Zeitgeistes. Weiterhin sei sowohl die Homogenität oder Heterogenität der Protestbewegung als auch das Agieren von pro-Transit Akteuren zu beleuchten. Ähnliches bemühte GERTRUD HAIDVOGL (Wien) mit ihrer Forderung nach einer Differenzierung von Akteuren und Interessen. Auch bleibe die Frage nach einer Einordnung in die breitere Alpenschutzbewegung zu beantworten. Hier setzte die Debatte über die Einordnung in die „Tirol-Frage“ an und thematisierte den Vergleich mit Protestbewegungen in Südtirol.

Den zweiten Tag eröffnete MICHAEL ADELSBERGER (Wien) mit einem Vortrag über Lohnunterschiede zwischen verschiedenen Berufsgruppen im vormodernen Wien. Im Kontext der Frage der „Little Divergence“ nutzte Adelsberger Rechnungen des Wiener Bürgerspitals um Lohnentwicklungen für das Bauhandwerk nachzuzeichnen. Dabei problematisierte er die Zusammensetzung von dokumentierten Löhnen mit Hinblick auf Lohnzuschläge, Naturallöhne oder Beköstigung und stellte unter anderem eine Stabilisierung der Lohnunterschiede zwischen männlichen und weiblichen Akteuren im Lauf des 18. Jahrhunderts fest. Generell, so das Fazit, sei ein Trend zu rigideren Nominallöhnen und das Verschwinden vieler Zuschläge und Naturalanteilen zu erkennen.

REINHARD NIEßNER (Innsbruck) merkte den Bedarf nach einer Anbindung an die Lokalgeschichte des Spitals und der Stadt Wien im Hinblick auf die internationale Debatte an und stellte die Quellenkritik in den Mittelpunkt seines Kommentars. KILIAN RIEDER (Wien) ermutigte, die Besonderheiten der Fallstudie stärker herauszuarbeiten, die generelle Debatte sei nicht gelöst und Fallstudien außerhalb Großbritanniens nötig. Eine systematischere Analyse von Prozessen der Lohnverhandlung könne einen wichtigen Beitrag zur Quellenkritik als auch zur internationalen Forschung leisten. In der Diskussion wurde die Frage nach Kinderarbeit erörtert, zudem wurde debattiert, welchen Anteil Löhne am Gesamteinkommen in der frühen Neuzeit hatten.

MARKUS MAYER (Wien) schloss mit einer Besprechung urbaner Migrationsbewegungen im Mittelalter an. Am Beispiel des Buchdruckers Conrad Resch veranschaulichte er die multiplen Ortszugehörigkeiten, die für einige Akteure als normal galten. Dabei sei geografische Mobilität oft mit sozialer Mobilität verbunden, auch familiäre Beziehungen spielten eine wichtige Rolle. Mittelalterliche Bewegungsmuster seien vor allem durch Steuerlisten, Bürgerverzeichnisse, juristische Quellen oder Bioarchäologie nachvollziehbar, könnten aber nur die Mobilität einiger weniger Gruppen zeigen und beinhalteten keine Informationen über Migrationsgründe. Generell könne man postulieren, so das Fazit, dass mittelalterliche Migration oft von Kleinstädten in Großstädte stattfand, dass Remigration verbreitet war und mit Lebensabschnitten der Individuen korrelierte und dass größere Migrationsdistanz auf größere berufliche Spezialisierung schließen ließ.

Während LAURA WURM (Belfast) die Frage nach der Auswirkung von Migration auf das Einkommen stellte, problematisierte PATRICK KUPPER (Innsbruck) den Fokus auf die Ziele von Migration im Kontrast zu den Herkunftsregionen. Räumliche Bewegung werde nicht nur durch Pull-, sondern auch von Pushfaktoren bestimmt. Auch die Funktion von Städten und die Kosten und Gefahren von Migration seien zu thematisieren um Typen von Migration zu bestimmen. In der Diskussion wurde über das Militär als Treiber von Migration und über geschlechtsspezifische Unterschiede sowie die Wirkung nichtregulierter Naturräume debattiert.

