42. Jahrestagung der Historiker/innen der Deutschen Gesellschaft für Amerikastudien. Reform Movements in U.S. History

Ort
Bad Bevensen
Veranstalter
Charlotte Lerg, Ruhr-Universität Bochum/LMU München / Jana Weiß Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Datum
14.02.2020 - 16.02.2020
Von
Lina Isabelle Mair, Eberhard Karls Universität Tübingen

Die 42. Jahrestagung der Historiker/innen der Deutschen Gesellschaft für Amerikastudien, veranstaltet von CHARLOTTE LERG (Bochum/München) und JANA WEISS (Münster), war dem übergreifenden Thema „Reform Movements in U.S. History“ gewidmet. Zielsetzung war es aus US-amerikanischer historischer Perspektive nach grundlegenden Faktoren, Methoden und Strategien einzelner Reformer, Reformgruppen und Organisationen zu fragen und zentrale Themenfelder herauszuarbeiten, die im Fokus der Reformbewegungen standen beziehungsweise von diesen problematisiert wurden. Die zentrale Frage „Does revolution begin where reform ends or is reform a way to prevent revolution?“, mit der die Tagung eröffnet wurde, stellte insbesondere auch die Aspekte Solidarität und Diversität in Hinblick auf sozialen Zusammenhalt sowie den Wunsch nach kontinuierlicher Verbesserung der Gesellschaft zur Diskussion.

Das erste Panel beschäftigte sich mit den komplexen Zusammenhängen von Eugenik und Reformbewegungen zu Beginn des 20. Jahrhunderts und zeigte den bis heute nachwirkenden problematischen Einfluss dieser Verschmelzung. MICHAEL WALA (Bochum) richtete den Fokus auf das Konzept „better babies“, das sich aus dem historischen Kontext der hohen Kindersterblichkeit bei gleichzeitig niedriger Geburtenrate zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelte. Er veranschaulichte, wie als Reaktion auf diese Entwicklung Lösungsansätze aufkamen, die Vorstellungen von Vererbung mit dem Thema Gesundheit und Ideen von moralischer Lebensweise verbanden. Daraus wiederum hätten sich Programme und Reformbestrebungen im Bereich der Kindererziehung und Familienplanung ergeben in denen die Reformer über das von ihnen propagierte ideale Familienbild der weißen anglo-amerikanischen Mittelschicht Methoden der Standardisierung zur Kategorisierung ihrer Mitmenschen erstellten, um eine Verbesserung der Gesellschaft zu erreichen. Damit verbreiteten sie jedoch gleichzeitig diskriminierende Ansichten. Hieran anknüpfend arbeitete SELMA BIDLINGMAIER (New York/Berlin) über den Vergleich mit dem Housing Movement/Tenement House Movement beginnend Ende des 19. Jahrhunderts und der heutigen Gentrifizierung in New York City die Kontinuität von Forderungen zur „Verbesserung“ der Stadt und deren Verbindung mit Vorstellungen, die die wirtschaftliche „Fitness“ der Einwohner in den Vordergrund stellten, heraus. Dabei betonte Bidlingmaier insbesondere den Einfluss viktorianischer Vorstellungen von Ordnung, nativistischen Ideen sowie gesundheitlichen und moralischen Bedenken, die den Diskurs bis in das frühe 20. Jahrhundert prägten. Anhand der Rhetorik von Reformern wie Lawrence Vieller verdeutlichte sie schließlich wie die „ability to rent“ vor ein „right to shelter“ gestellt wurde – ein Umstand der ebenfalls in den heutigen Diskussionen erkennbar sei. Im dritten Vortrag zeigte SIGRID SCHÖNFELDER (Passau) anhand der Reformerin und Ärztin Bethenia Owens-Adair die Folgen der Verbindung von eugenischen Ideen und reformerischen Bestrebungen. Sie veranschaulichte die Verknüpfung von viktorianischem Menschenbild, Vorstellungen von Gesundheit, Hygiene und Intelligenz mit einer positiven Einstellung gegenüber der Chirurgie in Owens-Adairs Ideen. Mit dem Ziel, eine Verbesserung der Gesellschaft zu erreichen, ergab sich, so Schönfelder, Owens-Adairs Überzeugung von der Richtigkeit einer chirurgischen Geburtenkontrolle und die sich daraus ergebende höchst problematische Befürwortung von (Zwangs-)Sterilisierungen.

