Zugänge zu einer Sozial- und Kulturgeschichte der Adoption

Ort
Berlin
Veranstalter
Bettina Hitzer, Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Berlin; Benedikt Stuchtey, Philipps-Universität Marburg
Datum
28.11.2019 - 29.11.2019
Von
Lena Jur, FB06 - Geschichte und Kulturwissenschaften, Philipps-Universität Marburg

Die Adoptionsgeschichte deutlicher in der Sozial- und Kulturgeschichte zu verorten, das war Antrieb und Ziel zugleich des im Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung ausgerichteten Workshop. Dieses Desiderat lässt sich ein stückweit dadurch erklären, dass die Adoptionsgeschichte mit der ihr inhärenten Interdisziplinarität nicht unkompliziert ist. Die Fragen nach Quellen, der Umgang mit sensiblen Themenbereichen wie Kinderlosigkeit, aber auch eine wahrgenommene Unwichtigkeit der Adoptionsgeschichte spielen sicherlich eine Rolle.

Gerade diese Vielschichtigkeit bietet aber auch einen enormen Perspektivenreichtum. Adoptionen finden sowohl im nationalen, als auch im internationalen Rahmen statt. Sie werden nicht immer auf rechtlicher oder staatlicher Ebene vollzogen, gewähren jedoch einen Zugang zu politischen, wirtschaftlichen, religiösen und rechtlichen Dimensionen, berühren gleichermaßen kulturelle, soziale und ethische Aspekte. Sie befinden sich an einer Schnittstelle zwischen dem privaten und öffentlichen Raum und lassen somit Rückschlüsse auf sozio-kulturelle Veränderungen im Verständnis von Kindheit und Familie, Sozialstaatlichkeit, Fürsorge, Solidarität, Nächstenliebe und Humanitarismus zu. Auch Identitätsfragen bewegen sich in diesem Spannungsfeld.

Grundsätzlich ist die Geschichte der Adoption von einer zunehmenden Professionalisierung und Institutionalisierung geprägt, wobei die Adoptionsvermittlung bis lange ins 20. Jahrhundert hinein nicht staatlich kontrolliert war, was immer wieder zu kommerziellen bis illegalen Vermittlungspraktiken führte. An dieser Stelle ist die Adoptionsgeschichte eng mit der Geschichte der Reproduktion verwoben. In der weiteren Entwicklung sind vor allem die gegenläufigen Tendenzen zum gleichen Zeitpunkt bemerkenswert. Während sich ein Wandel in der Wahrnehmung – bis hin zur Normalisierung – von Adoptionsfamilien beobachten lässt, ist gleichzeitig eine Rebiologisierung der Problematik festzustellen, die sich insbesondere in der Suche von Adoptivkindern nach ihren Ursprungsfamilien niederschlägt.

Im Rahmen des Workshops sollten deshalb insbesondere methodisch-theoretische Zugänge diskutiert werden, um somit richtungsweisende Erkenntnisse für die Adoptionsgeschichte zu gewinnen, wie die Organisator/innen BETTINA HITZER (Berlin) und BENEDIKT STUCHTEY (Marburg) in ihrer Einführung betonten.

MARTINA WINKLER (Kiel) stellte in ihrem Beitrag zu Quellen- und Methodenfragen der Kindheitsgeschichte einen wichtigen Zusammenhang zwischen der Adoptions- und Kindheitsgeschichte dar und rückte die Frage nach der „agency“ der Kinder in den Mittelpunkt. Hierbei verwies sie insbesondere auf den Einfluss, den bestimmte Wahrnehmungen von Kindern und Kindheit(en) auf die Arbeit in der Kindheitsgeschichte haben. Die Dekonstruktion von Kindheit sei noch nicht weit genug vorangeschritten und Kinder seien deshalb in der Forschung noch nicht ausreichend historisiert. Eine Ursache hierfür sah sie in der „Tradition des pädagogischen Moratoriums“, das dazu führe, dass Kindheit als Schutzraum wahrgenommen werde und deshalb häufig als unpolitisch gedacht werde. Somit werde Kindern die Akteursrolle abgesprochen, was sich auch im problematischen Umgang mit Quellen zur Kindheit widerspiegele. Selbstverständlich seien Quellen von Kindern von einer Machtasymmetrie geprägt, doch würde in diesen Quellen häufig nach dem „Kindlichen“ gesucht und sobald der Verdacht auf eine Einflussnahme von Erwachsenen aufkomme, würden diese Quellen als „unauthentisch“ abgetan. Mit diesem Vorgehen würde die Kategorie Kindheit desavouiert.

