Die Geschichte der Bukowina nach dem Visual Turn

Ort
Augsburg
Veranstalter
Bukowina-Institut, Universität Augsburg
Datum
17.10.2019 - 19.10.2019
Von
Alexander Weidle, Bukowina-Institut an der Universität Augsburg, Universität Augsburg; Gaëlle Fisher, Institut für Zeitgeschichte, München

Die Bilder der Bukowina sind oft innerliche, geprägt von den zahlreichen bedeutenden Literatinnen und Literaten, die die Region hervorgebracht hat. Während das literarische Schaffen Gegenstand vielfältiger Forschungen über die Region ist, fanden die zahlreichen visuellen Narrative bislang weniger Beachtung. Daher stand anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Bukowina-Insituts an der Universität Augsburg während eines Festakts und einer internationalen Tagung die Frage im Fokus, was eine Geschichtsschreibung der Bukowina nach dem visual turn zum Verständnis jener Region beitragen kann, die mehrfach ihre Zugehörigkeit ändern musste, von ethnischer Pluralität und Mehrsprachigkeit gekennzeichnet war – und zum Teil noch ist – und deren Geschichte oft mittels nationaler oder sogar nationalistischer Deutungen und Beanspruchungen umkämpft wird. Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales, die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), die Kulturreferentin für Siebenbürgen und das Jakob-Fugger-Zentrum der Universität Augsburg griffen ausgewiesene ExpertInnen unterschiedlicher Fachbereiche sowie zahlreiche NachwuchswissenschaftlerInnen ein breites Spektrum visueller Kultur auf.

MARIANNE HIRSCH (New York) und LEO SPITZER (New York) setzten sich in ihrem Festvortrag mit der engen Verzahnung von Fotografien und Erinnerungen auseinander. Ausgehend vom Genre der sogenannten Straßenfotografie – einer Praxis, die in den 1920er-, 1930er und 1940er-Jahren unter Stadtbewohner/innen populär war – und stützend auf Biografien und Schriften fünf jüdischer Dichter, die in Czernowitz geboren wurden und dort vor dem 2. Weltkrieg lebten, versuchten Hirsch und Spitzer die Stimmung der Stadt in dieser Umbruchzeit wiederzugeben. Dabei gelang es ihnen, Brüche und Kontinuitäten, die aus anderen, nicht visuellen Narrativen bekannt sind, neu zu interpretieren und neu zu denken. Einige Portraits jüdischer BewohnerInnen entstanden beispielsweise 1941 oder 1942, mitten im Krieg. Damit verdeutlichten Hirsch und Spitzer einerseits, dass Bilder neue Perspektiven auf die Betrachtung des Alltags ermöglichen, betonten aber zugleich die Grenzen dieses Mediums für die Rekonstruktion entscheidender historischer Zusammenhänge und Ereignisse.

Im ersten Panel „1849 bis 1918: Visuelle Kodierung des Neuen Kronlandes“ stellte die Architektin JULIA LIENEMEYER (Frankfurt am Main) Ergebnisse einer stadtmorphologischen Untersuchung vor, die ihrer inzwischen abgeschlossenen Dissertation zugrunde lag. An der Schnittstelle von Geschichte und Architektur arbeitend, analysierte sie sechs verschiedene Czernowitzer Stadtpläne zwischen 1774 und 1912 als „Momentaufnahmen der Stadtentwicklung“. Anhand dieser seien verschiedene städtebauliche Entwicklungen, insbesondere das schnelle Wachstum sowie die sich verändernde Rolle der Stadt in der Monarchie nachvollziehbar. DIETMAR FRIESENEGGER (Ithaca) stellte zunächst Biografie und Werk des Musikwissenschaftlers und Komponisten Eusebius Mandyczewski vor, der 1857 im habsburgischen Czernowitz geboren wurde und 1929 in Wien verstarb. Die ursprünglich für den Kaiser komponierte Kantate „Im Buchenland“ (Uraufführung 1889) entwickelte sich aufgrund der politischen Veränderungen der Region bald zu einer Huldigungskantate des Buchenlandes, was auch durch die Übersetzungen des Textes in rumänische bzw. ukrainische Sprache deutlich wird. Laut Friesenegger belegt die Kantate eine Interaktion und Art interethnische Verflechtung, die nach 1945 unter dem Einfluss des Nationalismus zunächst verdrängt und bis zur Wiederaufführung 2018 in Tscherniwzi nahezu vergessen wurde.

