Herausforderungen und Chancen – die Historischen Grundwissenschaften international

Ort
Rostock
Veranstalter
Hanna Wichmann, Universität Rostock; Netzwerk Historische Grundwissenschaften (NHG)
Datum
05.03.2020 - 06.03.2020
Von
Laura Tack, Historisches Institut, Universität Rostock

Die 6. Tagung des Netzwerks Historische Grundwissenschaften (NHG) wurde unter dem Titel „Herausforderungen und Chancen – die Historischen Grundwissenschaften international“ an der Universität Rostock durchgeführt. Im Verlauf der Geschichte erwiesen sich kulturelle und nationale Grenzen oftmals als fließend. Auch in den Vorträgen spielte Interkulturalität immer wieder eine Rolle. Daher ist ein internationaler Ansatz für die Historischen Grundwissenschaften von hoher Bedeutung. So zeigte sich etwa wiederholt, dass es, bei allen fallspezifischen Eigenheiten, immer wieder Parallelen beim methodischen Vorgehen gibt, was die räumlich und zeitlich voneinander entfernten Untersuchungsgegenstände untereinander in Relation setzte.

Die Begrüßung der Teilnehmer/innen erfolgte durch den Lehrstuhlinhaber für Mittelalterliche Geschichte MARC VON DER HÖH (Rostock), der betonte, dass die Herausforderung durch das Schwinden der Professuren für die Historischen Grundwissenschaften bedauerlich sei, gleichzeitig aber auch eine Chance darstelle: Durch die entstandenen Lücken sei es nun notwendig, diese in alle Epochen zu integrieren, wodurch eine Verschiebung, aber kein Verlust an Sichtbarkeit erfolge. Im Anschluss führte Tagungskoordinatorin HANNA WICHMANN (Rostock) in das Programm ein und wies ebenfalls auf die mediale Präsentation der Tagung durch den Account NHG20201 und den Hashtag #NHG2020 auf Twitter hin. Unterstützt wurde sie dabei durch die weiteren Mitglieder des Lehrstuhls für Mittelalterliche Geschichte, NADINE HOLZMEIER (Rostock) und KEA JUNKER (Rostock).

Im Eröffnungsvortrag präsentierte JOHANNES KASKA (Wien) als erster internationaler Teilnehmer die in seinem Dissertationsprojekt aufgeworfene Fragestellung, was die historischen Grundwissenschaften zur Wirtschaftsgeschichte beitragen können. Für die mit einem quantitativen Ansatz betrachteten Grundstückstransaktionen im Zeitraum von 1443–1461 und deren Verwaltung in der Herrschaft des Stifts Lambach (Österreich) waren insbesondere die paläographische Analyse der Schreiberhände in den untersuchten Konzeptregistern auf die Kontinuität der Schreiber, Korrekturen und Anfügungen von Bedeutung. Diese ermöglichte die Einordnung in den administrativen Prozess und öffnete gleichzeitig die Sicht auf den Urkundencharakter der analysierten Quellen und die Archivierungspolitik des Klosters. In Kombination mit späteren Registern war es zugleich möglich, Aufschluss über die Verwaltung der aufgeführten Grundstücke zu erhalten.

Im zweiten Vortrag widmete sich ANJA UTE BLODE (Köln) der Fragment-Forschung zur lateinischen Sprache in Skandinavien. Sie zeigte auf, welche lateinischen Werke in der Hagio- und Historiographie überliefert und welche Rechtstexte und Texte der Scholastik erhalten sind. Damit wurde die Präsenz des Lateinischen, die mit der gegenseitigen Beeinflussung der Gelehrten- und Alltagssprache(n) einherging, im skandinavischen Mittelalter deutlich. Im Zuge der Überlieferungsproblematik aufgrund der sehr dünnen Quellensituation tauchte auch das aus Mitteleuropa bekannte Problem der Wiederverwendung von Papier und Pergament für Bucheinbände auf. Dies führte zu einem Quellenschwund und dem Eindruck einer nur geringen Schriftlichkeit und Sprache. Gegenstand des Vortrags waren außerdem die Forschungsprojekte[1] zur Erfassung der lateinischen Quellen in Skandinavien sowie die prominente Gattung der Reiseliteratur zu Pilgerfahrten.