Um sich mit dieser Problematik auseinanderzusetzen, zog Martina Winkler als Beispiel den „Soviet man“ heran, der in seiner ursprünglichen Darstellung als völlig hilflos, vergleichbar mit der heutigen Konstruktion von Kindheit sei. Die Wegentwicklung von diesem Bild in der Forschung, könne als Vorbild und als wichtiges Argument für das Heranziehen sozialgeschichtlicher Methoden in der Kindheits- und somit auch Adoptionsgeschichte gewertet werden. Im Zuge dessen rief sie zu mehr Historisierung von Kindheit und dem Abschied von einer dualistischen Sichtweise auf Kinder auf.

Im Anschluss bot CHRISTIAN KEITEL (Stuttgart) einen Einblick in die Arbeit von Archiven und Archivar/innen, insbesondere in Bezug auf Heimkindergeschichte und Adoptionsgeschichte. Er berichtete über die Arbeit des Landesarchivs Baden-Württemberg in Bezug auf die Heimkindergeschichte, für die im Rahmen eines Projektes ein Rechercheführer erstellt wurde. Zusätzlich gab er einen Überblick über das Spannungsfeld, in dem sich Archivar/innen immer wieder befinden, wenn sie entscheiden sollen und auch müssen, welche Quellenbestände tatsächlich ins Archiv aufgenommen werden. Hierbei plädierte er auch für eine Auseinandersetzung mit verschiedenen Archivargenerationen, ohne die das Verstehen des im Archiv vorgefunden Materials gar nicht möglich sei, da bei der archivarischen Bewertung von Quellen auch immer eine Hierarchisierung verschiedener Fälle stattfinde.

Als Beispiel für den Umgang mit Quellen zur Heimkindergeschichte führte er unter anderem die Beiträge Kanadas zu Truth and Reconcilation an, aber auch den Shaw Report aus Schottland. Mit der Frage nach Verschickungskindern wurde eine weitere Perspektive eröffnet, die auch in der anschließenden Diskussion regen Anschluss fand. In seinem Fazit verwies Keitel noch einmal auf das wichtige Verhältnis zwischen den Ansprüchen der Betroffenen und den Ansprüchen historischer Forschung.

Mit seinem Bericht zur Arbeit in Archiven, die sich nicht in staatlicher oder kommunaler Trägerschaft befinden, konnte MICHAEL HÄUSLER (Berlin) eine weitere, relevante Perspektive eröffnen, da diese Archivformen gerade für die Forschung im Bereich der Adoptionsgeschichte hilfreiche Quellenbestände enthalten können. Am Beispiel des Archivs des Evangelischen Werkes für Diakonie und Entwicklung führte Häusler aus, welche Bedeutung nicht-staatlichen Archiven zukommt, wenn der Zugang zu den Vermittlungsakten in staatlichen Archiven stark eingeschränkt ist. Er verwies auf die wesentliche Rolle konfessioneller Wohlfahrtsverbände bei der Adoptionsvermittlung, da diese auch immer in ein breites Netz an Betreuungsangeboten eingebunden sei und diese Quellenbestände eine zusätzliche Perspektive auf Adoptionen bieten könnten. Dies gelte insbesondere für die Korrespondenz im Vorfeld einer Adoption, die unter Auflagen auch in nicht-staatlichen Archiven eingesehen werden könne und die vor allem fachliche Diskurse, sowie auch koordinierende und sozialpolitische Tätigkeiten der Verbände widerspiegele.