Anschließend an das erste Panel fand eine Podiumsdiskussion zum Thema „U.S.-American History in Germany: State of the Art – State of the Field“ statt, mit ANDREAS ETGES (München), PHILIPP GASSERT (Mannheim), CHRISTIAN WERNER (Wolfsburg) und MEIKE ZWINGENBERGER (München) als Podiumsgäste. Im Zentrum standen drei Themenfelder: erstens die Entwicklung und aktuelle Positionierung der US-amerikanischen Geschichte als Disziplin, zweitens die (engere) Zusammenarbeit mit Schulen und drittens die Verortung und Verantwortung im öffentlichen Diskurs, welcher trotz der bereits guten Positionierung des Fachs eine breitere Sichtbarkeit verlangt. Dementsprechend fragte die Podiumsdiskussion nach Verbesserungsmöglichkeiten beziehungsweise einer Reformmöglichkeiten für das Fach und reihte sich in diesem Sinne in den Kontext des Tagungsthemas ein.

Mit der Kontextualisierung von Krieg und Frieden befassten sich die Vorträge des zweiten Panels. JOHANNES NAGEL (Bielefeld) beleuchtete die konservative militärische Reformbewegung ausgehend von Truppenoffizieren, die nach Ende des Bürgerkriegs für eine Professionalisierung, Modernisierung und ein stehendes Heer eintraten. Nagel wies dabei ausdrücklich auf die Bedeutung des globalen Kontexts hin, wie dem militärisch-wirtschaftlichen Erstarken anderer Mächte und der allgemeinen globalen Professionalisierung der Heere, welche die klare Positionierung der Bewegung für die Notwendigkeit des militärischen Ausbaus, Vorbereitung und Mobilisierung in Friedenszeiten erkläre. Daran anschließend fragte LARA TRACK (Heidelberg) nach den Schnittpunkten von Frauenbewegungen und Friedensbewegungen. In ihrer Analyse der Women Strike for Peace Bewegung der 1980er- und 1990er- und deren historische Vorläufer der 1960er- und 1970er-Jahren zeigte Track eine besondere Seite der Frauenbewegungen, die in ihrem Kampf für Frauenrechte Themen der Friedensbewegung einfließen ließen, sich in ihrer Ausrichtung aber von anderen Frauenbewegungen und feministischem Aktivismus unterschieden. Sie veranschaulichte wie traditionelle Frauenbilder und typisch weibliche Stereotype in die Proteste integriert wurden, um die Rolle der Frauen als Mütter hervorzuheben und gegen die Militarisierung der Gesellschaft und die Mobilisierung ihrer Kinder für den Krieg einzutreten.

Im Anschluss daran wurden im Rahmen des Young Scholars-Forums laufende Dissertationsprojekte in drei parallelen Workshops vorgestellt und diskutiert. Panel I befasste sich mit transatlantischen Themen der US-amerikanischen Nachkriegszeit. In Panel II standen symbolische Kommunikationen im Vordergrund und in Panel III wurden soziale und wirtschaftliche Aspekte im Kontext von umweltbasierten Fragen thematisiert.

Im Fokus des dritten Panels standen die Reformierung des Sozialstaats und die Frage nach dem Einfluss sozialistischer Ideen in den USA. Die Rolle der Veteranen als Pioniere im Kampf für staatliche Unterstützung und den Ausbau des Sozialstaats beleuchtete OLIVIER BURTIN (München). Er verdeutlichte in seinem Vortrag, dass Veteranen auch im 20. Jahrhundert trotz ihres bereits privilegierten Status staatliche Hilfen nicht garantiert waren. Durch die Kontextualisierung von Veteranen als Reformbewegung, so Burtin, ergäbe sich die Möglichkeit zusätzlich Aufschluss über den US-amerikanischen Sozialstaat zu gewinnen. In diesem Sinne ließe sich hier von einer Meta-Reformbewegung sprechen. In seinem Beitrag „The Future of Reform in the U.S. and the History of Basic Income” ging AXEL JANSEN (Washington) auf die aktuellen Debatten zum Thema bedingungsloses Grundeinkommen ein, angestoßen insbesondere durch die Idee einer „freedom dividend“ des ausgeschiedenen demokratischen Präsidentschaftskandidaten Andrew Yang. Jansen verwies auf Parallelen zur Diskussion über die negative Einkommenssteuer in den 1960er- und 70er-Jahren. Er veranschaulichte die Entstehung, Entwicklung und das Scheitern einer Idee, die zunächst in der breiten Bevölkerung positiven Anklang fand, jedoch durch die politische Herangehensweise unter den Präsidenten Lyndon B. Johnson und Richard Nixon dem institutionalisierten Rassismus zum Opfer fiel und durch eine generelle Skepsis vor staatlicher Intervention stigmatisiert wurde. Daran anknüpfend untersuchte WELF WERNER (Heidelberg) die Einstellung gegenüber dem Sozialismus in den USA aus historischer sowie aktueller Perspektive. Er zeigte, dass sich der Sozialismus in seiner europäisch politischen Form in den USA nie wirklich festsetzten konnte, jedoch verschiedene Zweige des Progressive Movement zu Beginn des 20. Jahrhunderts beeinflusste und somit Auswirkungen auf sozialstaatliche Reformen zu verzeichnen seien. Weiterhin erläuterte Werner einerseits die Parallelen zwischen heute und dem frühen 20. Jahrhundert, die einen Zugewinn sozialistischer Ideen erlaubten, wies jedoch andererseits auch auf die Unterschiede hin, beispielsweise die Veränderung von der Arbeiterschicht als Hauptanhängerschaft hin zu einem Mittelschichtphänomen. Dementsprechend unterstrich er auch die Notwendigkeit der historischen und begrifflichen Differenzierung zur Einordnung der Phänomene.

