Räume der Sicherheit - Spaces of Security: Ein Doktorandenworkshop zur Sicherheitsforschung

Ort
München
Veranstalter
Christine Rogler / Franziska Walter, Ludwig-Maximilians Universität München
Datum
21.02.2019 - 22.02.2019
Von
Beatrice Wichmann / Franziska Stelzer, Historisches Seminar - Abteilung für Bayerische Geschichte, Ludwig-Maximilians Universität München

Der Workshop näherte sich der Sicherheitsforschung mit besonderem Fokus auf deren räumlicher Verortung. Die Veranstaltung war in ihrer Gesamtkonzeption und innerhalb der einzelnen Panels epochenübergreifend angelegt und bot einen erweiterten Blick auf Sicherheitsdiskurse zu Themen wie sozialer Sicherheit, Umwelt, Mobilität, Sicherheitsverwaltung und -kommunikation. Die internationalen Referent/innen arbeiten auf verschiedensten Ebenen mit dem Sicherheitsbegriff und diskutierten diese unterschiedlichen Herangehensweisen im Rahmen des Workshops.

Eröffnet wurde die Tagung mit einem Vortrag von ECKART CONZE (Marburg). Dieser bereitete den Boden für die Diskussion am darauffolgenden Workshop-Tag. Er bot einen wertvollen Überblick zur Geschichte der Sicherheitsforschung, ihre Möglichkeiten, Erkenntnisabsichten und auch Grenzen. Passend zum Workshop-Thema betonte Eckart Conze den starken Raumbezug, den Sicherheit zwangsläufig habe. Der Diskurs richte sich immer auch nach den Räumen, für die Sicherheit herzustellen ist. Eine besondere Herausforderung für die Wissenschaftler sei, dass sich die Ambivalenzen der Sicherheit auch in der Forschung fortsetzen. Diese profitiere von der Sicherheitsdiskussion und treibe sie selbst weiter voran, wobei sie vielfach selbst Teil des Diskurses wird – so ist eine besonders selbstkritische Einordnung erforderlich.

Das ganztägige Workshop-Programm gliederte sich in vier Sektionen. Die Panels widmeten sich den sicherheitsrelevanten Bereichen der sozialen und ökonomischen Sicherheit zwischen präventiven und reaktiven Sicherheitsstrategien, der verwalteten Sicherheit im Bereich der Politik und der Organisation des Gemeinwesens, der Mobilität und den Grenzen als Sicherheitsthema sowie der Umwelt und Natur, die den Sicherheitsdiskurs schließlich auf eine globale Ebene hebt. Die zehn Vorträge waren nicht chronologisch, sondern thematisch und damit epochenübergreifend angelegt.

Die Sektion I zur sozialen und ökonomischen Sicherheit eröffnete CHRISTINE ROGLER (München). Sie fragte danach, inwiefern man für die öffentliche Badestube der ländlichen Gesellschaft Bayerns in der Frühen Neuzeit von vormoderner „Daseinsfürsorge” sprechen kann. Bis Anfang des 19. Jahrhunderts war die Badestube die zentrale und oftmals einzige obrigkeitlich geduldete Anlaufstelle für medizinische und hygienische Versorgung. Rogler machte deutlich, dass vor allem die ländliche Badestube ein noch weitestgehend unerforschtes Feld darstellt, für die soziale Sicherheit der frühneuzeitlichen Bevölkerung jedoch einen zentralen Stellenwert besaß. Als Ehaftgewerbe - dazu gehörten Gewerbe, die den Grundbedarf regelmäßig benötigter Leistungen im Dorf deckten - dienten die Bader der Regulierung der guten Ordnung durch die Einhaltung hygienischer Standards und grundlegender medizinischer Versorgung. Die Ehaft war allerdings oftmals Grund für Auseinandersetzungen. Trotz des hohen Konfliktpotentials sicherte sie dem Bader einerseits das Auskommen und ermöglichte gleichzeitig sämtlichen sozialen Milieus den Zugang zu medizinischer Versorgung. Der Vortrag machte deutlich, dass die Existenzsicherung des Berufsstandes Bader einerseits, wie andererseits die ländliche Gesundheitsversorgung als Grundlage sozialer Sicherheit das Ergebnis von Aushandlungsprozessen zwischen Bader, Gemeinde und Obrigkeit waren.

