Ursanne, un saint mérovingien et sa postérité – Ursicinus, ein merowinigscher Heiliger und sein Nachleben

Ort
Saint-Ursanne
Veranstalter
Archives de l’ancien Evêche de Bâle (AAEB), Porrentruy, Schweiz
Datum
03.10.2020 - 03.10.2020
Von
Sophie Hüglin / Claudius Sieber-Lehmann, Historisches Seminar, Universität Basel

Anlässlich des 1400sten Todesjahres des Heiligen Ursicinus veranstaltete das Archiv des ehemaligen Fürstbistums Basel ein historisch-archäologisches Kolloquium[1]. Die neuesten Erkenntnisse zu materiellen Zeugnissen und Schriftquellen sollten zusammengetragen werden, um einen aktuellen Überblick über die monastische Geschichte des Juras im Frühmittelalter zu gewinnen. Der Überlieferung zufolge war Ursicinus ein Gefährte des grossen irischen Heiligen Columban und verliess diesen, um als Eremit am Ufer des Doubs zu leben, wo er 620 an der Stelle des nach ihm benannten Ortes gestorben sein soll. Die Tagung schloss sich an thematisch verwandte Veranstaltungen an wie etwa die Ausstellung „Pro Deo“ zur Geschichte des Bistums Basel von 2006[2], den Kolloquiumsband „Gallus und seine Zeit“, der 2015 erschien[3], oder die aktuell laufende Ausstellung „Aux sources du Moyen Âge“ in Lausanne[4]. Wegen der Corona-Epidemie wurde die Tagung im Internet gestreamt.

Als Gastgeber eröffnete JEAN-CLAUDE REBETEZ (Porrentruy) die Tagung mit einer Einführung in die politischen und kirchlichen Machtverhältnisse im Merowingerreich. Er betonte, die Völkerwanderungen der Spätantike seien weniger Zerstörungszüge von Barbaren denn ein „durch das Römische Reich kontrollierter Kulturaustausch“ gewesen. Dennoch widerspiegelten die frühen Bistümer der Schweiz nicht die administrative Einteilung der Römerzeit, sondern seien genuin frühmittelalterliche Neuordnungen. Dabei fällt auf, dass die frühmittelalterliche Geschichte von Besançon sehr viel besser dokumentiert ist als beispielsweise diejenige von Basel, und so kommt es, dass das Bistum Basel letztlich auch von Besançon aus institutionalisiert wurde. Neben Besançon hob Rebetez das heute praktisch vergessende Mandeure (Epomanduodurum) hervor, welches eine wichtige Rolle bei der Erschliessung des Juras spielte. Die Missionare des Juras, der Heilige Randoald († 675) und der Heilige Germain (ca. 612–675), seien im 7. Jahrhundert auf eine bereits christianisierte Gesellschaft getroffen, zumindest was die Eliten betraf[5]. Auffallend sei, dass die frühesten als Kirchen genutzten Bauten der ersten Bischofssitze in spätrömischem Kontext, wie etwa Kaiseraugst, wesentlich grössere Baukörper aufweisen als etwa die von Besançon, die neu in fränkischer Tradition errichtet wurden.