Die Vorträge des vierten Panels thematisierten verschiedene Formen und Strategien von Empowerment. Am Beispiel von Harlem (NYC) zeigte VIOLA HUANG (Passau) wie die fehlende Integration von afro-amerikanischen Schülern trotz Brown v. Board of Education (1954) Eltern im Kontext der Bürgerrechtsbewegung selbst aktiv werden ließ und veranlasste in den 1960er-Jahren sogenannte Black Power Schools zu gründen. Über den Vergleich verschiedener Konzepte für diese Schulen erläuterte Huang deren Herangehensweisen und Zielsetzungen, beispielsweise hätten die Urban League Street Academies eine bessere Eingliederung afro-amerikanischer Jugendlicher in das US-amerikanische Bildungssystem erreichen wollen, während die Academy for Black and Latin Studies einem radikaleren Ansatz gefolgt sei, der Aktivismus und Lehre verband. Allen Schulen sei jedoch der Grundgedanke, afro-amerikanischen Jugendlichen eine bessere Ausbildung zu ermöglichen und ihr Selbstbewusstsein zu fördern, gemein gewesen. Im zweiten Vortrag beleuchtete KATHERINA MATUSCHEK (Regensburg) im Kontext des Prison (Reform) Movements der 1970er-Jahre die Bedeutung autobiographischer Texte von Häftlingen und ihren darin verarbeiteten Erfahrungen für die Reformierung von US-amerikanischer Gefängnissen und die Verbesserung des Umgangs mit Häftlingen. Anhand der Werke „The Enigma of Crime“ (1972) von Leo Kampa, „Been There and Back” (1973) von Frank Watson und „It Can Be Done“ (1976) von Charles Lorraine analysierte sie die Darstellung der Gefängnisse hinsichtlich Organisationsform, möglicher Systemfehler und Aussichten auf eine anschließende gesellschaftliche Reintegration der Häftlinge. Matuschek verdeutlichte die Rolle der Autobiographien einer sonst „stummen“ Gruppe eine Stimme zu verleihen, die Ansatzpunkte für Reformen bieten könnte. Anschließend thematisierte ELENA TORRES RUIZ (München) in ihrem Vortrag die Entwicklungen der Initiativen für die urbane Landwirtschaft und den urbanen Gartenbau insbesondere in Detroit, aber auch im US-amerikanischen Kontext allgemein. Sie veranschaulichte, dass urbane Landwirtschaft als komplexes intervenierendes und zuweilen fragwürdiges reformerisches Werkzeug genutzt wurde, um Armut und Kriminalität zu bekämpfen und urbanen Raum nutzbar zu machen. Gleichzeitig sei ein visuelles und moralisches Ordnen und Korrigieren des urbanen Raums Ziel gewesen, das beruhend auf angelsächsisch-protestantischen Moralvorstellungen diskriminierend wirke und einen zugrunde liegenden Rassismus offenbare. Nichtsdestotrotz ließen sich auch positive Entwicklungen feststellen, beispielsweise gemeinschaftsfördernde Aspekte und die Möglichkeit der Selbstversorgung mit Nahrungsmitteln.