Den kleinformatigen Handschriften aus dem Kloster Wienhausen bei Celle widmete sich JULIKA MOOS (Göttingen). Zu den vor allem im privaten Gebrauch der Nonnen verwendeten Handschriften stellte sie die Frage, ob sich aus diesen eine Anleitung zur individuellen Konzeption einer privaten Andachtsschrift im spätmittelalterlichen Kloster ableiten ließe. Hierzu erfolgte eine Einteilung in Schriften mit liturgischem Schwerpunkt zum einen und mit auffälliger Nähe zum Stundenbuch, für die private Andacht während des Stundengebets, zum anderen. Es folgte die Analyse der Objekte beider Kategorien hinsichtlich ihres Inhalts, Gestaltung und möglichen Verwendung. Die Einordnung in den religiösen Kontext und Überlieferung erlaubte weitere Erkenntnisse zum Inhalt der oft nur wenige Zentimeter großen Handschriften. Im Fazit konnten neben Rückschlüssen auf den inoffiziellen Bestand des Klosterarchivs außerdem Erkenntnisse zur privaten Andacht im Kloster gewonnen werden, die in Form von meditativem Schreiben, dem Stundengebet, dem Tragen der Miniaturhandschrift als Textamulett und insbesondere der emotionalen Nähe zu Gott in einer spezifisch weiblichen Sphäre erfolgte.

Ebenfalls auf dem Gebiet der Geistlichkeit bewegte sich der Vortrag von FRIEDERIKE SCHNACK (Kiel) zur Repräsentation der Mindener Bischöfe 1250–1500 anhand ihrer Amtssiegel. Sie wies auf die Vielfältigkeit der Siegelbilder und die unterschiedliche Repräsentation von Elekten (stehend) und Bischöfen (sitzend) hin. Gegenstand der Untersuchung war außerdem die Kunstfertigkeit in der Gestaltung der Siegel und die Verwendung der eigenen dynastischen Wappen, anhand derer sich die große Bedeutung der Verflechtung mit den lokalen Geschlechtern ablesen ließ. Festzustellen waren in der Siegelgestaltung die Hinwendung zum Thronbild während des 12. Jahrhunderts und die wachsende Verwendung der familiären Wappen ab dem Jahr 1300, die auf eine enge Verbindung von Bischofsamt und dynastischen Aspekten hinweisen. Dies machte die Siegel zum repräsentativen Spiegel und Legitimationsinstrument der realen machtpolitischen Gegebenheiten.

Die westfränkische Königin Gerberga (ca. 913–968/84) war die zentrale Figur des Vortrags zu einem Masterprojekt von LUISE MARGARETE CORNELY (Bonn). Die ostfränkische Tochter Heinrichs I. war in zweiter Ehe mit Ludwig IV. Transmarinus verheiratet und fungierte nach dessen Tod 954 als Regentin für ihren Sohn Lothar. Sie entwickelte sich zu einer eigenständigen Diplomatin, die sich ihrer Familiennetzwerke bediente und im monastischen Bereich intervenierte. Gegenstand der Untersuchung war das Auftauchen der Gerberga in sowohl karolingischen als auch ottonischen Urkunden und die ihr darin zugeschriebene Rolle. Das Ergebnis zeigte, dass Erwähnungen nur vereinzelt nachzuweisen waren, nämlich im monastischen Kontext, da die verwitwete Königin um 959 Äbtissin von Notre-Dame in Soissons geworden war. Die daraus resultierende Frage, ob sich dies in Verbindung mit den politischen Ereignissen, in denen sie eine zentrale Rolle spielte, ergab, musste unbeantwortet bleiben.