Einen praktischen Einblick in die Arbeit mit Adoptionsakten und gerade auch in den Umgang mit rechtlichen Restriktionen bot AGNÈS ARP (Jena) mit ihrem Beitrag zur Untersuchung von politisch motivierten Adoptionen in der DDR, in dem sie die Ergebnisse einer Vorstudie zu Zwangsadoptionen in der DDR vorstellte. Die 2017 abgeschlossene Studie sollte einer Bestandsaufnahme der Aktenlage, der Identifikation potentieller Probleme bei der Forschung zu diesem Themengebiet und der Herausarbeitung der Dimension der politischen Einflussnahme in dem Bereich der (Zwangs)Adoptionen dienen.

Die Vorstudie lasse erkennen, dass viele Netzwerke die Adoptionsverfahren in der DDR umgaben und dass Adoptionen teilweise nicht zum Schutz der Familie(n), sondern zur Erziehung der Kinder zu Staatsbürger/innen genutzt wurden. Hierbei spiele der Begriff des „Erziehungsrechts“ eine zentrale Rolle, in dem sich das staatliche Interesse am Familienalltag widerspiegle und durch den deutlich würde, dass Erziehung nicht eine Privatangelegenheit der Eltern sei, sondern dass es eine Aufgabe des Staates wäre, Eltern an ihre Erziehungspflicht zu erinnern. Auch sei die Eignung der Adoptiveltern häufig an deren gesellschaftlicher Einstellung bemessen worden, womit erneut die moralische Kontrollfunktion des Staates verdeutlicht würde. Schwierigkeiten bei der Untersuchung bereite aber die Tatsache, dass die Entscheidung in Adoptionsverfahren nicht gerichtlich geregelt war, sondern individuell von den jeweiligen Jugendfürsorger/innen gefällt wurde. Dies resultiere in einer lückenhaften Aktenlage.

LAURA MOSER (Heidelberg) führte mit ihrem Werkstattbericht zu einem interviewgestützten Projekt zum kleinkindlichen Betreuungsalltag an die verschiedenen Aspekte und auch Problematiken der Anwendung von Oral History in kindheitsgeschichtlichen Forschungsprojekten heran. Die vorgestellte Studie wurde an der Universität Heidelberg mit Akteur/innen des Modellprojekts „Tagesmütter“ in der BRD aus den 1970er-Jahren durchgeführt und versuche sich dem kleinkindlichen Betreuungsalltag aus diesem Zeitraum anzunähern, sowohl was die Debatten, Prozesse, Entwicklungen, aber auch die staatlichen und gesellschaftlichen Idealvorstellungen von Kleinkindbetreuung und deren tatsächliche Umsetzung, betrifft.

Die angeführten Interviewbeispiele zu Übergabesituationen machten deutlich, dass das Themenfeld der Tagesmutterschaft insbesondere in der Kindheitsgeschichte Perspektiven eröffne und verdeutlichten zugleich, wie viele neue Themenfelder und auch Fragestellungen die bisherige Herangehensweise der Studie weiter eröffne. Dies spiegelte sich auch in der regen anschließenden Diskussion wider, in der zusätzlich noch auf das Potential einer transnationalen Perspektive der Tagesmutterschaft hingewiesen wurde.

Die Tatsache, dass für den Roundtable zum Abschluss des ersten Tages elf unterschiedliche Quellenformen eingereicht wurden, spricht für die große Bandbreite sowohl der Fragestellungen aber auch der Quellen, mit denen in der Adoptionsgeschichte gearbeitet werden kann. Von Kinderbüchern über Zeitungsartikel zu Fallakten und Aufsätzen in Fachzeitschriften gab es ein reichhaltiges Angebot, das eine anregende Grundlage für die Abschlussdiskussion des ersten Tages bot.