NINA SCHNEIDER (Duisburg-Essen) stellte im fünften Panel, das den Fokus auf das Thema Familie richtete, die Reformer Jacob A. Riis, Florence Kelley und Lewis Hine einander gegenüber und beleuchtete die Diversität der Ansätze innerhalb der Reformbewegung gegen Kinderarbeit. Sie verglich die Herangehensweisen, Auseinandersetzung und Ansichten der drei Reformer, die im Fall von Riis und Hine in erster Linie über Photographie stattfand. Kelley hingegen habe versucht über Berichte und Statistiken politischen Einfluss zu nehmen. Nicht unerheblich für die Ausprägung der jeweiligen Reformansätze seien außerdem die unterschiedlichen Weltanschauungen der drei Reformer gewesen. So seien beispielsweise Kelleys sozialistisch geprägten Ansichten Antriebskraft für ein breiteres politisches Engagement gewesen. Hieran anknüpfend referierte SILKE HACKENESCH (Köln) über alternative liberale und pluralistische Konzepte von Familie nach dem Zweiten Weltkrieg und vor dem Hintergrund internationaler und interethnischer Adoptionen. Sie verwies dabei auf den spezifischen US-amerikanischen Diskurs zum Thema Adoptionen, der einerseits die Komplexität von Familie, Identität und Ethnizität verdeutlichte, andererseits den humanitären Aspekt von Adoptionen betone. Sie stellte Pearl S. Buck und ihre reformerischen Bestrebungen in den Vordergrund, die einen weitaus radikaleren und bisweilen problematischen Weg einschlug als Organisationen wie die Child Welfare League of America.

Die Vortragenden des sechsten und damit letzten Panels fokussierten sich auf den Aspekt der Einwanderung und dessen Bedeutung für Reformen und Reformbewegungen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. AXEL SCHÄFER (Mainz) beleuchtete die Korrelation von Immigration und der Genese des US-amerikanischen Sozialstaats in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen mit besonderem Blick auf den transnationalen sozialpolitischen Kontext. Dabei veranschaulichte er die Wechselwirkung zwischen Staatsbildungsprozessen und Einwanderung in den USA, die einerseits Methoden der Klassifizierung von Einwanderern sowie gesellschaftliche Ordnungsstrategien zur Folge hatte, andererseits Einwanderer als notwendige Arbeitskräfte in ein globales Handelssystem einband. Die Frage nach der Einordnung und dem Umgang mit Einwanderern stellte sich auch für Gewerkschaften, etwa für die American Federation of Labor (AFL) und ihre Reformbestrebungen, wie ANJA-MARIA BASSIMIR (Mainz) in ihrem Beitrag verdeutlichte. Verstanden als „Praktiken der Humandifferenzierung“ analysierte sie das Vorgehen der AFL gegenüber Einwanderern, welches die Begrenzung von Zugehörigkeit und Solidarität sowie ein Infragestellen von Loyalität aufgrund von Identität beinhaltete und letztlich in der Definition eines „guten“ US-amerikanischen Arbeiters resultierte. Daraus ergaben sich nicht nur Methoden der Exklusion von vermeintlich „Unamerikanischem“, so Bassimir, sondern auch Nachteile hinsichtlich sozialer Hilfeleistungen für Arbeiter/innen ausländischer Herkunft. Ein konträr zur Sichtweise der AFL stehendes Beispiel zeigte NATASHA ANDERSON (Mainz) mit dem Reformansatz von Isaac M. Rubinow, dessen persönliche Erfahrung als Einwanderer und transnationaler Reisender seinen Kampf für eine staatliche Unterstützung und Sozialversicherung prägte. Die Verknüpfung von persönlicher Erfahrung und Reformarbeit ließ Rubinow, laut Anderson, zu einem Brückenbauer und gleichzeitig unkonventionellen Reformer werden, der sich gegen die gängigen Klassifizierungen von „deserving poor“ und „undeserving poor“ richtete und stattdessen für Gemeinschaft und Integration von Einwanderern einsetzte.