NATAŠA HENIG MIŠČIČ (Ljubljana) erweiterte das Panel um den ökonomischen Aspekt. Die Referentin sprach über die Krainer Sparkasse anhand dreier zeitlicher Einschnitte: 1873 (Wiener Börsencrash), 1908 (Höhepunkt der nationalen Auseinandersetzungen in Ljubljana) und 1914 (Ausbruch des Ersten Weltkriegs). Die untersuchte Bank wurde 1820 gegründet und war damit das erste zentrale Geldinstitut in der österreichisch-ungarischen Provinz Krain. Die untersuchten Jahre waren Eckpunkte ökonomischer und sozialer Unsicherheit. Im englischsprachigen Vortrag wurde das Verhalten der Bevölkerung im Umgang mit Geldanlagen in Krisenzeiten untersucht. Dabei spielte das Gefühl der gesellschaftlichen Unsicherheiten eine elementare Rolle. Die Referentin schilderte in diesem Zusammenhang auch die Maßnahmen der Geldinstitute, um das Vertrauen der Kunden zu gewinnen bzw. zu erhalten. Es wurde deutlich, dass sich die Banken gewisser kommunikativer Maßnahmen bedienten, um das investierte Geld zu halten und die Kunden langfristig zu binden. Die Vermittlung von Sicherheit wurde also zum maßgeblichen Gegenstand der Kommunikation zwischen Bank und Kunden.

Einen bisher nur wenig beachteten, dennoch bedeutsamen Faktor für den Verlauf des Dreißigjährigen Krieges, beleuchtete MARTIN KEßLER (München). Im Fokus stand die Frage, inwiefern Flüsse als „natürliche Grenzen“ eines Territorialstaats gleichzeitig Sicherheitsräume und -risiken darstellten. Für die bayerische Sicherheitsarchitektur spielten Flüsse von jeher eine wichtige Rolle – sie dienten der Abgrenzung und dem Schutz des Territoriums und nahmen im Dreißigjährigen Krieg eine zentrale militärtaktische Funktion ein. 1632 überquerte Gustav Adolf den Lech – der Krieg war im Herzogtum Bayern angekommen. Wie abhängig die sicherheitsbezogenen Konzeptionen der handelnden Akteure von der dynamischen Natur des vormodernen Gewässers waren, zeigte Keßler anhand dreier Sicherheitsrisiken auf: Frost, Trockenperioden und das fragile Brückenmaterial Holz gefährdeten die räumliche Sicherheitsarchitektur. Anhand dieser Bedrohungen und der logistischen Relevanz von Flüssen wurde bilanziert, dass diese in einem Ausnahmezustand wie demjenigen der Jahre 1632 bis 1648 einen Sicherheitsgürtel, ein -versprechen und -risiko darstellten.

TAMÁS SZÉKELY(Marburg) betonte die Relevanz von Fragen der Sicherheit in ethnisch, sprachlich, kulturell und religiös heterogenen Regionen am Beispiel der westungarischen Gebiete der k. u. k. Monarchie. In dieser vermeintlichen „pseudo-border-region“ stellten die Eliten der Bezirke das administrative Gegengewicht zu den habsburgischen Herrschern dar. Im englischsprachigen Vortrag wurde nach der Sicherheitsarchitektur der Bezirke Vas, Sopron und Moson, also der westlichen Grenzbezirke der Donaumonarchie, gefragt. Welche Sicherheitskonzepte wurden dort diskutiert? Welche Sicherheitsheuristiken entwickelten die westungarischen Eliten? Wie änderte sich der Sicherheitsdiskurs in den Jahren 1867–1918? Außerdem wurde das Konzept der „national indifference“ aufgezeigt. Dieses geht nicht davon aus, dass nationalistische Strömungen vor 1914 eine Massenwirkung entfalteten; vielmehr wird vermutet, dass die Bevölkerung – opportunistisch motiviert – die Vorteile des Aufbaus eines Nationalstaats erkannte und sich daraufhin der Nationalismusbewegung anschloss. Die Anwendung der Methode auf das dualistisch strukturierte Österreich-Ungarn bietet sich an. Welche Rolle Sicherheitsdiskurse in Regionen mit heterogener Bevölkerungsstruktur und in politischen und gesellschaftlichen Umbruchszeiten spielten, ist ein bisher wenig berücksichtigter Aspekt der Regionalismus-, Nationalismus- und Sicherheitsforschung.