Der Kantonsarchäologe des Jura, ROBERT FELLNER (Porrentruy), beleuchtete dessen Landschafts- und Siedlungsgeschichte. Während der Römerzeit sei der Jura zwar besiedelt gewesen, aber es habe keine Städte, sondern nur Gehöfte, sog. villae gegeben. Nach 402 hätten sich die kaiserlichen Truppen zurückgezogen, der Jura sei aber nicht komplett aufgegeben worden. Paläobotanische Daten zeigten, dass der Getreideanbau im 5. Jh. zurückging und eine Wiederbewaldung einsetzte. Ab 550 nehme die Bevölkerung wieder zu. Entscheidender Wirtschafts- und Wachstumsfaktor sei nun die Eisenverhüttung[6]. Die Bauweise der Häuser in den gegrabenen Siedlungen (z.B. Develier, Courtételle und Courtedoux) sei sehr einfach, die gefundenen Gegenstände zeigten aber ein hohes handwerkliches Geschick. Die Keramik wurde Fellner zufolge zuerst aus dem Baselland und aus dem Burgund importiert, später aus dem Elsass. Die von Herzog Adalric für den Heiligen Germain um 640 gegründete Abtei Moutier-Grandval habe sich zu einem wichtigen religiösen Zentrum entwickelt; von grosser wirtschaftlicher Bedeutung sei dagegen Corcelles im Kanton Neuenburg durch die dort stattfindende Eisenverhüttung. In der anschliessenden Karolingerzeit gehe die Zahl der Funde und Befunde deutlich zurück. Zusammenfassend lasse sich in Hinsicht auf die Glaubens- und Kirchengeschichte der Region sagen, dass die Bevölkerung bereits vor 640 christianisiert worden ist und die Klostergründungen den Aufschwung zwar verstärkt, aber nicht begründet hätten.

PHILIPPE WALTER (Grenoble) beschäftigte sich mit der Rolle des Bären in der Legende des Heiligen Ursicinus, dessen Name von lateinisch ursus, der Bär, abgeleitet ist. Dazu holte er weit in die Vorgeschichte, das Volksbrauchtum und die Mythologie aus; auch die Bibel, die Thora, antike Schriftsteller wie Aristoteles und Vergil oder mittelalterliche Legenden wie die Arthussage oder Beowulf wurden zitiert. Walter zufolge soll der Bär etwa bei Aristoteles ein Symbol für das unwillentliche Vergehen der Zeit sein und in der Arthussage für die jahreszeitliche Wiederkehr bzw. eine zyklische Zeitvorstellung stehen. Das Aufgreifen des Bärenmotivs in den Heiligenviten sei als Christianisierung des heidnischen Bärenkonzepts zu verstehen. Während diese letzte Schlussfolgerung Walters ein interessanter Denkanstoss zum Verständnis des mit Ursicinus verknüpften Bärenmotivs sein mag, waren den ArchäologInnen unter den Anwesenden die Zusammenstellung und Interpretation der vorchristlichen Beispiele bei Weitem zu wenig systematisch und quellenkritisch. Weniger, aber gründlich erarbeitete und gut belegte Beispiele zur Deutung und Bedeutung des Bärenmotivs hätten hier mehr überzeugen können.

Die Doktorandin ÉLODIE PAUPE (Neuchâtel) hat das von Claude Sudan 1658 in Basilea sacra veröffentlichte Heiligenleben des Ursicinus mit älteren Überlieferungen verglichen. Dabei verwendete sie Software, mit der sonst Plagiate enthüllt werden. Es stellte sich heraus, dass das vermeintliche Original wohl die Neufassung eines heute verlorenen Textes des 11. Jahrhunderts ist. Es gibt Motive in der Vita des Ursicinus, wie etwa die Wüste, die in dieser literarischen Gattung immer wieder toposartig auftauchen. Paupe kann damit nicht nur zeigen, dass und welche älteren Quellen benutzt wurden, sondern auch, dass es Standards und Schemata gab, nach denen Heiligenviten verfasst wurden.[7] Die Vita des Ursicinus ist ihrer Meinung nach nicht in Besançon aufgeschrieben worden. Paupe wies auch erneut darauf hin, dass Ursicinus nicht in Columbans Vita erwähnt ist und damit seine Gefolgschaft in Zweifel gezogen werden kann. Darüber hinaus gibt es Hinweise, dass Ursicinus kein Ire war, wie lange angenommen wurde.