Der zweite Workshoptag wurde mit einem Beitrag von FRIEDERIKE KIND-KOVÁCS (Dresden) zu den Kinderzügen aus dem Budapest der Nachkriegszeit eröffnet. Sie stellte die Stadt als ein Laboratorium für die Nachkriegskinderwohlfahrt vor, in dem circa 1.600 Kinder zu Pflegefamilien ins Ausland gesendet wurden. Ihre Arbeit fußt auf Interviews mit ebendiesen Kindern und eröffnet eine „glokale“ Dimension der Fürsorge, in der Kinder so kurz nach dem Konflikt in die Länder der „ehemaligen Feinde“ geschickt wurden. Gerade diese Vision der europäischen Nachkriegsgesellschaft, die auf dem Rücken der Kinder ausgetragen wurde, führte häufig zu einer ambivalenten Wahrnehmung der Kinder selbst.

Einerseits kehrten die Kinder wohlgenährt und objektiv gesünder zurück, doch barg die Trennung von den Familien über einen längeren Zeitraum auch eine nicht zu unterschätzende emotionale Komponente in sich. Die Kinder fühlten sich nach der Rückkehr häufig von der eigenen Ursprungsfamilie entfremdet und hatten Schwierigkeiten, sich im Alltag des Herkunftslandes zu (re-)integrieren.

Mit ihrem Beitrag zur Adoption und Adoptionsvermittlung im Deutschland des frühen 20. Jahrhunderts bot CHRISTINA BENNINGHAUS (Oxford) einen Einblick in die Praxis der Adoption in einer Gesellschaft, in der Körper als extrem veränderbar dargestellt wurden und Reproduktion im Zuge dessen eine Neubewertung erfuhr. Obwohl es Anfang der 1920er-Jahre einen Anstieg an Artikeln über Adoption in einschlägigen Zeitschriften gegeben habe, bildeten Adoptionen noch immer einen marginalen Teilbereich innerhalb der Arbeit der Kinder- und Jugendpflege.

Benninghaus stellte Kleinanzeigen als ein wichtiges Medium vor und stellte im Zuge dessen Fragen an verschiedene Aspekte von Agency innerhalb des Adoptionsprozesses. Hierbei verwies sie vor allem auf die Agency der abgebenden Mütter, die in ihrer Rolle als Fürsorgerinnen nicht präsent in den Darstellungen seien. Aber auch der Agency der Kinder wurde eine wichtige Funktion zugeschrieben. Zwar seien die Kinder in den Quellen häufig „verdinglicht“ dargestellt – wortwörtlich als „Dingelchen“ bezeichnet oder durch das Porträtieren von Kindern als „Massenware“ –, doch hätten sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten ein gewisses Maß an Einfluss gehabt, zum Beispiel, indem sie sich den potentiellen Adoptiveltern gegenüber zugewandt verhielten.

FRANK HENSCHEL (Kiel) bot mit seinem Vortrag zu Adoptionen in der Tschechoslowakei nach 1948 einen Einblick in den Umgang mit Adoptionsverfahren in einem sozialistischen Staat. So wurde die Institution Familie bis in die späten 1940er-Jahre hinein gegenüber dem Kollektiv abgewertet, womit Adoptionen zunächst gar nicht als notwendig angesehen wurden. Diese Rhetorik erfuhr aber einen Wandel und musste angepasst werden. Gerade mit der Kritik um die Heimkontroverse, in deren Zuge einige negative Studien zu Kinderheimen veröffentlicht wurden, stieg die Anzahl an Adoptionsfällen in den 1960er- und 1970er-Jahren noch einmal deutlich an.

Dennoch sei die Adoption bis in die späten 1970er-Jahre hinein mit einem deutlichen Stigma belegt gewesen und sollte im Idealfall geheim durchgeführt werden. Der Diskurs um diese Geheimhaltung wurde erst in den 1980er-Jahren in größerem Ausmaß geführt, ging aber schon auf frühere Diskurse zurück, die besonders im Zusammenhang mit der Adoption von Roma-Kindern geführt wurden und einen eindeutig rassistischen Unterton hatten. In diesem Zusammenhang verwies Henschel auf die Intersektionalität der Konzepte Nationality und Disability, die eine weitere Perspektive der Forschung in diesem Feld eröffnen.