IOANNA GEORGIOU (Innsbruck) präsentierte ihr Forschungsprojekt zur Büchersammlung des Antonius Gratiadei im Bestand des Klosters Admont (Steiermark). Nach einer bewegten Biographie hatte dieser dem Kloster von 1483 bis 1491 vorgestanden und ihm schließlich seine Büchersammlung überlassen. Georgiou widmete sich der systematischen Untersuchung dieser Sammlung zunächst unter dem Aspekt der Einordnung in den Bibliotheksbestand und der Herkunft der 12 Handschriften und 40 Inkunabeln. Anschließend wurde das Innere der Bände hinsichtlich Nutzungsspuren, Vermerken und der Hände, die diese getätigt hatten, analysiert. Damit verbunden war die Frage, inwiefern sich Rückschlüsse auf das Leben des Abtes vor seiner Zeit im Kloster ziehen ließen, da persönliche Besitzvermerke dem klösterlichen Ideal zu widersprechen scheinen. Letzter Punkt war die Analyse zum Verbleib der Sammlung, deren Bestände teilweise verkauft oder verschollen sind, die aber durch ihr Hinzuziehen ein umfangreiches Bild der Sammlung und somit des Sammlers liefern können.

Neben dem Identifikations- nahm ELMAR HOFMANN (Münster) vor allem den Kommunikationsaspekt von Wappensammlungen in den Fokus. Dabei stellte er die These auf, dass Wappensammlungen in mittelalterlichen Manuskripten als Kommunikationsmittel dienen konnten. Diese These stützte der Referent durch das Beispiel eines Familienbildes Philipps des Guten, auf dem nicht nur die abgebildeten Personen anhand ihrer Wappenschilde zu identifizieren waren, sondern auch ihr Status anhand des Abstands ihres Wappens zu dem der ranghöchsten Person kommuniziert wurde. Als weiteres Beispiel diente die Wappensammlung Conrad Grünenbergs, in der durch das Festhalten der Wappen von Kurfürsten, Königen, Adeligen und Turniergesellschaften ein Gedächtnis der Tugend des Adels erstellt werden sollte, was dessen Selbstverständnis widerspiegelte. Hofmann forderte im Fazit eine Emanzipation der Wappensammlung vom Mittel der Identifikation zur Ausweitung des Blickes auf mögliche Kommunikationsebenen, die durch diese aufgemacht und einen Mehrwert für Historiker bergen würden.

Auf die Seltenheit von Bildern im Mittelalter, die insbesondere in der Numismatik, Heraldik, Sphragistik und Kartographie auftauchten, ging TORSTEN FRIED (Schwerin) im Abendvortrag ein. Hierbei widmete er sich zunächst der Herausarbeitung des Unterschiedes zwischen natürlichen und menschengemachten Bildern, welche Zeichen darstellten, die es zu entschlüsseln gelte. Zunächst ging Fried auf Münzen und die darauf abgebildeten Wappen, Siegel und Orden ein. Sie besäßen das Potenzial, unser Bild des Mittelalters zu erweitern. Diese These wurde durch Münzfunde in Mecklenburg nach dem Jahr 2000 gestützt, welche eine Rekonstruktion des Entstehens bestimmter Ortswappen in der Region der ehemaligen Grafschaft Schwerin zuließen. Weiterhin rekonstruierte er das Aufkommen der Verwendung von Stier und Greif als Mecklenburger Wappentiere anhand von Münzprägungen und Orden. Um auch dem internationalen Ansatz der Tagung gerecht zu werden, widmete der Referent sich anschließend der Kartographie am Beispiel des französischen Herzogtums Berry, um die Frage zu stellen, inwiefern Karten Fiktion oder Realität abbildeten. Das Augenmerk lag hierbei auf dem Fehlen von Grenzen auf historischen Karten. Nach einem Exkurs zum Stundenbuch des Duc de Berry ging Fried auf die 1566 veröffentlichte und im Anschluss durch Abraham Ortelius populär gemachte Karte des Herzogtums in verschiedenen Versionen ein. Er erörterte, dass diese als „work in progress“ anzusehen sei, da die Grenzziehungen sich in den Neuauflagen veränderten. Im Fazit unterstrich Fried nochmals die Bedeutung der Historischen Grundwissenschaften und hielt insbesondere die Fahne für die teilweise als „trocken“ empfundene Numismatik hoch.