PASCAL PRADIÉ (Saint-Wandrille), Benediktinerpater und dem CNRS angegliederter Historiker, setzte sich mit den Beziehungen zwischen Ursicinus und dem Heiligen Wandrille, der im Jahr 649 die Abtei Fontenelle gegründet haben soll, auseinander. Da Wandrille nicht in der Vita des Ursicinus erwähnt ist, ist die Beziehung hier ebenso wenig nachzuweisen wie die zwischen Columban und Ursicinus.

FABRICE HENRION (Auxerre)[8] hat sich mit den Ausgrabungen von 1964 durch H. R. Sennhauser in der Abtei von Saint-Ursanne beschäftigt. Eine kritische Bewertung der Dokumentation und der Interpretationen wird allerdings dadurch erschwert, dass die Originalunterlagen nach wie vor nicht zugänglich sind[9]. Die Grabungen haben eine grosse Zahl merowingischer Sarkophage freigelegt, aber Skelettreste und Funde – soweit vorhanden – sind in der Regel nicht zuzuordnen; immerhin liegt ein nummerierter Übersichtsplan vor. Formell passen die Sarkophage ins 7. Jahrhundert[10], aber es lässt sich nicht klären, ob sie bereits vor dem Tod des Heiligen Ursicinus (620) gefertigt wurden. Henrion hat die Sarkophage zusammen mit dem Geoarchäologen Stéphane Büttner nach Bearbeitung, Form und Gestein klassifiziert. Es gibt nur wenige dekorierte Exemplare, die eine genauere Datierung erleichtern. 2009 wurde ein verzierter Sarkophag freigelegt, dessen zugehörige Skelettreste mithilfe der Radiocarbon-Methode ins 7. Jh. n. Chr. datiert werden konnten. Auffällig ist Henrion zufolge, dass die Exemplare der spätesten Gruppe D nach standardisierten Massen und nicht mehr nach individuellen Körperhöhen gefertigt wurden. Beim Rohmaterial handelt es sich um lokales Gestein aus einem Radius von 5-15 km; der Transport dürfte auf dem Wasserweg erfolgt sein.

Der Architekt und Archäologe ANTOINE GAUTHIEZ (Neuchâtel) gewährte Einblick in die bauhistorische Analyse des aufgehenden Mauerwerks der Abtei von Saint-Ursanne und beschäftigte sich dabei vorrangig mit der relativen Abfolge des Mauerwerks in den hochmittelalterlichen und romanischen Phasen, die durch Bauinschriften oder Dekor eingeordnet werden können. Nach einer vollständigen Vermessung des Kirchenbaus vermutet er, dass das romanische Kirchenschiff vor seiner Einwölbung eine hölzerne Flachdecke besass. Zudem rekonstruierte er verschiedene architektonische Vorrichtungen, die um das Eremitengrab herum angebracht waren. Er rechnet damit, dass die Untersuchung der Grabungsdokumentation von 1964-1974 noch neue Erkenntnisse zu älteren Phasen der Klosterkirche bringt.

URSULE BABEY (Porrentruy) stellte die erstaunlichen Ergebnisse der jüngsten Stadtgrabungen in Saint-Ursanne vor. Ein gemauertes Wasserbassin und andere Befunde bezeugen eine römerzeitliche Vorgängerbesiedlung des Stadtgebietes[11]. Funde aus der Zeit zwischen der Spätantike und der überlieferten Ankunft von Ursicinus sind Babey zufolge bisher nicht nachzuweisen, dennoch erscheint es ihr unwahrscheinlich, dass Ursicinus eine wie in der Vita beschriebene Einöde vorgefunden hat. Die Mehrzahl der Befunde ist hoch- und spätmittelalterlich. Darunter stechen hervor: neolithische Steinbeile aus mittelalterlichem Kontext, eine ins 8./9. Jh. datierte Ofenanlage, drei aufeinanderfolgende Bestattungsgruppen z.T. mit Sarkophagen des 10. Jhs. und einem Knüppeldamm, Feuchtbodenbefunde in einem Handwerkerviertel mit Resten von Holzbauten und Lederresten sowie Teile mittelalterlicher Wasserleitungen und Kanalisationen verschiedenster Bauweise. Zu den sensationellen Lederfunden[12] soll am 10.12.2020 eine Tagung im schweizerischen Tramelan stattfinden[13].

