Verfolgung und Deportationen von 1938 bis 1945 in Europa dokumentieren und ausstellen

Ort
Hamburg
Veranstalter
KZ-Gedenkstätte Neuengamme; Körber-Stiftung; Arolsen Archives
Datum
13.02.2020 - 14.02.2020
Von
Irmgard Zündorf, Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam

Die internationale Tagung der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, die am 13. und 14. Februar 2020 in Hamburg in Kooperation mit der Körber-Stiftung und den Arolsen Archives stattfand, setzte sich mit der Dokumentation von und dem Gedenken an die Deportationen von Jüdinnen und Juden, Sintize und Sinti, Romnja und Roma sowie weiterer Verfolgtengruppen auseinander. Dazu wurden in vier Panels die Ausstellungs- und Vermittlungskonzepte an den Ausgangsorten der Deportationen, den Zielorten und den sogenannten Täterorten in den Blick genommen. Zudem wurden zwei virtuelle Dokumentationsformate präsentiert und schließlich die Konzepte für das künftige Dokumentationszentrum „denk.mal Hannoverscher Bahnhof“ in einem Werkstattgespräch diskutiert. Die Tagung diente mit einer Vielzahl von Beiträgen in unterschiedlichen Formaten sicherlich nicht nur den Ausstellungsmacher/innen aus Hamburg dazu, neue Ideen und Ansätze für eine Präsentation von NS-Verbrechen zu sammeln und zu reflektieren.

Die ersten Beiträge verdeutlichten die Herausforderungen möglicher Präsentationen an den Ausgangsorten der Deportationen. Zum Auftakt erläuterte HEIDEMARIE UHL (Wien), wie der Deportationen aus Wien gedacht wird. Seit 2017 erinnert ein Mahnmal am Aspangbahnhof daran, dass der Weg in die Vernichtung mitten in der Stadt begann. Die Geschichte der Deportierten wird im Jüdischen Museum Wien anhand persönlicher Objekte erzählt. Die Deportationen werden meist anhand von Deportationslisten und Aktenvermerken präsentiert, die das Funktionieren der NS-Bürokratie verdeutlichen. Die Verfolgung wird einerseits durch Judensterne und Propagandafotos visualisiert, andererseits mittels privater Fotografien und Objekte sowie Zeitzeugenaussagen, die die individuellen Geschichten der Verfolgten thematisieren. ALINA BOTHE (Berlin) erklärte anschließend, wie mit der Ausstellung "AUSGEWIESEN! Berlin, 28.10.1938", die von Ende 2018 bis Anfang 2019 im Centrum Judaicum in der Neuen Synagoge Berlin gezeigt wurde, die Deportation der Juden mit polnischer Staatsbürgerschaft aus Deutschland thematisiert wurde. Da es keinen Gedenkort für die sogenannte Polenaktion gibt und diese auch in der breiteren Öffentlichkeit kaum bekannt ist, hatten sich die Ausstellungsmacher/innen zur Aufgabe gemacht, die historischen Hintergründe, die Vorgeschichte, die Ausweisungen im Oktober 1938 und die weitere Verfolgung auf drei Erzählebenen zu präsentieren. Sie zeigten das Leben der Menschen vor, während und nach der Ausweisung allgemein sowie einzelne Familiengeschichten und konkrete Hinterlassenschaften bzw. Spuren der verfolgten Menschen. Neben der Herausforderung, einzelne Lebensgeschichten überhaupt zu recherchieren, wies Bothe auf semantische Probleme hin: Ging es um „Ausweisung“, „Abschiebung“, „Deportation“ oder um die „Polenaktion“? Die Begriffe weckten unterschiedliche Assoziationen, die nicht immer gewollt seien – eine Problematik, die bei jeder Ausstellung dieser Art bedacht werden müsse, so die Referentin.