Den Organisatorinnen darf zu einer sehr gelungenen Veranstaltung gratuliert werden. Reformbewegungen zählen sicherlich zu den eher „klassischen“ historischen Untersuchungsgegenständen. Die Tagung demonstrierte jedoch die anhaltende Relevanz des Themas und verdeutlichte die Notwendigkeit diesem Feld weiterhin Aufmerksamkeit zu schenken. Gerade im Hinblick auf aktuelle Entwicklungen lohnt es sich die (historische) Perspektive auf Reformen und Reformbewegungen zu erweitern und unter neuen Gesichtspunkten zu betrachten, um grundlegende gesellschaftliche Diskurse einzubeziehen. Besonders im US-amerikanischen Kontext sind Reformbewegungen und Reformen generell von zentraler Bedeutung, da sie politische, kulturelle und soziale Prozesse und Konflikte offenbaren. Trotz der breiten Themenstellung gelang es hervorragend die komplexen Fragestellungen und damit verbundenen Forschungsdiskurse aus verschiedenen, sich ergänzenden Perspektiven zu thematisieren. Dadurch leistete die Tagung einen wertvollen Beitrag für das Themenfeld.

Konferenzübersicht

Organisation und Einführung

Charlotte Lerg (München/Bochum) und Jana Weiß (Münster)

Panel I Eugenics

Chair: Michaela Hampf (Berlin)

Michael Wala (Bochum) Better Babies

Selma Bidlingmaier (New York/Berlin) New York City’s Gentrification and Lawrence Vieller’s Tenement House Movement

Sigrid Schönfelder (Passau) Dr. Bethenia Owens-Adair: ‘Cleanings’ from the Life of Oregon’s First Doctress and Crusader in the Eugenics Movement

Podiumsdiskusion U.S.-American History in Germany

Chair: Anke Ortlepp (Köln)

Dikussionsteilnehmer/innen Andreas Etges (München), Philipp Gassert (Mannheim), Christian Werner (Wolfsburg), Meike Zwingenberger (München)

Panel II War and Peace

Chair: Charlotte Lerg

Johannes Nagel (Bielefeld) The U.S: Military Reform Movement in the Context of an Emerging Military Modernity, 1865-1915

Lara Track (Heidelberg) Nevertheless, They Persisted. Omen Strike for Peace between the Movements for Peace and Women’s Rights

Young Scholars Forum

Vortragende: Maximilian Klose (Berlin), Tamara Heger (Regensburg), Rebecca Rössling ( Frankfurt), Selina Foltinek (Bayreuth), Suzanne Amy Foxley (Oldenburg), Dorothee Schwieters (Köln), Johannes Krickl (Bochum), Sakina Gröppmeier (München)

Panel III Socialism and Social Welfare

Chair: Axel Schäfer (Mainz)

Olivier Burtin (München) Veterans as a Reform Movement: The Interaction of War, Social Policy, and Citizenship in the mid-20th Century United States

Axel Jansen (Washington) The Future of Reform in the United States? Poverty, Automation, and the History of a Basic Income Guarantee

Welf Werner (Heidelberg) Is There ‘Socialism’ in the U.S. After All? Economic Dimensions of a New Social Reform Movement

Panel IV Empowerment

Chair: Simon Wendt (Frankfurt)

Viola Huang (Passau) Between Reform and Radical Change: Black Power Education in Harlem in the late 1960s

Katherina Matuschek (Regensburg) Negotiating the 1970s Prison (Reform) Movement in Autobiographical Prison Texts

Elena Torres Ruiz (München) From Curing Idleness to Reclaiming the Urban Frontier: Urban Agricultural Reform in the United States, 1893 -1994

Panel V Family

Chair: Mischa Honeck (Berlin)

Nina Schneider (Duisburg-Essen) Spotlighting the Diversity of U.S. Anti-Child Labor Activists: Contrasting Jacob A. Riis, Florence Kelley, and Lewis Hine

Silke Hackenesch (Köln) Adopting a Rainbow Tribe? Modern Families and Multiracial Adoption in Postwar America

Panel VI Immigration

Chair: Jana Weiß (Münster)

Axel Schäfer (Mainz) Immigration and Welfare State: Transnational Social Politics between the World Wars

Anja-Maria Bassimir (Mainz) Seeking the Good Life for the Good Worker: The American Federation of Labor and Immigration

Natasha Anderson (Mainz) Isaac M. Rubinow: Transnational Reformer and Social Security Pioneer

Zitation
Tagungsbericht: 42. Jahrestagung der Historiker/innen der Deutschen Gesellschaft für Amerikastudien. Reform Movements in U.S. History, 14.02.2020 – 16.02.2020 Bad Bevensen, in: H-Soz-Kult, 15.06.2020, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-8786>.
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Veröffentlicht am
15.06.2020
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