Als dritte Rednerin des Panels stellte BOGDANA LABINSKA (Tscherniwzi) verschiedene historische Fremdsprachenlehrwerke für Französisch, Deutsch und Englisch vor, die zwischen 1867 und 1918 in Wien erschienen. Labinska konnte Unterschiede festmachen, die sich vor allem in Bezug auf Grammatik, aber auch Landeskunde oder Religion äußerten. Ihren Fokus legte sie auf die Entwicklung didaktischer Strategien während der Zeit der Bukowina als Kronland des Habsburger Imperiums, wodurch die Analyse zugleich Aufschlüsse zum Selbstverständnis der Monarchie als aus dem Zentrum kommend sowie der Beziehung zwischen Zentrum und Peripherie ermöglichte.

HARIETA SABOL (Suceava) und STEFAN PURICI (Suceava) eröffneten gemeinsam das Feld der Beiträge, das sich mit Post- und Korrespondenzkarten auseinandersetzte. Dabei betonten sie die große Bedeutung von Postkarten als historische Quelle(n) und deren politische, soziologische und ideologische Bedeutung. Die als Motiv häufig abgebildeten ethnischen Typen verstanden die Vortragenden als symbolischen Spiegel der Gesellschaft und die dargestellten Bilder der Stadt als Ausdruck einer tatsächlichen Modernisierung wie auch unterschiedlicher Modernisierungsfantasien. Vertieft wurde dieser Bereich anschließend durch den Vortrag von MAREN RÖGER (Augsburg), die ihr Forschungsprojekt zu Produktion, Zweck und Ästhetik historischer Postkarten der Bukowina präsentierte. Laut Röger können Postkarten als ein globales Bildmedium bezeichnet werden, das in der Habsburger Peripherie unterschiedliche regionale Prägung erfahren habe. Damit unterstrich Röger einerseits die transregionale und transnationale Dimension des Postkartenphänomens und thematisierte Fragen von Profit, Plagiat und Urheberrecht, die diese Praxis zu einem ganz gewöhnlichen „Business“ werden ließ. Andererseits betonte sie die Bedeutung der Quellen hinsichtlich einer Wirtschafts- oder Rechtsgeschichte. In seinem abschließenden Kommentar stellte ANDREI CORBEA-HOIŞIE (Iași) die auf den Postkarten abgebildete rasante Entwicklung der Stadt heraus und forderte, die Antagonismen der bukowinischen Alltagsrealität den Postkarten gegenüberzustellen und beispielsweise ethnische Typen als globales Motiv zu verstehen.

Unter dem Themenschwerpunkt „Rumänisierung, auch visuell?“ beschäftigte sich im zweiten Panel zunächst BENJAMIN GRILJ (Wien / St. Pölten) ebenfalls mit den Medium der Postkarte, wobei er seinen Fokus auf die Biografie und die Postkartenserie(n) des produktiven Czernowitzer Unternehmers Leon König richtete. Nach Grilj’s Schätzung veröffentlichte König über die Jahre um die 700 Postkarten, die zu unterschiedlichen Preisen und Zeiten verkauft wurden. Dabei konnte er feststellen, dass Postkarten, die vor bzw. nach dem Ersten Weltkrieg produziert wurden, primär ihre Sprache veränderten – von Deutsch zu Rumänisch –, während die Motive an sich im Kern identisch blieben.