Im dritten Vortrag präsentierte OLIVER VON WROCHEM (Hamburg) die Konzeption der künftigen Ausstellung im Dokumentationszentrum „denk.mal Hannoverscher Bahnhof“ in Hamburg. Die Ausstellung, deren Eröffnung für 2023 geplant ist, soll in einem Neubau direkt neben dem einstigen Deportationsbahnhof präsentiert werden. Der Bahnhof ist längst abgerissen, aber inmitten der neuen Bebauung der HafenCity findet sich heute der Lohsepark, in dem unter anderem seit 2017 ein Denkmal an die Deportation der Hamburger Jüdinnen und Juden sowie der Sintize und Sinti und Romnja und Roma erinnert. In der künftigen Ausstellung mit dem vorläufigen Titel „Vor aller Augen“ soll auf ca. 800 qm einerseits die lokale und andererseits die transnationale Perspektive der Deportationen in den Blick genommen werden. Als gestalterisches Leitmotiv werden Lamellen gewählt, um das Hin-, aber auch das Wegschauen zu betonen. Nicht zuletzt soll deutlich werden, dass die Verfolgung Nachwirkungen bis in die Gegenwart hat. Diskutiert wurde anschließend vor allem, wie die Geschichte der Deportationen einerseits differenzierter und andererseits möglichst verständlich dargestellt werden kann, wie sich die Ausstellungen von Tätersprache und Täterbildern distanzieren und wie die Bezüge zum Stadtraum verdeutlicht werden können. Einigkeit bestand darüber, dass sowohl das jeweils Besondere als auch das Typische des Standortes gezeigt und dass anhand von Einzelbeispielen die mikrohistorische Perspektive behandelt, aber trotzdem der makrohistorische Kontext verdeutlicht werden sollte.

In der anschließenden Podiumsdiskussion wurde die erinnerungskulturelle Auseinandersetzung an den Zielorten thematisiert. ILYA LENSKY vom Museum „Juden in Lettland“ in Riga, ALIAKSANDR DALHOUSKI von der Geschichtswerkstatt Minsk, JANA ŠPLÍCHALOVÁ vom Jüdischen Museum in Prag und FRANK REUTER von der Forschungsstelle Antiziganismus an der Universität Heidelberg sprachen zunächst über die Unterschiede zwischen den Ghettos und die mangelhaften Kenntnisse darüber in der Öffentlichkeit. Dies liege auch daran, dass es nur wenige entsprechende Gedenkorte gebe. Auf dem Podium bestand Einigkeit darüber, dass in künftigen Ausstellungen zur Geschichte der Ghettos nicht nur das Elend gezeigt werden solle, sondern auch die Versuche, „Normalität“ herzustellen. Auch das Zusammenleben der verschiedenen Bevölkerungsgruppen, die Sprachbarrieren und die besonderen Probleme der Sintize und Sinti sowie Romnja und Roma sollten thematisiert werden. Kontrovers diskutiert wurde hingegen die Frage, wie weit auch an den Zielorten der Deportationen die Rolle der außerhalb der Ghettos lebenden Bevölkerung behandelt werden sollte. Während nicht von den Deportationen betroffenen Menschen in den deutschen Ausstellungen letztlich eine gewisse Mittäterschaft zugewiesen werde, solle an den Zielorten eher die Rolle der SS und Wehrmacht erläutert werden. Dem widersprach vor allem Ilya Lensky, der betonte, dass es wichtig sei, den herrschenden Antisemitismus in den besetzten Ländern zu zeigen, um zu verdeutlichen, dass die Deutschen teilweise auf breite Unterstützung setzen konnten.

Am Abend des ersten Tages wurden schließlich noch zwei Online-Datenbank-Projekte vorgestellt. Zunächst beschrieb CORNELIA SHATI GEISSLER (Jerusalem) das Projekt „Zugfahrten in den Untergang“, das die Deportationen von Jüdinnen und Juden anhand von Karten, Namenslisten, Zeitzeugeninterviews und erläuternden Texten dokumentiert. AKIM JAH (Bad Arolsen) stellte anschließend das Online-Archiv der Arolsen Archives vor, das historische Dokumente zur Geschichte der Deportationen beinhaltet, die sowohl vorbereitend für Ausstellungsbesuche als auch für die historische Bildung in den Gedenkorten genutzt werden können.