Angesichts der vielen ausgefallenen wissenschaftlichen Begegnungen dieses Jahres war es ein Lichtblick, dass die Organisatoren der Ursicinus-Tagung einen Weg fanden, das Kolloquium stattfinden zu lassen und noch live zu übertragen. Vorbildlich wurde gezeigt, wie ein historisches Datum und eine von Legenden umrankte Figur genutzt werden können, um einen Anlass und eine Publikation zu finanzieren, die sich breit und mit neuen Methoden mit den Sach- und Schriftquellen einer Epoche und einer Region auseinandersetzen. Solche Hybridtagungen zwischen HistorikerInnen, BauforscherInnen und ArchäologInnen sind längst an der Tagesordnung und finden auch das Interesse der Öffentlichkeit. In der Schweiz arbeiten AkademikerInnen über den Röstigraben hinweg zusammen und bilden damit auch eine wichtige Klammer im deutsch-französischen Wissensaustausch[14]. Dazu, dass diese Tagung auch im deutschsprachigen Raum wahrgenommen wird, möchte diese Besprechung beitragen. Der nächste Schritt, der sich durch die Reiseeinschränkungen und die zunehmende Virtualisierung aufdrängt, ist, dass wir uns europäisch vernetzen und klarmachen, was wir kontrastieren: nämlich Dichtung und Dinge, Mythos und Material, Glaube und Gegenstand. Das sind Spannungsfelder der Deutungshoheit und des Wahrheitsdiskurses, die uns beschäftigen.

Konferenzübersicht:

Jean-Claude Rebetez (Archives de l’ancien Évêché de Bâle, Porrentruy): Le contexte mérovingien: pouvoirs politiques et religieux

Robert Fellner (Kantonsarchäologe Jura, Porrentruy): Le Jura au Haut Moyen Âge – les données archéologiques

Philippe Walter (Prof. em., Université de Grenoble-Alpes): L’ours – du paganisme eurasiatique à l’hagiographie médiévale

Élodie Paupe (Université de Franche-Comté, Neuchâtel): Sources et context littéraire de la VITA d’Ursanne

Pascal Pradié (Centre National de Recherche Scientifique, Saint-Wandrille): Saint Wandrille à Saint-Ursanne – histoire d’une non-histoire

Fabrice Henrion (Centre d’études médiévales d’Auxerre): Les sarcophages du Musée lapidaire – typologie et provenance d’une importante collection mérovingienne

Antoine Gauthiez (Office du patrimoine et de l’archéologie du Canton de Neuchâtel): 620–2020. 14 siècles de constructions autour d’un tombeau

Ursule Babey (Office de la culture du Canton du Jura, Porrentruy): Saint-Ursanne – un développement urbain organique