Anschließend setzte sich IOANA SCRIDON (Cluj-Napoca) mit der umfänglichen „Enzyklopädie Rumäniens“ auseinander. Diese wurde 1938 durch den Soziologen Dimitrie Gusti veröffentlicht und hatte nach ungarischem Vorbild den Anspruch, ein „Gesamtbild der rumänischen kulturellen Identität“ festzuhalten. Anhand des Beispiels der Bukowina analysierte Scridon die abgebildete „visuelle Kultur“, gab einen Einblick in die Vorgehensweise der damaligen Forschung und betonte die äußerst ambitionierte aber auch rumänisch-nationalistische Dimension des Projekts. MARIANA HAUSLEITNER (Berlin) schloss das zweite Panel mit ihrem Kommentar zur Bedeutung von Herrschaftsstrukturen und der Politik der Rumänisierung. Aus ihrer Sicht können die Entwicklungen Rumäniens in der Zwischenkriegszeit chronologisch in drei Phasen eingeteilt werden, in der die Nationalisierung zunehmend brutaler wurde. Hausleitner plädierte dafür, jene Dimensionen auch in der Analyse visueller Quellen zu berücksichtigen.

Im dritten Panel setzte sich PHILIPP KRÖGER (Augsburg) unter dem Titel „Sichtbarmachung der Bukowina-Deutschen in der Zwischenkriegszeit“ mit dem Mechanismus einer statistischen Konstruktion der Gruppe in den biopolitischen Schriften völkisch orientierter Autoren der 1930er-Jahre auseinander. Kröger appellierte zunächst, statistische Bilder nicht als außerhalb der Zahlen liegende Realität, sondern als Herstellung einer durch die Zahlen geprägten Wirklichkeit zu verstehen, die in diesem Fall Existenz und Homogenität der Buchenlanddeutschen festschreiben sollte. Anschließend nahm er deren Wirkmächtigkeit über die Zwischenkriegszeit hinaus in den Blick. ANCA FILIPOVICI (Cluj-Napoca) zog in ihrem Vortrag anhand historischer Fotografien und Memoiren Rückschlüsse auf Freizeitgestaltung und Lebensalltag bukowinischer Jugendlicher jüdischen Hintergrunds. Dabei arbeitete sie deren besondere und sich verändernde soziale Situation in der Zwischenkriegszeit heraus und analysierte Zeugnisse und Einstellungen zu unterschiedlichen politischen Bewegungen wie Zionismus oder Sozialismus. Ein interessanter Zusatz war die Tatsache, dass einige Jüdinnen und Juden nach 1938 der staatlichen königlichen Jugendorganisation Straja Țării beitraten und dort eine Zeitlang aktiv waren.

Das vierte Panel, das sich dem Themenschwerpunkt „Projekte und Quellen“ widmete, wurde von SERGIJ OSATSCHUK (Tscherniwzi) eröffnet. Unter dem Titel „Nachdenken über Czernowitz: Historische Fotografien und Gemälde“ beschrieb er die Wiederentdeckung der nordbukowinischen Stadt nach der Wende als kulturelles Zentrum und wissenschaftliches Forschungsfeld, das vor allem in kulturellen Aspekten auch in Zukunft noch vielfältige Fragestellungen offenhält. Den Abschluss des ersten Seminartages bildete der Vortrag von CONSTANTIN UNGUREANU (Chișinău), der den ethno-linguistischen „Atlas der Bukowina“ präsentierte, welcher durch seine zahlreichen Statistiken und Karten eine umfassende Beschäftigung mit der historischen und gegenwärtigen Region ermöglicht.

Das fünfte Panel widmete sich dem thematischen Schwerpunkt „Ideologie und Bild: Die Nachkriegszeit“. ALEXANDER WEIDLE (Augsburg) stellte das umfängliche Interviewprojekt des Bukowina-Instituts vor, in dessen Rahmen bereits mehrere dutzend Interviews mit sogenannten Bukowina-Deutschen und deren Nachfahren geführt wurden. Weidle legte seinen Fokus auf die Bedeutung von Fotoalben als zentrale Erinnerungsträger, die den geführten Interviews häufig einen Rahmen geben und deshalb eine umfassende und vertiefte Beschäftigung mit individuellen Geschichten von Umsiedlung, Flucht, Vertreibung und Integrationsprozessen ermöglichen würden. Anschließend präsentierte YULIIA LEVINA (Tscherniwzi) zahlreiche sowjetische Agitationsplakate, die dem „Aufbau des Massenbewusstseins der ‚Bukowiner‘“ während der Sowjetisierung dienen sollten. Dabei veranschaulichte sie die Bedeutung von Form und Inhalt politischer Propagandamedien als historische Quellen und legte dar, welche Rolle der Bukowina im damaligen sowjetischen Diskurs zukam. In ihrem Kommentar betonte KATHARINA HABERKORN (Augsburg) die festigende Bedeutung von Fotografien als Erinnerungsträger vor allem in Transit- und Übergangsbereichen und wies auf die erziehende Funktion von Propaganda durch Sprache hin.