Der zweite Tag startete mit einem Panel, das sich vor allem mit den Ausstellungen an sogenannten Täterorten auseinandersetzte. Zuerst präsentierten ELKE GRYGLEWSKI und DAVID ZOLLDAN (Berlin) die vor wenigen Wochen neu eröffnete Dauerausstellung der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz. Unter dem Motto „Design für alle“ steht dort die Frage der Inklusion im Vordergrund der Ausstellungsgestaltung. Auf diese Weise sollen neue Besucher/innengruppen erreicht werden. Dafür wurde auf klare Sprache, semantisch optimierte Texte, taktile Raumelemente und Erzählstationen geachtet. Vertiefende Informationen werden kaum angeboten. Die Ausstellung bietet somit einen ersten Ein- und Überblick für Besucher/innen, die sich zuvor kaum oder gar nicht mit der NS-Geschichte beschäftigt haben. FRIEDEMANN RINCKE (Stuttgart) ging anschließend weniger auf die Gestaltung der Ausstellung im Museum „Hotel Silber“ in Stuttgart ein, als auf die Herausforderungen der Darstellung der Deportationen von Jüdinnen und Juden, Sintize und Sinti, Romnja und Roma. Hier wurde, wie bereits am Vortag im ersten Panel, die Quellenproblematik wieder sehr deutlich: Nicht von allen Ereignissen gibt es Fotos, und diese sind meist Propagandabilder. Bilder wirken jedoch in Ausstellungen wesentlich stärker als Schriftstücke. So könne die Beteiligung der Polizei an den Deportationen zwar mit Dokumenten, jedoch kaum mit Fotos belegt werden. Dadurch sei der Mythos der „unschuldigen Polizei“ im Gegensatz zur „verbrecherischen Gestapo“ nur schwer aufzubrechen. Das dritte Beispiel präsentierte LAURENCE SCHRAM (Mechelen) mit der neuen Ausstellungskonzeption in der Kazerne Dossin, dem früheren SS-Sammellager in Belgien. Ziel der Ausstellung, die 2020 eröffnet werden soll, sei es, die Verbindung zwischen dem Zweiten Weltkrieg und der Gegenwart, zwischen früheren und heutigen Massenverbrechen herzustellen. Gerade dieser Punkt wurde in der Diskussion mehrfach mit dem Verweis auf die Einzigartigkeit des Holocaust kritisiert. Allgemein wurden Gegenwartsbezüge problematisiert. Elke Gryglewski betonte, dass solche Analogien die Besucher/innen von NS-Ausstellungen überfordern würden. Ein weiterer Diskussionspunkt, der sich auf alle Beiträge bezog, betraf die in den Ausstellungen gezeigten Fotos von Gewalt-Darstellungen. Hier bestand weitgehend Einigkeit, dass diese nicht deskriptiv eingesetzt werden sollten. In der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz werden entsprechende Bilder im Rahmen sogenannter Reflexionsstationen gezeigt, an denen konkret hinterfragt wird, wer die Fotos aus welchen Gründen gemacht hat und was sie zeigen sollten. Dieser Umgang mit Propagandafotografien scheint auch für andere Ausstellungen sinnvoll.

Im folgenden Werkstattgespräch erläuterten zwei Kuratorinnen des Dokumentationszentrums „denk.mal Hannoverscher Bahnhof“ verschiedene Herangehensweisen an die Entwicklung der künftigen Ausstellung. SARAH GRANDKE (Hamburg) beschrieb, wie mit Hilfe internationaler Jugendworkshops sowohl Ideen als auch Inhalte für die Ausstellung erarbeitet werden. Ziel sei es, junge Menschen in die Arbeit einzubeziehen und konkrete Präsentationen entwickeln zu lassen. Dafür ist sie mit ihnen an die früheren Deportationszielorte gefahren und hat dort mit den Teilnehmenden über ihren Blick auf diese Orte gesprochen. Die Workshops sollen in Form von Filmdokumentationen in der Ausstellung oder auf der Website des Dokumentationszentrums zu sehen sein. KARIN HEDDINGA (Hamburg) hat dagegen biographische Interviews mit Nachkommen von Verfolgten geführt, um die Weitergabe der Erinnerung zu gewährleisten. Mit den ebenfalls gefilmten Beiträgen soll verdeutlicht werden, dass das Leiden der Vorfahren nicht in Vergessenheit gerät und Auswirkungen auf die folgende Generation hat. Auch diese Interviews sollen in der künftigen Ausstellung präsentiert werden.