FRANZISKA WALTER (München) stellte die Gemengelage von Sicherheitsarchitektur – öffentlicher Sicherheit – öffentlicher Ordnung – Akteuren – Räumen – Strategien in der unmittelbaren Nachkriegszeit vor, als es galt, den Polizei- und Verwaltungsapparat zu entnazifizieren und zu dezentralisieren. Walter fragte nach der Relevanz von Räumen für Sicherheitsvorstellungen, und wie diese nach 1945 verstanden und hergestellt wurden. Im Fokus dieser Aushandlungsprozesse standen im Bayern der Jahre 1945 bis 1954 ländliche Gebiete, wobei sich zunächst die Frage stellte, welche Rechte und Pflichten Militär- und Länderregierung und ab 1949 auch die Bundesregierung dort innehätten. Diese nationalen und regionalen Akteure waren geleitet von den unterschiedlichsten Sicherheitsvorstellungen und der Frage danach wodurch diese zu erlangen sei. Dieses komplexe Gefüge aus verschiedenen Akteuren, individuellen Handlungsspielräumen, deren (in)formellen Praktiken und Sicherheitsstrategien sowie Fragen nach der Rolle von Kommune, Region und Nation zeigen, in welch dynamischem Prozess sich Sicherheitsarchitektur und –vorstellungen überhaupt erst formten und verfestigten und dabei Räume auch schufen.

MARIO ŠAIN (Gießen) legte das Augenmerk auf religiöse Minderheiten innerhalb von Sicherheitsräumen – anhand des Fallbeispiels der serbischen orthodoxen Minderheit im frühneuzeitlichen Habsburgerreich. Lange wurde historische Sicherheitsforschung lediglich innerhalb der Militärgeschichte verfolgt, nun stellt sich auch die Frage nach der Verbindung zwischen Sicherheitsdiskursen und Religion. Šain zeigte auf, wie Religion als integratives Element der Versicherheitlichung in der Habsburgermonarchie fungierte: Ende des 17. Jahrhunderts kam es zur „Großen Migration“ von über 40.000 Serben in den Ostteil der Donaumonarchie, wo weder benötigte Strukturen noch Institutionen bestanden. Sich dieser Gefahren bewusst, begannen die eingewanderten Serben, Autonomie in religiösen und territorialen Angelegenheiten zu fordern. Zunächst schienen diese Sicherheitsbestrebungen erfolgreich zu sein: Sie wurden unter den Schutz der katholischen Kirche gestellt und im Jahre 1713 kam es zur Institutionalisierung der serbischen Religionsgemeinschaft. Unsicherheitsfaktoren waren dennoch vorhanden: Beispielsweise wurden klerikale Stimmen laut, die die religiöse Minderheit als Gefahr ansahen und ihre Aufteilung forcierten. Der englischsprachige Vortrag schloss mit der Erkenntnis, die religiöse Toleranz in der Habsburger Monarchie des 18. Jahrhunderts sei ein temporäres Phänomen gewesen, das nicht mehr nur aus säkularer Perspektive betrachtet werden könne.

JORT BLAZEJEWSKI (Trier) behandelte die revolutionsbedingte Emigration nach 1789, die er bezugnehmend auf den Maas-Mosel-Rhein-Raum präsentierte. Aus Angst vor Verfolgung und politischer Diskriminierung sowie Verbitterung über die Revolutionsereignisse, und oftmals schlichtweg geleitet von Alternativlosigkeit, verließen Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts mehr als 150.000 Menschen ihre Heimat. Zunächst, bis zum Beginn des Ersten Koalitionskrieges 1792 suchten die emigrées Zuflucht in den Grenzgebieten. Dann rückte der Sicherheitsraum an den drei genannten Flüssen in den Fokus, der aufgrund verschiedener Faktoren einen sicherheitsstiftenden Eindruck bei den Revolutionsflüchtlingen erweckte. Weiterhin machte der Trierer Historiker deutlich, wie sich (Un-)Sicherheitsdiskurse durch die Massenmigration intensivierten – dass die Flüchtlinge als Gefahr wahrgenommen wurden, spiegelt sich nicht nur in deren Ego-Dokumenten wider, sondern auch in zahlreichen fremdenpolizeylichen Maßnahmen.