Mobilität stand ebenfalls im Zentrum des Vortrags von ALEXANDER REINOLD (Wien), der eine Analyse der Auswirkungen der Expansion des Eisenbahnnetzwerkes auf die regionale Ungleichheit in der Habsburgermonarchie nach 1869 präsentierte und fragte, wie sich sinkende Transportkosten auf die räumliche Verteilung von Wirtschaftsaktivität auswirkten. Im Kontrast zu anderen Beispielen in Europa handelte es sich beim österreichisch-ungarischen Eisenbahnnetz um ein weitgehend staatlich geplantes „Korridorsystem“, das zentrale Orte verband und so periphere Gebiete „unbeabsichtigt“ einschloss. Reinolds Regressionsanalyse der Zusammenhänge von Frachtkosten und Bevölkerungswachstum, das er aufgrund mangelnder Daten als Proxy für wirtschaftliche Aktivität nutzte, ergab, dass der Eisenbahnanschluss für ländliche Gebiete eher negative Auswirkungen hatte, während Metropolregionen größtenteils profitierten. Marktintegration habe regionale Disparitäten damit eher verschärft als ausgeglichen.

MARIA BUCK (Innsbruck) diskutierte in ihrem Kommentar die Nutzbarkeit von Bevölkerungswachstum als Indikator für Wirtschaftsaktivität. Laut ANDREA KOMLOSY (Wien) unterstützten die Ergebnisse des Papers andere Forschungsarbeiten zu Peripherien, eine mehr qualitativ gelagerte Untersuchung der Diskurse um Eisenbahnbau und Streckenverlauf würde allerdings eine Bereicherung sein, da diese oft nicht nur von ökonomischen Interessen geprägt waren. Weiterhin könnten Wanderbilanzen ein besserer Indikator für Wirtschaftsaktivität sein. Diskutiert wurde nicht nur über für die Berechnung nutzbare Indikatoren, sondern auch über den Faktor Tourismus, in dessen Kontext die Anbindung der Peripherie durchaus partiell positive Effekte hatte. Auch wurde der Kontrast zu anderen Ländern herausgestellt, in denen der Eisenbahnbau oft als „Motor des Fortschritts“ auch auf lokaler Ebene bewertet wurde.

Den letzten Vortrag der Tagung hielt BÉLA TELEKY (Budapest) zum Thema der Handelsbeziehungen zwischen Österreich und Ungarn in der Zwischenkriegszeit. Unter Verwendung nationaler Außenhandelsstatistiken analysierte Teleky die Handelsströme und -strukturen zwischen beiden Staaten im Zeitraum 1918-1937 mit besonderem Blick auf den Textilsektor. Diese verhandelten ihre Handelsbeziehungen kontinuierlich, was sowohl die Warenströme als auch die Intensität des Austausches beeinflusste und als Gleichzeitigkeit von Kontinuitäten und Diskontinuitäten zu werten sei. MARKUS LAMPE (Wien) nannte die aktuelle Entwicklung um den „Brexit“ als Beispiel dafür, wie wichtig die Frage nach den Auswirkungen politischer Diskontinuitäten auf Wertschöpfungsketten wäre. Er riet zu einer vertiefenden Beleuchtung der politischen Geschichte um die Handelsverträge der Zwischenkriegszeit, da diese Ergebnis von Verhandlungen zwischen Akteuren und Interessen gewesen seien. Außerdem regte er eine stärkere Konzentration auf Detailzugänge und Fallstudien an, da die Datenlage zum Teil weniger problematisch sei und die Auswertung spezifischere Ergebnisse und Erkenntnisse für die internationale Forschung verspreche. Die Kritik der Daten auf nationaler Ebene bestimmte die folgende Diskussion, diese seien mitunter nicht konsistent und vergleichbar, auch sollten Daten vor 1914 herangezogen werden, um Veränderungen sichtbar zu machen.