Das vierte Panel setzte sich unter dem relativ breit gefassten Titel „Die Rolle der Vermittlung und Thematisierung von Gegenwarts- und Zukunftsfragen“ erneut vor allem mit Deportationszielorten auseinander. So erläuterten JOANNA PODOLSKA-PŁOCKA und ADAM SITAREK (Łódź) sowie BARTŁOMIEJ GRZANKA (Chełmno nad Ner) zunächst die Problematik des Gedenkens an Orten, an denen heute kaum noch historische Überreste zu erkennen sind. Im Marek Edelmann Dialogue Center in Łódź wird mit einer Tafel-Ausstellung an das Ghetto Litzmannstadt erinnert – historische Objekte finden sich hier nicht. Das Zentrum ist weder Museum noch Archiv, sondern sieht sich vor allem als Forum für historisch-politische Bildungsarbeit mit Jugendlichen. Dabei wird nicht nur die Ghettogeschichte, sondern auch das Leben in Łódź vor dem deutschen Überfall auf Polen thematisiert. Am Ort des früheren Vernichtungslagers Kulmhof arbeitet die pädagogische Abteilung mit Objekten, die bei archäologischen Grabungen auf dem Gelände des früheren Lagers gefunden wurden. In der dortigen Ausstellung und den angebotenen Workshops werden persönliche Geschichten zu den Objekten erzählt, auch wenn diese nicht bestimmten Personen zugeordnet werden können, sondern eher exemplarisch für das gesamte Geschehen stehen. Der dritte Beitrag in diesem Panel bezog sich auf den Lernort „ZeitZentrum Zivilcourage“ in Hannover. KARLJOSEF KRETER und WIEBKE HIEMESCH (Hannover) erläuterten das Konzept des aus bürgerschaftlichem Engagement entstandenen Zentrums, das ähnlich wie das Marek Edelmann Dialogue Center partizipative und dialogische Workshops mit Jugendlichen über die NS-Geschichte durchführt.

Den Abschlusskommentar sprach LJILJANA RADONIĆ (Wien), die einzelne Diskussionspunkte der Tagung noch einmal herausstellte. Für sie war der individualisierte Zugang zur Geschichte der rote Faden, der alle Präsentationen miteinander verband. Die Akteure standen bei den verschiedenen Darstellungen immer im Mittelpunkt – sowohl die Verfolgten als auch die Verfolger oder die „Bystander“. Kontrovers war diskutiert worden, inwieweit die Präsentation der verschiedenen Akteursgruppen an den Zielorten sich von denen an den Ausgangsorten unterscheiden müssten. In fast allen Diskussionsrunden wurde zudem die Frage behandelt, wie mit den überwiegend zur Verfügung stehenden NS-Propagandabildern umzugehen sei, ohne den darin enthaltenen Täterblick zu übernehmen. Zum Schluss griff Radonić noch einmal die Diskussion über die Gegenwartsbezüge in Ausstellungen auf. Dabei betonte sie, dass Hinweise auf aktuelle Krisen und auf die Kontinuitäten des Antisemitismus wie Antiziganismus auch eine Aufgabe der Gedenkstätten sei. Mit diesem Aufruf endete die Tagung, die sicherlich für alle Beteiligten vielfältige Denkanstöße und Ideen für die weitere Ausstellungs- und Vermittlungsarbeit gegeben hat.