Den Auftakt des sechsten Panels mit dem Themenschwerpunkt „Nach 1989/91: Neue Perspektiven, alte Bilder?“ gab JOSEPH MOSER (West Chester) mit seinem Vortrag zu den Czernowitz-Filmen Volker Koepps. Seinen Fokus richtete Moser zunächst auf den populären Dokumentarfilm „Herr Zwilling und Frau Zuckermann“ (1999), den er anschließend mit den späteren Koepp-Film „Dieses Jahr in Czernowitz" (2004) und dem früheren Film Ruth Beckermanns, „Die papierene Brücke“ (1987), verglich. Dabei analysierte Moser insbesondere den Einsatz von Zeitzeug/innen in filmischen Dokumentationen. Zum Schluss beschäftigten sich ANNA SKOREJKO (Tscherniwzi) und KATERYNA VALIAVSKA (Tscherniwzi) mit Familienfotos aus der Bukowina, die sie anhand „emotions- und sozialhistorischer Zugänge“ untersuchten. Abermals verdeutlichte sich hier das Potential historischer Fotografien als Quelle(n) einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung besonders in Hinblick auf Praktiken der Selbstdarstellung, auf gesellschaftliche Normen oder die Gestaltung von Freizeitaktivitäten. In ihrem Kommentar unterstrich GAELLE FISHER (München) die Bedeutung einer umfassenden Quellenkritik im Umgang mit Fotografien und Bildquellen, die ihren Blick auf die Akteure (beispielsweise Fotografen) sowie die Rezeption und Wirkung visueller Dokumente richten muss.

In einer die Tagung abschließenden Diskussion wurden die vielfältigen Beiträge zur Geschichte der Bukowina miteinander in Beziehung gesetzt. Festakt und Tagung schrieben so die Erweiterung der Forschung um den Aspekt der Visualität fest und ermöglichten den TeilnehmerInnen, aber auch dem in großer Zahl anwesenden externen Publikum einen regen internationalen Austausch über neue Ansätze, Erkenntnisse und Ideen der Bukowinaforschung. Hierbei konnte festgestellt werden, dass die Erforschung der historischen Region gerade durch das rege Interesse junger WissenschaftlerInnen und deren Einbringung neuer Fragestellungen umfängliches Potential für zukünftige Projekte bietet.

Konferenzübersicht:

Keynote

Marianne Hirsch (New York) / Leo Spitzer (New York): Der Klang der Bilder. Czernowitzer Postmemories / Listening to Images. Postmemories of Czernowitz

A: 1848 - 1918: Visuelle Kodierung des neuen Kronlandes // Visual Coding of the New Crownland

Panel I
Moderation / Chair: Günther Kronenbitter (Augsburg)

Julia Lienemeyer (Frankfurt am Main): Czernowitzer Stadtpläne. Momentaufnahmen der Stadtentwicklung / Citymaps of Czernowitz. Snapshots of City Development

Dietmar Friesenegger (Ithaca): Bukowina auf der Bühne. Divergierende Visionen einer Grenzregion in drei Aufführungen von Mandyczewskis Kantate Im Buchenland / Bukovina on Stage. Claiming a Borderland in Three Performances of Mandyczewski’s Cantata Im Buchenland

Bogdana Labinska (Tscherniwzi): Bilder und Fremdspracherwerb. Lehrbücher aus der Bukowina (1867-1918) / Visualisations and Foreign Language Acquisition. Textbooks from Bukovina (1867-1918)

Harieta Sabol (Suceava) / Stefan Purici (Suceava): Reading the Image. Identity and Modernization reflected in Postcards from Bukovina / Das Bild lessen. Widerspiegelung von Identität und Modernisierung in Postkarten der Bukowina

Maren Röger (Augsburg): Bukowinismus 9x14 cm. Erzählungen des Kronlands durch Postkarten / Bukovinism 9x14 cm. Narratives of the Crownland through Postcards

Kommentar / Discussant: Andrei Corbea-Hoişie (Iași)

B: 1918 - 1940: Rumänisierung, auch visuell? / Romanization, also visually?