Anmerkungen:
[1] Programm: http://www.aaeb.ch/htdocs/Files/Programme_Ursanne_Bulletin_Numerique.pdf Vortragende: http://www.aaeb.ch/htdocs/Files/Presentation_des_conferenciers.pdf und Abstrakts: http://www.aaeb.ch/htdocs/Files/Resumes_des_conferences.pdf (20.10.2020).
[2] Pro Deo – Das Bistum Basel vom 4. bis 16. Jahrhundert, hrsg. von Jean-Claude Rebetez, Pruntrut 2006.
[3] Gallus und seine Zeit – Leben, Wirken, Nachleben, hrsg. von Franziska Schnoor u.a., St. Gallen 2015.
[4] Aux sources du Moyen Âge – Entre Alpes et Jura de 350 à l’an 1000, hrsg. von Lucie Steiner, Sion/Lausanne 2019.
[5] Zum Heiligen Randoald, Heiligen Germain und Heiligen Ursicinus vgl. Ernst Tremp, Heilige Menschen – heilige Stätten, in: La donation de 999 et l'histoire médiévale de l'ancien Evêché de Bâle, hrsg. von Jean-Claude Rebetez, Porrentruy 2002, S. 255-258, und genereller zu den Anfängen der Diozese Basel bis zum 11. Jahrhundert: Jean-Claude Rebetez, Le diocèse de Bâle et la province de Besançon des origines au XIème siècle, in: Itinera 46 (2019), S. 48-62.
[6] Die Groupe d'Archéologie du Fer du Jura (http://www.cgaeb-jura.ch/fer/) kann viele mittelalterliche Öfen nachweisen (vgl. Marianne Senn / Ludwig Eschenlohr, Frühmittelalterliche Fundstellen im Kanton Jura mit Beziehung zur Eisenverhüttung und -verarbeitung, in: JbAS 96 (2013) S. 94-142). Über Parallelen im Kanton Basel-Landschaft hat Jürg Tauber berichtet (Archäologische Informationen 16/2, 1993, S. 243-251 https://katalog.ub.uni-heidelberg.de/cgi-bin/titel.cgi?katkey=67834547&sess=58de6f5f68525e1cfcc78a37921ca50c&art=f&kat1=freitext&kat2=ti&kat3=au&op1=AND&op2=AND&var1=&var2=&var3=Jürg%20Tauber;var1=&var2=&var3=Jürg%20Tauber), die bald monographisch vorliegen sollen (20.10.2020).
[7] Ein früherer Vortrag Élodie Paupes zum selben Thema ist online verfügbar: https://www.academia.edu/41952861/Ursanne_linénarrable (20.10.2020).
[8] Centre d’études médiévales d’Auxerre: http://www.cem-auxerre.org (20.10.2020).
[9] Der Streit um die Dokumentationen der zahlreichen Sennhauserschen Kirchengrabungen aus den 1960er und 1970er Jahren ist ein schweizweites Problem. Der für Saint-Ursanne zuständige Kanton Jura hat keine gerichtliche Klage gegen Sennhauser eingereicht, vgl. https://www.tagblatt.ch/ostschweiz/streit-um-grabungsdokumente-kanton-stgallen-erleidet-niederlage-vor-gericht-und-gibt-klein-bei-ld.1143059 (20.10.2020).
[10] Henrion stützt sich bei der stilistischen Datierung auf Vergleiche aus anderen Regionen Frankreichs, vgl. Isabelle Cartron et al., Les sarcophages de l'Antiquité tardive et du haut Moyen Âge, Suppléments Aquitania 34, Bordeaux 2015.
[11] Vgl. https://www.rts.ch/info/regions/jura/10551209-saintursanne-ju-se-decouvre-un-passe-galloromain-grace-a-des-fouilles.html (20.10.2020).
[12]https://www.rts.ch/info/culture/10324947-une-bottine-medievale-unique-en-suisse-a-ete-retrouvee-a-stursanne.html (20.10.2020).
[13]https://www.centreformationcontinue.ch/AgendaSync/Details/Les-cuirs-medievaux-de-Saint-Ursanne- (20.10.2020).
[14] Dieser Austausch wird bei Archäologie Schweiz u.a. durch die SPM-Bände gepflegt http://www.archaeologie-schweiz.ch/SPM.127.0.html (20.10.2020). Vgl. Die Schweiz vom Paläolithikum bis zum frühen Mittelalter – SPM IV Frühmittelalter, hrsg. von Renata Windler, Reto Marti, Urs Niffeler und Lucie Steiner, Basel 2005.

Zitation
Tagungsbericht: Ursanne, un saint mérovingien et sa postérité – Ursicinus, ein merowinigscher Heiliger und sein Nachleben, 03.10.2020 – 03.10.2020 Saint-Ursanne, in: H-Soz-Kult, 09.12.2020, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-8828>.