Der zweite Tagungstag startete mit CHRISTINE MAGIN (Greifswald) und ihrem Vortrag zu historischen Inschriften. Zunächst führte Magin als Leiterin der Forschungsstelle in Greifswald in das bundesweite Projekt zur Erfassung von Inschriften durch die Akademie der Wissenschaften Göttingen ein. Im Anschluss an die Definition des Inschriftenbegriffs zog sie mehrere Beispiele aus der Rostocker Marienkirche heran und stellte deren Gestaltung, Inhalt und Funktion vor. Hierbei reichte die Spannbreite von der Tauffünte von 1290 über Zahlenrätsel bis zu in Stein gemeißelten päpstlichen Ablässen. Als Gegenstände mit Wiederbeschriftungsoption wurden Grabplatten vorgestellt, bei denen es Praxis war, ältere Inschriften zu entfernen oder durchzustreichen. Somit stellen diese Platten heute Zeugnisse des Gedenkens und zugleich des Nicht-mehr-Gedenkens dar. Im Querverweis konnte durch die abgebildeten Wappen wiederum die Brücke zur Heraldik geschlagen werden. Daneben verwies Magin außerdem auf Alltagsgegenstände wie Eichmaße, die ebenfalls mit Inschriften zu Gebrauchsanweisungen und Entgeltentrichtungen versehen waren.

Das Thema der Epigraphik wurde von JULIAN ZIMMERMANN (Regensburg) weitergeführt, der darlegte, welche Chancen der epigraphischen Forschung durch neue Forschungszugänge eröffnet werden können. Am Beispiel Roms verwies Zimmermann darauf, dass nicht nur der Wortlaut einer Inschrift von Bedeutung sei. Ebenso stelle das Material, die Ausführung und die Position am Trägerobjekt, wie auch das Trägerobjekt selbst, einen wichtigen Faktor dar. Als ergänzende Forschungsansätze brachte er die Lesbarkeit aufgrund der Anbringung und Gegebenheit des tatsächlichen Leseverstehens mit an. Als Beispiel diente die Casa dei Crescenzi, sowie die 1347 wiederentdeckte Tafel der lex de imperio Vespasiani. An der Casa konnten hierbei Beispiele für die (Nicht-)Lesbarkeit der Inschriften und Repräsentationswirkung sowie Rückbesinnung auf die antike Vergangenheit anhand des Dekors nachgewiesen werden. Anhand der lex de imperio Vespasiani wurde im Zusammenhang mit der Präsentation der Tafel vor der römischen Öffentlichkeit durch Cola di Rienzo deutlich, dass neben der dinglichen ebenso die Ebene der Praktiken und der Instrumentalisierung von Bedeutung war.

Den Bogen zur Bedeutung der Historischen Grundwissenschaften in der Frühen Neuzeit schlug ANSELM PELL (Rostock) im Rahmen seines Dissertationsprojektes. Mithilfe von Realien wies er auf die politischen Handlungsspielräume einer prekären Herrschaft anhand des Mecklenburger Herzogs Johann Albrecht II. hin. Für diesen erwies es sich als notwendig, sowohl inner- als auch außerdynastische Legitimationsdefizite auszugleichen. In ersterem Fall sah sich der Zweitgeborene und durch die Besonderheit der Herrschaftsteilung mit Mecklenburg-Güstrow – gegenüber dem bedeutenderen Mecklenburg-Schwerin – belehnte Calvinist in einer ungünstigen Situation. Hinzu kam die Tatsache, dass außenpolitisch die Bedeutung des Herzogtums hinter den skandinavischen Reichen und den brandenburgischen Kurfürsten rangierte. Daraus ergab sich die Notwendigkeit der Annäherung an die mächtigen Nachbarn, während auch die Verbindung zum Kaiser als „reichsfernes“ Gebiet gehalten werden musste. Zeugnis dieser Tendenzen in der von aktuellen politischen Gegebenheiten abhängigen repräsentativen Kommunikation waren sowohl eine Münzprägung als auch ein Gemälde Johann Albrechts II. War auf ersterer im Jahr 1633 noch die Stilisierung als ritterlicher Herrscher und damit eine Annäherung an Schweden erkennbar, so drückte die letztere Darstellung des Herzogs im folgenden Jahr seine Rolle als Friedenswahrer und damit die Nähe zum Kaiser aus.