Der bereits angeschnittene Umweltaspekt stand im letzten Panel, verbunden mit der Thematik der Sicherheitskommunikation, noch einmal im Mittelpunkt. FELIX LIEB (München) referierte über die sozialdemokratische Klimaschutzpolitik zwischen globaler Risikowahrnehmung und nationaler Wirtschaftsförderung. Seit den 1970er-Jahren stieg die Aufmerksamkeit für die Gefahr von Umweltzerstörungen. In dieser frühen Diskursphase standen vor allem regionale, also räumlich begrenzte Schäden an Wasser und Boden im Vordergrund. Mit den 1980er-Jahren lässt sich eine Internationalisierung der Wahrnehmung von Umweltgefahren feststellen. In Deutschland schärften vor allem das „Waldsterben” und Tschernobyl das Bewusstsein für deren globalen Charakter. Dabei veränderten sich auch die Raumvorstellungen von Sicherheit und Unsicherheit. Felix Lieb untersucht dabei die sozialdemokratische Politik, die sich in einem Spannungsfeld zwischen globalem Risiko und nationaler Chance bewegt. Die Argumente der SPD bezögen sich zum einen auf die Gefahren der globalen Klimaerwärmung, ergänzen dies aber zum anderen mit einer explizit positiven Botschaft von erneuerbaren Technologien, die gleichzeitig Arbeitsplätze schaffen und eine wirtschaftliche Erneuerung bringen könnten. Inwiefern besteht also ein Zusammenhang zwischen der Internationalisierung von Gefahren und einer gleichzeitigen nationalen Rückkopplung der Potentiale einer wirtschaftlichen Neuausrichtung?

Thematisch direkt daran anknüpfend folgte SASCHA BRÜNIG (Marburg). Brünig setzte den schweren Unfall des Kernkraftwerks Three Mile Island nahe Harrisburg, Pennsylvania, mit dem südhessischen Biblis in Verbindung, wo ein Druckwasserreaktor eine ähnliche technische und bauliche Ausstattung wie das amerikanische Kraftwerk aufwies. Nach der Aussage „Was in Harrisburg geschah, wäre in Biblis nicht möglich gewesen” [1] wussten die Experten einen entsprechenden Vergleich der Standorte bald zu entkräften. Jedoch folgte ein intensiver regionaler Risikodiskurs, der auch überregional an Bedeutung gewann. Die Deutungen von Sicherheit und Unsicherheit wurden zum Teil aus den USA übernommen und für die hessische Debatte umgeformt. So wurde Three Mile Island zum nachdrücklichen Argument gegen Kernenergie in der Bundesrepublik. Brünig interpretiert dies nicht als Diskursursprung, sondern als „Verdichtungsmoment”, über welchen sich der Diskurscharakter greifen lässt. Historische Studien hatten sich vermehrt mit atomkritischen Interessensgruppen auseinandergesetzt; hier stünden dagegen explizit die Kommunikationsstrategien der kernenergiefreundlichen Akteure im Vordergrund, die die Kernenergie als wirtschaftspolitische Zukunftssicherung verstanden - in einer Zeit, in der diese massiv unter öffentlichem Druck stand.