Um die facettenreiche Frage, wie es schwarzen deutschen Kindern nach ihrer Adoption in die USA erging, drehte sich der abschließende Beitrag von SILKE HACKENESCH (Köln). Während der Umgang mit den “brown babies“ nach 1945 in Deutschland schon recht gut erforscht sei, sei bei den Erfahrungen mit Kindern, die dann tatsächlich in die Vereinigten Staaten adoptiert wurden, ein deutliches Desiderat zu erkennen.

In ihrem Beitrag widmete sich Hackenesch insbesondere den Adoptionen „across the color line“ und zentralen Akteurinnen in diesem Feld, wobei Pearl S. Buck eine prominente Rolle – sowohl im Vortrag, als auch in der zeitgenössischen Berichterstattung – einnahm. Buck gründete eine eigene Adoptionsagentur und versuchte trotz des Bewusstseins über Rassismusproblematiken in den USA, „color blindness“ bei Adoptionsverfahren und der damit verbundenen Familienplanung zu propagieren. Gerade an den in diesem Zusammenhang häufig durchgeführten Fernadoptionen wurde gesellschaftlicher Anstoß genommen und Familie stellte sich als hochpolitischer Raum dar, in dem Konzepte um Race, Class und Gender verhandelt wurden. Gerade die hohe Medienpräsenz dieser Adoptionsfälle und der darin immer wieder betonte Aspekt der Liebe als wichtigen Faktor, setzen dieses Forschungsprojekt an eine Schnittstelle zwischen der Adoptions- und Emotionsgeschichte.

Der Ansatz, Adoptionsgeschichte stärker in der Sozial- und Kulturgeschichtliche zu verorten, stellte sich als äußerst vielversprechend heraus und schon während des Workshops wurde deutlich, welch aussichtsreiche Perspektiven sich an den verschiedenen Schnittstellen eröffnen. Einblicke in die praktischen und auch rechtlichen Aspekte der Archivarbeit im Kontext der Adoptions- und Kindheitsgeschichte rundeten das Angebot ab.

Konferenzübersicht:

Bettina Hitzer (Berlin) und Benedikt Stuchtey (Marburg): Einführung in das Thema

Martina Winkler (Kiel): Kinder, Stimmen, Agency. Quellen- und Methodenfragen in der Kindheitsgeschichte

Christian Keitel (Stuttgart): Heimkindergeschichte, Adoptionsgeschichte und Archivnutzung

Michael Häusler (Berlin): Quellen zur Adoptionsgeschichte in nicht-staatlichen Archiven und deren Nutzung am Beispiel der Diakonie

Agnès Arp (Jena): Dimension und wissenschaftliche Nachprüfbarkeit politischer Motivation in DDR-Adoptionsverfahren 1966-1990

Laura Moser (Heidelberg): Oral History als Quelle für die Geschichte der frühen Kindheit

Roundtable: Empirische und rechtliche Probleme der Adoptionsgeschichte

Friederike Kind-Kovács (Dresden): Just a summer holiday? Children’s trains from post-WWI Budapest

Christina Benninghaus (Oxford): Familienbande. Adoption und Adoptionsvermittlung im frühen 20. Jahrhundert (in Deutschland)

Frank Henschel (Kiel): Das Wohl des Kindes zwischen Wissenschaft, Staat und Familie. Adoption und außerfamiliäre Ersatzfürsorge in der sozialistischen Tschechoslowakei

Silke Hackenesch (Köln): Colorblind Love or Racial Responsibiity? Die Adoption schwarzer deutscher Kinder in die USA nach 1945

Zitation
Tagungsbericht: Zugänge zu einer Sozial- und Kulturgeschichte der Adoption, 28.11.2019 – 29.11.2019 Berlin, in: H-Soz-Kult, 06.02.2020, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-8621>.