Panel II
Moderation / Chair: Robert Bauernfeind (Augsburg)

Benjamin Grilj (Wien / St.Pölten): Heterogene Deskription von Postkarten (Postkarten-Serie Leon Königs) / A Heterogenic Description of Postcards (Sequences of Postcards by Leon König)

Ioana Scridon (Cluj-Napoca): Visual Culture beyond Texts and Images. Textual Image and Photographic Documentation of Bukovina in the Romanian Encyclopaedia (1938) / Visuelle Kultur jenseits von Texten und Bildern. Schriftliche Bilder und fotografische Dokumentation über die Bukowina in der rumänischen Enzyklopädie (1938)

Kommentar / Discussant: Mariana Hausleitner (Berlin)

Panel III
Moderation / Chair: Stefan Paulus (Augsburg)

Philipp Kröger (Augsburg): Diagramme, Tabellen, Karten. Statistische Sichtbarmachung der Bukowina-Deutschen in der Zwischenkriegszeit / Diagrams, Tables, Maps. Statistical Visualization of the Bukovina-Germans in the Interwar Period

Anca Filipovici (Cluj-Napoca): Nation and Ethnicity in Photo Collections. Images of the Youth in Interwar Bukovina / Nation und Ethnie in Fotosammlungen. Bilder der Jugend in der Bukowina der Zwischenkriegszeit

Kommentar / Discussant: Tobias Weger (München)

C: Projekte und Quellen / Projects and Sources

Panel IV
Moderation / Chair: Alfred Wildfeuer (Augsburg)

Sergij Osatschuk (Tscherniwzi): Nachdenken über Czernowitz. Historische Fotografien und Gemälde / Thinking about Czernowitz. Historical Photographs and Paintings

Constantin Ungureanu (Chișinău): Atlas der Bukowina. Eine Vorstellung / The Bukovinian Atlas. A Presentation

D: Ideologie und Bild: Die Nachkriegszeit / Ideology and Pictures: The Post-War Period

Panel V
Moderation / Chair: Harietta Sabol (Suceava)

Alexander Weidle (Augsburg): Formen und Funktionen privater Familienalben der Bukowina-Deutschen / Forms and Functions of the Private Family Albums of Bukovina-Germans

Yuliia Levina (Tscherniwzi): Sowjetische Agitationsplakate zum Aufbau des Massenbewusstseins der „Bukowiner“ während der Sowjetisierung / Posters of Agitation for Creating Mass Collective Consciousness of “Bukovinians” during the Sovietization

Kommentar / Discussant: Katharina Haberkorn (Augsburg)

E: Nach 1989/91: Neue Perspektiven, alte Bilder? / After 1989/91: Images between Past and Present

Panel VI
Moderation / Chair: Bettina Bannasch (Augsburg)

Joseph Moser (West Chester): TV-Dokumentationen und Zeitzeugen: Die Czernowitz-Filme Volker Koepps // TV-Documentaries and Witnesses: Volker Koepp‘s Documentaries about Czernowitz

Anna Skorejko (Tscherniwzi) / Kateryna Valiavska (Tscherniwzi): Familienfotos aus der Bukowina: Emotions- und sozialhistorische Zugänge / Family Portraits from Bukovina: Emotional and Socio-Historical Approaches

Kommentar / Discussant: Gaëlle Fisher (München)

Roundtable Discussion

Geschichte(n) der Bukowina nach dem Visual Turn / Histories of Bukovina after the Visual Turn

Zitation
Tagungsbericht: Die Geschichte der Bukowina nach dem Visual Turn, 17.10.2019 – 19.10.2019 Augsburg, in: H-Soz-Kult, 21.02.2020, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-8664>.