Der abschließende Vortrag von ANNA WENDT (Bonn) widmete sich ebenfalls der Herrschaftsrepräsentation. Anhand des Beispiels der frühmittelalterlichen Kaiserin Angilberga (ca. 830–890), Gemahlin Ludwigs II. von Italien, wurden Münzprägungen als Mittel zum Ausdruck des Selbstbewusstseins und des Machtanspruchs analysiert. Der süditalienische Ursprung der Münzen ließe im historischen Kontext auf diese als ein Legitimationsmittel in einem umkämpften Teil des Reiches schließen, dessen Angliederung immer wieder von Unsicherheit geprägt war. Anhand von Umschriften, Daten, dargestellten Symbolen und den verwendeten Titeln arbeitete Wendt die besondere Bedeutung der weiblichen Herrschaftsrepräsentation heraus, die sich auf dem mittelalterlichen Massenmedium Münze wiederfindet.
Die Tagung wurde mit der internen Mitgliederversammlung des Netzwerks abgeschlossen, in welcher sowohl die Fortführung bereits bestehender Angebote wie des kommentierten Vorlesungsverzeichnisses[2], als auch neue Möglichkeiten und Perspektiven in Bezug auf die Arbeit des Netzwerks für Historische Grundwissenschaften diskutiert wurden.

Konferenzübersicht:

Marc von der Höh (Rostock) / Hanna Wichmann (Rostock): Begrüßung

Johannes Kaska (Wien): Was können die Grundwissenschaften für die Wirtschaftsgeschichte tun? Eine Betrachtung anhand eines Dissertationsprojekts

Anja Ute Blode (Köln): Von Pergamentmakulatur und der verlorenen Sprache Latein: Fragmentforschung in Skandinavien

Julika Moos (Göttingen): Andachtsbücher to go? Miniaturhandschriften im Kloster Wienhausen

Frederieke Schnack (Kiel): Episkopale Repräsentation zwischen geistlichem Amt und familiärer Zugehörigkeit? Die Siegel der spätmittelalterlichen Bischöfe von Minden

Luise Margarete Cornely (Bonn): Diplomatisches über eine Diplomatin. Interventionsstrategien der Gerberga von Westfranken in den Urkunden karolingischer und ottonischer Herrscher

Ioanna Georgiou (Innsbruck): Antonius Gratiadei und seine Büchersammlung

Elmar Hofmann (Münster): Von Identifikation zur Kommunikation. Die Emanzipation von Wappensammlungen in spätmittelalterlichen Manuskripten

Abendvortrag
Torsten Fried (Schwerin): Bilder zeigen die Welt – die Historischen Grundwissenschaften als erhellende Kraft

Christine Magin (Greifswald): Sprechen mit Gott und der Welt. Formen und Funktionen historischer Inschriften am Beispiel der Stadt Rostock

Julian Zimmermann (Regensburg): „Geschriebenes auf Stein, Metall und Stoff“. Chancen epigraphisch-numismatischer Perspektiven für die mittelalterliche Städte- und Metropolenforschung am Beispiel der ‚Ewigen Stadt‘

Anselm Pell (Rostock): Prekäre Landesherrschaft. Realien als Quellen für die politischen Handlungsspielräume eines Fürsten

Anna Wendt (Bonn): Münzen als Mittel der Herrschaftsrepräsentation am Beispiel der frühmittelalterlichen Kaiserin Angilberga

Anmerkungen:
[1]https://wiki.uib.no/medieval/index.php/Medieval_Nordic_Literature_in_Latin (04.05.2020).
[2] Siehe Online-Präsenz des NHG: https://www.ahigw.de/nachwuchsnetzwerk/vorlesungsverzeichnis/ .

Zitation
Tagungsbericht: Herausforderungen und Chancen – die Historischen Grundwissenschaften international, 05.03.2020 – 06.03.2020 Rostock, in: H-Soz-Kult, 28.05.2020, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-8773>.
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Veröffentlicht am
28.05.2020
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