Diese thematisch und methodisch vielfältigen Beiträge wurden im Schlusswort von NICOLAI HANNIG (München) kommentiert, wobei zuerst der Mehrwert des epochenübergreifenden Charakters des Workshops hervorgehoben wurde. Räume – physische und metaphorische – sind innerhalb der Panels verschiedentlich aufgetaucht; Infrastrukturen der Sicherheit und Versicherheitlichung schafften spezifische „Sicherheitstopographien“. Hannig weitete das gedankliche Feld mit dem amerikanischen Forschungskonzept der „landscapes of defence“, also einer künstlich angelegten Sicherheitsumwelt. Diese „landscapes“ ließen sich auch auf mentale Landkarten übertragen und in den Köpfen festmachen. Ein Sprechen über Sicherheit bedeute gleichzeitig einen Diskurs über Unsicherheit - ein Aspekt, der den Bogen zum einführenden Abendvortrag schlug, und auch im Rahmen der Workshop-Beiträge stets relevant war. So wäre auch eine Untersuchung von Sorglosigkeit, Abenteuer oder Risiko, eine Suche nach Unsicherheit, ein ergänzender Ansatz. Der Kommentator schlug außerdem vor, den methodischen Ansatz der Praxeologie für die Sicherheitsforschung zu nutzen. Wie, durch welches Handeln wird konkret versicherheitlicht? Welche Praktiken finden wo statt?

Zum Abschluss betonte Hannig, dass bei jeder Auseinandersetzung mit Sicherheit immer von Gewinnern und Verlierern zu sprechen sei. Einerseits gebe es Akteure, die Versicherheitlichung im konkreten Handeln umsetzen und davon profitieren und andererseits solche, die durch entsprechende Maßnahmen soziale, ökonomische oder existenzielle Unsicherheit erst erfahren. Als Fazit des Workshops bleibt festzuhalten, dass sich eine weitergehende Auseinandersetzung mit dem Begriff „Sicherheit“ lohnt und zwar für ein breites Themenspektrum historischer Forschung, über Raum und Epochen hinweg.

Konferenzübersicht:

Eckart Conze (Marburg): Dynamiken der Sicherheit. Perspektiven und Potentiale historischer Sicherheitsforschung

Ferdinand Kramer (München): Begrüßung

Franziska Walter und Christine Rogler (München): Einführung

Sektion I: Soziale Sicherheit – Zwischen präventiven und reaktiven Sicherheitsstrategien

Christine Rogler (München): Vormoderne Daseinsfürsorge? Die öffentliche Badestube im Normengefüge der ländlichen Gesellschaft Bayerns

Nataša Henig Miščič (Ljubljana): Carniolan Savings Bank during the periods of insecurity: a case study of deposit withdrawals in 1873, 1908 and 1914

Sektion II: Verwaltete Sicherheit

Martin Keßler (München): Fließende Sicherheit - Flüsse als cordon sanitaire und Sicherheitsproblem für das Herzogtum Bayern im Dreißigjährigen Krieg

Tamás Székely (Marburg): Regional Self-Governance and Dynamics of Security in Western Hungary (1867–1918)

Franziska Walter (München): Sicherheitsarchitektur gestalten. Regionale, nationale und globale Akteure in Bayern 1945–1954

Sektion III: Mobilität und Grenzen als Sicherheitsthema

Mario Šain: Religious Minorities in Terms of Security. Case study: Serbian Orthodox Minority in Habsburg Monarchy 1690–1740

Jort Blazejewski: ‚Y vivre en sûreté‘ - Zufluchtsräume französischer Revolutionsflüchtlinge an Maas, Mosel und Rhein (1789–1815)

Sektion IV: Umwelt und Sicherheitskommunikation

Felix Lieb (München): ‚Die Förderung der Solartechnik ist kluge Industrie- und Beschäftigungspolitik‘. Sozialdemokratische Klimaschutzpolitik zwischen globaler Risikowahrnehmung und nationaler Wirtschaftsförderung

Sascha Brünig (Marburg): ‚Was in Harrisburg geschah, wäre in Biblis nicht möglich gewesen‘. Sicherheitsversprechen der Kernenergie nach Three Mile Island und ‚kritische Infrastrukturen‘ in der Rhein-Main-Neckar-Region

Kommentar und Abschlussdiskussion

Nicolai Hannig (München)

Anmerkung:
[1] Gerhard Flämig, Was in Harrisburg geschah, wäre in Biblis nicht möglich gewesen, in: Atom und Strom, Bd. 25 (1979), S.133–134.

Zitation
Tagungsbericht: Räume der Sicherheit - Spaces of Security: Ein Doktorandenworkshop zur Sicherheitsforschung, 21.02.2019 – 22.02.2019 München, in: H-Soz-Kult, 27.05.2019, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-8288>.
Redaktion
Veröffentlicht am
27.05.2019