Konferenzübersicht:

Gabriele Woidelko, Körber-Stiftung, Oliver von Wrochem, KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Akim Jah, Arolsen Archives – International Center on Nazi Persecution: Begrüßung

Vorträge I – Ausstellungskonzepte an Orten der Verfolgung und Deportationen
Moderation: Adam Kerpel-Fronius (Berlin)

Heidemarie Uhl (Wien): Deportationsorte sichtbar machen: Ausstellungskonzepte an Orten der Internierung und Deportation

Alina Bothe (Berlin): Deportation vor den Deportationen – Zum Konzept der Ausstellung "AUSGEWIESEN! Berlin, 28.10.1938" über die Geschichte der "Polenaktion"

Oliver von Wrochem (Hamburg): „Vor aller Augen“: Verfolgung und Deportationen in transnationaler Perspektive ausstellen – Das Dokumentationszentrum „denk.mal Hannoverscher Bahnhof“ in Hamburg

Podiumsdiskussion: Zielorte von Deportationen und Aspekte von Erinnerungskultur(en)
Moderation: Sarah Grandke (Hamburg)

Referent/innen: Ilya Lensky (Riga), Aliaksandr Dalhouski (Minsk), Jana Šplíchalová (Prag), Frank Reuter (Heidelberg)

Vorträge II – Ausstellungen im virtuellen Raum: Der Einsatz von Onlinemedien zur Dokumentation von Verfolgung und Deportationen
Moderation: Iris Groschek (Hamburg)

Cornelia Shati Geissler (Yad Vashem): Yad Vashems Forschungsprojekt „Zugfahrten in den Untergang“. Die Deportationen während der Shoah dokumentieren.

Akim Jah (Bad Arolsen): Das Online-Archiv der Arolsen Archives. Dokumente zur Geschichte der Deportationen für Ausstellungsbesuche und historische Bildung

Vorträge III – Verfolgung und Deportationen dokumentieren und ausstellen
Moderation: Carmen Ludwig (Hamburg)

Elke Gryglewski und David Zolldan (Berlin): Von Anspruch und Möglichkeiten – eine Ausstellung im Design für Alle in der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz

Friedemann Rincke (Stuttgart): Vergleichbar? Die Darstellung der Deportationen von Juden und Sinti und Roma im Museum „Hotel Silber“ - Geschichtsort Hotel Silber in Stuttgart

Laurence Schram, Kazerne Dossin (Mechelen): Konzept und Museographie der Kazerne Dossin – Die Geschichte eines SS-Sammellagers findet Eingang in ein Museum

Werkstattgespräch mit Kurator/innen zur Ausstellungskonzeption des Dokumentationszentrums „denk.mal Hannoverscher Bahnhof“
Moderation: Akim Jah (Bad Arolsen)

Sarah Grandke (Hamburg): Internationale Workshops als ein Gestaltungsmittel des Dokumentationszentrums „denk.mal Hannoverscher Bahnhof“

Karin Heddinga (Hamburg): Biographische Interviews mit Nachkommen von Verfolgten und die Weitergabe der Erinnerung in der Migrationsgesellschaft als Ausstellungselemente

Vorträge IV– Die Rolle der Vermittlung und Thematisierung von Gegenwarts- und Zukunftsfragen
Moderation: Patrick Siegele (Berlin)

Joanna Podolska-Płocka / Adam Sitarek (Łódź): Deportationen aus europäischen Ländern in das Ghetto Litzmannstadt: Vermittlung und Gedenken

Bartłomiej Grzanka (Chełmno nad Ner): Objekt – Exponat – Erinnerung: vom Ausstellungskonzept zur Bildungsarbeit

Karljosef Kreter / Wiebke Hiemesch (Hannover) Mitmachen oder Widerstehen? Die Konzeption des Lernortes „ZeitZentrum Zivilcourage“

Tagungskommentar: Ljiljana Radonić (Wien): Verfolgung und Deportationen von 1938 bis 1945 in Europa dokumentieren und ausstellen

Zitation
Tagungsbericht: Verfolgung und Deportationen von 1938 bis 1945 in Europa dokumentieren und ausstellen, 13.02.2020 – 14.02.2020 Hamburg, in: H-Soz-Kult, 07.04.2020, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-8717>.