Auch die zweite gemeinsame Tagung der Wirtschafts-, Sozial-, und Umweltgeschichte hat gezeigt, dass die methodische und inhaltliche Vielfalt der besprochenen Themen auf gemeinsamen Fragestellungen, Methoden und Problemen aufbaut. So wurden beispielsweise Fragen von Staatlichkeit oder regionaler und individueller Ungleichheit und den Mitteln dagegen aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet, das Verhältnis von Erkenntnisinteressen und Quellen debattiert und der Bezug zu internationalen Forschungsfragen und übergeordneten Themenkomplexen gefordert. Auf dieser Basis ist eine Fortsetzung des Formats im Frühjahr 2020 vereinbart.

Konferenzübersicht:

Panel 1
Moderation: Franz X. Eder (Wien)

Robert Scheele (Wien): „Brücken zwischen den Regionen“? Handelsnetzwerke und -routen jüdischer und schottischer Kaufleute zwischen Frankfurt, Leipzig, Schlesien und Galizien 1772-1815
Peer Kommentar: Robert Moretti (Graz)
Senior Kommentar: Erich Landsteiner (Wien)

Reinhard Nießner (Innsbruck): Überschwemmungen zwischen Alltag und Ausnahme. (Re-)Konstruktion von Hochwasserkatastrophen in Tirol im ausgehenden 18. Jahrhundert
Peer Kommentar: Michael Adelsberger (Wien)
Senior Kommentar: Martin Knoll (Salzburg)

Panel 2
Moderation: Erich Landsteiner (Wien)

Robert Moretti (Graz): „koffi, eins der letzten culturgeschenke des orients an den occident". Zur Aneignung des Kaffees in Graz vom 16. bis ins lange 19. Jahrhundert
Peer Kommentar: Robert Scheele (Wien)
Senior Kommentar: Franz X. Eder (Wien)

Laura Wurm (Belfast): Speculation and Innovation in 19th-Century Commodity Markets
Peer Kommentar: Markus Mayer (Wien)
Senior Kommentar: Ernst Langthaler (Linz)

Maria Buck (Innsbruck): „Solange Brüssel diktiert, wird am Brenner blockiert“. Anti-Transit-Proteste in Tirol zwischen Alpenschutz und EU-Kritik
Peer Kommentar: Alexander Reinold (Wien)
Senior Kommentar: Gertrud Haidvogl (Wien)

Panel 3
Moderation: Markus Lampe (Wien)

Michael Adelsberger (Wien): Occupational Wage Differentials and Women’s Wages in Early Modern Vienna
Peer Kommentar: Reinhard Nießner (Innsbruck)
Senior Kommentar: Kilian Rieder (Wien)

Markus Mayer (Wien): Die Fremden von Paris. Migration in einer europäischen Metropole zwischen Spätmittelalter und Früher Neuzeit
Peer Kommentar: Laura Wurm (Belfast)
Senior Kommentar: Patrick Kupper (Innsbruck)

Alexander Reinold (Wien): Transport Infrastructure and Catch-Up Development within the Habsburg Monarchy
Peer Kommentar: Maria Buck (Innsbruck)
Senior Kommentar: Andrea Komlosy (Wien)

Panel 4
Moderation: Martin Knoll (Salzburg)

Béla Teleky (Budapest): „Der österreichisch-ungarische Handel im Schatten der beiden Weltkriege“. Kontinuitäten und Brüche der österreichisch-ungarischen Handelbeziehungen der Zwischenkriegszeit mit besonderer Berücksichtigung der Textilindustrie
Senior Kommentar: Markus Lampe (Wien)

Zitation
Tagungsbericht: DissertantInnen-Tagung Wirtschafts-, Sozial und Umweltgeschichte, 01.03.2019 – 02.03.2019 Wien, in: H-Soz-Kult, 10.04.2019, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-8216>.